fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Bayerischer Wald: 19.02.2006 10:44

Bayerischer Wald

Wechseln zu: Navigation, Suche
Mittelgebirgslandschaft des bayerischen Waldes mit teilweise abgestorbenem Wald
Mittelgebirgslandschaft des bayerischen Waldes mit teilweise abgestorbenem Wald

Der Bayerische Wald (auch Bayrischer Wald oder Bayer(n)wald) ist ein Mittelgebirge im östlichen Bayern.

Er erstreckt sich ĂŒber Teile von Niederbayern und der Oberpfalz und wird hauptsĂ€chlich vom Regen und der Ilz zur Donau entwĂ€ssert, ein kleiner Teil in GrenznĂ€he zu Tschechien wird ĂŒber die Moldau zur Elbe entwĂ€ssert.

Der Gebirgszug geht östlich zur tschechischen Grenze weiter, wird dort jedoch Böhmerwald genannt. Seine sĂŒdöstliche Fortsetzung nach Oberösterreich ist der Sauwald und das westliche MĂŒhlviertel, im Norden grenzt er an den OberpfĂ€lzer Wald.

Die höchsten Berge des Bayrischen Waldes sind der Große Arber mit 1.456 m und der Große Rachel (1.453 m). Dieser Ostteil des Gebirges wurde 1970 zu Deutschlands erstem Nationalpark erklĂ€rt, dem Nationalpark Bayerischer Wald. Er wurde 1997 erweitert und bildet mit Tschechiens Nationalpark Ć umava eines der grĂ¶ĂŸten Waldgebiete Europas.

Der Tourismus hat im Bayerischen Wald einen hohen Stellenwert mit relativ gĂŒnstigen Preisen. Zwischen Natur, Wandern und Forstkultur gibt es auch mehrere Skigebiete . Ferner ist der Bayrische Wald bekannt fĂŒr seine GlasblĂ€serkunst im Raum Zwiesel sowie in den Geowissenschaften durch die Fundamentalstation Wettzell bei Bad Kötzting.

Die Einheimischen bezeichnen den Bayerischen Wald schlicht als „Woid” und nennen sich selber „Waidler”.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Geologie

Der relativ stark bewaldete Gebirgszug setzt sich aus geologischer und kulturgeografischer Sicht nach Böhmen und Österreich fort. Er lĂ€sst sich grob umreißen mit dem Gebiet Deutschlands , das sĂŒdlich der Linie Regensburg - Cham - Bayerisch Eisenstein (ĆœeleznĂĄ Ruda) und nordöstlich der Donau liegt.

Der Bayerische und der Böhmerwald (tschech. Ć umava) bilden zusammen mit dem Ostrand der Oberpfalz und dem sĂŒdwestlich von Passau gelegenen Neuburger Wald den zweitgrĂ¶ĂŸten Naturraum in Niederbayern .

Geologische Struktur

Der Bayerische Wald stellt den SĂŒdwestrand der Böhmischen Masse dar und findet seine nördliche Fortsetzung durch OberpfĂ€lzer Wald, Erzgebirge und Sudeten . Geologisch Ă€hnlicher ist aber der parallel laufende Böhmerwald und das östlich angrenzende Granit -Hochland von MĂŒhlviertel und Sauwald.

Der Fluss Regen
Der Fluss Regen

Der Einfachheit halber wird von einer Unterscheidung zwischen Böhmerwald (ursprĂŒnglich der Innere Bayerische Wald) und Bayerischer Wald abgesehen und stattdessen die ortsĂŒbliche Bezeichnung Bayerischer Wald fĂŒr den gesamten Bereich des niederbayerischen Mittelgebirgsraums angewandt, da im Sprachgebrauch der bayerischen Bevölkerung mittlerweile der Begriff Böhmerwald eher mit in Tschechien liegenden Gebieten gleichgesetzt wird. Es wird lediglich zwischen dem Vorderen und Hinteren Bayerischen Wald unterschieden, wobei als Grenzlinie das Lineament des Bayerischen Pfahls anzusehen ist. In Nord-SĂŒdrichtung wird zwischen dem oberen und unteren Wald unterschieden.

Beim Bayerischen Wald handelt sich um die Wurzelzone eines alt palĂ€ozoischen Gebirges, dessen Ausgangsgesteine als spĂ€t proterozoisch bis silurisch eingestuft werden. Nach mehreren Phasen der Deformation und Metamorphose verwandelten sich die zumeist sedimentĂ€ren , zum Teil aber auch plutonischen und vulkanischen Ausgangsgesteine im Laufe der Jahrmillionen in die heute anstehenden Gneise . Vor allem im Karbon und FrĂŒh perm wurden die Gneise von mĂ€chtigen Granitkörpern durchdrungen. Eine wichtige Linie, die den Bayerischen Wald in zwei Teile teilt, stellt die ca. 150 km lange Störung des Pfahles dar. UrsprĂŒnglich als großrĂ€umige Verwerfung im Ober devon bis Ober karbon angelegt, wurde er im ausgehenden PalĂ€ozoikum und im FrĂŒh mesozoikum bruchtektonisch als Fiederspaltensystem reaktiviert, das durch das Eindringen hydrothermaler Lösungen mit Quarz verfĂŒllt wurde. Auf weiten Strecken ragt diese Quarzmauer aufgrund der Festigkeit des Gesteins bis zu ca. 30 m ĂŒber die Umgebung heraus. Nördlich des Pfahles findet man in der Hauptsache Gneise, sĂŒdlich davon eher Granite und Migmatite .

Zwischen Regensburg und Passau fĂ€llt ein deutlicher Höhenunterschied zwischen den nordöstlichen Vorwaldbergen und der sĂŒdwestlich gelegenen Donauebene („GĂ€uboden”) auf. Diese Trennlinie zwischen dem tertiĂ€ren HĂŒgelland und dem Bayerischen Wald wird durch den Donaurandbruch verursacht, eine geologische Störung zwischen dem abgesunkenen und unter quartĂ€ren Überlagerungen des Molassebeckens gelegenen kristallinem Grundgebirge und dem nordwestlich dieser Linie noch sichtbaren Teil, der dem Bayerischen Wald zugehört.

Recht markant ist der Höhenunterschied zwischen der 300-350 m hoch gelegenen Donauebene und den höchsten Gipfeln des Vorwaldes, zum Beispiel Einödriegel 1.121 m, also immerhin 800 m Höhenunterschied auf nur wenige Kilometer Horizontalentfernung. Aufgrund der Hebung des Bayerischen Waldes, von der auch der Neuburger Wald betroffen war, kam es zu einem antezedenten Einschneiden der FlĂŒsse Inn und Donau in diesen Bereich des kristallinen Grundgebirges und somit zur Ausbildung einer engen Talzone ab Pleinting donauabwĂ€rts und sĂŒdlich von Passau, wo sich der Inn ein tief eingeschnittenes Bett geschaffen hat.

Eiszeitliche Formen

Blick vom Gipfel des Lusen auf den Aufstieg „Sommerweg” im (SĂŒd-)Westen
Blick vom Gipfel des Lusen auf den Aufstieg „Sommerweg” im (SĂŒd-)Westen

WĂ€hrend der Vordere Bayerische Wald nur in wenigen Gipfelregionen Höhen von ĂŒber 1.000 m erreicht (beispielsweise Brotjacklriegel 1016 m, Einödriegel 1.121 m, Vogelsang 1.022 m, Hirschenstein 1.095 m und Pröller 1.048 m), liegen die Gipfelregionen im Hinteren Bayerischen Wald zum Teil ĂŒber 1.300 bis 1.400 m ( Dreisessel 1330 m, Lusen 1.371 m, Rachel 1.453 m, Großer Falkenstein 1.312 m, Großer Arber 1.456 m).

Insbesondere diese Regionen des Hinteren Bayerischen Waldes waren wĂ€hrend der Eiszeiten von Schnee- und Eisfeldern bedeckt, die auch ihre Spuren hinterlassen haben. Hier waren auf den ausgedehnten HochflĂ€chen eher ausgedehnte Verfirnungen als lange Gletscherzungen anzutreffen. Die MĂ€chtigkeit des Gletschereises auf 1.050 m Höhe lag bei etwa 125 m. Dort, wo sich die Gletscher einen Weg ins Tal bahnten, trifft man noch heute auf glazial bedingte Formen, wie Kare, Karoide und Karseen (Großer Arbersee, Kleiner Arbersee und Rachelsee) und MorĂ€nenwĂ€lle .
Rachelsee
Rachelsee
Das Gletscherende lag zum Beispiel in der NĂ€he des großen Arbersees auf ca. 850 m Höhe, das Zungenende des nördlich ausgerichteten Gletschers hinab zum kleinen Arbersees bei ca. 830 m Höhe. Demnach gab es einen betrĂ€chtlichen Höhenunterschied von ĂŒber 600 m von den Gipfelregionen bis zu den EndmorĂ€nen . Weitere Gletscherzungen flossen vom Großen Rachel herab. Auch hier gibt es Kare und Karoide, die auf die eiszeitliche Vergletscherung schließen lassen.

Klima

An den RÀndern des Bayerischen Waldes bis zu den Gipfellagen steigen die durchschnittlichen Niederschlagsmengen aufgrund des Steigungsregens und vermehrter Gewitterneigung in den Sommermonaten rasch an und erreichen in den Höhenlagen 1.300 - 1.400 mm im Jahr. Im höher gelegenen Hinteren Bayerischen Wald sind die NiederschlÀge mit etwa 1.500-1.600 mm noch höher anzusetzen als im Vorderen.

Allgemein jedoch sind die hier gemessenen Niederschlagswerte aufgrund der östlicheren, kontinentaleren Lage des Bayerischen Waldes niedriger als beispielsweise in den vergleichbaren Regionen der Vogesen und des Schwarzwaldes. Wegen der Leelage des Regentales sind hier wiederum geringere Werte als an der SĂŒdwestseite des Vorderen Bayerischen Waldes zu verzeichnen. Ein weiterer Grund ist die Streichrichtung des Gebirges, die nur selten zu echtem Steigungsniederschlag mit im 90° Winkel dazu verlaufenden Windrichtungen fĂŒhrt.

WĂ€hrend die Donauebene und das TertiĂ€rhĂŒgelland relativ wenige Tage mit Schneedecken aufweisen, ist der Bayerische Wald fĂŒr seinen Schneereichtum bekannt. Bedingt durch die StauniederschlĂ€ge und der relativ hohen Lage des Mittelgebirges und letztlich auch aufgrund der kontinentaleren Ostlage ist in den Kammlagen des Vorderen Waldes mit bis zu 120 Tagen Schneedecke und im Hinteren Wald mit bis zu 180 Tagen Schneedecke zu rechnen. Je nach Winter kann die Schneehöhe bis ĂŒber 200 cm betragen. Die durchschnittlichen Schneehöhen liegen jedoch bei ca. 30-80 cm.

Der Einflussbereich des Alpenföhns reicht oft bis an den Donaulauf und den Bayerischen Wald heran. Besonders an Tagen mit starkem Föhn ist deshalb von den Bergen des Bayerischen Waldes die Kette der Alpen zu erkennen.

Geschichte

In drei LĂ€nder greift dieses Waldgebiet aus: Den heute tschechischen Böhmerwald, den Bayerwald oder Bayerischen Wald und in einen Teil des MĂŒhlviertels in Oberösterreich. Bevor die Geschichte dieses Waldgebiets nĂ€her ausgeleuchtet wird, ist voraus zu schicken, dass der Begriff „Bayerischer Wald” erst im frĂŒhen 19. Jahrhundert geprĂ€gt wurde (man nimmt an, zu touristischen Zwecken, um ein abgestecktes Gebiet begrifflich genauer eingrenzen zu können). Vorher gab es fĂŒr diese Waldregion keine unterschiedlichen Bezeichnungen, sie war fĂŒr Bewohner hĂŒben wie drĂŒben der Böhmerwald, oder noch gebrĂ€uchlicher, einfach „der Woid”. Sein Name taucht schon in den Ă€ltesten ĂŒberlieferten Schriftquellen auf, schon große griechische und römische Persönlichkeiten kannten diese Region, so wird dieser Teil der weiten mitteleuropĂ€ischen Waldgebirge von Aristoteles ĂŒber CĂ€sar bis Tacitus als „Hercynia silva” bezeichnet.

Beim berĂŒhmten griechischen Geograph PtolemĂ€us wird das Waldgebiet als „Gabreta hyle” bezeichnet, der Name wird keltischen UrsprĂŒngen zugeschrieben und soll soviel bedeuten wie „Steinbockwald” oder „Geißenwald”.

In Tacitus ÂŽ Werk „Germania” (88 n. Chr.) ist zu erfahren, dass frĂŒher in SĂŒddeutschland die Helveter und östlich davon die Bojer gewohnt haben sollen, beides keltische StĂ€mme. Und er sagt noch: „manet adhuc Boihaemi nomen significatque loci veterem memoriam quamvis inutatis cultoribus”, ĂŒbersetzt: „geblieben ist noch jetzt der Name Böhmen und bewahrt so die Erinnerung an die Vergangenheit des Landes, wenn auch dessen Bewohner gewechselt haben”. Denn die Bojer waren seinerzeit schon ausgewandert und etwa um Christi Geburt siedelten germanische SplitterstĂ€mme in Böhmen, in der Hauptsache die Markomannen vom Hauptstamm der westgermanischen Sueben, von denen die Moldau wohl ihren Namen „Wildahwa”, (Wildache oder Wildwasser, in der Mundart noch heute am Oberlauf „Wuida” genannt) erhalten haben dĂŒrfte.

Im Laufe des 6. Jahrhunderts wanderten dann auch die Markomannen zusammen mit anderen germanischen Stammesteilen aus, vermutlich nach SĂŒden, wo sie uns als Baiern, als „Baiwari”, „Leute aus Baiahairna”, wieder begegnen. Ursachen und Abfolge dieser Wanderbewegung bleiben wenig aufgeklĂ€rt und es gibt nach wie vor verschiedene Deutungsversuche.

Die Bayern jedenfalls, die seit dem ersten Viertel des 6. Jahrhundert zwischen Enns und Lech siedeln (neuere Funde deuten auf noch frĂŒher, bis nach dem Abzug der Römer hin), sind unsere Vorfahren, aber wir sind mit Sicherheit nicht nur rein keltischen Blutes, sondern auch von hauptsĂ€chlich germanischen und römischen Genen durchmischt. Der Historiker Benno Hubensteiner schreibt dazu augenzwinkernd: „Sie (die Bayern) waren ein Volk der Völker. Sie mĂŒssen ein unverbrauchtes Bauernvolk gewesen sein, gutmĂŒtig und jĂ€hzornig, sinnenfroh und aufwenderisch, eigensinnig und beharrend wie noch heute.” Die Lust der Bayern am Auftrumpfen, Rankeln und Raufen schreibt Hubensteiner eindeutig den typischen Eigenheiten keltischen Blutes zu. Der alte Name „Baiahaima” aber, also die Heimat der Bojer, blieb weiterhin im Moldauland bestehen, zunĂ€chst wurde daraus „Beheima” und schließlich zu „Böheim” und Böhmen.

Der deutsche Name des Waldlandes ist also uralt und auch gut tausend Jahre eher bezeugt als die slawische Bezeichnung „Cechy”. Die Baiern selbst nannten den großen Grenzwald im Norden ihres neuen Siedlungsgebietes ursprĂŒnglich nur „Nordwald”, was aus einer Urkunde König Ludwigs des Deutschen aus dem Jahre 853 hervorgeht. SpĂ€ter ist davon auch in der Niedernburger Schenkungsurkunde von 1010 die Rede, wo die Formulierung „silva quae vocatur Nortuualt” zu lesen ist. Aber allmĂ€hlich verschwand der Begriff vom Nordwald und wurde, ersichtlich in allen frĂŒhen Kartenwerken, als „Bohemica silva” bezeichnet. Herauszugreifen ist da eine Deutschlandkarte aus dem Jahre 1491 von Nikolaus Cusanus , in der die Gegend von Passau und seinem nördlichen Grenzbirge verallgemeinernd „silva et montes Bohemia” (Wald und Berge Böhmens) genannt wird. Und Johannes Thurmair, der große bayerische Geschichtsschreiber, genannt Aventin (1477 bis 1534), zeichnet in seiner Karte von „Obern vnd Nidern Bairn” von 1523, der ersten Landkarte von ganz Bayern, den „behemisch waldt” nördlich der Donau ein, und zwar mit dem Zusatz „Hercynie et Boiernie pars” woraus hervorgeht, dass der Böhmerwald in diesem Dokument nicht bloß ein Teil Böhmens ist. Dann berichtet der Kartograph Sebastian MĂŒnster in der bekannten Weltbeschreibung „Cosmographey” von 1544, dass mit dem Böhmerwald sogar das gesamte rautenförmige Ringgebirge gemeint ist, das das böhmische Becken um Prag gleichsam einer Mauer umschließt (was aber unter den heutigen Historikern nicht unumstritten ist).

Die verworrene Zugehörigkeit des BöhmerwĂ€ldlers wĂ€re sogar ein wenig amĂŒsant, wenn sie nicht durch die jĂŒngere leidvolle Geschichte so traurig wĂ€re: In der Zeit vor und zwischen den Weltkriegen sah jede Seite den BöhmerwĂ€ldler zu jeweils einem anderen Land zugehörig, je nach Standort des Einzelnen hatte er dementsprechend eine andere NationalitĂ€t.

FĂŒr die Tschechen, MĂ€hren und Slowaken galten sie zu Recht als Deutsche, im Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn zĂ€hlte man sie ethnisch zu den Bayern, und die Bayern wiederum sahen sie (in den Grenzen der Habsburger Monarchie ja auch nicht gĂ€nzlich falsch) als Österreicher. Stifters Waldheimat ist letztendlich ethnisch-historisch gesehen weder rein bayerisch, noch böhmisch oder österreichisch, sie war und ist eine Waldregion; wenn auch zwei unsĂ€gliche Weltkriege politische und geographische VerĂ€nderungen nach sich ziehen mussten, ist sie trotzdem als uraltes Mittelgebirge ein Ganzes geblieben, der „Wald” eben.

Nationalpark

Im Bereich des „Inneren Bayrischen Waldes” liegt zwischen Lusen und dem Großen Falkenstein der Nationalpark Bayerischer Wald, der Ă€lteste Nationalpark Deutschlands. Er wurde 1970 vom Freistaat Bayern mit zunĂ€chst 130 kmÂČ gegrĂŒndet und 1997 mit der Staatswaldregion zwischen Rachel und Großem Falkenstein auf 240 kmÂČ erweitert. Der Park umfasst einige Gebiete mit dichtem Urwald , kleinen Seen und Hochmooren und reicht von etwa 600 m Seehöhe hinauf in die Hochlagen um 1450 Meter.

Mit dem tschechischen Nationalpark Ć umava bildet er das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende Waldgebiet Mitteleuropas. Schonung und Klima ließen in 35 Jahren ungewohnte, vielfĂ€ltige NaturwĂ€lder heranwachsen, nachdem die Bergfichten -HochwĂ€lder der sĂŒdwestlichen HĂ€nge gegen Mitte des 20. Jahrhunderts von Luftverschmutzung und dem BorkenkĂ€fer großteils vernichtet worden waren.

Daher gibt der Nationalpark als Anziehungspunkt des Tourismus zugleich Anschauung in Naturkunde , Umweltschutz und Kulturgeschichte ; 2006 erhĂ€lt er ein „Haus der Wildnis” (Großer Falkenstein. Die Routen der „Igelbusse”, Wanderwege und Steige bieten ein Netz von 300 km LĂ€nge und dennoch Raum fĂŒr 30 Wildtierarten.

Naturpark

Der Naturpark Bayerischer Wald umfasst ein Gebiet nördlich der Donau bis zum Grenzkamm nach Tschechien. TrĂ€gerorganisation ist der „Naturpark Bayerischer Wald e.V.” mit Sitz in Zwiesel. Er besteht seit 1967 und ist damit einer der Ă€ltesten Naturparks in Bayern. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Nationalpark Bayerischer Wald.

Liste aller Berge im Bayerischen Wald

  • Almberg (1139 m)
  • Alzenberg (1100 m)
  • Arber, Großer (1456 m)
  • Arber, Kleiner (1384 m)
  • Bichelstein (831 m)
  • Breitenauer Riegel (1114 m)
  • Brotjacklriegel (1016 m)
  • Burgstall (976 m), siehe Hoher Bogen
  • Dreisesselberg (1312 m)
  • Dreitannenriegel (1092 m)
  • Eckstein (1073 m)
  • Einödriegel (1121 m)
  • Enzian (1285 m)
  • Falkenstein, Großer (1312 m)
  • Falkenstein, Kleiner (1190 m)
  • Geißkopf (1097 m)
  • Grandelberg (1010 m)
  • Haidel (1167 m)
  • Hausstein (917 m)
  • Hennenkobel (965 m)
  • Heugstatt (1261 m)
  • Hindenburgkanzel (1049 m)
  • Hirschberg (1039 m)
  • Hirschenstein (1095 m)
  • Hochberg (1025 m)
  • Hochstein (1333 m)
  • Hochzellberg (1182 m)
  • Hoher Bogen (1079 m)
  • Hoher Stein (1044 m)
  • Kaitersberg (944 m)
  • KĂ€lberbuckel (1054 m)
  • Kanzel (1011 m)
  • KĂ€splatte (979 m)
  • Klausenstein (1048 m)
  • Knogl (1065 m)
  • Kreuzfelsen (999 m), siehe Kaitersberg
  • Lichtenberg (1030 m)
  • Lusen (1373 m)
  • Markbuchener Sattel (900 m)
  • Mittagstein (1034 m)
  • MĂŒhlriegel (1080 m)
  • Oberbreitenau (1017 m)
  • Ödriegel (1056 m)
  • Osser, Großer (1293 m)
  • Osser, Kleiner (1266 m)
  • Plattenhausenriegel (1376 m)
  • Plöckenstein (1363 m)
  • Predigtstuhl (1024 m)
  • Pröller (1048 m)
  • Rachel, Großer (1453 m)
  • Rachel, Kleiner (1399 m)
  • Rauchröhren (1042 m), siehe Kaitersberg
  • Rauer Kulm (1050 m)
  • Reischfleck (1126 m)
  • Riedelstein (1133 m)
  • Rollmannsberg (1042 m)
  • Rukowitzberg (1269 m)
  • Rusel (856 m)
  • Schareben (1015 m)
  • Schwarzeck (1238 m)
  • Schwarzkopf (1060 m)
  • Schwarzriegel (1079 m)
  • Siebensteinkopf (1263 m)
  • Silberberg (955 m)
  • Steinfleckberg (1283 m)
  • Stiermoos (936 m)
  • Sulzberg (1146 m)
  • Teufelstisch (901 m)
  • Vogelsang (1022 m)
  • WaldhĂ€userriegel (1151 m)
  • Zwercheck (1333 m)

Siehe auch

Weblinks

„“

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bayerischer Wald aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Bayerischer Wald verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de