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Letzte Änderung für Artikel Bayern: 20.02.2006 13:25

Bayern

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Der Freistaat Bayern liegt im S├╝den und S├╝dosten der Bundesrepublik Deutschland und ist das fl├Ąchenm├Ą├čig gr├Â├čte Bundesland. Im Freistaat leben drei verschiedene deutsche Volksst├Ąmme: die Franken , die Schwaben und die Baiern ("Altbayern"). Zu Bayern aber nicht zu deutschem Hoheitsgebiet geh├Âren auch die Saalforste in ├ľsterreich .

Freistaat Bayern
Landesflagge Landeswappen
Streifenflagge des Freistaates Bayern oder Rautenflagge des Freistaates Bayern Gro├čes Staatswappen des Freistaates Bayern
( Details ) (Details)
Basisdaten
Hauptstadt : M├╝nchen
Fl├Ąche : 70.549,44 km┬▓ (1.)
Einwohner : 12.464.997 (2.) </br> (30. September 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 177 Einwohner je km┬▓ (11.)
Landeshymne: Gott mit dir du Land der Bayern!
Schulden: 1.708 ÔéČ pro Einwohner (2004)
Schulden gesamt: 21,24 Mrd. ÔéČ (2004)
Telefonvorwahlen: 06..., 08..., 09...
ISO 3166-2 : DE-BY
Offizielle Website: www.bayern.de
Politik
Ministerpr├Ąsident : Edmund Stoiber (CSU)
(seit 28. Mai 1993)
Regierende Partei: CSU
letzte Wahl: 21. September 2003
n├Ąchste Wahl: 2008
Parlamentarische Vertretung
Stimmen im Bundesrat : 6
Karte
Bundesland Bayern in Deutschland

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Landschaften

Dorf in Nordbayern
Dorf in Nordbayern

Liste der Berge und Landschaften in Bayern

Bayern liegt in S├╝ddeutschland und umfasst:

  • die bayerischen Alpen im S├╝den
  • das Alpenvorland bis zur Donau mit den 3 gro├čen Seen Oberbayerns
  • das ostbayerische Mittelgebirge und
  • die Stufenlandschaft der Schw├Ąbischen und Fr├Ąnkischen Alb.

Die niedrigste Stelle von Bayern befindet sich mit 107 m in Kahl am Main (Unterfranken), die h├Âchste auf dem Gipfel der Zugspitze (2.962 m ├╝. NN), dem h├Âchsten Berg Deutschlands im Wettersteingebirge (Landkreis Garmisch-Partenkirchen).

Gew├Ąsser

Liste der Fl├╝sse und Seen' in Bayern

Hauptfluss ist die Donau, die bei Passau nach ├ľsterreich ├╝bertritt. Ihre gr├Â├čeren Nebenfl├╝sse sind (von Westen):

Die 4 ersteren entspringen in den Alpen und sind wasserreicher. Der Inn f├╝hrt (wegen des langen Oberlaufs ) bei seiner M├╝ndung in Passau meist etwas mehr Wasser als die Donau. Auch der Lech ├╝bertrifft zeitweise die Donau.

Abfl├╝sse in Bayern im langj├Ąhrigen Mittel:

  1. Donau - 1490 m┬│/s nach Passau
  2. Inn - 710 m┬│/s in Passau
  3. Salzach - 250 m┬│/s in Burghausen
  4. Isar - 175 m┬│/s bei Plattling
  5. Main - 164 m┬│/s in Kleinheubach (letzte Langzeit-Abflussreihe in Bayern)
  6. Lech - 122 m┬│/s in Augsburg
  7. Iller - 75 m┬│/s in Senden
  8. Alz - 52 m┬│/s in Seebruck (vor Ausleitung des Alzkanals)
  9. Naab - 50 m┬│/s in Heitzenhofen
  10. Amper - 45 m┬│/s in Inkofen
  11. Regnitz - 45 m┬│/s in Bamberg
  12. Loisach - 37 m┬│/s in Wolfratshausen
  13. Regen - 35 m┬│/s in Regensburg
  14. Wertach - 32 m┬│/s in Augsburg
  15. Altm├╝hl - 25 m┬│/s in Kelheim

Klima

Das Klima geht vom Nordwesten (relativ ausgeglichen) nach Osten ins Kontinentalklima ├╝ber. An etwa 100 Tagen sind die Temperaturen unter Null, die Westwinde bringen durchschnittlich 70 cm Regen , im Nordstau der Alpen lokal bis 180 cm. Die mittlere Sonnenscheindauer betr├Ągt etwa 1600 bis 1900 Stunden.

Grenzen

Bayern grenzt, im Westen beginnend, im Uhrzeigersinn an:

Baden-W├╝rttemberg 829 km
Hessen 262 km
Th├╝ringen 381 km
Sachsen 41 km
Tschechische Republik 357 km
├ľsterreich
(Ober├Âsterreich, Salzburg, Tirol , Vorarlberg)
816 km
Bodensee 19 km

Die Landesgrenze ist insgesamt 2705 km lang.

Geschichte

Siehe die Hauptartikel Vorgeschichte Bayerns, Geschichte Bayerns und K├Ânigreich Bayern

Die Schreibweise des Landesnamens mit "y" geht auf eine Anordnung von K├Ânig Ludwig I., K├Ânig von Bayern vom 20. Oktober 1825 zur├╝ck, mit der die urspr├╝ngliche Schreibweise "Baiern" abgel├Âst wurde. Er "importierte" das Y aus dem griechischen Alphabet, da sein zweiter Sohn, Otto I., K├Ânig von Griechenland wurde und seinerseits die bayerischen Farben wei├č-blau als griechische Nationalfarben etablierte.

Politik

Siehe den Hauptartikel Politisches System Bayerns.

Im Bayerischen Landtag sind derzeit drei Parteien vertreten. Nach den Wahlen vom 21. September 2003 ergab sich folgende Sitzverteilung (insges. 180 Sitze):

  • CSU 124 Sitze
  • SPD 41 Sitze
  • B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen 15 Sitze


Die Ergebnisse der Landtagswahl 2003 sahen wie folgt aus:

CSU 60,7 %
SPD 19,7 %
Gr├╝ne 7,7 %
Freie W├Ąhler 4,0 %
FDP 2,6 %
Republikaner 2,2 %
├Âdp 2,0 %
Andere 1,1 %

Staatsaufbau

Grundlage der Landespolitik ist die am 2. Dezember 1946 beschlossene Verfassung des Freistaates Bayern. Bayern ist demnach Freistaat ( Republik ) und Volksstaat ( Demokratie ). Seit dem 1. Januar 2000 existiert nach der Abschaffung des Senats ein parlamentarisches Einkammersystem . Die gesetzgebende Gewalt liegt beim Bayerischen Landtag, dessen Abgeordnete alle f├╝nf Jahre (bis 1998: alle vier Jahre) gew├Ąhlt werden. Bis Ende 1999 existierte mit dem Senat eine zweite Kammer, mit der Vertreter sozialer und wirtschaftlicher Interessenverb├Ąnde ein politisches Gegengewicht zum Landtag schaffen sollten. In einem Volksentscheid wurde am 8. Februar 1998 die Abschaffung dieser Kammer beschlossen. Chef der Staatsregierung ist der Bayerische Ministerpr├Ąsident, der ihre Gesch├Ąfte leitet, die Richtlinien der Politik bestimmt, Bayern nach au├čen vertritt und die Staatsminister und -sekret├Ąre ernennt. Das oberste bayerische Gericht ist der Bayerische Verfassungsgerichtshof. Des weiteren gibt es noch diverse obere Landesgerichte (Bayer. Oberstes Landesgericht, Bayer. Verwaltungsgerichtshof, Landesarbeits-, Landessozialgericht) sowie die restliche Judikative. Am 20. Oktober 2004 beschloss der Bayerische Landtag die Aufl├Âsung des Bayerischen Obersten Landesgerichts mit Wirkung zum 1. Juli 2006. Au├čer vom Landtag k├Ânnen in Bayern Gesetze und Verfassungs├Ąnderungen auch durch Volksbegehren und Volksentscheid beschlossen werden. Ein Volksentscheid ist au├čerdem zu jeder ├änderung der Bayerischen Verfassung notwendig, auch wenn die Verfassungs├Ąnderung vom Landtag beschlossen wurde.

Siehe auch: Bayerischer Ministerpr├Ąsident, Gesetzgebungsverfahren in Bayern

Bayerische Staatsregierung

Seit 1962 hat die CSU die absolute Mehrheit in Bayern nicht mehr abgegeben.

Amtierender Ministerpr├Ąsident ist seit dem 17. Juni 1993 Edmund Stoiber (CSU).

Am 7. Oktober 2003 wurde Edmund Stoiber als Ministerpr├Ąsident vom Landtag wiedergew├Ąhlt, am 14. Oktober das neue Kabinett von ihm ernannt und vom Landtag best├Ątigt.

Der Bayerischen Staatsregierung geh├Âren zur Zeit folgende Mitglieder an:

  • Edmund Stoiber (CSU), Ministerpr├Ąsident des Freistaates Bayern
  • G├╝nther Beckstein (CSU), Stellvertreter des Ministerpr├Ąsidenten und Staatsminister des Innern
  • Eberhard Sinner (CSU), Leiter der Staatskanzlei
  • Emilia M├╝ller (CSU), Staatsministerin f├╝r Bundes- und Europaangelegenheiten
  • Beate Merk (CSU), Staatsministerin der Justiz
  • Thomas Goppel (CSU), Staatsminister f├╝r Wissenschaft, Forschung und Kunst
  • Siegfried Schneider (CSU), Staatsminister f├╝r Unterricht und Kultus
  • Kurt Faltlhauser (CSU), Staatsminister der Finanzen
  • Erwin Huber (CSU), Staatsminister f├╝r Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
  • Werner Schnappauf (CSU), Staatsminister f├╝r Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
  • Josef Miller (CSU), Staatsminister f├╝r Landwirtschaft und Forsten
  • Christa Stewens (CSU), Staatsministerin f├╝r Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
  • Georg Schmid (CSU), Staatssekret├Ąr im Staatsministerium des Innern
  • Karl Freller (CSU), Staatssekret├Ąr im Staatsministerium f├╝r Unterricht und Kultus
  • Franz Meyer (CSU), Staatssekret├Ąr im Staatsministerium der Finanzen
  • Hans Spitzner (CSU), Staatssekret├Ąr im Staatsministerium f├╝r Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
  • Otmar Bernhard (CSU), Staatssekret├Ąr im Staatsministerium f├╝r Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
  • J├╝rgen Heike (CSU), Staatssekret├Ąr im Staatsministerium f├╝r Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

Siehe auch: Wahlergebnisse und Staatsregierungen in Bayern seit 1945

Wahlrecht

Im Vergleich zu Wahlen auf Bundesebene weist das bayerische Wahlrecht mehrere Besonderheiten auf: Direktkandidaten, die in ihrem Wahlbezirk die Wahl gewonnen haben, k├Ânnen nur in den Landtag einziehen, wenn auch ihre Partei die H├╝rde von 5 Prozent erreicht hat.

Dar├╝ber hinaus ergibt sich die Sitzverteilung im Landtag aus der Summe der Erst- und Zweitstimmen. In anderen Bundesl├Ąndern und bei Bundestagswahlen entscheidet die Erststimme ├╝ber die Wahl des Direktkandidaten im Wahlbezirk und allein die Zweitstimme bestimmt die Zahl der Sitze im Parlament, was ├╝blicherweise dazu f├╝hrt, dass Erststimmen h├Ąufiger den gro├čen Parteien mit aussichtsreichen Direktkandidaten gegeben werden. Wer nach Bayern umzieht und eine kleinere Partei w├Ąhlt, sollte also bei Landtagswahlen dar├╝ber nachdenken, ihr auch die Erststimme zu geben, die im bayerischen System also nicht "verloren gehen" kann.

Eine weitere Besonderheit findet sich im Kommunalwahlrecht. Zum einen besitzt jeder W├Ąhler genau so viele Stimmen wie Sitze zu vergeben sind; sind also im Gemeinderat bzw. Stadt- oder Kreistag z. B. 45 Sitze zu besetzten, so hat jeder W├Ąhler 45 Stimmen. Des Weiteren besteht die M├Âglichkeit des Kumulierens ("H├Ąufeln", mehrere Stimmen k├Ânnen auf einen Kandidaten abgegeben werden) und des Panaschierens (Stimmen k├Ânnen auf Kandidaten verschiedener Listen verteilt werden). Am 21. September 2003 wurde per Volksentscheid die Altersgrenze f├╝r das passive Wahlrecht von 21 auf 18 abgesenkt.

Daneben gibt es in Bayern zahlreiche direktdemokratische Elemente . Neben Volksbegehren und Volksentscheid auf Landesebene wurde am 1. Oktober 1995 durch einen Volksentscheid die direkte Demokratie auf Kommunalebene eingef├╝hrt. Pro Jahr gibt es in Bayern rund 100 B├╝rgerentscheide .

Staatswappen, Flagge und Hymne

Hauptartikel: Bayerisches Staatswappen

Das bayerische Staatswappen besteht aus sechs heraldischen Komponenten: Der goldene L├Âwe, urspr├╝nglich mit der wittelsbachischen Pfalz am Rhein verbunden, steht heute f├╝r die Oberpfalz, der ÔÇ×fr├Ąnkische RechenÔÇť f├╝r die drei fr├Ąnkischen Bezirke, der blaue Panther f├╝r die Altbayern und die drei schwarzen L├Âwen f├╝r Schwaben. Das wei├č-blaue Herzschild deutet den Gesamtstaat Bayern an, die Volkskrone bezeichnet nach dem Wegfall der K├Ânigskrone die Volkssouver├Ąnit├Ąt.

Der Freistaat Bayern besitzt zwei gleichgestellte Staatsflaggen: einmal die wei├č-blau gerautete Flagge, zum anderen die Flagge mit horizontalen Streifen in den Farben Wei├č und Blau. Die Rautenflagge hat immer vom Betrachter aus gesehen links oben (heraldisch rechte, obere Ecke) eine angeschnittene, wei├če Raute (auch im Wappen) und mindestens 21 (angeschnittene) Rauten.

Gro├čes Staatswappen Kleines Staatswappen Rautenflagge Streifenflagge
Gro├čes Staatswappen Kleines Staatswappen Staatsflagge (Rautenflagge) Staatsflagge (Streifenflagge)

Zur Hymne siehe: Bayernhymne

Verwaltungsgliederung

Regierungsbezirke

Nachstehend die Regierungsbezirke mit Amtlichem Gemeindeschl├╝ssel (AGS) und Abk├╝rzung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern:

Die bayerischen Regierungsbezirke
Die bayerischen Regierungsbezirke
Regierungsbezirk AGS Abk.
Oberbayern 091 OB
Niederbayern 092 NB
Oberpfalz 093 Opf.
Oberfranken 094 Ofr.
Mittelfranken 095 Mfr.
Unterfranken 096 Ufr.
Schwaben 097 Schw.
Regierungsbezirk Hauptstadt Fl├Ąche Einwohner (Sep 2005)
Oberbayern M├╝nchen 17.529,63 km┬▓ 4.232.962
Niederbayern Landshut 10.329,91 km┬▓ 1.197.631
Oberpfalz Regensburg 9.691,03 km┬▓ 1.090.318
Oberfranken Bayreuth 7.231,00 km┬▓ 1.103.239
Mittelfranken Ansbach 7.244,85 km┬▓ 1.708.841
Unterfranken W├╝rzburg 8.530,99 km┬▓ 1.342.308
Schwaben Augsburg 9.992,03 km┬▓ 1.789.698

Landkreise und kreisfreie St├Ądte

Die 7 Regierungsbezirke unterteilen sich in 71 Landkreise und 25 kreisfreie St├Ądte:

Landkreise in Bayern
Landkreise in Bayern
Die 71 Landkreise des Freistaates Bayern:
  1. Aichach-Friedberg (AIC)
  2. Alt├Âtting (A├ľ)
  3. Amberg-Sulzbach (AS)
  4. Ansbach (AN)
  5. Aschaffenburg (AB)
  6. Augsburg (A)
  7. Bad Kissingen (KG)
  8. Bad T├Âlz-Wolfratshausen (T├ľL)
  9. Bamberg (BA)
  10. Bayreuth (BT)
  11. Berchtesgadener Land (BGL)
  12. Cham (CHA)
  13. Coburg (CO)
  14. Dachau (DAH)
  15. Deggendorf (DEG)
  16. Dillingen a.d.Donau (DLG)
  17. Dingolfing-Landau (DGF)
  18. Donau-Ries (DON)
  19. Ebersberg (EBE)
  20. Eichst├Ątt (EI)
  21. Erding (ED)
  22. Erlangen-H├Âchstadt (ERH)

  1. Forchheim (FO) <li> Freising (FS) <li> Freyung-Grafenau (FRG) <li> F├╝rstenfeldbruck (FFB) <li> F├╝rth (F├ť) <li> Garmisch-Partenkirchen (GAP) <li> G├╝nzburg (GZ) <li> Ha├čberge (HAS) <li> Hof (HO) <li> Kelheim (KEH) <li> Kitzingen (KT) <li> Kronach (KC) <li> Kulmbach (KU) <li> Landsberg am Lech (LL) <li> Landshut (LA) <li> Lichtenfels (LIF) <li> Lindau (Bodensee) (LI) <li> Main-Spessart (MSP) <li> Miesbach (MB) <li> Miltenberg (MIL) <li> M├╝hldorf a.Inn (M├ť) <li> M├╝nchen (M) <li> Neuburg-Schrobenhausen (ND) <li> Neumarkt i.d.OPf. (NM) <li> Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim (NEA) </ol>

    <li> Neustadt a.d.Waldnaab (NEW) <li> Neu-Ulm (NU) <li> N├╝rnberger Land (LAU) <li> Oberallg├Ąu (OA) <li> Ostallg├Ąu (OAL) <li> Passau (PA) <li> Pfaffenhofen a.d.Ilm (PAF) <li> Regen (REG) <li> Regensburg (R) <li> Rh├Ân-Grabfeld (NES) <li> Rosenheim (RO) <li> Roth (RH) <li> Rottal-Inn (PAN) <li> Schwandorf (SAD) <li> Schweinfurt (SW) <li> Starnberg (STA) <li> Straubing-Bogen (SR) <li> Tirschenreuth (TIR) <li> Traunstein (TS) <li> Unterallg├Ąu (MN) <li> Weilheim-Schongau (WM) <li> Wei├čenburg-Gunzenhausen (WUG) <li> Wunsiedel i.Fichtelgebirge (WUN) <li> W├╝rzburg (W├ť)

Die 25 kreisfreien St├Ądte in Bayern:
  1. Amberg (AM)
  2. Ansbach (AN)
  3. Aschaffenburg (AB)
  4. Augsburg (A)
  5. Bamberg (BA)
  6. Bayreuth (BT)
  7. Coburg (CO)
  8. Erlangen (ER)
  9. F├╝rth (F├ť)

    <li> Hof (HO) <li> Ingolstadt (IN) <li> Kaufbeuren (KF) <li> Kempten (Allg├Ąu) (KE) <li> Landshut (LA) <li> Memmingen (MM) <li> M├╝nchen (M) <li> N├╝rnberg (N)

    <li> Passau (PA) <li> Regensburg (R) <li> Rosenheim (RO) <li> Schwabach (SC) <li> Schweinfurt (SW) <li> Straubing (SR) <li> Weiden i.d.OPf. (WEN) <li> W├╝rzburg (W├ť)

St├Ądte und Gemeinden

Der Freistaat Bayern besteht aus 2.056 politisch selbst├Ąndigen St├Ądten und Gemeinden sowie 215 gemeindefreien Gebieten (letztere sind ausnahmslos unbewohnt und auf 44 der 71 Landkreise verteilt). Die Gemeinden verteilen sich wie folgt: 25 kreisfreie St├Ądte und 2.031 kreisangeh├Ârige Gemeinden (davon 27 Gro├če Kreisst├Ądte , 262 sonstige St├Ądte , 384 M├Ąrkte und 1.358 sonstige Gemeinden (Stand 1. Oktober 2004). Von den 2.031 kreisangeh├Ârigen Gemeinden sind 991 Mitgliedsgemeinden in 314 Verwaltungsgemeinschaften , und 1.040 Einheitsgemeinden , Stand 1. Januar 2005).

Änderungen seit dem 1. Januar 2005:

  • Erhebung einer Gemeinde zum Markt am 17. September 2005
  • Erhebung der Stadt F├╝rstenfeldbruck zur Gro├čen Kreisstadt am 1. Januar 2006

Gr├Â├čte St├Ądte

Stadt Kreis Einwohner
31.12.2000
Einwohner
30.6.2005
M├╝nchen M├╝nchen (Stadt) 1.210.223 1.254.300
N├╝rnberg N├╝rnberg (Stadt) 488.400 497.254
Augsburg Augsburg (Stadt) 254.982 262.140
Regensburg Regensburg (Stadt) 142.577 150.212
W├╝rzburg W├╝rzburg (Stadt) 127.966 133.188
Ingolstadt Ingolstadt (Stadt) 115.722 120.575
F├╝rth F├╝rth (Stadt) 110.477 113.076
Erlangen Erlangen (Stadt) 100.778 102.745
Bayreuth Bayreuth (Stadt) 74.153 74.137
Bamberg Bamberg (Stadt) 69.036 69.934
Aschaffenburg Aschaffenburg (Stadt) 67.592 68.798
Kempten (Allg├Ąu) Kempten (Allg├Ąu) (Stadt) 61.389 61.507
Rosenheim Rosenheim (Stadt) 58.908 60.049
Landshut Landshut (Stadt) 58.746 60.825
Schweinfurt Schweinfurt (Stadt) 54.325 54.351
Hof Hof (Stadt) 50.741 48.982
Passau Passau (Stadt) 50.536 50.506
Neu-Ulm Neu-Ulm 50.188 51.461

Siehe auch: Liste der Orte in Bayern, Gro├če Kreisstadt

Regionen

Chiemsee mit Fraueninsel
Chiemsee mit Fraueninsel

Wirtschaft

Bayern gilt als sehr wirtschaftsstarkes und reiches Bundesland, es hat sich in den letzten Jahrzehnten vom Agrar- zum Technologieland entwickelt. Die Arbeitslosenquote betrug im Juli 2004 6,5 %.

Das Bundesland Bayern weist allerdings auch die gr├Â├čten wirtschaftlichen Unterschiede aller Bundesl├Ąnder auf. So verteilt sich die Wirtschaftskraft vor allem auf die Regionen um M├╝nchen (mit Oberbayern ), auf die Region N├╝rnberg-F├╝rth-Erlangen, auf die Region Augsburg, auf Unterfranken zwischen W├╝rzburg und Aschaffenburg sowie die Region Regensburg. In Regionen wie in Oberfranken oder der n├Ârdlichen Oberpfalz geht die Wirtschaftskraft stark zur├╝ck. Diese Regionen weisen teilweise Arbeitslosenzahlen von ├╝ber 10 Prozent auf.

An drei Standorten in Bayern befinden sich Atomkraftwerke , au├čerdem wird in Garching bei M├╝nchen ein Forschungsreaktor betrieben.

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Die Bayern k├Ânnen auf eine ├╝ber 1000 Jahre alte Kultur- und Geistesgeschichte zur├╝ckblicken. Laut Art. 3 der Verfassung des Freistaates Bayern ist Bayern ein Kulturstaat. Der Freistaat f├Ârdert in seinem Haushalt 2003 Kunst und Kultur mit j├Ąhrlich ├╝ber 500 Mio. ÔéČ, zus├Ątzlich kommen erhebliche Leistungen der bayerischen Kommunen und privater Tr├Ąger hinzu.

Museen

Bayern ist mit ├╝ber 1.150 Museen das museumsreichste Bundesland in Deutschland, wozu auch Sammlungen, Schl├Âsser, G├Ąrten und private Sammlungen geh├Âren. Zu den gr├Â├čten und bekanntesten geh├Âren:

Deutsches Museum an der Isar
Deutsches Museum an der Isar

Theater, Schauspiel und Oper

Bayern verf├╝gt ├╝ber vier staatliche und 18 kommunale Theater mit eigenen Ensembles sowie eine Vielzahl privater B├╝hnen und freier Gruppen. Als letzte gro├če Neugr├╝ndung ging 2004 aus den St├Ądtischen B├╝hnen N├╝rnberg das Staatstheater N├╝rnberg hervor. Insgesamt gibt es 35 feste Schauspiel-, Opern- und Operettenb├╝hnen , 41 Freilicht- und Festspielunternehmen und 17 Puppentheater mit mehr als 14.000 Vorstellungen und ├╝ber 4,8 Millionen Zuschauern j├Ąhrlich. Unter diesen B├╝hnen befinden sich so renommierte H├Ąuser wie:

  • Mainfrankentheater W├╝rzburg
  • Stadttheater Augsburg
  • Stadttheater Regensburg
  • S├╝dostbayerisches St├Ądtetheater (Landshut, Passau, Straubing)
  • sowie eine gro├če Zahl privater und freier B├╝hnen, Boulevardtheater, Kabaretts und Experimentierb├╝hnen.
M├╝nchner Hoftheater
M├╝nchner Hoftheater

Musik

Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth
Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth

Bayern ist nicht nur das Land der traditionellen Volksmusik , der Jodler und Schuhplattler , sondern auch die Heimat so bekannter Komponisten wie

Zu den besten in Bayern beheimateten klassischen Orchestern z├Ąhlen

Unter den Musikfestspielen herausragend sind die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth und die M├╝nchner Opernfestspiele .

Richard Wagner
Richard Wagner

K├╝che

Durch das Nebeneinander der zwei bayerischen St├Ąmme Altbaiern und Franken, dazu kulturelle Teile von Schwaben, ist die bayerische K├╝che sehr vielf├Ąltig. Auch wenn die bayerische K├╝che deutlich mehr bietet als deftige und rustikale Spezialit├Ąten, so sind es dennoch besonders diese Gerichte, die weit ├╝ber die bayerischen Landesgrenzen hinweg bekannt geworden sind:

  • Schweinsbraten , Schweinshaxe , Kalbshaxe , Spanferkel
  • Semmelkn├Âdel , Kartoffelkn├Âdel , Leberkn├Âdel (suppe)
  • Sauerkraut , Kohlroulade , Krautwickel , Krautsp├Ątzle, Krautkrapfen
  • Lebersp├Ątzle(suppe), Speckkn├Âdel (suppe), Pfannkuchensuppe
  • Wei├čwurst, Wollwurst , Stockwurst , Regensburger , N├╝rnberger Rostbratwurst
  • Apfelstrudel , Topfenstrudel , Kaiserschmarrn , Dampfnudeln , Rohrnudeln , Schmalznudeln , Bayerisch Creme
  • Bayrischer Kartoffelsalat , Bayrischer Wurstsalat
  • Obazda oder fr├Ąnkisch: Grupfter
  • Leberk├Ąse

Religion, St├Ąmme und Sprache

Wieskirche in S├╝dbayern
Wieskirche in S├╝dbayern
  • r├Âm.- katholisch 58,50 % Stand 2003 ( 1950 71,9 %)
  • evangelisch 23 % ( 1950 26,8 %)
  • andere Konfessionen und Religionen etwa 4 %
  • keine Religionszugeh├Ârigkeit etwa 14,5 %

J├╝dische Gemeinden gab es bis zum 19. Jahrhundert vor allem in l├Ąndlichen Gebieten Frankens und Schwabens sowie den freien Reichsst├Ądten wie z. B. N├╝rnberg und Regensburg. Im wittelsbachischen Altbayern gab es so gut wie keine Juden; seit der Judenemanzipation zunehmend in bayerischen St├Ądten. Von fast 200 j├╝dischen Gemeinden existieren heute in Bayern noch bzw. wieder 12 Gemeinden.

Das bayerische Volk setzt sich aus vier staatlich anerkannten St├Ąmmen zusammen: Zu den drei alten St├Ąmmen, den Altbayern (Baiern), Franken und Schwaben, kamen nach 1945 ├╝ber zwei Millionen Fl├╝chtlinge und Heimatvertriebene , vor allem Sudetendeutsche . Auch Sinti und Roma haben eine sehr lange Tradition in Bayern. Daneben sind Jenische in Bayern beheimatet.

Gesprochen werden mehrere Dialekte aus drei gro├čen Dialektfamilien:

  • Bairisch im Gro├čteil des Landes (Nord- und Mittelbairisch, am Rand zu Tirol auch S├╝dbairisch)
  • Fr├Ąnkisch von etwa 3 Millionen im n├Ârdlichen und westlichen Landesteil
  • Alemannisch von 2 Millionen Schwaben im Westen

Ferner gibt es kleinere Gebiete, in denen S├╝dostth├╝ringisch (Landkreis Coburg) sowie hessische Mundarten (Raum Aschaffenburg/Miltenberg) gesprochen werden. Sudetendeutsche Mundarten konnten sich nur in einzelnen Gemeinden, wo Sudetendeutsche angesiedelt wurden, vor├╝bergehend halten.

siehe: Dialekte in Bayern, Liste bayerischer Kl├Âster

Literatur

  • Max Spindler (Hg.): Handbuch der bayerischen Geschichte, M├╝nchen, 1971-1975 (4 B├Ąnde)
  • Max Spindler (Hg.), Gertrud Diepolder: Bayerischer Geschichtsatlas, M├╝nchen, 1969
  • Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen ├ämter, Gemeinden und Gerichte: 1799-1980, M├╝nchen, 1983 ISBN 3-406-09669-7

Siehe auch: Portal:Bayern

Web- und Wikilinks

Wiktionary: Bayern ÔÇô Wortherkunft, Synonyme und ├ťbersetzungen
Wikinews: Bayern ÔÇô aktuelle Nachrichten
Wikisource: Bayerische Verfassung ÔÇô Quellentexte


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Wikipedia

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