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Letzte Änderung für Artikel Wasserburg am Inn: 29.01.2006 00:08

Wasserburg am Inn

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Wappen Karte
Wappen von Wasserburg am Inn Karte Wasserburg am Inn in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Kreis : Rosenheim
Fläche : 18,8 km²
Einwohner : 12.348 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 657 Einwohner/km²
H√∂he : 419 m √ľ. NN
Postleitzahl : 83512
Vorwahl : 08071
Geografische Lage : 48¬į 04' n. Br.
12¬į 13' √∂. L.
Kfz-Kennzeichen : RO (bis 1972: WS)
Gemeindekennzahl : 09 187 182
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marienplatz 2
83512 Wasserburg/Inn
Website: www.wasserburg.de
E-Mail-Adresse: info@stadt.wasserburg.de
Politik
B√ľrgermeister : Michael K√∂lbl ( SPD )

Wasserburg am Inn ist eine Stadt etwa 55 km √∂stlich der bayerischen Landeshauptstadt M√ľnchen im n√∂rdlichen Landkreis Rosenheim.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wasserburg am Inn bietet mit ihrer landschaftlichen Lage eine Besonderheit: Die Altstadt liegt malerisch auf einer vom Inn umflossenen Halbinsel, die nur √ľber eine schmale, h√∂hergelegene Landzunge erreichbar ist. Vom gegen√ľberliegenden Steilufer, der sogenannten Innleiten, √ľberblickt man die ganze Altstadt mit ihrer bis ins Mittelalter zur√ľckreichenden Bausubstanz.

Ortsteile

Ortsteile sind Attel, Attlerau, Au, Edgarten, Elend, Gabersee , Gern, Heberthal, Kobl, Kornberg, Kroit, Langwiederberg, Limburg, Osterwies, Reisach, Reitmehring , Rottmoos, Seewies, Staudham, Viehhausen, Wasserburg a. Inn selbst sowie Weikertsham.

Kupferstich von Michael Wening in Topographia Bavariae um 1700
Kupferstich von Michael Wening in Topographia Bavariae um 1700

Geschichte

Hallgraf Engelbert verlegte 1137 seinen Stammsitz von Limmburg in seine "Wasserburg". Durch die Innschiffahrt, den Salzhandel und die hiermit verbunden Einnahmen gelangte die am Fuße der Burg bald entstandene Siedlung zu Wohlstand und erwarb in der ersten Hälfte des 13. Jhd. Stadtrechte. 1247 wurde Wasserburg nach 17-wöchiger Belagerung durch Herzog Ludwig (später Ludwig II der Strenge) erobert. Seither war Wasserburg Wittelsbacher Besitz (Erbvertrag). 1248 erfolgt die Aufnahme Wasserburgs in die Bayer. Landtafel (Landstände).

Ansichtskarte von 1911
Ansichtskarte von 1911

Wasserburg am Inn war vor 1803 Pflegamt und Sitz des Landgerichts. Wasserburg besaß jedoch ein Stadtgericht mit wichtigen magistratischen Eigenrechten. 1807 wurde dem Landgericht Wasserburg das Landgericht Haag zugeschlagen.

Beim Bau der am 1. Mai 1876 er√∂ffneten Bahnstrecke Rosenheim - M√ľhldorf erhielt Wasserburg zun√§chst nur einen rund vier Kilometer westlich des Ortes gelegenen Bahnhof im Nachbardorf Reitmehring, da die in Nord-S√ľd-Richtung verlaufende Strecke aus topographischen Gr√ľnden nicht √ľber Wasserburg gef√ľhrt werden konnte. Am 27. September 1905 wurde eine Zweigstrecke Ebersberg - Wasserburg er√∂ffnet, die von Ebersberg kommend √ľber die nun "Wasserburg Bahnhof" genannte Station in Reitmehring hinaus bis "Wasserburg Stadt" gebaut wurde. Der Streckenabschnitt zwischen "Wasserburg Bahnhof" und dem Stadtzentrum Wasserburgs wurde im Fr√ľhjahr 1987 nach einem Dammrutsch gesperrt und seither nicht mehr wiederer√∂ffnet. Die Bahnstation in Reitmehring stellt hingegen nach wie vor die Anbindung Wasserburgs an das Eisenbahnnetz sicher.

Bei der Gebietsreform von 1972 wurde der Gro√üteil des bis dahin existierenden Landkreises Wasserburg mit der Stadt selbst dem Landkreis Rosenheim zugeordnet. 1985 bis 1987 erfolgte der Bau der Umgehungsstra√üe der B304, die vorher direkt durch die historische Altstadt f√ľhrte. 1992 erfolgte die Wiederaufnahme der einstmals bedeutenden Schifffahrt auf dem Inn.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

  • Erstes Imagin√§res Museum
  • Heimatmuseum (Herrenstra√üe 13)
  • Feuerwehrmuseum (Im Hag 3)
  • Wegmachermuseum
  • Galerie im Ganserhaus
Panorama-Aufnahme der Innbr√ľcke

Bauwerke

  • Brucktor am Eingang zur Altstadt
  • Heilig-Geist-Spital mit "Imagin√§rem Museum" (Zeigt Reproduktionen bekannter Kunstwerke)
  • Marktplatz mit Rathaus
  • Kernhaus (Patrizierhaus mit Rokokofassade von Johann Baptist Zimmermann)
  • Frauenkirche (√§lteste Kirche der Stadt, Barock umgestaltet)
  • St. Jakob (sp√§tgotische Hallenkirche)
Wasserburg vom Aussichtspunkt "Schöne Aussicht"
  • Burg der Hallgrafen
  • Dominikaner - Kloster Altenhohenau

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1888 , 28. Mai , Dr. Jakob Fischbacher, ‚Ć 16. Februar 1972, Politiker (Bayernpartei), MdL , Partei- (1952/53) und Fraktionsvorsitzender (1952-60).
  • 1898 , 28. Dezember , Josef Estermann , ‚Ć 08. November 1982, Mitglied der " Freiheitsaktion Bayern " am 28. April 1945 , Erster B√ľrgermeister des besetzten Wasserburg am Inn, sp√§ter Landrat
  • 1915 , 10. Juni , Josef Bauer, † 15. Juli 1989, deutscher Politiker ( CSU ), MdB , MdL (Bayern), letzter Landrat im Landkreis Wasserburg am Inn
  • 1918 , 8. Januar , Sepp Bradl , ‚Ć 3. M√§rz 1982 in M√ľhlbach am Hochk√∂nig, Skispringer , Sieger der Vierschanzentournee (1953)
  • 1931 , Josef Anton "Toni" Meggle III, deutscher Unternehmer, Aufsichtsratsvorsitzender der Meggle AG
  • 1984 , 7. September , Anne Breitreiner, Basketballerin, DBBL-Rookie of the Year 2003, DBBL-Allstar 2005, 2x Deutscher Meister, Deutscher Pokalsieger, EM-Teilnahme
  • Heidi Haas, S√§ngerin
  • Renate Stautner, Textdichterin

Wikipedia

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