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Letzte Änderung für Artikel Innsbruck: 19.02.2006 13:56

Innsbruck

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Karte: Innsbruck in √Ėsterreich
Bild:Karte_oesterreich_innsbruck.png
Karte: Innsbruck in Tirol
Tirol Karte (Innsbruck)
Basisdaten
Bundesland : Tirol
NUTS -III-Region: AT332 INNSBRUCK
Politischer Bezirk : Innsbruck (Statutarstadt)
Gerichtsbezirk : Innsbruck
Fläche : 104,91 km²
Einwohner : 134.803 (2005)

ca 250.000 mit Vororten

Bevölkerungsdichte : 1.269 Einwohner/km²
H√∂he : 574 m √ľ. NN
Tiefster Punkt: 565 m √ľ. NN
(Inn bei Ampass)
H√∂chster Punkt: 2.641 m √ľ. NN
(w. Praxmarerkarspitze)
Postleitzahlen : 6010 - 6080
Vorwahl : 0512
Geografische Lage :
Koordinaten: 47¬į 16' N, 11¬į 23' O
47¬į 16' N, 11¬į 23' O
Kfz-Kennzeichen : I
Gemeindekennziffer : 70101
Gliederung Stadtgebiet: 9 Katastralgemeinden
Adresse Stadtverwaltung: Maria-Theresien-Str. 18
6020 Innsbruck
Offizielle Webseite: www.innsbruck.at
E-Mail-Adresse: kontakt@magibk.at
Politik
B√ľrgermeisterin : Hilde Zach (F√ľr Innsbruck)
Gemeinderat : 40 Mitglieder:
16 F√ľr Innsbruck,
5 √ĖVP , 5 SP√Ė , 5 Gr√ľne ,
3 FP√Ė ,
2 Soziales Innsbruck,
2 Rudi Federspiel,
1 Tiroler Seniorenbund,
1 Karl Braun

Innsbruck ist die Hauptstadt des Bundeslandes Tirol der Republik √Ėsterreich im Inntal an der Alpen-Transit-Strecke Brenner (Auto- und Eisenbahn) nach S√ľdtirol / Italien .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt ist eingegrenzt von der Nordkette des Karwendelgebirges im Norden und von den Vorbergen der alpinen Zentralkette (Patscherkofel) im S√ľden. Westlich nahe bei Innsbruck ( Kematen ) trennt sich das Inntal mit der vorgelagerten Martinswand in ein westliches Ober- und ein √∂stliches Unterinntal.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Zum Stadtgebiet geh√∂ren neben dem bebauten Talboden noch der Teil der Nordkette vom Kleinen Solstein (2.637 m) bis zur Rumer Spitze (2.454 m) und dahinterliegend das vom Gleirschbach (der in die Isar m√ľndet) durchflossene Samertal mit der M√∂slalm und einem Teil der Gleirsch-Halltal-Kette (die 2.641 m hohe Westliche Praxmarerkarspitze bildet dabei den h√∂chsten Punkt des Stadtgebiets). Dieses Gebiet ist auf Fahrwegen nur von Scharnitz her erreichbar.

Im S√ľden dehnt sich das Stadtgebiet √ľber einen Teil des s√ľd√∂stlichen Mittelgebirges bis zum Abhang des Patscherkofels (2.246 m) aus, der jedoch nicht mehr dazugeh√∂rt.

Gewässer

In dieser Liste sind alle Gewässer angegeben, die auf dem Stadtgebiet von Innsbruck liegen.

Zufl√ľsse zum Inn

Im Karwendel

  • Gleirschbach (flie√üt im Hinterautal in die Isar)
    • Angerbach

Sonstige Gewässer

Nachbargemeinden

Das Stadtgebiet von Innsbruck grenzt direkt an folgende Gemeinden, die alle im Bezirk Innsbruck Land liegen:

Zirl Scharnitz Absam, Thaur, Rum
Völs Bild:Windrose_klein.png Ampass, Aldrans
Götzens, Natters, Mutters Schönberg im Stubaital, Patsch Lans

Stadtgliederung

Innsbruck gliedert sich in neun Katastralgemeinden , die aus ehemals selbst√§ndigen Gemeinden oder Gemeindeteilen gebildet wurden. Sie haben jedoch keine eigenst√§ndige Verwaltung. Das Stadtrecht der Landeshauptstadt Innsbruck 1975 erlaubt die Einteilung des Gemeindegebiets in Stadtbezirke, davon wurde aber bisher kein Gebrauch gemacht. F√ľr den d√∂rflichen und r√§umlich eigenst√§ndigen Stadtteil Igls wurde ein Stadtteilausschuss gegr√ľndet.


Innsbruck: Blick √ľber die Stadt Richtung Westen.

Die Katastralgemeinden sind noch in Statistische Bezirke unterteilt, die zum Teil auch im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet werden.

Folgend sind die Katastralgemeinden mit einer Unterteilung in weitere Stadtteile angegeben:


Innsbruck: Blick √ľber die Stadt Richtung Norden.

Klima

  • mittlerer Jahresniederschlag: 875 mm
  • Jahresmittel der Lufttemperatur: 10,0 ¬įC (J√§nner -1,0; Juli 20,3)
  • mittlere relative Luftfeuchtigkeit: 74 %
  • mittlere j√§hrliche Sonnenscheindauer: 1.835 h

Geschichte

Historische Karte (um 1888)
Historische Karte (um 1888)

Besiedlungsspuren aus dem Innsbrucker Stadtgebiet lassen sich bis in die Jungsteinzeit zur√ľckverfolgen. Vorr√∂mische Ortsnamen und Urnenfeldergr√§ber in Wilten, Amras, H√∂tting und M√ľhlau zeigen, dass das Innsbrucker Becken seit 3.000 Jahren durchgehend besiedelt ist.

Im 4. Jahrhundert legen die Römer zum Schutz der römischen Reichsstraße Verona - Brenner - Augsburg die Militärstation Veldidena (Wilten) an, die um 600 während der Völkerwanderung zerstört wird.

An der Stelle des Kastells Veldidena wird 1138 das Stift Wilten er√∂ffnet, zu dem das ganze Gebiet zwischen Sill und Inn geh√∂rt. Der Inn kann nur auf einer vom Stift betriebenen F√§hre √ľberquert werden, √ľber die der gesamte Italienverkehr l√§uft.

Graf Berchtold V. l√§sst um 1165 die erste Innbr√ľcke errichten, die den Marktort am n√∂rdlichen Innufer unterhalb von H√∂tting (die heutigen Stadtteile St. Nikolaus und Mariahilf) mit einem Gebiet s√ľdlich des Innufers verbindet, das er 1180 vom Stift Wilten durch einen Tauschvertrag erwirbt und auf dem das erstmals 1187 urkundlich erw√§hnte und mit Marktrechten ausgestattete "Insprucke" entsteht. Der lateinische Name Innsbrucks Oeni Pons oder Oenipontum (von oenus Inn, pons Br√ľcke) ist darauf zur√ľckzuf√ľhren.

Zwischen 1187 und 1205 erh√§lt der Markt das Stadtrecht , das Einfluss und Reichtum durch Zolleinnahmen bringt, da der gesamte Handelsverkehr √ľber den Brenner von nun an seinen Weg durch Innsbruck und √ľber die Innbr√ľcke nimmt.

Das Stadtsiegel und -wappen zeigt die Innbr√ľcke in Vogelsperspektive und wird ab 1267 verwendet.

Durch einen weiteren Tauschvertrag mit dem Stift Wilten kann 1281 die Stadt um die Neustadt erweitert werden (heutige Maria-Theresien-Straße ungefähr bis zur Meranerstraße).

Die Brennerstrecke ist bereits um 1300 befestigt und weitgehend mit Wagen befahrbar, w√§hrend die anderen Alpen√ľberg√§nge, wie die Via Claudia Augusta noch l√§ngere Zeit nur mit Saumtieren begehbar bleiben.

Herzog Friedrich IV. (Friedrich mit der leeren Tasche) macht Innsbruck 1420 zur Residenzstadt und lässt die Lauben und den Hofgarten anlegen. Der Stadtturm (1442-50 an das 1358 erbaute Alte Rathaus angebaut), die Hofburg (1456), das Goldene Dachl (1497/98-1500) und die Ottoburg (1495) werden gebaut.

1485 finden auf Betreiben des Inquisitors und späteren Verfassers des Hexenhammers , Heinrich Institoris Hexenprozesse statt, die wegen schwerer Verfahrensmängel im selben Jahr eingestellt werden.

Das um 1500 erbaute Alte Zeughaus ist zu seiner Zeit eines der bedeutendsten Waffenlager Europas. Innsbruck hat zu dieser Zeit etwa 5.000 Einwohner. Die Schwarzmander f√ľr das Grabmal Kaiser Maximilians I. werden 1509-1550 gegossen und 1553-1563 die Hofkirche errichtet.

Durch die Innauen wird 1585 eine Stra√üe von M√ľhlau nach Hall angelegt, die von noch heute erhaltenen Wegs√§ulen ges√§umt ist.

Als erstes festes Opern- und Theaterhaus im deutschen Sprachraum wird 1629-30 von Leopold V. die Dogana errichtet, an deren Stelle heute das Kongresshaus steht.

Mit Erzherzog Sigmund Franz stirbt 1665 die Tiroler Linie der Habsburger aus. Das bedeutet zwar das Ende Innsbrucks als Residenzstadt, dadurch bleibt aber das gotische Stadtbild der Altstadt erhalten.

Kaiser Leopold I. gr√ľndet am 15. Oktober 1669 die Universit√§t Innsbruck mit vier Fakult√§ten . Nachdem sie zweimal aufgel√∂st und wieder er√∂ffnet wird, werden die Philosophische und die Juridische Fakult√§t 1826 durch Kaiser Franz I endg√ľltig wiedererrichtet.

Ab 1858 f√ľhrt die Eisenbahn √ľber Kufstein nach M√ľnchen, 1867 √ľber den Brenner nach Bozen ( Brennerbahn ) und 1884 √ľber den Arlberg ( Arlbergbahn ). In der Folge entwickelt sich rasch der Fremdenverkehr .

20. Jahrhundert

Seit 1904 ist Innsbruck mit Fulpmes durch die Stubaitalbahn verbunden, seit 1912 mit Garmisch-Partenkirchen durch die Mittenwaldbahn. Beide Bahnen wurden von Josef Riehl geplant.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wird Innsbruck von italienischen Truppen besetzt, welche erst 1924 wieder abziehen. Die Stadt erleidet durch die Truppen keinerlei Schaden.

W√§hrend des Zweiten Weltkrieges wird Innsbruck 21 Mal von den Alliierten bombardiert , am 16. Dezember 1944 wird dabei auch der 1717-24 auf romanischen und gotischen Vorg√§ngerbauten errichtete Innsbrucker Dom schwer besch√§digt. Bei Kriegsende ist Innsbruck eine der wenigen St√§dte √Ėsterreichs, die kampflos durch Widerstandsgruppen den US-Truppen √ľbergeben wird.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 geh√∂rt Innsbruck zur Franz√∂sischen Besatzungszone im besetzten Nachkriegs√∂sterreich . Von der Milit√§rverwaltung wird auf dem Gebiet eines ehemaligen Milit√§rlagers ein DP-Lager eingerichtet f√ľr bis zu j√ľdische so genannte Displaced Persons .

Im Zuge des Wiederaufbaus ab 1948 und durch die Olympischen Spiele entstehen neue Stadtteile wie die Reichenau und das olympische Dorf. Innsbruck ist zweimaliger Austragungsort der olympischen Winterspiele (Olympische Winterspiele 1964 und Olympische Winterspiele 1976) und der Winter-Paralympics (1984 und 1988). Mitte der 1990er Jahre gab es Initiativen, die Olympischen Winterspiele ein drittes Mal nach Innsbruck zu bringen, und zwar 2006 , nach einer Volksbefragung wurden die Initiativen aber fallen gelassen. Alle Tiroler Bezirke hatten sich daf√ľr ausgesprochen, die Bewohner von Innsbruck allerdings dagegen.

Während Douglas Adams 1971 Innsbruck besucht und in einem Feld liegend den Sternenhimmel betrachtet, hat er die Idee zum Buch Per Anhalter durch die Galaxis (Originaltitel "The Hitchhiker's Guide To The Galaxy" (engl.) ).

1974 wird die elektrische √úberlandstra√üenbahn nach Hall eingestellt. Innsbrucks Altb√ľrgermeister Alois Lugger bereut diesen Schritt sp√§ter als den gr√∂√üten Fehler in seiner Amtszeit.

In den 1960er und 1970er Jahren ist der Raum um Innsbruck Aktionsbasis f√ľr viele S√ľdtirol-Terroristen, die versuchten, S√ľdtirol von Italien loszutrennen und an √Ėsterreich anzuschlie√üen. In der Folge verf√ľgte Innsbruck auch √ľber ein US-Konsulat, welches jeweils mindestens 15 Personen besch√§ftigte. Dem US-Konsulat wurden Geheimdienstaktivit√§ten im S√ľdtiroler und norditalienischen Raum nachgesagt. So waren US-Geheimdienste in Attentate auf S√ľdtirol-Terroristen beteiligt und halfen den italienischen Beh√∂rden, S√ľdtirol-Terroristen in Nordtirol auszuheben.

Nach dem Ausbau des Innsbrucker Flughafens in der H√∂ttinger Au werden seit 1980 regul√§re Fl√ľge nach Z√ľrich und Wien angeboten. Heute gibt es mehrmals t√§gliche Fl√ľge nach Frankfurt am Main, Wien, London , Z√ľrich, Nizza , Hannover, Graz, Stavanger , G√∂teborg , Olbia und in einige andere St√§dte. Der Flughafen spielt eine gro√üe Rolle im Incoming-Tourismus mittels Charterflug, insbesondere im Winter. Im Sommer gibt es seinerseits viele Charterfl√ľge, insbesondere nach Griechenland .

1988 zelebrierte Papst Johannes Paul II. in Innsbruck eine Freiluftmesse im Bergiselstadion.

1998 kommt es beim größten Snowboard-Spektakel der Welt, dem Air&Style Contest im Bergiselstadion, zu einer Massenpanik, bei der mehrere Jugendliche getötet werden.

Die irakische Architektin Zaha Hadid entwirft die 2001 gebaute neue Bergiselschanze. Der französische Architekt Dominique Perrault plante die Innsbrucker Rathaus-Galerien.

Die Medizinische Fakult√§t der Leopold-Franzens-Universit√§t, eine der vier urspr√ľnglichen Fakult√§ten, wird Anfang 2004 zur zweiten eigenst√§ndigen Innsbrucker Universit√§t, der Medizinischen Universit√§t Innsbruck.

2005 findet in Innsbruck erstmals die Universiade statt. Außerdem ist Innsbruck in diesem Jahr, neben Wien, Austragungsort der Eishockey A-WM.

2008 ist Innsbruck ein Austragungsort der Fu√üball-Europameisterschaft 2008 , welche von √Ėsterreich und der Schweiz gemeinsam ausgerichtet wird.

Religionen

Innsbruck ist Sitz einer katholischen Diözese, die den westlichen und mittleren Teil von Tirol bis zum Fluss Ziller sowie Osttirol umfasst. Bis zum Ende des zweiten Weltkriegs war Innsbruck Teil der Diözese Brixen . Innsbruck ist der Sitz einer bekannten Theologischen Universität, an der Persönlichkeiten wie Petrus Canisius oder Karl Rahner lehrten.

Dar√ľberhinaus findet sich im Stadtgebiet Kirchen anderer Religionsgemeinschaften wie z.B. Protestanten (im Saggen und in der Reichenau), Mormonen (in Amras), Moslems (diverse Kulturzentren in einzelnen Stadtteilen).

Eingemeindungen

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung in Innsbruck
Bevölkerungsentwicklung in Innsbruck
Einwohnerentwicklung
Jahr Bevölkerung
2005 134.803
2003 114.888
1991 118.112
1981 117.287
1971 116.010
1961 100.695
1951 95.055
1939 81.710
Jahr Bevölkerung
1934 78.797
1923 70.240
1910 65.221
1900 49.727
1890 38.463
1880 32.157
1869 26.573
1500 ca. 5.000

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 40 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl am 9. April 2000 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 16 B√ľrgerliste "F√ľr Innsbruck" - stellt die B√ľrgermeisterin
  • 5 Die Innsbrucker Gr√ľnen (siehe Tiroler GR√úNE )
  • 5 SP√Ė
  • 5 √ĖVP
  • 3 FP√Ė
  • 2 Liste Rudi Federspiel
  • 2 W√§hlervereinigung Dr. Norbert Wimmer-Soziales Innsbruck
  • 1 Tiroler Seniorenbund
  • 1 Karl Braun-Der Innsbrucker-F√ľr Arbeitnehmer

Stadtsenat

Der Stadtsenat besteht aus 7 Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:

  • Hilde Zach - B√ľrgermeisterin
  • Dr. Michael Bielowski - 1. Vizeb√ľrgermeister
  • DI Eugen Sprenger - 2. Vizeb√ľrgermeister
  • Mag. Christine Oppitz-Pl√∂rer
  • Dr. Georg Gschnitzer
  • Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter
  • Mag. Ulrike Schindl-Helldrich

Städtepartnerschaften

Mit Freiburg verbindet Innsbruck einen Teil seiner Geschichte, so war es von 1386 bis 1805 Teil des von Innsbruck aus regierten habsburgischen Vorderösterreich. Freiburg hat außerdem wie Innsbruck eine Seilbahn von der Stadt.
  • Grenoble seit 1963
Mit Grenoble verbindet Innsbruck die √§hnliche Lage einer Gro√üstadt im Gebirge. Nach der Bildung einer Bundesregierung aus √ĖVP und FP√Ė im Jahre 2000 stellte Grenoble die St√§dtepartnerschaft jedoch ruhend.
  • Sarajevo seit 1980
  • Aalborg seit 1982
  • Tiflis seit 1982
  • New Orleans seit 1995
Mit New Orleans verbindet Innsbruck ein langjähriger Studentenaustausch der Universität Innsbruck, so findet alljährlich die Innsbruck International Summer School statt.
  • Krakau seit 1998

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Der in Innsbruck gesprochene Dialekt geh√∂rt der s√ľdbairischen Dialektgruppe an (siehe Dialekte in Tirol).

Theater

  • Innsbrucker Kellertheater
  • Tiroler Landestheater
  • Treibhaus

Neben diesen gibt es noch zahlreiche kleinere Theater und Kleinkunstbetriebe.

Museen

Insgesamt gibt es in Innsbruck rund 20 Museen.

Musik

  • Ambraser Schlosskonzerte
  • Innsbrucker Festwochen der Alten Musik

Bauwerke

Kirchengebäude

Parks

Naturdenkmäler

Sport

  • FC Wacker Tirol ( Fu√üball )
  • Sportverein Innsbruck ( Fu√üball )
  • HC TWK Innsbruck ( Eishockey )
  • Hypo Tirol ( Volleyball )
  • Swarco Raiders Tirol ( American Football )
  • Rugby Club Innsbruck ( Rugby )

Seit 1952 ist Innsbruck ein Austragungsort der Vierschanzentournee.

Innsbruck war zusammen mit Wien Austragungsort der Eishockey-Weltmeisterschaft 2005 . Im Tivoli-Stadion wird zusammen mit anderen Austragungsorten die Fußball-Europameisterschaft 2008 abgehalten.

Vom 12. bis 22. Januar 2005 fand in Innsbruck und Umgebung die Winter-Universiade statt, die internationalen Winterspiele der Studierenden.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Bergsilvester
  • New Orleans Festival
  • Innsbrucker Sonnwend
  • Internationales Filmfestival Innsbruck

Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur

Innsbruck ist Wirtschafts-, Verwaltungs- und kultureller Mittelpunkt West√∂sterreichs, zweisaisonales Fremdenverkehrszentrum (√ľber 1 Mio. √úbernachtungen) und Kongress- und Universit√§tsstadt, Flughafen Kranebitten; Schauplatz der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976.

Eine √ľberregional bedeutende Messeveranstaltung ist die Gastronomiemesse fafga.

Wirtschaft

2001 gab es in Innsbruck 7.964 Arbeitsstätten, davon 41 Unternehmen mit mehr als je 200 Beschäftigten. Insgesamt waren per Stichtag 15. Mai 2001 78.186 Beschäftigte angestellt.

Rund 34.500 Menschen pendeln täglich in die Stadt ein, davon 75 % aus dem Bezirk Innsbruck Land . Die Arbeitslosenrate betrug im Jahresdurchschnitt 2004 5 %.

In der Stadt leistet der Sektor der Verm√∂gensverwaltung (32 %) vor dem √∂ffentlichen Dienst (14 %) und dem Sektor Verkehr und Nachrichten√ľbermittlung (13 %) den st√§rksten Beitrag zur lokalen Bruttowertsch√∂pfung.

Landwirtschaft wird vor allem in den Stadtteilen Arzl, Amras, Hötting, Vill und Igls betrieben. Im Bereich der Nordkette, die zugleich eine Funktion als Naherholungsgebiet hat, findet sich auch Almwirtschaft .

Medien

  • ORF -Landesstudio Tirol
  • Tiroler Tageszeitung
  • Telesystem Tirol
  • Tirol TV
  • Antenne Tirol
  • Welle 1 Stadtradio
  • 6020 Stadtmagazin
  • 6020ONLINE.at eMagazin
  • Die Neue Zeitung f√ľr Tirol
  • Tiroler Kronenzeitung
  • Stadtblatt Innsbruck
  • Innsbruck informiert

√Ėffentliche Einrichtungen

Innsbruck ist Sitz eines Bezirksgerichtes , des Landesgerichtes (f√ľr Tirol) und des Oberlandesgerichtes (zust√§ndig f√ľr Tirol und Vorarlberg).

Weitere Einrichtungen der Landes- und Stadtverwaltung, Universitätsklinik, Gebietskörperschaften des Bundes, Interessensvertretungen, Schulen und die Universität haben hier ihren Sitz.

Bildung

Tourismus

Verkehr

Innsbruck verf√ľgt √ľber einen internationalen Flughafen im Westen der Stadt (Kranebitten). Dieser ist der Heimatflughafen von Austrian Arrows und der Welcome Air.

Innsbruck liegt an der A12, der Inntalautobahn , welche Innsbruck nach Westen bis zur Arlbergschnellstra√üe und im Osten bis zum Autobahndreieck Rosenheim verbindet, von welchem die Autobahnen nach M√ľnchen und Salzburg abzweigen. In s√ľdliche Richtung, Richtung Brenner und Italien ist Innsbruck an die A13, die Brennerautobahn angebunden. In Richtung Norden besteht keine Autobahn , sondern nur eine Anbindung via Bundesstra√üe √ľber den Zirler Berg nach Seefeld und weiter √ľber Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen.

Innsbruck ist an das internationale Eisenbahnnetz angebunden. Die Stadt liegt an der Westbahn , welche von Wien √ľber Linz, Salzburg und Innsbruck nach Z√ľrich/Basel und Bregenz f√ľhrt. Von Innsbruck beginnt damit nach Westen die Strecke der Arlbergbahn . In Richtung Osten fahren neben den Z√ľgen auf der Westbahnstrecke auch noch Z√ľge, welche bei W√∂rgl in Richtung Klagenfurt und Graz und in der weiteren Folge bis nach Belgrad abbiegen.

In Nord-S√ľd-Richtung f√ľhrt die Eisenbahnstrecke M√ľnchen-Verona √ľber Innsbruck, wobei bei Innsbruck die Brennerbahn zum Brenner, also nach Italien startet. Au√üerdem ist Innsbruck nach Norden √ľber die Mittenwaldbahn mit Garmisch-Partenkirchen und in der weiteren Folge mit dem Au√üerfern verbunden.

Den Knoten des Ost-West-Verkehrs und des Nord-S√ľd-Verkehrs bildet der Hauptbahnhof.

Innsbruck verf√ľgt √ľber ein attraktives Verkehrsinfrastrukturnetz. Im Stadtgebiet werden von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben neben einem Autobusnetz auch ein Oberleitungsbus-Netz und ein Stra√üenbahnnetz betrieben, sowie nach Betriebsschlu√ü der regul√§ren Linien ein Nachtbusnetz . Das Stra√üenbahnnetz besteht aus den Linien 1, 3, 6 und STB, wobei die Linie 6 die Igler ist und Anbindung an das √∂stliche Mittelgebirge bietet, und die STB als Stubaitalbahn Innsbruck mit dem westlichen Mittelgebirge, Natters, Mutters und dem Stubaital ( Telfes , Fulpmes) verbindet. Seit 2003 wird im Rahmen eines Zehnjahresprogrammes das Stra√üenbahnnetz modernisiert und erweitert, die Stubaitalbahn zur Nord-S√ľd-Stadtregionalbahn ausgebaut und eine Ost-West-Stadtregionalbahn errichtet.

Außerdem verband bis Dezember 2005 die Hungerburgbahn, eine Standseilbahn, Innsbruck mit der Hungerburg und dem Alpenzoo. Ab 2007 wird eine neue, teilweise unterirdisch verlaufende Standseilbahn sie ersetzen. Weiters ist es möglich, mit der Nordkettenbahn, einer Seilschwebebahn, auf die Hafelekarspitze auf 2.269 m zu fahren. Von diesem Punkt aus genießt man einen grandiosen Blick auf die ehemalige Olympiastadt, sowie auf die Dörfer und Gebirge ringsum.

Siehe auch: Liste der Straßen in Innsbruck

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe Hauptartikel Liste der Söhne und Töchter der Stadt Innsbruck

Sonstiges

Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdorf (Spendenvolumen 2000: 128,3 Mio. ‚ā¨) hat ihren Sitz in Innsbruck.

Der weltweit t√§tige √∂sterreichische Auslandsdienst wurde 1992 von Andreas Maislinger in Innsbruck gegr√ľndet und hat hier seine Zentrale.

Weblinks

Wikinews: Innsbruck ‚Äď aktuelle Nachrichten

Wikipedia

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