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Letzte Änderung für Artikel Miltenberg: 15.02.2006 11:36

Miltenberg

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Wappen Karte
Wappen von Miltenberg Deutschlandkarte, Position von Miltenberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Unterfranken
Landkreis : Miltenberg
Fläche : 60,18 km²
Einwohner : 9626 (30.06.2005)
Bevölkerungsdichte : 162 Einwohner je km²
H√∂he : 127 m √ľ. NN
Postleitzahl : 63897
Postleitzahl(alt) : 8760
Vorwahl : 09371
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 42' 14" N, 09¬į 15' 52" O
49¬į 42' 14" N, 09¬į 15' 52" O
Kfz-Kennzeichen : MIL
Gemeindeschl√ľssel : 09 6 76 139
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Engelplatz 69
63897 Miltenberg
Website: www.stadt-miltenberg.de
E-Mail-Adresse: post@miltenberg.de
Politik
B√ľrgermeister : Joachim Bieber (CSU)

Miltenberg am Main, Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises, verf√ľgt √ľber etwa 10.000 Einwohner und geh√∂rt seit 1816 zu Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Das historische Miltenberg liegt linksmainisch am linken Knie des Mainvierecks zwischen Spessart und Odenwald. Da sich im Gebiet Miltenbergs das Bett des Mains relativ nahe dem Fuß des Odenwaldes befindet, verbleibt auf der linken Mainseite nur ein schmaler Streifen nutzbarer Fläche, die in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder vom Mainhochwasser unter Wasser gesetzt wurde. Die sich hier befindliche Altstadt nahm teilweise beträchtlichen Schaden an diesen Hochwassern. Etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts breitete sich Miltenberg, nach Landkäufen von der Nachbargemeinde Großheubach auch auf der rechten Mainseite aus.

Geschichte

Historische Altstadt und Mildenburg
Historische Altstadt und Mildenburg

In der N√§he des heutigen Miltenberg stie√ü der Limes auf den Main, der ab hier weiter nordw√§rts die nat√ľrliche Grenze des R√∂mischen Reiches nach Germanien hin darstellte. Es befinden sich die √úberreste zweier r√∂mischer Kastelle zwischen Miltenberg und B√ľrgstadt (Kastell Miltenberg-Ost) sowie zwischen Miltenberg und Kleinheubach (Altstadtkastell).

Im Schutz der Mildenburg (erbaut um 1200 ) entwickelte sich die Stadt Miltenberg. Sie wurde 1237 erstmals schriftlich erwähnt. Bereits im Mittelalter war der Miltenberger Buntsandstein sehr begehrt. Daher wurden in den umliegenden Wäldern Objekte wie Mahlsteine oder Säulen gehauen.

Hinweisplatte an der Heune-Säule
Hinweisplatte an der Heune-Säule

Bis 1803 geh√∂rte Miltenberg zum Kurf√ľrstentum Mainz. Dies manifestiert sich bis heute im Mainzer Rad im Stadtwappen. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss kam Miltenberg zum F√ľrstentum Leiningen , mit dem es 1806 dem Gro√üherzogtum Baden einverleibt wurde. Nachdem die Stadt ab 1810 zum Gro√üherzogtum Hessen-Darmstadt geh√∂rte, wurde sie schlie√ülich 1816 Teil Bayerns.

Aus Miltenberg stammen auch die sog. Heunes√§ulen, die f√ľr den Bau des Mainzer Domes bestimmt waren. Mitten auf dem Mainzer Domplatz steht heute eine dieser Heunes√§ulen mit einer entsprechenden Hinweistafel.

Miltenberg verf√ľgt √ľber eine historische Altstadt, die zahlreiche Fachwerkh√§user aufweist.

Wirtschaft

Wichtig ist vor allem der Tourismus, der insbesondere am Wochenende zahlreiche Besucher aus den hessischen Ballungszentren (Hanau, Offenbach am Main, Frankfurt am Main) nach Miltenberg sp√ľlt, ferner der Buntsandstein und der Handel.

Miltenberg ist straßentechnisch hervorragend an die hessischen Ballungsgebiete angebunden, in denen viele Einwohner Arbeit finden.

Entwicklung des Stadtgebiets

1912 und 1955 erwirbt Miltenberg Gelände auf der rechten Mainseite zur Erweiterung der Stadt.

Eingemeindungen

In die Stadt Miltenberg wurden eingemeindet:

  • 1. Januar 1971 : Breitendiel
  • 1. Januar 1976 : Mainbullau
  • 1. Januar 1976 : Schippach (mit Berndiel)
  • 1. Januar 1976 : Wenschdorf (mit Monbrunn)

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Hotel Riesen
Hotel Riesen
  • Sehenswert sind die Mildenburg, die historische Altstadt, das "Schnatterloch" (historischer Marktplatz), das Hotel Zum Riesen (eines der √§ltesten oder evtl. das √§lteste Gasthaus Deutschlands), das alte Rathaus, das W√ľrzburger sowie das Mainzer Tor und die historischen St√§tten in den umliegenden W√§ldern.
  • Miltenberg liegt seit 1990 am Fr√§nkischen Rotwein Wanderweg.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • am ersten Wochenende im Juli findet das Altstadtfest statt.Weitere Informationen zum Fest auf der Seite www.historisches-miltenberg.de
  • ab dem letzten Wochenende im August findet eine Woche lang die Michaelismesse, das gr√∂√üte Volksfest am bayerischen Untermain, statt.

Persönlichkeiten

B√ľrgermeister der Stadt

  • 1870 - 1905: Jakob Josef Schirmer
  • 1906 - 1924: Franz Breitenbach
  • 1925 - 1930: Dr. Roland Schmid
  • 1930 - 1933: Wilhelm Schwesinger
  • 1933 - 1935: Josef Funk
  • 1935 - 1945: Anton Burkart
  • 1945 - 1951: Oskar Sermersheim
  • 1952 - 1966: Anton Blatz
  • 1966 - 1978: Ludwig B√ľttner
  • 1978 - 1990: Anton Vogel
  • seit 1990: Joachim Bieber

Söhne und Töchter der Stadt

  • Johannes Butzbach ( 1477 Miltenberg - 1516 Maria Laach )
  • Johannes Hartung ( 1505 Miltenberg - 1579 Freiburg im Breisgau)
  • Joseph Martin Kraus ( 1756 Miltenberg - 1792 Stockholm )
  • Philipp Wirth ( 1808 Miltenberg - 1878 Miltenberg)

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

  • Pater Petrus Karl Mangold , Franziskaner, (1920 - 1931 Seelsorger und Volksmissionar im Kloster Miltenberg), ‚Ć 18. Juli 1942 im KZ Dachau

Literatur

  • Michael Josef Wirth: Chronik der Stadt Miltenberg, Miltenberg 1890; Reprint: Neustadt/ Aisch 1987 ( ISBN 3-923006-58-6 )
  • Jakob Josef Schirmer: Chronik der Stadt Miltenberg, Miltenberg 2004 ( ISBN 3-00-013149-3 )
  • 750 Jahre Stadt Miltenberg 1237 - 1987. Beitr√§ge zur Geschichte, Wirtschaft und Kultur einer fr√§nkischen Stadt, Miltenberg 1987

Weblinks

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