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Letzte Änderung für Artikel Hof (Bayern): 17.02.2006 19:00

Hof (Bayern)

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Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Hof hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Landkreis : Kreisfreie Stadt
FlĂ€che : 58,02 kmÂČ
Einwohner : 50.150 (1. Januar 2006)
Bevölkerungsdichte : 852 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 470 - 600 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 95001 - 95032
Vorwahl : 09281
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 19' n. Br. 11° 55' Ă¶. L.
50° 19' n. Br. 11° 55' Ă¶. L.
Kfz-Kennzeichen : HO
GemeindeschlĂŒssel : 09 4 64 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Klosterstr. 1
95028 Hof
Offizielle Website: www.stadt-hof.de
E-Mail-Adresse: post@stadt-hof.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Dieter Döhla ( SPD )

Hof ist eine kreisfreie Stadt und gleichzeitig die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. „Hof - in Bayern ganz oben“ lautet das Motto der Stadt im Nordosten von Oberfranken.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Hof entstand etwa um 1080 als Bauernsiedlung Rekkenze (nach dem FlĂŒsschen Regnitz, an dessen MĂŒndung in die Saale die ersten HĂ€user standen), die 1214 erstmals urkundlich erwĂ€hnt wurde und sich inzwischen auch auf den angrenzenden HĂŒgel erstreckte (heutige Altstadt). Um 1230 wurde nördlich davon die eigentliche Stadt (die heutige Neustadt) gegrĂŒndet und mit einer Mauer befestigt. Sie wurde zunĂ€chst (Stadt am) Regnitzhof oder Hof Regnitz, spĂ€ter (Stadt) am/zum Hof und schließlich nur noch Hof genannt. 1373 kam Hof aus dem Besitz der Vögte von Weida in den Besitz der Burggrafen von NĂŒrnberg. 1792 kam Hof zu Preußen. 1806 wurde Hof von französischen Truppen besetzt und ging 1810 an Bayern ĂŒber. 1823 wurde der Großteil Hofs bei einem verheerenden Brand zerstört. 1945 wurde Hof von einem Luftangriff heimgesucht, der auch Opfer unter der Zivilbevölkerung forderte. Nach dem Krieg wuchs die Bevölkerung aufgrund des Zuzuges von Heimatvertriebenen stark an. Seitdem nimmt die Bevölkerung ab, abgesehen von einem kleinen Aufschwung nach der Grenzöffnung 1989 .

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1818: 4.667
1840: 7.985
1880: 21.000
1900: 32.781
1920: 40.785
Jahr Einwohner
1939: 44.878
1945: 55.405
1950: 61.033
1955: 58.005
1960: 57.414
Jahr Einwohner
1965: 55.810
1970: 54.424
1975: 54.644
1980: 53.180
1985: 51.275
Jahr Einwohner
1990: 53.095
1995: 52.531
2003: 49.804
2004: 49.424
2006: 50.150

Wirtschaft

Schwerpunkt ist die Textil- und Bekleidungsindustrie. Ein wichtiger Vertreter ist die Textilgruppe Hof AG.

Daneben gibt es Betriebe zur Herstellung von KĂŒhlzellen (Viessmann KĂ€ltetechnik AG), Unterwasserpumpen, KlĂ€rwerksausrĂŒstungen sowie von Stahl- und Leichtmetallbauteilen.

In Hof war die Zentrale der privaten Regionalbank SchmidtBank angesiedelt. Das vorhandene Know-How nutzen einige Spezialkreditinstitute und Dienstleister weiter. An der Fachhochschule Hof ist ein einschlÀgiger Schwerpunkt eingerichtet.

Seit der Wende 1990 verstÀrkte Ansiedlung von Logistikunternehmen. Zuletzt entstand der Automobilzuliefererpark "Pole Position" in Hof und Gattendorf , der momentan erweitert wird.

Die Stadt Hof ist ĂŒber die drei Autobahnen A 9, A 93 und A 72 gut erreichbar. Der Regionalflughafen Hof-Plauen bietet zusĂ€tzlich eine schnelle Anbindung nach Frankfurt am Main. Durch den Ausbau des Flughafens in Pirk, 5 km sĂŒdwestlich von Hof gelegen, wird die Anbindung der Region Hof weiter verbessert.

Bildungseinrichtungen

Standort von Rundfunksendern

Von 1948 bis 1994 war Hof Standort eines Mittelwellensenders des RIAS, um die sĂŒdlichen Teile der ehemaligen DDR besser mit dem Programm des RIAS zu versorgen. Als Sendeantenne dienten zwei 100 Meter hohe, gegen Erde isolierte, abgespannte Stahlfachwerkmasten . Diese Sendemasten wurden im Oktober 1995 durch simultane Sprengung abgerissen. In Hof betreibt auch der Bayerische Rundfunk einen Mittelwellensender. Bis 1999 wurde die Sendefrequenz 520 kHz genutzt. Diese Frequenz liegt nicht im offiziellen Mittelwellenband und somit konnte dieser nur 200 Watt starke Sender, der zusammen mit dem gleich starken Sender in WĂŒrzburg im Gleichwellenbetrieb betrieben wurde, gut fĂŒr Ausbreitungstests im Mittelwellenbereich genutzt werden. Da aber viele moderne Radios die Frequenz des Hofer Senders nicht mehr empfangen konnten, erfolgte 1999 eine FrequenzĂ€nderung auf 729 kHz. Im Zuge dieser Frequenzumstellung wurde auch ein neuer Sendemast errichtet. Er ist eine 74 Meter hohe geerdete, oben gespeiste Stahlfachwerkkonstruktion, wie die Sendemasten der Langwellensender in Aholming und Donebach . Derzeit findet man unter dem Dach des "Funkhaus Hof" die Radiosender "Euroherz" (88,0 MHz) und "Radio Galaxy" (94,0 MHz). Außerdem sendet als unabhĂ€ngiges Lokalradio von 12.00 bis 18.00 Uhr "extra-radio" (88,0 MHz).

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Park & See

Theater Hof
Theater Hof
Fernwehpark
Fernwehpark
  • BĂŒrgerpark Theresienstein mit
    • Botanischem Garten
    • Zoo
    • Restaurant im Jugendstil
    • Ruine & Turm am Labyrinth
  • Fernwehpark Hof
  • Naherholungsgebiet Untreusee
  • Saale-Radwanderweg

BĂŒhne und Musik

Museen, Archive, Bibliotheken

Rathaus
Rathaus

Architektur & Bauwerke

  • Alter Bahnhof
  • Bismarckturm
  • Freiheitshalle
  • Hochschulen
  • Hauptbahnhof
  • Hospitalkirche
  • St. Lorenzkirche
  • St. Marienkirche
  • St. Michaeliskirche
  • Rathaus
  • Wartturm

Regionale SpezialitÀten

Besonders hervorzuheben sind die WurstspezialitÀten in Hof:

Die Hofer BrodwĂ€rschd sind feiner und vor allem viel magerer als ihre direkten Nachbarn (ThĂŒringer, Coburger und frĂ€nkische). Da sich die regionalen Verordnungen an den Coburger und Bamberger BratwĂŒrsten orientieren, wurden kĂŒrzlich einige Hofer Metzger abgemahnt, weil ihre BratwĂŒrste laut Bestimmung zu mager sind. Als Wahrzeichen der Stadt gilt der sogenannte Hofer „WĂ€rschtlamo“ (= Hofer WĂŒrstchenmann), der traditionell in der Hofer Altstadt steht und aus einem typischen Kessel seine Ware verkauft. Neben „Bauern“ (BauernwĂŒrstchen), „Knackern“ (KnackwĂŒrsten) und WeißwĂŒrsten gibt es beim „WĂ€rschlamo“ die berĂŒhmten „Wienerla“ (Wiener WĂŒrtstchen). Wer einmal nach Hof kommt, beispielsweise zu den Hofer Filmtagen, sollte nicht versĂ€umen, ein paar heiße „Wienerla mit Senft“ (Wiener WĂŒrstchen mit Senf) zu probieren. Ehemalige Einwohner von Hof trauern weniger der Stadt, aber um so mehr den Wurst- und BierspezialitĂ€ten hinterher. Neben der Bratwurst ist auch die Hofer Rindfleischwurst und der echte frĂ€nkische LeberkĂ€se zu empfehlen.

Hof ist in der weiteren Umgebung fĂŒr gutes Bier (z. B. ZeltbrĂ€u, Scherdel, Meinel - BrĂ€u , Falter) bekannt, obwohl es hier keine so große Vielfalt wie in Bamberg und Umgebung gibt.

Typische Gerichte in Hof sind weiterhin die Schnitz , ein Eintopf, der mit dem Pichelsteiner Eintopf zu vergleichen ist. Der Name „Schnitz“ kommt daher, dass alle Zutaten geschnitten werden. Ein Pilzgericht trĂ€gt den Namen Schwammaschnitz , ebenfalls ein Eintopf mit traditionell selbstgesuchten Schwamma ( Pilzen , in Oberbayern Schwammerl, im sĂ€chsischen Vogtland und Erzgebirge SchwĂ€mmeln genannt). Der typische Ur-Hofer geht alleine oder mit seiner Frau „in die Schwamma“, bevor diese zuhause geputzt und gekocht werden. Somit ist fĂŒr dieses delikate Gericht der komplette Vormittag notwendig.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Internationale Hofer Filmtage

1967 organisierten der Student Heinz Badewitz mit seinen damaligen Bandkollegen (New Jazz Group) Werner Weinelt, Uwe Brander einen Zweieinhalb-Stunden-Kinoabend mit eigenen Filmen in Hof. Diesen nannten sie das „1. Hofer Kurzfilmfestival“. Die Idee entstand nach enttĂ€uschenden Erfahrungen bei den "Oberhausener Kurzfilmtagen" und weil in ihrer Studienstadt MĂŒnchen die Bedingungen schwierig und die Mieten zu hoch waren. Dies war die Geburtsstunde der heute so bekannten Internationalen Hofer Filmtage. Unter der Leitung von Heinz Badewitz entwickelte sich das Festival stetig weiter. Das Festival geht nun ĂŒber drei Jahrzehnte und hat sich zu einem renommierten deutschen Filmfestival entwickelt, bei dem die Nachwuchsregisseure ihre DebĂŒtfilme zum ersten Mal der Öffentlichkeit zeigen. Die Hofer Filmfesttage verleihen diverse Preise (Filmpreis der Stadt Hof, Eastman Förderpreis, Preis fĂŒr das beste Szenenbild, Preis fĂŒr die visuelle Filmkritik) und zum ersten Mal im Jahr 2005 wird der „Förderpreis Deutscher Film“ fĂŒr herausragende kĂŒnstlerische Leistungen verliehen.
  • Hofer Kinderfilmfest
  • Deutsche Filmwoche - SEHquenz
  • Schlappentag
  • Hofer Volksfest
  • Hofer Umwelttag

Persönlichkeiten

  • Bedeutende Maler :
  • Johann-Christian Reinhart
  • Georg Max Hofmann
  • Karl Bedal
  • Leo Götz
  • Wilhelm Kohlhoff

Sonstiges

Die Stadt Hof unterhÀlt StÀdtepartnerschaften mit Ogden ( Utah , USA ), Joensuu ( Finnland ), Villeneuve-la-Garenne ( Frankreich ), Plauen und Eger ( = Cheb, Tschechien ).

Weiterhin wird Hof und die Region oft von Außenstehenden als "Bayerisch Sibirien" bezeichnet. UrsprĂŒnglich geht diese Bezeichnung auf die Übung der frĂŒheren Herrscher Bayerns zurĂŒck, Staatsbedienstete zur Strafe in ferner gelegene Regionen des Herrschaftsgebietes wie zum Beispiel die Stadt Hof zu versetzen. Heute verbinden viele Menschen mit dem Begriff "Bayerisch Sibirien" das in Hof vermeintlich schlechtere Wetter, welches scheinbar durch die tĂ€glichen FrĂŒhmeldungen ĂŒber die Höchsttemperaturen an der Wetterstation Hof manifestiert wird. TatsĂ€chlich meldet die Wetterstation Hof oft niedrigere Temperaturen als andere Stationen. Das ist jedoch durch die Höhenlage der Wetterstation bedingt und sagt ĂŒberhaupt nichts aus ĂŒber das Wetter in Hof im allgemeinen, welches mit jedem nach Höhenlage vergleichbaren Standort am Rande der mitteldeutschen Mittelgebirge Frankenwald und Fichtelgebirge mithalten kann. Somit wird Hof zu Unrecht als "Bayerisch Sibirien" bezeichnet.

Weblinks

Commons: Hof – Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

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