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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Erding: 25.01.2006 19:11

Landkreis Erding

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Wappen Karte
Landkreiswappen Lage des Landkreises Erding in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Verwaltungssitz : Erding
Fläche : 870,44 km²
Einwohner : 122.970 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 141 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen : ED
KreisschlĂĽssel : 09 1 77
Kreisgliederung: 26 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Alois-SchieĂźl-Platz 2
85435 Erding
Offizielle Website: www.landkreis-erding.de
E-Mail-Adresse : poststelle@lra-ed.de
Politik
Landrat : Martin Bayerstorfer (CSU)
Karte
Landkreis Erding in Bayern

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Landkreis Erding liegt im nordöstlichen Teil des Regierungsbezirkes Oberbayern und grenzt im Nordosten an den niederbayerischen Landkreis Landshut. Oberbayerische Nachbarn sind im Osten und Südosten der Landkreis Mühldorf im Süden der Landkreis Ebersberg sowie im Westen die Landkreise München und Freising.

Die Fläche beträgt rund 870 km² , die Einwohnerzahl liegt über 120.000.

Das Gebiet des Landkreises Erding ist geografisch nicht klar begrenzbar. Man unterscheidet drei Landschaftsformen, nämlich das tertiäre Hügelland im Norden und Osten, das eiszeitliche Moränengebiet im Süden und Südosten sowie das Erdinger Moos als Fortsetzung der Münchner Schotterebene.

Der Landkreis Erding liegt etwa zwischen 430 und 630 m ĂĽber dem Meeresspiegel.

Geschichte

Nachdem bereits 7000 v. Chr. erste menschliche Spuren nachgewiesen wurden, entwickelte sich um 2000 v. Chr. rege Siedlungstätigkeit. Die Viehzucht überwog gegenüber dem Ackerbau .

Um 500 v. Chr. siedelten die Kelten im jetzigen Landkreis. Um etwa 15 v. Chr. verleibten sich die Römer das Gebiet ein.

Die Römer hinterließen mehrere Straßenzüge, wie etwa den von Riegerau nach Langenpreising, der einen Teil der Fernverbindung Augsburg-Regensburg darstellt und den vom Chiemgau über Anzing, Altenerding, Langengeisling bis Berglern.

Im 5. Jahrhundert mussten die Römer den Germanen weichen und hinterließen Teile des römischen Straßennetzes. So gingen die Fernverbindungen Augsburg-Regensburg und die vom Chiemgau über Anzing, Altenerding, Langengeisling bis Berglern durch den heutigen Landkreis. Bevorzugte Siedlungsgebiete waren in der Zeit ab dem 6. Jahrhundert die Flusstäler von Sempt und Strogen.

Zur Sicherung der Verbindung zwischen den Hauptorten München und Landshut wurde etwa 1230 die spätere Stadt Erding als Schutzfeste gegründet. In der Teilung Bayerns von 1255 kamen die Gerichte Erding und Dorfen zu Niederbayern.

In den Jahren 1503 und 1504 verwüstete der Landshuter Erbfolgekrieg das Land. Eine schwere konfessionelle Krise erwuchs dem Land Mitte des 16. Jahrhunderts , als sich der reichsunmittelbare Graf von Haag aus dem Geschlecht der Fraunberger, die in der Erdinger Gegend ihren Stammsitz hatten, der Reformation anschloss. In den Jahren nach dem Dreißigjährigen Krieg gelangte die Erdinger Bevölkerung zu bedeutendem Wohlstand.

Während der Reformen von Montgelas kamen im Jahre 1808 die Rentämter Erding und Dorfen zum Verwaltungskreis Oberbayern . Das Leben richtete sich von nun an vorrangig nach München hin aus. Das im Jahr 1862 errichtete Bezirksamt stellt den Ursprung des heutigen Landkreises dar.

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist geprägt von Wiederaufbau und Eingliederung von rund 10.000 Heimatvertriebenen . Politisch löste 1946 der Landkreis den Bezirk ab.

Am 17. Mai 1992 wurde der neue Flughafen München im Erdinger Moos eröffnet. In der Folge kam es zu einem spürbaren Anwachsen der Bevölkerung, einer konstant niedrigen Arbeitslosenquote und der Ansiedlung neuer Betriebe.

Wappen und Fahne

Das Wappen des Landkreises Erding wurde am 9. Oktober 1953 festgelegt und am 31. Oktober 1972 bestätigt: "Unter einem Schildhaupt mit den bayerischen Rauten in Silber ein aufspringendes, goldbewehrtes rotes Pferd."

Das Roß im Wappen hat eine doppelte Bedeutung. Der Landkreis war lange Zeit der pferdereichste Bezirk Bayerns. Das springende Roß war ferner das Wappenzeichen der reichsunmittelbaren Grafschaft Haag , das auf das Siegel der Gurren zu Haag in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts zurückgeht. Das Stammschloß Fraunberg ihrer gräflichen Nachfolger seit 1245 liegt im Kreis. Die Rauten beziehen sich auf das herzogliche Gericht Erding. Zu seinen Hauptorten zählte Wartenberg, das vor der Errichtung der landesherrlichen Residenzen Landshut und München ein Burgsitz der wittelsbachischen Grafen und späteren Herzöge gewesen war.

Neben dem Wappen fĂĽhrt der Landkreis eine Fahne mit den Farben WeiĂź-Rot-Gelb.

Politik

Landräte

  • 1938 – 1939 : Josef Palmano
  • 1939 – 1945 : Konrad Häfner
  • 1945 (kommissarisch): Dr. Max Lehmer
  • 1946 (kommissarisch): Alfred Riedl
  • 1946 – 1948 (kommissarisch): Dr. Max Lehmer
  • 1948 – 1964 : Dr. Herbert Weinberger
  • 1964 – 1978 : Simon Weinhuber
  • 1978 – 1986 : Hans Zehetmair
  • 1986 – 2002 : Xaver Bauer
  • seit 2002 : Martin Bayerstorfer

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Landkreis Erding zeigt auch heute noch ein vorwiegend ländliches Bild, in dem sich Landwirtschaft, Handwerk und gewerblicher Mittelstand ergänzen.

Durch die Eröffnung des neuen Flughafen München Franz-Josef-Strauß im Erdinger Moos im Jahre 1992 kam es zu einem spürbaren Anwachsen der Bevölkerung und der Ansiedlung neuer Betriebe.

Verkehr

Die Verkehrsbelastung der Stadt Erding hat seit der Eröffnung des Flughafens massiv zugenommen. Der geplante S-Bahn-Ringschluss in Kombination mit der Regionalbahn-Anbindung soll hier Entlastung bringen.

SPNV

Der Landkreis Erding wird in West-Ost-Richtung von der Bahnstrecke München–Mühldorf durchquert. Auf Landkreisgebiet liegen die Stationen Hörlkofen , Walpertskirchen, Thann-Matzbach und Dorfen. Die hier verkehrenden Züge erlauben eine sehr schnelle Verbindung Richtung München, allerdings nur im Stundentakt (Morgens/Abends öfter).

Erding selbst wird im SPNV ĂĽber die S-Bahnlinie 2 des MĂĽnchner S-Bahnsystems erreicht. Auf Landkreisgebiet liegen die Stationen Ottenhofen, St. Koloman, Aufhausen, Altenerding und Erding. Auf der S 2 verkehren zwei bis drei ZĂĽge je Richtung und Stunde.

Städte und Gemeinden

Städte

  1. Dorfen (13.419)
  2. Erding (33.000)

Märkte
Âą Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft

  1. Isen (5.229)
  2. Wartenberg (4.560) Âą

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Hörlkofen
    1. Walpertskirchen (1.998)
    2. Wörth (4.513)
  2. Oberding
    1. Eitting (2.256)
    2. Oberding (5.122)
  3. Oberneuching
    1. Neuching (2.327)
    2. Ottenhofen (1.773)
  4. Pastetten
    1. Buch a.Buchrain (1.400)
    2. Pastetten (2.373)
  5. Steinkirchen
    1. Hohenpolding (1.431)
    2. Inning a.Holz (1.428)
    3. Kirchberg (910)
    4. Steinkirchen (1.159)
  6. Wartenberg
    1. Berglern (2.403)
    2. Langenpreising (2.518)
    3. Wartenberg, Markt (4.560)

Gemeinden

  1. Bockhorn (3.412)
  2. Finsing (4.063)
  3. Forstern (3.096)
  4. Fraunberg (3.316)
  5. Lengdorf (2.647)
  6. Moosinning (5.175)
  7. Sankt Wolfgang (4.156)
  8. Taufkirchen (Vils) (8.852)

Keine Gemeindefreien Gebiete

(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Weblinks

Wikipedia

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