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Letzte Änderung für Artikel Sachsen: 20.02.2006 15:45

Sachsen

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Freistaat Sachsen
Landesflagge Landeswappen
Landesflagge Bild:Saxony (Coat-of-arms).gif
Basisdaten
Hauptstadt : Dresden
Fläche : 18.414,82 km² (10.)
Einwohner : 4.278.086 (6.) (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 232 Einwohner je km² (8.)
Schulden je Einwohner: 2.752 ‚ā¨ (2004)
Schulden insgesamt: 11,8 Mrd. ‚ā¨ (2004)
ISO 3166-2 : DE-SN
Offizielle Website : www.sachsen.de
Politik
Ministerpräsident : Georg Milbradt ( CDU )
(seit 18. April 2002)
regierende Parteien: CDU und SPD

Sitzverteilung im Landtag
seit Oktober 2004 (124 Sitze):
CDU 55
Die Linke.PDS 31
SPD 13
NPD 9
FDP 7
B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen 6
fraktionslos 3
letzte Wahl: 19. September 2004
nächste Wahl: Herbst 2009
Parlamentarische Vertretung
Stimmen im Bundesrat : 4
Karte
 Sachsen in Deutschland

Der Freistaat Sachsen (sorbisch: Swobodny Stat Sakska), historisch: Obersachsen bzw. Kursachsen, ist ein √∂stliches Land der Bundesrepublik Deutschland im mittelhochdeutschen Dialektsprachraum. Es grenzt an mehrere Bundesl√§nder an: im Norden an Brandenburg, im Nordwesten an Sachsen-Anhalt, im Westen an den Freistaat Th√ľringen und im S√ľdwesten an den Freistaat Bayern. Au√üerdem hat es Grenzen mit Tschechien (im S√ľden) und Polen (im Osten).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Derzeit existieren im Freistaat drei Gro√üst√§dte ‚Äď im Sommer 2003 waren es noch vier. Die mit Abstand gr√∂√üten sind Leipzig, mit einer Einwohnerzahl von etwa 500.500 und einer Fl√§che von 297,60 km¬≤ und Dresden, mit einer Einwohnerzahl von etwa 491.000 und einer Fl√§che von 328,30 km¬≤. Als dritte Gro√üstadt folgt die Stadt Chemnitz mit einer Einwohnerzahl von etwa 247.000 und einer Fl√§che von 220,85 km¬≤. Durch den starken Bev√∂lkerungsr√ľckgang durch Abwanderung in die westlichen (alten) Bundesl√§nder verlor die viertgr√∂√üte Stadt Zwickau Ende 2003 den Gro√üstadtstatus.

Die geografische Gliederung als das √∂stlichste deutsche Bundesland kann mit einer Vielzahl von Ans√§tzen erfolgen. Nach topografischen Gesichtspunkten eignet sich vor allem eine Einteilung in Flachland, H√ľgelland und Mittelgebirge.

Karte einiger wichtiger Landschaften Sachsens
Karte einiger wichtiger Landschaften Sachsens

Zum Flachland geh√∂ren vor allem die Leipziger Tieflandsbucht s√ľdlich von Leipzig sowie die Niederlausitz bzw. Oberlausitz im Nordosten. Beide sind durch j√ľngere Ablagerungen aus dem eiszeitlichen Pal√§oz√§n und den Flussniederungen gekennzeichnet, sowie insbesondere durch deren terti√§re Braunkohlevorkommen im Untergrund. Das H√ľgelland weiter s√ľdlich mit seinen weitfl√§chigen L√∂√üablagerungen (L√∂√üh√ľgelland) und der damit verbundenen hohen Bodenqualit√§t geht auf die Endmor√§nenbildung zur√ľck. Die s√§chsischen Mittelgebirge gliedern sich von West nach Ost durch eher unscharfe Grenzen. Im S√ľdwesten Sachsens erstreckt sich das eigentlich bis nach Bayern reichende Vogtland mit dem Erzgebirgsbecken als Nordgrenze und dem Elstergebirge im S√ľdosten. Nach Osten folgt die Pultscholle des Erzgebirges, welches meist in West- und Osterzgebirge (geteilt durch das Fl√∂hatal), seltener auch zus√§tzlich in das Mittelerzgebirge untergliedert wird. Die H√∂henlagen nehmen dabei von West nach Ost langsam ab, weshalb auch die mit 1215 Metern h√∂chste Erhebung Sachsens, der Fichtelberg, zum West- bzw. Mittelerzgebirge geh√∂rt. Nach S√ľden erstreckt sich das Erzgebirge √ľber die Landesgrenze hinaus bis an den Egertalgraben. Den n√∂rdlichen Bereich des Erzgebirges entlang der Kammlagen nimmt der Naturpark Erzgebirge/Vogtland ein. Das S√§chsische Elbland trennt das Erzgebirge schlie√ülich nach Nordosten von Lausitzer Bergland und Zittauer Gebirge ab. Neben diesen Landschaftseinheiten gibt es zahlreiche weitere Unterscheidungen und Nuancen, welche in der Liste der Landschaften in Sachsen verzeichnet sind.

Eine weitere Gliederung Sachsens kann nach hydrologischen Gesichtspunkten erfolgen. Der wichtigste, gr√∂√üte und einzig schiffbare Fluss ist die Elbe. Sie durchzieht den Freistaat von S√ľdosten nach Nordwesten. Wichtige Quellfl√ľsse sind die Mulde, die Wei√üeritz, die Zschopau, die Wei√üe Elster und die Spree, deren allgemeine Flie√ürichtung Norden ist und die ebenfalls zum Fluss-System der Elbe geh√∂ren. Im Osten wird der Freistaat von der Lausitzer Nei√üe begrenzt, die in die Oder m√ľndet.

Geschichte des Freistaates Sachsen

Siehe auch: Hauptartikel Geschichte Sachsens

Der erste ‚ÄěFreistaat‚Äú Sachsen entstand 1918 nach der Abdankung des kurs√§chsischen K√∂nigs und Aufl√∂sung des K√∂nigreichs Sachsen. 1945 entstand das ‚ÄěLand‚Äú Sachsen als Teil der sowjetisch besetzten Zone im vorangegangen Deutschen Reich aus dem Gebiet des vormaligen Freistaates und aus Teilen der preu√üischen Provinz Schlesien westlich der Nei√üe. Im Jahr 1952 wurde u.a. das Land Sachsen in einem neuen diktatorischen Staat DDR aufgel√∂st und in 3 kleinere Bezirke aufgeteilt: Sachsen in Leipzig, Chemnitz, sp√§ter umbenannt in Karl-Marx-Stadt und Dresden. Nach dem Untergang des kommunistischen DDR-Regimes und Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland wurde im Herbst 1990 auch der Freistaat Sachsen wieder errichtet.

Wappen und Flagge

Das Wappen geht auf das ehemalige K√∂nigreich Sachsen zur√ľck - insbesondere auf das Geschlecht der Askanier, deren anhaltinische Linie ebenfalls ein goldenen Schild mit schwarzen Querbalken f√ľhrte. Obwohl der Schild bereits im 12. Jahrhundert auftauchte, wurde der gr√ľne Rautenkranz erst um 1260 aufgelegt. Er steht f√ľr den Verzicht des askanischen Hauses Sachsen-Wittenberg auf sein Stammland in Niedersachsen-Lauenburg und verdankt seine Form dem gotischen Baustil. Als die m√§nnliche Linie der Askanier um 1422 ausstarb, √ľbernahmen die 'Markgrafen zu Mei√üen' die Kurw√ľrde und das Wappen.

Wie auch in anderen L√§ndern gibt es f√ľr Sachsen ein Wappenzeichen. Da dies oft als zu modern empfunden wurde hat das Land im Jahr 2005 ein weiteres Wappenzeichen eingef√ľhrt. Die Wappenzeichen d√ľrfen im Gegensatz zu dem Wappen von jedermann genehmigungsfrei verwendet werden. Die Landesfarben wurden von K√∂nig Friedrich August 1815 eingef√ľhrt; eine der ersten literaischen Erw√§hnungen der Farben findet sich in einem Lied von Carl Hinkel .

Die Landesflagge ist wei√ü-gr√ľn; die Landesdienstflagge tr√§gt zus√§tzlich das Landeswappen.

Bild:Saxony (Coat-of-arms).gif Wappenzeichen Wappenzeichen Landesflagge Bild:Saxony (State service flag).gif
Landeswappen Wappenzeichen (modern) Wappenzeichen Landesflagge Landesdienstflagge

Religionen in Sachsen

In Sachsen sind alle gro√üen Kirchen vertreten, wobei das Land mehrheitlich evangelisch-lutherisch gepr√§gt ist. Ein vergleichsweise geringer Teil der Bev√∂lkerung bekennt sich zum r√∂misch-katholischen Glauben . Dar√ľber hinaus finden sich in Sachsen zahlreiche Freikirchen und andere christliche Gemeinschaften, sowie eine j√ľdische und muslimische Minderheit.

Der vorwiegende Teil der Bevölkerung Sachsens ist säkularisiert.

Politik

Die CDU ist in Sachsen seit der Wende die mit Abstand stärkste Volkspartei. Seit dem 18. April 2002 ist Georg Milbradt Ministerpräsident von Sachsen, seit dem 10. November 2004 steht er einer CDU / SPD -Koalition vor. Sein Stellvertreter ist der SPD-Landesvorsitzende Thomas Jurk. Im Folgenden sein Kabinett:

Der S√§chsische Landtag besteht in der 4. Wahlperiode (2004 - 2009) aus 124 Abgeordneten (normal 120). Diese teilen sich wie folgt auf: CDU 55 Sitze, Die Linkspartei. 31 Sitze, SPD 13 Sitze, NPD 9 Sitze, FDP 7 Sitze, B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen 6 Sitze, Fraktionslose 3 Sitze. Landtagspr√§sident ist Erich Iltgen, es gibt drei Vizepr√§sidenten: Regina Schulz, Andrea Dombois, Gunther Hatzsch. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion ist Fritz H√§hle, der PDS-Fraktion Peter Porsch, der SPD-Fraktion Cornelius Weiss, der NPD-Fraktion Holger Apfel, der FDP-Fraktion Holger Zastrow und die Fraktionsvorsitzende der Gr√ľnen-Fraktion Antje Hermenau.

Im Januar 2005 kam es im Landtag von Sachsen zum Skandal, als das Parlament aus Anlass des Einzuges der NPD-Abgeordneten eine Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus abhalten wollte und die Abgeordneten der NPD daraufhin aus Protest gegen diese Form einer Anklage ihrer Partei demonstrativ den Sitzungssaal verließen.

Der Verfassungsgerichtshof des Freistaates Sachsen befindet sich in Leipzig.

Siehe auch:

Verwaltungsgliederung

Regierungsbezirke

Sachsen ist in die drei Regierungsbezirke Dresden (1), Chemnitz (2) und Leipzig (3) untergliedert.
Die Regierungsbezirke enthalten insgesamt 22 Landkreise und sieben kreisfreie Städte (Stand: 1. Januar 2006 ).

Landkreise

Die 22 sächsischen Landkreise im Einzelnen:

  1. Annaberg (ANA) (2)
  2. Aue-Schwarzenberg (ASZ) (2)
  3. Bautzen (BZ) (1)
  4. Chemnitzer Land (GC) (2)
  5. Delitzsch (DZ) (3)
  6. Döbeln (DL) (3)
  7. Freiberg (FG) (2)
  8. Kamenz (KM) (1)
  9. Leipziger Land (L) (3)
  10. Löbau-Zittau (ZI) (1)
  11. Meißen (MEI) (1)
  12. Mittlerer Erzgebirgskreis (MEK) (2)
  13. Mittweida (MW) (2)
  14. Muldentalkreis (MTL) (3)
  15. Niederschlesischer Oberlausitzkreis (NOL) (1)
  16. Riesa-Großenhain (RG) (1)
  17. Sächsische Schweiz (PIR) (1)
  18. Stollberg (STL) (2)
  19. Torgau-Oschatz (TO) (3)
  20. Vogtlandkreis (V) (2)
  21. Weißeritzkreis (DW) (1)
  22. Zwickauer Land (Z) (2)
Landkreiskarte: Sachsen

Kreisfreie Städte

Die sieben kreisfreien Städte Sachsens im Einzelnen:

Kreisreform

Bis zum Jahr 2011 soll im Rahmen der Verwaltungsreform der Landesbehörden auch eine erneute Kreisreform erfolgen, welche vorsieht, aus den 22 Landkreisen 12 zu machen und die sieben kreisfreien Städte auf drei zu reduzieren. Bei dieser Reform könnte es zu nachfolgender Kreiszusammenlegung kommen:

(LK = Landkreis, KS = kreisfreie Stadt)

Landkreise:

  1. LK Delitzsch + LK Leipziger Land
  2. LK Torgau-Oschatz + LK Muldentalkreis + LK Döbeln
  3. LK Riesa-Großenhain + LK Meißen
  4. LK Kamenz + KS Hoyerswerda
  5. LK Niederschlesischer Oberlausitzkreis + KS Görlitz
  6. LK Bautzen + LK Löbau-Zittau
  7. LK Weißeritzkreis + LK Sächsische Schweiz
  8. LK Freiberg + LK Mittlerer Erzgebirgskreis
  9. LK Mittweida + LK Chemnitzer Land
  10. LK Stollberg + LK Annaberg + LK Aue-Schwarzenberg
  11. LK Zwickauer Land + KS Zwickau
  12. LK Vogtlandkreis + KS Plauen

kreisfreie Städte:

  1. Leipzig
  2. Chemnitz
  3. Dresden

Städte und Gemeinden

Sachsen besteht aus insgesamt 514 politisch selbständigen Städten und Gemeinden (Stand: 1. Januar 2006 ). Diese verteilen sich wie folgt: sieben kreisfreie Städte, 35 Große Kreisstädte und 472 sonstige kreisangehörige Gemeinden (136 Städte und 336 Gemeinden). Die kreisangehörigen Gemeinden haben sich teilweise zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zu Verwaltungsgemeinschaften zusammen geschlossen: 251 Gemeinden sind in 101 Verwaltungsgemeinschaften und 34 Gemeinden in 10 Verwaltungsverbänden eingebunden.

Größte Städte

Stadt Kreis Einwohnerzahl am
31. Dezember 2000
Einwohnerzahl am
31. Juli 2005
Leipzig kreisfrei 493.208 499.199
Dresden kreisfrei 477.807 489.700
Chemnitz kreisfrei 259.246 247.460
Zwickau kreisfrei 103.008 98.335
Plauen kreisfrei 71.543 69.281
Görlitz / Zhorjelc kreisfrei 61.599 57.884
Hoyerswerda / Wojerecy kreisfrei 50.203 43.302
Freiberg Freiberg 45.428 43.434
Bautzen / BudyŇ°in Bautzen 43.353 42.294
Pirna Sächsische Schweiz 42.108 40.178
Freital Weißeritzkreis 40.129 39.141
Riesa Riesa-Großenhain 39.367 36.848
Radebeul Meißen 32.246 33.026
Meißen Meißen 29.398 28.532
Limbach-Oberfrohna Chemnitzer Land 27.552 26.970
Zittau / ŇĹitawa L√∂bau-Zittau 27.454 25.638
Glauchau Chemnitzer Land 27.285 26.179
Delitzsch¬Ļ Delitzsch 26.331 27.945
Wei√üwasser/O.L. / BńõŇāa Woda Niederschlesischer
Oberlausitzkreis
26.107 21.797
Werdau Zwickauer Land 26.077 24.430
Annaberg-Buchholz Annaberg 24.495 23.123
Coswig Meißen 24.035 22.365
Reichenbach im Vogtland Vogtlandkreis 23.469 22.164
Crimmitschau Zwickauer Land 23.305 22.330
Markkleeberg Leipziger Land 23.157 23.718
Döbeln Döbeln 23.128 21.356
Schwarzenberg/Erzgeb. Aue-Schwarzenberg 20.201 18.517
Auerbach/Vogtl.² Vogtlandkreis 20.042 21.246
Borna³ Leipziger Land 20.010 22.657

¬Ļ Eingemeindung von D√∂bernitz am 1. M√§rz 2004
¬≤ Eingemeindung von Rebesgr√ľn am 1. Januar 2003
³ Eingemeindung von Wyhratal am 1. Januar 2004

Siehe auch: Liste der Orte in Sachsen

Wirtschaft

Die s√§chsische Wirtschaft hat nach der Wiedervereinigung der Territorien der ehemaligen DDR mit der Bundesrepublik Deutschland einen starken Strukturwandel erlebt. Die in der Industrie stark r√ľckst√§ndigen Betriebe wurden meist geschlossen. Braunkohlewerke wurden stillgelegt und befinden sich zur Zeit in der Rekultivierung.
Heute steht Sachsen vor Th√ľringen auf einem Spitzenplatz der mitteldeutschen Wirtschaft, wenngleich das Problem der hohen Arbeitslosigkeit noch immer nicht gel√∂st ist. Sachsen hat mit Wachstumsraten der Industrie zwischen acht und zehn Prozent die h√∂chsten in Deutschland und kann in Teilen bei wichtigen Wohlstandindikatoren zu den westlichen Bundesl√§ndern bereits aufschlie√üen. So liegt das verf√ľgbare Einkommen der Altersgruppe von 20-35 √ľber dem Bundesschnitt, jedoch wird dieses Ergebnis von den niedrigen Einkommen der Gruppen ab 40 verw√§ssert. Insgesamt ist der Strukturwandel noch nicht abgeschlossen, befindet sich aber im Vergleich zu Altstandorten der Industrie in Westdeutschland (Rhein-Main-Gebiet, Saarland, Salzgitter, Ruhrgebiet) auf guten Wege.

Ballungsräume und Infrastruktur

Vor allem die Ballungsräume Leipzig-Halle und Chemnitz-Zwickau sind Antrieb der sächsischen Wirtschaft. Das Ballungsgebiet Dresden ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt der wirtschaftlich stärkste Raum Sachsens. Dresden spielt dabei durch die Ansiedlung von AMD und Infineon sowie vieler Zulieferbetriebe eine wichtige Rolle in der Mikrotechnologie. Diese drei Räume bilden die Ecken der Metropolregion Sachsendreieck.

Au√üerdem gibt es in der s√ľdlichen Lausitz, dem Vogtland und dem Erzgebirge auch verdichtete l√§ndliche R√§ume, die d√ľnnbesiedelten Gebieten in Nordsachsen (z. B. Niederschlesischer Oberlausitzkreis) gegen√ľberstehen.

Die wichtigsten Autobahnstrecken in Sachsen entstanden schon in den 1930-er Jahren, welche in den letzten Jahren auf den modernsten Stand gebracht wurden. Wichtige Stra√üenbauprojekte sind die Verbindungen der A 72 zwischen Chemnitz und Leipzig, die A 17 zwischen Dresden und Prag und die A 38 als S√ľdumfahrung Leipzigs.

Sprache

Der heute umgangssprachlich als "S√§chsisch" bezeichnete Dialekt Obersachsens (Kursachsen), des heutigen Bundeslandes Sachsen (sowie des s√ľdlichen Sachsen-Anhalts) geh√∂rt zur Th√ľringisch-Obers√§chsischen Dialektgruppe des Hochdeutschen. Im Freistaat Sachsen werden haupts√§chlich mei√üenische und lausitzische Dialekte gesprochen, die zu der ostmitteldeutschen Dialektgruppe geh√∂ren.

In der Lausitz wird ein obersorbischer Dialekt der sorbischen Sprache, die zur westslawischen Sprachgruppe gez√§hlt wird, von rund 60.000 Sorben gesprochen. Diese Sprache ist aber in ihrer Existenz gef√§hrdet. Des Weiteren existieren in den Mittelgebirgen S√ľdsachsens das Vogtl√§ndisch und das Erzgebirgisch als eigenst√§ndige Dialekte mit Verwandtschaft zum Ostfr√§nkischen und Nordbairischen.

Tourismus

Insbesondere das Erzgebirge, die Sächsische Schweiz, das Zittauer Gebirge und das Sächsische Vogtland sind vom Tourismus geprägt, der nach dem Wahlsieg der rechtsextremen NPD beträchtlich in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Siehe auch: Hauptartikel Tourismus in Sachsen.

Siehe auch

Weblinks

Wikinews: Themenportal Sachsen ‚Äď aktuelle Nachrichten
Wiktionary: Sachsen ‚Äď Wortherkunft, Synonyme und √úbersetzungen
Commons: Sachsen ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

Wikipedia

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