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Letzte Änderung für Artikel Coburg: 20.02.2006 11:46

Coburg

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Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Coburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Kreis : Kreisfreie Stadt
FlĂ€che : 48,3 kmÂČ
Einwohner : 42.257 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 875 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 296 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 96450
Vorwahl : 09561
Geografische Lage :


Koordinaten: 50° 16' N, 10° 58' O
50° 16' N, 10° 58' O

Kfz-Kennzeichen : CO
GemeindeschlĂŒssel : 09 4 63 000
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
96450 Coburg
Website : www.stadt.coburg.de
E-Mail-Adresse: info@coburg.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Norbert Kastner ( SPD )

Coburg ist Oberzentrum , kreisfreie Stadt und gleichzeitig Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Oberfranken im Norden Bayerns. Coburg gilt als eine der schönsten StÀdte Deutschlands.

Bis 1918 war der Ort bekannt als Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg, heute u.a. durch die in Coburg ansĂ€ssige Versicherungsgruppe HUK-Coburg. Über Coburg erhebt sich die zweitgrĂ¶ĂŸte erhaltene Burg Deutschlands , die Veste Coburg, auch als „FrĂ€nkische Krone“ bezeichnet. 2006 begeht die Stadt ihr 950-jĂ€hriges JubilĂ€um.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt zwischen dem sĂŒdlichen Vorland des ThĂŒringer Waldes, den Langen Bergen, sowie dem Maintal und wird von der Itz durchflossen, in die innerhalb des Stadtgebietes die Lauter mĂŒndet. Die nĂ€chsten GroßstĂ€dte sind Erfurt, etwa 80 km Luftlinie nördlich, WĂŒrzburg, etwa 90 km sĂŒdwestlich und NĂŒrnberg, etwa 90 km sĂŒdlich. Die Höhenlage des Marktplatzes ist 296 m ĂŒber NN , die der Veste 451 m ĂŒber NN.

Geschichte

Coburg 1915
Coburg 1915

Überblick

Erstmals urkundlich erwÀhnt wurde Coburg 1056 in einer Schenkungsurkunde des Landes um Coburg von der Polenkönigin Richeza an den Erzbischof Anno von Köln.

SpÀtmittelalter

Über den Ausbau und die VerĂ€nderungen der Stadt im spĂ€ten Mittelalter gibt es nur wenige Dokumente. Um 1250 wurde ein Franziskanerkloster an der Stelle der heutigen Ehrenburg gegrĂŒndet. Die ersten Herrscher von Coburg waren die Meranier , 1265 wurden sie von den Hennebergern abgelöst. Das erste Stadtwappen trug folglich die "Henne auf dem Berg". 1331 erhielt Coburg das Stadtrecht und das Recht der eigenen Gerichtsbarkeit von Kaiser Ludwig der Baier verliehen. Von 1330 bis ins 15. Jahrhundert wurde an der Hauptkirche der Stadt, der St.-Moriz-Kirche gebaut.
1353 erbte Markgraf Friedrich IV. von Meißen und somit das Haus Wettin von dem Henneberger Grafen Heinrich die Herrschaft Coburg; Stadtwappen wurde der Meißener Löwe. Seit 1430 ist der Heilige Mauritius Stadtwappen. 1444 fand in der Stadt erstmals ein urkundlich erwĂ€hntes Vogelschießen (heute SchĂŒtzenfest) statt.

16. bis 18. Jahrhundert

1485 wurde Coburg nach der Leipziger Teilung Land der Ernestiner . Da die sĂ€chsischen KurfĂŒrsten die Reformation unterstĂŒtzten, konnte diese schon 1524 in Coburg eingefĂŒhrt werden. Im Jahr 1530 verweilte Martin Luther ein halbes Jahr auf der Veste, weil er am Reichstag in Augsburg wegen der ĂŒber ihn verhĂ€ngten "Acht" nicht teilnehmen konnte. Coburg war der nĂ€chstgelegene sichere Ort zu Augsburg.

Mit FĂŒrst Johann Ernst wurde Coburg 1542 erstmals als Residenzsitz gewĂ€hlt. Bis 1547 ließ er das aufgelöste BarfĂŒĂŸerkloster zum herzoglichen Stadtschloss Ehrenburg umbauen. Mit dem Tod des kinderlosen Johann Ernst 1553 endete Coburgs erste Dekade als Residenz. 1576 bis 1579 erfolgte der Bau des neuen, erweiterten Rathauses.

Zwischen 1586 und 1633 war Coburg erstmals Residenz und Hauptstadt des voll selbstĂ€ndigen, eigenstaatlichen Herzogtums Sachsen-Coburg. In dieser Periode gab es unter Herzog Johann Casimir in Coburg eine rege BautĂ€tigkeit. Er ließ zwischen 1597 und 1599 fĂŒr die herzogliche Behörde das Regierungshaus (heute Stadthaus) am Marktplatz errichten, legte den Grundstein zum 1605 eingeweihten Gymnasium Casimirianum und erbaute von 1616 bis 1621 das Zeughaus in der Herrengasse. ZusĂ€tzlich wurde die Veste Coburg zur Festung ausgebaut.

Mit der Besetzung der Stadt durch kaiserliche und bayerische Truppen unter Wallenstein 1632 und der erfolglosen Belagerung der Veste Coburg erreichte der DreißigjĂ€hrige Krieg auch Coburg. Zwei Jahre spĂ€ter erfolgte durch kaiserliche Truppen unter dem General Graf Lamboy die erneute Besetzung von Stadt und Belagerung der Veste, die diesmal aber aufgrund einer List erfolgreich war. Nach Ende des Krieges war die Anzahl der Einwohner und HĂ€user um ungefĂ€hr die HĂ€lfte reduziert.

Ab 1680 wurde Coburg wieder herzogliche Residenz, diesmal von Herzog Albrecht , der allerdings 1699 kinderlos starb. Dieser baute das 1690 niedergebrannte Schlosses Ehrenburg als Barockschloss wieder auf. 1714 erfolgte der Neubau eines grĂ¶ĂŸeren SchĂŒtzenhauses auf dem Anger. Mit Beendigung der Erbstreitigkeiten unter den Ernestinern und der Schaffung des neuen Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld wurde 1735 Coburg erneut Residenzstadt eines regierenden Herzogs und blieb es nunmehr bis zum Ende der Monarchie 1918. Von 1803 bis 1804 lebte der Dichter Jean Paul in der Stadt. 1806 bekam Coburg seine erste Straßenbeleuchtung. Zwischen 1806 wurde die Stadt durch französische Truppen besetzt und bis 1807 verwaltet, obwohl das Herzogtum Mitglied im Rheinbund war.

19. Jahrhundert

Im Jahr 1826 hatte Herzog Ernst I. bei der letzten Ernestinischen Landesteilung im Tausch fĂŒr Sachsen-Saalfeld das Herzogtum Sachsen-Gotha erhalten. Das neue Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha wurde immer in Personalunion regiert. FĂŒr Coburg bedeutete dies, dass es nicht mehr alleinige Residenzstadt war, der Hof wechselte nunmehr bis zum Ende der Monarchie regelmĂ€ĂŸig zwischen Coburg und dem grĂ¶ĂŸeren und wohlhabenderen Gotha hin und her. Allerdings behielt Coburg wie Gotha seinen eigenen Landtag und die eigenstĂ€ndige Landesverwaltung. In der Regierungszeit Herzog Ernst I. erfolgte ab 1816 der Neubau der beiden NordflĂŒgel des Residenzschlosses Ehrenburg und mit der Neugestaltung des Schlossplatzes die Schaffung der heutigen Arkaden sowie des Hofgartens. ZusĂ€tzlich wurde von 1837 bis 1840 das Hoftheater (heutiges Landestheater) gebaut.

Mit dem Herzoglichen Kunst- und Naturalienkabinett (heutiges Naturkunde-Museum) erhielt die Bevölkerung 1844 einen ersten Zugang zu den KunstschĂ€tzen der Herzöge von Sachsen-Coburg. 1852 wurde in Coburg die herzogliche Baugewerkschule als VorlĂ€uferin der spĂ€teren Fachhochschule Coburg gegrĂŒndet.

BezĂŒglich der Stadtentwicklung muss 1854 mit der ersten Gasfabrik und 1858 mit dem ersten Eisenbahnanschluss durch die Werrabahn genannt werden. Unter der Regentschaft und dem Patronat des liberalen Nachfolgers Herzog Ernst II. wurde in Coburg 1860 das Erste Deutsche Turn- und Jugendfest veranstaltet. 1862 erfolgte die GrĂŒndung des Deutschen SĂ€ngerbundes , seit 1872 ist Coburg der stĂ€ndige Tagungsort des Coburger Conventes (Pfingstkongress).

Der Walzerkönig Johann Strauß kam 1886 von Wien in die Stadt um Coburger BĂŒrger zu werden, damit er sich scheiden lassen konnte. 1894 waren anlĂ€sslich der FĂŒrstenhochzeit des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein mit der Tochter von Herzog Alfred, Victoria Melita von Sachsen-Coburg und Gotha , deren gemeinsame Großmutter die Königin Viktoria von England , der Deutsche Kaiser Wilhelm II., der spĂ€tere Zar Nikolaus II. von Russland und weitere hocharistokratische Verwandtschaft zu Besuch in Coburg.

20. und 21. Jahrhundert

Erst 1903 wurden in Coburg die ElektrizitĂ€tswerke in Betrieb genommen, aber schon 1907 das Krematorium , als eines der ersten in Deutschland. Im gleichen Jahr war auch die Einweihung des Ernst-Alexandrinen- Volksbades . Der Bau des Hallenbades ging auf eine Initiative der Herzogin Alexandrine (Witwe Ernst II.) zurĂŒck und wurde von ihr auch finanziell unterstĂŒtzt. 1913 wurde auf der Brandensteinsebene vom Deutschen Flugverband zur UnterstĂŒtzung der MilitĂ€rluftfahrt der FlugstĂŒtzpunkt Coburg mit Flughallen, als dritter im Deutschen Reich, eröffnet.

Am 14. November 1918 endete mit dem RĂŒcktritt des letzten in Coburg residierenden Herzogs Carl Eduard die Monarchie.

In der ersten freien Volksabstimmung in Deutschland votierten 1919 ĂŒber 88 % der WĂ€hler gegen den Zusammenschluss des Freistaates Coburg mit dem Land ThĂŒringen . Somit kam es im folgenden Jahr, nach mehreren Jahrhunderten staatlicher EigenstĂ€ndigkeit, zur Vereinigung mit dem Freistaat Bayern . Der Vereinigunsgvertrag sicherte Coburg den Fortbestand bisheriger Einrichtungen (z.B. Landestheater und eigenes Staatsarchiv). 1919 wurde das Metallwerk Max Brose & Co gegrĂŒndet, heute als Brose Fahrzeugteile GmbH mit 2200 Mitarbeitern zweitgrĂ¶ĂŸter Arbeitgeber in Coburg. 1926 erfolgte die Einweihung des Freibades an der Rosenauer Straße.

Ab 1922 entwickelte sich Coburg zu einer bekannten Hochburg des Nationalsozialismus und wurde im englischen Sprachraum spĂ€ter mit The first Nazi town tituliert. Schon 1929 erhielt die NSDAP zum ersten Mal in einer deutschen Stadt bei den Stadtratswahlen die absolute Mehrheit. Es begann die Karriere des spĂ€teren BĂŒrgermeisters und Gauleiters Franz Schwede. Dieser sorgte unter anderem dafĂŒr, dass 1932 Coburg als erste deutsche Stadt Adolf Hitler die EhrenbĂŒrgerrechte verlieh. Im gleichen Jahr wurde das sogenannte Coburger-Ehrenzeichen , eine der höchsten Auszeichnungen des NS-Regimes, eingefĂŒhrt.

Zeitgleich mit dem Zuspruch fĂŒr den Nationalsozialismus entwickelte sich in der Stadt der Antisemitismus . Schon 1923 beklagte sich der jĂŒdische Centralverein bei der Regierung von Oberfranken ĂŒber GewalttĂ€tigkeiten von NSDAP-Mitgliedern gegen die jĂŒdische Bevölkerung Coburgs. In den folgenden Jahren nahmen die Übergriffe immer mehr zu und fanden einen ersten Höhepunkt schon 1931 . 1929 beschloss der Stadtrat die Besteuerung von WarenhĂ€usern und Filialen, diese waren in Coburg generell in jĂŒdischem Besitz. Coburg fĂŒhrte diese Steuer als erste Stadt in Deutschland ein. Am 10. MĂ€rz 1933 begann, zusammen mit Verhaftungen und Misshandlungen, der Boykott sowie die Aufforderung zur Schließung jĂŒdischer GeschĂ€fte. 1933 hatte die jĂŒdische Gemeinde noch 233 Mitglieder, Ende 1942 lebte keiner mehr in der Stadt, da sie entweder ins Ausland geflohen waren oder in Vernichtungslager deportiert wurden.

Coburg 1945
Coburg 1945

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges , den die Stadt relativ unzerstört ĂŒberstanden hatte, zeigte die Volksabstimmung von 1919 mit dem Anschluss an Bayern unerwartete Folgen. Coburg und der Landkreis Coburg wurden Teil der Amerikanischen Besatzungszone , wĂ€hrend das thĂŒringische Hinterland zur Sowjetischen Besatzungszone gehörte und bis 1989 durch die Zonengrenze von Coburg abgeschnitten blieb.

Im Jahr 1950 verlegte die Haftpflicht-UnterstĂŒtzungs-Kasse kraftfahrender Beamter Deutschlands a. G., Erfurt ihren Sitz nach Coburg. Heute heißt die Versicherungsgruppe HUK-COBURG und ist mit ĂŒber 4400 Mitarbeitern in Coburg der grĂ¶ĂŸte Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler.

Obwohl keine Residenzsstadt mehr, hat Coburgs Bedeutung fĂŒr die Region, insbesondere durch die Vereinigung mit Bayern und durch die Wiedervereinigung Deutschlands, zugenommen. Die Stadt, seit 30. Mai 2005 Europastadt , ist Oberzentrum mit wichtiger Infrastruktur, wie Landestheater, Landesbiliothek, Klinikum und vielen verschiedenartigen Schulen. Daneben gibt es in Coburg ĂŒber 27.000 sozialversicherungspflichtig BeschĂ€ftigte und mit 1240 Euro pro Einwohner hat die Stadt die höchsten gemeindlichen Steuereinnahmen in Deutschland.

Siehe auch: Haus Sachsen-Coburg und Gotha , Ernestinische HerzogtĂŒmer, Coburger Taler , ItzgrĂŒndisch (Coburger Mundart )

Religion

Der Coburger Raum gehörte seit der Christianisierung Frankens und ThĂŒringens, wohl erstmals um 768 , bis zur EinfĂŒhrung der Reformation 1524 zum Bistum WĂŒrzburg. Danach war die Stadt ĂŒber viele Jahrhunderte eine fast ausschließlich protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis. 1910 waren ĂŒber 96% der Bevölkerung Mitglied der evangelischen Landeskirche. Oberhaupt der Landeskirche war der jeweilige Herzog von Sachsen-Coburg als „ summus episcopus “. Dieser ernannte unter anderem die Kirchenregierungen. Die geistliche Leitung hatten die Superintendenten mit Sitz in Coburg. Nach der Vereinigung Coburgs mit Bayern schloss sich 1921 die Evangelische Landeskirche Coburg der Evangelischen-Lutherischen Landeskirche Bayerns an. Innerhalb dieser Landeskirche ist Coburg Sitz des mit ĂŒber 82.000 Mitgliedern grĂ¶ĂŸten Dekanats in Bayern.

Heutige Religionszugehörigkeit in Coburg
Religion (Konfession) Anteil
Evangelisch 60 %
Katholisch 22 %
Sonstige 18 %

Römisch-katholische Gemeindeglieder zogen spÀtestens im 18. Jahrhundert wieder in die Stadt. Ihnen wurde es ab 1802 gestattet, Gottesdienste abzuhalten, zuerst in einem Zimmer in der Ketschengasse 1, ab 1806 in der Nikolaus-Kapelle. 1860 erhielten die ca. 600 Katholiken unter der Protektion von Prinz August von Sachsen-Coburg-Kohåry den Kirchenneubau St. Augustin als eigene Kirche.

Ab 1826 war die Kirchengemeinde der Erzdiözese Bamberg zugeteilt worden, 1920 dann endgĂŒltig.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es heute auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), die Adventgemeinde ( Adventisten ) und die Christengemeinschaft.

Ferner sind eine Neuapostolische Gemeinde, eine Alt-Katholische Kirchengemeinde, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage und die Zeugen Jehovas in Coburg vertreten.

Eingemeindungen

1934 erfolgte die Eingemeindung von Ketschendorf, WĂŒstenahorn, Cortendorf und Neuses, um so wieder Garnisonsstandort werden zu können, wofĂŒr 30.000 Einwohner notwendig waren. Die siebziger Jahre waren durch eine grĂ¶ĂŸere Zahl von Eingemeindungen gekennzeichnet. 1972 waren dies am Jahresanfang LĂŒtzelbuch, Löbelstein, Rögen und Seidmannsdorf sowie in Jahresmitte noch Beiersdorf (bekannt fĂŒr das Schloss Callenberg ), Creidlitz und Scheuerfeld. Abgerundet wurden die Eingemeindungen 1976 mit Neu- und Neershof, Neudörfles sowie 1977 mit Bertelsdorf und Glend. Die FlĂ€che der Stadt hatte sich damit seit 1900 von 11,4 kmÂČ auf ĂŒber 47 kmÂČ mehr als vervierfacht.

Einwohnerentwicklung

Von 1875 mit 14.600 Einwohnern bis 1933 mit 25.700 Einwohnern hatte Coburg eine konstante Zunahme an BĂŒrgern. Durch die ersten Eingemeindungen 1934 ergab sich ein Sprung auf 29.000 Einwohner, der Höchststand betrug schließlich 1946 51.000 Einwohner, davon ungefĂ€hr 15.000 FlĂŒchtlinge. Seit dem Ende des letzten Jahrhunderts hat sich die Einwohnerzahl wenig verĂ€ndert und betrĂ€gt rund 42.000.

Politik

Stadtwappen
Stadtwappen

Wappen

Auf dem Coburger Stadtwappen ist der Heilige Mauritius als Mohr dargestellt, der auch Schutzpatron der Stadt ist. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde ab 1934 der unliebsame Mohr gegen ein Schwert mit Hakenkreuz im Knauf ausgetauscht.

Stadtrat

Sitzverteilung im Stadtrat
Sitzverteilung im Stadtrat

Der Stadtrat Coburgs besteht aus dem OberbĂŒrgermeister und der von der Gemeindeordnung gesetzlich vorgeschriebenen Anzahl von 40 Stadtratsmitgliedern. Seit der Kommunalwahl vom 27. MĂ€rz 2002 setzt sich der Stadtrat wie folgt zusammen:

  • SPD : 18 Sitze
  • CSU : 14 Sitze
  • Freie WĂ€hlergemeinschaft Coburg : 3 Sitze
  • FDP : 2 Sitze
  • BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen : 2 Sitze
  • ÖDP : 1 Sitz

1.BĂŒrgermeister beziehungsweise OberbĂŒrgermeister seit 1900

  • 1897 – 1924 : Gustav Hirschfeld
  • 1924 – 1931 : Erich UnverfĂ€hr
  • 1931 – 1934 : Franz Schwede, NSDAP
  • 1934 – 1937 : Otto Schmidt, NSDAP
  • 1937 – 1938 : Wilhelm Rehlein, NSDAP
  • 1938 – 1945 : August Greim, NSDAP
  • 1945 , kommisarisch: Alfred Sauerteig, NSDAP
  • 1945 , kommisarisch: Eugen Bornhauser
  • 1945 – 1948 : Ludwig Meyer
  • 1948 – 1970 : Walter Langer, FDP
  • 1970 – 1978 : Wolfgang Stammberger , SPD
  • 1978 – 1990 : Karl-Heinz Höhn, parteilos
  • seit 1990 : Norbert Kastner, SPD (Bei seiner Wahl mit 31 Jahren jĂŒngster OB Bayerns)

StÀdtepartnerschaften

  • Cobourg (Ontario) (Kanada)
  • Oudenaarde (Belgien)
  • Niort (Frankreich)
  • Isle of Wight (Großbritannien)
  • Gais (Italien)
  • Garden City (USA)

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Theater und Kinos

Das Landestheater Coburg wurde in den 1840ern von Herzog Ernst II. als Hoftheater erbaut. Ein nahezu identisches Theater wurde zeitgleich in Gotha errichtet (im 2. Weltkrieg zerstört). Heute zĂ€hlt das Landestheater zu den schönsten Bauten in Coburg und passt sich in das Gesamtensemble des Schlossplatzes ein. Das mehrteilige klassizistische Bauwerk hat u. a. einen Spiegelsaal und einen schönen Zuschauerraum. Aufgrund der Mitfinanzierung (40 %) durch den Freistaat Bayern kann es auch als drittes bayerisches Staatstheater bezeichnet werden. Es ist ein kleines Drei-Sparten-Theater ( Oper / Operette , Schauspiel , Ballett ) und hat im Großen Haus 550 PlĂ€tze und in der Reithalle 99 SitzplĂ€tze.

Das neue Kino Utopolis ist mit 9 SĂ€len eines der modernsten in der Region. Es wurde 2001 an Stelle des alten Union-Theaters von 1919 eröffnet und erfreut sich nun mit einer Bar, einem Restaurant und einem Musik-Club großer Beliebtheit.

Lokale Medien

Coburg hat, obwohl es nicht sehr groß ist, zwei tĂ€glich erscheinende Zeitungen. Das 1886 gegrĂŒndete Coburger Tageblatt im Ring Nordbayerischer Tageszeitungen und die Neue Presse. Die beiden lokalen Radiosender heißen Radio 1 und Radio Galaxy Coburg, wobei letzterer ein Ableger vom jugendorientierten Radio Galaxy Bayern ist. TV Oberfranken mit Sitz in Hof ist lokaler Fernsehsender fĂŒr Oberfranken.

Museen

  • Coburger Puppenmuseum
  • Grabungsmuseum Kirchhof
  • Kunstsammlung der Veste Coburg
  • Naturkunde-Museum
  • Pavillon des Kunstvereins Coburg mit Wechselausstellungen
  • Friedrich-RĂŒckert-Museum

Bauwerke

Veste
Veste
Rathaus
Rathaus
Stadthaus am Marktplatz
Stadthaus am Marktplatz
Ehrenburg und Schlossplatz
Ehrenburg und Schlossplatz
Landestheater und Palais Edinburgh
Landestheater und Palais Edinburgh
  • Veste Coburg
  • Der Marktplatz liegt zwischen Rathaus und Stadthaus. In seiner Mitte steht das Prinz-Albert -Denkmal, ein Geschenk der Königin Victoria an die Heimatstadt ihres verstorbenen Gatten. Der feierlichen EnthĂŒllung des Denkmals wohnte die Queen am 26. August 1865 wĂ€hrend ihres fĂŒnften Besuches in Coburg bei. Zwischen 2004 und 2005 erfolgte eine Neugestaltung des Platzes mit BegrĂŒnung, neuer Beleuchtung und WasserfontĂ€nen rund um das Prinz-Albert-Denkmal.
  • Residenzschloss Ehrenburg (16.-19. Jh.)
  • Das Zeughaus (1621) wurde ursprĂŒnglich als Waffenlager errichtet. SpĂ€ter ist es im Stil der SpĂ€trenaissance erweitert worden und erfĂŒllte wechselnde Aufgaben. Heute dient es als Staatsarchiv .
  • Das MĂŒnzmeisterhaus war ehemaliger Hof des Geschlechtes der MĂŒnzmeister genannt von Rosenau, welche 1288 urkundlich erwĂ€hnt wurden. Das Haus besteht seit 1333 und ist eines der Ă€ltesten FachwerkhausgebĂ€ude Deutschlands.
  • Die Stadtkirche St. Moriz (1320-1586) ist Hauptkirche der evangelischen Stadtgemeinde. Der Ă€lteste Teil der Kirche, der Ostchor, stammt aus 1330 . Das Westportal mit den beiden ungleichen TĂŒrmen wurde um 1420 gebaut. Und wiederum einhundert Jahre spĂ€ter erfolgte die Aufrichtung des eigentlichen KirchengebĂ€udes, des Kirchenschiffes. In der Osterwoche 1530 predigte Martin Luther in der Kirche.
  • Gymnasium Casimirianum (1605)
  • Schlosskirche (18. Jh.)
  • Coburger Rathaus (1414)
  • Das Stadthaus ließ Herzog Johann Casimir , dem Rathaus gegenĂŒber liegend, 1601 errichten. Die ehemalige herzogliche Cantzley ist ein GebĂ€ude der SpĂ€trenaissance mit einer reichverziehrten Fassade und vielfarbigen Wandmalereien.
  • Hofapotheke (1400), mit spĂ€tgotischem Erker und Madonna (1500)
  • Das BĂŒrglaßschlösschen gehörte einst Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld , heute befindet sich darin das Coburger Standesamt .
  • Die Katholische Stadtpfarrkirche St. Augustin ist ein neugotisches Gotteshaus mit einer FĂŒrstengruft, welches nach EntwĂŒrfen von Vincenz Fischer-Birnbaum zwischen 1855 und 1860 errichtet wurde.
  • Der Schlossplatz, umfasst von Schloss Ehrenburg, den Arkaden mit Hofgarten sowie Palais Edinburgh und Landestheater, wurde 1830 bis 1837 gestaltet. In der Mitte steht ein Denkmal Herzog Ernsts I..
  • Die St. Nikolauskapelle wurde 1473 als Siechenkapelle fĂŒr Leprakranke erbaut und ist heute im Besitz der Stadt. Sie war ab 1529 Kapelle der evangelischen Gemeinde, ab 1806 Kapelle der katholischen Gemeinde, von 1873 bis 1932 jĂŒdische Synagoge , ab 1946 Kapelle der freikirchlichen Gemeinde und ist seit 1962 Kapelle der altkatholischen Gemeinde.
  • Rosenauschlösschen am Rittersteich (1435), Fachwerkbau
  • HahnmĂŒhle (1317), Fachwerkbau
  • Schloss Callenberg wurde 1122 erstmals urkundlich erwĂ€hnt und war ab 1825 Sommerresidenz der Coburger Herzöge. Die dreiflĂŒgelige Schlossanlage ist ein bedeutendes Beispiel fĂŒr die Neugotik in Bayern. Seit 1998 beherbergt das Schloss die private Sammlung Herzoglicher Kunstbesitz, ab 2004 wird das Deutsche SchĂŒtzenmuseum aufgebaut.
  • Teilweise erhaltene Stadtmauer mit Juden-, Ketschen- und Spitaltor
  • Viele DenkmĂ€ler, Brunnen, GedĂ€chtnisstĂ€tten und historische Ensembles

Parks

  • Der Hofgarten, zwischen Schloßplatz und Festungsberg liegend, wurde 1680 durch Herzog Albrecht als 5,5 Hektar großer Barockgarten angelegt. Seine heutige Gestalt als englischer Landschaftspark , mit einer Vielzahl heimischer wie auch seltener Baumarten, erhielt er mit der Erweiterung bis zur Veste 1857 unter Herzog Ernst II. Heute hat der Park aufgrund seiner zentralen Lage eine wichtige Erholungsfunktion fĂŒr die Bevölkerung und ist gleichzeitig die Frischluftschneise der Stadt. Der Hofgarten beherbergt das Reiterdenkmal Herzog Ernsts II. von 1899, das Mausoleum fĂŒr Herzog Franz Friedrich Anton und seine Gemahlin (1816/1817), den Herzog-Alfred-Brunnen (1904) sowie das Ehrenmal des Coburger Convents (1926).
  • Der Rosengarten am Kongresshaus war einmal die außerhalb der Stadt liegende Zollbauernwiese. Auf diesem GelĂ€nde wurde 1929 die Deutsche Rosenschau mit fast 200.000 Besuchern veranstaltet. Der Ende der achtziger Jahre umgestaltete Garten hat unter anderem um 70 verschiedene Sorten von Rosen und Volieren fĂŒr exotische Vögel. Außerdem ist im Rosengarten der Sinflutbrunnen des Coburger KĂŒnstlers Ferdinand Lepcke aufgestellt.
  • RĂŒckert-Park im Stadtteil Neuses
  • Josiasanlage am BĂŒrglaßschlösschen

Sport

Neben Fußball , der in 16 Vereinen angeboten wird, und mit dem DVV Coburg in der Landesliga vertreten ist, hat traditionell der Schießsport eine besondere Bedeutung in Coburg. Hier gibt es vier Vereine und die SchĂŒtzengesellschaft Coburg 1354 ist mit einer Luftgewehrmannschaft in der 2. Bundesliga vertreten. Viele AnhĂ€nger hat auch der HSC 2000 Coburg, dessen 1. Herrenmannschaft in der Handball Regionalliga SĂŒd spielt und bei seinen Heimspielen einen Zuschauerschnitt von mehr als 1000 Zuschauer hat, bei einer maximalen KapazitĂ€t von 1270 in der Angersporthalle. Auch Orientierungslauf gewinnt in Coburg immer mehr an bedeutung, so wurde dieses Jahr erstmals in Coburg eine Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und ein Bundesranglistenlauf ausgerichtet.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

14. Internationale Samba-Festival HauptbĂŒhne: Schloßplatz
14. Internationale Samba-Festival HauptbĂŒhne: Schloßplatz

In Coburg findet jedes Jahr das grĂ¶ĂŸte Samba-Festival außerhalb Brasiliens statt, das seit 1992 alljĂ€hrlich im Juli an drei Tagen weit ĂŒber 100.000 Besucher anzieht. Knapp 90 Sambagruppen mit mehr als 2500 Sambistas aus neun Nationen sorgten vom 8. bis zum 10. Juli 2005 auf neun BĂŒhnen in der Innenstadt fĂŒr Stimmung. Das 15. Sambafest findet voraussichtlich vom 7. bis 9. Juli 2006 statt. Daneben ist Coburg der Tagungsort des Coburger Convents (CC), eines Verbandes von Studentenverbindungen , der jedes Jahr zu Pfingsten seinen Kongress mit Tagungen, Festkommers , Fackelzug und Sportveranstaltungen ausrichtet.

Mehrmals jĂ€hrlich werden klassische Konzerte in der St.-Moriz-Kirche durch den Coburger Bachchor veranstaltet. Außerdem wird Ende Juli das Schlossplatzfest, das sich als „GrĂ¶ĂŸte Party Nordbayerns“ bezeichnet, zwischen Ehrenburg und Landestheater gefeiert.

Coburger Weihnachtsmarkt Dezember 2003
Coburger Weihnachtsmarkt Dezember 2003

Auf der FreiflĂ€che Anger finden im FrĂŒhjahr das FrĂŒhlingsfest sowie Anfang August das Vogelschießen (SchĂŒtzenfest) statt. Dieses wird durch die SchĂŒtzengesellschaft Coburg 1354 e. V. veranstaltet und hat einen hohen Besuchergrad.

Neben dem Weihnachtsmarkt im Dezember finden weitere traditionelle MĂ€rkte statt. Der Coburger Flohmarkt, der sich zweimal im Jahr ĂŒber das gesamte Innenstadtgebiet erstreckt, dauert vom Samstag Abend bis Sonntag.

Außerdem finden alle zwei bis drei Jahre die Johann-Strauß -Musiktage und der Internationale Gesangswettbewerb Alexander Girardi in Coburg statt. Damit möchte die Stadt an den Walzerkönig erinnern, der 1887 Coburger BĂŒrger wurde. Die nĂ€chsten Musiktage finden vom 19. Juni bis 2. Juli 2006 statt.

Kulinarische SpezialitÀten

  • Die bekannteste SpezialitĂ€t aus Coburg ist die Coburger Bratwurst , das Coburger Nationalgericht schlechthin. Eine Besonderheit ist dabei die Art des Grillens, wozu weder Holz noch Holzkohle , sondern gut getrocknete Kiefernzapfen verwendet werden. Einen geöffneten Bratwurststand gibt es im ganzen Jahr tĂ€glich auf dem Marktplatz. Die LĂ€nge der Bratwurst soll der LĂ€nge des Marschallstabes entsprechen, den die Figur des Stadtheiligen Mauritius auf dem Rathausgiebel in der Hand hĂ€lt.
  • Eine weitere SpezialitĂ€t sind die Coburger KlĂ¶ĂŸe . Dies sind KartoffelklĂ¶ĂŸe je zur HĂ€lfte aus rohen (wie die ThĂŒringer) und aus gekochten Kartoffeln (wie die FrĂ€nkischen). Im Inneren enthĂ€lt jeder Kloß geröstete WeißbrotwĂŒrfel.
  • Die Coburger SchmĂ€tzchen sind eine Art HonigplĂ€tzchen. Die Variante Coburger GoldschmĂ€tzchen ist schokoladeumhĂŒllt und mit einem Klecks Goldfarbe versehen.
  • Der Hof-Likör, der in der Hofapotheke nach einem geheimen Rezept hergestellt wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Coburg ist einer der stĂ€rksten wirtschaftlichen Bereiche Bayerns und war in der Vergangenheit weitgehend immun gegen wirtschafliche Schwankungen des Umlandes. Dieses erfolgreiche Wirtschaften hat Coburg vor allem seinem breit gefĂ€chertem Portfolio an Branchen und einem mannigfaltigen Mix an verschiedenen BetriebsgrĂ¶ĂŸen zu verdanken.

Statistische Daten der Wirtschaft

Die folgenden Daten stammen aus den Industriekennzahlen des Kammerbezirkes der IHK zu Coburg und dem Bayerischen Landesamt fĂŒr Statistik mit einem Stand 31. Dezember 2002 beziehungsweise 30. Juni 2003:

  • 176 Betriebe hatten 24.020 BeschĂ€ftigte, die einen Gesamtumsatz von 2.870 Mio € mit einer Exportquote von 37,0% erwirtschafteten.
  • Insgesamt waren im zustĂ€ndigen Bereich 28.023 Arbeitnehmer beschĂ€ftigt und 2.592 Personen arbeitslos gemeldet.

AnsÀssige Unternehmen

Die grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber (bezogen auf die Anzahl der BeschĂ€ftigten) der Stadt sind:

  • HUK-COBURG ( Versicherung )
  • Brose Fahrzeugteile ( Automobilzulieferer )
  • Kaeser Kompressoren (Kompressorenbau)
  • Waldrich Coburg ( Werkzeugmaschinen )
  • KAPP Gruppe ( Werkzeugmaschinen )
  • Gaudlitz (Kunststofftechnik/ Formenbau )
  • Dahle (BĂŒrotechnik)
  • Lasco (Werkzeugmaschinen)
  • Schenker - GeschĂ€ftsstelle Coburg ( Spedition )
  • Hermann Koch Spritz- und Presswerk (Kunststoffverarbeitung)
  • StĂ€dtische Werke/Überlandwerke Coburg GmbH
  • Prodinger (Verpackungen)
  • Ros (Kunststofftechnik/Spritzguss)
  • Leise (Großhandel Industrietechnik und Kraftfahrzeugteile )

Verkehr

Coburg ist im Verkehrsnetz derzeit schlecht angebunden, da die Region bis zur Deutschen Einheit 1990 kaum Durchgangsverkehr zu bewĂ€ltigen hatte. Der Straßenverkehr wird geprĂ€gt durch die Bundesstrassen B4, die als Nord-SĂŒd-Achse den NĂŒrnberger Raum mit ThĂŒringen und die B303 , die als West-Ost-Achse Schweinfurt mit Tschechien verbindet. Der Schienenverkehr ist nur ĂŒber Lichtenfels an die Fernstrecken angeschlossen, da die Werrabahn als durchgehende West-Ost-Verbindung nicht mehr existiert.

Jetzige Bauprojekte im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit sind die VerlĂ€ngerung der Bundesautobahn A 73 NĂŒrnberg- Lichtenfels ĂŒber Coburg nach Suhl und die Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt, die MĂŒnchen ĂŒber NĂŒrnberg und Erfurt mit Berlin verbinden soll. Der Anschluss Coburgs an den ICE-Verkehr erfolgt ĂŒber eine Einschleifungsstrecke. Die Autobahn ist zwischen Coburg und Eisfeld schon in Betrieb, 2008 ist voraussichtlich die Strecke durchgehend befahrbar. Ein Zeitpunkt fĂŒr die Fertigstellung der ICE-Trasse ist derzeit aus finanziellen GrĂŒnden nicht absehbar.

Der Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene ( ICAO Code EDQC) hat im Jahr durchschnittlich 13.000 Starts und Landungen und kann auf einer Landebahn von ĂŒber 860 m LĂ€nge mit Flugzeugen bis zu einem maximalen Abfluggewicht von 5,7 Tonnen angeflogen werden.

Institutionen und Einrichtungen

Neben den Behörden der Stadtverwaltung befinden sich folgende Institutionen und Einrichtungen in Coburg:

  • Amtsgericht
  • Arbeitsagentur
  • Arbeitsgericht Bamberg - Kammer Coburg
  • Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Coburg
  • Die Coburger Landesstiftung verwaltet die herzoglichen KulturgĂŒter, welche 1919 der Freistaat Coburg durch den Abfindungsvertrag mit Herzog Carl Eduard erhalten hat. Dies sind die Veste mit den Kunstsammlungen, das Naturkundemuseum, die Landesbibliothek, Schloss und Gut Rosenau und Schloss Ehrenburg. FĂŒr die Veste und die beiden Schlösser ist heute die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, GĂ€rten und Seen zustĂ€ndig.
  • Finanzamt
  • Forst- und DomĂ€nenamt
  • Gewerbeaufsichtsamt
  • Handwerkskammer
  • Industrie- und Handelskammer
  • Das Klinikum Coburg, welches auf das 1862 gegrĂŒndete Landkrankenhaus Coburg zurĂŒckgeht, das 1903 an seinen heutigen Standort im Stadtteil Ketschendorf verlegt wurde. Es ist heute Akademisches Lehrkrankenhaus der UniversitĂ€t WĂŒrzburg und ein Haus der Schwerpunktversorgung Versorgungsstufe III. Es hat 522 Betten.
  • Landbauamt
  • Die Einrichtung eines Landgerichtes wurde Coburg bei der Vereinigung mit Bayern zugesagt. Es wurde am 1. April 1921 eröffnet. Der zugehörige Gerichtsbezirk umfasste die coburgischen Amtsgerichtsbezirke Coburg, Neustadt, Rodach und Sonnefeld sowie die bayerischen Kronach und Lichtenfels . Das Landgericht wurde im GebĂ€ude des Herzoglichen Staatsministeriums, mit dem Sitzungssaal des Coburger Landtags, am Ketschentor untergebracht. 1945 wurde dieses zerstört und 1957 als neues JustizgebĂ€ude eingeweiht.
  • Landratsamt
  • Polizeidirektion und -inspektion, Verkehrspolizei-Inspektion
  • Staatliches Gesundheitsamt
  • Zollamt
  • Deutsche Johann Strauß Gesellschaft

Bildungseinrichtungen

Bibliotheken und Archive

  • Staatsarchiv
  • StadtbĂŒcherei
  • Stadtarchiv
  • Landesbibliothek

Hochschulen

Schulen

Gymnasien
  • Albertinum (musisch / neusprachlich)
  • Alexandrinum (neusprachlich / sozial und mathematisch / naturwissenschaftlich)
  • Casimirianum (humanistisch / neusprachlich / europĂ€isch) (feierte im Juli 2005 sein 400-jĂ€hriges Bestehen)
  • Ernestinum (mathematisch / naturwissenschaftllich bzw. technologisch / wirtschaftswissenschaftlich / europĂ€isch)
Ober- und Berufsschulen
  • Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule ( Regiomontanus -Schule)
  • Staatliche Berufsschule I ( Freiherr-von-Rast -Schule)
  • Staatliche Berufsschule II
  • Staatliche Berufsfachschule fĂŒr Wirtschaft
  • Staatliche Berufsfachschulen fĂŒr Hauswirtschaft und Kinderpflege
  • Staatliche Landwirtschaftsschule
  • Staatliche Wirtschaftsschule
Grund -, Haupt - und Realschulen
  • Heiligkreuzschule
  • Heimatringschule
  • Jean-Paul-Schule
  • Lutherschule
  • Melchior-Franck-Schule
  • Pestalozzischule
  • RĂŒckertschule
  • Schule am Hofgarten
  • Schule Creidlitz
  • Schule Ketschendorf
  • Schule Neuses (feierte vom 2. bis 4. Juli 2004 ihr 100-jĂ€hriges Bestehen)
  • Schule Scheuerfeld
  • Sondervolksschule fĂŒr Lernbehinerte
  • Staatliche Realschule I
  • Staatliche Realschule II
Privat- und sonstige Schulen
  • ASCO - Auslandskorrespondentenschule
  • Medau Schule - Fachschule fĂŒr Gymnastik, Physiotherapie und LogopĂ€die
  • Musikschule
  • Rudolf-Steiner-Schule - Waldorfschule
  • Sing- und Musikschule im Landkreis Coburg
Volkshochschulen
  • Die Volkshochschulen Coburg

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

  • 1851 : Eduard HĂŒlbig, Privatier
  • 1851 : Vinzenz Fischer-Birnbaum, Architekt
  • 1851 : Karl Gustav Zeissig, HofgĂ€rtner
  • 1853 : Ernst Ludwig Trompheller, PĂ€dagoge
  • 1854 : Ludwig August Riedinger, Finanzrat
  • 1861 : Ferdinand Freiherr von Rast, Industrieller
  • 1866 : Herrmann Julius Meyer , Verleger
  • 1866 : Friedrich Hofmann, Schriftsteller
  • 1874 : Philipp Schwarzenberg, Industrieller
  • 1874 : Richard Camillo von Seebach, Staatsminister
  • 1879 : Emil von Pawel-Rammingen, Staatsrat
  • 1880 : Eduard MĂŒller, Bildhauer
  • 1880 : Gustav MĂŒller, Maler
  • 1883 : Hermann Rose, Staatsminister
  • 1884 : Karl-Konrad Kraiß, Finanzrat
  • 1884 : Friedrich Forkel, Stadtverordneter
  • 1887 : Johann F. Emil von MĂŒller, Superintendent
  • 1895 : Otto von Bismarck , Reichskanzler
  • 1897 : Rudolf Muther, OberbĂŒrgermeister
  • 1917 : Paul von Hindenburg , Feldmarschall
  • 1924 : Gustav Hirschfeld, OberbĂŒrgermeister
  • 1932 : Adolf Hitler , NSDAP-Parteivorsitzender, aberkannt mit einstimmigen Stadtratsbeschluss vom 20. Februar 1946
  • 1933 : Franz Ritter von Epp, Reichsstatthalter, aberkannt mit einstimmigen Stadtratsbeschluss vom 20. Februar 1946
  • 1933 : , Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, aberkannt mit einstimmigen Stadtratsbeschluss vom 20. Februar 1946
  • 1939 : Franz Schwede, NSDAP-Gauleiter, aberkannt mit einstimmigen Stadtratsbeschluss vom 20. Februar 1946
  • 1941 : Ferdinand I. von Bulgarien , Ex-Zar
  • 1970 : Walter Langer, OberbĂŒrgermeister
  • 2002 : Carl Kaeser, Unternehmer
  • 2005 : Simeon Sakskoburggotski , MinisterprĂ€sident Bulgariens

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgenden Personen wurden in Coburg geboren. FĂŒr die Nennung hier ist es unerheblich, ob die Personen ihren spĂ€teren Wirkungskreis in Coburg hatten oder nicht. Viele sind andernorts bekannt geworden. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf VollzĂ€hligkeit.

  • Sigismund Heusner von Wandersleben (* 17. April 1592 ; † 12. April 1645 in Wittenberg ),
    deutscher Offizier und Politiker, teilweise in schwedischen Diensten.
  • Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (* 26. Dezember 1737 ; † 26. Februar 1815 in Coburg),
    österreichischer Feldmarschall .
  • Johann Christian August Clarus ( * 5. November 1774 ; † 13. Juli 1854 ) in Leipzig),
    Mediziner.
  • Ernst I. (Sachsen-Coburg und Gotha) (* 2. Januar 1784 ; † 29. Januar 1844 in Gotha),
    Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld und erster Herzog des neu geschaffenen Doppelherzogtums Sachsen-Coburg und Gotha, preußischer General und Vater von Albert von Sachsen-Coburg und Gotha .
  • Ferdinand Georg August von Sachsen-Coburg-Saalfeld-KohĂĄry (* 28. MĂ€rz 1785 ; † 27. August 1851 in Wien),
    Feldmarschallleutnant in österreichischen Diensten.
  • Victoria von Sachsen-Coburg-Saalfeld (* 17. August 1786 ; † 16. MĂ€rz 1861 in Frogmore House , Windsor )
    Mutter der englischen Königin Victoria .
  • Christian Friedrich Freiherr von Stockmar (* 22. August 1787 ; † 9. Juli 1863 in Coburg),
    deutscher Arzt und Staatsmann.
  • Leopold I. (* 16. Dezember 1790 ; † 10. Dezember 1865 in Laeken ),
    erster König der Belgier .
  • Friedrich Hofmann (* 18. April 1813 ; † 14. August 1888 in Ilmenau),
    Schriftsteller und Mitarbeiter an Meyers Konversationslexikon
  • Alexander von Mensdorff-Pouilly (* 4. August 1813 ; † 14. Februar 1871 in Prag ),
    österreichischer Staatsmann.
  • Ernst II., Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha (* 21. Juni 1818 ; † 2. August 1893 in Reinhardsbrunn bei Gotha).
  • Heinrich RĂŒckert (* 14. Februar 1823 ; † 11. September 1875 in Breslau ),
    deutscher Geschichtsschreiber und Germanist .
  • Selmar Bagge (* 30. Juni 1823 ; † 16. Juli 1896 in Basel),
    deutscher Komponist.
  • Felix Draeseke (* 7. Oktober 1835 ; † 26. Februar 1913 in Dresden),
    deutscher Komponist .
  • .
  • Hans Berger (* 21. Mai 1873 ; † 1. Juni 1941 in Jena),
    deutscher Neurologe und Psychiater .
  • Hans Morgenthau (* 17. Februar 1904 ; † 19. Juli 1980 in New York ),
    deutscher Jurist und Politikwissenschaftler .
  • Eva Ahnert-Rohlfs (* 11. August 1912 ; † 9. MĂ€rz 1954 in Sonneberg),
    deutsche Astronomin .
  • Karl-Heinz Schwab (* 22. Februar 1920 ),
    deutscher Jurist und emeritierter Professor fĂŒr bĂŒrgerliches Recht und Zivilprozessrecht .
  • Wolfgang Stammberger (* 14. Juli 1920 ; † 1. Mai 1982 in Coburg),
    deutscher Politiker ( FDP , SPD ), MdB , Bundesjustizminister , Coburger OberbĂŒrgermeister.
  • Carl-Hubertus von Butler (* 31. Dezember 1950 ),
    deutscher General
  • Uwe Hiksch (* 12. Juli 1964 ),
    ehemaliger Bundestagsabgeordner fĂŒr die SPD (1994-1999) und fĂŒr die PDS (1999-2002)
  • Holger A. Jung (* 1972 ),
    deutscher Komponist.

Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zu Coburg

Hier werden bekannte Persönlichkeiten aufgefĂŒhrt, die in Coburg einen Teil ihres Lebens verbracht haben oder in Coburg gestorben sind.

  • Johann MatthĂ€us Meyfart (* 9. November 1590 in Jena, † Januar 1642 in Erfurt), protestantischer Theologe, Gesangbuchdichter („Jerusalem, du hochgebaute Stadt“) und Hexentheoretiker , 1623 Direktor am Akademischen Gymnasium in Coburg, Heirat mit Barbara, Tochter des Coburger Stadtschreibers Hans Rösling
  • August Carpzov (* 4. Juni 1612 in Colditz; † 19. November 1683 in Coburg), war seit 1651 Kanzler und KonsistorialprĂ€sident in Coburg.
  • Jean Paul (* 21. MĂ€rz 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth),
    deutscher Schriftsteller , lebte von 1803 bis 1804 in Coburg.
  • Friedrich RĂŒckert (* 16. Mai 1788 in Schweinfurt; † 31. Januar 1866 in Neuses bei Coburg)
    deutscher Dichter , Übersetzer und Orientalist .
  • Caspar Kummer (* 10. Dezember 1795 in Erlau bei Schleusingen; † 31. Mai 1870 in Coburg),
    deutscher Flötist , Komponist und MusikpÀdagoge der Romantik .
  • Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (* 26. August 1819 auf Schloss Rosenau; † 14. Dezember 1861 auf Schloss Windsor ),
    Ehemann Victorias I. von Großbritannien und Irland, ab 1857 britischer Prinzgemahl.
  • Johann Strauß (* 25. Oktober 1825 in St. Ulrich, heute ein Teil von Wien-Neubau; † 3. Juni 1899 in Wien),
    Kapellmeister und Komponist , ab 1887 BĂŒrger Coburgs.
  • Ferdinand I. (* 26. Februar 1861 in Wien; † 10. September 1948 in Coburg),
    FĂŒrst und Zar von Bulgarien .
  • Heinz Petruo (* 11. Juni 1918 ; † 12. November 2001 in Coburg)
    deutscher Rundfunksprecher, Schauspieler und Synchronsprecher .
  • Detlef Altenbeck (* 1966 in DĂŒsseldorf),
    deutscher Theaterregisseur, seit 2001 Oberspielleiter fĂŒr Schauspiel und Musiktheater am Landestheater Coburg.

Sonstiges

Weitere Orte mit dem Namen Coburg

  • Halbinsel im Norden Australiens
  • Coburger HĂŒtte bei Ehrwald in Tirol in 1920 Meter ĂŒber NN
  • Schloß Koburg, Ritterburg nahe Klausen (SĂŒdtirol)
  • Koburk ehemals Koburg, Dorf bei LanĆĄkroun in Tschechien
  • Insel in der Baffin-Bai in Kanada
  • die Coburg Straat in BrĂŒssel

Schiff Coburg

Unter dem Namen „Coburg“ fuhren verschiedene Schiffe. Es waren unter anderem ein Postdampfer des Norddeutschen Lloyds, der 1910 seine Jungfernreise hatte und 1917 von der brasilianischen Regierung beschlagnahmt wurde. Ab 1938 hießen ein Motorschiff des Norddeutschen Lloyds und ein Fischtrawler aus GeestemĂŒnde „Coburg“. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Trawler zur Wetterbeobachtung eingesetzt und ging 1944 im Packeis verloren. Das Motorschiff versenkte sich selbst 1941 im Indischen Ozean . Ab 1950 bis 1953 trug ein Motorschiff der Hapag , der erste Nachkriegsneubau, den Namen der Stadt. Unter dem Namen „Coburg“ fuhr darĂŒber hinaus von 1968 bis 1991 bei der Bundesmarine ein Versorgungsschiff (A1412) der LĂŒneburg-Klasse, auch Troßschiff genannt.

Flugzeug Coburg

1968 und 1981 wurde Coburg Patenstadt einer Boeing 737 der Lufthansa. Seit 1994 fliegt bei der Lufthansa unter der Registriernummer D-AIRD ein Airbus A321 -131, der auf den Namen "Coburg" getauft wurde.

Triebzug Coburg

Ein Triebzug der Baureihe 411 (1115) der Deutschen Bahn trÀgt seit 2003 den Namen der Stadt.

Coburger Marsch

Der Komponist Johann Michael Haydn widmete dem Prinzen Friedrich Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld einen PrÀsentiermarsch, der heute unter dem Namen Coburger-Marsch bekannt ist.

Literatur

  • Harald Sandner: Coburg im 20. Jahrhundert. Die Chronik ĂŒber die Stadt Coburg und das Haus Sachsen-Coburg und Gotha vom 1. Januar 1900 bis zum 31. Dezember 1999 - von der "guten alten Zeit" bis zur Schwelle des 21. Jahrhunderts. Gegen das Vergessen. Verlagsanstalt Neue Presse, Coburg 2002. ISBN 3-00-006732-9
  • Walter Schneier: Coburg im Spiegel der Geschichte. Von der Urzeit bis in die Gegenwart. Auf den Spuren von FĂŒrsten, BĂŒrgern und Bauern. Verlagsanstalt Neue Presse, Coburg 1986, 2. Aufl.
  • Gahlau, Christoph: Coburg: "Reagenzglas der Nazis" In: STERN, 22. Juni 2004

Weblinks

Commons: Coburg – Bilder, Videos oder Audiodateien
Wikiquote: Coburg – Zitate

Informationen aus der Umgebung

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