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Letzte Änderung für Artikel Bayreuth: 19.02.2006 18:51

Bayreuth

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Wappen Karte
Wappen am Rathaus Deutschlandkarte, Position von Bayreuth hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 66,92 km²
Einwohner : 73.794 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.103 Einwohner je km²
Höhe : 344 m ü. NN
Postleitzahlen : 95401 - 95448
Vorwahl : 0921, in Teilen 09201
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 56′ 53" N, 11° 34′ 42" O
49° 56′ 53" N, 11° 34′ 42" O
Kfz-Kennzeichen : BT
GemeindeschlĂĽssel : 09 4 62 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Luitpoldplatz 13
95444 Bayreuth
Website: www.bayreuth.de
E-Mail-Adresse: poststelle@stadt.bayreuth.de
Politik
OberbĂĽrgermeister : Dr. Dieter Mronz ( SPD )

Bayreuth ist die größte Stadt im Regierungsbezirk Oberfranken in Bayern ( Deutschland ). Sie liegt am Roten Main zwischen dem Fichtelgebirge und der Fränkischen Schweiz. Bayreuth ist Sitz der Regierung von Oberfranken, des Bezirks Oberfranken und des Landratsamtes Bayreuth. Weltberühmt ist Bayreuth durch die jährlich stattfindenden Richard-Wagner-Festspiele, die im Festspielhaus auf dem Grünen Hügel stattfinden.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bayreuth wurde 1194 als Baierrute in einer Urkunde des Bischofs Otto II. von Bamberg erstmals erwähnt. Die Silbe "rute" ist vermutlich als "Rodung" zu deuten, während "Baier" auf Zuwanderer aus dem bairischen Siedlungsraum verweist. Bereits früher urkundlich erwähnt wurden die eingemeindeten Ortschaften Seulbitz (1035 als salisches Königsgut Silewize in einer Urkunde Kaiser Konrads II.) und St. Johannis (1149 als Altentrebgast). Während Bayreuth vorher als villa=Dorf bezeichnet wurde, erschien im Jahre 1231 in einer Urkunde zum ersten Mal der Begriff civitas=Stadt. Stadtherren waren bis 1248 die Grafen von Andechs. Nach deren Aussterben übernahmen 1260 die Burggrafen von Nürnberg aus dem Geschlecht der Hohenzollern das Erbe. Zunächst war jedoch die Plassenburg in Kulmbach Residenz und Zentrum des Landes. Die Stadt entwickelte sich daher nur langsam und war immer wieder von Katastrophen betroffen. 1430 zerstörten die Hussiten Bayreuth, 1620 wütete die Pest . Im Jahr 1605 vernichtete ein großer Stadtbrand 137 von 251 Häusern, 1621 folgte ein weiterer großer Stadtbrand. Auch im Dreißigjährigen Krieg hatte die Stadt schwer zu leiden.

Ein Wendepunkt in der Stadtgeschichte war die Verlegung der Residenz von Kulmbach nach Bayreuth im Jahre 1603 durch Markgraf Christian, dem Sohn des Kurfürsten von Brandenburg. Das 1440-1457 unter dem Markgrafen Johann dem „Alchymisten“ erbaute erste Hohenzollernschloss, der Vorläufer des heutigen „Alten Schlosses“ wurde vielfach aus- und umgebaut. Nach dem Tod Christians folgte ihm 1655 sein Enkel Christian Ernst, der das Gymnasium Christian-Ernestinum stiftete und an der Befreiung des von Türken belagerten Wiens beteiligt war. In dieser Zeit wurde der äußere Ring der Stadtmauer errichtet und die Schlosskirche erbaut. Sein Nachfolger, der Erbprinz und spätere Markgraf Georg Wilhelm begann 1701 mit der Anlage der Stadt St. Georgen am See (heutiger Stadtteil St. Georgen) mit mehreren Schlössern und einem Altenheim, dem Gravenreuther Stift. 1705 stiftete er den Orden der Aufrichtigkeit (ordre de la sincérité), der 1734 in Roter-Adler-Orden umbenannt wurde und ließ die Ordenskirche erbauen, die 1711 vollendet wurde. Auch das erste Schloss im Park der Eremitage wurde in dieser Zeit errichtet (1715-1719). 1716 wurde in St. Georgen eine fürstliche Fayencemanufaktur eingerichtet. Als Nachfolger des 1440 in der Mitte des Marktplatzes erbauten Rathauses erwarb der Stadtrat 1721 das Palais der Baronin Sponheim (das heutige „Alte Rathaus“).

Markgräfliches Opernhaus
Markgräfliches Opernhaus

Einen Höhepunkt der Stadtgeschichte erlebte Bayreuth in der Regierungszeit (1735-1763) des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine, der Lieblingsschwester Friedrichs des Großen . In dieser Zeit entstanden zahlreiche repräsentative Bauten und Anlagen: das Markgräfliche Opernhaus als reich ausgestattetes Barocktheater (1744-1748), die Umgestaltung und Erweiterung der Eremitage mit Bau des Neuen Eremitage-Schlosses mit Sonnentempel (1749-1753), Bau des Neuen (Stadt)-Schlosses mit Hofgarten (1754 ff.), nachdem das Alte Schloss ausgebrannt war, Gründung der Friedrichs-Akademie (1742), die 1743 zur Universität erhoben, aber wegen der ablehnenden Haltung der Bevölkerung nach schweren Ausschreitungen noch im gleichen Jahr nach Erlangen verlegt wurde. 1763 bestand eine Akademie der freien Künste und Wissenschaften.

Die Herrschaft der Hohenzollern über das Fürstentum Kulmbach-Bayreuth dauerte bis zum Jahre 1806. Nach dem Verzicht des letzten Markgrafen Alexander auf die Fürstentümer Ansbach und Bayreuth übernahm Karl August Freiherr von Hardenberg die Herrschaft für Preußen. Während der französischen Besetzung von 1806 bis 1810 war Bayreuth als Provinz Teil des französischen Kaiserreiches, musste hohe Kriegskontributionen zahlen und stand unter der Verwaltung des Comte Camille de Tournon , der eine ausführliche Bestandsaufnahme des damaligen Fürstentums Bayreuth verfasste. Am 30. Juni 1810 übergab die französische Armee das ehemalige Fürstentum an das Königreich Bayern, das es für 15 Millionen Francs von Napoleon gekauft hatte. Bayreuth wurde Kreishauptstadt des bayerischen Mainkreises. 1853 wurde die auf Kosten der Stadt Bayreuth errichtete Bahnline Bayreuth-Neuenmarkt eingeweiht, ihr folgten 1863 die Bahnlinie nach Weiden , 1879 die nach Schnabelwaid, 1896 die Lokalbahn nach Warmensteinach und 1904 die Lokalbahn nach Hollfeld.

Am 17. April 1870 besuchte Richard Wagner Bayreuth, weil er von dem Markgräflichen Opernhaus gelesen hatte, dessen große Bühne ihm für seine Opern passend schien. Allerdings konnte der Orchestergraben die große Anzahl der Musiker beispielsweise beim „ Ring des Nibelungen “ nicht fassen. Deshalb trug er sich mit dem Gedanken, in Bayreuth ein eigenes Festspielhaus zu errichten. Die Stadt unterstützte ihn in seinem Vorhaben und stellte ihm ein Grundstück zur Verfügung, eine unbebaute Fläche zwischen Bahnhof und Hoher Warte, der spätere „Grüne Hügel“. Gleichzeitig erwarb Wagner ein Grundstück am Hofgarten zum Bau seines Wohnhauses, dem „Haus Wahnfried“. Am 22. Mai 1872 wurde der Grundstein für das Festspielhaus gelegt, das am 14. August 1876 feierlich eröffnet wurde.

Im Jahre 1932 wurden die Regierungsbezirke Ober- und Mittelfranken zusammengelegt und als Sitz der Regierung Ansbach festgelegt. 1933 wurde Bayreuth Gauhauptstadt des NS-Gaues „Bayerische Ostmark“ (ab 1943 "Gau Bayreuth"); erster Gauleiter war Hans Schemm , zugleich Reichswalter des NS-Lehrerbundes. 1937 erfolgte der Anschluss an die neue „Reichsautobahn“.

Am 5., 8. und 11. April 1945 wurden bei schweren Luftangriffen viele öffentliche Gebäude und Industrieanlagen sowie 4500 Wohnungen zerstört, 741 Menschen fanden den Tod. Am 14. April besetzte die US-Army die Stadt. 1949 wurde Bayreuth wieder Sitz der Regierung von Oberfranken. 1951 fanden die ersten Richard-Wagner-Festspiele nach dem Krieg unter Leitung von Wieland und Wolfgang Wagner statt.

1971 beschloss der Bayerische Landtag die Errichtung der Universität Bayreuth , die am 3. November 1975 ihren Vorlesungs- und Forschungsbetrieb aufnahm. Mittlerweile studieren ca. 9000 Studenten an der Universität.

Landesherren von Brandenburg-Kulmbach (bzw. seit 1604 -Bayreuth)

Eingemeindungen

  • 1811 : St. Georgen
  • 1939 : Colmdorf, Meyernberg, St. Johannis
  • 1972 : Oberkonnersreuth, Laineck
  • 1976 : Aichig, Oberpreuschwitz, Seulbitz, Thiergarten
  • 1978 : Wolfsbach mit Schlehenberg, Krugshof und PĂĽttelshof

Einwohnerentwicklung

Blick von der Stadtkirche ĂĽber Bayreuth
Blick von der Stadtkirche ĂĽber Bayreuth
1871 : 17.841
1910 : 34.547
1939 : 45.028
1946 : 55.612
1959 : 61.088
1970 : 64.536
1980 : 70.039
1990 : 72.345
1992 : 73.350
2000 : 74.153
2003 : 74.502
2004 : 74.392
2005 : 73.794

Politik

Rathaus
Rathaus

BĂĽrgermeister

  • 1818-1848: Erhard Christian von Hagen
  • 1851-1863: Friedrich Karl Dilchert
  • 1863-1900: Theodor von Muncker
  • 1900-1918: Dr. Leopold von Casselmann
  • 1919-1933: Albert Preu
  • 1933-1937: Dr. Karl Schlumprecht
  • 1937-1937: Dr. Otto Schmidt
  • 1937-1938: Gauleiter Fritz Wächtler (kommissarisch)
  • 1938-1945: Dr. Fritz Kempfler
  • 1945: Dr. Joseph Kauper
  • 1945-1948: Dr. Oscar Meyer
  • 1948-1958: Hans Rollwagen (SPD)
  • 1958-1988: Hans Walter Wild (SPD)
  • 1988-2006: Dr. Dieter Mronz (SPD)
  • 2006-?: ?

Städtepartnerschaften

Die Stadt Bayreuth unterhält drei Städtepartnerschaften mit Rudolstadt, Annecy in Frankreich und La Spezia in Italien . Des Weiteren besteht eine Kulturpartnerschaft mit dem Burgenland, Österreich .

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Museen

Haus Wahnfried
Haus Wahnfried
  • Richard-Wagner-Museum im Haus Wahnfried, dem Wohnhaus Richard Wagners und Familiensitz bis 1966, seit 1976 Museum mit angegliedertem Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung
  • Jean-Paul-Museum im ehemaligen Wohnhaus von Richard Wagners Tochter Eva Chamberlain mit Autographen , Erstausgaben der Werke, Porträts und anderem Bildmaterial
  • Franz-Liszt-Museum im Sterbehaus Franz Liszts mit ca. 300 Bildern, Handschriften und Drucken aus der Sammlung des MĂĽnchener Pianisten Ernst Burger, die von der Stadt Bayreuth angekauft wurden. Daneben sind ein Stummklavier, der Ibach-FlĂĽgel aus dem Haus Wahnfried, Briefe und Werkerstausgaben Franz Liszts zu sehen. Biografische Tafeln, ein Abguss des Taufsteins aus Liszts Geburtsort Raiding sowie die Liszt-BĂĽste von Antonio Galli ergänzen die Sammlung. Der Besucher wird begleitet von der Musik Franz Liszts
  • Historisches Museum in der Alten Lateinschule am Kirchplatz. Es zeigt im Erdgeschoss die Geschichte und Entwicklung Bayreuths vom späten Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert mit einem Modell der Stadt im Jahr 1763 . Im ersten Stock ist die Abteilung zur Kunst- und Kulturgeschichte der Bayreuther Markgrafenzeit (17. und 18. Jahrhundert) untergebracht. Eine weitere Abteilung zeigt das Kunsthandwerk in Bayreuth und Umgebung mit den Erzegnissen der Fayencemanufaktur , der GlashĂĽtten des Fichtelgebirges und der Steinzeugtöpfer aus CreuĂźen. Malerei, Handwerk und frĂĽhe Industrieprodukte aus der Biedermeierzeit und dem späten 19. Jahrhundert runden den Museumsbesuch ab
  • Kunstmuseum im Alten Rathaus mit der Helmut- und Constanze-Meyer-Kunststiftung, der Sammlung Georg Tappert, dem Archiv und der Sammlung Caspar Walter Rauh . Die Sammlungen enthalten schwerpunktmäßig Werke aus dem 20. Jahrhundert .
  • Tabakhistorische Sammlung der British American Tabacco in den ehemaligen OberbĂĽrgermeisterräumen des Alten Rathauses
  • Deutsches Freimaurer-Museum im Haus der Loge "Eleusis zur Verschwiegenheit" mit der Darstellung des Brauchtums der Freimaurer und der Geschichte der Logen
  • Schreibmaschinenmuseum mit einer Sammlung von ĂĽber 300 historischen Schreibmaschinen der Forschungs- und Ausbildungsstätte fĂĽr Kurzschrift und Textverarbeitung in Bayreuth
  • Das Archäologische Museum im Italienischen Bau des Neuen Schlosses wurde 1827 vom Historischen Verein gegrĂĽndet. In acht Ausstellungsräumen sind u. a. jungsteinzeitliche Steinäxte, 80 Tongefäße aus der Hallstattzeit und keltischer Bronzeschmuck zu besichtigen. Die ausgestellten Funde, die alle aus dem östlichen Oberfranken mit Schwerpunkt Fränkische Schweiz und Bayreuther Umland stammen, reichen von der Altsteinzeit bis in das Mittelalter . Im experimentellen Bereich findet man einen rekonstruierten Webstuhl, einen Steinbohrer und eine originale SchiebemĂĽhle.
Richard-Wagner-Festspielhaus
Richard-Wagner-Festspielhaus
  • Museum „Das Bayreuth der Wilhelmine“ im Neuen Schloss
  • Markgräfliche Prunkräume und Sammlung Bayreuther Fayencen im Neuen Schloss
  • Maisels Brauerei- und BĂĽttnereimuseum
  • Katakomben der Bayreuther Aktien-Brauerei
  • Museum fĂĽr bäuerliche Arbeitsgeräte
  • Feuerwehrmuseum
  • Wilhelm-Leuschner-Gedenkstätte
  • Kleines Plakatmuseum
  • Iwalewa-Haus
  • Naturkundemuseum
  • Schulmuseen im Richard Wagner-Gymnasium
  • Johann-Baptist-Graser-Schulmuseum
  • Wo Sarazen Art
  • Porzellanmuseum WalkĂĽre
  • Altstadt-Kult-Museum der SpVgg Bayreuth
  • Urweltmuseum
  • Transport-Museum Wedlich

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Januar, Mai, Juni, Juli, November und Dezember: Junge Meisterpianisten (Konzertserie junger Pianisten verschiedener Musikhochschulen in den Räumen der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne)
  • April: Bayreuther Osterfestival (Benefizkonzerte zugunsten krebskranker Kinder)
  • Mai: Musica Bayreuth
  • Juni: Zeit fĂĽr Neue Musik
  • Juli: Bayreuther Klavierfestival
  • Juli-August: Richard-Wagner-Festspiele
  • September: Bayreuther Barock (OpernauffĂĽhrungen im Markgräflichen Opernhaus

Bauwerke

Stadtkirche
Stadtkirche

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ansässige Unternehmen

  • Basell (Kunststoffe)
  • Brauerei GebrĂĽder Maisel KG (WeiĂźbierspezialist)
  • British American Tobacco (Zigarettenproduktion)
  • Burkhardt (Maschinen- und Anlagenbau)
  • Cherry GmbH (Dateneingabegeräte, Schalter und Sensoren, Automotive)
  • Käserei Bayreuth (größter Schnittkäsehersteller Bayerns)
  • Markgraf (Bauunternehmung)
  • Medi (Medizinische Hilfsmittel)
  • Riedl-Gruppe (Bade- und Freizeitmode)
  • reha team Bayreuth Gesundheits-Technik GmbH (Hilfsmittel fĂĽr die Rehabilitation und Pflege) [1]
  • Stäubli (Textilmaschinen, Kupplungstechnik, Robotik)
  • Steiner-Optik (Optische Geräte)
  • Steingraeber & Söhne Pianomanufaktur (Klavierherstellung)
  • Zapf GmbH (Wohnungsbau, Fertiggaragen und Fertigteilwerk)
  • Grundig Business Systems (weltmarktfĂĽhrender Hersteller fĂĽr professionelle Diktiersysteme)

Medien

  • Nordbayerischer Kurier(Tageszeitung)
  • Bayreuther Anzeiger (Anzeigenblatt)
  • Radio Mainwelle (Lokalradio)
  • Bayerischer Rundfunk (KorrespondentenbĂĽro Oberfranken Nord)

Ă–ffentliche Einrichtungen

Behörden, Institutionen, Körperschaften

  • Zentrum Bayern Familie und Soziales (vormals Landesamt fĂĽr Versorgung und Familienförderung)
  • Regierung von Oberfranken
  • Bezirk Oberfranken
  • Industrie- und Handelskammer fĂĽr Oberfranken
  • Handwerkskammer Oberfranken
  • Kompetenzzentrum Neue Materialien Nordbayern
  • Deutsche Rentenversicherung Ober- und Mittelfranken (vormals Landesversicherungsanstalt - LVA)
  • Land- und forstwirtschaftliche Sozialversicherungsträger Franken und Oberbayern
  • Verteidigungsbezirkskommando (VBK) 67, Oberfranken und Unterfranken
Polizeipräsidium Oberfranken in der Ludwig-Thoma-Straße
Polizeipräsidium Oberfranken in der Ludwig-Thoma-Straße
  • Bundespolizeiabteilung
  • Bundesarchiv - Lastenausgleichsarchiv
  • Agentur fĂĽr Arbeit (vormals Arbeitsamt)
  • Finanzamt
  • Evang.-Luth. Kirchensteueramt
  • Polizeipräsidium Oberfranken
  • Vermessungsamt
  • Kreiswehrersatzamt
  • Zentrum Bayern Familie und Soziales, Region Oberfranken (vormals Amt fĂĽr Versorgung und Familienförderung)
  • Stadtjugendring Bayreuth
  • Justizvollzugsanstalt

Gerichte

Justizpalast am Wittelsbacherring
Justizpalast am Wittelsbacherring

Bayreuth hat verschiedene Gerichte : Amts -, Land -, Arbeits -, Verwaltungs - und Sozialgericht .

Bildung

Hochschulen

In der Stadt befinden sich mit der Universität Bayreuth und der Hochschule für evangelische Kirchenmusik der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern zwei Hochschulen.

Schwerpunkte der 1971 gegründeten Universität sind die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Afrikanistik, Materialwissenschaften, Biowissenschaften, Bio- und Umweltingenieurwesen. Hierbei tut sich die Universität vor allem durch interdisziplinäre Studiengänge sowie innovative Zusatzausbildungen hervor. Beispiele hierfür sind etwa die wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung für Juristen sowie erfolgreiche Studiengänge wie Gesundheitsökonomie, Sportökonomie sowie der Bachelor-Studiengang Philosophy & Economics. In Rankings belegt die Universität in den Bereichen Jura und BWL, aber etwa auch in Physik vordere bis Spitzenplätze. Beim Elitenetzwerk Bayern ist sie mit den Studiengängen "Advanced Materials and Processes" und "Macromolecular Science" beteiligt, sowie mit den Doktorandenkollegs "Structure, Reactivity and Properties of Oxide Materials" und "Leitstrukturen der Zellfunktion".

Gymnasien

(z.Zt. etwa 1300 SchĂĽler Stand: Ende 2005)

Real- und Oberschulen

  • Staatliche Fachoberschule und Berufsoberschule Bayreuth
  • Alexander-von-Humboldt-Realschule (Staatliche Realschule Bayreuth I)
  • Johannes-Kepler-Realschule (Staatliche Realschule Bayreuth II)

Berufsschulen

  • Staatliche Berufsschule I ( Gewerbliche Ausbildungsberufe und IT-Berufe )
  • Staatliche Berufsschule II (Kaufmännische Ausbildungsberufe)
  • Staatliche Berufsschule III (Landwirtschaft, Gartenbau, Hauswirtschaft)

Berufsfachschulen

  • Staatsinstitut fĂĽr die Ausbildung von Förderlehrern
  • Staatsinstitut fĂĽr die Ausbildung von Fachlehrern
  • Staatliche Berufsfachschule fĂĽr Hauswirtschaft
  • Staatliche Berufsfachschule fĂĽr Sozialpflege
  • Staatliche Berufsfachschule fĂĽr Kinderpflege
  • Multi Lingua, Berufsfachschule fĂĽr Fremdsprachenberufe
  • Bayreuther Berufsfachschule fĂĽr Kosmetik
  • Berufsfachschule fĂĽr Diätassistenten
  • Berufsfachschule fĂĽr Ergotherapie Bayreuth der GemeinnĂĽtzigen Gesellschaft fĂĽr soziale Dienste - DAA mbH
  • Berufsfachschule fĂĽr Physiotherapie beim Klinikum Bayreuth
  • Berufsfachschule fĂĽr medizinisch-technische Laborassistenten beim Klinikum Bayreuth
  • Berufsfachschule fĂĽr Krankenpflege am Klinikum Bayreuth
  • Berufsfachschule fĂĽr Kinderkrankenpflege am Klinikum Bayreuth
  • Berufsfachschule fĂĽr Krankenpflege mit Weiterbildungsstätte zur Fachschwester / zum Fachpfleger fĂĽr Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus
  • Evangelische Berufsfachschule fĂĽr Altenpflege
  • Berufsfachschule fĂĽr Altenpflege des Bayerischen Roten Kreuzes
  • Berufsfachschule fĂĽr Altenpflegehilfe des Bayerischen Roten Kreuzes

Fachschulen

  • Fachschule fĂĽr Heilerziehungspflege GemeinnĂĽtzige Gesellschaft fĂĽr soziale Dienste - DAA mbH
  • Landwirtschaftsschule Bayreuth
  • Staatliche Höhere Landbauschule Bayreuth

Wirtschaftsschulen

  • Städtische Wirtschaftsschule
  • Private Wirtschaftsschule

Grund- und Hauptschulen

  • Albert Schweitzer -Schule
  • Altstadtschule
  • Graserschule
  • Schule Herzoghöhe
  • Jean-Paul-Schule
  • Schule Laineck
  • Schule LerchenbĂĽhl
  • Luitpoldschule
  • Schule Meyernberg
  • Grund- und Hauptschule St. Georgen
  • Schule St. Johannis

Sonstige Schulen

  • Dietrich-Bonhoeffer-Schule (Private Schule zur Lernförderung)
  • Dr.-Kurt-Blaser-Schule (Private Schule zur Lebensbewältigung)
  • Markgrafenschule (Schule zur Sprachförderung)
  • Staatliche Schule fĂĽr Kranke
  • Janusz-Korczak-Schule Private Schule zur Erziehungshilfe (Grund- und Teilhauptschule)
  • Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung
  • Montessori-Schule Bayreuth
  • Städtische Musikschule
  • Euro-Schulen Bayreuth (Deutschgrundlehrgänge fĂĽr Aussiedler und Asylberechtigte, Kurse der beruflichen Weiterbildung, Fremdsprachenkurse fĂĽr Firmen- und Privatkunden sowie Ăśbersetzungsdienste

Sonstige Bildungseinrichtungen

  • Industrie- und Handelskammer fĂĽr Oberfranken - Bildungszentrum -
  • Handwerkskammer fĂĽr Oberfranken - Berufsbildungs- und Technologiezentrum -
  • Deutsche Angestellten Akademie (DAA)Bildungswerk der DAG e. V.
  • Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk e. V. (DEB)
  • BDP - Institut fĂĽr berufliche Bildung
  • bfz - Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft gGmbH
  • Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Bayreuth, Zweigakademie der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie NĂĽrnberg
  • Akademie Handel, Bildungszentrum des Bayerischen Handels e. V.
  • TĂśV Akademie GmbH Training Center Bayreuth
  • Stenografenverein Bayreuth e. V. 1859, Ausbildungsstätte fĂĽr Stenografie und PC-Maschinenschreiben
  • Landwirtschaftliche Lehranstalten des Bezirks Oberfranken - Landmaschinenschule
  • Evang.-Luth. Predigerseminar

Einrichtungen der Erwachsenenbildung

  • Volkshochschule der Stadt Bayreuth
  • Evangelisches Bildungswerk Bayreuth/Bad Berneck e. V.
  • Evangelische Familienbildungsstätte
  • Kath. Bildungswerk in der Stadt Bayreuth e. V.

Persönlichkeiten

EhrenbĂĽrger

  • Theodor von Zwehl, Regierungspräsident ( 1866 )
  • Karl Alexander von Burchtorff, Regierungspräsident ( 1892 )
  • Otto von Bismarck , Reichskanzler ( 1895 )
  • Gustav Ritter von Meyer, Justizrat ( 1897 )
  • Adolf Wilhelm Benedikt von GroĂź, Förderer der Richard-Wagner-Festspiele ( 1901 )
  • Dr. Rudolph Freiherr von Roman zu Schernau , Regierungspräsident ( 1906 )
  • Dr. Hans Richter, Dirigent ( 1913 )
  • Siegfried Wagner, Sohn des Dichterkomponisten Richard Wagner (1913)
  • Dr. Christian Ritter von Langheinrich , wegen besonderer Tapferkeit im 1. Weltkrieg ( 1916 )
  • Christian Ritter von Popp , wegen besonderer Tapferkeit im 1. Weltkrieg ( 1918 )
  • Dr. Leopold von Casselmann , OberbĂĽrgermeister ( 1919 )
  • Wilhelm Ritter von Eitzenberger , wegen besonderer Tapferkeit im 1. Weltkrieg (1919)
  • Houston Stewart Chamberlain , englisch-deutscher Schriftsteller und Kulturphilosoph ( 1922 )
  • Hans Paul Freiherr von Wolzogen , Schriftsteller, Herausgeber der "Bayreuther Blätter" (1922)
  • Karl Muck , Generalmusikdirektor, langjähriger Dirigent der Richard-Wagner-Festspiele ( 1926 )
  • Otto Ritter von Strößenreuther , Regierungspräsident (1926)
  • Heinrich Bales , Förderer der Richard-Wagner-Gedenkstätte ( 1928 )
  • Robert Bartsch , Förderer der Richard-Wagner-Gedenkstätte (1928)
  • Carl Friedrich Glasenapp, Richard-Wagner-Biograph (1928)
  • Zar Ferdinand I. von Bulgarien , unterstĂĽtzte die Richard-Wagner-Festspiele (1928)
  • Gräfin Blandine Gravina ( 1933 )
  • Hans Georg Hofmann , Regierungspräsident (1933)
  • Heinrich Popp , BĂĽrgermeister (1933)
  • Albert Preu , OberbĂĽrgermeister (1933)
  • Hans Schemm , NS-Gauleiter (1933)
  • Ludwig Siebert, Ministerpräsident (1933)
  • Daniela Senta Thode von BĂĽlow (1933)
  • Dr. Arturo Toscanini , Dirigent (1933)
  • Winifred Wagner, Schwiegertochter von Richard Wagner und Ehefrau von Siegfried Wagner (1933)
  • Adolf HĂĽhnlein , KorpsfĂĽhrer des NSKK ( 1937 )
  • Richard Strauss, Komponist und Dirigent ( 1949 )
  • Professor Hans Knappertsbusch, Generalmusikdirektor, langjähriger Dirigent der Richard-Wagner-Festspiele ( 1953 )
  • Hans Rollwagen , OberbĂĽrgermeister ( 1958 )
  • Dr. Konrad Pöhner , Staatsminister ( 1967 )
  • Dr. Fritz Meyer I, Rechtsanwalt und Kommunalpolitiker ( 1972 )
  • Karl Seeser , Kommunalpolitiker (1972)
  • Wolfgang Wagner, Enkel Richard Wagners, Festspielleiter ( 1976 )
  • Peter Färber , Gymnasiallehrer und Stadtrat ( 1996 )

Söhne und Töchter der Stadt

  • Walter Demel (* 1. Dezember 1935), Skilangläufer
  • Wilhelm von Diez (*17. Januar 1839; † 25. Februar 1907 in MĂĽnchen), Maler und Professor an der Akademie der Bildenden KĂĽnste MĂĽnchen
  • Heinrich von Gagern (* 20. August 1799; † 22. Mai 1880 in Darmstadt) Präsident der Frankfurter Nationalversammlung 1848
  • Max von der GrĂĽn (* 25. Mai 1926; † 7. April 2005 in Dortmund), Schriftsteller
  • Philipp Heinel (* 21. Oktober 1800; † 29. Juli 1843 in MĂĽnchen), Maler
  • Magdalena Sibylle II. von Brandenburg, (* 1. November 1612, † 20. März 1687 in Dresden), Ehefrau des KurfĂĽrsten Johann Georgs II. von Sachsen
  • Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth, (*19. Dezember 1671, † 1727 in Pretzsch), Ehefrau des KurfĂĽrsten Friedrich August I. ("der Starke") von Sachsen
  • Wilhelm Leuschner (* 15. Juni 1890; † 29. September 1944 in Berlin-Plötzensee ), Politiker (SPD), Widerstandskämpfer
  • Florian Mayer (* 10. Mai 1983), Tennisspieler
  • August Riedel (* 15. Dezember 1799; † 6. August 1883 in Rom), Maler, MitbegrĂĽnder des römischen Kunstvereins und Professor an der römischen Akademie San Luca
  • Hans Schemm (* 6. Oktober 1891; † 5. März 1935 in Bayreuth), Gauleiter der NSDAP
  • Udo Steiner (* 1939), Richter am Bundesverfassungsgericht
  • Max Stirner (* 25. Oktober 1806; † 25. Juni 1856 in Berlin), Philosoph
  • Fritz Rasp (* 13. Mai 1891; † 30. November 1976 in Gräfelfing), Schauspieler
  • Jakob Herz (* 2. Februar 1816; † 27. September 1871 in Erlangen), Universitätsprofessor, Arzt
  • Mellow Mark (* 23. Mai 1974), Musiker

Schiff Bayreuth

Bayreuth ist auch der Name des 2003 in Dienst gestellten Schiffes der Bundespolizei mit der Hull-Number BG 25. Das Schiff ist in Cuxhaven stationiert und fährt Seestreife in der Nordsee. Das Schiff und die Stadt sind durch eine Patenschaft verbunden.

Flugzeug Bayreuth

Bayreuth ist auch der Name eines Airbus A 340-311 der Deutschen Lufthansa, der unter dem Kennzeichen D-AIGK am 23. Dezember 1994 in Dienst gestellt wurde.

Literatur

  • Susanne Dahm (Mitarb.): Bayreuth. Eine Stadt verändert ihr Gesicht, Druckhaus Bayreuth 1996, ISBN 3-922808-40-9
  • Wilhelm Kneule: Kirchengeschichte der Stadt Bayreuth, Degener, Neustadt/Aisch, 1973
    • 1. - Von der GrĂĽndung des Ortes um 1180 bis zur Aufklärung um 1810
    • 2. - Das 19. und 20. Jahrhundert. 1810-1970
  • Bernd Mayer: Bayreuth im zwanzigsten Jahrhundert, Nordbayerischer Kurier, Bayreuth 2003
  • Bernd Mayer: Bayreuth. Die letzten 50 Jahre, Ellwanger, Bayreuth, 2. Aufl. 1988
  • Marieluise MĂĽller: Bayreuth, Gondrom, Bindlach 1993, ISBN 3-8112-0810-1
  • Wilhelm MĂĽller: Liebenswerte Stadt Bayreuth. FĂĽhrer durch die Festspiel- und Universitätsstadt, SachĂźe-Verlag, Altenplos 1965
  • Karl MĂĽssel: Bayreuth in acht Jahrhunderten. Geschichte einer Stadt, Gondrom, Bayreuth 1993, ISBN 3-8112-0809-8
  • Wilhelm Rauh, Ernst Peter Rudolf: Verliebt in Bayreuth, Druckhaus Bayreuth 1981, ISBN 3-922808-00-X
  • Gert RĂĽckel: StadtfĂĽhrer Bayreuth, Gondrom, Bindlach 1992, ISBN 3-8112-0787-3
  • Stadtverwaltung Bayreuth (Hrsg.): Bayreuth. Mosaik einer Kulturstadt, Bayreuth 1972
  • Camille de Tournon: Statistik der Provinz Bayreuth, 1809. Ăśber das FĂĽrstentum Bayreuth in napoleonischer Zeit, Historischer Verein Oberfranken, Bayreuth 2003, ISBN 3-87707-599-1
  • Ingo Toussaint (Hrsg.): Reisen nach Bayreuth. Berichte aus acht Jahrhunderten, Olms, Hildesheim 1994, ISBN 3-487-08354-X
  • Rainer TrĂĽbsbach: Geschichte der Stadt Bayreuth 1194-1994, Druckhaus Bayreuth 1993, ISBN 3-922808-35-2

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