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Letzte Änderung für Artikel Kufstein: 20.02.2006 02:37

Kufstein

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Wappen Karte
Bild:Wappen-kufstein.png
Basisdaten
Bundesland : Tirol
Bezirk : Bezirk Kufstein
Fläche : 39,37 km²
Höhe : 499 m ü. NN
Einwohner : 17.234
(29. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte : 438 Einwohner/km²
Postleitzahlen : 6330-6333
Vorwahlen : +43-5372
Geografische Lage : Länge: 12.1667 / 12° 10' 0"
Breite: 47.5833 / 47° 34' 60"
Kfz-Kennzeichen : KU
GemeindeschlĂĽssel : 70513
NUTS -Regrion: 335
Gliederung Stadtgebiet: 3 Katastralgemeinden
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Stadtgemeinde Kufstein
Unterer Stadtplatz 22
6330 Kufstein
Offizielle Website: www.kufstein.at
E-Mail-Adresse: stadtamt@stadt.kufstein.at
Politik
BĂĽrgermeister : Dr. Herbert Marschitz ( Ă–VP )
Vertretene Parteien : SPĂ– (3), Ă–VP (9),
Die GrĂĽnen (1), FPĂ– (2),
Parteifreie (4), BHS (2)
Kufstein bei Nacht
Kufstein bei Nacht
Kufstein mit Pendling vom List Denkmal aus
Kufstein mit Pendling vom List Denkmal aus
Der Untere Stadtplatz
Der Untere Stadtplatz

Kufstein ist die Hauptstadt des Bezirks Kufstein in Tirol, an der Grenze zum Freistaat Bayern. Die Stadt liegt im Tiroler Unterland und Unterinntal.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Die Stadt liegt beiderseits des Inns, zwischen dem Hausberg Pendling und dem Maistaller Berg westlich, dem Thierberg nördlich, dem Kaisergebirge und Stadtberg östlich und dem Kufsteiner Wald südlich. Die Stadt befindet sich auf rund 500 Meter Meereshöhe am Ende des Inntales und nur wenige Kilometer vom bayerischen Alpenvorland entfernt. Im Gemeindegebiet liegt auch das Kaisertal, das letzte Tal Österreichs ohne Straßenanbindung, aber mittlerweile wurde nach jahrelangem politischen Diskurs zwischen den Gemeinden Kufstein und Ebbs die Erschließung des Kaisertales mittels eines Tunnels beschlossen.

Im Stadtgebiet münden zahlreiche Bäche in den Inn, die größten beiden sind beide rechts des Inns die Weißache im Süden und der Kaiserbach der die Stadtgrenze im Norden bildet. Weitere rechte Innzuflüsse sind der Mitterndorfer -, Kien - und Kreuzbach , linke der Rochen - und Morsbach. Fünf Hügel, bzw. kleinere Berge finden sich mitten in der Stadt: Zellerberg, Festungsberg, Heldenhügel (Kalvarienberg), Lausbühel und Kinkpark. Auf der linken Talseite befinden sich der Stimmer-, Thier-, Pfrill-, Läng-, Hecht- und Egelsee (wobei Stimmer- und Thiersee schon in den Nachbargemeinden liegen). Im Südwesten gab es in den vergangenen Jahrhunderten einige Seen und Teiche, die alle bis auf die kleine Maistaller Lacke verlandeten. Diese steht seit einigen Jahren - wie auch der Egelsee - unter Naturschutz.

Der Talboden verläuft in der ganzen Stadt zum Inn hin abfallend, was besonders am Unteren Stadtplatz ersichtlich ist.

Stadtgliederung und Stadtteile

Kufstein besteht seit jeher aus einer Hand voll Stadtteilen, die sich durch ehemalige Weiler und kleinen Ansiedlungen entwickelten. Durch die starke Bautätigkeit im letzten Jahrhundert wurden sie immer mehr erschlossen, trotzdem sind die Abstände zwischen den Stadtbezirken immer noch groß und nur teilweise verbaut. Der dörfliche und fast mittelalterliche Charakter lässt sich noch am besten im westlichsten Stadtteil „Morsbach“ erkennen. Die Stadtteile lassen sich wie folgt unterteilen:

Zentrum
  • Kienbichl
  • Fischergries
  • Bahnhof
Sparchen
  • Friedensiedlung
  • SĂĽdtiroler Siedlung
  • Untere Sparchen
  • Obere Sparchen
  • Waldeck
Weissach
  • Mitterndorf
Endach
  • Oberendach
  • Weidach
Zell
  • Kleinholz
  • Morsbach

Das Stadtzentrum besteht hauptsächlich aus Gebäuden zwischen drei und sechs Stockwerken, Hochhäuser gibt es nur wenige am Stadtrand. Seit den 1990er herrscht wieder eine verstärkte Bauttätigkeit, weshalb die Stadt auch zwischen 1991 und 2001 rund 2.500 Einwohner gewinnen konnte. Mit dem Bau von diversen Einkaufszentren, einem Kongress und dem Ausbau der Fachhochschule wird die Bevölkerungszahl wohl weiter ansteigen.

Eingemeindungen

Die Stadt Kufstein stellte in der Zwischenkriegszeit und kurz nach dem 2. Weltkrieg mehrere Gebietsansprüche an die Tiroler Landesregierung, von denen auch einigen stattgegeben wurde (1937 Thierberg, 1956 Zellerberg, Morsbach, Kleinholz). Die Stadt forderte auch noch die nördliche Talseite des Kaisertals und Eichelwang von Ebbs, sowie Maistall und das Stimmersee-Gebiet von Langkampfen. Mit Langkampfen kam man zum Kompromiss dass die Dorfgemeinde dafür beim Neubau einer Volksschule, die auch Langkampfner Kinder besuchten mitzahlen mussten. Von Ebbs bekam man nichts. Heute ist Eichelwang allerdings mit Kufstein längst zusammengewachsen und genießt auch Kufsteiner Infrastruktur wie Kabel-TV, Internet, Stadt Busse, Wasser und Strom. Selbst die Telefon- und Postvorwahl sind die gleich wie in Kufstein.

Nachbargemeinden

Ebbs, Ellmau, Kiefersfelden, Kirchdorf in Tirol, Langkampfen, Scheffau am Wilden Kaiser, Schwoich, Söll, Thiersee

GroĂźraum Kufstein

Der Großraum Kufstein besteht gernzüberschreitend aus der Stadt Kufstein und den angrenzenden Gemeinden Kiefersfelden, Ebbs, Niederndorf, Schwoich, Kirchbichl und Langkampfen. In diesem relativ kleinen Gebiet lebten 2003 cirka 45.000 Menschen, die Bevölkerungszahl ist stark ansteigend. Der Großraum liegt im Ballungsraum Unterinntal in dem über 380.000 Menschen wohnen.

Geschichte

Tischofer Höhle

Das Gebiet um Kufstein ist schon seit rund 30.000 Jahren besiedelt, wie Funde in der Tischofer Höhle im Kaisertal beweisen, welche heute im Heimatsmuseum auf der Festung Kufstein ausgestellt sind. Somit ist Kufstein das älteste besiedelte Gebiet Tirols.

Bayern & Tirol

Kufstein war immer wieder in Grenzstreitigkeiten zwischen Bayern, Tirol, dem Habsburger -Reich und Österreich verwickelt, was aber der Stadt auch viel Nutzen als Grenz- und Zollposten brachte. Kufstein war Teil des bayerischen Herzogtums. Durch die bayerischen Landesteilungen gehörte es schließlich bis zu deren Aussterben im Mannesstamm zum Herrschaftsbereich der sog. "Reichen Herzöge" von Landshut.

Auf dem Reichstag zu Köln 1505 entschied Maximilian I. durch einen Schiedsspruch den Landshuter Erbfolgekrieg und sicherte sich selbst dabei das Gebiet um Kufstein. Aus einer Urkunde geht hervor, dass die formelle Übergabe von „Herrschaft, Schloss und Stadt Kufstein mitsamt dem Landgericht“ am 8. Februar 1506 geschah. Es galt aber in Kufstein bis in das 19. Jh. weiterhin das oberbayerische Landrecht Ludwigs des Bayern.

1805 wurde Kufstein nach 1703 erneut von den Bayern eingenommen und zusammen mit ganz Tirol im Frieden von Preßburg auch formal dem Königreich Bayern zugesprochen. Es konnte auch im Tiroler Freiheitskampf 1809 nicht zurückgewonnen werden, da die bayerische Garnison sich auf die Festung stützte, die für die Aufständischen uneinnehmbar war. Als Bayern 1813 das Bündnis mit Napoleon verließ und auf die Seite der Aliierten wechselte, vereinbarten Bayern und Österreich im Rieder Vertrag die Rückgabe Tirols (und damit auch Kufsteins) an Österreich. Österreich sicherte im Gegenzug Bayern seinen Besitzstand und entsprechende Entschädigung für den Verlust Tirols durch Besitzerweiterungen am Untermain und links des Rheins zu. Das Abkommen wurde 1814 vollzogen, wodurch Kufstein dauerhaft österreichisch wurde und Bayern das Großherzogtum Würzburg und die Rheinpfalz gewann.

Heute

Kufstein ist heute die größte Stadt im Bezirk Kufstein und die zweitgrößte Stadt nach Innsbruck im Bundesland Tirol. Österreichweit ist Kufstein cirka an 30. Stelle.

Durch das „Kufsteinlied“ von Karl Ganzer wird die Festungsstadt auf der ganzen Welt besungen. Dieses Lied gilt als eines der meistgesungenen und als das meistverkaufte (100 Mio. mal) volkstümlichen Liedern der Welt. Das Lied verlieh der Stadt auch den Spruch „Die Perle Tirols“ und dem Fluss den Beinamen „Der grüne Inn“.

Jährlich findet am 30. Dezember das inzwischen sehr beliebte und zur Tradition gewordene „Vorsilvester“ statt. Bis 2003 gab es keine Besuchergrenzen, weshalb damals Schätzungen zufolge über 30 Tausend Menschen in der Innenstadt feierten. 2004 fand das Spektakel im Zentrum und auf der Josefsburg statt, die Besucherzahlen wurden jedoch auf 12.500 Menschen begrenzt, 2005 konnten sie durch Erweiterung des Party-Areals auf 15.000 wieder gesteigert werden.

Bevölkerung

In Kufstein leben derzeit rund 17.000 Menschen. Zwischen 1991 und 2001 stieg die Einwohnerzahl um rund 14 % an, 2002 und 2003 jeweils um etwa 1 %. Im GroĂźraum Kufstein (Kufstein, Schwoich, Kirchbichl, Langkampfen, Thiersee, Kiefersfelden, Ebbs & Niederndorf) leben etwa 45.000 Menschen.

Laut der Volkszählung 2001 sind 69,9 % der Kufsteiner römisch-katholisch, 9,8 % islamisch, 8,9 % ohne Bekenntnis und rund 4,6 % evangelischen Glaubens. 47,2 % sind Männer, 52,8 % Frauen. 82,6 % haben die österreichische Staatsbürgerschaft, 13,7 % Ausländer (ohne Staatsbürgerschaft) und 3,7 % sind sonstige EU-Bürger. 17,7 % sind unter 15 Jahre, 19,6 % über 60 Jahre alt.

2001 pendelten 3.058 Bürger aus der Stadt aus, währenddessen 5.414 Menschen nach Kufstein einpendelten (ohne Ausland!). Den größten Teil unter den Einpendlern machen 683 Ebbser, 442 Wörgler, 419 Thierseeer und 403 Langkampfner aus. 556 Kufsteiner pendelten nach Wörgl, 212 nach Langkampfen, 211 nach Innsbruck und 180 nach Ebbs. Wie viele Pendler zwischen Kufstein und dem angrenzenden Bayern verkehren, ist nicht bekannt.

Nur 18 % bzw. 7,1 km² des Gemeindegebiets sind Dauersiedlungsraum. Somit beträgt die reale Bevölkerungsdichte in Kufstein rund 2.370 Menschen pro km².

In Kufstein wird ein Westmittelbairischer Dialekt gesprochen. Das „Kufsteinerische“ unterscheidet sich - wie alle tiroler Dialekte östlich des Zillertals - stark vom Innsbrucker Dialekt, welcher oft als DAS Tirolerische hingestellt wird. Aber auch zu den umliegenden Gemeinden bestehen Unterschiede, vor allem zu denen im bayerischen Inntal.

Wappen

Das Wappen der Stadt zeigt ein Salzfass welches auf drei Bergen steht. Der Hintergrund ist rot.

Kufstein hatte bis ins 19. Jahrhundert eine sehr wichtige Funktion als Zollposten. Und da vor allem in Hall in Tirol Salz abgebaut und in Massen nach Bayern über den Inn befördert wurde, kam das Salzfass, dem sogenannten Kufen , in das Wappen. Die drei Berge symbolisieren die drei markanten Berge Pendling, Festungsberg und Stadtberg (es könnte jedoch auch ursprünglich der Zellerberg damit gemeint worden sein). Von daher kommt auch der Name Kufstein (Kufe auf dem Stein).

SehenswĂĽrdigkeiten

Die Festung Kufstein
Die Festung Kufstein

Das größte Wahrzeichen ist ohne Zweifel die Festung Kufstein auf dem Festungsberg im Zentrum der Stadt, welche erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt wurde. Im 18. Jahrhundert und während der Besatzungszeit nach dem zweiten Weltkrieg diente sie als Gefängnis.

Auf der Festung Kufstein befindet sich die Heldenorgel, die größte Freiorgel der Welt und ein Heimatsmuseum. Weiters befindet sich dort das Veranstaltungsareal Josefsburg wo Veranstaltungen für bis zu 5000 Personen durchgeführt werden können. Derzeit wird wird die Josefsburg aufwändig mit einem ausklappbaren Dach ausgestattet um die Wettersicherheit für Veranstaltungen gewährleisten zu können.

Auch die Burgruine „Thierberg“ und das Schloss Hohenstaffing befinden sich in Kufstein, am Thierberg. Früher gab es auch noch die sogenannte „Schlangenburg“ am Thierberg, welche allerdings wenige Jahre nach ihrer Fertigstellung wieder abgerissen wurde.

Teile der Altstadt (Römerhofgasse, Kirchgasse, Unterer Stadtplatz, Innpromenade) sind als touristisches Ziel beliebt. Das Rathaus zeigt seit 1925 die Wappen der Tiroler Städte Innsbruck, Sterzing, Imst, Vils, Lienz, Rattenberg, Brixen, Bruneck, Schwaz, Klausen, Kitzbühel, Glurns, Bozen, Landeck, Meran, Hall und unter der Giebelspitze Kufstein. Den typischen Inn-Salzach Stadtstil hat Kufstein bei einem großen Brand im Mittelalter verloren dem fast die gesamte damalige Stadt zum Opfer fiel. In der ganzen Stadt verteilt gibt es viele Denkmäler; das imposanteste ist jenes von Friedrich List . In der Kinkstraße befindet sich ein kleines Madersperger-Museum.

Erwähnenswert ist auch die seit 1998 wieder eingeführte Innschifffahrt (Mai–Oktober) vom Fischergries über Kiefersfelden, Ebbs, Niederndorf bis nach Oberaudorf in Bayern. Es wird angedacht die Schifffahrt bis 2009 bis Rosenheim auszudehnen.

Parks

  • Stadtpark (im Stadtzentrum)
  • Innpark (am Fischergries)
  • Kinkpark (in Endach)
  • Zellerberg (in Zell, Forstmeile, Naturlehrpfad)
  • Kalvarienberg (am Kienbichl, Andreas Hofer Denkmal)
  • Innpromenade (beiderseits des Inns im gesamten Stadtgebiet)

Freizeit

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Tag der 1.000 Lichter
  • Tanzsommer
  • Kaiserfest

Sport

Der FC Kufstein spielt in der Red Zac Erste Liga . Die SU Kufstein Vikings wurden 2002 Meister der Austrian Baseball League . Die HC-Kufstein Dragons spielen in der Tiroler Eishockey Landesliga.

Jährlich findet in der Kufstein Arena der Generali Bambini Cup statt, bei dem viele Nachwuchs-Tennisstars aus der ganzen Welt nach Kufstein kommen.

2005 war Kufstein auch offizielle Etappe der Deutschlandtour .

Nachtleben

Viele Lokale gibt es vom Bahnhof über den Unteren und Oberen Stadtplatz bis zum Franz Josefs Platz. Am nördlichen Stadtende in Sparchen und Eichelwang befinden sich weitere Lokale.

Infrastruktur

Verkehr

Die Stadt liegt an der Inntalautobahn A12 mit zwei Abfahrten (Kufstein Nord/Zentrum und Kufstein SĂĽd/Felbertauern), welche von Rosenheim ĂĽber Kufstein ins Tiroler Oberinntal fĂĽhrt.

Des Weiteren ist der Bahnhof Kufstein der deutsch/österreichische Grenzbahnhof der Westbahn mit einem Fahrgastaufkommen von rund 5000 Reisenden am Tag. Die Eisenbahnstrecke München–Innsbruck–Verona ist eine der wichtigsten Nord-Süd- und zugleich auch Ost-West-Strecken Europas. Da die zweispurigen Gleise zu wenig Kapazitäten haben, wird derzeit der Brenner-Basistunnel und die Unterinntaltrasse gebaut. Demnächst werden auch die Strecken Kufstein–Wörgl und Kufstein–Oberaudorf ausgebaut. Zwischen Kufstein und Salzburg fahren viele Züge der ÖBB die Strecke ohne Halt durch (sogenannte Korridorzüge ).

Die B 171 fĂĽhrt von Kirchbichl durch die Stadt nach Kiefersfelden, die B 173 kommt von Schwoich und mĂĽndet in die B 171, die B 175 fĂĽhrt von Ebbs durch die Stadt und mĂĽndet in die B 171.

Wenig außerhalb der Stadtgrenzen liegt der Segelflugplatz Kufstein-Langkampfen (LOIK). Die großen internationalen Flughäfen Innsbruck, München und Salzburg sind gut eine Autostunde entfernt.

Der Stadtbus Kufstein wird von den Stadtwerken Kufstein und der Fa. Achhorner betrieben.

Wirtschaft

Der Handel besteht zu einem großen Teil aus kleineren Geschäften und Boutiquen, vor allem im Zentrum. Allerdings haben auch viele Konzerne Kufstein als Standort gewählt. Deswegen werden auch im Süden der Stadt schon jetzt und auch in Zukunft neue Gewerbe- und Handelsgebiete entstehen. Diese sollen nicht in Konkurrenz zur Innenstadt stehen, sondern vielmehr eine Balance schaffen.

Der Wirtschaftsraum Kufstein–Rosenheim–Salzburg ist eng miteinander verknüpft und von einander abhängig. Zahlreiche Pendler arbeiten, studieren oder kaufen grenzüberschreitend in Tirol , Bayern und Salzburg ein, was noch durch zahlreiche weitere Projekte (Innschifffahrt, Grenzenlos Wanderwege, …) unterstützt wird.

Die Stadtgemeinde ist auch ein kleines Bankenzentrum mit dem Sitz der sechstgrößten österreichischen Volksbank (nach eigener Angabe, 2003).

Kufstein ist auch der Sitz zahlreicher großer Firmen. Die Festungsstadt ist zwar nicht mehr der Sitz (bis in die 1970er), jedoch die Gründerstadt der SPAR Österreich , und somit des größten österreichischen Privatunternehmens. Das Unternehmen wurde 1954 von Hans Reisch mit einer Filiale am Unteren Stadtplatz gegründet. Jenes Geschäft existiert zum 50-Jahr-Jubiläum immer noch und kam tragischerweise durch den Tod Reischs wenige Wochen später gleich doppelt in die Schlagzeilen.

In den Nachbargemeinden finden sich noch Unternehmen wie Viking , Sandoz, Unterland Flexible Packing , SPZ Zementwerke , die vor allem wegen der hohen GrundstĂĽckskosten in das Umland abgewandert sind.

Ansässige Unternehmen

  • LKW Walter
  • Kathrein Austria
  • Unterberger Gruppe
  • Bodner
  • Striede
  • Volksbank Kufstein
  • Freudenberg Simrit
  • Pirlo
  • Zimmer

Ă–ffentliche Einrichtungen

  • Bezirkshauptmannschaft Kufstein
  • Bezirksgericht Kufstein
  • Finanzamt fĂĽr Kufstein und Schwaz
  • Stadtpolizei Kufstein
  • Fachhochschule Kufstein, Bundesrealgymnasium und HBLA

Städtepartnerschaften

Frauenfeld/ Schweiz

Durch den Zweiten Weltkrieg war der Raum Wörgl-Kufstein schwer gekennzeichnet. Bombenabwürfe an beiden Bahnhöfen zerstörten Teile der Stadt. Im Wiederaufbau half die Stadt Frauenfeld Kufstein, indem man viele Kinder über die Sommerferien in die Schweiz schickte, wo sie schöne Wochen verbringen konnten. Seit damals besteht eine feste Partnerschaft beider Städte, der beide mit immer neuen Ideen und Projekten Ausdruck verleihen.

Rovereto/ Italien

Bis nach dem Ersten Weltkrieg bildete Kufstein die nördlichste, Rovereto die südlichste Tiroler Stadt. Zu Tirol zählten damals auch Südtirol und Trentino . Durch diesen Zustand kam es zustande, dass Kufstein und Rovereto Partnerstädte wurden.

Persönlichkeiten

Bekannte Kufsteiner Persönlichkeiten sind unter anderem:

  • Joseph Madersperger , Miterfinder der Nähmaschine
  • Max GrieĂźer, Schauspieler
  • Anton Kink , Zement
  • Max Reisch , Forscher
  • Eva Konrad , Politikerin
  • Hubertus Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg , Politiker
  • Adolf Pichler , Schriftsteller
  • Norbert Pfretzschner , Bildhauer
  • Hans Reisch , GrĂĽnder der SPAR Ă–sterreich
  • Karl Wendlinger, Rennfahrer
  • Matthäus Hörfarter, GrĂĽnder des ersten Kindergartens in Tirol
  • Hannes Bodner , Politiker
  • Manfred Linzmaier , Fussballinternationaler

Weblinks

Wikipedia

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