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Letzte Änderung für Artikel Leipzig: 20.02.2006 15:23

Leipzig

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Wappen Karte
Stadtwappen von Leipzig Lage der kreisfreien Stadt Leipzig in Deutschland
Leitspruch
Leipzig kommt! (1992-2002)
Leipziger Freiheit. (Seit 2003)
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk : Leipzig
Landkreis : Kreisfreie Stadt
FlĂ€che : 297,60 kmÂČ
Einwohner : 500.352 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.682 Einwohner je kmÂČ
AuslÀnderanteil : 6,3%
Arbeitslosenquote : 20,2 % (31. Januar 2006)
Höhe : 113 m ĂŒ. NN
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 20' N, 12° 23' O
51° 20' N, 12° 23' O
Postleitzahlen : 04003-04357 (alt: 70xx)
Vorwahl : 0341
Kfz-Kennzeichen : L
GemeindeschlĂŒssel : 14 3 65 000
UN/LOCODE : DE LEJ
Stadtgliederung: 10 Stadtbezirke
mit 63 Ortsteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Neues Rathaus
Martin-Luther-Ring 4-6
04109 Leipzig
Offizielle Website: www.leipzig.de
E-Mail-Adresse: info@leipzig.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Andreas MĂŒller ( SPD ) [kommissarisch]
Leipziger Wahrzeichen: Völkerschlachtdenkmal
Leipziger Wahrzeichen: Völkerschlachtdenkmal

Leipzig ist die grĂ¶ĂŸte Stadt in Sachsen sowie eines der sechs Oberzentren dieses Bundeslandes. Zusammen mit Halle bildet Leipzig den Ballungsraum Leipzig-Halle . Leipzig ist Bestandteil der „Metropolregion Sachsendreieck“.

Der Name der Stadt leitet sich vom slawischen Lipsk (Linden-Ort) - so die bis heute im Sorbischen ĂŒbliche Bezeichnung - ab. Poetisch spricht man seit Goethe von „Klein-Paris“ oder auch „Pleiß-Athen“ (nach dem Fluss Pleiße).

Im Jahre 1165 verlieh Markgraf Otto der Reiche von Meißen Leipzig das Stadtrecht und das Marktprivileg. Heute hat Leipzig den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz eines der drei Regierungsbezirke des Freistaates Sachsen. In der NĂ€he liegende GroßstĂ€dte sind Berlin (etwa 145 km nördlich), Dresden (etwa 100 km sĂŒdöstlich), Chemnitz (etwa 70 km sĂŒdlich), Erfurt (etwa 100 km sĂŒdwestlich) und Magdeburg (etwa 100 km nordwestlich). Die Einwohnerzahl Leipzigs ĂŒberschritt etwa 1870 die Grenze von 100.000, wodurch sie offiziell zur Großstadt wurde. Heute hat Leipzig eine halbe Million Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Leipzig liegt im Zentrum der Leipziger Tieflandsbucht, einem Teil der Norddeutschen Tiefebene , und fast im Schwerpunkt der drei benachbarten LandeshauptstÀdte Dresden, Magdeburg und Erfurt.

Durch die Stadt fließt die Weiße Elster, in die hier die Pleiße, die Luppe und die Parthe mĂŒnden. Mit Leipzig wird vor allem die Pleiße in Verbindung gebracht, die unmittelbar am Stadtzentrum vorbeifließt. Anfang der 1950er Jahre wurden die Pleiße und ein Teil des ElstermĂŒhlgrabens wegen der Wasserverschmutzung durch die Braunkohleverarbeitung sĂŒdlich von Leipzig verrohrt und teilweise auch zugeschĂŒttet, sodass Leipzig seinen Charakter als Flussstadt verlor. Seit den 1990er Jahren werden die FlusslĂ€ufe nach und nach wieder freigelegt.

Die höchsten Erhebungen sind der MonarchenhĂŒgel (159 m), der kĂŒnstlich aufgeschĂŒttete Fockeberg (153 m) sowie der knapp außerhalb der Stadtgrenze liegende Galgenberg (163 m).

Natur

Entlang der FlĂŒsse zieht sich ein ausgedehntes Auwaldgebiet mitten durch die Stadt. Durch den Braunkohlen tagebau wurde sĂŒdlich von Leipzig ein Teil davon zerstört. Nach 1989 wurde der weitere Abbau gestoppt und mit der Rekultivierung der Tagebaurestlöcher begonnen. Inzwischen sind aus den gefluteten Tagebauen mehrere Seen als Leipziger Neuseenland entstanden, die eine gute WasserqualitĂ€t haben und der Naherholung dienen. Weitere Tagebaue befinden sich noch in der Flutung. Der Cospudener See liegt dem Leipziger Stadtzentrum am nĂ€chsten und dient schon gegenwĂ€rtig als Naherholungsgebiet.

Stadtgliederung und Nachbargemeinden

Leipzig besteht aus 10 Stadtbezirken mit 63 Ortsteilen , siehe Liste der Ortsteile Leipzigs fĂŒr die politische Gliederung und Liste der Stadtteile Leipzigs fĂŒr die historisch gewachsene Struktur.

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Leipzig. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt:

Stadtökologie

Die zu DDR -Zeiten betriebene Energiepolitik setzte sehr stark auf Braunkohle – so bezog Leipzig ĂŒber 75% seines Stromverbrauchs aus dem „braunen Gold“. Als Teil der mitteldeutschen Straße der Braunkohle gab es gerade im SĂŒden von Leipzig viele Tagebaue , der Grundwasserspiegel wurde abgesenkt, und Biotope wurden zerstört. Doch auch die FabrikabwĂ€sser hatten eine verheerende Wirkung fĂŒr die Leipziger Umwelt. So wurde die Pleiße in den 1950er Jahren quasi fĂŒr „tot“ erklĂ€rt, wenngleich heutzutage eine leichte Wiederbelebung des Flusses festzustellen ist.

Doch dies waren nicht die einzigen GrĂŒnde dafĂŒr, dass die Region Leipzig-Halle zu den schmutzigsten Regionen der ehemaligen DDR gehörte. Die Altindustrie fĂŒhrte ebenso wie die Braunkohlekraftwerke zu einer enorm hohen Luftverschmutzung . Unsanierte Altbauwohnungen schluckten sehr viel Energie , und auch die Fernheizsysteme waren energetisch nicht sonderlich effektiv. Altlasten beeinflussten die BodenqualitĂ€t negativ - auch gab es wenige geordnete MĂŒlldeponien. Das GrĂŒnflĂ€che-je-Einwohner-VerhĂ€ltnis ist 1990 sehr gering, ebenso wie der Pflegegrad der WĂ€lder. Es gab kaum Nachpflanzungen fĂŒr abgeholzte BĂ€ume, und großflĂ€chige Bodenversiegelungen vertrieben ganze Tierarten.

Nach der Wende entstanden große Einkaufsparks auf der grĂŒnen Wiese, und der Autoverkehr nahm stark zu. Doch auch die Arbeitslosigkeit stieg stark an, wobei die vielen Fabrikschließungen der Umwelt eine kleine Erholung gönnten. Ebenso wirkten sich die Abwanderungen in den Westen und die Umstellung von Kohle auf Erdgas positiv aus. Die Leipziger Wirtschaft stellt sich von Industrie auf Handel und Dienstleistung um, was wiederum zu einem Bauboom, gerade in der Innenstadt, fĂŒhrt. Die Verkehrsnetze werden ausgebaut, die Bodenversiegelung nimmt zu und auch die LĂ€rmbelĂ€stigung steigt an. Dennoch kehren einige Tierarten zurĂŒck, so wurden 2001 bspw. 175 KĂ€ferarten in der Innenstadt entdeckt. Auch die grĂŒnen Innenhöfe der Großsiedlungen bilden wieder wichtige Stadtbiotope, da sie den Tieren WĂ€rme und Futter bieten.

Das Kleinklima der Stadt sollte aber auch durch GebĂ€udebegrĂŒnungen verbessert werden – jedoch machten die neuen Parkplatzmassen viele Erfolge wieder kaputt. Trotzdem sind 50 % der StadtflĂ€che GrĂŒnflĂ€chen. Allerdings ist ein Drittel auf Kleingartenvereine zurĂŒckzufĂŒhren (ca. 26% waren als Mitglied in einem Kleingartenverein aktiv). In den letzten Jahren setzt auch Leipzig verstĂ€rkt auf erneuerbare Energien – Schulen haben Solaranlagen auf dem Dach, und Bauern stellen sich WindrĂ€der aufs Feld.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Leipzigs

Historischer Stadtplan und Umgebungskarte von Leipzig von 1876
Historischer Stadtplan und Umgebungskarte von Leipzig von 1876
Leipzig um 1900
Leipzig um 1900

Nach Grabungen von Herbert KĂŒas wurden ca. 900 n. Chr. im Gebiet des spĂ€teren MatthĂ€ikirchhofs an beiden Ufern der Parthe eine slawische Siedlung angelegt. Erstmals erwĂ€hnt wurde Leipzig 1015, als Thietmar von Merseburg von einer 'urbs Libzi' berichtet (Chronikon VII, 25). Als GrĂŒndungsjahr der Stadt gilt das Jahr 1165, in dem Markgraf Otto der Reiche von Meißen dem Ort an der Kreuzung der Via Regia mit der Via Imperii Stadtrecht und Marktprivileg erteilte.

Im Jahre 1409 wurde die "Alma mater Lipsiensis", die UniversitĂ€t Leipzig, als eine der Ă€ltesten deutschen UniversitĂ€ten gegrĂŒndet. 1519 fand in der Pleißenburg die Leipziger Disputation zwischen Martin Luther und dem Gegner der Reformation Johannes Eck statt. 1539 wurde die Reformation endgĂŒltig in Leipzig eingefĂŒhrt.

Leipzig erwarb den Spitznamen "Klein Paris", als die fortschrittsbewusste Messestadt im Jahr 1701 mit einer Straßenbeleuchtung ausgestattet wurde und sich fortan mit der mondĂ€nen Seine-Metropole vergleichen konnte.

Im Jahre 1813 fand die berĂŒhmte Völkerschlacht bei Leipzig statt, bei der im Zuge der sog. Befreiungskriege die gegen Napoleon verbĂŒndeten Heere der Österreicher , Preußen , Russen und anderer Frankreich und seinen VerbĂŒndeten, darunter das Königreich Sachsen eine der entscheidendsten Niederlagen beibrachten.

1839 wurde die Leipzig-Dresdner Eisenbahn als erste deutsche Fern bahnstrecke eröffnet. Leipzig entwickelte sich allmĂ€hlich zum wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in Mitteldeutschland , was sich auch darin Ă€ußerte, dass der nach Mailand grĂ¶ĂŸte Kopfbahnhof Europas von 1902 bis 1915 in Leipzig entstand.

Infolge der Industrialisierung , aber auch vielfĂ€ltiger Eingemeindungen der Vororte, stieg am Ende des 19. Jahrhunderts die Bevölkerungszahl rasant an. 1871 wurde Leipzig mit 100.000 Einwohnern Großstadt - und Leipzig wurde vor dem Zweiten Weltkrieg mit 750.000 Einwohnern zur fĂŒnftgrĂ¶ĂŸten Stadt Deutschlands, hinter Ostberlin zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt der damaligen DDR.

Im Jahr 1900 wurde der Deutsche Fußball-Bund in Leipzig gegrĂŒndet. Der VfB Leipzig wurde 1903 erster deutscher Fußballmeister.

Am 18. April 1945 besetzten Einheiten der 3.US-Armee die Stadt, welche endgĂŒltig am 2. Juli die sowjetischen Armee, aufgrund des 1. Londoner Zonenprotokolls von 1944 und den BeschlĂŒssen der Konferenz von Jalta , als Bestandteil der sowjetischen Besatzungszone ĂŒbernahmen. Die sowjetische MilitĂ€radministration bildete den "Rat der Stadt" und die Stadtverordnetenversammlung , deren Zusammensetzung zu DDR-Zeiten aber vom SED-Regime diktiert wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die wirtschaftliche Bedeutung Leipzigs infolge der Zugehörigkeit zur sowjetischen Besatzungszone bzw. zur DDR stark nach, was sich auch in einem kontinuierlichen RĂŒckgang der Einwohnerzahl Ă€ußerte. Zu DDR -Zeiten war sie Hauptstadt des Bezirks Leipzig.

1989 fĂŒhrten die von der Nikolaikirche ausgehenden Montagsdemonstrationen mit zum Ende der DDR.

Am 12. April 1996 wurde mit einem Festakt das neue MessegelÀnde eröffnet, das als modernstes Ausstellungs- und Kongresszentrum Europas in knapp dreijÀhriger Bauzeit errichtet wurde. Heute ist Leipzig immer noch als Messe -, Medien - und UniversitÀtsstadt bekannt, wenn auch die Bedeutung geringer ist als vor dem Krieg.

Religionen

FĂŒr eine ausfĂŒhrliche Geschichte der Religionen siehe Hauptartikel Geschichte Leipzigs

Die Bevölkerung der Stadt Leipzig gehörte anfangs zum Bistum Merseburg . Die Stadt war bereits ab 968 Sitz des Archidiakonats des Domdechanten des Hochstifts Merseburg. Im 13. Jahrhundert entstanden vier Klöster: St. Paul ( Dominikaner ), St. Thomas (Augustiner-Chorherren), Zum Heiligen Geist ( Franziskaner ) und St. Georg ( Zisterzienserinnen bzw. Benediktinerinnen ).

Erste lutherische Predigten wurden bereits 1522 abgehalten. GegenwĂ€rtig gehören alle Kirchengemeinden der Stadt zum Kirchenbezirk Leipzig, der zur Region Leipzig der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehört. Der Kirchenbezirk umfasst auch Gemeinden außerhalb der Stadt. Innerhalb der Landeskirche gibt es auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft.

Seit 1697 gab es in Leipzig wieder katholische Gottesdienste. 1980 wurde das Bistum Dresden-Meißen geschaffen, das heute zur Kirchenprovinz Berlin (Erzbistum Berlin) gehört. Leipzig wurde innerhalb des Bistums Meißen bereits 1921 Sitz eines Dekanats , zu dem heute auch Pfarrgemeinden außerhalb von Leipzig gehören. Katholische Hauptkirche der Stadt ist die Propsteikirche St. Trinitatis.

Einwohnerentwicklung

FĂŒr detaillierte Einwohnerzahlen siehe Hauptartikel Geschichte Leipzigs

Leipzig zĂ€hlt aktuell nach umfangreichen Eingemeindungen (Ende der 1990er Jahre) zu den flĂ€chengrĂ¶ĂŸten StĂ€dten Deutschlands . Vorher war es, im Gegensatz dazu, eine der kompaktesten GroßstĂ€dte. Die heutige Bevölkerungszahl hatte Leipzig bereits vor 1914 erreicht; vor Beginn des Zweiten Weltkriegs war es sogar die viertgrĂ¶ĂŸte Stadt mit ĂŒber 700.000 Einwohnern. Nach kriegsbedingtem RĂŒckgang hat Leipzig vor allem seit Ende der 1980er Jahre erheblichen Bevölkerungsschwund zu verzeichnen, sodass heute Leipzig etwa eine halbe Million Einwohner zĂ€hlt, obwohl die kĂŒrzlichen Eingemeindungen die FlĂ€che der Stadt etwa verdoppelten und mehrere große Industriegemeinden hinzukamen. Momentan steigt die Einwohnerzahl Leipzigs aber wieder langsam an.

Namensentwicklung

Jahr 7.–9. Jh. 1015 1165 1232 1402 1494 1507
Name Lipsk Libzi Lipz Lipzic Leiptzgk Lips Leipzig

Politik

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das zunĂ€chst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewĂ€hlt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunĂ€chst der StadtprĂ€sident: (1990-1994) Friedrich Magirius (parteilos). Seit 1994 ist der OberbĂŒrgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wĂ€hlte anfangs auch den OberbĂŒrgermeister . Seit 1994 wird der OberbĂŒrgermeister jedoch direkt vom Volk gewĂ€hlt.

Letzter gewĂ€hlter OberbĂŒrgermeister (seit 1998) ist Wolfgang Tiefensee. Er wurde im April 2005 wiedergewĂ€hlt, legte das Amt jedoch am 22. November 2005 nieder, dem Tag seiner Vereidigung zum Bundesverkehrsminister . Die AmtsgeschĂ€fte fĂŒhrt zurzeit der Verwaltungsdezernet Andreas MĂŒller . Neuwahlen finden am 5. Februar 2006 statt, ein zweiter Wahlgang folgt, falls nötig am 26. Februar. Kandidaturen fĂŒr das Amt haben bislang Benedict Rehbein (parteilos), Michael Weichert (B90/GrĂŒne), Burkhard Jung (SPD), Uwe Albrecht (CDU), sowie Dietmar Pellmann (Linkspartei) angekĂŒndigt.

(Liste aller Leipziger BĂŒrgermeister seit 1778 im Hauptartikel: BĂŒrgermeister der Stadt Leipzig)

In den letzten Jahren wurde die Leipziger Kommunalpolitik von einer informellen Koalition der großen Parteien CDU und SPD geprĂ€gt, in die fallweise auch die PDS einbezogen wurde (so genanntes Leipziger Modell). Dadurch wurde die Kontrollfunktion des gewĂ€hlten Stadtrats weitgehend ausgehebelt. Es kam deshalb zum ĂŒberraschenden Konkurs stĂ€dtischer Unternehmen und verschiedenen KorruptionsfĂ€llen, die 2004 zur Beurlaubung des StadtkĂ€mmerers und 2005 zur Beurlaubung eines beigeordneten BĂŒrgermeisters fĂŒhrten.

Ergebnis der Stadtratswahl vom 13. Juni 2004

Stimmverteilung 2004
Stimmverteilung 2004
Partei Stimmenanteil 2004 Stimmenanteil 1999 Gewinne/Verluste Sitze im Stadtrat
SPD 26,9 26,2 0,7 19
PDS 26,1 25,5 0,6 19
CDU 25,5 31,9 -6,4 19
GRÜNE 10,0 7,4 2,6 7
FDP 4,5 2,7 1,8 3
DSU 1,8 1,4 0,4 1
FORUM 1,6 1,6 0,0 1
WV VS-BA 2,6 3,2 -0,6 1

Die Wahlbeteiligung sank von 42,3 auf 38,6 %.

Ergebnis der OberbĂŒrgermeisterwahl vom 5. Februar 2006

Da kein Kandidat die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen konnte, bedarf es eines zweiten Wahlgangs am 26. Februar 2006.

Bewerber Partei Stimmenanteil 2006
Burkhard Jung SPD 41,6
Dr. Dietmar Pellmann PDS 15,5
Uwe Albrecht CDU 32,7
Michael Weichert GrĂŒne 6,1
Prof. Dr. Bernd-RĂŒdiger Kern DSU 0,9
Karsten Werner BĂŒSo 0,8
Benedict Rehbein Einzelbewerber 2,4

Die Wahlbeteiligung betrug 34,9 % gegenĂŒber 43,9 % im Jahr 2005 .

Wappen

Das Wappen der Stadt Leipzig zeigt in gespaltenem Schild, vorn in Gold einen rot gezungten und bewehrten schwarzen Löwen; hinten in Gold zwei blaue PfĂ€hle. Der Löwe der Markgrafen zu Meißen und die sogenannten "Landsberger PfĂ€hle" des Grafen von Landsberg sind alte wettinische Wappenbilder, die auf die Einbindung der Stadt Leipzig ins mittelalterliche Kursachsen verweisen. Nachweisen lĂ€sst sich das heutige Wappen erstmals 1468 als Siegel, auf denen vorher (um 1287) nur eine Burg bzw. eine Burg mit dem Löwen der Markgrafen zu sehen war.

Der Unterschied zum Dresdner Wappen besteht lediglich in der Tingierung der Landsberger PfĂ€hle, der zum Chemnitzer und Delitzscher Wappen in der Anordnung der Schilde - beim Wappen des Leipziger Lands wurde dem Leipziger Wappen noch ein Fluss hinzugefĂŒgt.

Die Stadtfarben sind blau-gelb.

StÀdtepartnerschaften

Leipzig unterhÀlt eine StÀdtepartnerschaft mit folgenden StÀdten:

  • Kiew , Ukraine - 2,6 Mio EW - seit 1961, erneuert 1992
  • Bologna, Italien - 380.000 EW - seit 1962, erneuert 1997
  • Krakau , Polen - 740.000 EW - seit 1973, erneuert 1995
  • BrĂŒnn , Tschechien - 400.000 EW - seit 1973, erneuert 1999
  • Lyon , Frankreich - 420.000 EW - seit 1981
  • Thessaloniki , Griechenland - 1 Mio EW - seit 1984
  • Hannover, Deutschland - 520.000 EW - seit 1987
  • Nanjing , Volksrepublik China - 5 Mio EW - seit 1988
  • Frankfurt am Main, Deutschland - 650.000 EW - seit 1990
  • Birmingham , Großbritannien - 1,0 Mio EW - seit 1992
  • Houston , USA - 2,5 Mio EW - seit 1993
  • Travnik , Bosnien und Herzegowina - 70.000 EW - seit 2003
  • Addis Abeba , Äthiopien - offiziell 2,2 Mio EW - seit Dezember 2004

Nach Leipzig benannte Ortschaften

In der kanadischen Provinz Saskatchewan gibt es eine Kleinstadt namens Leipzig.

Außerdem befinden sich mehrere nach Leipzig benannte Ortschaften in den USA. So tragen zwei Orte, in Delaware (203 Einwohner; Stand: 2000) und in Ohio (2.236 Einwohner; Stand: 2000), den der englische Aussprache angepassten Namen Leipsic. Außerdem grĂŒndeten Russlanddeutsche im Jahre 1901 in North Dakota ein New Leipzig , welches heute 326 Einwohner zĂ€hlt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Das neue GelÀnde der Leipziger Messe
Das neue GelÀnde der Leipziger Messe

Die Stadt Leipzig ist ĂŒber die Grenzen Deutschlands hinaus vor allem durch die Leipziger Messe bekannt. Zu den wichtigsten Messen des Jahres zĂ€hlen die Automobil International , die Leipziger Buchmesse, die Games Convention Leipzig und die Touristikmesse.

AnsÀssige Unternehmen

In Leipzig befinden sich auch große Industrieansiedlungen, darunter Siemens, Porsche und BMW. Auch Unternehmen der Kommunikations- und Informationstechnologien, wie Tochterunternehmen der Telekom (T-Systems) oder die PC-Ware AG sitzen in Leipzig. Das umsatzstĂ€rkste ostdeutsche Unternehmen (2003: 3,3 Mrd. Euro), der Energieversorger Verbundnetz Gas AG, hat hier ebenfalls seinen Sitz. Im Medienbereich ist einer der grĂ¶ĂŸten deutschen Filmunternehmen, die KINOWELT AG in Leipzig ansĂ€ssig. Neben Frankfurt am Main, MĂŒnchen und Stuttgart gilt Leipzig als ĂŒberregional bedeutsamer Bankenstandort.

Die MDR-Zentrale in Leipzig
Die MDR-Zentrale in Leipzig

Mit der Ansiedlung von einem BMW- und einem Porschewerk gelang es der Stadt, sich als Automobilstandort zu etablieren.

Ab 2008 geht dort das internationale Luftdrehkreuz der Post-Frachttochter DHL in Betrieb, das bisher in BrĂŒssel beheimatet war. Damit sollen 3500 ArbeitsplĂ€tze direkt am Flughafen entstehen und schĂ€tzungsweise 7000 in der nĂ€heren Umgebung.

Medien

Leipzig ist Hauptsitz des Mitteldeutschen Rundfunks. Die Media City, ein Studiokomplex fĂŒr Fernseh- und Filmproduktionen, an der der MDR beteiligt ist, befindet sich in unmittelbarer NĂ€he. Die Privatsender Radio PSR , Energy Sachsen , Radio Sachsen und Leipzig 91.3, das Lokalradio der UniversitĂ€t Mephisto 97.6 und das Freie Radio Radio Blau produzieren hier ihr Programm. Auch einen lokalen Fernsehsender hat die Stadt - Leipzig Fernsehen sendet rund um die Uhr ein lokales Fernsehprogramm fĂŒr die Messestadt. Die Leipziger Volkszeitung erscheint als einzige regionale Tageszeitung , produziert und gedruckt von der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft. Das bedeutendste Leipziger Stadtmagazin ist der Kreuzer .

Weiterhin ist Leipzig traditionell Sitz vieler Verlage, darunter die Evangelische Verlagsanstalt oder Benedictus Gotthelf Teubner , sowie Niederlassungen des Auer Verlag , von R. Brockhaus Verlag GmbH & Co.KG , der Tologo-Verlag und Insel-Verlag . Dennoch ist von der ehemaligen Buchstadt als die Leipzig weltweit berĂŒhmt war, nach der Wende 1990 nur wenig erhalten geblieben und viele Verlage mussten schließen. Ein neueres Beispiel hierfĂŒr ist der Reclam Verlag Leipzig, der im FrĂŒhjahr 2006 komplett in das Stuttgarter Reclam -Verlagshaus integriert wird. Lediglich die renommierte Buchreihe Reclam-Leipzig bleibt als Marke erhalten.

Öffentliche Einrichtungen

Die Stadt Leipzig ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts :

Architektur

Die kompakten Bauviertel der GrĂŒnderzeit wurden zu DDR -Zeiten vernachlĂ€ssigt und verfielen. Stattdessen setzte man zwischen 1960 und 1980 auf Großsiedlungen, wie bspw. Leipzig-GrĂŒnau, die ca. 40 % der nach 1945 in Leipzig entstandenen Wohnungen darstellten. Nach der Wende wurden viele GrĂŒnderzeithĂ€user aufwendig wiederbelebt, was zu einem großen Überhang an Wohnraum fĂŒhrte. Aufgrund seiner hohen baulichen und achitektonischen QualitĂ€t und der oftmals guten Lage, werden die sanierten Altbaustandorte den nunmehr ebenfalls sanierten Großwohnsiedlungen vorgezogen. Dadurch veröden zunehmend Viertel wie Leipzig-GrĂŒnau und Paunsdorf. Dort beginnt nun mit dem teilweisen RĂŒckbau und Umfeldaufwertungen die endgĂŒltige Gesundung der Immobilienstruktur.

Bildung und Forschung

Buchwand im Haus des Buches, bei der BĂŒcher statt Steine verwendet sind.
Buchwand im Haus des Buches, bei der BĂŒcher statt Steine verwendet sind.

UniversitÀt

  • UniversitĂ€t Leipzig; Die 1409 gegrĂŒndete UniversitĂ€t ist eine der Ă€ltesten UniversitĂ€ten Deutschlands. Hier studierten unter anderem Georgius Agricola, Tycho Brahe , Johann Gottlieb Fichte , Johann Wolfgang Goethe , Ulrich von Hutten, Erich KĂ€stner , Gottfried Wilhelm Leibniz , Gotthold Ephraim Lessing , Karl Liebknecht , Thomas MĂŒntzer , Friedrich Nietzsche , Novalis , Robert Schumann, Johann Gottfried Seume , Georg Philipp Telemann , Edvard Grieg und Richard Wagner. 1953 wurde sie in Karl-Marx-UniversitĂ€t umbenannt, doch erhielt sie 1991 wieder ihren alten Namen (Alma mater lipsiensis). Anfang der 1990er Jahre wurde ihr die ehemalige Deutsche Hochschule fĂŒr Körperkultur (DHfK) und die ehemalige PĂ€dagogische Hochschule Clara Zetkin angeschlossen.
Faust-Szene vor Auerbachs Keller (Ort des Fassrittes in Goethes Faust I) in der MĂ€dlerpassage
Faust-Szene vor Auerbachs Keller (Ort des Fassrittes in Goethes Faust I) in der MĂ€dlerpassage

Hochschulen

  • Hochschule fĂŒr Grafik und Buchkunst Leipzig; die traditionsreiche Hochschule wurde bereits 1764 als Akademie fĂŒr Malen, Zeichnen und Architektur gegrĂŒndet. Einer ihrer berĂŒhmtesten Studenten war Johann Wolfgang Goethe. 1901 wurde die Akademie in "Königliche Akademie fĂŒr graphische KĂŒnste und Buchgewerbe" umbenannt und 1947 erhielt sie ihre heutige AusprĂ€gung. Sie zĂ€hlt zu den renommiertesten Kunsthochschulen Deutschlands.
  • Hochschule fĂŒr Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig; die Hochschule wurde als erste höhere musikalische BildungsstĂ€tte in Deutschland im Jahre 1843 als "Leipziger Konservatorium" gegrĂŒndet. Einer ihrer MitbegrĂŒnder war Felix Mendelssohn Bartholdy. 1992 wurde die damalige Theaterhochschule "Hans Otto" eingegliedert. Ferner entstanden neue StudiengĂ€nge.

Fachhochschulen und Institute

  • Hochschule fĂŒr Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) ; Die HTWK Leipzig trĂ€gt seit 1992 ihren heutigen Namen und entstand aus der Technischen Hochschule Leipzig (gegrĂŒndet 1977 aus der Hochschule fĂŒr Bauwesen Leipzig und der Ingenieurhochschule Leipzig), der Fachschule fĂŒr Bibliothekare und BuchhĂ€ndler Leipzig, der Fachschule fĂŒr wissenschaftliches Bibliothekswesen sowie dem Institut fĂŒr Museologie.
  • Handelshochschule Leipzig (HHL); Die Handelshochschule wurde am 25. April 1898 gegrĂŒndet. Sie ist die Ă€lteste Wirtschaftshochschule Deutschlands.
  • Deutsche Telekom Fachhochschule Leipzig; Die Fachhochschule in privater TrĂ€gerschaft der Deutschen Telekom AG wurde 1991 als "Fachhochschule der Deutschen Bundespost TELEKOM" durch den Freistaat Sachsen staatlich anerkannt.
  • AKAD Fachhochschule Leipzig
  • Hochschule fĂŒr KreativitĂ€tspĂ€dagogik (HfK), private Hochschule gegrĂŒndet von der Mehlhorn-Stiftung
  • Studienakademie Leipzig (Zweigstelle der Berufsakademie Sachsen)
  • UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle
  • Max-Planck-Institut fĂŒr evolutionĂ€re Anthropologie
  • Max-Planck-Institut fĂŒr Mathematik in den Naturwissenschaften
  • Max-Planck-Institut fĂŒr Kognitions- und Neurowissenschaften (dieses hat in MĂŒnchen einen weiteren Sitz)
  • Fraunhofer-Institut fĂŒr Zelltherapie und Immunologie
  • Leibniz-Institut fĂŒr TroposphĂ€renforschung
Alte Börse zu Leipzig
Alte Börse zu Leipzig

Sonstige

  • Deutsches Literaturinstitut Leipzig; gegrĂŒndet 1991 als Teil der UniversitĂ€t Leipzig. VorgĂ€ngereinrichtung war das 1955 gegrĂŒndete Literaturinstitut, das 1958 Hochschulstatus erhielt und 1959 unter dem Namen " Johannes R. Becher " gefĂŒhrt wurde.
  • Deutsche BĂŒcherei Leipzig; gegrĂŒndet 1912 , seit 1990 Teil der "Deutschen Bibliothek", zu der neben der Deutschen BĂŒcherei Leipzig die 1947 gegrĂŒndete Deutsche Bibliothek Frankfurt am Main und das 1970 gegrĂŒndete Deutsche Musikarchiv Berlin gehört. Die 3 Standorte erfĂŒllen gemeinsam die gesetzlich festgelegten Aufgaben (Sammeln, Erschließen und bibliografisches Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen Literatur ab 1913 ).
  • Stadtbibliothek

Verkehr

Leipzig war schon immer durch die Lage an der Kreuzung der Fernstraßen Via Regia und Via Imperii ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt . Die erste deutsche Fernbahnstrecke fĂŒhrte von Leipzig nach Dresden.

Öffentlicher Verkehr

Leipzig Hauptbahnhof
Leipzig Hauptbahnhof

Der 1915 eröffnete Leipziger Hauptbahnhof ist der flĂ€chenmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸte Kopfbahnhof Europas und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt fĂŒr den Personenverkehr .

Seit 2003 wird der Citytunnel vom Hauptbahnhof zum Bayerischen Bahnhof gebaut (vorgesehene Kosten: 571 Millionen Euro ). Mit dem Bau wird erstmals eine durchgĂ€ngige Nord-SĂŒd-Achse hergestellt, die durch den nach Norden ausgerichteten Kopfbahnhof bisher nicht existiert. Die Anbindung an den SĂŒdraum von Leipzig wird dadurch stark verbessert. Eine erhebliche Zeitersparnis fĂŒr den Zugverkehr Richtung SĂŒdsachsen und Bayern ist damit verbunden, da die ZĂŒge keine Umwege um ganz Leipzig mehr fahren mĂŒssen.

Das Leipziger S-Bahn-Netz besteht aus vier Linien, die vom Leipziger Hauptbahnhof ausgehen und diesen mit Leipzig-GrĂŒnau, Wurzen , Halle (Saale) („S-Bahn Leipzig-Halle“) und Borna verbinden. Es wird kein einheitlicher Takt gefahren, die Taktzeiten variieren von 20 bis zu 60 Minuten.

Eine Leipziger Straßenbahn
Eine Leipziger Straßenbahn

Die seit dem 1. Januar 1917 bestehenden Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) unterhalten in der Stadt momentan insgesamt 14 Straßenbahn- und ĂŒber 30 Buslinien. Dabei wurden in den letzten Jahren einige weniger stark frequentierte Straßenbahn- durch Buslinien ersetzt; fĂŒr Januar 2006 plant man dies auch mit der Straßenbahnlinie 18. Das Schienennetz der LVB ist mit insgesamt 324,4 Kilometern LĂ€nge nach Berlin das zweitgrĂ¶ĂŸte Deutschlands . Befahren werden von diesem Netz aber lediglich 149,9 Kilometer. Die ausschließlich auf der Stadtbahnlinie 15 verkehrenden zur Zeit acht „Classic XXL“ gehören mit 45,09 Metern LĂ€nge zu einem Typ der lĂ€ngsten Straßenbahntriebwagen Deutschlands. Die lĂ€ngste Linie im Leipziger Netz ist die Linie 11, die auf 22 Kilometern Schkeuditz mit Markkleeberg-Ost verbindet und dabei als einzige Leipziger Straßenbahnlinie in drei Tarifzonen des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes fĂ€hrt. An den zentralen Haltestellen „Hauptbahnhof“ bzw. „Hauptbahnhof, Westseite“ und „Goerdelerring“ verkehren die Straßenbahnlinien in den Hauptverkehrszeiten im Einminutentakt.

Die LVB modernisieren seit Jahren ihren Fuhrpark. So werden neben den acht bereits vorhandenen „Classic XXL“ noch 16 weitere Straßenbahnen dieses Typs angeschafft.

FĂŒr den GĂŒterverkehr gibt es GĂŒterbahnhöfe in den Stadtteilen Wahren und Engelsdorf. Außerdem wurde in der nĂ€he des Schkeuditzer Kreuz fĂŒr den Warenumschlag zwischen Straße und Bahn ein großes GĂŒterverkehrszentrum eingerichtet.

Autobahnen und Bundesstraßen

An Leipzig fĂŒhren mehrere Autobahnen vorbei: im Norden die A 14 (Dresden - Magdeburg), im Westen die A 9 (MĂŒnchen - Berlin) und die A 38 (im Bau) (Leipzig - Göttingen) (Mitteldeutsche Schleife). Im SĂŒden ist außerdem die A 72 (Leipzig - Chemnitz) teilweise im Bau beziehungsweise Planung. Durch die Stadt fĂŒhren die Bundesstraßen B 2 , B 6 , B 87, B 95 , B 181 , B 184 und B 186 .

Flughafen

Im Einzugsgebiet von Leipzig befinden sich 2 FlughĂ€fen. Zum einen der Interkontinentalflughafen Leipzig/Halle nordwestlich der Stadt am Schkeuditzer Kreuz, der ĂŒber eine direkte Eisenbahn- und Autobahnanbindung verfĂŒgt. Außerdem befindet sich der Flughafen Altenburg-Nobitz (ThĂŒringen) ca. eine Autostunde sĂŒdlich der Stadt. Hier startet und landet zur Zeit einmal tĂ€glich eine Maschine des Billigfliegers Ryanair .

Wasserwege

In der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhundert wurde der Bau des Elster-Saale-Kanals , der Weiße Elster und Saale verbinden sollte, begonnen, um Leipzig an das Wasserstraßennetz anzuschließen. Der Beginn des Zweiten Weltkrieges unterbrach die Arbeiten, die bis jetzt trotz privater BemĂŒhungen nicht wieder aufgenommen wurden.

Durch die Flutung zahlreicher Tagebaurestlöcher sowie die Anlage und Sanierung vorhandener GrĂ€ben und FließgewĂ€sser im SĂŒden der Stadt entsteht dort ein GewĂ€sserverbund , der als Â»Leipziger Neuseenland« touristisch vermarktet wird.

Kultur, Sport und SehenswĂŒrdigkeiten

Das alltĂ€gliche kulturelle Leben spielt sich vor allem in der Innenstadt, der SĂŒdvorstadt (SĂŒdmeile) und im Stadtteil Connewitz ab. Die Stadt hat ein bemerkenswertes und reges Nachtleben.

Über Pfingsten ist Leipzig jĂ€hrlich Austragungsort eines der grĂ¶ĂŸten Gothik-Veranstaltungen, dem Wave-Gotik-Treffen (WGT).

Sprache

In Leipzig wird vorwiegend osterlĂ€ndisch gesprochen. Dieser Dialekt gehört zur thĂŒringisch-obersĂ€chsischen Dialektgruppe und stellte vor einigen hundert Jahren, als Sprache Martin Luthers , den Vorreiter fĂŒr das spĂ€tere Hochdeutsch dar.

Theater

Leipziger Oper (zum Opernball am 30. Oktober 2004)
Leipziger Oper (zum Opernball am 30. Oktober 2004 )
  • theater fact
  • Dachtheater Haus Steinstraße
  • Kellertheater
  • THEATRium - Kinder- und Jugendtheater
  • Puppentheater Sterntaler
  • figuro - marionettentheater
  • Leipziger Tanztheater
  • Neue Szene
  • Frosch Cafe
  • Freie Szene Leipzig

Orchester und Chöre

Johann-Sebastian-Bach-Denkmal
Johann-Sebastian-Bach-Denkmal
  • Gewandhausorchester Leipzig - Das Orchester wurde 1781 gegrĂŒndet und fĂŒhrt im Gewandhaus seine Konzerte auf. Es gehört zu den berĂŒhmtesten Orchestern der Welt. Chefdirigenten waren unter anderem Felix Mendelssohn Bartholdy, Wilhelm FurtwĂ€ngler , VĂĄclav Neumann , Kurt Masur und Herbert Blomstedt , heute ist es Riccardo Chailly .
  • MDR Sinfonieorchester - Das 1924 als Leipziger Sinfonieorchester gegrĂŒndete Orchester wurde 1925 von der damaligen Mitteldeutschen Rundfunk AG ĂŒbernommen und als Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig weithin bekannt. Es trat die Nachfolge des seit 1915 existierenden Orchesters des Konzertvereins an. Chefdirigent war unter anderem Herbert Kegel , heute leitet Fabio Luisi das Orchester. Nach GrĂŒndung des MDR in den 1990er Jahren erhielt es seinen heutigen Namen.
  • Neues Bachisches Collegium Musicum zu Leipzig - Das 1979 aus dem Gewandhaus heraus gegrĂŒndete "historische Bachorchester" kombiniert moderne Instrumente und "historische" Spielweise. Seit 2003 wird das NBCM von Prof. Albrecht Winter geleitet.
  • Capella Fidicinia am Musikinstrumenten-Museum der UniversitĂ€t Leipzig - Das von Hans GrĂŒĂŸ 1957 gegrĂŒndete Kammerorchester spielt Werke alter Meister auf Originalinstrumenten.
  • Akademisches Orchester Leipzig - 1954 von Dr. Horst Förster an der UniversitĂ€t Leipzig gegrĂŒndet, das er bis heute leitet. Es gibt jĂ€hrlich 6 "Akademische Konzerte" im großen Saal des Gewandhauses.
  • Jugendsinfonieorchester der Musikschule Johann Sebastian Bach Leipzig - 1985 von Iwan Iwanow an der damaligen Landesmusikschule Johann Sebastian Bach gegrĂŒndet. Derzeitiger Leiter ist Ron-Dirk Entleutner.
  • Thomanerchor Leipzig - Der Chor wurde 1212 zusammen mit einer Schule fĂŒr 12 Knaben gegrĂŒndet und 1519 vom Stadtrat ĂŒbernommen. Er ist einer der weltberĂŒhmtesten Chöre. Thomaskantor war unter anderem Johann Sebastian Bach.
  • Gewandhauschor Leipzig - Der Chor wurde 1869 aus Anlass der UrauffĂŒhrung des "Deutschen Requiems" von Johannes Brahms gegrĂŒndet und wurde 1920 in den 1875 gegrĂŒndeten Bach-Verein integriert. Seither trĂ€gt er seinen heutigen Namen.
  • MDR Rundfunkchor Leipzig - Der 1946 gegrĂŒndete Chor ist Nachfolger des Leipziger Rundfunkchores.
  • MDR Kinderchor - Der 1948 von Hans Sandig gegrĂŒndete Chor zĂ€hlt zu den bekanntesten Kinderchören Deutschlands und ist heute der einzige Kinderchor der ARD . Derzeitiger Leiter ist Gunter Berger .
  • Leipziger UniversitĂ€tsorchester - 2003 als Leipziger studentisches Orchester gegrĂŒndet und studentisch besetzt, gibt es ein großes Sinfoniekonzert pro Semester und auch Kammermusikabende.
  • Leipziger UniversitĂ€tschor - 1926 aus dem Madrigalkreis Leipziger Studenten hervorgegangen, Leiter UniversitĂ€tsmusikdirektor David Timm, 1987 - 2004 unter der Leitung des inzwischen verstorbenen Wolfgang Unger . Der Chor erhielt im Jahr 2001 den von der Deutschen Phono-Akademie vergebenen Echo-Klassik-Preis . Ab 2005 wird der Chor von dem neu ernannten UniversitĂ€tsmusikdirektor David Timm geleitet.
  • Pauliner Kammerorchester - 1992 gegrĂŒndet und bis 2004 unter der Leitung von Wolfgang Unger steht es dem UniversitĂ€tschor mit modernen Instrumenten zur VerfĂŒgung.
  • Pauliner Barockensemble - 1994 aus dem Pauliner Kammerorchester herausgegrĂŒndet, musiziert es ausschließlich auf historischem Instrumentarium.
  • Max-Klinger-Chöre - als Schulchöre der Max-Klinger-Schule (Gymnasium) von Frank Hirsch gegrĂŒndet.
  • Leipziger Streichquartett - 1988 von damaligen Studenten der Leipziger Musikhochschule und spĂ€teren Mitgliedern des Gewandhausorchesters gegrĂŒndet, ist es ein heute international anerkannter Bestandteil der Kammermusikszene.
  • Friedenskantorei Leipzig - Chor der Michaelis-Friedens Gemeinde Leipzig, Leiter Veit-Stephan Budig
  • Bonifatius-Kirchenchor-Leipzig-SĂŒd

Nachtleben (Clubs, Bars, Discos)

  • Anker
  • Conne Island - Links-Alternatives Jugendzentrum
  • Distillery - Ostdeutschlands dienstĂ€ltester Technoclub
  • Haus Leipzig - Konzert- und Theater- SpielstĂ€tte mit Kegelbahn
  • Lunapark - Haus Auensee
  • Moritzbastei - Europas grĂ¶ĂŸter Studentenclub, beherbergt in einer mittelalterlichen Festung
  • naTo - traditionsreiche KulturstĂ€tte mit Kino, Musik u.a.
  • Soziokulturelles Zentrum " Die VILLA " - Kultur- und Jugendzentrum mit vielfĂ€ltigem Programm
  • Spizz - CafĂ© und Jazzkeller
  • TV-Club Leipzig Leipzigs Ă€ltester Studentenclub
  • UT Connewitz - Kino, Musik, BĂŒhne
  • Werk II
  • Leipziger Studentenkeller (StuK) - ein in Leipzig beliebter Studentenclub

Museen

Das Schillerhaus um 1910
Das Schillerhaus um 1910
Goethe-Denkmal in Leipzig
Goethe-Denkmal in Leipzig
  • Ägyptisches Museum der UniversitĂ€t Leipzig
  • Antikenmuseum und Abgußsammlung der UniversitĂ€t Leipzig
  • Automatik-Museum der Hochschule fĂŒr Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)
  • Bach-Museum im Bach-Archiv Leipzig
  • Deutsches Buch- und Schriftmuseum der Deutschen BĂŒcherei Leipzig
  • Deutsches KleingĂ€rtnermuseum
  • Galerie fĂŒr Zeitgenössische Kunst
  • GedenkstĂ€tte Museum in der "Runden Ecke" mit dem Museum im Stasi-Bunker Machern, ehemalige AusweichfĂŒhrungsstelle
  • Kamera- und Fotomuseum Leipzig-Mölkau
  • Museum an und fĂŒr sich
  • Museum der bildenden KĂŒnste mit einer der bedeutendsten Bildersammlungen Deutschlands
  • Museum fĂŒr Druckkunst
  • Museum fĂŒr Kunsthandwerk (ab 2005 wieder im Grassimuseum)
  • Museum fĂŒr Völkerkunde zu Leipzig (Teil der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen und ab 2005 wieder im Grassimuseum)
  • Musikinstrumentenmuseum der UniversitĂ€t Leipzig (ab Q2/2006 wieder im Grassimuseum)
  • Naturkundemuseum Leipzig
  • Sammlung SĂ€chsisches Psychiatriemuseum
  • SĂ€chsisches Apothekenmuseum Leipzig
  • Schulmuseum und Werkstatt fĂŒr Schulgeschichte
  • Stadtgeschichtliches Museum Leipzig mit Nebenstellen
  • Zeitgeschichtliches Forum Leipzig der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (insbesondere mit Darstellung der Geschichte der DDR und der Teilung Deutschlands)

Sportanlagen

Sportvereine

  • Leipzig Lions (American Football)
  • Basketball Verein Leipzig BBVL (1.Damen Basketball Bundesliga)
  • Unihockey-Löwen-Leipzig in der Unihockeybundesliga
  • Blue Lions Leipzig (Eishockey-Regionalliga)
  • Fechtclub Leipzig

Bauwerke

Nikolaikirche
Nikolaikirche

Bild:Leipziger Rathaus (Frontansicht).jpg

Neues Rathaus Leipzig
Neues Rathaus Leipzig
Deutsche BĂŒcherei Leipzig
Deutsche BĂŒcherei Leipzig


Ansicht Buntgarnwerke : Bild:Buga-Stich_web.png

Kinos

  • CineStar (Petersbogen, Zentrum)
  • Regina Filmpalast (Reudnitz)
  • Passage Kinos (Zentrum)
  • Filmpalast Leipzig (Allee-Center, GrĂŒnau)
  • UT Connewitz (Connewitz)
  • Kinobar Prager FrĂŒhling (Connewitz)
  • naTo (SĂŒdvorstadt)
  • Cineding (Plagwitz)
  • SchaubĂŒhne Lindenfels (Plagwitz)
  • Schauburg (Plagwitz)
  • Cinenova (Plagwitz)

Sonstige SehenswĂŒrdigkeiten

  • Zoo mit grĂ¶ĂŸter Primatenanlage der Welt (siehe auch Michael Tomasello )
  • Wildpark Leipzig
  • Große Sporttraditionen zum Beispiel im Fußball (Zentralstadion, GrĂŒndungsort des DFB , des ersten Deutschen Fußballmeisters VfB Leipzig, des Zonenmeisters Chemie Leipzig )
  • Straße der Stars, Ausstellung von HandabgĂŒssen und Devotionalien prominenter Personen, im StĂ€dtischen Kaufhaus , Eintritt frei

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

RegelmĂ€ĂŸige Sportveranstaltungen

  • Leipzig-Marathon und Stadtlauf
  • Leipzig City Man - Internationaler Triathlon
  • Cup der Sparkasse Leipzig - Florettfechten
  • Renault Beach Cup
  • Saxonia International Balloon Fiesta
  • Handball Masters
  • Langstrecken Ruder-Regatta

Kulinarische SpezialitÀten

Persönlichkeiten

Leipzig hat zahlreiche prominente Söhne und Töchter aufzuweisen, beispielsweise den Philosophen und Wissenschaftler Gottfried Wilhelm Leibniz , den Komponisten Richard Wagner, den Sozialististen Karl Liebknecht oder Handballspieler Stefan Kretzschmar . Zahlreiche nicht weniger berĂŒhmte Persönlichkeiten haben zumindest Teile ihres Lebens in Leipzig verbracht und gewirkt, wie die Komponisten Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy, PhysiknobelpreistrĂ€ger Werner Heisenberg oder Automobilbauer August Horch .

Siehe die Artikel Söhne und Töchter der Stadt Leipzig und Prominente Bewohner der Stadt Leipzig .

EhrenbĂŒrger

Die Stadt Leipzig hat seit 1945 folgenden Persönlichkeiten das EhrenbĂŒrgerrecht verliehen:

  • Denis Nowell Pritt , Kronanwalt (1957)
  • German Titow, Kosmonaut (1961)
  • Bruno Apitz, Schriftsteller (1975)
  • Nikolai Iwanowitsch Trufanow , 1. Stadtkommandant nach dem Zweiten Weltkrieg (1975)
  • Kurt Masur , Dirigent, ehem. Gewandhauskapellmeister (1989)
  • Erich Loest , Schriftsteller (1996)
  • Hinrich Lehmann-Grube, ehem. OberbĂŒrgermeister (1999)
  • Hans Mayer , Literaturwissenschaftler (2001, posthum)

Alle EhrenbĂŒrger seit 1832 siehe Liste der EhrenbĂŒrger von Leipzig

Zitate

  • Mein Leipzig lob' ich mir! Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute. – Johann Wolfgang von Goethe in Faust I
  • Ach wie beneide ich immer Leipzig um seine Musik! – Clara Schumann, Briefwechsel
  • Ich komme nach Leipzig, an den Ort, wo man die ganze Welt im Kleinen sehen kann. – Gotthold Ephraim Lessing

Siehe auch

Portal:Leipzig

Literatur

StadtfĂŒhrer

  • Gohlis, T.: DuMont-Reisetaschenbuch "LEIPZIG" / Tobias Gohlis - Köln: DuMont Reiseverlag, 2004
  • Löwe,J.: DUMONT direkt "Leipzig" / Löwe, Janka; Meißner, Bettina - Köln: DuMont Reiseverlag,2005
  • Walter, G.: Merian "Leipzig" / Gabriele Walter - 4. Aufl. - MĂŒnchen: GrĂ€fe & Unzer, 2005 (Merian live)
  • Goltz, M.: MusikstadtfĂŒhrer Leipzig / Maren Goltz - Altenburg: Kamprad Verlag, 2004
  • Sachs, S.: Go Vista CITY GUIDE "Leipzig" / Stefan Sachs - Köln: Vista Point Verlag, 2005
  • Toma Babovic, Edgar S. Hasse:Leipzig. In englischer, deutscher und französischer Sprache. Verlag Ellert & Richter Hamburg 2005. 127 Seiten. ISBN 3- 8319-0024-8.
  • TerVehn, E.: Marco Polo "Leipzig" mit City Atlas / Evelyn TerVehn - 2. akt. Aufl. - Ostfildern: Mairs Geographischer Verlag, 2003
  • Mundus, D.: Leipziger Landpartien : 15 TagesausflĂŒge fĂŒr Neugierige - 3. ĂŒberarb. Aufl. - Leipzig: Edition Neureuter, 2002
  • Thomas Nabert (Red.): Quer durch Leipzig mit dem Rad. Herausgegeben von PRO LEIPZIG in Zusammenarbeit mit dem ADFC und dem PlanungsbĂŒro StadtLabor, Leipzig, 2001, ISBN 3-9807201-5-2

Belletristik

  • Martin Jankowski: Rabet oder das Verschwinden einer Himmelsrichtung. Via-Verbis-Verlag, Scheidegg, 1999, ISBN 3-933902-03-7
  • Erich Loest : Völkerschlachtdenkmal. 4. Aufl. Deutscher Taschenbuch-Verlag, MĂŒnchen, 1998, ISBN 3-423-12533-0
  • Erich Loest : Nikolaikirche. 8. Aufl. Deutscher Taschenbuch-Verlag, MĂŒnchen ,2002, ISBN 3-423-12448-2
  • Erich Loest : Reichsgericht. Linden-Verlag, Leipzig, 2001, ISBN 3-86152-003-6
  • Dieter Zimmer : FĂŒr'n Groschen Brause. 26. Aufl. LĂŒbbe 2003, ISBN 3-404-10183-9
  • Dieter Zimmer : Das Hochzeitsfoto. LĂŒbbe 1994, ISBN 3-404-12211-9

SachbĂŒcher

  • Erich Keyser (Hrsg.): Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte. Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der UnterstĂŒtzung des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart 1941 (Band 2 Mitteldeutschland)
  • Niels Gormsen, Armin KĂŒhne: Leipzig. Den Wandel zeigen. 3. Aufl. Edition Leipzig, Leipzig 2000 ISBN 3-361-00509-4
  • Birgit Horn: Die Nacht, als der Feuertod vom Himmel stĂŒrzte - Leipzig, 4. Dezember 1943. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003 ISBN 3-8313-1340-7
  • Kurt Ackermann, Andreas Glowienka, Reinhard W Heinemann, Dietmar Ludwig, Carsten Schulze, Walter Stein: City-Tunnel Leipzig. Chronik einer Eisenbahnverbindung vom 19. bis zum 21. Jahrhundert . Strom & Strom, Leipzig 2004 ISBN 3-9807618-4-3
  • Horst Riedel: Chronik der Stadt Leipzig. 2500 Ereignisse in Wort und Bild. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2001 ISBN 3-8313-1111-0
  • Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A - Z. Herausgegeben von PRO LEIPZIG. 2005. ISBN 3-936508-03-8
  • Thomas Nabert (Red.): Eine Wohnung fĂŒr alle. Geschichte des kommunalen Wohnungsbaus in Leipzig 1900-2000. Herausgegeben von PRO LEIPZIG und der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, Leipzig 2000 ISBN 3-9807201-1-X
  • Joachim Tesch (Hrsg.) BAUEN IN LEIPZIG 1945 - 1990 Akteure und Zeitzeugen auf persönlichen Spuren der Leipziger Baugeschichte. Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen 2003 ISBN 3-89819-159-1

Webcam

Webcam mit Blick auf den Hauptbahnhofsvorplatz: http://www.lvb.de/webcam.html

Weblinks

Wikinews: Themenportal Leipzig – aktuelle Nachrichten
Wiktionary: Leipzig – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
Commons: Leipzig – Bilder, Videos oder Audiodateien
Wikiquote: Leipzig – Zitate

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Galerie Hotel Leipziger Hof 04315 Leipzig http://www.leipziger-hof.de  0341 / 6974-0

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