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Letzte Änderung für Artikel Frankenwald: 09.12.2005 15:51

Frankenwald

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Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Frankenwald am oberen Rand
Verkehrskarte aus dem Jahr 1912 mit Frankenwald am oberen Rand

Der Frankenwald ist ein Mittelgebirge im Norden Bayerns. Er liegt zwischen dem ThĂŒringer Wald und dem Fichtelgebirge. Höchster Berg ist der Döbraberg mit 794 Metern ĂŒber NN.

Der Frankenwald ist ein waldreiches Gebiet. Meist findet man FichtenwĂ€lder, seltener LaubwĂ€lder. FrĂŒher dominierte Rotbuche und Tanne und es gab nur wenige Fichten .

Die FrankenwĂ€ldler sind eng mit ihrem Wald verbunden. Er war Grundlage fĂŒr ihren Lebensunterhalt in Glas - und Porzellanindustrie , FlĂ¶ĂŸerei und den zahlreichen SchneidmĂŒhlen . Bis nach Amsterdam brachten die FlĂ¶ĂŸer auf Main und Rhein Frankenwaldtannen. Noch heute wird die FlĂ¶ĂŸerei touristisch betrieben.

Viele Orte sind aufgrund ihrer Höhenlage und des Reizklimas staatlich anerkannte Luftkurorte und steuern somit einen großen Teil zum Einkommen der Leute bei.

Die Besiedlung des Frankenwaldes, des frĂŒheren „Nortwaldes“, begann im 13. Jahrhundert zunĂ€chst auf den bewaldeten HochflĂ€chen. In Rodungsinseln entstanden die ersten Siedlungen mit den heute noch erkennbaren Siedlungsformen Waldhufen- und Rundangerdorf . Erst spĂ€ter fand die Besiedlung der TĂ€ler statt und es entstanden die typischen WiesentĂ€ler.

Deswegen wird der Frankenwald geprĂ€gt von den drei Landschaftselementen :

  • Gerodete HochflĂ€chen
  • Bewaldete HĂ€nge
  • WiesentĂ€ler

Den Naturpark Frankenwald bilden der Landkreis Kronach und Teile der Nachbarkreise Hof und Kulmbach.

Durch den Frankenwald bzw. an seinem Rand verlaufen die Bahnlinien MĂŒnchen-Berlin, Lichtenfels-Kulmbach-Hof, Saalfeld-Blankenstein, MĂŒnchberg-Helmbrechts, Hof-Naila-Bad Steben, die Bundesautobahn A 9 und die Bundesstraßen B 173, B 85 , B 289, B 2 und B 303 .


Die Geologie des Frankenwaldes besteht meist aus Grauwacke und Tonschiefer . An der FrÀnkischen Linie, einer Verwerfungszone, grenzt er an den Muschelkalk des Obermainlandes .

Der Schiefer gestaltete die HĂ€user - noch heute wird zur Dacheindeckung das „blaue Gold“ verwandt und prĂ€gt die Frankenwalddörfer.

Inhaltsverzeichnis

SehenswĂŒrdigkeiten

Kulturhistorisch bedeutsam

sind

Naturschönheiten

Tourismus

  • Inlineskaten und Radfahren um die Ködeltalsperre
  • Floßfahrten auf der Wilden Rodach in Wallenfels
  • Klöppeln in Nordhalben
  • Kur und Wellnessurlaub in Bad Steben, höchstgelegenes bayerisches Staatsbad mit Therme
  • Frankenwald kulinarisch: Die Gastronomen der „Frankenwald-KĂŒche-natĂŒrlich regional“ bieten leckere Speisen aus Produkten der Region. Die Vital-KĂŒche ermöglicht kulinarischen Genuss fĂŒr Gesundheitsbewusste und Diabetiker.
  • Besuch des einzigen, in Bayern noch in Betrieb befindlichen Schieferbergwerks in Lotharheil bei GeroldsgrĂŒn
  • Wandern auf insgesamt 3500 Kilometern markierter Wanderwege, wie zum Beispiel dem Rennsteig, dem zertifizierten Frankenweg oder dem Wanderwegenetz des Frankenwaldvereins
  • Radfahren z. B. auf dem Tettauradweg oder Mountainbiking auf einem der beiden MTB-Strecken-Netze am Döbraberg oder am Rennsteig (insgesamt 300 Kilometer bei 8000 Höhenmeter)
  • Langlaufen z. B. rund um den Döbraberg oder rund um den Wetzstein (insgesamt ca. 500 Kilometer markierte Langlaufstrecken)
  • Alpinskifahren an insgesamt 16 Liften

Orte

Stadtansicht von Kronach
Stadtansicht von Kronach

FlĂŒsse

Literatur

  • Otto Knopf : Lexikon Frankenwald, ThĂŒringer Schiefergebirge, Obermainisches Bruchschollenland Ackermann Verlag Helmut SĂŒĂŸmann, Hof 1993 ISBN 3-929364-08-5
  • Otto Knopf: Damals. Ein Blick in die Vergangenheit. Der Frankenwald zwischen Saale und Main Ackermann Verlag Helmut SĂŒĂŸmann, Hof/Sonderausgabe fĂŒr Gondrom Verlag, Bindlach 1991 ISBN 3-8112-0900-0
  • Otto Knopf, Johannes Martin: Der Frankenwald - Impressionen einer Landschaft DVD, Spieldauer 63 min, Conventus Musicus, Dettelbach 2005, ISBN 3-429-0272-9
  • (Hsg.):Frankenwaldverein e. V.: Wandern im Frankenwald. Der WanderfĂŒhrer des Frankenwaldvereins, Ackermann Verlag, Hof ISBN 3-929364-07-7
  • (Hsg.): Georg Blitz, Emmerich MĂŒller: Wandern und Einkehren. Frankenwald. 1. Aufl. Drei Brunnen Verlag Stuttgart 1996 ISBN 3-7956-0246-7
  • Annette Schmidt: WirtshausfĂŒhrer Frankenwald. 1. Aufl.Gondrom Verlag Bindlach 1995 ISBN 3-8112-0812-8
  • Richard Seuß, Hartmut Fischer: Wandern mit Natur und Kultur im Frankenwald. "Rund um das Steinachtal" (Hsg.): Touristik Steinachtal

Siehe auch: Naturpark Frankenwald

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Frankenwald aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Frankenwald verfügbar.

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