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Letzte Änderung für Artikel Augsburg: 20.02.2006 14:06

Augsburg

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Augsburg Karte Augsburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Schwaben
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 22' N, 10¬į 53' O
48¬į 22' N, 10¬į 53' O
H√∂he : 446-561 m √ľ. NN
Fläche : 146,93 km²
Einwohner : 262.140 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.784 Einwohner je km²
Ausl√§nderanteil : 16,5 % (Stand 01.01.05)
Fl√ľsse: Lech, Wertach, Singold
Postleitzahlen : 86000-86199 (alt 8900)
Vorwahl : 0821
Kfz-Kennzeichen : A
Gemeindeschl√ľssel : 09 7 61 000
UN/LOCODE : DE AGB
NUTS-Code : DE271 AUGSBURG, KRFR.ST.
Stadtgliederung: 17 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Maximilianstraße 4
86150 Augsburg
Offizielle Webseite: www.augsburg.de
E-Mail-Adresse: augsburg@augsburg.de
Amtlicher Stadtplan: www.augsburg.de/
Politik
Oberb√ľrgermeister : Paul Wengert ( SPD )
Regierende Parteien : SPD , Gr√ľne , FBU , FW , √∂dp

Die Universit√§tsstadt Augsburg ist eine kreisfreie Stadt im S√ľdwesten Bayerns. Augsburg gilt nach Trier als die zweit√§lteste Stadt Deutschlands. Sie ist Hauptstadt und Sitz der Regierung von Schwaben sowie des Bezirks Schwaben und des Landratsamtes Augsburg. Gegenw√§rtig hat die Stadt etwa 275.000 Einwohner (Ausl√§nderanteil ca. 16,5 %), davon 262.000 mit Hauptwohnsitz in Augsburg. Nach M√ľnchen und N√ľrnberg steht Augsburg an dritter Stelle unter den Gro√üst√§dten des Freistaates. Ihr Name geht auf die r√∂mische Siedlung Augusta Vindelicorum zur√ľck, die im Jahr 15 vor Christus w√§hrend der Regierungszeit des r√∂mischen Kaisers Augustus als Milit√§rlager gegr√ľndet wurde.

Augsburg ist die einzige Stadt Deutschlands , die einen eigenen gesetzlichen Feiertag hat, das Hohe Augsburger Friedensfest am 8. August . Damit hat Augsburg mehr gesetzliche Feiertage als irgendeine andere Region oder Stadt in Deutschland.

Die Stadt ist Bischofssitz der katholischen Di√∂zese Augsburg und bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Gr√∂√üere St√§dte nahe Augsburg sind M√ľnchen (etwa 57 km √∂stlich), N√ľrnberg (etwa 121 km n√∂rdlich) und Stuttgart (etwa 133 km nordwestlich). Augsburg wurde im Jahr 1906 mit √úberschreiten der Einwohnerzahl von 100.000 zur Gro√üstadt .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Augsburger Rathausplatz
Augsburger Rathausplatz

Augsburg liegt am Lech, der ca. 150 km s√ľdwestlich in Tirol entspringt und 40 km n√∂rdlich in die Donau m√ľndet. Der √§lteste Teil Augsburgs sowie die s√ľdlichen Stadtteile liegen auf dem n√∂rdlichen Ende einer Hochterrasse . Die Terrasse entstand zwischen dem steilen H√ľgelrand von Friedberg im Osten und den hohen Riedeln des westlichen H√ľgelrandes, zwischen den Talauen der Alpenfl√ľsse Lech und Wertach, die sich im Norden der Stadt vereinigen.

Augsburg ist eine Dreifl√ľssestadt. Der gr√∂√üte ist der Lech, in den die Wertach n√∂rdlich des Landschaftsschutzgebiets Wolfzahnau m√ľndet. Die Singold m√ľndet im Stadtteil G√∂ggingen in die Wertach. Drei kanalisierte Stadtb√§che, die so gro√ü wie die Singold sind, flie√üen durch die Stadt: Proviantbach, Senkelbach und Stadtbach . Sie vereinigen sich an der Wertachm√ľndung und flie√üen dort in den Lech. Au√üerdem √ľberschreitet die Friedberger Ach f√ľr ungef√§hr 500m die augsburgerische Stadtgrenze.

Im S√ľden erstreckt sich das Lechfeld, eine post eiszeitliche Schotterebene zwischen den beiden Fl√ľssen.

An Augsburg grenzt der Naturpark Augsburg ‚Äď Westliche W√§lder, ein gro√ües Waldgebiet. Das Stadtgebiet ist auch stark begr√ľnt, wof√ľr Augsburg 1997 den europaweiten Preis als ‚ÄěGr√ľnste und Lebenswerteste Stadt‚Äú erhielt. Augsburg hatte sich auch als Kulturhauptstadt Europas 2010 beworben, f√ľr den Wettbewerb wurde aber Regensburg als Vertreter Bayerns nominiert.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen mit ihrem Siedlungskern unmittelbar an den Siedlungskern der Stadt Augsburg und bilden daher mit ihr den Großen Verdichtungsraum Augsburg, im Osten beginnend und dann im Uhrzeigersinn :

Friedberg (Bayern) (Landkreis Aichach-Friedberg), Königsbrunn, Stadtbergen, Neusäß und Gersthofen (alle Landkreis Augsburg).

Weitere Gemeinden, die an das Stadtgebiet von Augsburg grenzen, sind, im Norden beginnend und im Uhrzeigersinn:

Rehling, Affing, Kissing, Mering und Merching (alle Landkreis Aichach-Friedberg), Bobingen, Gessertshausen und Diedorf (alle Landkreis Augsburg)

Stadtgliederung

Stadtplan von 1905
Stadtplan von 1905

Das Stadtgebiet von Augsburg hat eine Gesamtfl√§che von 147 km2 und ist in 17 Planungsr√§ume eingeteilt, welche insgesamt 41 Stadtbezirke bilden. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals selbst√§ndige Gemeinden , die im Laufe diverser Gebietsreformen nach Augsburg eingegliedert wurden, teilweise aber auch um neue Stadtteile, die als Wohngebiete gegr√ľndet wurden. Einige Stadtteile haben dar√ľber hinaus r√§umlich getrennte Siedlungen ( Wohnpl√§tze ) mit eigenem Namen, die in Klammern hinter dem Stadtteil genannt werden:

  • Antonsviertel
  • Spickel-Herrenbach
  • Hochzoll
  • Haunstetten -Siebenbrunn (mit Meringerau )
  • G√∂ggingen (mit Schafweidsiedlung )
  • Inningen
  • Bergheim (mit Neubergheim, Wellenburg )
  • Universit√§tsviertel .

Das Textilviertel umfasst Teile der Innenstadt und Spickel-Herrenbach.

Eine Besonderheit sind die ehemaligen Kasernen- und Wohngebiete der US-amerikanischen Armee, deren Bezeichnungen noch existieren: Sheridan , Reese , Centerville , Cramerton , Supply-Center , Sullivan Heights , Fryar Circle .

Geschichte

Antike

Augsburg, Römisches Museum im Dominikanerkloster: Römischer Prunkhelm
Augsburg, Römisches Museum im Dominikanerkloster: Römischer Prunkhelm

Augsburg war die gr√∂√üte r√∂mische Siedlung n√∂rdlich der Alpen. Als Datum der Gr√ľndung von Augsburg wird 15 v. Chr. angegeben. In diesem Jahr wurde auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils Oberhausen ein Legionslager errichtet, das sp√§ter auch als ein Nachschubdepot diente. Augsburg ist diesem Gr√ľndungsdatum zufolge nach Trier die zweit√§lteste Stadt Deutschlands.

In Anlehnung an die vor der Zeitenwende entstandenen Lager bildete sich im ersten Jahrhundert die Siedlung Augusta Vindelicorum, die im Jahr 121 n. Chr. das römische Stadtrecht erhielt. Augsburg war ab etwa 95/100 n. Chr. Hauptstadt der römischen Provinz Raetien, die sich bis nach Oberitalien erstreckte. Es ist unbekannt, wann genau Augsburg Provinzhauptstadt wurde, der archäologische Befund deutet darauf hin, dass Kempten im Allgäu (Cambodunum) noch bis ins späte ersten Jahrhundert n. Chr. diese Funktion hatte.

Neuen Forschungen zufolge wurde der Neckar-Odenwald-Limes erst im Jahre 98 n. Chr. unter Kaiser Trajan angelegt, zeitgleich mit dem f√ľr dieses Jahr gesicherten (Aus-)Bau der r√∂mischen Fernstra√üe Mainz-Bad Cannstatt-Augsburg. Ein Zusammenhang dieser beiden strategischen Bauprojekte mit der Verlegung der Hauptstadt der Provinz R√§tien von Kempten nach Augsburg liegt nahe, ist aber bisher nicht positiv belegt (vgl. Kinzigtalstra√üe ).

Nach der Teilung der römischen Provinz Raetia im Jahr 294 n. Chr. wurde Augsburg Hauptstadt der Provinz Raetia Secunda. Mit dem Ende der römischen Herrschaft um 450 n. Chr. verfiel Augusta Vindelicorum ab dem 5. Jahrhundert .

Schon in der Sp√§tantike war Augsburg Bischofssitz . In die Zeit um 300 f√§llt die Legende einer der Stadtheiligen, der Heiligen Afra, sowie √úberlieferungen √ľber einen Bischof Narzissus .

Mittelalter

Etwas s√ľdlich der Bischofsstadt bildete sich im 12. Jahrhundert eine Kaufmannssiedlung. S√ľdlich Augsburgs wurde auf dem Lechfeld 955 Geschichte geschrieben, als Kaiser Otto I. - mit Hilfe von Bischof Ulrich von Augsburg - die westw√§rts strebenden Ungarn besiegte.

Im Jahr 1156 erhielt Augsburg das Stadtrecht durch Kaiser Friedrich Barbarossa . Ab 1251 ist das Recht der Stadt auf F√ľhrung eines Siegels und auf Besteuerung ihrer B√ľrger belegt. K√∂nig Rudolf von Habsburg verlieh Bischofsstadt und Kaufmannsstadt 1276 die Reichsfreiheit ( Freie Reichsstadt ). In der Folge wird Augsburg von den Patriziern beherrscht. 1368 Aufstand der Handwerker und Einf√ľhrung einer Zunftverfassung. Die Z√ľnfte sind bis 1547 an der Stadtregierung beteiligt.

1379 Beitritt Augsburgs zum Schwäbischen Städtebund (dieser zerfällt 1388 ).

Neuzeit

Hauptartikel: Reichstag zu Augsburg

1469 - 1478 Zunftdiktatur des Ulrich Schwarz , der 1478 hingerichtet wird.

Augsburg: Der Damenhof im Fuggerschen Stadtpalais
Augsburg: Der Damenhof im Fuggerschen Stadtpalais

Danach war Augsburg vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende der Renaissance ein bedeutendes Zentrum der Wirtschaft und des Handels. Bekannte Namen aus dieser Zeit sind die Kaufmannsfamilien der Fugger und Welser.

Reformationszeit

Auf dem Reichstag zu Augsburg 1530 formulierte Philipp Melanchthon mit dem Augsburger Bekenntnis die Bekenntnis- und Gr√ľndungsurkunde der Lutherischen Kirche .

In der Stadt Augsburg existierte zwischen 1524 und 1573 eine bedeutende T√§ufergemeinde . Bekannt geworden ist vor allem die Augsburger M√§rtyrersynode 20. bis 24. August 1527 , eine internationale Zusammenkunft von Abgesandten unterschiedlicher T√§uferkreise. Die meisten der Synodalen starben sp√§ter als M√§rtyrer f√ľr ihre √úberzeugungen.

Am 22. Juli 1534 wurde vom Großen Rat beschlossen, dass nur vom Rat installierte Prädikanten in der Stadt predigen durften. Der katholische Gottesdienst wurde auf die acht Kirchen der Stifte eingeschränkt. Kleinere Kirchen und Klosterkirchen wurden geschlossen. Mit diesem Religionsmandat nahm der Rat formal die Kirchenhoheit der Stadt in Anspruch.

Augsburg, Perlachplatz 1550
Augsburg, Perlachplatz 1550

Im Jahr 1548 veranlasste Kaiser Karl V. eine neue patrizische Stadtverfassung und erlie√ü das Augsburger Interim . Der Augsburger Reichs- und Religionsfrieden 1555 beruhigte auch in der Stadt das Zusammenleben der B√ľrger.

Gustav II. Adolf vor den Mauern Augsburgs im Jahre 1632
Gustav II. Adolf vor den Mauern Augsburgs im Jahre 1632

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Augsburg am 20. April 1632 von der schwedischen Armee eingenommen. An diese Zeit erinnert der Schwedenturm mit dem Standbild des Stoinerner Mo und die Schwedenstiege, als Teile der Augsburger Befestigungsanlage.

Mit dem Westf√§lischen Frieden von 1648 f√ľhrte Augsburg ein parit√§tisches Regierungs- und Verwaltungssystem ein (Gleichberechtigung und exakte √Ąmterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten). (Siehe Parit√§tische Reichsstadt )

Augsburg wurde bis zur Besetzung durch bayerische Truppen 1805 durch sieben Patrizierfamilien regiert.

1784 / 1785 kam es zu Weberunruhen und am 29.01. 1794 zum Weberaufstand . Den Hintergrund des Streites bildete die aufkommende Textilindustrie mit ihren Kattunmanufakturen, welche das Weberhandwerk bedrohten.

Moderne

Bereits 1771 entstand mit der Sch√ľleschen Kattunfabrik, errichtet von Johann Heinrich Sch√ľle , die erste Fabrik auf dem europ√§ischen Kontinent.

Durch den Friedensvertrag von Pressburg ( 26. Dezember 1805 ) verlor Augsburg, das bereits am 21. Dezember von bayerischen Truppen besetzt worden war, die Reichsfreiheit und fiel an Bayern. Ab 1809 erhielt die Stadt einen eigenen Polizeidirektor. Damit unterstand die Stadt direkt der Kreisverwaltung. Später bezeichnete man solche Städte als "kreisfrei".

1862 entstand das Bezirksamt Augsburg, aus dem sp√§ter der Landkreis Augsburg hervorging, der bei der Kreisreform 1972 seine heutige Ausdehnung erhielt, als der ehemalige Landkreis Schwabm√ľnchen und ein Teil des ehemaligen Landkreises Wertingen mit dem Landkreis Augsburg vereinigt wurden. Augsburg blieb Sitz des Landkreises, die Stadt selbst stets kreisfrei.

Im 19. Jahrhundert erlangte Augsburg noch einmal Bedeutung als Zentrum der Textilindustrie und des Maschinenbaus (MAN = Maschinenfabrik Augsburg N√ľrnberg). Mit der Allgemeinen Zeitung von Johann Friedrich Cotta erschien in Augsburg die bedeutendste deutsche Tageszeitung dieser Zeit. Ab 1927 hat die Messerschmitt AG hier ihren Hauptsitz.

Nationalsozialismus und zweiter Weltkrieg

Bei der Reichstagswahl 1933 erhielt die NSDAP in Augsburg 32,3 % der Stimmen. Bis Ende des Jahres waren die SPD, KPD und BVP in Stadtrat ausgeschaltet und nur noch die NSDAP vertreten. Der SPD-Landtagsabgeordnete Clemens H√∂gg kam in der NS-Gewaltherrschaft zu Tode. Auch andere Andersdenkende wurden verfolgt. Widerstandsk√§mpfer wie Bebo Wager b√ľ√üten gar mit ihrem Leben.

Augsburg erlitt im Zweiten Weltkrieg schwere Sch√§den. Bei einem verheerenden Bombenangriff der Britischen Luftwaffe in der Nacht vom 25. Februar 1944 wurde gro√üe Teile der Augsburger Innenstadt zerst√∂rt. Bilanz des Bombardements mit 300.000 Brandbomben: 730 Tote und √ľber 1.300 Verletzte. Danach verlie√ü fast die H√§lfte der Bev√∂lkerung die Stadt.

Nach dem Krieg wurde Augsburg bis 1998 zu einem St√ľtzpunkt der US-Armee.

Bundesrepublik Deutschland

Die Altstadt mit ihren bedeutenden Bauten wurde inzwischen weitgehend wieder aufgebaut. Im Rathaus wurde anlässlich der 2000-Jahr-Feier 1985 der große goldene Saal wiederöffnet, dessen Renovierung aber bis 1996 andauerte.

Als Hauptstadt des Regierungsbezirks Schwaben f√ľgte sich die Stadt in das politische System der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats Bayern ein.

Bei der Olympiade in M√ľnchen 1972 fanden in Augsburg die Kanu- und Kajak-Wettbewerbe sowie Handball- und Fu√üballspiele statt.

Städtische Legenden

Stadtgöttin Cisa

Angeblich war die Cisa (dea Ciza) die Stadtg√∂ttin von Augsburg. In Randnotizen der aus dem Stift Ursberg stammenden Excerptum ex Gallica Historia (um 1135) wird ausf√ľhrlich von der r√∂mischen Belagerung der von schw√§bischen St√§mmen zwischen Lech und Wertach errichteten Stadt Cisaris, dem sp√§teren Augsburg berichtet. Die Stadt war demnach nach einem Heiligtum der G√∂ttin Cisa benannt. In dieser Schlacht wurden angeblich die R√∂mer vernichtend geschlagen. In der Herausgabe werden auch die Lokalnamen Kriegshaber von einem Griechen Avar, Hafnerberg von einem Milit√§rpr√§fekt Habeno (auch: Hebeino) und Pfersee von einem Milit√§rtribunen Verres (auch: Verus ) abgeleitet (siehe auch: Ableitung des Namens Pfersee).

Der Text des 12. Jahrhunderts erweist sich als diffuse Kompilation mit deutlichem Schwerpunkt auf der f√ľr die Sagenforschung nicht ungew√∂hnlichen phantasievollen Ausdeutung nicht mehr verstandener, wohl veralemannischer Lokalnamen. In der Diskussion blieb allein die G√∂ttin Cisa, sicherlich deswegen, weil Jacob Grimm in seiner Deutschen Mythologie den ‚ÄěWerth der merkw√ľrdigen √úberlieferung‚Äú ausdr√ľcklich betonte.

Ob man an der Stelle des heutigen Kitzenberges bei der St. Ulrich und Afra eine alemannische Ziuverehrung annehmen kann, ist ebenfalls wissenschaftlich nicht zu belegen. In Augsburg war zumindest seit dem späten Mittelalter ein provinzalrömisches Medusenhaupt bekannt, das in der heutigen Ulrichskirche eingemauert war. Das Medusenhaupt befindet sich heute im Römischen Museum.

Eine Darstellung der Cisa ist auf der Wetterfahne des Perlachturms zu sehen und einige Darstellungen auf den Bronzet√ľren des Domes sollen der Legende nach auf Cisa hindeuten.

Der "Stoinerne Ma"

Der "Stoinerne Ma" ("Steinerner Mann") ist eine √ľberlebensgro√üe Steinfigur an der √∂stlichen Stadtmauer, im Bereich der sogenannten ‚ÄěSchwedenstiege‚ÄĚ, in unmittelbarer N√§he des Galluskirchleins. Sie stellt wohl einen B√§cker mit einem Laib Brot und einem Schild dar. Im Bereich der F√ľ√üe befindet sich ein schneckenf√∂rmig gedrehtes Postament . Der Legende nach handelt es sich um einen B√§cker, der w√§hrend einer langen Belagerung der Stadt aus S√§gemehl Brote gebacken und f√ľr die Belagerer deutlich sichtbar √ľber die Stadtmauer in den Graben geworfen haben soll. Der Eindruck, in der Stadt g√§be es noch so viel Brot, dass man es √ľber die Mauer werfen k√∂nne soll die Belagerer so demoralisiert haben, dass sie die Belagerung abbrachen. Der Name des B√§ckers wird in der √úberlieferung mit ‚ÄěKonrad Hackher‚ÄĚ angegeben. Historisch geh√∂rt das Ereignis in den Drei√üigj√§hrigen Krieg, genauer zur Belagerung der Stadt Augsburg w√§hrend der Jahre 1634/35, als katholische Truppen unter Generalfeldmarschall von Wahl die von den protestantischen Schweden besetzt gehaltene Stadt zur√ľckerobern wollten. Verl√§sslich belegt ist die Tat des B√§ckers freilich nicht.

Eingemeindungen

Jahr Orte Zuwachs in ha
1. Juli 1910 Gemeinde Meringerau 953,7
1. Januar 1911 Gemeinde Pfersee 345,8
1. Januar 1911 Gemeinde Oberhausen 862,2
1. Januar 1913 Stadt Lechhausen 2794,4
1. Januar 1913 Gemeinde Hochzoll (Name bis 1905 : Friedbergerau) 435
1. April 1916 Gemeinde Kriegshaber 5,9
1. Juli 1972 Stadt Göggingen 1079,18
1. Juli 1972 Stadt Haunstetten 1393,16
1. Juli 1972 Gemeinde Inningen (inklusive der wenige Tage zuvor per Eilverfahren
nach Inningen eingemeindeten Gemeinde Bergheim)
3383,9

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

1867 hatte Augsburg 50.000 Einwohner. 1906 √ľberschritt die Einwohnerzahl der Stadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde. Bis 1956 verdoppelte sich diese Zahl auf √ľber 200.000. Im Jahre 1992 erreichte die Bev√∂lkerungszahl mit 264.852 ihren historischen H√∂chststand. Ende Juni 2005 lebten in Augsburg nach Fortschreibung des Bayerischen Landesamtes f√ľr Statistik und Datenverarbeitung 262.140 Menschen mit Hauptwohnsitz.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bev√∂lkerung", ab 1925 auf die Wohnbev√∂lkerung und seit 1987 auf die "Bev√∂lkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1635 16.432
1645 19.960
1806 26.200
1830 29.019
1. Dezember 1840 ¬Ļ 36.900
3. Dezember 1852 ¬Ļ 39.300
3. Dezember 1858 ¬Ļ 43.600
3. Dezember 1861 ¬Ļ 45.400
3. Dezember 1864 ¬Ļ 49.300
3. Dezember 1867 ¬Ļ 50.100
1. Dezember 1871 ¬Ļ 51.220
1. Dezember 1875 ¬Ļ 57.200
1. Dezember 1880 ¬Ļ 61.408
1. Dezember 1885 ¬Ļ 65.905
Jahr Einwohner
1. Dezember 1890 ¬Ļ 75.629
2. Dezember 1895 ¬Ļ 81.896
1. Dezember 1900 ¬Ļ 89.170
1. Dezember 1905 ¬Ļ 94.923
1. Dezember 1910 ¬Ļ 102.487
1. Dezember 1916 ¬Ļ 132.651
5. Dezember 1917 ¬Ļ 137.743
8. Oktober 1919 ¬Ļ 154.555
16. Juni 1925 ¬Ļ 165.522
16. Juni 1933 ¬Ļ 176.575
17. Mai 1939 ¬Ļ 185.374
31. Dezember 1945 146.416
29. Oktober 1946 ¬Ļ 160.055
13. September 1950 ¬Ļ 185.183
Jahr Einwohner
25. September 1956 ¬Ļ 200.236
6. Juni 1961 ¬Ļ 208.659
31. Dezember 1965 210.845
27. Mai 1970 ¬Ļ 211.566
31. Dezember 1975 249.943
31. Dezember 1980 248.346
31. Dezember 1985 245.193
25. Mai 1987 ¬Ļ 242.819
31. Dezember 1990 256.877
31. Dezember 1995 259.699
31. Dezember 2000 254.982
30. Juni 2005 262.140

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Religionen

Augsburg: Blick vom Perlachturm Richtung Maximilianstrasse (links: Front des Rathauses; im Hintergrund die Basilika St. Ulrich und Afra)
Augsburg: Blick vom Perlachturm Richtung Maximilianstrasse (links: Front des Rathauses; im Hintergrund die Basilika St. Ulrich und Afra)

Augsburg war wohl schon seit dem 4./5. Jahrhundert Sitz eines Bischofs . Um 738 wurde das Bistum Augsburg erneuert. Ab 1518 fand die Lehre Martin Luthers Anh√§nger in Augsburg. Die Lehre verbreitete sich immer mehr und f√ľhrte schlie√ülich zur offiziellen Einf√ľhrung der Reformation durch den Rat der Stadt im Jahre 1534 / 37 . Es folgte anschlie√üend die Teilnahme der Stadt am Schmalkaldischen Krieg, und 1548 wurde in Augsburg ein Reichstag abgehalten, der die Aus√ľbung der Religion f√ľr eine √úbergangszeit regelte ( Augsburger Interim ). Sieben Jahre sp√§ter ( 1555 ) konnte im sog. Augsburger Religionsfrieden die Gleichstellung beider Konfessionen endg√ľltig erreicht werden.

Die katholische Bev√∂lkerung geh√∂rte danach weiterhin zum Bistum Augsburg, das seinerzeit noch dem Erzbistum Mainz zugeordnet war. Nach dem √úbergang der Stadt an Bayern verblieb es zun√§chst noch bei der bisherigen Zuordnung, doch wurde das Bistum Augsburg und mit ihm seine Pfarrgemeinden 1821 dem neu errichteten Erzbistum M√ľnchen und Freising zugeteilt (siehe hierzu auch Liste der Bisch√∂fe von Augsburg).

ev. Kirche St. Jakob, Mittelpunkt der Jakobervorstadt
ev. Kirche St. Jakob, Mittelpunkt der Jakobervorstadt

Die protestantischen Gemeindeglieder erhielten sp√§testens nach dem Westf√§lischen Frieden die Kirchen St. Anna, St. Ulrich, Zu den Barf√ľ√üern und St. Jakob. Sie unterstanden dem Rat der Stadt. Nach dem √úbergang Augsburgs an Bayern wurden die Gemeindeglieder Teil der Protestantischen Kirche des K√∂nigreichs Bayern , die zun√§chst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Die Stadt wurde danach Sitz eines eigenen Dekanats , das 1827 dem Konsistorialbezirk Bayreuth, ab 1876 dem Konsistorialbezirk Ansbach und seit 1923 dem Kirchenkreis M√ľnchen angeh√∂rt. Das Dekanat Augsburg umfasst neben den Kirchengemeinden der Stadt Augsburg auch Gemeinden au√üerhalb des Stadtgebiets.

Der Herkules-Brunnen inmitten der Maximilianstra√üe. Gleich gegen√ľber befindet sich das Schaezler-Palais ...
Der Herkules-Brunnen inmitten der Maximilianstra√üe. Gleich gegen√ľber befindet sich das Schaezler-Palais ...

Der Westf√§lische Frieden von 1648 f√ľhrte in Augsburg - und daneben in Ravensburg, Biberach und Dinkelsb√ľhl - auch ein parit√§tisches Regierungs- und Verwaltungssystem ein (endg√ľltige Gleichberechtigung und exakte √Ąmterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten), was bis zur Mediatisierung Bestand haben sollte.

Freikirchliche Gemeinden haben sich nach dem Ende der T√§uferbewegung erst wieder im 19. beziehungsweise 20. Jahrhundert in Augsburg konstituiert. Den Anfang machten die Mennoniten , die ab 1870 gottesdienstliche Versammlungen in Augsburg abhielten. 1863 erhielt die Evangelisch-methodistische Kirche die Rechte einer "Privatkirchengesellschaft". Um 1925 nahmen - ausgehend von der Muttergemeinde in M√ľnchen - die Baptisten (heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ihre Arbeit auf. Seit 1968 gibt es in Augsburg auch eine Freie evangelische Gemeinde . Neben diesen Freikirchen ist auch die Apostolische Gemeinschaft in Augsburg vertreten.

Die Verteilung der Konfessionen zu Anfang des 19. Jahrhunderts betrug etwa 60 % Katholiken und 40 % Protestanten. Dieses Verhältnis veränderte sich insbesondere auch durch Eingliederung von katholischen Vororten zugunsten der Katholiken, so dass der Anteil der protestantischen Bevölkerung um 1950 lediglich noch bei etwa 23 % lag.

Politik

An der Spitze der Stadt Augsburg stand als Vorsitzender des Rates nachweislich seit 1266 der Stadtpfleger, der gelegentlich auch als B√ľrgermeister bezeichnet war. Beide Bezeichnungen waren teilweise gleichzeitig im Gebrauch. Seit 1548 war die Bezeichnung nur noch Stadtpfleger. Die Stadtpfleger amtierten √ľber mehrere Jahre und wurden ab dann auf Lebenszeit gew√§hlt. Daher gab es auch mehrere Stadtpfleger gleichzeitig. Nach dem √úbergang an Bayern wurde in Augsburg ein Magistrat mit 2 B√ľrgermeistern eingesetzt. Auch nach 1818 gab es einen Magistrat mit 2 B√ľrgermeistern und zus√§tzlich ein Kollegium der Gemeindebevollm√§chtigten. 1919 wurde das Zweikammersystem zugunsten der Einrichtung eines "Stadtrats" aufgegeben. Diesem steht seither der "Erste B√ľrgermeister" vor, der meist den Titel Oberb√ľrgermeister f√ľhrt (Siehe hierzu Liste der Oberb√ľrgermeister Augsburgs). Seit 2002 wird Augsburg von Oberb√ľrgermeister Paul Wengert ( SPD ) regiert. Derzeit wird der Augsburger Stadtrad von einer Koalition aus SPD, B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen, FBU, FW und √∂dp gef√ľhrt, der sogenannten "Regenbogenkoalition".

Wahlergebnisse des Stadtrats seit 1972 in Prozent.
Jahr CSU SPD FDP Gr√ľne (DKP) Die Linke.PDS REP NPD sonst.
1972 44,9 46,5 2,3 - 0,7 - 0,9 4,7
1978 46,8 44,5 2,7 - 0,4 - 0,6 4,9
1984 32,9 44,9 1,3 4,2 0,2 - 0,7 15,8
1990 43,1 28,4 2,5 10,8 - 10,0 - 5,2
1996 44,1 29,4 1,7 10,5 - 2,8 - 11,5
2002 43,5 36,4 3,5 8,7 1,2 - - 6,7

Wappen

Beschreibung: In von Rot und Silber gespaltenem Schild eine gr√ľne Zirbelnuss auf gr√ľnem Kapitell . Die Stadtfarben sind rot-gr√ľn-wei√ü.

Bedeutung: Das √§lteste nachweisbare Stadtsiegel Augsburg aus dem Jahr 1237 zeigt ein zweit√ľrmiges Stadttor mit Zinnenmauer, dar√ľber einen Stern. Im Torbogen steht ein Lebensbaum , ab 1260 eine Traube auf Fu√ü. Diese deutet wohl auf den Namen der Stadt "Augster" hin, was eine Traubensorte darstellt. Im 15. Jahrhundert wird eine gr√ľne Traube in rot-wei√üem Schild dargestellt. Der Fund eines Pinienzapfens (wohl die Spitze eines r√∂mischen Grabsteins) 1467 lie√ü aus der Traube eine Zirbelnuss werden. Das K√∂pfchen auf dem Kapitell ist seit 1521 nachweisbar, die Mauerkrone erst seit 1811 . Die Bedeutung dieser Symbole ist nicht gekl√§rt. Die Stadtfarben sind seit 1372 bekannt. Anl√§sslich der 2000-Jahrfeier 1985 wurde das Wappen dem Zeitgeschmack gem√§√ü neu gestaltet.

Der Name der Stadt Augsburg leitet sich von dem r√∂mischen Namen der Stadt, Augusta Vindelicorum, ab. Den ersten Teil des Namens, Augusta, trug die Stadt, weil sie auf Befehl von Kaiser Augustus von dessen beiden Stiefs√∂hnen Drusus und Tiberius 15 v. Chr. (zun√§chst als Milit√§rlager) gegr√ľndet wurde. Der zweite Teil, Vindelicorum, ist der Genitiv Plural der lateinische Bezeichnung f√ľr den Volksstamm der Vindeliker, die damals in diesem Gebiet zwischen Wertach (lateinisch Vinda) und Lech (lateinisch Licus) siedelten.

Die Zirbelnuss war als stilisierter Pinienzapfen auch das Feldzeichen der römischen Legion des Römerlagers und wurde daher zum Symbol der späteren römischen Provinzhauptstadt.

Noch heute findet sich die Zirbelnuss auf zahlreichen Geb√§uden und in Mauern eingelassen im gesamten Stadtgebiet als Zeichen Augsburgischer Stadtw√ľrde.

Städtepartnerschaften

Augsburg unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

  • Inverness , Schottland ( Vereinigtes K√∂nigreich ), seit 1956
  • Amagasaki ( Japan ), seit 1959
  • Nagahama ( Japan ), seit 1959
  • Dayton , Bundesstaat Ohio ( USA ), seit 1964
  • Bourges ( Frankreich ), seit 1967
  • Liberec ( Tschechien ), seit 2001
  • Bild:Flag of the People's Republic of China.svg Jinan , Provinz Shandong ( Volksrepublik China ), seit 2004

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Hauptartikel: Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten in Augsburg

Augsburg war in seiner Geschichte immer wieder ein kulturelles Zentrum. Schon im Mittelalter entstanden z.B. mit dem Dom Unsere Liebe Frau (Augsburg) und der Basilika St. Ulrich und Afra wichtige Bauten, die das Stadtbild bis heute prägen. In dieser Zeit siedelten sich auch bereits die Gold- und Silberschmiede in der Stadt an. Die augsburger Gold- und Silberschmiede erarbeiteten sich im Laufe der Zeit einen hervorragenden Ruf.

Insbesondere in der Renaissance , als K√ľnstler, wie Hans Holbein der √Ąltere , oder Hans Burgkmair der √Ąltere in Augsburg wirkten, war Augsburg eines der bedeutendsten kulturellen Zentren n√∂rdlich der Alpen. In dieser Zeit entstanden auch mit dem Rathaus, den Prachtbrunnen der Fuggerei einige der wichtigsten Sehensw√ľrdigkeiten.

Auch sp√§tere Epochen haben in Augsburg ihre Spuren hinterlassen. Vor Allem der Rokokostil , der auch "augsburger Geschmack" genannt wurde, hat unter Anderem mit der Bisch√∂flichen Residenz dem Schaezler-Palais der Stadt seinen Stempel aufgedr√ľckt.

W√§hrend der Industriellen Revolution entstanden Fabrikanlagen, wie z.B. die Sch√ľlesche Kattunfabrik , der Glaspalast Augsburg, oder das Fabrikschloss , und Industriellenvillen, wie z.B. das Gignoux-Haus , die Villa Haag, oder die Villa Silbermann. Einige bedeutende Bauten, die z.b. die Synagoge , oder die Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil Pfersee hat auch der Jugendstil in Augsburg hinterlassen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßenverkehr

Durch das n√∂rdliche Stadtgebiet f√ľhrt die Bundesautobahn A 8 Stuttgart-M√ľnchen. Ferner f√ľhren die Bundesstra√üen B 2 , B 10, B 17 und B 300 durch die Stadt. Die B 2 erreicht Augsburg vom Norden autobahn√§hnlich und geht im Bereich der n√∂rdlichen Stadtgrenze in die B 17 (Westtangente) √ľber, die im Stadtgebiet mehrspurig ausgebaut, teilweise tiefergelegt und bis auf zwei Kreuzungen im Bereich G√∂ggingen und Stadtbergen/Pfersee ausschlie√ülich mit Ausfahrten versehen ist. Die B17 verl√§sst Augsburg Richtung S√ľden und ist bis auf wenige Kilometer an die A96 autobahn√§hnlich angebunden.

A 8 Saarlouis - Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg - M√ľnchen - Salzburg
B 2 Schwedt/Oder - Berlin - Leipzig - Bayreuth - N√ľrnberg - Treuchtlingen -Augsburg - M√ľnchen - Garmisch-Partenkirchen
B 10 Karlsruhe - Stuttgart - Ulm - Augsburg
B 17 Augsburg - Landsberg am Lech - F√ľssen
B 300 Memmingen - Augsburg - Dasing - Ingolstadt

Nahverkehr

Den √ĖPNV bedienen vier Stra√üenbahnlinien der Stadtwerke Augsburg und 31 Stadtbusselinien der Stadtwerke Augsburg, Stadtwerke Gersthofen. Daneben bietet die AVV Augsburg Regionalbusse f√ľr den

  • Raum Mering - Kissing (Linie 100 - 108)
  • Raum Aichach - Friedberg (Linie 200 - 250)
  • Raum P√∂ttmes - Aindling (Linie 301 - 323)
  • Raum Wertingen - Meitingen (Linie 400 - 420)
  • Raum Zusmarshausen - Welden - Aystetten - Neus√§√ü (Linie 500 - 520)
  • Raum Dinkelscherben - Gessertshausen (Linie 600 - 641)
  • Raum Schwabm√ľnchen - Bobingen - K√∂nigsbrunn (Linie 700 - 744) an.

In den vergangenen Jahren wurde das mittlerweile 35,5 km lange Augsburger Stra√üenbahnnetz durch Neubaustrecken zur Universit√§t (1996), zur n√∂rdlichen Stadtgrenze (2001) und zum Klinikum (2002) erweitert. Die Nahverkehrsz√ľge betreibt die Deutsche Bahn. Au√üerdem werden Taxisammeldienste im Rahmen des √ĖPNV angeboten. Die angeschlossenen Unternehmen sind Partner des Augsburger Verkehrsverbundes (AVV).

Schienenverkehr

Das Bahnhofsgebäude
Das Bahnhofsgebäude

Der Augsburger Hauptbahnhof ist ICE und IC-Station an den Strecken M√ľnchen-Stuttgart, M√ľnchen-Hamburg, M√ľnchen-Berlin, M√ľnchen-Frankfurt und M√ľnchen-Dortmund und dar√ľber hinaus Deutschlands √§ltester Bahnhof, der noch im architektonischen Originalzustand in Betrieb ist. Augsburg ist daneben einer der wichtigsten Eisenbahnknoten S√ľddeutschlands. Es liegt an der ICE und IC/EC-Strecke womit europ√§ische Metropolen wie Amsterdam , Paris , Wien und Budapest umsteigefrei erreichbar sind.

Z√ľge des Regionalverkehrs fahren au√üerdem auf folgenden Linien:

Ab 2008 soll der Regionalverkehr als S-Bahn ähnlicher Schienenverkehr betrieben werden.

Im Eisenbahng√ľterverkehr ist Augsburg jedoch nach Stilllegung des Rangierbahnhofes kein Eisenbahnknoten mehr. Jedoch entsteht ab 2007 im Norden von Augsburg, auf den Fluren von Augsburg, Gersthofen und Neus√§ss ein G√ľterverkehrszentrum . Eine Besonderheit in Augsburg ist die Localbahn, eine quer durch die Stadt verlaufende Eisenbahn, die den gro√üen Industrieunternehmen einen Anschluss an das Eisenbahnnetz verschafft.

Flugverkehr

Im Nordosten der Stadt befindet sich der Flughafen Augsburg. Bei diesem soll die Startabbruchstrecke erweitert und ein neues Terminal mit Vorfeld gebaut werden. Da die Startbahn jedoch nicht verl√§ngert wird und somit nur Passagiermaschinen bis 100 Personen landen d√ľrfen, wurde diskutiert, den Natofliegerhorst Lechfeld f√ľr zivile Passagiermaschinen zu √∂ffnen. Aufgrund der hohen zus√§tzlichen Kosten, die die Bundeswehr f√ľr die Verlagerung der Munitionsdepots in Rechnung stellen wollte, ist dieses Vorhaben aufgegeben worden. Inwie weit nun der Flughafen Augsburg ausgebaut wird, ist fraglich.

Freizeit- und Sportanlagen

Messen und Veranstaltungen

Der 158 Meter hohe, so genannte Hotelturm des Dorint Hotels (im Volksmund aus naheliegenden Gr√ľnden auch "Maiskolben" genannt) ist seit 1972 im Stadtbild kaum zu √ľbersehen.
Der 158 Meter hohe, so genannte Hotelturm des Dorint Hotels (im Volksmund aus naheliegenden Gr√ľnden auch "Maiskolben" genannt) ist seit 1972 im Stadtbild kaum zu √ľbersehen.

Augsburg hat seit 1988 ein gro√ües Messegel√§nde an der Bundesstra√üe B17 im Augsburger S√ľden. Die " Schwabenhalle " als gr√∂√üte der Messehallen wird auch f√ľr andere Veranstaltungen, z. B. Konzerte, genutzt und bietet Platz f√ľr 4.000 Besucher. Bis 1972 fanden Messen in Zelthallen auf Fl√§chen des Wittelsbacher Parks statt.

Die Augsburger Kongresshalle im Stadtteil Antonsviertel bietet im gr√∂√üten Saal Platz f√ľr 1.400 G√§ste. In der Sporthalle Augsburg finden bei vollst√§ndiger Bestuhlung 4.000 Besucher einen Sitzplatz.

Mit Beginn des Jahres 2006, dem sogenannten "Mozart-Jahr", gibt es auch in Augsburg verschiedenste Veranstaltungen rund um W. A. Mozart. Mit diesen Veranstaltungen m√∂chte die Stadt Augsburg als deutsche Mozartstadt auf sich aufmerksam machen, da Mozarts Vater (geb√ľrtiger Augsburger) und dessen Verwandte aus dieser Region stammen. Selbst Mozarts erste gro√üe Jugendliebe war eine Augsburgerin. H√∂hepunkt der festlichen Aktivit√§ten wird der Sommer 2006 sein.

Medien

In Augsburg erscheinen als Tageszeitungen bei der Presse Druck- und Verlags GmbH Augsburg die Augsburger Allgemeine und Ihre Heimatzeitungen. Die Augsburger Allgemeine ist die auflagenstärkste Regionalzeitung Deutschlands.

Als monatliches Stadtmagazin f√ľr junge Leute erscheint die Neue Szene Augsburg. Seit Fr√ľhjehr 2004 besteht au√üerdem das von Studenten gamachte Hochschulmagazin Presstige , das sich halbj√§hrlich an die Studierenden der drei Augsburger Hochschulen richtet.

Außerdem gibt es den regionalen Fernsehsender TV Augsburg .

In der Radiolandschaft gibt es zwei Augsburger Lokalsender, Hit Radio RT.1 und Radio Fantasy, die eine eigene Frequenz besitzen und noch diverse weitere mit Kabelfrequenzen. Der Sender Rock Antenne ist terrestrisch auf der Frequenz des ehemaligen Senders Radio Kö zu empfangen.

Bis vor einigen Jahren sendete auch das American Forces Network in Augsburg u.a. auch auf der Mittelwellenfrequenz 1485 kHz. Die hierf√ľr eingesetzte Anlage in unmittelbarer N√§he der B17 ist noch erhalten, aber zur Zeit ohne Funktion.

Ansässige Großunternehmen

  • EADS = Luft- und Raumfahrt
  • KUKA = Industrieroboter und Schwei√üanlagen
  • MAN = Maschinenfabrik Augsburg N√ľrnberg
  • NCR = SB-Ger√§te f√ľr den Finanzbereich, Kassensysteme (Retail), Datenbanksysteme
  • Siemens = Siemens Technopark Augsburg
  • Fujitsu Siemens Computers = Computerentwicklung und Fertigung
  • Osram = Leuchtmittelhersteller
  • B√∂we Systec = Kuvertiersysteme und Komplettl√∂sungen f√ľr Mailrooms
  • Kleindienst Solutions = Software- und Hardwareentwicklung & Hardwarefertigung
  • Verlagsgruppe Weltbild = gr√∂√üter katholischer Verlag mit Versandhandel
  • UPM-Kymmene (ehem. Haindl ) = Papierfabrik
  • Walter Bau AG = Bau-Management- und Technologie-Konzern (in Insolvenz)
  • ArvinMeritor (nach Fusion mit Zeuna-St√§rker ) = KFZ-Zulieferant (Abgassysteme f√ľr PKW, Motorr√§der und Nutzfahrzeuge)

Traditionsunternehmen

  • Brauerei zur Goldenen Gans, seit 1397
  • F√ľrst Fugger Privatbank , 1486 wurde das Handelshaus Fugger erstmals als "Bank" bezeichnet
  • Augusta-Brauerei, seit 1488
  • Sch√∂ppler, Stadtfischer, seit 1650
  • Thorbr√§u, seit 1684
  • Schlosser‚Äôsche J. A. Buch- und Kunsthandlung, seit 1719
  • Rieger & Kranzfelder, Buchhandlung, seit 1731
  • Anton B√∂hm & Sohn , Musikverlag, seit 1803
  • Dierig , seit 1805
  • Stadtsparkasse Augsburg , gegr√ľndet am 2. Februar 1822
  • Naegele, Parf√ľmerie, seit 1835
  • Siller und Laar, Eisenhandlung, seit 1836
  • J.N. Eberle & Cie. GmbH , seit 1836
  • H. Weissenhorn & Cie. , M√∂beltransport, seit 1839
  • Kreissparkasse Augsburg , seit 1855
  • Hutfabrik Lembert seit 1861
  • Pfister Waagen seit 1894
  • M√∂belspeditions- und Reiseunternehmen Domberger seit 1897

√Ėffentliche Einrichtungen

In Augsburg haben folgende Behörden und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:

  • Bundesverm√∂gensamt Augsburg
  • Finanzamt Augsburg-Land
  • Finanzamt Augsburg-Stadt
  • Handwerkskammer Schwaben
  • Hauptzollamt Augsburg
  • Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben
  • Justizvollzugsanstalt
  • Kreiswehrersatzamt Augsburg
  • Landratsamt Augsburg
  • Bayerisches Landesamt f√ľr Umwelt
  • Polizeidirektion Augsburg
  • Polizeipr√§sidium Schwaben
  • Regierung von Schwaben
  • Stadtjugendring Augsburg Kd√∂R
  • Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung
  • Deutsche Rentenversicherung Schwaben
  • Landwirtschaftliche Sozialversicherung ( Berufsgenossenschaft , Alterskasse , Krankenkasse und Pflegekasse ) Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben
  • Textil- und Bekleidungs- Berufsgenossenschaft

Bildung

Hochschulen

Drei Hochschulinstitute bieten derzeit rund 15.000 jungen Leuten ein vielfältiges Ausbildungsangebot.

Die Universit√§t Augsburg wurde 1970 gegr√ľndet und ging aus der, zwischen 1551 und 1802 in Dillingen bestehenden Philosophisch-Theologischen Hochschule der Augsburger Bisch√∂fe und der P√§dagogischen Hochschule der Universit√§t M√ľnchen hervor. Sie ist die einzige Universit√§t im Regierungsbezirk Bayerisch-Schwaben.

Angeboten werden eine Philologisch-Historische, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche, Wirtschaftswissenschaftliche, Juristische, Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Katholisch Theologische Fakult√§t, sowie die j√ľngst errichtete Fakult√§t f√ľr Angewandte Informatik. Sie ist keine traditionelle Volluniversit√§t, sondern konzentriert sich haupts√§chlich auf die Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Seit 1974 wurde im S√ľden der Stadt auf dem Gel√§nde des alten Flugplatzes ein weitl√§ufiger Campus errichtet, der bis heute zu einem eigenen Stadtteil gewachsen ist. Mittlerweile befindet sich nur noch ein geringer Teil der Hochschule gemeinsam mit dem Betriebswirtschaftlichen Fachbereich der FH im Geb√§ude der ehemaligen P√§dagogischen Hochschule in Lechhausen.

Derzeit studieren etwa 11500 Studenten an der Universtität Augsburg.

Die Fachhochschule Augsburg wurde 1971 gegr√ľndet und kann auf eine weitreichende Geschichte zur√ľckblicken.

Sie entstand aus zahlreichen Vorg√§ngereinrichtungen. So bestand bereits um 1660 eine private Kunstakademie, die sich zuerst zu einer protestantischen und dann 1710 zu einer √∂ffentlichen Reichsst√§dtischen Kunstakademie entwickelte, aus der schlie√ülich √ľber mehrere Stufen die Werkkunstschule Augsburg entstand. Der technische Zweig entstammt dem, im 19. Jahrhundert entstandenen Rudolf-Diesel-Polytechnikum. Im Jahre 1971 entstand durch ihre Zusammenlegung die Fachhochschule Augsburg. Sie ist somit eine der √§ltesten Fachhochschulen in Deutschland.

Angeboten werden zahlreiche Studiengänge der Bereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaftswissenschaften. Derzeit studieren rund 4100 Studenten an der FH Augsburg.

Die Hochschule f√ľr Musik N√ľrnberg-Augsburg entstand 1998 durch die Zusammenlegung des N√ľrnberger Meistersinger-Konservatoriums mit dem Augsburger Leopold-Mozart-Konservatoriums . Es werden musikp√§dagogische und k√ľnstlerische Studieng√§nge angeboten (Gesang, Orchesterinstrumente, Tasteninstrumente). In Augsburg kann auch Katholische Kirchenmusik, Gitarre und Musiktherapie studiert werden. Einmalig in Deutschland ist die Ausbildung der Blasorchesterleitung.

Persönlichkeiten

Diese Liste beinhaltet nur die allerwichtigsten Persönlichkeiten, die im Zusammenhang mit Augsburg stehen. Im Folgenden wird noch auf eine detailliertere Liste verwiesen.

  • St. Afra war fr√ľhchristliche Heilige und M√§rtyrerin
  • St. Ulrich war Bischof und Heiliger
  • Hans Holbein der √Ąltere war Maler
  • Jakob Fugger der Reiche war Kaufmann und Bankier
  • Hans Burgkmair der √Ąltere war Maler
  • Bartolom√§us Welser V. war Kaufmann und Bankier
  • Hans Holbein der J√ľngere war Maler
  • Adriaen de Vries war Bildhauer, schuf einige der Augsburger Prachtbrunnen
  • Elias Holl war Baumeister
  • Leopold Mozart war Komponist und Vater von Wolfgang Amadeus Mozart
  • Johann Heinrich Edler von Sch√ľle war deutscher Kaufmann, Erfinder, Techniker, Chemiker und Kattunfabrikant mit europ√§ischer Bedeutung.
  • Friedrich List National√∂konom schrieb in Augsburg sein wichtigstes Werk
  • Rudolf Diesel entwickelte in Augsburg den Dieselmotor .
  • Bertolt Brecht war Schriftsteller ("Die Dreigroschenoper", "Mutter Courage und ihre Kinder")
  • J√ľrgen M√∂llemann war Politiker (FDP) und Bundesminister f√ľr Wirtschaft (1991 bis 1993).
  • Kurt F. Viermetz ist Aufsichtsratschef der Deutschen B√∂rse , Bankier, M√§zen im Bereich der Kunst, Kultur und Wissenschaft

Ehrenb√ľrger

Siehe Liste der Ehrenb√ľrger von Augsburg.

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe Liste_Persönlichkeiten_(Augsburg).

Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zu Augsburg

Siehe Liste_Persönlichkeiten_(Augsburg).

Literatur

  • Wolfgang Zorn: Augsburg: Geschichte einer europ√§ischen Stadt; von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart, Augsburg, 2001 ISBN 3-89639-319-7
  • Bayerisches St√§dtebuch; Band V 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. Aus: Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1974
  • Augsburger Stadtlexikon / hrsg. von G√ľnther Gr√ľnsteudel ‚Ķ - 2., v√∂llig neu bearb. und erheblich erw. Aufl. - Augsburg: Perlach-Verlag, 1998. - 997 S. : Ill.; 28 cm. - ISBN 3-922769-28-4 ( Info im Web )

Weblinks

Wikinews: Augsburg ‚Äď aktuelle Nachrichten
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