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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Cham: 15.02.2006 14:59

Landkreis Cham

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Cham Lage des Landkreises Cham in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Verwaltungssitz : Cham
FlĂ€che : 1.509,96 kmÂČ
Einwohner : 131.294 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte : 87 Einwohner je kmÂČ
Kfz-Kennzeichen : CHA
KreisschlĂŒssel : 09 3 72
Kreisgliederung: 39 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Rachelstr. 6
93413 Cham
Website : www.landkreis-cham.de
E-Mail-Adresse : poststelle@lra.landkreis-cham.de
Politik
Landrat : Theo Zellner (CSU)
Lage des Landkreises Cham in Bayern

Der Landkreis Cham ist der östlichste Landkreis des Regierungsbezirks Oberpfalz in Bayern. Nachbarkreise sind im Norden und im Osten die tschechische PlzeƈskĂœ kraj , im SĂŒden die Landkreise Regen und Straubing-Bogen und im Westen die Landkreise Regensburg und Schwandorf.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geographisch gehört das Kreisgebiet fast völlig den Großlandschaften des OberpfĂ€lzer und des Bayerischen Waldes an, die durch die Cham- Further Senke voneinander getrennt werden. Der Fluss Regen durchzieht den Kreis von SĂŒdosten nach Westen. Eine geologische Besonderheit ist der sogenannte „Pfahl“. Das Kreisgebiet ist nahezu identisch mit dem Gebiet des Naturparks „Oberer Bayerischer Wald“.

Wirtschaft

Die Wirtschaftsstruktur im Landkreis Cham ist von mittelstÀndischen Unternehmen in Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungsgewerbe geprÀgt. Schwerpunkte des verarbeitenden Gewerbes sind Elektrotechnik, Maschinenbau, Kunststofftechnologie und Metallerzeugnisse.

Verkehr

Der Landkreis Cham ist durch die Bundesstraßen 16 (Regensburg–Roding), 20 (Straubing–Furth im Wald), 22 (Cham–Weiden) und 85 (Amberg–Passau) an das Bundesfernstraßennetz angeschlossen. Die naheliegendsten Autobahnen sind A 3, A 93 und A 92. Als einer der wenigen Landkreise in Bayern wird der Landkreis Cham nicht von einer Autobahn durchzogen.

Geschichte

Die belegbare Geschichte im Gebiet des heutigen Landkreises Cham beginnt im Jahre 748. Das Regensburger Kloster St. Emmeram grĂŒndete die „Cella“, die Urpfarrei in ChammĂŒnster. Sitz der weltlichen Herrschaft der Mark Cham waren zunĂ€chst die Königshofbezirke Cham und Roding. Die 976 als „civitas chamma“ erwĂ€hnte Reichsburg Cham mit den umliegenden Burgen Runding, Haidstein, Chamerau und Wetterfeld war militĂ€rischer Mittelpunkt der Mark an der Grenze zu Böhmen.

In das 11. Jahrhundert fallen zahlreiche OrtsgrĂŒndungen; im 12. Jahrhundert wurden im Regental die bedeutenden Klöster Reichenbach und Walderbach gegrĂŒndet, die bis zur Reformation die Besiedlung der Umgebung vorantrieben. Nach 1667 wurden sie zu Wegbereitern der Rekatholisierung der Oberpfalz.

In den Hussitenkriegen im 15. Jahrhundert war das Grenzland besonders betroffen, der „Further Drachenstich“ greift dieses Thema in einem Festspiel auf. Thema eines Freilichtspiels („Trenck der Pandur vor WaldmĂŒnchen“) ist auch der Österreichische Erbfolgekrieg von 1741 bis 1745. Mit der Verwaltungsreform 1803 wurden die alten Landgerichtsbezirke aufgehoben. 1838 wurde das Landgericht Cham dem Kreis Oberpfalz und Regensburg zugeteilt, nachdem es seit 1817 zum Unterdonaukreis gehörte. Das Landgericht Kötzting blieb in Niederbayern, wĂ€hrend WaldmĂŒnchen und Roding schon immer zur Oberen Pfalz gehörten. 1862 entstanden aus den Landgerichten die BezirksĂ€mter, die 1931 in Landkreise umbenannt wurden.

Die frĂŒheren Landkreise Cham, Kötzting und WaldmĂŒnchen, der östliche Teil des Landkreises Roding und einige Gemeinden anderer Kreise wurden 1972 im Zuge der Gebietsreform zum neuen Landkreis Cham zusammengeschlossen, der damit wieder annĂ€hernd den historischen Gebietsumfang der alten Markgrafschaft Cham erreichte.

Mit dem Beitritt des Nachbarlandes Tschechien zur EuropĂ€ischen Union am 1. Mai 2004 wurde die jahrzehntelange Abschottung nach Osten endgĂŒltig ĂŒberwunden. Der Landkreis Cham liegt heute in der Mitte der EuropĂ€ischen Union.

Politik

Der Landrat Theo Zellner (CSU) ist seit dem 1. Mai 1996 im Amt.

StÀdte und Gemeinden

StÀdte

  1. Bad Kötzting (7.403)
  2. Cham (17.341)
  3. Furth im Wald (9.387)
  4. Roding (11.462)
  5. Rötz (3.537)
  6. WaldmĂŒnchen (7.362)

MĂ€rkte
Âč Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft

  1. Eschlkam (3.551)
  2. Falkenstein (3.344) Âč
  3. Lam (2.910)
  4. Neukirchen b.Hl.Blut (4.015)
  5. Stamsried (2.293) Âč

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Falkenstein
    1. Falkenstein, Markt (3.344)
    2. Michelsneukirchen (1.789)
    3. Rettenbach (1.802)
  2. Stamsried
    1. Pösing (995)
    2. Stamsried, Markt (2.293)
  3. Tiefenbach
    1. Tiefenbach (2.206)
    2. Treffelstein (1.029)
  4. Wald
    1. Wald bei Cham (2.780)
    2. Zell (1.833)
  5. Walderbach
    1. Reichenbach (1.189)
    2. Walderbach (2.095)
  6. Weiding
    1. Gleißenberg (988)
    2. Weiding (2.598)

Gemeinden

  1. Arnschwang (2.073)
  2. Arrach (2.723)
  3. Blaibach (2.061)
  4. Chamerau (2.688)
  5. Grafenwiesen (1.654)
  6. Hohenwarth (2.130)
  7. Lohberg (2.098)
  8. Miltach (2.360)
  9. Pemfling (2.249)
  10. Rimbach (2.037)
  11. Runding (2.375)
  12. Schönthal (2.042)
  13. Schorndorf (2.544)
  14. Traitsching (4.101)
  15. Waffenbrunn (2.054)
  16. Willmering (2.201)
  17. Zandt (1.873)

Keine Gemeindefreien Gebiete

(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Sonstiges

Seit 1983 besteht eine Partnerschaft mit dem Lichtenrader Volkspark in Berlin- Lichtenrade .

1992 wurde eine Partnerschaft mit dem sĂ€chsischen Landkreis Bautzen begrĂŒndet.

Eine beliebte Homonym-Wortspielerei , die mit dem Kreis zu tun hat, ist der Satz Als ich grad nach Cham kam, war der Zug nach Furth furt (fort). Die betreffende Eisenbahnlinie liegt im Kreisgebiet.

Weblinks

Wikipedia

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