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Letzte Änderung für Artikel Reichenbach im Vogtland: 14.02.2006 13:08

Reichenbach im Vogtland

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Reichenbach Deutschlandkarte, Position von Reichenbach im Vogtland hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk : Chemnitz
Landkreis : Vogtlandkreis
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 37' N 12° 18' O
50° 37' N 12° 18' O
Höhe : 380 m ü. NN
Fläche : 29,73 km²
Einwohner : 22.117 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 744 Einwohner je km²
Postleitzahl : 08468
Vorwahl : 03765
Kfz-Kennzeichen : V
GemeindeschlĂĽssel : 14 1 78 510
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
08468 Reichenbach im Vogtland
Website: www.reichenbach-</br>vogtland.de
OberbĂĽrgermeister : Dieter KieĂźling ( CDU )

Reichenbach im Vogtland ist die größte Stadt des sächsischen Vogtlandkreises.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt liegt in SĂĽdwestsachsen, etwa 18 km von Plauen und 19 km von Zwickau entfernt.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden im Vogtlandkreis sind Heinsdorfergrund, Lengenfeld, Limbach, Mylau und Neumark . Im Norden grenzt Reichenbach an die zum thüringischen Landkreis Greiz gehörende Gemeinde Mohlsdorf und an die Kreisstadt Greiz.

Geschichte

1212 wurde das Waldhufendorf Oberreichenbach gegründet. An dessen unteren Ende legten die Burgherren von Mylau um 1240 eine Stadt an, die spätestens 1271 das Stadtrecht ("civitati richenbach" (Reichenbach, wegen den zwei wasserreichen Bächen: Raum- und Seifenbach); möglicherweise schon seit 1240) erhielt. 1529 setzte sich die Reformation durch. Im 17. Jahrhundert war Reichenbach ein angesehenes Zentrum der Tuchmacherei , verlor jedoch ab 1700 durch Stadtbrände ( 1720 und 1773 ) und nachlassendes Wirtschaftswachstum an Wohlstand. Mit der Einführung der Streichgarn- und Kammgarnspinnerei ab 1825 setzte eine neue Wachstumsphase ein, die bis zum Ersten Weltkrieg anhielt. 1833 brannte bei einem großen Stadtbrand das Rathaus (stand direkt auf dem Markt) ab. Es wurde an der heutigen Stelle wieder aufgebaut. 1846 wurde die Eisenbahnlinie Plauen-Hof fertiggestellt, wodurch der Industrialisierungsprozess beschleunigt wurde.

Am 21. März und am 17. April 1945 wurden bei amerikanischen Bombenangriffen zahlreiche Wohnhäuser zerstört und fast 200 Bürger getötet. Von 1924 bis 1947 war Reichenbach kreisfreie Stadt und von 1952 bis 1995 Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises Reichenbach .

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

1834 bis 1933

  • 1834 - 5.165
  • 1869 - 10.200
  • 1875 - 14.620
  • 1880 - 16.509
  • 1885 - 18.320
  • 1890 - 21.496
  • 1910 - 29.685
  • 1933 - 32.276

1946 bis 1997

  • 1946 - 34.708 1
  • 1950 - 32.320 2
  • 1960 - 29.598
  • 1971 - 28.545
  • 1981 - 25.458
  • 1984 - 25.033
  • 1995 - 24.762
  • 1997 - 23.949

1998 bis 2004

  • 1998 - 24.251
  • 1999 - 23.831
  • 2000 - 23.469
  • 2001 - 23.096
  • 2002 - 22.923
  • 2003 - 22.729
  • 2004 - 22.371
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

1 29. Oktober
2 31. August

Politik

Wappen

1753 tauchte das erste Mal das Stadtwappen auf einem Gesangbuch auf.

Wappenbeschreibung:

"In Blau eine goldene Mauer mit zwei rotbedachten goldenen Türmen, jeder mit einem großen und zwei kleinen Fenstern, der rechte mit goldenem Knopf, der linke mit goldener Fahne; zwischen den Türmen golden nimbiert und gekleidet der heilige Petrus mit silbernem Gesicht und silbernen Händen, in der Rechten einen goldenen Schlüssel und in der Linken ein Buch mit rotem Einband und silbernem Buchblock haltend."

Städtepartnerschaften

Reichenbach unterzeichnete 1988 einen Städtepartnerschafts -Vertrag mit Nordhorn in Niedersachsen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bild:Reichenbach railway station (aka).jpg

Verkehr

SĂĽdlich von Reichenbach fĂĽhrt die gut ausgebaute A 72 entlang. Ferner kreuzen sich hier die BundesstraĂźen 94 und 173. Die Stadt ist gleichfalls eine wichtige Bahnstation an der Sachsen-Franken-Magistrale, da sie den sĂĽdlichen Endpunkt des elektrischen Streckennetzes in Westsachsen darstellt.

Ansässige Unternehmen

Zwischen dem bebauten Stadtgebiet und der A 72 hat die Stadt nach der Wiedervereinigung ein neues Gewerbegebiet ausgewiesen. Alte Industriebetriebe im Stadtzentrum wurden hingegen stillgelegt.

  • MDL Metro Group Distribution Logistics GmbH Co. KG mit einem 30.000 qm groĂźen Lebensmittel-Zentrallager fĂĽr 8.600 Artikel.

Vorherrschende Branchen:

  • Textilindustrie, Metallverarbeitung, Tourismus

Medien

In Reichenbach betreibt die Deutsche Telekom AG auf einem Fernmeldeturm aus Beton einen Rundfunksender fĂĽr UKW unter anderem fĂĽr Vogtlandradio . Der Sender Reichenbach/Vogtland ist nicht zu verwechseln mit dem Mittelwellensender Reichenbach in Reichenbach (Oberlausitz) , ĂĽber den das Programm von MDR Info auf 1.188 kHz abgestrahlt wird.

Bildung

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Neuberinhaus (Theater- und Konzerthaus)
Neuberinhaus (Theater- und Konzerthaus)

Museen

Neuberin -Museum (Theatergeschichte, Heimatmuseum)

Musik

Reichenbach ist Sitz der Vogtland-Philharmonie.

Bauwerke

Göltzschtalbrücke
Göltzschtalbrücke

Vier Kilometer westlich der Stadt befindet sich die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Sehenswert sind ferner der im Bauhausstil errichtete Wasserturm sowie die Pfarrkirche Peter und Paul mit einer Silbermann-Orgel von 1725 .

Naturdenkmäler

Tropfsteingrotte und Alaunwerk "MĂĽhlwand"

Persönlichkeiten

EhrenbĂĽrger

  • Wolfgang Mattheuer ( 1927 - 2004 ), deutscher Maler , Graphiker und Bildhauer

Söhne und Töchter der Stadt

  • Prof. Dr. Heinrich Dathe (* 7. November 1910 ; † 6. Januar 1991 ), Direktor des Berliner Tierparks
  • August Horch , dt. Automobilbauer
  • Fedor Flinzer , dt. Illustrator, Autor und Pädagoge – Flinzer-Website
  • Knut MĂĽller , dt. Maler und Komponist
  • Friederike Caroline Neuber (* 8. März 1697 ; † 29. November 1760 ), »Die Neuberin«, dt. Theater-Reformatorin
  • JĂĽrgen Fuchs (* 19. Dezember 1950 ; † 9. Mai 1999 in Berlin), DDR-BĂĽrgerrechtler und Schriftsteller

Weblinks

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Wikipedia

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