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Letzte Änderung für Artikel Regensburg: 19.02.2006 00:59

Regensburg

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Wappen Karte
Wappen von Regensburg Deutschlandkarte, Position von Regensburg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fl├Ąche : 80,76 km┬▓
Einwohner : 151.838 (Nov. 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.880 Einwohner je km┬▓
H├Âhe : 326 - 471 m ├╝. NN
Postleitzahlen : 93001 - 93059
Vorwahl : 0941
Geografische Lage :
Koordinaten: 49┬░ 01' N; 12┬░ 06' O
49┬░ 01' N; 12┬░ 06' O
Kfz-Kennzeichen : R
Gemeindeschl├╝ssel : 09 3 62 000
Stadtgliederung: 18 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung
Rathausplatz 1
93047 Regensburg
Offizielle Website: www.regensburg.de
E-Mail-Adresse: pr_stadt@regensburg.de
Politik
Oberb├╝rgermeister : Hans Schaidinger (CSU)
Mehrheits partei : CSU

Regensburg (engl. fr├╝her Ratisbon, frz. Ratisbonne, lat. fr├╝her Castra Regina, lat., span. und it. Ratisbona, poln. Ratyzbona, tschech. ┼śezno) ist eine kreisfreie Stadt im Osten Bayerns. Sie ist Hauptstadt und Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie des Bezirks Oberpfalz und Sitz des Landrats des Landkreises Regensburg. Gegenw├Ąrtig hat die Stadt ca. 151.000 Einwohner (vergleiche Regensburg in Zahlen) und steht damit nach M├╝nchen, N├╝rnberg und Augsburg an 4. Stelle unter den Gro├čst├Ądten des Freistaates.

Die Stadt ist Bischofssitz der r├Âmisch-katholischen Di├Âzese Regensburg, hat drei Hochschulen (Universit├Ąt, Fachhochschule, Hochschule f├╝r Kirchenmusik) und bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Die n├Ąchsten Gro├čst├Ądte sind N├╝rnberg etwa 88 km nordwestlich und M├╝nchen etwa 103 km s├╝dwestlich von Regensburg.

Die Stadt ist stark von Industrie (Automotive, Elektrotechnik, Maschinenbau, Zucker) gepr├Ągt. Die Arbeitslosigkeit liegt, f├╝r eine Gro├čstadt ungew├Âhnlich, seit einigen Jahren stetig unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (Nov. 2005: 6,7 %). Mit 102 sozialversicherungspflichtigen Besch├Ąftigten je 100 Einwohner hat Regensburg nach Frankfurt am Main die h├Âchste Arbeitsplatzdichte in Deutschland .

Die Einwohnerzahl der Stadt Regensburg ├╝berschritt nach dem Zweiten Weltkrieg die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro├čstadt wurde.

Am 26. Januar 2006 verlieh der Stadtrat von Regensburg dem derzeitigen Papst Benedikt XVI. , dem ehemaligem Professor und jetzigen Honorarprofessor der Universit├Ąt Regensburg einstimmig die Ehrenb├╝rgerschaft.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Steinerne Br├╝cke und Dom von der Donau aus gesehen (von NW)
Steinerne Br├╝cke und Dom von der Donau aus gesehen (von NW)
Dom St. Peter
Dom St. Peter

Regensburg liegt am n├Ârdlichsten Punkt der Donau im Grenzbereich der drei Landschaften Bayerischer Wald, Fr├Ąnkischer Jura und Alpenvorland, am Westrand der niederbayerischen L├Â├čebene (G├Ąuboden).

Im Stadtgebiet m├╝ndet von Norden kommend der Fluss Regen, ein linker Nebenfluss der Donau, unweit der Regensburger Altstadt. Bereits einige Kilometer zuvor hat die Donau die ebenfalls von links einm├╝ndende Naab aufgenommen.

Nachbargemeinden

Folgende St├Ądte und Gemeinden , die alle zum Landkreis Regensburg geh├Âren, grenzen an die Stadt Regensburg; sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Lappersdorf, Zeitlarn, Wenzenbach, Tegernheim, Barbing, Neutraubling, Obertraubling, Pentling, Sinzing und Pettendorf

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Regensburgs ist in 18 Stadtbezirke eingeteilt: Innenstadt, Stadtamhof, Steinweg - Pfaffenstein, Sallern - Gallingkofen, Konradsiedlung - Wutzlhofen, Brandlberg - Keilberg, Reinhausen, Weichs, Schwabelweis, Ostenviertel, Kasernenviertel, Galgenberg, Kumpfm├╝hl - Ziegetsdorf - Neupr├╝ll, Gro├čpr├╝fening - Dechbetten - K├Ânigswiesen, Westenviertel, Ober-/Niederwinzer - Kager, Oberisling - Leoprechting - Gra├č und Burgweinting - Harting.

Panorama Regensburg
Panorama Regensburg

Geschichte

Steinzeitliche und keltische Siedlungen

Ostturm der Porta Praetoria
Ostturm der Porta Praetoria

Regensburg ist eine der ├Ąltesten St├Ądte in Deutschland. Der Regensburger Donaubogen ist bereits seit der Steinzeit besiedelt. ├älteste bekannte Namen einer Siedlung sind die keltischen Bezeichnungen "Radasbona", "Ratasbona" oder "Ratisbona". Anfang 2006 wurden etwa 100 m ├Âstlich der Mauern des sp├Ąteren Legionslagers keltische Gr├Ąber mit teilweise hochwertigen Grabbeigaben gefunden. Sie wurden auf etwa 400 v. Chr. datiert. N├Ąhere Untersuchungen stehen noch aus.

ca. 79. n. Chr.: erstes r├Âmisches Kastell

Die r├Âmische Geschichte Regensburgs beginnt mit der Einrichtung eines Kohortenkastells um etwa 79 n. Chr im heutigen Stadtteil Kumpfm├╝hl. Das Lager diente als Beobachtungsposten f├╝r die Naab- und Regenm├╝ndung und war durch Graben und Pfahlpalisaden, sp├Ąter auch durch eine Steinmauer, gesichert. In ihm war entweder eine rund 500 Mann starke berittene Kohorte oder eine rund 1.000 Mann starke Doppelkohorte Fu├čsoldaten untergebracht. ├ľstlich des Lagers befand sich eine kleine Zivilsiedlung. Eine Donausiedlung im Bereich der heutigen westlichen Altstadt wird ebenfalls f├╝r diese Zeit vermutet. Das Kastell und die Zivilsiedlung(en) wurden im Rahmen des Markomannensturms in der zweiten H├Ąlfte der 160er Jahre zerst├Ârt.

Im Laufe der Jahrhunderte ist Regensburg mit einer Vielzahl von Namen bedacht worden, was auf die reichhaltige Geschichte hinweist. Neben den bereits im Text genannten, gebr├Ąuchlicheren Namen, wurde die Stadt auch mit so illustren Bezeichnungen wie Quadrata, Germanisheim, Hyatospolis, Ymbripolis, Reginopolis und Tyberina versehen.

179 n. Chr.: R├Âmische Gr├╝ndung "Castra Regina"

Nach dem Zur├╝ckdr├Ąngen der Markomannen bis ca. 170 wurde auf Anordnung von Kaiser Marc Aurel das Legionslager "Castra Regina" (Lager am Regen) errichtet. Dieser Steinbau mit seiner ca. 10 m hohen Mauer, den vier Toranlagen und zahlreichen T├╝rmen ist heute noch gut im Grundri├č der Regensburger Altstadt erkennbar. Von seiner Einweihung im Jahre 179 n. Chr. ist heute noch die steinerne Inschrift ├╝ber dem Osttor erhalten, die als "Gr├╝ndungsurkunde" Regensburgs gilt. Im Lager war die III. Italische Legion mit ca. 6.000 Soldaten stationiert. Es war milit├Ąrischer Hauptst├╝tzpunkt der Provinz Raetia und bildete somit eine Ausnahme im r├Âmischen Verwaltungssystem, da die Legion nicht in der "Hauptstadt" der Provinz, in Augsburg, stationiert war. Westlich, und zum Teil auch ├Âstlich, des Lagers erstreckte sich eine ausgedehnte Zivilsiedlung. Die V├Âlkerwanderungen f├╝hrten um 400 n. Chr. zur milit├Ąrischen Aufgabe des Kastells, das fortan eine mauerbewehrte Zivilsiedlung war.

500 n. Chr.: Erste Hauptstadt Bayerns

Von etwa 500 n. Chr. bis 788 n. Chr., als Tassilo III. von Kaiser Karl dem Gro├čen abgesetzt wurde, war Regensburg der Hauptsitz der bajuwarischen Herz├Âge, der Agilolfinger.

Die ├ťberreste der romanischen Kapelle St. Georg und Afra
Die ├ťberreste der romanischen Kapelle St. Georg und Afra

Regensburg ist eines der ├Ąltesten Bist├╝mer Deutschlands, das bereits einige Jahrzehnte bestand, bevor es 739 n. Chr. von Bonifatius dem Canonischen Recht und somit dem Bischof von Rom unterstellt wurde. Obwohl Regensburg als Reichsstadt 1542 protestantisch wurde, blieb die Stadt immer katholische Bischofsstadt, wenn auch zeitweise von anderen Bist├╝mern mitverwaltet (s. Religionen).

Im 9. Jahrhundert war Regensburg eine der wichtigsten St├Ądte des Ostfr├Ąnkischen Karolingerreiches. Hemma (ÔÇá 876), die Gemahlin des Kaisers Ludwig des Deutschen, sowie die zwei letzten Ostfr├Ąnkischen Karolingerherrscher, Kaiser Arnulf von K├Ąrnten (ÔÇá 899) und sein Sohn K├Ânig Ludwig das Kind (ÔÇá 911) wurden hier in der Benediktinerabtei St. Emmeram beigesetzt.

Regensburg um das Jahr 1000

Die Stadt Regensburg k├Ânnte sich um 1000 einem Betrachter wie folgt dargestellt haben. Eingebettet in teils verfallene r├Âmische Kulturlandschaft mit dem Verkehrsnetz, erhebt sie sich. Der alte Kern wird dominiert von erhaltenen r├Âmischen Legionslagermauer. Die massive Bauweise der Legionmauer war bereits im fr├╝hen Mittelalter ausschlaggebens f├╝r die Wahl des Ortes zur Residenz der bayuwarischen Herz├Âge und die Erhebung als Bischofsstadt gewesen. Daran setzt die Befestigung der Stadterweiterung aus dem Jahr 920 an. Sie besteht aus einer Mauer und einem Doppelgraben.

12. und 13. Jahrhundert: wirtschaftliche Bl├╝tezeit

Salzstadel und Stadttor, von der Steinernen Br├╝cke aus betrachtet
Salzstadel und Stadttor, von der Steinernen Br├╝cke aus betrachtet

Bild:130404 regensburg-don-juan-d'austria 1-480x640.jpg Durch Fernhandel bis Paris, Venedig und Kiew erlebt die Stadt ihr wirtschaftliche Bl├╝te. Sie ist eine der damals wohlhabendsten und einwohnerst├Ąrksten St├Ądte. Die romanische und gotische Architektur des Mittelalters bestimmt noch heute das Gesicht der Altstadt. Ein weiteres Zeichen f├╝r den damaligen Wohlstand der Stadt ist der Bau der Steinernen Br├╝cke von 1135 bis 1146 . Das mittelalterliche Bauwunder wurde Vorbild f├╝r viele andere Br├╝ckenbauten, z. B. Karlsbr├╝cke in Prag. Kaiser Friedrich I. Barbarossa brach hier im Mai 1189 mit einer gro├čen Streitmacht zum 3. Kreuzzug auf.

Im Zeitraum von 1207 bis 1256 wurde die Unabh├Ąngigkeit der Stadt durch K├Ânig Philipp und Kaiser Friedrich II. als Freie Reichsstadt gew├Ąhrt, verbunden mit einem Erstarken der B├╝rgerschaft durch den lukrativen Fernhandel und dem Auszug der Herz├Âge und K├Ânige nach Landshut 1255 und sp├Ąter M├╝nchen.

Vermutlich nach 1260 wurde mit dem Bau des Regensburger Doms St. Peter begonnen. Er bildet zusammen mit der Steinernen Br├╝cke die Wahrzeichen der Stadt.

Das 13. und 14. Jahrhundert waren gepr├Ągt durch Versuche der Regensburger, das Territorium um die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen, und einen eigenen Staat aufzubauen. Damit geriet die Stadt in Konflikt mit dem Herzogtum Bayern unter den Wittelsbachern . Diese versuchten mit Ma├čnahmen wie der Blockade der Stadt, Regensburg einzunehmen. 1486 gab die Stadt schlie├člich auf und unterwarf sich dem oberbayerischen Herzog, musste aber 1496 bereits wieder an den Kaiser zur├╝ckgegeben werden. In dieser Zeit verarmte die Stadt zusehends und Kaiser Maximilian I. stellte immer wieder Truppen zur Verf├╝gung, um Aufst├Ąnde in der Stadt niederschlagen zu lassen. Dabei wurde 1514 in einem dieser Aufst├Ąnde der Dombaumeister Wolfgang Roritzer wegen Aufruhrs enthauptet. Der Besetzung der Stadt durch Kaiser Maximilian und des Dombaumeisters und anderer war der fadenscheinige Prozess gegen den 73j├Ąhrigen kaisertreuen Wolfgang Liskircher, ehemaliger B├╝rgermeister und Hansgraf, vorausgegangen.

1519 wurde mit der Vertreibung der Juden (gesch├Ątzt etwa 500 an der Zahl) aus der Stadt und dem Abbruch des Judenviertels auf dem Gel├Ąnde des heutigen Neupfarrplatzes eine der ├Ąltesten j├╝dischen Gemeinden Deutschlands zerst├Ârt. Die Vertreibung war m├Âglich, da Maximilian I. am Neujahrstag* 1519 verstorben war, ohne seine Nachfolge geregelt zu haben. In der Zeit, die Karl V. ben├Âtigte, um sich zum deutschen K├Ânig und dann zum Kaiser kr├Ânen zu lassen, konnten die Regensburger die Judenvertreibung beschlie├čen. Auf dem Platz des ehemaligen Judenviertels entstand dann eine lukrative Marien-Wallfahrt, die zu Auseinandersetzungen zwischen Kirche und Rat f├╝hrte. Der Streit drehte sich vor allem um Geld und eskalierte letztendlich. Die Wallfahrt bestand nur wenige Jahre. Der Streit schwelte jedoch weiter und mit anderen Ursachen zusammen f├╝hrte dies zur Annahme der Lehren Luthers durch den Rat offiziell 1542. (*Neujahrstag nach dem Julianischen Kalender, in neueren Enzyklop├Ądien werden auch Daten vor 1582 auf den Gregorianischen Kalender umgerechnet. So wird dort als Todestag Maimilians sowohl der 10. wie auch der 11. Januar genannt)

Der Grundriss der ehemaligen Synagoge wird heute durch ein begehbares Bodenrelief aus wei├čem Beton nachgezeichnet. Diese als Begegnungsst├Ątte konzipierte Skulptur wurde von dem israelischen K├╝nstler Dani Karavan gestaltet und am 13. Juli 2005 eingeweiht.

1542 traten der Rat und die B├╝rgerschaft der Stadt zum evangelischen Glauben ├╝ber, was f├╝r zus├Ątzlichen Konflikt mit dem katholischen Bayern und dem Bischof sorgte, der weiterhin in der Stadt residierte und auch gro├če Teile der Stadt besa├č. Der F├╝rstbischof ├╝bte seine weltliche Gewalt ├╝ber das Regensburger Hochstift aus. Die Annahme des Lutheranischen Bekenntnisses durch die Regensburger Stadtv├Ąter war jedoch nicht nur moralisch religi├Âs motiviert. So gab es zum einen die politischen Gr├╝nde, wo man versuchte sich vom katholischen Bischof und Kaiser zu l├Âsen. Zum andern gibt es einen wenig ├╝berzeugenden Beigeschmack. Der st├Ąrkste Bef├╝rworter der Hinwendung zu Luthers Lehren, der auch die ersten Ehe ohne Priester 1528 zwischen Johannes und Barbara Hurenban mit in die Wege geleitet hat, war Bernhardin von Stauff. Er erhofft sich von den neuen Eheformen eine Lockerung der ehelichen Treue. Die B├╝rger nehmen den neuen Glauben schnell an, vorallem wenn es darum geht, kirchliche Gebote zu ignorieren. So wird bereits in der ├Âsterlichen Fastenzeit von 1543 geheiratet, gefeiert und getanzt. Die Katholiken f├╝rchten Angriffe, so dass die Fronleichnamsprozessionen nicht mehr stattfinden. Es kommt zu Einbr├╝chen im Dom und bei den Dominikanern , bei denen wertvolle Gegenst├Ąnde gestohlen und sogar der Tabernakel gepl├╝ndert wird.

1547 wurde hier Don Juan de Austria als unehelicher Sohn von Kaiser Karl V. und der Regensburger G├╝rtlertochter Barbara Blomberg geboren. 1571 beendete er mit der Seeschlacht von Lepanto die t├╝rkische Expansion.

1663-1806: Der Immerw├Ąhrende Reichstag

Der Erker des Reichstagssaals
Der Erker des Reichstagssaals

Regensburg war von Anfang an ein wichtiges Zentrum des Ostfr├Ąnkischen Reichs - aus diesen Verwaltungsinstanzen entwickelte sich sp├Ąter der Reichstag . Hier wurden so weitreichende Entscheidungen getroffen, wie die Unabh├Ąngigkeit ├ľsterreichs , Reichsheerfahrten und die Gr├╝ndung von Reichsf├╝rstent├╝mern.

Von 1663 bis 1806 wurde der Reichstag umgewandelt in den Immerw├Ąhrenden Reichstag.

Im Immerw├Ąhrenden Reichstag tagten nicht nur die Regenten des Heiligen R├Âmischen Reiches (also die drei Reichsst├Ąnde: die Kurf├╝rsten, die F├╝rsten und die Reichsst├Ądte), sondern hier kamen auch Gesandte aus ganz Europa zusammen. Sie logierten in pr├Ąchtigen B├╝rgerh├Ąusern, den Gesandtschaften, ├╝ber zwei Jahrhunderte weg. Die ausl├Ąndischen Gesandten beobachteten das politische Geschehen und benachrichtigten ihre Staaten ├╝ber die neusten Entwicklungen. Noch heute kann man die Russische Gesandtschaft oder die Franz├Âsische Gesandtschaft in Regensburg sehen. Eine der Haupt-Fu├čg├Ąngerzonen hei├čt nach wie vor ÔÇ×Gesandtenstra├čeÔÇť - hier stehen besonders viele alte Gesandtschaften. Wirtschaftlich brachten die Gesandten Regensburg nicht sehr viel: Sie lebten steuerfrei in der Stadt. Sie durften zollfrei Waren einf├╝hren und ihren eigenen Handwerker und K├╝nstler besch├Ąftigen.

Die F├╝rsten von Thurn und Taxis handelten ab 1748 als kaiserliche Prinzipalkommissare und vertraten damit den Kaiser in Regensburg am Immerw├Ąhrenden Reichstag. Die von Thurn und Taxis waren durch das Postwesen, welches sie in Europa sehr erfolgreich und monopolistisch aufgebaut hatten, so reich geworden, dass sie es sich leisten konnten, den Kaiser angemessen zu repr├Ąsentieren. Die Kosten, die dadurch entstanden, mussten sie aus eigener Tasche zahlen. Die Familie der von Thurn und Taxis lebt noch heute in der Stadt im Schloss St. Emmeram, welches ihnen als Domizil zur Verf├╝gung gestellt wurde und ehemals ein im Fr├╝hmittelalter ber├╝hmtes Kloster war. Bekannteste Vertreterin der aktuellen Zeitgeschichte ist F├╝rstin Gloria von Thurn und Taxis.

1803 fiel eine der letzten Entscheidungen des Reichstags: Der Reichsdeputationshauptschluss f├╝hrte mit zur Aufl├Âsung des Heiligen R├Âmischen Reiches 1806. Diese Entscheidung l├Ąutete neben dem Verlust der politischen Bedeutung auch den langsamen wirtschaftlichen Verfall der Stadt ein.

Entwicklung nach 1806

Die Stadt wurde ein eigenst├Ąndiges F├╝rstentum unter Carl Theodor von Dalberg , bis sie 1809 durch Napoleon erobert wurde, der Dalberg zwang, Regensburg am 28. Februar 1810 nach Bayern einzugliedern. Am 22. Mai 1810 ├╝bernahm der neue Landesherr die Stadt offiziell.

Nach dem ├ťbergang an Bayern wurde Regensburg Hauptstadt des Regenkreises beziehungsweise nach der neuen Kreiseinteilung 1838 Hauptstadt des Kreises "Oberpfalz und Regensburg", aus dem 1948 der "Kreis" beziehungsweise 1953 der "Regierungsbezirk Oberpfalz" hervorging. Die Stadt wurde direkt der Regierung unterstellt und war somit eine Stadt, die man heute als Kreisfreie Stadt bezeichnet. Gleichzeitig wurde sie Sitz eines Verwaltungsbezirks, aus dem sp├Ąter der Landkreis Regensburg hervorging.

Regensburg um 1900
Regensburg um 1900

Die Stadt beginnt nur langsam wieder an Bedeutung zu gewinnen und wird 1859 an das Eisenbahnnetz mit Verbindungen nach N├╝rnberg und M├╝nchen angeschlossen. Bis heute bedeutend ist die Er├Âffnung des Luitpoldhafens 1910 (mittlerweile als Westhafen bekannt).

Der historische Stadtkern von Regensburg ist weitestgehend erhalten und damit die gr├Â├čte mittelalterliche Altstadt Deutschlands. Au├čerdem besitzt sie die gr├Â├čte Anzahl an Geschlechtert├╝rmen n├Ârdlich der Alpen, was ihr den liebvollen Beinamen "N├Ârdlichste Stadt Italiens beigetragen hat". Regensburg hatte im zweiten Weltkrieg unter schweren Luftangriffen zu leiden, welche die Altstadt allerdings kaum in Mitleidenschaft zogen. Angegriffen und getroffen wurden haupts├Ąchlich die am Stadtrand gelegenen Messerschmitt-Werke (siehe auch Operation Double Strike ). Bei insgesamt 20 Bombenangriffen der Royal Airforce und der 8. US Airforce (1943-1945) starben an die 3.000 Menschen, darunter viele Kriegsgefangene. 1945 erfolgte eine (Teil-)Sprengung der Donaubr├╝cken. Die Stadt selbst wurde jedoch schlie├člich kampflos ├╝bergeben, nicht zuletzt aufgrund einer Demonstration der Regensburger Frauen und des Dompredigers Dr. Johann Maier am 23. April 1945 . Maier forderte die ├ťbergabe, damit die Stadt nicht besch├Ądigt w├╝rde. Am folgenden Tag wurde er wegen "Sabotage" ├Âffentlich hingerichtet.

1945 bis heute

Die Stadt begann sich nach dem Krieg langsam wieder aus ihrem Schlaf zu erholen. 1946 ├╝berschreitet die Einwohnerzahl 100.000. Wesentlich beigetragen hierzu haben der Bau des Osthafens ( 1960 ), die Ansiedlung von Siemens, die Er├Âffnung der Universit├Ąt (Grundsteinlegung 1965 ), der Fachhochschule Anfang der 70er Jahre und schlie├člich 1978 die Er├Âffnung der Gro├čschifffahrtsstra├če Rhein-Main-Donau (siehe auch: Main-Donau-Kanal). 1986 nimmt das BMW-Werk bei Harting die Produktion auf. Au├čerdem baute Siemens (heute Infineon) in den 80er Jahren eine Fabrik zur Chipherstellung . 1992 wird das Universit├Ątsklinikum er├Âffnet. Mittlerweile hat auch die Siemens VDO Automotive AG ihren Haupt-Firmensitz in Regensburg. Au├čerdem haben Osram, Toshiba, One Vision, Dallmeier electronic, Wilden und weitere Firmen ihren Sitz in Regensburg. Der IT-Speicher, ein IT-Gr├╝nder-Zentrum, wurde in einem alten Kornspeicher direkt an der Donau untergebracht. Die Universit├Ąt hat eine Teil ihres Gel├Ąndes f├╝r den Biopark Regensburg zur Verf├╝gung gestellt. Der Biotechnologie-Park, welcher 2006 um den Biopark II erweitert wird, ist nach M├╝nchen der bedeutendste Standort in Bayern. Neben der Universit├Ąt gibt es zwei weitere Hochschulen in Regensburg: Die Fachhochschule und die Katholische Kirchenmusik-Hochschule.

1995 werden bei Grabungen am Neupfarrplatz Reste der Synagoge wiederentdeckt. Hier richtete die Stadt ein Informationszentrum ein, das document Neupfarrplatz. Es informiert unter Tage ├╝ber die wechselhafte Geschichte des Neupfarrplatzes: J├╝disches Ghetto bis 1519 mit Religionszentrum von internationaler Bedeutung, Juden-Vertreibung, Katholische Wallfahrtskirche Zur Sch├Ânen Maria, Evangelische Neupfarrkirche als Mutterkirche des ├Âsterreichischen und s├╝d-osteurop├Ąischen Protestantismus, B├╝cherverbrennung w├Ąhrend der Nazi-Herrschaft. Man kann ├ťberreste der Synagoge besichtigen.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volksz├Ąhlungsergebnisse (¹) oder Fortschreibungen, der Abteilung Statistik der Stadt Regensburg. Bei den Einwohnerzahlen in unten folgender Tabelle handelt es sich um die Gesamtbev├Âlkerung. Diese umfasst die Personen mit Haupt- und Nebenwohnsitz nach dem Melderegister der Stadt. Die "amtliche Einwohnerzahl" nach Angaben des Bayerischen Landesamtes f├╝r Statistik und Datenverarbeitung vom 31.12.2004 betr├Ągt 128.917 (nur Hauptwohnsitz und nach Abgleich mit den anderen Landes├Ąmtern). F├╝r den Vergleich mit der Einwohnerzahl anderer St├Ądte ist allein diese Zahl ma├čgeblich.

Bev├Âlkerungsentwicklung
Bev├Âlkerungsentwicklung
        Jahr           Einwohner  
1830, 1. Juni 16.287
1855, 1. Dezember 22.785
1871, 1. Dezember 29.182
1890, 1. Dezember 37.934
1900, 1. Dezember 45.429
1910, 1. Dezember 52.624
1925, 16. Juni 76.948
1933 81.106
1939, 17. Mai 95.631
1946, 29. Oktober 115.450
1950, 13. September 117.291
Jahr Einwohner
1961, 6. Juni 125.047
1970, 27. Mai 129.589
1975, 31. Dezember 131.604
1980, 31. Dezember 132.088
1985, 31. Dezember 128.761
1987, 27. Mai 127.781
1990, 31. Dezember 132.838
1995, 31. Dezember 141.268
2000, 31. Dezember 142.718
2004, 31. Dezember 150.212
2005, 31. November 151.838

Quelle: Stadt Regensburg, Abteilung Statistik [1]

Eingemeindungen

Ehemals selbst├Ąndige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Regensburg eingegliedert wurden.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1810/18 Kumpfm├╝hl 372
1. Januar 1904 Karthaus-Pr├╝ll, Eisbuckel, Ganghofersiedlung 219
1. April 1924 Ober- und Nieder-Winzer, Kager, Pfaffenstein 483
1. April 1924 Stadtamhof 26
1. April 1924 Steinweg, Pf├Ąlzer Siedlung 116
1. April 1924 Weichs 32
1. April 1924 Reinhausen 390
1. April 1924 Sallern, Gallingkofen, Wutzlhofen, ├ľdenthal, n├Ârdl. Konradsiedlung 861
1. April 1924 Schwabelweis, Oberer und Unterer Keilberg, Brandlberg 730
1. April 1938 Ziegetsdorf 52
1. April 1938 Dechbetten, K├Ânigswiesen 287
1. April 1938 Gro├čpr├╝fening 245
1. Januar 1971 Teil der Gemeinde Gra├č 4
1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Gra├č 17
1. Juli 1972 Teile der Gemeinden Pentling, Oberisling, Burgweinting
(gleichzeitig wurden Teile abgegeben)
122
1. Januar 1975 Teil der Gemeinde Gr├╝nthal 73
1. Januar 1977 Burgweinting 748
1. Januar 1977 Harting 449
1. Januar 1977 Oberisling mit Gra├č, Leoprechting und Unterisling 896
1. Januar 1978 Teil der Gemeinde Barbing (Irl, Irlmauth, Kreuzhof) 547
1. Februar 1983 Teil der Gemeinde Obertraubling 39

Nach der letzten Eingliederung 1983 wurden einige Teile der Stadt Regensburg und zwar Teile von Burgweinting, Winzer und Schwabelweis in die benachbarten Gemeinden Obertraubling, Pettendorf und Tegernheim zur├╝ckgegliedert. Dadurch verlor das Stadtgebiet eine Fl├Ąche von insgesamt 52 ha.

Religionsgeschichte

Christentum

Der Dom St. Peter
Der Dom St. Peter
Die protestantische Neupfarrkirrche
Die protestantische Neupfarrkirrche

739 n. Chr. wurde vom Hl. Bonifatius das Bistum Regensburg gestiftet. In der Folgezeit wurden auch zahlreiche Kl├Âster gegr├╝ndet. Die Stadt selbst wurde 1245 reichsunmittelbar und f├╝hrte ab 1528 die Reformation ein (am 15. Oktober 1542 war die erste ├Âffentliche Abendmahlsfeier ). Da im Stadtgebiet jedoch weiterhin der Bischofssitz und viele Kl├Âster waren, die nicht zur Reichsstadt selbst geh├Ârten, blieb das katholische Bekenntnis in der Stadt weiterhin vertreten und wurde durch zahlreiche Zuwanderungen zum vorherrschenden Bekenntnis.

Daher stellten die Katholiken zahlenm├Ą├čig stets die Mehrheit in Regensburg. Sie geh├Ârten anfangs zum Bistum Regensburg, das zun├Ąchst der Erzdi├Âzese Mainz, dann dem Erzbistum Salzburg unterstellt war. Auch wenn durch Pfr├╝ndeh├Ąufung Regensburg oft der pers├Ânlichen Anwesenheit seines Oberhirten entbehrte, so gibt es seit der Canonischen Errichtung des Bistums eine nur durch die Ernennungsmodalit├Ąten geringf├╝gig unterbrochene Folge der Regensburger Bisch├Âfe bis heute. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 mussten die Verluste der Reichsf├╝rsten im linksrheinischen Gebiet ausgeglichen werden. An den erzbisch├Âflichen Stuhl von Mainz war bis dato das Amt des Kurerzkanzlers gebunden. Dies war 1803 Carl Theodor Anton Maria Reichsfreiherr von Dalberg. Der Immerw├Ąhrende Reichstag beschloss, das Amt des Kurerzkanzlers in die Stadt zu verlegen, wo auch er seinen Sitz hatte, also nach Regensburg. ┬ž 25 des Reichsrezesses besagt, dass die "W├╝rden eines Kurf├╝rsten, Reichs-Erzkanzlers, Metropolitan-Erzbischofs und Primas von Deutschland" f├╝r immer mit dem Regensburger Bischofsstuhl verbunden sein sollten. Die Mertropolitangerichtsbarkeit erstreckte sich auch alle deutschen Bist├╝mer, mit Ausnahme der ├Âsterreichischen unter Salzburg und der preu├čischen. Zu diesem Zwecke war aus den Gebieten des F├╝rstentums Aschaffenburg, der Grafschaft Wetzlar und dem F├╝rstentum Regensburg ein Kurf├╝rstentum geschmiedet worden. Das F├╝rstentum Regensburg bestand zu dieser Zeit aus dem Regensburger Hochstift mit den Immediatherrschaften Donaustauf W├Ârth und Hohenburg, der Reichsstadt Regensburg, die F├╝rstabtei St. Emmeram , die Reichsstifte Oberm├╝nster und Niederm├╝nster und allen Besitzungen der mittelbaren Stifte und Kl├Âster Regensburgs. 1810 musste Dalberg seine weltliche Machst an Bayern abtreten, blieb aber bis 1817 Erzbischof . In der Bulle Papst Pius VII. , die die W├╝rde des Erbischofs von Mainz nach Regensburg ├╝bertrug, war von der im Reichsrezess genannten Primas-Stellung keine Rede. Selbst als ihm Pius VII. pers├Ânlich mit dem Pallium auszeichnete, wurde die Stellung Dalbergs als Primas inter pares nicht festgeschrieben. Da Dalberg aber die m├╝ndliche p├Ąpstliche Zusage hatte, f├╝hrte er den Titel des Primas bis zu seinem Tode 1817 . 1817 / 1821 wurde das Bistum Regensburg neu umschrieben und der " Kirchenprovinz M├╝nchen und Freising" unterstellt. Das Bistum Regensburg ist bis heute das fl├Ąchenm├Ą├čig gr├Â├čte bayrische Bistum mit 14.665 Quadratkilometer und setzt sich aus 33 Dekanate zusammen. Die Pfarrgemeinden der Stadt Regensburg geh├Âren heute innerhalb des Bistums zum Dekanat Regensburg, das mit den Dekanaten Laaber, Alteglofsheim, Donaustauf und Regenstauf die Region Regensburg bildet.

Die protestantischen Gemeinden wurden nach Einf├╝hrung der Reformation von einem Superintendenten geleitet. Als Kirchenverwaltungsbeh├Ârde bestand ein Konsistorium. Nach dem ├ťbergang an Bayern 1810 wurden die Gemeinden Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern . Innerhalb dieser Landeskirche geh├Âren sie heute zum Dekanat Regensburg im gleichnamigen Kirchenkreis.

Judentum

Regensburg war die erste j├╝dische Gemeinde in Bayern und im Mittelalter eine der bedeutendsten in Europa. Aus dem Jahr 981 stammt die fr├╝heste urkundliche Erw├Ąhnung eines Juden in Regensburg. In den folgenden Jahrhunderten florierte die Gemeinde und brachte einige der bekanntesten zeitgen├Âssischen Schriftgelehrten und Lyriker, wie Isak ben Mordechai , Efraim ben Isaak (Efraim der Gro├če aus Regensburg) und Jehuda ben Samuel he-Chasid (Jehuda der Fromme) hervor. Das Judenviertel befand sich am heutigen Neupfarrplatz. Im Jahre 1519 wurde die Synagoge zerst├Ârt und die Juden vertrieben. Die wechselvolle Geschichte der j├╝dischen Gemeinde zu Regensburg endete vorl├Ąufig wiederum mit der Zerst├Ârung der Synagoge und der Ausl├Âschung der Gemeinde in der Pogromnacht des 8. November 1938. Nach 1945 nahm Regensburg etwa 3.500 sogenannte Displaced Persons auf: Juden, die entweder aus dem nahe gelegenen KZ Flossenb├╝rg befreit worden waren oder aus den osteurop├Ąischen Lagern in die bayerische US-Zone fl├╝chteten. Die meisten unter ihnen wanderten so schnell wie m├Âglich in die USA oder nach Israel aus, so dass Regensburg 1953 nur noch rund 400 Juden z├Ąhlte. Anfang der 90er-Jahre waren es gerade noch 60. Erst seit der Einwanderung aus Russland ist die Zahl wieder auf etwa 400 gestiegen. Im Jahre 2005 wurde auf dem Neupfarrplatz ein von dem israelischen K├╝nstler Dani Karavan gestaltetes, begehbares Bodenrelief er├Âffnet, das die Grundrisse der 1519 zerst├Ârten Synagoge nachzeichnet.

Islam

Regensburg besitzt ein Alevitisches Kulturzentum f├╝r die Aleviten , die in Regensburg und in der Umgebung wohnen.

Politik

Wappen

Das Wappen der Stadt Regensburg zeigt in Rot zwei schr├Ąg gekreuzte silberne Schl├╝ssel. Die Stadtflagge ist Wei├č und Rot.

Die Schl├╝ssel sind das Attribut des Heiligen Petrus, dem Patron des Regensburger Domes und der Stadt. Der Heilige Petrus ist in den Siegeln der Stadt schon seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar, doch wurde er im Laufe der Geschichte unterschiedlich dargestellt. Ab 1395 zeigt das Sekretesiegel der Stadt Schl├╝ssenwappen unter der Gestalt des Stadtpatrons. Seit 1398 wurde das Wappen in Wappenb├╝chern abgebildet. Seit 1549 wird das Wappen als Wasserzeichen der Regensburger Papierm├╝hle verwendet. Ab diesem Jahr treten die Schl├╝ssel als Symbole auch allein auf und wurden sp├Ąter ebenfalls mehrmals ver├Ąndert. Sie konnten sich jedoch als Stadtwappen behaupten.

F├╝hrung der Stadt

Barockrathaus Regensburg
Barockrathaus Regensburg
Altes Rathaus Regensburg
Altes Rathaus Regensburg

Regensburg erhielt 1245 durch Kaiser Friedrich II. das Recht der Selbstverwaltung und das Privileg "einen B├╝rgermeister und Rat zu setzen". Damit war sie reichsunmittelbar (Freie Reichsstadt) und blieb es bis 1803. Der Rat hatte 16 Mitglieder. Diese Zahl wurde bis 1803 beibehalten.

Zwischen 1803 und 1810 war Regensburg Kurf├╝rstentum unter dem Reichserzkanzler Carl Theodor von Dalberg . 1809 stand die Stadt unter franz├Âsischer Besatzung.

Mit dem ├ťbergang an Bayern 1810 wurde Regensburg Hauptstadt des Regenkreises und wurde ab 1811 durch einen k├Âniglichen "Polizeidirektor" geleitet. Ab 1818 stand an der Spitze der Stadt ein "Erster B├╝rgermeister", der ab 1907 den Titel "Oberb├╝rgermeister" erhielt.

Die politische F├╝hrung der Stadt besteht heute neben dem Oberb├╝rgermeister noch aus zwei weiteren hauptamtlichen B├╝rgermeistern. Der Oberb├╝rgermeister und der Stadtrat werden jeweils f├╝r eine Legislaturperiode von sechs Jahren gew├Ąhlt. Beide Wahlen finden i.d.R. am gleichen Termin statt. Der Stadtrat setzt sich aus 50 gew├Ąhlten Mitgliedern und dem Oberb├╝rgermeister (2 Stimmen) zusammen. Dar├╝ber hinaus gibt es vier berufsm├Ą├čige Stadtr├Ąte (ohne Stimmrecht): Wirtschafts- und Finanzreferent, Rechts- und Umweltreferent, Planungs- und Baureferent und Kulturreferent.

Siehe: Liste der Oberb├╝rgermeister von Regensburg

St├Ądtepartnerschaften

Regensburg unterh├Ąlt St├Ądtepartnerschaften mit folgenden St├Ądten:

  • Aberdeen , Schottland ( Vereinigtes K├Ânigreich ), seit 1955
  • Brixen (Bressanone), S├╝dtirol ( Italien ), seit 1969
  • Budav├ír (Stadtbezirk von Budapest , Ungarn ), seit 26. Mai 2005 (unter Berufung auf die Hochzeit (995) der seligen Gisela von Bayern mit Stephan I. , K├Ânig von Ungarn)
  • Clermont-Ferrand ( Frankreich ), seit 1969
  • Odessa ( Ukraine ), seit 1990
  • Pilsen (Plze┼ł) ( Tschechien ), seit 1993
  • Tempe , Bundesstaat Arizona ( Vereinigte Staaten von Amerika ), seit 1981

Ferner hat die Stadt Regensburg 1951 die Patenschaft ├╝ber die Sudetendeutsche Volksgruppe ├╝bernommen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der wirtschaftliche Aufschwung Regensburgs nach dem Zweiten Weltkrieg begann relativ sp├Ąt. Die Fachhochschule und die Gr├╝ndung der Universit├Ąt 1967 bildeten die Grundlage f├╝r eine sehr dynamische wirtschaftliche Entwicklung.

Verkehr

Regensburg: ├ťbersicht Infrastruktur
Regensburg: ├ťbersicht Infrastruktur
Der runderneuerte Regensburger Bahnhof Anfang November 2004...
Der runderneuerte Regensburger Bahnhof Anfang November 2004...
  • zu Fu├č am sch├Ânsten entlang der Donau oder der Naab zu erreichen.
  • mit dem Fahrrad am sch├Ânsten ├╝ber den Donauradweg, den F├╝nffl├╝sseradweg oder den Naabradweg zu erreichen.
  • Bahnlinien:
    • N├╝rnberg - Regensburg - Passau - Wien
    • M├╝nchen - Landshut - Regensburg - Weiden - Hof
    • Ingolstadt - Regensburg
  • Autobahnen
    • A 3 N├╝rnberg - Regensburg - Passau (sie f├╝hrt von West nach Ost durch das s├╝dliche Stadtgebiet)
    • A 93 M├╝nchen - Regensburg - Weiden - Hof (sie f├╝hrt von Nord nach S├╝d durch das westliche Stadtgebiet); beide Autobahnen kreuzen sich am Autobahnkreuz Regensburg im S├╝dwesten der Stadt
  • Bundesstra├čen
    • B 8 W├╝rzburg - N├╝rnberg - Regensburg - Passau
    • B 15 Hof - Schwandorf - Regensburg - Landshut
    • B 16 Cham - Regensburg - Ingolstadt
  • Hafen Regensburg: mit einem Gesamtumschlag 2003 von 6.681.000 t (Schiff: 3.194.000 t) gr├Â├čter Hafen Bayerns. Durch die Lage am Europakanal Rhein-Main-Donau G├╝ter-Drehscheibe zwischen den Nordseeh├Ąfen und Osteuropa.
  • Flughafen: je etwa 1 Stunde Fahrzeit zu den Flugh├Ąfen N├╝rnberg und M├╝nchen . Verkehrslandeplatz Straubing (Wallm├╝hle) in etwa 30 Minuten.

Den ├Âffentlichen Personennahverkehr versorgen 70 Buslinien der Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) und des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV). Zwischen 1903 und 1964 betrieb die Stadt ein kleines Stra├čenbahnnetz. Derzeit laufen Planungen f├╝r den Bau eines Stadtbahnnetzes. Daf├╝r werden bereits Trassen freigehalten bzw. Bauwerke (Nibelungenbr├╝cke) entsprechend ausgelegt.

Medien

In Regensburg unterh├Ąlt der Bayerische Rundfunk das Regionalstudio Ostbayern. Der regionale Fernsehsender TVA sendet aus Regensburg Informationen ├╝ber die Region Regensburg/Kelheim/Straubing/Cham. Zwei regionale Radiosender gong fm (89,7 MHz) und Charivari (98,2 MHz) - Siehe auch: Funkhaus Regensburg.

Dominierende Tageszeitung der Region ist die in Regensburg erscheinende Mittelbayerische Zeitung. Daneben lesen beispielsweise aus der n├Ârdlichen Oberpfalz Zugezogene gelegentlich auch das Blatt "Der neue Tag" (erscheint in Weiden ). Erw├Ąhnenswert sind au├čerdem einige werbefinanzierte Zeitungen, z. B. die "Rundschau", Werbeableger der Mittelbayerischen Zeitung, oder das "Regensburger Wochenblatt", in dem bisweilen gut recherchierte Artikel zu lokalen Themen erscheinen und die w├Âchentlich umfassende Kultur- und Szene-├ťbersichten bringt. Aktuell ist das Projekt ÔÇ×Der LeserbriefÔÇŁ, eine Zeitschrift, die sich einerseits der Ver├Âffentlichung verschiedenster Meinungen verschrieben hat, andererseits aber auch des ├Âfteren in die Tiefe recherchiert.

Kultur im Internet aus Stadt und Region findet man im unabh├Ąngigen online-Kulturportal www.regensburg-kultur.de . Hier erh├Ąlt man das tagesaktuelle Veranstaltungsprogramm f├╝r Regensburg, Kulturtipps, Filmprogramm und vieles mehr.

Das "logo", sowie das "Magazin Filter" (alle kostenlos) berichten im Monatsrhythmus ├╝ber Kultur, Veranstaltungen und Szeneinformationen. Auch gibt es die "Regensburger Stadtzeitung", ein monatlich erscheinendes Magazin des Regensburger Verlegers und Veranstalters Peter Kittel, dem allerdings von manchen Seiten der Vorwurf subjektiver Berichterstattung gemacht wird.

Seit 1998 erscheint die "Regensburger Soziale Stra├čenzeitung und Monatsmagazin Donaustrudl" mit einer Auflage von ca. 7000 Exemplaren.

Die "Neue Musikzeitung" ist ein weit verbreitetes und renommiertes Fachblatt.

Der Verlag Lindinger + Schmid gibt die ├╝berregional verbreitete, seit 1996 erscheinende "Kunstzeitung" heraus.

Der Regensburger Kommunikations- und Informationsserver f├╝r Studenten e.V. (ReKISS) betreibt eine Informationsportal f├╝r die Studenten der Universit├Ąt.

Bildung

Universit├Ąt Regensburg - Campus
Universit├Ąt Regensburg - Campus
  • Universit├Ąt Regensburg; gegr├╝ndet 1962 als vierte Universit├Ąt Bayerns, nahm sie 1967 den Lehrbetrieb auf. Von 1969 bis 1977 lehrte hier Prof. Joseph Ratzinger, der sp├Ątere Papst Benedikt XVI. , Dogmatik und Dogmengeschichte.
  • Fachhochschule Regensburg - Hochschule f├╝r Technik, Wirtschaft und Sozialwesen; gegr├╝ndet 1971 als Nachfolgerin verschiedener Einrichtungen, die bis ins 19. Jahrhundert zur├╝ck gehen.
  • 2001 Neugr├╝ndung der Hochschule f├╝r katholische Kirchenmusik und Musikp├Ądagogik Regensburg . Die 1874 gegr├╝ndete, weltweit erste katholische Kirchenmusikschule, die im Jahre 1973 in die Fachakademie f├╝r katholische Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg umgewandelt wurde, wird in die Hochschule ├╝berf├╝hrt. Regensburg besitzt damit drei Hochschulen.
  • Allgemeinbildende Schulen: 18 Grundschulen, 6 Hauptschulen, 6 F├Ârder- und Sonderschulen, 5 Realschulen und 8 Gymnasien
  • Berufliche Schulen: 4 Berufsschulen, 2 Wirtschaftsschulen, 1 Fach- und 2 Berufsoberschulen und 14 Berufsfachschulen
  • 12 Freie Bildungseinrichtungen
  • seit 1987: Horizonte - Institut f├╝r Sprache, Kommunikation und Kultur e.V. f├╝hrt qualifizierte Deutschkurse f├╝r Ausl├Ąnder durch. Seit 2005 ist Horizonte auch Mitglied der internationalen Sprachschulorganisation IALC

Unternehmen in Regensburg

Zu den bedeutendsten Firmen der Stadt geh├Âren heute BMW, Siemens, Infineon, Osram, Maschinenfabrik Reinhausen, Bosch Siemens Hausger├Ąte GmbH, AREVA Sachsenwerk , Starkstrom Ger├Ątebau, Toshiba und Fiedler Perforier-Technik. Im Stadtosten hat Siemens VDO Automotive ihren Konzernsitz und betreibt eines der gr├Â├čten Entwicklungszentren Deutschlands. Au├čerdem ist Regensburg der Standort der ├Ąltesten Zuckerfabrik Bayerns; das 1899 gegr├╝ndete Werk geh├Ârt heute zur S├╝dzucker AG.

Die Ansiedlung von Zukunftsbranchen wird durch die Stadt aktiv gef├Ârdert. Einrichtungen wie das Gr├╝nderzentrum it-Speicher oder der Bioregio mit inzwischen ├╝ber 30 Biotech-Firmen sind Bestandteile einer wirtschaftlichen Neustrukturierung der Stadt. Zu Zeiten des New Economy -Booms wurden hier eine Reihe von Unternehmen gegr├╝ndet wie Amazon.de, Adori AG, Feedback AG, Offerto.de oder die SPiN AG, womit Regensburg zeitweise eines der Zentren der deutschen Internetwirtschaft war. Einige Unternehmen (beispielsweise Amazon) sind allerdings zwischenzeitlich in geografisch g├╝nstiger gelegene Regionen in Deutschland ├╝bergesiedelt (von Amazon.de ist nur ein Teil des Kundensupports verblieben), w├Ąhrend andere Unternehmen (beispielsweise Adori oder Feedback) mit dem Absturz des Neuen Marktes untergingen.

Des weiteren findet sich in der Regensburger Altstadt eine ├╝berdurchschnittliche Anzahl von Gastwirtschaften, darunter bayrische Traditionslokale, gehobene Restaurants, Cafes, sowie Studentenkneipen. Besonders im Sommer ist die Stadt als Ausflugsort recht beliebt. Hinzu kommt die in Relation zur Gr├Â├če der Stadt recht hohe Anzahl an Studenten (ca. 20.000).

├ľffentliche Einrichtungen

Die Stadt betreibt ein Dreispartentheater, mehrere Museen sowie eine Vielzahl von Sport- und Freizeiteinrichtungen, darunter mehrere ├Âffentliche B├Ąder (Westbad, Hallenbad, W├Âhrdbad).

Kultur und Sehensw├╝rdigkeiten

Donaupanorama mit Dom
Donaupanorama mit Dom
Theater am Bismarckplatz
Theater am Bismarckplatz
Zuschauerraum
Zuschauerraum

Theater

  • Theater Regensburg (St├Ądtische B├╝hnen mit Oper, Operette, Musical, Schauspiel und Ballett)
    • Theater am Bismarckplatz - Gro├čes Haus und Neuhaussaal
    • Theater im Velodrom
    • Theater am Haidplatz
  • Figurentheater im Stadtpark
  • Regensburger Bauerntheater in der Gastst├Ątte Hubertush├Âhe, Wilhelm-Raabe-Stra├če 1
  • STATT-Theater (Kleinkunstb├╝hne)
  • Turmtheater im Goliathhaus - Schauspiel, Boulevard, Kabarett, Musical, Kindertheater unter anderem
  • Regensburger Studententheater
  • Theater an der Universit├Ąt
  • Offenes Theater Regensburg
  • ueTheater

Musik

Museen

Historisches Museum
Historisches Museum
  • Museen der Stadt Regensburg sind das Historisches Museum , das Reichstagsmuseum , das Kepler -Ged├Ąchtnishaus, die St├Ądtische Galerie "Leerer Beutel" (dort residiert auch der Jazz-Club Regensburg) und die document Neupfarrplatz - Synagoge und Judenviertel.
  • Museen des Bistums Regensburg sind das Domschatzmuseum, das Di├Âzesanmuseum und das Museum St. Ulrich
  • Filialen des bayrischen Nationalmuseums sind das Museum im Schloss Thurn und Taxis, der Kreuzgang von St. Emmeram und die Prunkr├Ąume und F├╝rstliches Marstallmuseum (Thurn und Taxis Museum).
  • Sonstige Museen sind die Kunstforum Ostdeutsche Galerie , das Naturkundemuseum Ostbayern, der Reptilienzoo in Burgweinting, das Donau-Schiffahrts-Museum, das Br├╝ckturmmuseum, das Museum in der Dreieinigkeitskirche, das Museen des Bezirksklinikums, das Uhrenmuseum, das Golfmuseum, das Postmuseum und die Volkssternwarte Regensburg

Die Bewerbung Regensburgs als Europ├Ąische Kulturhauptstadt

Regensburg hatte sich als Europ├Ąische Kulturhauptstadt f├╝r das Jahr 2010 beworben. Im bayerischen Verfahren noch vorne liegend, schied Regensburg aber im nationalen Auswahlverfahren aus.

Bauwerke

Profanbauten

Blick aus einer Altstadtgasse auf den Dom
Blick aus einer Altstadtgasse auf den Dom
Der Goldene Turm
Der Goldene Turm

Der historische Stadtkern Regensburgs selbst ist praktisch vollst├Ąndig erhalten. Wie es hei├čt, verf├╝gt die Stadt mit etwa 6.000 denkmalgesch├╝tzten Geb├Ąuden ├╝ber die meisten in Europa. Die historische Altstadt ist als Ensemble mit etwa 1.200 Einzeldenkm├Ąlern f├╝r die Aufnahme in die UNESCO Weltkulturerbeliste 2006 nominiert. Besonders sehenswert sind

  • die Steinerne Br├╝cke mit dem Br├╝cktor (Bau 1135 - 1146 ), die zu den bedeutendsten Br├╝ckenbauwerken des Mittelalters geh├Ârt und Vorbild unter anderem f├╝r die Prager Karlsbr├╝cke war,
  • der Regensburger Dom (Wahrzeichen der Stadt),
  • das Alte Rathaus mit Reichstagssaal,
  • der Salzstadel, der Herzogshof mit R├Âmerturm am heutigen Alten Kornmarkt, am Platz der fr├╝heren Herzogspfalz der bayerischen Herz├Âge,
  • die Porta Praetoria (ein aus der R├Âmerzeit erhaltenes Stadttor),
  • die k├Ânigliche Villa, 1854 - 56 im Auftrag von Bayernk├Ânig Maximilian II. im Stil der englischen Neugotik erbaut,
  • das f├╝rstliche Schloss Thurn und Taxis.

Auf dem Neupfarrplatz sind heute die Reste der erst 1995 wiederentdeckten Synagoge und des mittelalterlichen Judenviertels zu sehen. An der Adolph-Kolping-Stra├če, im Parkhaus an der Dr.-Martin-Luther-Stra├če und am Ernst-Reuter-Platz sind Reste der r├Âmischen Kastellmauern zu sehen. Das gotische Ostentor von 1300 war das Eingangstor zur Stadt von Osten. Von Touristen viel besucht ist die Historische Wurstkuchl an der Donau, die als ├Ąlteste Wurstbraterei der Welt gilt. Zwar erst 1616 erstmals erw├Ąhnt, soll der Ursprung der historischen Wurstkuchl ein kleines Geb├Ąude gewesen sein, das an der Stadtmauer angelehnt, w├Ąhrend des Baus der Steinernen Br├╝cke von 1135 bis 1146 als Baub├╝ro diente. Als das Bauwerk vollendet war, zog das Baub├╝ro aus und wurde zur Gark├╝che. Die Kundschaft waren meistens Hafen- und Bauarbeiter. Hafenarbeiter gab es viele, weil der Hafen jahrhundertelang intensiv als Umschlagplatz f├╝r Waren aus aller Welt genutzt wurde. Deshalb findet man auch unterhalb der Steinernen Br├╝cke den Salzstadel . Die Bauarbeiter kamen dagegen vom Regensburger Dom, der sich damals noch im Bau befand.

Gepr├Ągt ist das Stadtbild auch durch die so genannten Patrizierburgen ( Geschlechtert├╝rme ) wie das Haus an der Heuport oder das sogar als Kaiserherberge f├╝r Karl V. dienende Goldene Kreuz am Haidplatz, wo er mit der Regensburger G├╝rtlertochter Barbara Blomberg einen Sohn zeugte, der als Don Juan de Austria in die Geschichte einging.

Der 1260 entstandene Goldene Turm in der Wahlenstra├če ist wohl der bekannteste der Regensburger Geschlechtert├╝rme , mit denen die Patrizierfamilien ihren Reichtum und Einfluss zur Schau stellten. Heute d├╝rfen Studenten dort wohnen. Ebenfalls sehenswert der Baumburger Turm. Nicht zuletzt wegen dieser das Stadtbild pr├Ągenden T├╝rme bezeichnet man Regensburg gelegentlich als "n├Ârdlichste Stadt Italiens ", w├Ąhrend es f├╝r Johann Wolfgang Goethe die "deutscheste aller St├Ądte" war. Am westlichen Stadtrand befindet sich das Kloster Pr├╝fening.

In der N├Ąhe von Regensburg befinden sich die 1842 von dem bayrischen K├Ânig Ludwig I. in Auftrag gegebene und vom bayrischen Hofarchitekten Leo von Klenze erbaute Walhalla bei Donaustauf und die 1863 erbaute Befreiungshalle bei Kelheim.

Kirchen

In Regensburg findet man eine Vielzahl historischer Kirchen und mehrere teils ehemalige Kl├Âster, darunter der Dom St. Peter, Stiftskirche und Basilika minor zu Unserer lieben Frau zur Alten Kapelle, die Dominikanerkirche St. Blasius, die Dreieinigkeitskirche (ev.), die Klosterkirche Heilig Kreuz, die profan. Minoritenkirche (Teil des Historischen Museums), die Neupfarrkirche (ev.), das ehemalige Damenstift Niederm├╝nster mit der Niederm├╝nsterkirche, heute Sitz des bisch├Âflichen Ordinariates, das s├Ąkularisierte Kloster St. Emmeram (Schloss Thurn & Taxis) mit der Basilika minor St. Emmeram und der Pfarrkirche St. Ruprecht, Stiftskirche St. Johann, St. Kassian, die Kreuzfahrerkirche St. Leonhard, St. Andreas in Stadtamhof, St. Oswald (ev.) und Schottenkirche St. Jakob mit dem weltber├╝hmten Schottenportal. Die Kirche St. Jakobus ist die Seminarkirche des Regensburger Priesterseminars. Dieses wurde unter Bischof Senestrey im s├Ąkularisierten Schottenkloster untergebracht. Aus diesem Grund befindet sich sein Grab als einziges der Bisch├Âfe seit Carl von Dalberg nicht im Dom, sondern zwischen dem Haupt- und Volksaltar in der Schottenkirche. Des weiteren gibt es das Kloster der unbeschuhten Karmeliten und das ehemalige Damenstift Oberm├╝nster . Dessen Kirche wurde als eine der wenigen Bauten der Regensburger Altstadt im Zweiten Weltkrieg durch eine Fliegerbombe zerst├Ârt. In dieser Kriegsruine empfangen die Regensburger Pfadfinder allj├Ąhrlich das Friedenslicht von Bethlehem .

Regelm├Ą├čige Veranstaltungen

Bayerisches Jazzweekend 2004 - Konzert auf dem Kohlenmarkt...
Bayerisches Jazzweekend 2004 - Konzert auf dem Kohlenmarkt...
...und der Bismarckplatz (Jazzweekend 2004)
...und der Bismarckplatz (Jazzweekend 2004)

Kultur

  • Bayerisches Jazzweekend: An einem verl├Ąngerten Wochenende jeweils im Sommer k├Ânnte man an mehreren Spielst├Ątten in der Altstadt ├╝ber 100 verschiedenen Bands, Combos und Solisten lauschen - wenn denn die Zeit reichte. Die Jury des Bayerischen Jazzinstituts sorgt in de Regel f├╝r ein hohes musikalisches Niveau.
  • Tage Alter Musik
  • Regensburger Tage des Sch├╝lertheaters: In drei Wochen im Juni f├╝hren etwa 20 Regensburger Schulb├╝hnen ihre St├╝cke auf.
  • Jeden Sommer organisieren die in der Altstadt ans├Ąssigen Kinos zusammen f├╝r mehrere Wochen ein Open-air Kino. Es werden aktuelle Filme, aber auch Klassiker und gern gesehene Filme aus den letzten Jahren gezeigt.

Freizeit

  • B├╝rgerfest: findet alle zwei Jahre statt.
  • Dult : zweimal j├Ąhrlich. Ber├╝hmt ist der Blick vom Riesenrad auf Altstadt und Donau.
  • Weihnachtsmarkt (Christkindl-Markt) im Dezember.
  • Die ostbayerische Verbrauchermesse DONA mit mehreren Sonderausstellungen findet im zweij├Ąhrigen Turnus im M├Ąrz/April statt.

Sport

  • Regensburg-Marathon: Mit ├╝ber 7.000 Teilnehmern einer der zehn gr├Â├čten Stadtmarathons in Deutschland (am Sonntag nach Christi Himmelfahrt)
  • Regensburg Triathlon: Kurz- und Jedermann-Distanz (allj├Ąhrlich am zweiten Sonntag im August)
  • Arber Radmarathon: ├ťber 5.000 Teilnehmer auf unterschiedlich anspruchsvollen Strecken bis 250 Kilometer von Regensburg in den Bayerischen Wald und zur├╝ck (allj├Ąhrlich am letzten Sonntag im Juli)
  • Der RSC88 Regensburg k├╝mmert sich seit 1988 um ambitionierte Mountainbiker und Rennradfahrer in Regensburg. Das (Gremo-Team) fuhr in der Vergangenheit auch schon diverse Erfolge in der Bundesliga ein.
  • Der SSV Jahn 2000 Regensburg spielt im Fu├čball derzeit (Saison 2005/06) in der dritth├Âchsten Spielklasse ( Regionalliga S├╝d) nach einem einj├Ąhrigen Ausflug in die 2. Bundesliga (Saison 2003/04).
  • Der Freier TuS Regensburg spielt im Fu├čball derzeit (Saison 2005/06) in der f├╝nfth├Âchsten Spielklasse ( Landesliga Mitte).
  • Der EV Regensburg (die Eisb├Ąren) spielt derzeit (Saison 2005/06) 2. Bundesliga Eishockey.
  • Der EHC Regensburg (die Spiders) spielt im Eishockey derzeit in der Bezirksliga.
  • Die Regensburg Legion├Ąre (SV Schwabelweis) spielen im Baseball derzeit in der h├Âchsten Spielklasse, der Bundesliga S├╝d. Die Spielst├Ątte der Legion├Ąre ist die Armin-Wolf-Arena, das gr├Â├čte Baseballstadion in Deutschland.
  • Der Billardclub Regensburg ( Carambolage-Billard ) spielt derzeit in der Disziplin Dreiband in der 2. Bundesliga und hat in der Saison 2004/05 als Zweiter nur denkbar knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst.
  • Der ESV 1927 Regensburg spielt im Damenhandball derzeit (Saison 2005/06) in der dritth├Âchsten Spielklasse Regionalliga S├╝d / Staffel Ost nach einem einj├Ąhrigen Ausflug in die 2. Bundesliga. Die Herrenmannschaft spielt derzeit in der Bezirksliga Ost.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenbild f├╝r Papst Benedikt XVI. im Regensburger Dom
Ehrenbild f├╝r Papst Benedikt XVI. im Regensburger Dom

Mit der Stadt Regensburg sind u. a. folgende Personen verbunden:

  • Heilige: Erhard von Regensburg , Emmeram , Wolfgang von Regensburg , Rupert
  • Papst Benedikt XVI. (war einige Jahre Professor an der Universit├Ąt Regensburg; hat nach wie vor seinen Erstwohnsitz in der Nachbargemeinde Pentling), dessen Bruder, der fr├╝here Domkapellmeister Georg Ratzinger , Josef Achmann , Albertus Magnus , Albrecht Altdorfer , Johannes Aventinus , Berthold von Regensburg , Barbara Blomberg, Alexander Braun , Georg Britting , Don Juan de Austria, Franz Xaver Fuhr , Alfons Goppel, Friedrich Melchior Grimm , Johannes Kepler , Konrad von Megenberg , Hans Ulrich von Schaffgotsch , Jacob Christian Sch├Ąffer , Oskar Schindler und Gloria von Thurn und Taxis

Ehrenb├╝rger

Siehe: Liste der Ehrenb├╝rger von Regensburg

S├Âhne und T├Âchter der Stadt

Die folgende ├ťbersicht enth├Ąlt bedeutende, in Regensburg geborene Pers├Ânlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. Ob die Personen ihren sp├Ąteren Wirkungskreis in Regensburg hatten oder nicht, ist dabei unerheblich. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollst├Ąndigkeit.

  • Berthold von Regensburg , um 1210 , ÔÇá 14. Dezember 1272 , Franziskanerm├Ânch und Bu├čprediger
  • Albrecht Altdorfer , 1480 , Maler, Kupferstecher und Baumeister der Renaissance
  • Don Juan d'Austria, 1547 , 24. Februar , F├╝hrer der Flotte der heiligen Allianz in der siegreichen Seeschlacht ├╝ber die Osmanen bei Lepanto , Generalstatthalter der Niederlande
  • Joseph Jakob von Heckenstaller , 1748 , 15. Juli , ÔÇá 7. November 1832 in M├╝nchen, Kanzleidirektor, Generalvikar und Apostol. Vikar der Geist. Regierung in Freising 1798-1821
  • Johann Nepomuk M├Ąlzel (* 15. August 1772 in Regensburg; ÔÇá 21. Juli 1838 im Hafen von La Guaira, Venezuela). Er ist bekannt geworden durch die Erfindung des Metronoms 1816 auf die Anregung von Beethoven hin.
  • Karolina Gerhardinger , 1797 , 20. Juni im Stadtteil Stadtamhof, das zu dieser Zeit bayrische Stadt war, ÔÇá 9. Mai 1879 in M├╝nchen, Ordensschwester Maria Theresia von Jesu und Gr├╝nderin der Kongregation der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau, gef├Ârdert durch Weihbischof Wittmann und Bischof Sailer, die sich f├╝r die Anerkennung der Kongregation einsetzten, am 17. November 1985 seliggesprochen
  • Alexander Braun , 1805 , 10. Mai , ÔÇá 29. M├Ąrz 1877 , deutscher Botaniker
  • Anton Baumg├Ąrtner (1815ÔÇô1871), Heimatforscher
  • Johann Josef Demmel , 1890 , 5. September , ÔÇá 30. November 1971 , deutscher Bischof
  • Georg Britting , 1891 , 17. Februar , ÔÇá 27. April 1964 , deutscher Schriftsteller
  • Dr. Alfons Goppel, 1905 , 1. Oktober im Ortsteil Reinhausen, der damals jedoch noch nicht zu Regensburg geh├Ârte (s. Eingemeindungen), ÔÇá 24. Dezember 1991 in Aschaffenburg, Ministerpr├Ąsident von Bayern (1962-1978)
  • Friedrich Ludwig Bauer , 1924 , 10. Juni , Informatikpionier , Schwerpunkte Kryptologie und Steganographie
  • Werner Scharfenberger , 1925 , 25. September , Komponist ("Seemann, deine Heimat ist das Meer", "Aber am Abend, da spielt der Zigeuner")
  • Hans Huber , 1934 , 1. Januar , Schwergewichtsboxer und Olympiateilnehmer
  • Sandra Paretti , eigentlich Dr. Irmgard Schneeberger, 1935 , 5. Februar , ÔÇá 13. M├Ąrz 1994 durch Freitod in Z├╝rich, Germanistin, Rundfunkredakteurin, dann popul├Ąre Romanschriftstellerin ("Der Winter der ein Sommer war", "Der Wunschbaum", "S├╝dseefieber" und 13 weitere Titel), lebte zuletzt in Meilen am Z├╝richsee
  • Patrizius alias Walter Heinz Leykauf, 1942 , 8. Juni , Komponist, S├Ąnger (Mitglied der Nilson Brothers) ("Aber dich gibts nur einmal f├╝r mich", "Freunde fallen nicht vom Himmel")
  • G├╝nther Behrle , 1945 , 8. November , Komponist ("Patrona Bavariae", "Irgendwo brennt f├╝r jeden ein Licht"), S├Ąnger
  • Walter R├Âhrl , 1947 , 7. M├Ąrz , Ex-Rallye-Weltmeister, Rennfahrer des Jahrtausends
  • Edith Sitzmann, 1963 , 4. Januar , Politikerin, Abgeordnete von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen im Landtag von Baden-W├╝rttemberg

Filmografie

Literatur

B├╝cher ├╝ber Regensburg

  • Karl Bauer: Regensburg. Kunst-, Kultur- und Alltagsgeschichte. 5. erweiterte Auflage. MZ-Verlag, Regensburg 1997, ISBN 3-931904-19-9
  • Karlheinz Dietz, Gerhard H. Waldherr: Ber├╝hmte Regensburger. Lebensbilder aus zwei Jahrtausenden. Universit├Ątsverlag, Regensburg 1997, ISBN 3-930480-67-0
  • Erich Keyser (Hrsg.): Bayerisches St├Ądtebuch. Band V. 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. Aus: "Deutsches St├Ądtebuch. Handbuch st├Ądtischer Geschichte" ÔÇô Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst├╝tzung des Deutschen St├Ądtetages, des Deutschen St├Ądtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart 1974
  • Lothar Kolmer und Fritz Wiedemann (Hrsg.): Regensburg. Historische Bilder einer Reichsstadt. Pustet, Regensburg 1994, ISBN 3-7917-1435-X
  • Peter Schmid (Hrsg.): Geschichte der Stadt Regensburg. 2 B├Ąnde. Pustet, Regensburg 2000, ISBN 3-791-71682-4
  • Siegfried Wittmer: J├╝disches Leben in Regensburg. Vom fr├╝hen Mittelalter bis 1519. Universit├Ątsverlag, Regensburg 2001, ISBN 3930480549

Freizeit- und Reisef├╝hrer

  • Baedekers Stadtf├╝hrer Regensburg. Baedeker, Ostfildern 2002, ISBN 3-879-54026-8
  • Paul Otto Schulz: Ostbayern. Kunst und Kultur der Oberpfalz, Niederbayerns und des Bayerischen Waldes. DuMont Kunst-Reisef├╝hrer. DuMont, K├Âln 2004, ISBN 3-7701-6323-0
  • Hans Lankes, Michael Spaan (Hrsg.): Stadtbuch Regensburg. 12. Auflage. Stadtbuch, Regensburg 2004, ISBN 3-930-96600-X (Erscheint regelm├Ą├čig in aktualisierten Auflagen, mit Adressen fast aller Lokale, Freizeiteinrichtungen und vielen Insidertips)

Karten

  • Stadt Regensburg, Amt f├╝r Vermessung und Statistik: Amtlicher Stadtplan Regensburg. 1:12.500. 12. Auflage. Regensburg 2005
  • Fritsch Freizeitkarte 63. Stadt und Landkreis Regensburg 1:50.000. (Mit touristischen Hinweisen, Wanderwegen und -parkpl├Ątzen)
  • Waldverein Regensburg (Hrsg.): Wanderf├╝hrer in die Umgebung von Regensburg. Mit Wanderkarte 1:60.000. 10. Auflage. MZ-Verlag, Regensburg 2002, ISBN 3-934863-06-X
  • UK L 6: Regensburg und Umgebung. Topographische Karte 1:50.000 mit Wander- und Radwanderwegen. Bayerisches Landesvermessungsamt, M├╝nchen 1996
  • Toni Breuer und Carsten J├╝rgens (Hrsg.): Luft- und Satellitenbildatlas Regensburg und das ├Âstliche Bayern. Friedrich Pfeil, M├╝nchen 1998, ISBN 3-931516-31-8

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Ringhotel Altstadthotel Arch 93047 Regensburg http://www.stgeorg-hotel.de/cgi-bin/cms/page.cgi?t=arch  0941 / 58 66-0
Hotel Bischofshof am Dom 93047 Regensburg http://www.hotel-bischofshof.de  0941 / 5 84 60
Hotel M├╝nchner Hof 93047 Regensburg http://www.muenchner-hof.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40941 / 5844-0
Star Inn Hotel Regensburg 93047 Regensburg http://www.starinn.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30941 / 56930
Gasthof - Hotel - Restaurant - Metzgerei Richard Held 93055 Regensburg http://www.hotel-held.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 409401 / 9420
Courtyard Regensburg 93059 Regensburg http://marriott.de/Channels/globalSites/propertyPage/GERMANY/ZPMCY  0941 / 81010
Avia Hotel 93059 Regensburg http://www.avia-hotel.de/  0941 / 40 98-0
Best Western Atrium Hotel 93059 Regensburg http://www.atrium-regensburg.bestwestern.de  0941 / 40280
Ringhotel St. Georg 93051 Regensburg http://www.stgeorg-hotel.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30941 / 91 09-0
Hotel Weidenhof 93047 Regensburg http://www.hotel-weidenhof.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30941 / 530 31
Park-Hotel Maximilian 93047 Regensburg http://www.maximilian-hotel.de  0941 / 56 85 0
Hotel - Restaurant Wiendl 93053 Regensburg http://www.hotelwiendl.de  0941 / 92 02 70
Roter Hahn 93049 Regensburg http://www.roter-hahn.com  0941 / 5 95 09-0
Dechbettener Hof 93051 Regensburg http://www.dechbettener-hof.de  0941 / 352 83
Gastst├Ątte Spitalgarten 93059 Regensburg http://www.spitalgarten.de  0941 / 8 47 74
Hansa Apart-Hotel Regensburg 93051 Regensburg http://www.hansa-apart-hotel.de Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40941 / 99 29 - 0
Sorat Insel-Hotel Regensburg 93059 Regensburg http://www.sorat-hotels.com/regensburg/index.htm  09 41 / 810 40
Gasthof Hotel am See 93073 Neutraubling http://www.hotel-am-see.com  09401 / 946-0
Hotel-Restaurant G├Âtzfried 93057 Regensburg http://www.hotel-goetzfried.de  0941 / 69 610
Ibis Regensburg Furtmayr 93053 Regensburg http://www.accorhotels.com/accorhotels/fichehotel/de/ibi/0904/fiche_hotel.shtml  0941 / 78040

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