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Letzte Änderung für Artikel Inn: 18.02.2006 13:01

Inn

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Flussverlauf
Daten
Länder: Schweiz , Österreich , Deutschland
Länge: 517 km
Quelle : Am Malojapass
MĂĽndung : In Passau in die Donau
Quellhöhe: 2.484 m ü. NN
Mündungshöhe: 291 m ü. NN
Höhenunterschied: 2.193 m
Einzugsgebiet : 25.700 km²
Gr. NebenflĂĽsse: Sill, Salzach, Ziller, Mangfall
Bedeutende Orte: St. Moritz, Landeck, Telfs,
Innsbruck, Schwaz, Wörgl,
Kufstein, Rosenheim,
Wasserburg, MĂĽhldorf,
Braunau, Passau
Befahrbarkeit
Ganzjährig Von der Mündung bis Kufstein
Saisonbedingt Von Kufstein bis Innsbruck

Der Inn ( lat. Oenus, rätoroman. En), ist ein rechter 517  km langer Nebenfluss der Donau in der Schweiz , in Ă–sterreich und Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Flusslauf

Der Fluss entspringt beim Malojapass im Schweizer Engadin in 2.484 m Höhe aus dem Lunghinsee . Er durchfliesst den Silser-, dem Silvaplaner- und den St. Moritzersee. Nach dem Passieren der österreichischen Grenze bei Hochfinstermünz fließt er durch das Oberinntal, im österreichischen Bundesland Tirol und die Landeshauptstadt Innsbruck ins Unterinntal. Nach dem passieren der Staatsgrenze bei Kufstein gelangt er im weiteren Lauf nach Deutschland, genauer genommen nach Bayern. Dort fließt ein langes Stück durch Oberbayern und bildet später die Grenze zwischen dem Innviertel in Oberösterreich sowie von Bayern.

Der Inn mündet bei Passau in die Donau. Das Wasser des Inns, das aus den Alpen kommt, ist grün, das der Donau blau und das der aus einem Moorgebiet kommenden Ilz schwarz, so dass die Donau ein längeres Stück nach dem Zusammenfluss drei Wasserfarben (grün/blau/schwarz) aufweist. Auffallend ist dabei, wie stark das grüne Wasser des Inns das Wasser der Donau beiseite drängen. Dies hängt neben der zeitweise sehr großen Wassermenge des Inn hauptsächlich mit der stark unterschiedlichen Tiefe der beiden Gewässer (Inn: 1,90 Meter / Donau: 6,80 Meter) zusammen – „der Inn überströmt die Donau“. Zwar führt der Inn im Jahresmittel auch etwa fünf Prozent mehr Wasser als die Donau selbst, doch rührt dies hauptsächlich von den starken Hochwässern des Inns bei der Schneeschmelze her, während die Donau eine deutlich konstantere Wasserführung aufweist – sie führt die meiste Zeit des Jahres (Oktober mit April) mehr Wasser mit sich. Auch wenn der optische Eindruck es also nahelegt von der Mündung der Donau in den Inn zu sprechen, ist die Namensgebung „Donau“ für den sich ergebenden Strom gerechtfertigt – nicht nur durch die Länge der zurückgelegten Wegstrecken (Donau: 647 km / Inn: 510 km).

Freizeit

Der Inn bei Bever
Der Inn bei Bever
Der Inn bei Kufstein
Der Inn bei Kufstein

Der Inn bietet im Oberlauf vielfältige Möglichkeiten für den Wassersport , vor allem für Wildwasserpaddeln und Rafting , auf den Oberengadiner Seen (Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee) auch für Windsurfen .

Den Inndamm begleitet auf weiten Strecken ein Radweg, der auch fĂĽr ausgedehnte Radtouren geeignet ist.

Entlang des Inn laden viele Baggerseen, die durch Kiesgwinnung entstanden sind, zum Baden und Schwimmen ein.

Um die Geschichte des Inn und der Innschifffahrt zu dokumentieren, wurde in Rosenheim das Inn-Museum eingerichtet.

Städte am Inn

NebenflĂĽsse

Elektrizitätswerke am Inn

Im Oberlauf des Inn vom Schweizer Gebiet bis ins österreichische Landeck in Tirol befinden sich mehrere Wasserkraftwerke . Staustufen im Unterlauf ab Kufstein dienen sowohl der Energiegewinnung als auch dem Hochwasserschutz .

km Ort Nennleistung
in MW
erbaut Betreiber Bemerkung
5 Passau 86 1962 Ă–sterreich-Bayerische Kraftwerke AG -
19 Schärding 96 1961 Österreich-Bayerische Kraftwerke AG -
35 Egglfing 84 1944 E.ON AG -
48 Ering 73 1942 E.ON AG -
61 Simbach 100 1953 Ă–sterreich-Bayerische Kraftwerke AG -
75 Stammham 23 1955 E.ON AG -
83 Perach 21 1977 E.ON AG -
91 Neuötting 24 1951 E.ON AG -
100 Töging - 1924 E.ON AG am Innkanal
137 Gars am Inn 24 1938 E.ON AG -
147 TeufelsbrĂĽck bei Soyen 24 1938 E.ON AG -
160 Wasserburg 24 1938 E.ON AG -
173 Feldkirchen 38 1970 E.ON AG -
187 Rosenheim 35 1960 E.ON AG -
198 NuĂźdorf 48 1982 Ă–sterreich-Bayerische Kraftwerke AG -
211 Oberaudorf/Niederndorf 59 1992 Ă–sterreich-Bayerische Kraftwerke AG -
~220 Langkampfen/Kufstein 31 1998 TIWAG -
~231 Kirchbichl 23 1941 TIWAG -
~341 Imst 89 1956 TIWAG Ausleitkraftwerk
~425 Scuol 288 1970 / 1994 Engadiner Kraftwerke AG Ausleitkraftwerk
 ? S-chanf/ Ova-Spin 50 1970 Engadiner Kraftwerke AG Ausleitkraftwerk
 ? St. Moritz 4,36 1921 ? E-Werke St. Moritz -
Blick auf das Inntal. In der rechten Hälfte des Bildes der Zugang zum Zillertal.
Blick auf das Inntal. In der rechten Hälfte des Bildes der Zugang zum Zillertal.

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