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Letzte Änderung für Artikel Crimmitschau: 12.02.2006 11:08

Crimmitschau

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Wappen Karte
Wappen Deutschlandkarte, Position von Crimmitschau hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk : Chemnitz
Landkreis : Zwickauer Land
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 49‚Ä≤ N, 12¬į 22‚Ä≤ O
50¬į 49‚Ä≤ N, 12¬į 22‚Ä≤ O
H√∂he : 273 m √ľ. NN
Fläche : 61,04 km²
Einwohner : 22.130 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte : 367 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 08451 (alt: 9630)
Vorwahl : 03762
Kfz-Kennzeichen : Z (alt: WDA)
Gemeindeschl√ľssel : 14 1 93 020
Stadtgliederung: Kernstadt; 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
08451 Crimmitschau
Website: www.crimmitschau.de
E-Mail-Adresse: stadt@crimmitschau.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Holm G√ľnther (parteilos)

Crimmitschau ist eine Große Kreisstadt im sächsischen Landkreis Zwickauer Land.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Crimmitschau liegt am Fluss Pleiße. Im Westen von dieser liegt der Westberg. In Richtung Osten gelangt man in das Gewerbegebiet .

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind die kreisfreie Stadt Zwickau, Dennheritz, Neukirchen und Langenbernsdorf im Landkreis Zwickauer Land, Meerane im Landkreis Chemnitzer Land, Heyersdorf, Jonaswalde, Ponitz und Thonhausen im th√ľringischen Landkreis Altenburger Land sowie Braunichswalde, R√ľckersdorf und Seelingst√§dt im ebenfalls zu Th√ľringen geh√∂renden Landkreis Greiz.

Stadtgliederung

Rudelswalde - Lauenhain - Langenreinsdorf - Mannichswalde - Frankenhausen - Wahlen - Gösau - Gosel - Gablenz - Blankenhain - Großpillingsdorf - Harthau

Geschichte

Im Zuge der deutschen Ostexpansion wurden die Stadt und die gleichnamige Burg Crimmitschau (heute Schweinsburg) im Zeitraum 1170 bis 1200 als planm√§√üige deutsche Ansiedlung gegr√ľndet. 1212 wurde der Ort erstmalig urkundlich erw√§hnt. Im Jahre 1414 bekam Crimmitschau das Stadtrecht vom Markgraf Wilhelm II. verliehen.

Am 15. März 1844 wurde Crimmitschau an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen (Sächsisch-Bayrische Eisenbahn nach Leipzig, später bis Bayern verlängert).

Um die Jahrhundertwende war Crimmitschau auf Grund der hohen Konzentration von Betrieben der Textilindustrie die so genannte "Stadt der 100 Schornsteine ". Am 22. August 1903 bis zum 18. Januar 1904 fand einer der l√§ngsten und gr√∂√üen Textilarbeiterstreiks im Kaiserreich statt, der landesweit f√ľr Aufruhr sorgte. 1944 wurde ein Crimmitschauer Anwesen w√§hrend des Zweiten Weltkrieges bombardiert, wobei es sich nicht um einen systematischen Angriff handelte.

Ende der 1980er Jahre wurde ein Gro√üteil der Alt- und Innenstadt abgerissen und durch Plattenbauten ersetzt. √Ąhnliche Pl√§ne bestanden auch f√ľr die S√ľdvorstadt, wurden aber nach dem Regierungswechsel im Jahre 1990 nicht mehr umgesetzt.

Religionen

Crimmitschau geh√∂rt zum Bistum Dresden-Mei√üen . Innerhalb der Stadt gibt es die St. Laurentius-Kirche, die Johanniskirche und die Lutherkirche. Die verh√§ltnism√§√üig wenigen gl√§ubigen B√ľrger der Stadt sind √ľberwiegend evangelisch. Die genannten drei Stadtkirchen sind deshalb auch evangelische Kirchen. Die katholische St. Franziskus-Gemeinde hat eine eigene kleine Kapelle und nutzt zu gro√üen Veranstaltungen die evangelische St. Johanniskirche mit.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1999 wurde per Gesetzbeschluss Lauenhain eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

1834 bis 1946

  • 1834 - 3.767
  • 1875 - 17.649
  • 1880 - 18.925
  • 1890 - 19.300
  • 1933 - 27.938
  • 1939 - 27.247
  • 1946 - 30.504 1

1950 bis 1998

  • 1950 - 34.541 2
  • 1960 - 31.279
  • 1981 - 26.229
  • 1984 - 25.086
  • 1995 - 23.888
  • 1997 - 23.420
  • 1998 - 23.854 3

1999 bis 2005

  • 1999 - 23.570
  • 2000 - 23.305
  • 2001 - 23.104
  • 2002 - 22.874
  • 2003 - 22.660
  • 2004 - 22.528
  • 2005 - 22.130

Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen
1 29. Oktober
2 31. August
3 Gebietsstand: 1. Januar 1999

Politik

Städtepartnerschaften

  • Wiehl, NRW
  • BystŇôice nad PerŇ°tejnem , Tschechische Republik

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bild:Castle Blankenhain - main castle (aka).jpg

Museen

  • Wests√§chsisches Textilmuseum in der ehemaligen Tuchfabrik "Gebr√ľder Pfau KG" (geh√∂rt heute zu der Museenvereinigung "S√§chsisches Industriemuseum")
  • Agrar- und Freilichtmuseum Schloss Blankenhain (dieses erf√§hrt z. Z. die Umbenennung in das "Deutsche Landwirtschaftsmuseum")

Musik

  • Helmut Br√§utigam , Komponist

Bauwerke

Bauliche Sehensw√ľrdigkeiten sind die sp√§tgotische Pfarrkirche St. Laurentius (1513) mit Stern- und Kreuzrippengew√∂lben , das Zisterzienser -Nonnenkloster (gegr√ľndet um 1290) im Ortsteil Frankenhausen und das Schloss Blankenhain mit dem Agrarmuseum im gleichnamigen Ortsteil Blankenhain. Das Rathaus ist das sehenswerteste Geb√§ude im Zentrum neben dem Roten Turm.

Parks

Es gibt mehrere Erholungsst√§tten in Crimmitschau: Einerseits den in der Vorkriegszeit ger√ľndeten Z√∂ffelpark, der nach Emil Oskar Z√∂ffel, einem wichtigen Textilfabrikant in der Crimmitschauer Geschichte, benannt worden ist. Andererseits den Bismarckhain , der auch unter Friedenspark (so wurde er in der DDR genannt) bekannt ist und im Volksmund auch weiterhin so genannt wird. Dieser Park liegt direkt an der Zeitzer Stra√üe, der Ausfallstra√üe Richtung Sahnpark, Eisstadion und Autobahnanschlu√ü Schm√∂lln. Im Zentrum des Parks befindet sich der Wettinbrunnen, der anl√§√ülich der Stadtrechtsfeier 1914 eingeweiht wurde. Das gr√∂√üte Erholungsgebiet der Stadt ist der Sahnpark, n√∂rdlich des Stadtzentrums. Hier befinden sich das altehrw√ľrdige Freibad, ein Tiergehege und die Spielst√§tte des ETC Crimmitschau: das etwa 5000 Zuschauer fassende Kunsteisstadion, welches Mitte der Neunziger Jahre √ľberdacht wurde.

Sport

Crimmitschau hat einen bekannten Eishockeyverein , den ETC Crimmitschau, der bis 2005 mehrere Saisons in der zweithöchsten Liga des DEB spielte. Fußballerisch vetritt der FC Crimmitschau die Stadt mit bescheidenerem Erfolg.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bahnhof Crimmitschau
Bahnhof Crimmitschau

Zwischen Crimmitschau und dem Stadtteil Frankenhausen √ľberspannt die Bundesautobahn 4 das Tal der Plei√üe. Anschlussstellen gibt es auf th√ľringischem Gebiet s√ľdlich von Schm√∂lln und auf s√§chsischem Gebiet s√ľdlich von Meerane. Die Deutsche Bahn AG bietet vielf√§ltige RegionalExpress -Verbindungen nach Zwickau, Leipzig, Halle (Saale), Adorf (Vogtland), Hof (Bayern) und G√∂ttingen an.

Bildung

In der Stadt Crimmitschau gibt es 3 Grundschulen, 2 Mittelschulen, ein Gymnasium sowie eine Förderschule:

  • K√§the-Kollwitz-Grundschule
  • Grundschule Frankenhausen
  • Grundschule Blankenhain
  • K√§the-Kollwitz-Mittelschule
  • Mittelschule Sahnschule
  • Julius-Motteler-Gymnasium
  • F√∂rderschule Lindenschule

Persönlichkeiten

  • 1859-1878 Julius Motteler, Mitbegr√ľnder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, geb. 18.06.1938 in Esslingen, gest. 29.09.1907 in Leipzig, Reichstagsabgeordneter.
  • 1895 - Slang , ‚Ć 1932, wichtiger satirischer Schriftsteller.
  • 1909 - Heinrich Mauersberger , ‚Ć 1982 in Bestensee, Ingenieur und Erfinder in der Textilindustrie. Er entwickelte von 1946 bis 1949 in seiner Garage das N√§hwirkverfahren Malimo (DDR-Patent Nr. 8194, Anmeldetag: 3. Februar 1949; U.S. Patent #2,890,579, 16. Juni 1959).
  • 1925 in Gablenz - Gerhard Zwerenz , Schriftsteller
  • Eishockey-Cracks der DDR-Startjahre: u.a. der sp√§tere Staats- und Bundestrainer Gerhard Kie√üling, Siegfried Speck, Albert Unterd√∂rfel (alle Frankenhausen)
  • 1955 - Udo Kie√üling , Eishockeyspieler
  • 1961 - Gabriele Zange , Eisschnelll√§uferin
  • 1954 - Klaus Gruner, Handballer, Olympiampiasieg 1980

Weblinks

Wikipedia

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