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Letzte Änderung für Artikel Regensburg: 19.02.2006 00:59

Regensburg

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Wappen Karte
Wappen von Regensburg Deutschlandkarte, Position von Regensburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Kreis : Kreisfreie Stadt
FlĂ€che : 80,76 kmÂČ
Einwohner : 151.838 (Nov. 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.880 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 326 - 471 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 93001 - 93059
Vorwahl : 0941
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 01' N; 12° 06' O
49° 01' N; 12° 06' O
Kfz-Kennzeichen : R
GemeindeschlĂŒssel : 09 3 62 000
Stadtgliederung: 18 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung
Rathausplatz 1
93047 Regensburg
Offizielle Website: www.regensburg.de
E-Mail-Adresse: pr_stadt@regensburg.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Hans Schaidinger (CSU)
Mehrheits partei : CSU

Regensburg (engl. frĂŒher Ratisbon, frz. Ratisbonne, lat. frĂŒher Castra Regina, lat., span. und it. Ratisbona, poln. Ratyzbona, tschech. Ƙezno) ist eine kreisfreie Stadt im Osten Bayerns. Sie ist Hauptstadt und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie des Bezirks Oberpfalz und Sitz des Landrats des Landkreises Regensburg. GegenwĂ€rtig hat die Stadt ca. 151.000 Einwohner (vergleiche Regensburg in Zahlen) und steht damit nach MĂŒnchen, NĂŒrnberg und Augsburg an 4. Stelle unter den GroßstĂ€dten des Freistaates.

Die Stadt ist Bischofssitz der römisch-katholischen Diözese Regensburg, hat drei Hochschulen (UniversitĂ€t, Fachhochschule, Hochschule fĂŒr Kirchenmusik) und bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Die nĂ€chsten GroßstĂ€dte sind NĂŒrnberg etwa 88 km nordwestlich und MĂŒnchen etwa 103 km sĂŒdwestlich von Regensburg.

Die Stadt ist stark von Industrie (Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau, Zucker) geprĂ€gt. Die Arbeitslosigkeit liegt, fĂŒr eine Großstadt ungewöhnlich, seit einigen Jahren stetig unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (Nov. 2005: 6,7 %). Mit 102 sozialversicherungspflichtigen BeschĂ€ftigten je 100 Einwohner hat Regensburg nach Frankfurt am Main die höchste Arbeitsplatzdichte in Deutschland .

Die Einwohnerzahl der Stadt Regensburg ĂŒberschritt nach dem Zweiten Weltkrieg die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Am 26. Januar 2006 verlieh der Stadtrat von Regensburg dem derzeitigen Papst Benedikt XVI. , dem ehemaligem Professor und jetzigen Honorarprofessor der UniversitĂ€t Regensburg einstimmig die EhrenbĂŒrgerschaft.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Steinerne BrĂŒcke und Dom von der Donau aus gesehen (von NW)
Steinerne BrĂŒcke und Dom von der Donau aus gesehen (von NW)
Dom St. Peter
Dom St. Peter

Regensburg liegt am nördlichsten Punkt der Donau im Grenzbereich der drei Landschaften Bayerischer Wald, FrĂ€nkischer Jura und Alpenvorland, am Westrand der niederbayerischen LĂ¶ĂŸebene (GĂ€uboden).

Im Stadtgebiet mĂŒndet von Norden kommend der Fluss Regen, ein linker Nebenfluss der Donau, unweit der Regensburger Altstadt. Bereits einige Kilometer zuvor hat die Donau die ebenfalls von links einmĂŒndende Naab aufgenommen.

Nachbargemeinden

Folgende StÀdte und Gemeinden , die alle zum Landkreis Regensburg gehören, grenzen an die Stadt Regensburg; sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Lappersdorf, Zeitlarn, Wenzenbach, Tegernheim, Barbing, Neutraubling, Obertraubling, Pentling, Sinzing und Pettendorf

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Regensburgs ist in 18 Stadtbezirke eingeteilt: Innenstadt, Stadtamhof, Steinweg - Pfaffenstein, Sallern - Gallingkofen, Konradsiedlung - Wutzlhofen, Brandlberg - Keilberg, Reinhausen, Weichs, Schwabelweis, Ostenviertel, Kasernenviertel, Galgenberg, KumpfmĂŒhl - Ziegetsdorf - NeuprĂŒll, GroßprĂŒfening - Dechbetten - Königswiesen, Westenviertel, Ober-/Niederwinzer - Kager, Oberisling - Leoprechting - Graß und Burgweinting - Harting.

Panorama Regensburg
Panorama Regensburg

Geschichte

Steinzeitliche und keltische Siedlungen

Ostturm der Porta Praetoria
Ostturm der Porta Praetoria

Regensburg ist eine der Ă€ltesten StĂ€dte in Deutschland. Der Regensburger Donaubogen ist bereits seit der Steinzeit besiedelt. Älteste bekannte Namen einer Siedlung sind die keltischen Bezeichnungen "Radasbona", "Ratasbona" oder "Ratisbona". Anfang 2006 wurden etwa 100 m östlich der Mauern des spĂ€teren Legionslagers keltische GrĂ€ber mit teilweise hochwertigen Grabbeigaben gefunden. Sie wurden auf etwa 400 v. Chr. datiert. NĂ€here Untersuchungen stehen noch aus.

ca. 79. n. Chr.: erstes römisches Kastell

Die römische Geschichte Regensburgs beginnt mit der Einrichtung eines Kohortenkastells um etwa 79 n. Chr im heutigen Stadtteil KumpfmĂŒhl. Das Lager diente als Beobachtungsposten fĂŒr die Naab- und RegenmĂŒndung und war durch Graben und Pfahlpalisaden, spĂ€ter auch durch eine Steinmauer, gesichert. In ihm war entweder eine rund 500 Mann starke berittene Kohorte oder eine rund 1.000 Mann starke Doppelkohorte Fußsoldaten untergebracht. Östlich des Lagers befand sich eine kleine Zivilsiedlung. Eine Donausiedlung im Bereich der heutigen westlichen Altstadt wird ebenfalls fĂŒr diese Zeit vermutet. Das Kastell und die Zivilsiedlung(en) wurden im Rahmen des Markomannensturms in der zweiten HĂ€lfte der 160er Jahre zerstört.

Im Laufe der Jahrhunderte ist Regensburg mit einer Vielzahl von Namen bedacht worden, was auf die reichhaltige Geschichte hinweist. Neben den bereits im Text genannten, gebrÀuchlicheren Namen, wurde die Stadt auch mit so illustren Bezeichnungen wie Quadrata, Germanisheim, Hyatospolis, Ymbripolis, Reginopolis und Tyberina versehen.

179 n. Chr.: Römische GrĂŒndung "Castra Regina"

Nach dem ZurĂŒckdrĂ€ngen der Markomannen bis ca. 170 wurde auf Anordnung von Kaiser Marc Aurel das Legionslager "Castra Regina" (Lager am Regen) errichtet. Dieser Steinbau mit seiner ca. 10 m hohen Mauer, den vier Toranlagen und zahlreichen TĂŒrmen ist heute noch gut im Grundriß der Regensburger Altstadt erkennbar. Von seiner Einweihung im Jahre 179 n. Chr. ist heute noch die steinerne Inschrift ĂŒber dem Osttor erhalten, die als "GrĂŒndungsurkunde" Regensburgs gilt. Im Lager war die III. Italische Legion mit ca. 6.000 Soldaten stationiert. Es war militĂ€rischer HauptstĂŒtzpunkt der Provinz Raetia und bildete somit eine Ausnahme im römischen Verwaltungssystem, da die Legion nicht in der "Hauptstadt" der Provinz, in Augsburg, stationiert war. Westlich, und zum Teil auch östlich, des Lagers erstreckte sich eine ausgedehnte Zivilsiedlung. Die Völkerwanderungen fĂŒhrten um 400 n. Chr. zur militĂ€rischen Aufgabe des Kastells, das fortan eine mauerbewehrte Zivilsiedlung war.

500 n. Chr.: Erste Hauptstadt Bayerns

Von etwa 500 n. Chr. bis 788 n. Chr., als Tassilo III. von Kaiser Karl dem Großen abgesetzt wurde, war Regensburg der Hauptsitz der bajuwarischen Herzöge, der Agilolfinger.

Die Überreste der romanischen Kapelle St. Georg und Afra
Die Überreste der romanischen Kapelle St. Georg und Afra

Regensburg ist eines der Ă€ltesten BistĂŒmer Deutschlands, das bereits einige Jahrzehnte bestand, bevor es 739 n. Chr. von Bonifatius dem Canonischen Recht und somit dem Bischof von Rom unterstellt wurde. Obwohl Regensburg als Reichsstadt 1542 protestantisch wurde, blieb die Stadt immer katholische Bischofsstadt, wenn auch zeitweise von anderen BistĂŒmern mitverwaltet (s. Religionen).

Im 9. Jahrhundert war Regensburg eine der wichtigsten StĂ€dte des OstfrĂ€nkischen Karolingerreiches. Hemma († 876), die Gemahlin des Kaisers Ludwig des Deutschen, sowie die zwei letzten OstfrĂ€nkischen Karolingerherrscher, Kaiser Arnulf von KĂ€rnten († 899) und sein Sohn König Ludwig das Kind († 911) wurden hier in der Benediktinerabtei St. Emmeram beigesetzt.

Regensburg um das Jahr 1000

Die Stadt Regensburg könnte sich um 1000 einem Betrachter wie folgt dargestellt haben. Eingebettet in teils verfallene römische Kulturlandschaft mit dem Verkehrsnetz, erhebt sie sich. Der alte Kern wird dominiert von erhaltenen römischen Legionslagermauer. Die massive Bauweise der Legionmauer war bereits im frĂŒhen Mittelalter ausschlaggebens fĂŒr die Wahl des Ortes zur Residenz der bayuwarischen Herzöge und die Erhebung als Bischofsstadt gewesen. Daran setzt die Befestigung der Stadterweiterung aus dem Jahr 920 an. Sie besteht aus einer Mauer und einem Doppelgraben.

12. und 13. Jahrhundert: wirtschaftliche BlĂŒtezeit

Salzstadel und Stadttor, von der Steinernen BrĂŒcke aus betrachtet
Salzstadel und Stadttor, von der Steinernen BrĂŒcke aus betrachtet

Bild:130404 regensburg-don-juan-d'austria 1-480x640.jpg Durch Fernhandel bis Paris, Venedig und Kiew erlebt die Stadt ihr wirtschaftliche BlĂŒte. Sie ist eine der damals wohlhabendsten und einwohnerstĂ€rksten StĂ€dte. Die romanische und gotische Architektur des Mittelalters bestimmt noch heute das Gesicht der Altstadt. Ein weiteres Zeichen fĂŒr den damaligen Wohlstand der Stadt ist der Bau der Steinernen BrĂŒcke von 1135 bis 1146 . Das mittelalterliche Bauwunder wurde Vorbild fĂŒr viele andere BrĂŒckenbauten, z. B. KarlsbrĂŒcke in Prag. Kaiser Friedrich I. Barbarossa brach hier im Mai 1189 mit einer großen Streitmacht zum 3. Kreuzzug auf.

Im Zeitraum von 1207 bis 1256 wurde die UnabhĂ€ngigkeit der Stadt durch König Philipp und Kaiser Friedrich II. als Freie Reichsstadt gewĂ€hrt, verbunden mit einem Erstarken der BĂŒrgerschaft durch den lukrativen Fernhandel und dem Auszug der Herzöge und Könige nach Landshut 1255 und spĂ€ter MĂŒnchen.

Vermutlich nach 1260 wurde mit dem Bau des Regensburger Doms St. Peter begonnen. Er bildet zusammen mit der Steinernen BrĂŒcke die Wahrzeichen der Stadt.

Das 13. und 14. Jahrhundert waren geprĂ€gt durch Versuche der Regensburger, das Territorium um die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen, und einen eigenen Staat aufzubauen. Damit geriet die Stadt in Konflikt mit dem Herzogtum Bayern unter den Wittelsbachern . Diese versuchten mit Maßnahmen wie der Blockade der Stadt, Regensburg einzunehmen. 1486 gab die Stadt schließlich auf und unterwarf sich dem oberbayerischen Herzog, musste aber 1496 bereits wieder an den Kaiser zurĂŒckgegeben werden. In dieser Zeit verarmte die Stadt zusehends und Kaiser Maximilian I. stellte immer wieder Truppen zur VerfĂŒgung, um AufstĂ€nde in der Stadt niederschlagen zu lassen. Dabei wurde 1514 in einem dieser AufstĂ€nde der Dombaumeister Wolfgang Roritzer wegen Aufruhrs enthauptet. Der Besetzung der Stadt durch Kaiser Maximilian und des Dombaumeisters und anderer war der fadenscheinige Prozess gegen den 73jĂ€hrigen kaisertreuen Wolfgang Liskircher, ehemaliger BĂŒrgermeister und Hansgraf, vorausgegangen.

1519 wurde mit der Vertreibung der Juden (geschĂ€tzt etwa 500 an der Zahl) aus der Stadt und dem Abbruch des Judenviertels auf dem GelĂ€nde des heutigen Neupfarrplatzes eine der Ă€ltesten jĂŒdischen Gemeinden Deutschlands zerstört. Die Vertreibung war möglich, da Maximilian I. am Neujahrstag* 1519 verstorben war, ohne seine Nachfolge geregelt zu haben. In der Zeit, die Karl V. benötigte, um sich zum deutschen König und dann zum Kaiser krönen zu lassen, konnten die Regensburger die Judenvertreibung beschließen. Auf dem Platz des ehemaligen Judenviertels entstand dann eine lukrative Marien-Wallfahrt, die zu Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Rat fĂŒhrte. Der Streit drehte sich vor allem um Geld und eskalierte letztendlich. Die Wallfahrt bestand nur wenige Jahre. Der Streit schwelte jedoch weiter und mit anderen Ursachen zusammen fĂŒhrte dies zur Annahme der Lehren Luthers durch den Rat offiziell 1542. (*Neujahrstag nach dem Julianischen Kalender, in neueren EnzyklopĂ€dien werden auch Daten vor 1582 auf den Gregorianischen Kalender umgerechnet. So wird dort als Todestag Maimilians sowohl der 10. wie auch der 11. Januar genannt)

Der Grundriss der ehemaligen Synagoge wird heute durch ein begehbares Bodenrelief aus weißem Beton nachgezeichnet. Diese als BegegnungsstĂ€tte konzipierte Skulptur wurde von dem israelischen KĂŒnstler Dani Karavan gestaltet und am 13. Juli 2005 eingeweiht.

1542 traten der Rat und die BĂŒrgerschaft der Stadt zum evangelischen Glauben ĂŒber, was fĂŒr zusĂ€tzlichen Konflikt mit dem katholischen Bayern und dem Bischof sorgte, der weiterhin in der Stadt residierte und auch große Teile der Stadt besaß. Der FĂŒrstbischof ĂŒbte seine weltliche Gewalt ĂŒber das Regensburger Hochstift aus. Die Annahme des Lutheranischen Bekenntnisses durch die Regensburger StadtvĂ€ter war jedoch nicht nur moralisch religiös motiviert. So gab es zum einen die politischen GrĂŒnde, wo man versuchte sich vom katholischen Bischof und Kaiser zu lösen. Zum andern gibt es einen wenig ĂŒberzeugenden Beigeschmack. Der stĂ€rkste BefĂŒrworter der Hinwendung zu Luthers Lehren, der auch die ersten Ehe ohne Priester 1528 zwischen Johannes und Barbara Hurenban mit in die Wege geleitet hat, war Bernhardin von Stauff. Er erhofft sich von den neuen Eheformen eine Lockerung der ehelichen Treue. Die BĂŒrger nehmen den neuen Glauben schnell an, vorallem wenn es darum geht, kirchliche Gebote zu ignorieren. So wird bereits in der österlichen Fastenzeit von 1543 geheiratet, gefeiert und getanzt. Die Katholiken fĂŒrchten Angriffe, so dass die Fronleichnamsprozessionen nicht mehr stattfinden. Es kommt zu EinbrĂŒchen im Dom und bei den Dominikanern , bei denen wertvolle GegenstĂ€nde gestohlen und sogar der Tabernakel geplĂŒndert wird.

1547 wurde hier Don Juan de Austria als unehelicher Sohn von Kaiser Karl V. und der Regensburger GĂŒrtlertochter Barbara Blomberg geboren. 1571 beendete er mit der Seeschlacht von Lepanto die tĂŒrkische Expansion.

1663-1806: Der ImmerwÀhrende Reichstag

Der Erker des Reichstagssaals
Der Erker des Reichstagssaals

Regensburg war von Anfang an ein wichtiges Zentrum des OstfrĂ€nkischen Reichs - aus diesen Verwaltungsinstanzen entwickelte sich spĂ€ter der Reichstag . Hier wurden so weitreichende Entscheidungen getroffen, wie die UnabhĂ€ngigkeit Österreichs , Reichsheerfahrten und die GrĂŒndung von ReichsfĂŒrstentĂŒmern.

Von 1663 bis 1806 wurde der Reichstag umgewandelt in den ImmerwÀhrenden Reichstag.

Im ImmerwĂ€hrenden Reichstag tagten nicht nur die Regenten des Heiligen Römischen Reiches (also die drei ReichsstĂ€nde: die KurfĂŒrsten, die FĂŒrsten und die ReichsstĂ€dte), sondern hier kamen auch Gesandte aus ganz Europa zusammen. Sie logierten in prĂ€chtigen BĂŒrgerhĂ€usern, den Gesandtschaften, ĂŒber zwei Jahrhunderte weg. Die auslĂ€ndischen Gesandten beobachteten das politische Geschehen und benachrichtigten ihre Staaten ĂŒber die neusten Entwicklungen. Noch heute kann man die Russische Gesandtschaft oder die Französische Gesandtschaft in Regensburg sehen. Eine der Haupt-FußgĂ€ngerzonen heißt nach wie vor „Gesandtenstraße“ - hier stehen besonders viele alte Gesandtschaften. Wirtschaftlich brachten die Gesandten Regensburg nicht sehr viel: Sie lebten steuerfrei in der Stadt. Sie durften zollfrei Waren einfĂŒhren und ihren eigenen Handwerker und KĂŒnstler beschĂ€ftigen.

Die FĂŒrsten von Thurn und Taxis handelten ab 1748 als kaiserliche Prinzipalkommissare und vertraten damit den Kaiser in Regensburg am ImmerwĂ€hrenden Reichstag. Die von Thurn und Taxis waren durch das Postwesen, welches sie in Europa sehr erfolgreich und monopolistisch aufgebaut hatten, so reich geworden, dass sie es sich leisten konnten, den Kaiser angemessen zu reprĂ€sentieren. Die Kosten, die dadurch entstanden, mussten sie aus eigener Tasche zahlen. Die Familie der von Thurn und Taxis lebt noch heute in der Stadt im Schloss St. Emmeram, welches ihnen als Domizil zur VerfĂŒgung gestellt wurde und ehemals ein im FrĂŒhmittelalter berĂŒhmtes Kloster war. Bekannteste Vertreterin der aktuellen Zeitgeschichte ist FĂŒrstin Gloria von Thurn und Taxis.

1803 fiel eine der letzten Entscheidungen des Reichstags: Der Reichsdeputationshauptschluss fĂŒhrte mit zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806. Diese Entscheidung lĂ€utete neben dem Verlust der politischen Bedeutung auch den langsamen wirtschaftlichen Verfall der Stadt ein.

Entwicklung nach 1806

Die Stadt wurde ein eigenstĂ€ndiges FĂŒrstentum unter Carl Theodor von Dalberg , bis sie 1809 durch Napoleon erobert wurde, der Dalberg zwang, Regensburg am 28. Februar 1810 nach Bayern einzugliedern. Am 22. Mai 1810 ĂŒbernahm der neue Landesherr die Stadt offiziell.

Nach dem Übergang an Bayern wurde Regensburg Hauptstadt des Regenkreises beziehungsweise nach der neuen Kreiseinteilung 1838 Hauptstadt des Kreises "Oberpfalz und Regensburg", aus dem 1948 der "Kreis" beziehungsweise 1953 der "Regierungsbezirk Oberpfalz" hervorging. Die Stadt wurde direkt der Regierung unterstellt und war somit eine Stadt, die man heute als Kreisfreie Stadt bezeichnet. Gleichzeitig wurde sie Sitz eines Verwaltungsbezirks, aus dem spĂ€ter der Landkreis Regensburg hervorging.

Regensburg um 1900
Regensburg um 1900

Die Stadt beginnt nur langsam wieder an Bedeutung zu gewinnen und wird 1859 an das Eisenbahnnetz mit Verbindungen nach NĂŒrnberg und MĂŒnchen angeschlossen. Bis heute bedeutend ist die Eröffnung des Luitpoldhafens 1910 (mittlerweile als Westhafen bekannt).

Der historische Stadtkern von Regensburg ist weitestgehend erhalten und damit die grĂ¶ĂŸte mittelalterliche Altstadt Deutschlands. Außerdem besitzt sie die grĂ¶ĂŸte Anzahl an GeschlechtertĂŒrmen nördlich der Alpen, was ihr den liebvollen Beinamen "Nördlichste Stadt Italiens beigetragen hat". Regensburg hatte im zweiten Weltkrieg unter schweren Luftangriffen zu leiden, welche die Altstadt allerdings kaum in Mitleidenschaft zogen. Angegriffen und getroffen wurden hauptsĂ€chlich die am Stadtrand gelegenen Messerschmitt-Werke (siehe auch Operation Double Strike ). Bei insgesamt 20 Bombenangriffen der Royal Airforce und der 8. US Airforce (1943-1945) starben an die 3.000 Menschen, darunter viele Kriegsgefangene. 1945 erfolgte eine (Teil-)Sprengung der DonaubrĂŒcken. Die Stadt selbst wurde jedoch schließlich kampflos ĂŒbergeben, nicht zuletzt aufgrund einer Demonstration der Regensburger Frauen und des Dompredigers Dr. Johann Maier am 23. April 1945 . Maier forderte die Übergabe, damit die Stadt nicht beschĂ€digt wĂŒrde. Am folgenden Tag wurde er wegen "Sabotage" öffentlich hingerichtet.

1945 bis heute

Die Stadt begann sich nach dem Krieg langsam wieder aus ihrem Schlaf zu erholen. 1946 ĂŒberschreitet die Einwohnerzahl 100.000. Wesentlich beigetragen hierzu haben der Bau des Osthafens ( 1960 ), die Ansiedlung von Siemens, die Eröffnung der UniversitĂ€t (Grundsteinlegung 1965 ), der Fachhochschule Anfang der 70er Jahre und schließlich 1978 die Eröffnung der Großschifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau (siehe auch: Main-Donau-Kanal). 1986 nimmt das BMW-Werk bei Harting die Produktion auf. Außerdem baute Siemens (heute Infineon) in den 80er Jahren eine Fabrik zur Chipherstellung . 1992 wird das UniversitĂ€tsklinikum eröffnet. Mittlerweile hat auch die Siemens VDO Automotive AG ihren Haupt-Firmensitz in Regensburg. Außerdem haben Osram, Toshiba, One Vision, Dallmeier electronic, Wilden und weitere Firmen ihren Sitz in Regensburg. Der IT-Speicher, ein IT-GrĂŒnder-Zentrum, wurde in einem alten Kornspeicher direkt an der Donau untergebracht. Die UniversitĂ€t hat eine Teil ihres GelĂ€ndes fĂŒr den Biopark Regensburg zur VerfĂŒgung gestellt. Der Biotechnologie-Park, welcher 2006 um den Biopark II erweitert wird, ist nach MĂŒnchen der bedeutendste Standort in Bayern. Neben der UniversitĂ€t gibt es zwei weitere Hochschulen in Regensburg: Die Fachhochschule und die Katholische Kirchenmusik-Hochschule.

1995 werden bei Grabungen am Neupfarrplatz Reste der Synagoge wiederentdeckt. Hier richtete die Stadt ein Informationszentrum ein, das document Neupfarrplatz. Es informiert unter Tage ĂŒber die wechselhafte Geschichte des Neupfarrplatzes: JĂŒdisches Ghetto bis 1519 mit Religionszentrum von internationaler Bedeutung, Juden-Vertreibung, Katholische Wallfahrtskirche Zur Schönen Maria, Evangelische Neupfarrkirche als Mutterkirche des österreichischen und sĂŒd-osteuropĂ€ischen Protestantismus, BĂŒcherverbrennung wĂ€hrend der Nazi-Herrschaft. Man kann Überreste der Synagoge besichtigen.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. VolkszĂ€hlungsergebnisse (¹) oder Fortschreibungen, der Abteilung Statistik der Stadt Regensburg. Bei den Einwohnerzahlen in unten folgender Tabelle handelt es sich um die Gesamtbevölkerung. Diese umfasst die Personen mit Haupt- und Nebenwohnsitz nach dem Melderegister der Stadt. Die "amtliche Einwohnerzahl" nach Angaben des Bayerischen Landesamtes fĂŒr Statistik und Datenverarbeitung vom 31.12.2004 betrĂ€gt 128.917 (nur Hauptwohnsitz und nach Abgleich mit den anderen LandesĂ€mtern). FĂŒr den Vergleich mit der Einwohnerzahl anderer StĂ€dte ist allein diese Zahl maßgeblich.

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung
        Jahr           Einwohner  
1830, 1. Juni 16.287
1855, 1. Dezember 22.785
1871, 1. Dezember 29.182
1890, 1. Dezember 37.934
1900, 1. Dezember 45.429
1910, 1. Dezember 52.624
1925, 16. Juni 76.948
1933 81.106
1939, 17. Mai 95.631
1946, 29. Oktober 115.450
1950, 13. September 117.291
Jahr Einwohner
1961, 6. Juni 125.047
1970, 27. Mai 129.589
1975, 31. Dezember 131.604
1980, 31. Dezember 132.088
1985, 31. Dezember 128.761
1987, 27. Mai 127.781
1990, 31. Dezember 132.838
1995, 31. Dezember 141.268
2000, 31. Dezember 142.718
2004, 31. Dezember 150.212
2005, 31. November 151.838

Quelle: Stadt Regensburg, Abteilung Statistik [1]

Eingemeindungen

Ehemals selbstÀndige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Regensburg eingegliedert wurden.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1810/18 KumpfmĂŒhl 372
1. Januar 1904 Karthaus-PrĂŒll, Eisbuckel, Ganghofersiedlung 219
1. April 1924 Ober- und Nieder-Winzer, Kager, Pfaffenstein 483
1. April 1924 Stadtamhof 26
1. April 1924 Steinweg, PfÀlzer Siedlung 116
1. April 1924 Weichs 32
1. April 1924 Reinhausen 390
1. April 1924 Sallern, Gallingkofen, Wutzlhofen, Ödenthal, nördl. Konradsiedlung 861
1. April 1924 Schwabelweis, Oberer und Unterer Keilberg, Brandlberg 730
1. April 1938 Ziegetsdorf 52
1. April 1938 Dechbetten, Königswiesen 287
1. April 1938 GroßprĂŒfening 245
1. Januar 1971 Teil der Gemeinde Graß 4
1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Graß 17
1. Juli 1972 Teile der Gemeinden Pentling, Oberisling, Burgweinting
(gleichzeitig wurden Teile abgegeben)
122
1. Januar 1975 Teil der Gemeinde GrĂŒnthal 73
1. Januar 1977 Burgweinting 748
1. Januar 1977 Harting 449
1. Januar 1977 Oberisling mit Graß, Leoprechting und Unterisling 896
1. Januar 1978 Teil der Gemeinde Barbing (Irl, Irlmauth, Kreuzhof) 547
1. Februar 1983 Teil der Gemeinde Obertraubling 39

Nach der letzten Eingliederung 1983 wurden einige Teile der Stadt Regensburg und zwar Teile von Burgweinting, Winzer und Schwabelweis in die benachbarten Gemeinden Obertraubling, Pettendorf und Tegernheim zurĂŒckgegliedert. Dadurch verlor das Stadtgebiet eine FlĂ€che von insgesamt 52 ha.

Religionsgeschichte

Christentum

Der Dom St. Peter
Der Dom St. Peter
Die protestantische Neupfarrkirrche
Die protestantische Neupfarrkirrche

739 n. Chr. wurde vom Hl. Bonifatius das Bistum Regensburg gestiftet. In der Folgezeit wurden auch zahlreiche Klöster gegrĂŒndet. Die Stadt selbst wurde 1245 reichsunmittelbar und fĂŒhrte ab 1528 die Reformation ein (am 15. Oktober 1542 war die erste öffentliche Abendmahlsfeier ). Da im Stadtgebiet jedoch weiterhin der Bischofssitz und viele Klöster waren, die nicht zur Reichsstadt selbst gehörten, blieb das katholische Bekenntnis in der Stadt weiterhin vertreten und wurde durch zahlreiche Zuwanderungen zum vorherrschenden Bekenntnis.

Daher stellten die Katholiken zahlenmĂ€ĂŸig stets die Mehrheit in Regensburg. Sie gehörten anfangs zum Bistum Regensburg, das zunĂ€chst der Erzdiözese Mainz, dann dem Erzbistum Salzburg unterstellt war. Auch wenn durch PfrĂŒndehĂ€ufung Regensburg oft der persönlichen Anwesenheit seines Oberhirten entbehrte, so gibt es seit der Canonischen Errichtung des Bistums eine nur durch die ErnennungsmodalitĂ€ten geringfĂŒgig unterbrochene Folge der Regensburger Bischöfe bis heute. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 mussten die Verluste der ReichsfĂŒrsten im linksrheinischen Gebiet ausgeglichen werden. An den erzbischöflichen Stuhl von Mainz war bis dato das Amt des Kurerzkanzlers gebunden. Dies war 1803 Carl Theodor Anton Maria Reichsfreiherr von Dalberg. Der ImmerwĂ€hrende Reichstag beschloss, das Amt des Kurerzkanzlers in die Stadt zu verlegen, wo auch er seinen Sitz hatte, also nach Regensburg. § 25 des Reichsrezesses besagt, dass die "WĂŒrden eines KurfĂŒrsten, Reichs-Erzkanzlers, Metropolitan-Erzbischofs und Primas von Deutschland" fĂŒr immer mit dem Regensburger Bischofsstuhl verbunden sein sollten. Die Mertropolitangerichtsbarkeit erstreckte sich auch alle deutschen BistĂŒmer, mit Ausnahme der österreichischen unter Salzburg und der preußischen. Zu diesem Zwecke war aus den Gebieten des FĂŒrstentums Aschaffenburg, der Grafschaft Wetzlar und dem FĂŒrstentum Regensburg ein KurfĂŒrstentum geschmiedet worden. Das FĂŒrstentum Regensburg bestand zu dieser Zeit aus dem Regensburger Hochstift mit den Immediatherrschaften Donaustauf Wörth und Hohenburg, der Reichsstadt Regensburg, die FĂŒrstabtei St. Emmeram , die Reichsstifte ObermĂŒnster und NiedermĂŒnster und allen Besitzungen der mittelbaren Stifte und Klöster Regensburgs. 1810 musste Dalberg seine weltliche Machst an Bayern abtreten, blieb aber bis 1817 Erzbischof . In der Bulle Papst Pius VII. , die die WĂŒrde des Erbischofs von Mainz nach Regensburg ĂŒbertrug, war von der im Reichsrezess genannten Primas-Stellung keine Rede. Selbst als ihm Pius VII. persönlich mit dem Pallium auszeichnete, wurde die Stellung Dalbergs als Primas inter pares nicht festgeschrieben. Da Dalberg aber die mĂŒndliche pĂ€pstliche Zusage hatte, fĂŒhrte er den Titel des Primas bis zu seinem Tode 1817 . 1817 / 1821 wurde das Bistum Regensburg neu umschrieben und der " Kirchenprovinz MĂŒnchen und Freising" unterstellt. Das Bistum Regensburg ist bis heute das flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸte bayrische Bistum mit 14.665 Quadratkilometer und setzt sich aus 33 Dekanate zusammen. Die Pfarrgemeinden der Stadt Regensburg gehören heute innerhalb des Bistums zum Dekanat Regensburg, das mit den Dekanaten Laaber, Alteglofsheim, Donaustauf und Regenstauf die Region Regensburg bildet.

Die protestantischen Gemeinden wurden nach EinfĂŒhrung der Reformation von einem Superintendenten geleitet. Als Kirchenverwaltungsbehörde bestand ein Konsistorium. Nach dem Übergang an Bayern 1810 wurden die Gemeinden Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern . Innerhalb dieser Landeskirche gehören sie heute zum Dekanat Regensburg im gleichnamigen Kirchenkreis.

Judentum

Regensburg war die erste jĂŒdische Gemeinde in Bayern und im Mittelalter eine der bedeutendsten in Europa. Aus dem Jahr 981 stammt die frĂŒheste urkundliche ErwĂ€hnung eines Juden in Regensburg. In den folgenden Jahrhunderten florierte die Gemeinde und brachte einige der bekanntesten zeitgenössischen Schriftgelehrten und Lyriker, wie Isak ben Mordechai , Efraim ben Isaak (Efraim der Große aus Regensburg) und Jehuda ben Samuel he-Chasid (Jehuda der Fromme) hervor. Das Judenviertel befand sich am heutigen Neupfarrplatz. Im Jahre 1519 wurde die Synagoge zerstört und die Juden vertrieben. Die wechselvolle Geschichte der jĂŒdischen Gemeinde zu Regensburg endete vorlĂ€ufig wiederum mit der Zerstörung der Synagoge und der Auslöschung der Gemeinde in der Pogromnacht des 8. November 1938. Nach 1945 nahm Regensburg etwa 3.500 sogenannte Displaced Persons auf: Juden, die entweder aus dem nahe gelegenen KZ FlossenbĂŒrg befreit worden waren oder aus den osteuropĂ€ischen Lagern in die bayerische US-Zone flĂŒchteten. Die meisten unter ihnen wanderten so schnell wie möglich in die USA oder nach Israel aus, so dass Regensburg 1953 nur noch rund 400 Juden zĂ€hlte. Anfang der 90er-Jahre waren es gerade noch 60. Erst seit der Einwanderung aus Russland ist die Zahl wieder auf etwa 400 gestiegen. Im Jahre 2005 wurde auf dem Neupfarrplatz ein von dem israelischen KĂŒnstler Dani Karavan gestaltetes, begehbares Bodenrelief eröffnet, das die Grundrisse der 1519 zerstörten Synagoge nachzeichnet.

Islam

Regensburg besitzt ein Alevitisches Kulturzentum fĂŒr die Aleviten , die in Regensburg und in der Umgebung wohnen.

Politik

Wappen

Das Wappen der Stadt Regensburg zeigt in Rot zwei schrĂ€g gekreuzte silberne SchlĂŒssel. Die Stadtflagge ist Weiß und Rot.

Die SchlĂŒssel sind das Attribut des Heiligen Petrus, dem Patron des Regensburger Domes und der Stadt. Der Heilige Petrus ist in den Siegeln der Stadt schon seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar, doch wurde er im Laufe der Geschichte unterschiedlich dargestellt. Ab 1395 zeigt das Sekretesiegel der Stadt SchlĂŒssenwappen unter der Gestalt des Stadtpatrons. Seit 1398 wurde das Wappen in WappenbĂŒchern abgebildet. Seit 1549 wird das Wappen als Wasserzeichen der Regensburger PapiermĂŒhle verwendet. Ab diesem Jahr treten die SchlĂŒssel als Symbole auch allein auf und wurden spĂ€ter ebenfalls mehrmals verĂ€ndert. Sie konnten sich jedoch als Stadtwappen behaupten.

FĂŒhrung der Stadt

Barockrathaus Regensburg
Barockrathaus Regensburg
Altes Rathaus Regensburg
Altes Rathaus Regensburg

Regensburg erhielt 1245 durch Kaiser Friedrich II. das Recht der Selbstverwaltung und das Privileg "einen BĂŒrgermeister und Rat zu setzen". Damit war sie reichsunmittelbar (Freie Reichsstadt) und blieb es bis 1803. Der Rat hatte 16 Mitglieder. Diese Zahl wurde bis 1803 beibehalten.

Zwischen 1803 und 1810 war Regensburg KurfĂŒrstentum unter dem Reichserzkanzler Carl Theodor von Dalberg . 1809 stand die Stadt unter französischer Besatzung.

Mit dem Übergang an Bayern 1810 wurde Regensburg Hauptstadt des Regenkreises und wurde ab 1811 durch einen königlichen "Polizeidirektor" geleitet. Ab 1818 stand an der Spitze der Stadt ein "Erster BĂŒrgermeister", der ab 1907 den Titel "OberbĂŒrgermeister" erhielt.

Die politische FĂŒhrung der Stadt besteht heute neben dem OberbĂŒrgermeister noch aus zwei weiteren hauptamtlichen BĂŒrgermeistern. Der OberbĂŒrgermeister und der Stadtrat werden jeweils fĂŒr eine Legislaturperiode von sechs Jahren gewĂ€hlt. Beide Wahlen finden i.d.R. am gleichen Termin statt. Der Stadtrat setzt sich aus 50 gewĂ€hlten Mitgliedern und dem OberbĂŒrgermeister (2 Stimmen) zusammen. DarĂŒber hinaus gibt es vier berufsmĂ€ĂŸige StadtrĂ€te (ohne Stimmrecht): Wirtschafts- und Finanzreferent, Rechts- und Umweltreferent, Planungs- und Baureferent und Kulturreferent.

Siehe: Liste der OberbĂŒrgermeister von Regensburg

StÀdtepartnerschaften

Regensburg unterhÀlt StÀdtepartnerschaften mit folgenden StÀdten:

  • Aberdeen , Schottland ( Vereinigtes Königreich ), seit 1955
  • Brixen (Bressanone), SĂŒdtirol ( Italien ), seit 1969
  • BudavĂĄr (Stadtbezirk von Budapest , Ungarn ), seit 26. Mai 2005 (unter Berufung auf die Hochzeit (995) der seligen Gisela von Bayern mit Stephan I. , König von Ungarn)
  • Clermont-Ferrand ( Frankreich ), seit 1969
  • Odessa ( Ukraine ), seit 1990
  • Pilsen (Plzeƈ) ( Tschechien ), seit 1993
  • Tempe , Bundesstaat Arizona ( Vereinigte Staaten von Amerika ), seit 1981

Ferner hat die Stadt Regensburg 1951 die Patenschaft ĂŒber die Sudetendeutsche Volksgruppe ĂŒbernommen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der wirtschaftliche Aufschwung Regensburgs nach dem Zweiten Weltkrieg begann relativ spĂ€t. Die Fachhochschule und die GrĂŒndung der UniversitĂ€t 1967 bildeten die Grundlage fĂŒr eine sehr dynamische wirtschaftliche Entwicklung.

Verkehr

Regensburg: Übersicht Infrastruktur
Regensburg: Übersicht Infrastruktur
Der runderneuerte Regensburger Bahnhof Anfang November 2004...
Der runderneuerte Regensburger Bahnhof Anfang November 2004...
  • zu Fuß am schönsten entlang der Donau oder der Naab zu erreichen.
  • mit dem Fahrrad am schönsten ĂŒber den Donauradweg, den FĂŒnfflĂŒsseradweg oder den Naabradweg zu erreichen.
  • Bahnlinien:
    • NĂŒrnberg - Regensburg - Passau - Wien
    • MĂŒnchen - Landshut - Regensburg - Weiden - Hof
    • Ingolstadt - Regensburg
  • Autobahnen
    • A 3 NĂŒrnberg - Regensburg - Passau (sie fĂŒhrt von West nach Ost durch das sĂŒdliche Stadtgebiet)
    • A 93 MĂŒnchen - Regensburg - Weiden - Hof (sie fĂŒhrt von Nord nach SĂŒd durch das westliche Stadtgebiet); beide Autobahnen kreuzen sich am Autobahnkreuz Regensburg im SĂŒdwesten der Stadt
  • Bundesstraßen
    • B 8 WĂŒrzburg - NĂŒrnberg - Regensburg - Passau
    • B 15 Hof - Schwandorf - Regensburg - Landshut
    • B 16 Cham - Regensburg - Ingolstadt
  • Hafen Regensburg: mit einem Gesamtumschlag 2003 von 6.681.000 t (Schiff: 3.194.000 t) grĂ¶ĂŸter Hafen Bayerns. Durch die Lage am Europakanal Rhein-Main-Donau GĂŒter-Drehscheibe zwischen den NordseehĂ€fen und Osteuropa.
  • Flughafen: je etwa 1 Stunde Fahrzeit zu den FlughĂ€fen NĂŒrnberg und MĂŒnchen . Verkehrslandeplatz Straubing (WallmĂŒhle) in etwa 30 Minuten.

Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen 70 Buslinien der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) und des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV). Zwischen 1903 und 1964 betrieb die Stadt ein kleines Straßenbahnnetz. Derzeit laufen Planungen fĂŒr den Bau eines Stadtbahnnetzes. DafĂŒr werden bereits Trassen freigehalten bzw. Bauwerke (NibelungenbrĂŒcke) entsprechend ausgelegt.

Medien

In Regensburg unterhĂ€lt der Bayerische Rundfunk das Regionalstudio Ostbayern. Der regionale Fernsehsender TVA sendet aus Regensburg Informationen ĂŒber die Region Regensburg/Kelheim/Straubing/Cham. Zwei regionale Radiosender gong fm (89,7 MHz) und Charivari (98,2 MHz) - Siehe auch: Funkhaus Regensburg.

Dominierende Tageszeitung der Region ist die in Regensburg erscheinende Mittelbayerische Zeitung. Daneben lesen beispielsweise aus der nördlichen Oberpfalz Zugezogene gelegentlich auch das Blatt "Der neue Tag" (erscheint in Weiden ). ErwĂ€hnenswert sind außerdem einige werbefinanzierte Zeitungen, z. B. die "Rundschau", Werbeableger der Mittelbayerischen Zeitung, oder das "Regensburger Wochenblatt", in dem bisweilen gut recherchierte Artikel zu lokalen Themen erscheinen und die wöchentlich umfassende Kultur- und Szene-Übersichten bringt. Aktuell ist das Projekt „Der Leserbrief”, eine Zeitschrift, die sich einerseits der Veröffentlichung verschiedenster Meinungen verschrieben hat, andererseits aber auch des öfteren in die Tiefe recherchiert.

Kultur im Internet aus Stadt und Region findet man im unabhĂ€ngigen online-Kulturportal www.regensburg-kultur.de . Hier erhĂ€lt man das tagesaktuelle Veranstaltungsprogramm fĂŒr Regensburg, Kulturtipps, Filmprogramm und vieles mehr.

Das "logo", sowie das "Magazin Filter" (alle kostenlos) berichten im Monatsrhythmus ĂŒber Kultur, Veranstaltungen und Szeneinformationen. Auch gibt es die "Regensburger Stadtzeitung", ein monatlich erscheinendes Magazin des Regensburger Verlegers und Veranstalters Peter Kittel, dem allerdings von manchen Seiten der Vorwurf subjektiver Berichterstattung gemacht wird.

Seit 1998 erscheint die "Regensburger Soziale Straßenzeitung und Monatsmagazin Donaustrudl" mit einer Auflage von ca. 7000 Exemplaren.

Die "Neue Musikzeitung" ist ein weit verbreitetes und renommiertes Fachblatt.

Der Verlag Lindinger + Schmid gibt die ĂŒberregional verbreitete, seit 1996 erscheinende "Kunstzeitung" heraus.

Der Regensburger Kommunikations- und Informationsserver fĂŒr Studenten e.V. (ReKISS) betreibt eine Informationsportal fĂŒr die Studenten der UniversitĂ€t.

Bildung

UniversitÀt Regensburg - Campus
UniversitÀt Regensburg - Campus
  • UniversitĂ€t Regensburg; gegrĂŒndet 1962 als vierte UniversitĂ€t Bayerns, nahm sie 1967 den Lehrbetrieb auf. Von 1969 bis 1977 lehrte hier Prof. Joseph Ratzinger, der spĂ€tere Papst Benedikt XVI. , Dogmatik und Dogmengeschichte.
  • Fachhochschule Regensburg - Hochschule fĂŒr Technik, Wirtschaft und Sozialwesen; gegrĂŒndet 1971 als Nachfolgerin verschiedener Einrichtungen, die bis ins 19. Jahrhundert zurĂŒck gehen.
  • 2001 NeugrĂŒndung der Hochschule fĂŒr katholische Kirchenmusik und MusikpĂ€dagogik Regensburg . Die 1874 gegrĂŒndete, weltweit erste katholische Kirchenmusikschule, die im Jahre 1973 in die Fachakademie fĂŒr katholische Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg umgewandelt wurde, wird in die Hochschule ĂŒberfĂŒhrt. Regensburg besitzt damit drei Hochschulen.
  • Allgemeinbildende Schulen: 18 Grundschulen, 6 Hauptschulen, 6 Förder- und Sonderschulen, 5 Realschulen und 8 Gymnasien
  • Berufliche Schulen: 4 Berufsschulen, 2 Wirtschaftsschulen, 1 Fach- und 2 Berufsoberschulen und 14 Berufsfachschulen
  • 12 Freie Bildungseinrichtungen
  • seit 1987: Horizonte - Institut fĂŒr Sprache, Kommunikation und Kultur e.V. fĂŒhrt qualifizierte Deutschkurse fĂŒr AuslĂ€nder durch. Seit 2005 ist Horizonte auch Mitglied der internationalen Sprachschulorganisation IALC

Unternehmen in Regensburg

Zu den bedeutendsten Firmen der Stadt gehören heute BMW, Siemens, Infineon, Osram, Maschinenfabrik Reinhausen, Bosch Siemens HausgerĂ€te GmbH, AREVA Sachsenwerk , Starkstrom GerĂ€tebau, Toshiba und Fiedler Perforier-Technik. Im Stadtosten hat Siemens VDO Automotive ihren Konzernsitz und betreibt eines der grĂ¶ĂŸten Entwicklungszentren Deutschlands. Außerdem ist Regensburg der Standort der Ă€ltesten Zuckerfabrik Bayerns; das 1899 gegrĂŒndete Werk gehört heute zur SĂŒdzucker AG.

Die Ansiedlung von Zukunftsbranchen wird durch die Stadt aktiv gefördert. Einrichtungen wie das GrĂŒnderzentrum it-Speicher oder der Bioregio mit inzwischen ĂŒber 30 Biotech-Firmen sind Bestandteile einer wirtschaftlichen Neustrukturierung der Stadt. Zu Zeiten des New Economy -Booms wurden hier eine Reihe von Unternehmen gegrĂŒndet wie Amazon.de, Adori AG, Feedback AG, Offerto.de oder die SPiN AG, womit Regensburg zeitweise eines der Zentren der deutschen Internetwirtschaft war. Einige Unternehmen (beispielsweise Amazon) sind allerdings zwischenzeitlich in geografisch gĂŒnstiger gelegene Regionen in Deutschland ĂŒbergesiedelt (von Amazon.de ist nur ein Teil des Kundensupports verblieben), wĂ€hrend andere Unternehmen (beispielsweise Adori oder Feedback) mit dem Absturz des Neuen Marktes untergingen.

Des weiteren findet sich in der Regensburger Altstadt eine ĂŒberdurchschnittliche Anzahl von Gastwirtschaften, darunter bayrische Traditionslokale, gehobene Restaurants, Cafes, sowie Studentenkneipen. Besonders im Sommer ist die Stadt als Ausflugsort recht beliebt. Hinzu kommt die in Relation zur GrĂ¶ĂŸe der Stadt recht hohe Anzahl an Studenten (ca. 20.000).

Öffentliche Einrichtungen

Die Stadt betreibt ein Dreispartentheater, mehrere Museen sowie eine Vielzahl von Sport- und Freizeiteinrichtungen, darunter mehrere öffentliche BÀder (Westbad, Hallenbad, Wöhrdbad).

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Donaupanorama mit Dom
Donaupanorama mit Dom
Theater am Bismarckplatz
Theater am Bismarckplatz
Zuschauerraum
Zuschauerraum

Theater

  • Theater Regensburg (StĂ€dtische BĂŒhnen mit Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett)
    • Theater am Bismarckplatz - Großes Haus und Neuhaussaal
    • Theater im Velodrom
    • Theater am Haidplatz
  • Figurentheater im Stadtpark
  • Regensburger Bauerntheater in der GaststĂ€tte Hubertushöhe, Wilhelm-Raabe-Straße 1
  • STATT-Theater (KleinkunstbĂŒhne)
  • Turmtheater im Goliathhaus - Schauspiel, Boulevard, Kabarett, Musical, Kindertheater unter anderem
  • Regensburger Studententheater
  • Theater an der UniversitĂ€t
  • Offenes Theater Regensburg
  • ueTheater

Musik

Museen

Historisches Museum
Historisches Museum
  • Museen der Stadt Regensburg sind das Historisches Museum , das Reichstagsmuseum , das Kepler -GedĂ€chtnishaus, die StĂ€dtische Galerie "Leerer Beutel" (dort residiert auch der Jazz-Club Regensburg) und die document Neupfarrplatz - Synagoge und Judenviertel.
  • Museen des Bistums Regensburg sind das Domschatzmuseum, das Diözesanmuseum und das Museum St. Ulrich
  • Filialen des bayrischen Nationalmuseums sind das Museum im Schloss Thurn und Taxis, der Kreuzgang von St. Emmeram und die PrunkrĂ€ume und FĂŒrstliches Marstallmuseum (Thurn und Taxis Museum).
  • Sonstige Museen sind die Kunstforum Ostdeutsche Galerie , das Naturkundemuseum Ostbayern, der Reptilienzoo in Burgweinting, das Donau-Schiffahrts-Museum, das BrĂŒckturmmuseum, das Museum in der Dreieinigkeitskirche, das Museen des Bezirksklinikums, das Uhrenmuseum, das Golfmuseum, das Postmuseum und die Volkssternwarte Regensburg

Die Bewerbung Regensburgs als EuropÀische Kulturhauptstadt

Regensburg hatte sich als EuropĂ€ische Kulturhauptstadt fĂŒr das Jahr 2010 beworben. Im bayerischen Verfahren noch vorne liegend, schied Regensburg aber im nationalen Auswahlverfahren aus.

Bauwerke

Profanbauten

Blick aus einer Altstadtgasse auf den Dom
Blick aus einer Altstadtgasse auf den Dom
Der Goldene Turm
Der Goldene Turm

Der historische Stadtkern Regensburgs selbst ist praktisch vollstĂ€ndig erhalten. Wie es heißt, verfĂŒgt die Stadt mit etwa 6.000 denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden ĂŒber die meisten in Europa. Die historische Altstadt ist als Ensemble mit etwa 1.200 EinzeldenkmĂ€lern fĂŒr die Aufnahme in die UNESCO Weltkulturerbeliste 2006 nominiert. Besonders sehenswert sind

  • die Steinerne BrĂŒcke mit dem BrĂŒcktor (Bau 1135 - 1146 ), die zu den bedeutendsten BrĂŒckenbauwerken des Mittelalters gehört und Vorbild unter anderem fĂŒr die Prager KarlsbrĂŒcke war,
  • der Regensburger Dom (Wahrzeichen der Stadt),
  • das Alte Rathaus mit Reichstagssaal,
  • der Salzstadel, der Herzogshof mit Römerturm am heutigen Alten Kornmarkt, am Platz der frĂŒheren Herzogspfalz der bayerischen Herzöge,
  • die Porta Praetoria (ein aus der Römerzeit erhaltenes Stadttor),
  • die königliche Villa, 1854 - 56 im Auftrag von Bayernkönig Maximilian II. im Stil der englischen Neugotik erbaut,
  • das fĂŒrstliche Schloss Thurn und Taxis.

Auf dem Neupfarrplatz sind heute die Reste der erst 1995 wiederentdeckten Synagoge und des mittelalterlichen Judenviertels zu sehen. An der Adolph-Kolping-Straße, im Parkhaus an der Dr.-Martin-Luther-Straße und am Ernst-Reuter-Platz sind Reste der römischen Kastellmauern zu sehen. Das gotische Ostentor von 1300 war das Eingangstor zur Stadt von Osten. Von Touristen viel besucht ist die Historische Wurstkuchl an der Donau, die als Ă€lteste Wurstbraterei der Welt gilt. Zwar erst 1616 erstmals erwĂ€hnt, soll der Ursprung der historischen Wurstkuchl ein kleines GebĂ€ude gewesen sein, das an der Stadtmauer angelehnt, wĂ€hrend des Baus der Steinernen BrĂŒcke von 1135 bis 1146 als BaubĂŒro diente. Als das Bauwerk vollendet war, zog das BaubĂŒro aus und wurde zur GarkĂŒche. Die Kundschaft waren meistens Hafen- und Bauarbeiter. Hafenarbeiter gab es viele, weil der Hafen jahrhundertelang intensiv als Umschlagplatz fĂŒr Waren aus aller Welt genutzt wurde. Deshalb findet man auch unterhalb der Steinernen BrĂŒcke den Salzstadel . Die Bauarbeiter kamen dagegen vom Regensburger Dom, der sich damals noch im Bau befand.

GeprĂ€gt ist das Stadtbild auch durch die so genannten Patrizierburgen ( GeschlechtertĂŒrme ) wie das Haus an der Heuport oder das sogar als Kaiserherberge fĂŒr Karl V. dienende Goldene Kreuz am Haidplatz, wo er mit der Regensburger GĂŒrtlertochter Barbara Blomberg einen Sohn zeugte, der als Don Juan de Austria in die Geschichte einging.

Der 1260 entstandene Goldene Turm in der Wahlenstraße ist wohl der bekannteste der Regensburger GeschlechtertĂŒrme , mit denen die Patrizierfamilien ihren Reichtum und Einfluss zur Schau stellten. Heute dĂŒrfen Studenten dort wohnen. Ebenfalls sehenswert der Baumburger Turm. Nicht zuletzt wegen dieser das Stadtbild prĂ€genden TĂŒrme bezeichnet man Regensburg gelegentlich als "nördlichste Stadt Italiens ", wĂ€hrend es fĂŒr Johann Wolfgang Goethe die "deutscheste aller StĂ€dte" war. Am westlichen Stadtrand befindet sich das Kloster PrĂŒfening.

In der NÀhe von Regensburg befinden sich die 1842 von dem bayrischen König Ludwig I. in Auftrag gegebene und vom bayrischen Hofarchitekten Leo von Klenze erbaute Walhalla bei Donaustauf und die 1863 erbaute Befreiungshalle bei Kelheim.

Kirchen

In Regensburg findet man eine Vielzahl historischer Kirchen und mehrere teils ehemalige Klöster, darunter der Dom St. Peter, Stiftskirche und Basilika minor zu Unserer lieben Frau zur Alten Kapelle, die Dominikanerkirche St. Blasius, die Dreieinigkeitskirche (ev.), die Klosterkirche Heilig Kreuz, die profan. Minoritenkirche (Teil des Historischen Museums), die Neupfarrkirche (ev.), das ehemalige Damenstift NiedermĂŒnster mit der NiedermĂŒnsterkirche, heute Sitz des bischöflichen Ordinariates, das sĂ€kularisierte Kloster St. Emmeram (Schloss Thurn & Taxis) mit der Basilika minor St. Emmeram und der Pfarrkirche St. Ruprecht, Stiftskirche St. Johann, St. Kassian, die Kreuzfahrerkirche St. Leonhard, St. Andreas in Stadtamhof, St. Oswald (ev.) und Schottenkirche St. Jakob mit dem weltberĂŒhmten Schottenportal. Die Kirche St. Jakobus ist die Seminarkirche des Regensburger Priesterseminars. Dieses wurde unter Bischof Senestrey im sĂ€kularisierten Schottenkloster untergebracht. Aus diesem Grund befindet sich sein Grab als einziges der Bischöfe seit Carl von Dalberg nicht im Dom, sondern zwischen dem Haupt- und Volksaltar in der Schottenkirche. Des weiteren gibt es das Kloster der unbeschuhten Karmeliten und das ehemalige Damenstift ObermĂŒnster . Dessen Kirche wurde als eine der wenigen Bauten der Regensburger Altstadt im Zweiten Weltkrieg durch eine Fliegerbombe zerstört. In dieser Kriegsruine empfangen die Regensburger Pfadfinder alljĂ€hrlich das Friedenslicht von Bethlehem .

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Bayerisches Jazzweekend 2004 - Konzert auf dem Kohlenmarkt...
Bayerisches Jazzweekend 2004 - Konzert auf dem Kohlenmarkt...
...und der Bismarckplatz (Jazzweekend 2004)
...und der Bismarckplatz (Jazzweekend 2004)

Kultur

  • Bayerisches Jazzweekend: An einem verlĂ€ngerten Wochenende jeweils im Sommer könnte man an mehreren SpielstĂ€tten in der Altstadt ĂŒber 100 verschiedenen Bands, Combos und Solisten lauschen - wenn denn die Zeit reichte. Die Jury des Bayerischen Jazzinstituts sorgt in de Regel fĂŒr ein hohes musikalisches Niveau.
  • Tage Alter Musik
  • Regensburger Tage des SchĂŒlertheaters: In drei Wochen im Juni fĂŒhren etwa 20 Regensburger SchulbĂŒhnen ihre StĂŒcke auf.
  • Jeden Sommer organisieren die in der Altstadt ansĂ€ssigen Kinos zusammen fĂŒr mehrere Wochen ein Open-air Kino. Es werden aktuelle Filme, aber auch Klassiker und gern gesehene Filme aus den letzten Jahren gezeigt.

Freizeit

  • BĂŒrgerfest: findet alle zwei Jahre statt.
  • Dult : zweimal jĂ€hrlich. BerĂŒhmt ist der Blick vom Riesenrad auf Altstadt und Donau.
  • Weihnachtsmarkt (Christkindl-Markt) im Dezember.
  • Die ostbayerische Verbrauchermesse DONA mit mehreren Sonderausstellungen findet im zweijĂ€hrigen Turnus im MĂ€rz/April statt.

Sport

  • Regensburg-Marathon: Mit ĂŒber 7.000 Teilnehmern einer der zehn grĂ¶ĂŸten Stadtmarathons in Deutschland (am Sonntag nach Christi Himmelfahrt)
  • Regensburg Triathlon: Kurz- und Jedermann-Distanz (alljĂ€hrlich am zweiten Sonntag im August)
  • Arber Radmarathon: Über 5.000 Teilnehmer auf unterschiedlich anspruchsvollen Strecken bis 250 Kilometer von Regensburg in den Bayerischen Wald und zurĂŒck (alljĂ€hrlich am letzten Sonntag im Juli)
  • Der RSC88 Regensburg kĂŒmmert sich seit 1988 um ambitionierte Mountainbiker und Rennradfahrer in Regensburg. Das (Gremo-Team) fuhr in der Vergangenheit auch schon diverse Erfolge in der Bundesliga ein.
  • Der SSV Jahn 2000 Regensburg spielt im Fußball derzeit (Saison 2005/06) in der dritthöchsten Spielklasse ( Regionalliga SĂŒd) nach einem einjĂ€hrigen Ausflug in die 2. Bundesliga (Saison 2003/04).
  • Der Freier TuS Regensburg spielt im Fußball derzeit (Saison 2005/06) in der fĂŒnfthöchsten Spielklasse ( Landesliga Mitte).
  • Der EV Regensburg (die EisbĂ€ren) spielt derzeit (Saison 2005/06) 2. Bundesliga Eishockey.
  • Der EHC Regensburg (die Spiders) spielt im Eishockey derzeit in der Bezirksliga.
  • Die Regensburg LegionĂ€re (SV Schwabelweis) spielen im Baseball derzeit in der höchsten Spielklasse, der Bundesliga SĂŒd. Die SpielstĂ€tte der LegionĂ€re ist die Armin-Wolf-Arena, das grĂ¶ĂŸte Baseballstadion in Deutschland.
  • Der Billardclub Regensburg ( Carambolage-Billard ) spielt derzeit in der Disziplin Dreiband in der 2. Bundesliga und hat in der Saison 2004/05 als Zweiter nur denkbar knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst.
  • Der ESV 1927 Regensburg spielt im Damenhandball derzeit (Saison 2005/06) in der dritthöchsten Spielklasse Regionalliga SĂŒd / Staffel Ost nach einem einjĂ€hrigen Ausflug in die 2. Bundesliga. Die Herrenmannschaft spielt derzeit in der Bezirksliga Ost.

Persönlichkeiten

Ehrenbild fĂŒr Papst Benedikt XVI. im Regensburger Dom
Ehrenbild fĂŒr Papst Benedikt XVI. im Regensburger Dom

Mit der Stadt Regensburg sind u. a. folgende Personen verbunden:

  • Heilige: Erhard von Regensburg , Emmeram , Wolfgang von Regensburg , Rupert
  • Papst Benedikt XVI. (war einige Jahre Professor an der UniversitĂ€t Regensburg; hat nach wie vor seinen Erstwohnsitz in der Nachbargemeinde Pentling), dessen Bruder, der frĂŒhere Domkapellmeister Georg Ratzinger , Josef Achmann , Albertus Magnus , Albrecht Altdorfer , Johannes Aventinus , Berthold von Regensburg , Barbara Blomberg, Alexander Braun , Georg Britting , Don Juan de Austria, Franz Xaver Fuhr , Alfons Goppel, Friedrich Melchior Grimm , Johannes Kepler , Konrad von Megenberg , Hans Ulrich von Schaffgotsch , Jacob Christian SchĂ€ffer , Oskar Schindler und Gloria von Thurn und Taxis

EhrenbĂŒrger

Siehe: Liste der EhrenbĂŒrger von Regensburg

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthĂ€lt bedeutende, in Regensburg geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren spĂ€teren Wirkungskreis in Regensburg hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit.

  • Berthold von Regensburg , um 1210 , † 14. Dezember 1272 , Franziskanermönch und Bußprediger
  • Albrecht Altdorfer , 1480 , Maler, Kupferstecher und Baumeister der Renaissance
  • Don Juan d'Austria, 1547 , 24. Februar , FĂŒhrer der Flotte der heiligen Allianz in der siegreichen Seeschlacht ĂŒber die Osmanen bei Lepanto , Generalstatthalter der Niederlande
  • Joseph Jakob von Heckenstaller , 1748 , 15. Juli , † 7. November 1832 in MĂŒnchen, Kanzleidirektor, Generalvikar und Apostol. Vikar der Geist. Regierung in Freising 1798-1821
  • Johann Nepomuk MĂ€lzel (* 15. August 1772 in Regensburg; † 21. Juli 1838 im Hafen von La Guaira, Venezuela). Er ist bekannt geworden durch die Erfindung des Metronoms 1816 auf die Anregung von Beethoven hin.
  • Karolina Gerhardinger , 1797 , 20. Juni im Stadtteil Stadtamhof, das zu dieser Zeit bayrische Stadt war, † 9. Mai 1879 in MĂŒnchen, Ordensschwester Maria Theresia von Jesu und GrĂŒnderin der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, gefördert durch Weihbischof Wittmann und Bischof Sailer, die sich fĂŒr die Anerkennung der Kongregation einsetzten, am 17. November 1985 seliggesprochen
  • Alexander Braun , 1805 , 10. Mai , † 29. MĂ€rz 1877 , deutscher Botaniker
  • Anton BaumgĂ€rtner (1815–1871), Heimatforscher
  • Johann Josef Demmel , 1890 , 5. September , † 30. November 1971 , deutscher Bischof
  • Georg Britting , 1891 , 17. Februar , † 27. April 1964 , deutscher Schriftsteller
  • Dr. Alfons Goppel, 1905 , 1. Oktober im Ortsteil Reinhausen, der damals jedoch noch nicht zu Regensburg gehörte (s. Eingemeindungen), † 24. Dezember 1991 in Aschaffenburg, MinisterprĂ€sident von Bayern (1962-1978)
  • Friedrich Ludwig Bauer , 1924 , 10. Juni , Informatikpionier , Schwerpunkte Kryptologie und Steganographie
  • Werner Scharfenberger , 1925 , 25. September , Komponist ("Seemann, deine Heimat ist das Meer", "Aber am Abend, da spielt der Zigeuner")
  • Hans Huber , 1934 , 1. Januar , Schwergewichtsboxer und Olympiateilnehmer
  • Sandra Paretti , eigentlich Dr. Irmgard Schneeberger, 1935 , 5. Februar , † 13. MĂ€rz 1994 durch Freitod in ZĂŒrich, Germanistin, Rundfunkredakteurin, dann populĂ€re Romanschriftstellerin ("Der Winter der ein Sommer war", "Der Wunschbaum", "SĂŒdseefieber" und 13 weitere Titel), lebte zuletzt in Meilen am ZĂŒrichsee
  • Patrizius alias Walter Heinz Leykauf, 1942 , 8. Juni , Komponist, SĂ€nger (Mitglied der Nilson Brothers) ("Aber dich gibts nur einmal fĂŒr mich", "Freunde fallen nicht vom Himmel")
  • GĂŒnther Behrle , 1945 , 8. November , Komponist ("Patrona Bavariae", "Irgendwo brennt fĂŒr jeden ein Licht"), SĂ€nger
  • Walter Röhrl , 1947 , 7. MĂ€rz , Ex-Rallye-Weltmeister, Rennfahrer des Jahrtausends
  • Edith Sitzmann, 1963 , 4. Januar , Politikerin, Abgeordnete von BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen im Landtag von Baden-WĂŒrttemberg

Filmografie

Literatur

BĂŒcher ĂŒber Regensburg

  • Karl Bauer: Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5. erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg 1997, ISBN 3-931904-19-9
  • Karlheinz Dietz, Gerhard H. Waldherr: BerĂŒhmte Regensburger. Lebensbilder aus zwei Jahrtausenden. UniversitĂ€tsverlag, Regensburg 1997, ISBN 3-930480-67-0
  • Erich Keyser (Hrsg.): Bayerisches StĂ€dtebuch. Band V. 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. Aus: "Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte" – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart 1974
  • Lothar Kolmer und Fritz Wiedemann (Hrsg.): Regensburg. Historische Bilder einer Reichsstadt. Pustet, Regensburg 1994, ISBN 3-7917-1435-X
  • Peter Schmid (Hrsg.): Geschichte der Stadt Regensburg. 2 BĂ€nde. Pustet, Regensburg 2000, ISBN 3-791-71682-4
  • Siegfried Wittmer: JĂŒdisches Leben in Regensburg. Vom frĂŒhen Mittelalter bis 1519. UniversitĂ€tsverlag, Regensburg 2001, ISBN 3930480549

Freizeit- und ReisefĂŒhrer

  • Baedekers StadtfĂŒhrer Regensburg. Baedeker, Ostfildern 2002, ISBN 3-879-54026-8
  • Paul Otto Schulz: Ostbayern. Kunst und Kultur der Oberpfalz, Niederbayerns und des Bayerischen Waldes. DuMont Kunst-ReisefĂŒhrer. DuMont, Köln 2004, ISBN 3-7701-6323-0
  • Hans Lankes, Michael Spaan (Hrsg.): Stadtbuch Regensburg. 12. Auflage. Stadtbuch, Regensburg 2004, ISBN 3-930-96600-X (Erscheint regelmĂ€ĂŸig in aktualisierten Auflagen, mit Adressen fast aller Lokale, Freizeiteinrichtungen und vielen Insidertips)

Karten

  • Stadt Regensburg, Amt fĂŒr Vermessung und Statistik: Amtlicher Stadtplan Regensburg. 1:12.500. 12. Auflage. Regensburg 2005
  • Fritsch Freizeitkarte 63. Stadt und Landkreis Regensburg 1:50.000. (Mit touristischen Hinweisen, Wanderwegen und -parkplĂ€tzen)
  • Waldverein Regensburg (Hrsg.): WanderfĂŒhrer in die Umgebung von Regensburg. Mit Wanderkarte 1:60.000. 10. Auflage. MZ-Verlag, Regensburg 2002, ISBN 3-934863-06-X
  • UK L 6: Regensburg und Umgebung. Topographische Karte 1:50.000 mit Wander- und Radwanderwegen. Bayerisches Landesvermessungsamt, MĂŒnchen 1996
  • Toni Breuer und Carsten JĂŒrgens (Hrsg.): Luft- und Satellitenbildatlas Regensburg und das östliche Bayern. Friedrich Pfeil, MĂŒnchen 1998, ISBN 3-931516-31-8

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Star Inn Hotel Regensburg 93047 Regensburg http://www.starinn.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30941 / 56930
Gasthof - Hotel - Restaurant - Metzgerei Richard Held 93055 Regensburg http://www.hotel-held.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 409401 / 9420
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Hotel Weidenhof 93047 Regensburg http://www.hotel-weidenhof.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30941 / 530 31
Park-Hotel Maximilian 93047 Regensburg http://www.maximilian-hotel.de  0941 / 56 85 0
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GaststĂ€tte Spitalgarten 93059 Regensburg http://www.spitalgarten.de  0941 / 8 47 74
Hansa Apart-Hotel Regensburg 93051 Regensburg http://www.hansa-apart-hotel.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40941 / 99 29 - 0
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