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Letzte Änderung für Artikel Erlangen: 20.02.2006 13:35

Erlangen

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Wappen Karte
Wappen Erlangens Deutschlandkarte, Position von Erlangen hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 36' N; 11° 01' O
49° 36' N; 11° 01' O
Höhe : 280 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 76,90 kmÂČ
Einwohner : 103.425 (31. Dezember 2005)
AuslÀnderanteil : 14,9 % (Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.345 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 91001 - 91058 (alt: 8520)
Vorwahlen : 09131, 0911 (Ortsteil HĂŒttendorf), 09135 (Ortsteil Dechsendorf)
Kfz-Kennzeichen : ER
GemeindeschlĂŒssel : 09 5 62 000
Stadtgliederung: 20 Ortsteile bzw.
Stadtbezirke
Schulden (incl. Eigenbetriebe): 163,9 Mio. € (1.595 €/Einw.) (2. Quartal 2005)
Arbeitslosenquote : 6,6 % (Juni 2005)
Arbeitslosenzahl : 3.582 (Juni 2005)
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
91052 Erlangen
Website: www.erlangen.de
E-Mail-Adresse: stadt@stadt.erlangen.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Siegfried Balleis (CSU)

Erlangen ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Mittelfranken im Bundesland Bayern. Die Stadt ist Sitz des Landkreises Erlangen-Höchstadt und mit gegenwĂ€rtig mehr als 103.000 Einwohnern die kleinste der insgesamt 8 GroßstĂ€dte des Freistaates Bayern.

Erlangen bildet zusammen mit den StĂ€dten NĂŒrnberg und FĂŒrth einen StĂ€dteverbund, der eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern ist. Gemeinsam mit ihrem Umland bilden sie die Metropolregion NĂŒrnberg, eine von 11 Metropolregionen in Deutschland .

Die Einwohnerzahl der Stadt ĂŒberschritt 1974 die Grenze von 100.000, wodurch Erlangen zur Großstadt wurde.

Heute wird die Stadt vor allem durch die Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t und zahlreiche Niederlassungen des Elektrokonzerns Siemens AG geprĂ€gt. Man ist zudem bestrebt, die „Bundeshauptstadt der Medizin“ zu werden. Ein weiter in die Geschichte zurĂŒckreichendes, aber immer noch spĂŒrbares Element ist die Ansiedlung von Hugenotten nach der RĂŒcknahme des Edikts von Nantes im Jahre 1685 .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Erlangen liegt am Rande des mittelfrĂ€nkischen Beckens im wesentlichen parallel zum Fluss Regnitz und zum Main-Donau-Kanal. Nördlich der Innenstadt mĂŒndet die Schwabach von Osten kommend in die Regnitz.

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden beziehungsweise gemeindefreien Gebiete grenzen an die Stadt Erlangen, sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Mark (gemeindefreies Gebiet) , Gemeinden Möhrendorf, Bubenreuth, Marloffstein, Spardorf und Buckenhof sowie das gemeindefreie Gebiet Buckenhofer Forst (alle zum Landkreis Erlangen-Höchstadt gehörig), die kreisfreien StĂ€dte NĂŒrnberg und FĂŒrth, die Gemeinde Obermichelbach (Landkreis FĂŒrth) sowie die Stadt Herzogenaurach und die Gemeinde Heßdorf (beide zum Landkreis Erlangen-Höchstadt gehörig).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Erlangens kann man in 20 Stadtteile einteilen. Dabei handelt es sich teilweise um ehemals selbstĂ€ndige Gemeinden, andererseits auch um neue Siedlungen, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Zeit als Stadtteilnamen eingeprĂ€gt haben. Oft sind die Stadtteilgrenzen daher amtlich nicht festgelegt worden und die Grenzen durchaus auch fließend. FĂŒr statistische Zwecke sind die Stadtteile teilweise in statistische Bezirke unterteilt (siehe hierzu Liste der Stadtteile von Erlangen).

In den 1967 und 1972 im Rahmen der Gemeindereform nach Erlangen eingemeindeten Orte (Groß-)Dechsendorf, Eltersdorf, Frauenaurach , HĂŒttendorf, Kosbach (mit HĂ€usling und Steudach), Kriegenbrunn und Tennenlohe wurde jeweils ein Ortsbeirat eingerichtet. Die Zahl der Mitglieder des Ortsbeirats richtet sich nach der Einwohnerzahl des Stadtteils und betrĂ€gt zwischen 5 und 7. Die OrtsbeirĂ€te wĂ€hlen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden. Die OrtsbeirĂ€te sind zu wichtigen, den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Die 20 Stadtteile Erlangens:

  • Dechsendorf
  • Eltersdorf
  • Frauenaurach
  • HĂ€usling
  • HĂŒttendorf
  • Innenstadt
  • Kosbach
  • Kriegenbrunn
  • Neuses
  • Röthelheimpark
  • Schallershof
  • Siedlung Sonnenblick
  • Sieglitzhof/Buckenhofer Siedlung
  • Steudach
  • Tennenlohe

Grundbuch - und vermessungsrechtlich relevant sind aber nur die Gemarkungen . Die Stadt Erlangen besteht aus den folgenden Gemarkungen:

  • Bruck
  • BĂŒchenbach
  • Eltersdorf
  • Erlangen
  • Frauenaurach
  • Großdechsendorf
  • HĂŒttendorf
  • Kosbach
  • Kriegenbrunn
  • Tennenlohe

Geschichte

Schloss, nördlicher FlĂŒgel
Schloss, nördlicher FlĂŒgel
Schloss, davor Hugenottenbrunnen
Schloss, davor Hugenottenbrunnen

Erlangen wird im Jahre 1002 als „villa erlangon“ erstmals urkundlich erwĂ€hnt. 1361 wird das Dorf an Kaiser Karl IV. verkauft. Drei Jahre spĂ€ter wird eine Stadt nahe des Dorfes angelegt, welche 1374 eine eigene MĂŒnzstĂ€tte erhĂ€lt. 1398 werden die Stadtrechte bestĂ€tigt. 1402 gelangt die Stadt als Teil des FĂŒrstentums Kulmbach (bzw. nach 1604 FĂŒrstentum Bayreuth) an die Hohenzollern, wo sie zunĂ€chst bis 1806 verbleibt. Erlangen war die Hauptstadt des so genannten „Unterlandes“ des FĂŒrstentums, das die Gebiete bis nach Neustadt an der Aisch umfasste und vom „Oberland“ um Bayreuth durch einen Landkorridor getrennt war. Nach einer fast vierjĂ€hrigen französischen Besatzung gelangte sie schließlich 1810 mit dem FĂŒrstentum Bayreuth an das Königreich Bayern.

WĂ€hrend der Zugehörigkeit zum Markgraftum Brandenburg-Bayreuth treffen 1686 die ersten HugenottenflĂŒchtlinge aus Frankreich in Erlangen ein. FĂŒr sie wird durch den Bayreuther Markgraf Christian Ernst eine eigene „Neustadt“ angelegt. 1706 wird die Altstadt durch einen Brand fast vollstĂ€ndig zerstört, doch alsbald wieder aufgebaut. 1812 werden Altstadt und Neustadt zu einer Stadt vereinigt.

Schloss
Schloss
UniversitĂ€tsstraße um 1915
UniversitĂ€tsstraße um 1915

1742 stiftet Markgraf Friedrich von Bayreuth eine UniversitĂ€t fĂŒr die Residenzstadt Bayreuth, doch bereits 1743 wird die Einrichtung nach Erlangen verlegt. Sie erhĂ€lt spĂ€ter den Namen Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t und wird 1791 preußische LandesuniversitĂ€t, auf der unter anderem Johann Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder studierten.

Bereits bei der bayerischen Gemeindeform von 1818 erhĂ€lt die Stadt eine eigene Verwaltung, was man spĂ€ter als „kreisfrei“ bezeichnete. 1862 wird das Bezirksamt Erlangen gebildet, aus dem der Landkreis Erlangen hervorgeht. Bei der Kreis- und Gebietsreform 1972 wird der Landkreis Erlangen mit dem Landkreis Höchstadt vereinigt. Erlangen selbst bleibt eine kreisfreie Stadt und wird Sitz des neuen Landkreises. Durch Eingliederung von Umlandgemeinden wird die Stadt erheblich vergrĂ¶ĂŸert, so dass sie im Jahre 1974 die 100.000-Einwohner-Grenze ĂŒberschreitet und damit zur Großstadt wird.

Eingemeindungen

Ehemals selbstÀndige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Erlangen eingegliedert wurden. 1812 waren Altstadt und Neustadt Erlangens vereinigt worden.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1884 Sebalder Reichswald (gemeindefreies Forstgebiet) 14
1894 Exerzierplatz 66
1. Mai 1919 Sieglitzhof 167
1. April 1920 Alterlangen (Gemeinde Kosbach) 335
1. August 1923 BĂŒchenbach und Weiler NeumĂŒhle 719
1924 Ohmplatz 82
15. September 1924 Bruck 421
1950 Sebaldus-Kolonie 37
1952 NĂŒrnberger Straße 66
1957/58 Ausdehnung Gartenstadt 96
Jahr Orte Zuwachs in ha
1960 Teil von Eltersdorf 16
1. Januar 1967 Kosbach mit HĂ€usling und Steudach 581
1. Juli 1972 Eltersdorf  ?
1. Juli 1972 Frauenaurach  ?
1. Juli 1972 Großdechsendorf  ?
1. Juli 1972 HĂŒttendorf  ?
1. Juli 1972 Kriegenbrunn  ?
1. Juli 1972 Tennenlohe  ?
1. Juli 1977 KönigsmĂŒhle (Stadt FĂŒrth)  ?

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1495 292
1630 550
1752 7.939
1830 9.800
1. Dezember 1871 Âč 12.500
1. Dezember 1890 Âč 17.559
1. Dezember 1900 Âč 22.953
1. Dezember 1910 Âč 24.877
16. Juni 1925 Âč 29.597
16. Juni 1933 Âč 32.348
17. Mai 1939 Âč 35.964
13. September 1950 Âč 50.690
6. Juni 1961 Âč 69.552
27. Mai 1970 Âč 84.110
30. Juni 1975 100.700
Jahr Einwohner
30. Juni 1980 100.900
30. Juni 1985 100.000
27. Mai 1987 Âč 99.808
30. Juni 1997 100.700
31. Dezember 1997 100.330
31. Dezember 1998 100.775
31. Dezember 1999 100.750
31. Dezember 2000 100.778
31. Dezember 2001 101.912
31. Dezember 2002 102.198
31. Dezember 2003 102.449
31. Juli 2004 102.532
31. Dezember 2004 102.627
30. Juni 2005 102.745
31. Dezember 2005 103.425

¹ VolkszĂ€hlungsergebnis

Religionen

Turm der NeustÀdter Kirche
Turm der NeustÀdter Kirche

Die Bevölkerung Erlangens gehörte anfangs zum Bistum WĂŒrzburg, ab 1017 zum Bistum Bamberg . 1528 wurde von BĂŒrgermeister und Rat der erste lutherische Pfarrer verpflichtet und damit die Reformation eingefĂŒhrt, so dass Erlangen ĂŒber viele Jahre eine protestantische Stadt blieb. In der 1686 vom Markgraf Christian-Ernst fĂŒr die französischen GlaubensflĂŒchtlinge gegrĂŒndeten Neustadt gab es nur reformierte Gemeinden. Die französisch-reformierte Gemeinde gab es ab 1686 und nach der Ansiedlung von reformierten FlĂŒchtlingen aus der deutschsprachigen Schweiz und der Pfalz wurde 1993 auch eine deutsch-reformierte Gemeinde gegrĂŒndet.

1802 wurden die protestantischen Gemeinden Erlangens dem königlich-preußischen Konsistorium in Ansbach unterstellt und nach dem Übergang der Stadt an Bayern wurden sie Teil der Protestantischen Kirche des Königreichs Bayern , die zunĂ€chst lutherische und reformierte Gemeinden umfasste. Gleichzeitig wurde Erlangen Sitz eines Dekanats, das alle Gemeinden unter sich vereinigte.

1853 erhielten die reformierten Gemeinden Bayerns eine eigene Synode und 1919 trennten sie sich formell von der Protestantischen Kirche Bayerns. Seither gab es in Bayern zwei protestantische Landeskirchen, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und die „Reformierte Synode in Bayern rechts des Rheins“, die sich seit 1949 „ Evangelisch-reformierte Kirche in Bayern “ nannte. Letztere hatte in Erlangen ĂŒber viele Jahre den Sitz ihres Moderamens . Durch die Vereinigung der deutsch-reformierten und der ehemals französisch-reformierten Gemeinde gab es seit 1920 in Erlangen nur noch eine reformierte Gemeinde, aber mehrere lutherische Gemeinden. Die lutherischen Gemeinden gehören heute noch zum Dekanat Erlangen, das als Dekanat fĂŒr beide Konfessionen gegrĂŒndet worden war und seit 1919 nur noch die lutherischen Gemeinden betreute. Es ist Teil des Kirchenkreises NĂŒrnberg.

Die reformierte Gemeinde Erlangen ist inzwischen Teil der Evangelisch-reformierten Kirche - Synode evangelisch-reformierter Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland . Hier gehört sie zum Synodalverband XI.

Seit dem 18. Jahrhundert gab es in Erlangen auch wieder Katholiken (ab 1711 „Religions- und Gewissensfreiheit“, jedoch ohne eigene Gottesdienste). Die erste katholische Messe wurde 1784 im AltstĂ€dter Rathaus abgehalten. Ab 1786 bestand ein Kurat und 1787 - 1790 wurde das Bethaus Mater dolorosa erbaut. 1813 wurde die erste Pfarrei errichtet, die ab 1826 zum Dekanat Herzogenaurach gehörte. Weitere Pfarreien wurden errichtet. Sie alle gehören zum Bistum Bamberg. 1937 wurde Erlangen Sitz eines Dekanats innerhalb der Erzdiözese Bamberg .

Durch Eingemeindungen von ĂŒberwiegend katholischen Umlandgemeinden hat sich die Anzahl der Protestanten und der Katholiken angeglichen, so dass heute nur noch ein leichtes Übergewicht zu Gunsten der Protestanten besteht.

Politik

In Erlangens Altstadt ist seit dem 14. Jahrhundert ein Rat nachweisbar. An der Spitze der Stadt standen 2 BĂŒrgermeister, die alle 4 Wochen wechselten. Ab 1715 gab es sogar vier BĂŒrgermeister.

In der Neustadt lag die Verwaltung zunĂ€chst beim reformierten Presbyterium. 1697 gab es 4 BĂŒrgermeister, die ein Jahr amtierten, darunter 3 Franzosen und ein Deutscher. Ab 1701 gab es 4 BĂŒrgermeister und 8 RĂ€te, die 2 Jahre amtierten. Danach wurde die Verwaltung mehrmals umgestaltet.

Nach der Vereinigung von Altstadt und Neustadt 1812 wurde das bayerische Gemeindeedikt eingefĂŒhrt. Ab 1818 wurde die Stadt von einem BĂŒrgermeister geleitet, der ab 1918 meist den Titel OberbĂŒrgermeister erhielt.

Daneben gab es ab 1818 einen Stadtmagistrat mit 10, ab 1900 12 MagistratsrÀten und als 2. Kammer die GemeindebevollmÀchtigten mit 30, ab 1900 36 Mitgliedern. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es nur noch einen Stadtrat.

1978 zog mit Wolfgang Lederer von der GrĂŒnen Liste erstmals ein grĂŒner Politiker in einen bayerischen Stadtrat ein.

Die BĂŒrgermeister beziehungsweise OberbĂŒrgermeister seit 1818:

  • 1818 - 1827 : Johann Sigmund Lindner
  • 1828 - 1855 : Johann Wolfgang Ferdinand Lammers
  • 1855 - 1865 : Carl Wolfgang Knoch
  • 1866 - 1872 : Heinrich August Papellier
  • 1872 - 1877 : Johann Edmund Reichold
  • 1878 - 1880 : Friedrich Scharf
  • 1881 - 1892 : Georg Ritter von Schuh
  • 1892 - 1929 : Theodor Klippel , ab 1918 OberbĂŒrgermeister
  • 1929 - 1934 : Hans Flierl , ab 1932 OberbĂŒrgermeister
  • 1934 - 1944 : Alfred Groß , OberbĂŒrgermeister
  • 1944 - 1945 : Herbert Ohly, kommissarischer OberbĂŒrgermeister
  • 1945 - 1946 : Anton Hammerbacher ( SPD ), OberbĂŒrgermeister
  • 1946 - 1959 : Michael Poeschke ( SPD ), OberbĂŒrgermeister
  • 1959 - 1972 : Heinrich Lades (CSU), OberbĂŒrgermeister
  • 1972 - 1996 : Dietmar Hahlweg ( SPD ), OberbĂŒrgermeister
  • 1996 - heute: Siegfried Balleis (CSU), OberbĂŒrgermeister

Erlangen wird derzeit von einem mehrheitlich durch CSU und FDP / FWG (Freie WĂ€hlergemeinschaft) bestimmten Stadtrat regiert. Die Bevölkerung in Erlangen ist politisch vergleichsweise aktiv und nutzt insbesondere die Möglichkeit zur direkten Demokratie , wie die hohe Zahl an BĂŒrgerentscheiden zeigt, die in den vergangenen Jahren stattgefunden haben und alle auch die zu ihrer Wirksamkeit notwendige Wahlbeteiligung erreicht haben:

  • 1998: Verkauf Erlanger Stadtwerke (Ergebnis: Gegen Verkauf)
  • 1998: Durchgangsstraße Röthelheimpark (Ergebnis: Pro Durchgangsstraße)
  • 2000: Tiefgarage Theaterplatz (Ergebnis: Kontra Tiefgarage)
  • 2004: Erlangen-Arcaden (Ratsbegehren, Bau eines Einkaufszentrums) (Ergebnis: Pro Arcaden)
  • 2005: Erlanger BĂ€der (Ergebnis: Kontra Privatisierung)
  • 2005: Taxistandplatz Altstadt (Ergebnis: Pro Verlagerung)
  • 2005: Erlangen-Arcaden (BĂŒrgerbegehren und Ratsbegehren, Ergebnis: Pro Ratsbegehren)

Verschiedene Organisationen sind neben den Parteien in Erlangen kommunalpolitisch aktiv. Dazu zĂ€hlen Initiativen, die sich jeweils anlĂ€sslich konkreter Themen grĂŒnden (siehe insbesondere die obigen BĂŒrgerentscheide) und anschließend wieder auflösen.

Das „Altstadtforum“ ist ein ĂŒberparteiliches BĂŒndnis aus 19 Organisationen (u.a. alle im Stadtrat vertretenen Parteien, BĂŒrgerinitiativen und Vereine). Das Altstadtforum setzt sich fĂŒr eine attraktive, lebenswerte und zukunftsfĂ€hige Erlanger Altstadt ein.

Außerdem gibt es in Erlangen ein von den 12–18 Jahre alten Jugendlichen alle 2 Jahre gewĂ€hltes Jugendparlament .

Wappen

Das Wappen der Stadt Erlangen zeigt im geteilten und oben gespaltenen Schild: vorne in Silber ein linksgewendeter, golden gekrönter und bewehrter, roter Adler mit goldenen KleestĂ€ngeln und von Silber und Schwarz geviertem Brustschild; hinten in Silber ein golden gekrönter und bewehrter, rot gezungter schwarzer Adler mit goldener Halskrone, KleestĂ€ngeln und den goldenen Großbuchstaben E und S auf der Brust; unten in Blau ĂŒber silberner Zinnenmauer wachsend ein doppelschwĂ€nziger, golden gekrönter, rot gezungter goldener Löwe. Hierbei handelt es sich um das kleine Stadtwappen). Werden die drei Teile des Wappens auf separaten Schildern dargestellt, ĂŒber denen der zollerische Brackenkopf mit schwarz-silbernem Helmdecken zu sehen ist, dann handelt es sich um das große Stadtwappen.

Die Stadtflagge ist Weiß-Rot. Der Löwe im unteren Teil des Wappens steht fĂŒr die Erlanger Altstadt. Dabei handelt es sich um den luxemburgischen Löwen, der seit 1397 in den Stadtsiegeln nachweisbar ist. In der oberen HĂ€lfte stehen der brandenburgische und der preußische Adler, welche die Neustadt Erlangens symbolisieren. Sie schmĂŒckten das NeustĂ€dter Wappen seit 1707. Die Buchstaben E und S stehen fĂŒr Elisabeth Sophie, die Gattin des Markgrafen Christian Ernst.

StÀdtepartnerschaften

Erlangen unterhÀlt eine StÀdtepartnerschaft mit folgenden StÀdten:

  • Eskilstuna ( Schweden ), seit 1961
  • Rennes ( Frankreich ), seit 1964
  • Wladimir ( Russland ), seit 1983 beziehungsweise 1987
  • Jena (ThĂŒringen), seit 1987
  • Stoke-on-Trent ( England ), seit 1989
  • San Carlos ( Nicaragua ), seit 1989
  • BeƟiktaƟ (Stadtbezirk von Istanbul , TĂŒrkei ), seit 2004

Weitere Partnerschaften:

  • Shenzhen ( Volksrepublik China ), seit 1997
  • Richmond , Bundesstaat Virginia ( USA ), seit 1998

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Im SĂŒden und Westen berĂŒhrt die Bundesautobahn A 3 NĂŒrnberg-Frankfurt, die sich am Autobahnkreuz FĂŒrth/Erlangen mit der A 73 NĂŒrnberg-Bamberg kreuzt, die Randbereiche des Stadtgebiets. Die A 73 begrenzt die Innenstadt zum Westen hin. Durch das sĂŒdliche Stadtgebiet fĂŒhrt die Bundesstraße B 4.

Der Bahnhof Erlangen ist ICE - und IC -Haltepunkt an der Bahnstrecke NĂŒrnberg-Bamberg. Von hier verkehrt auch die Regionalbahn R 2 ĂŒber FĂŒrth nach NĂŒrnberg beziehungsweise ĂŒber Forchheim nach Eggolsheim. Die Stadt soll bis 2010 an das S-Bahn -Netz NĂŒrnberg angeschlossen werden.

Den ÖPNV versorgen mehrere Buslinien der Erlanger Stadtwerke AG. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbund Großraum NĂŒrnberg (VGN) zu benutzen. PlĂ€ne fĂŒr eine als " Stadt-Umland-Bahn " bezeichnete Stadtbahn nach NĂŒrnberg-Thon, Neunkirchen am Brand sowie Herzogenaurach wurden bisher leider nicht realisiert.

Am Rande des Regnitztals fĂŒhrt der Rhein-Main-Donau-Kanal entlang, mit dem Erlanger Hafen in BĂŒchenbach.

Eine internationale Flugverkehrsanbindung besteht ĂŒber den Flughafen NĂŒrnberg.

Die Taxiunternehmen sind grĂ¶ĂŸtenteils der Taxigenossenschaft Erlangen angeschlossen.

Eine große Bedeutung hat der Fahrradverkehr; so werden im gesamten innerstĂ€dtischen Verkehrsgeschehen rund 30 % aller Wege auf dem Fahrrad zurĂŒckgelegt.

Medien

Als Tageszeitung sind die „Erlanger Nachrichten“ konkurrenzlos. Den ĂŒberregionalen Mantel liefern die „NĂŒrnberger Nachrichten“, deren Verlag „Verlag NĂŒrnberger Presse Druckhaus NĂŒrnberg“ beide Zeitungen herausgibt. Der Erlanger Lokalteil wird zwar von einer eigenen Lokalredaktion in Erlangen betreut, aber seit 1999 vollstĂ€ndig in NĂŒrnberg gedruckt.

Mit der Monatszeitung „Was Lefft", spĂ€ter kam der Untertitel "Worte statt Taten“ hinzu, gab es seit Januar 1976 ein alternatives Stadtmagazin, das lokalpolitische Themen und Fragen der Internationalen Politik behandelt. Anfang der 2000er beschloss der TrĂ€gerverein die GrĂŒndung der „raumzeit“ als neuer Monatszeitung fĂŒr den Großraum NĂŒrnberg-FĂŒrth-Erlangen.

„Straßenkreuzer“ ist eine Obdachlosenzeitschrift fĂŒr den Großraum NĂŒrnberg-FĂŒrth-Erlangen, die im freien Straßenverkauf verbreitet wird.

Daneben gibt es noch eine ganze Reihe von Zeitschriften , die sich meist an einen eingeschrĂ€nkten Publikumskreis wenden. Je nachdem, wer hinter diesen Zeitschriften steht, kann Inhalt, Aufmachung, Erscheinungsintervall und Verbreitung sehr unterschiedlich sein. Das Spektrum reicht vom Amtsblatt der Stadt Erlangen ĂŒber Stadtteilzeitungen bis zu MitteilungsblĂ€ttern der Kirchengemeinden. Beispiele fĂŒr unterschiedliche Stadtteilzeitungen sind die „Altstadtzeitung“ (Herausgegeben durch das Altstadtforum Erlangen, einem BĂŒndnis fĂŒr eine attraktive, lebenswerte und zukunftsfĂ€hige Erlanger Altstadt) und das „Puzzle“ aus BĂŒchenbach.
Auf die Studentenszene und SchĂŒler zielen der „Doppelpunkt“ sowie „hugo“ als kostenlos verteilte Szeneinfos mit Veranstaltungstipps ab.
Vorwiegend an Senioren wendet sich die vierteljĂ€hrlich erscheinende Zeitschrift „Herbst-Zeitlose“.

Weiterhin erwĂ€hnenswert ist die Sprachzeitung „Deutsche Sprachwelt“, die vornehmlich gegen Anglizismen und die Rechtschreibreform kĂ€mpft und in Deutschland und Österreich gelesen wird.

Bis Mitte der 90er gab es mit „Radio Downtown“ einen eigenen Hörfunksender fĂŒr Erlangen, der sich mit einem 16h-Programm eine Frequenz mit dem freien Radiosender Radio Z aus NĂŒrnberg teilte. PopulĂ€r war „Radio Downtown“ besonders wegen seines breiten Raumes fĂŒr Bands aus Franken. Über die Regionalcharts konnten sich Bands und Musiker wie Fiddler's Green , Throw That Beat In The Garbagecan , Merlons , J.B.O. , die Wellucken Allstars oder auch Kevin Coyne ein breiteres Publikum erschließen. Die Frequenz wurde schließlich von der NRJ Group fĂŒr den Radiosender Energy NĂŒrnberg ĂŒbernommen.
Auch ohne dieses Medium konnten sich Ende der 1970er und Anfang der 1980er Die Suicides als eine der Àltesten Punkbands Deutschlands etablieren, die im Januar 2004 ihr wohl letztes Konzert gaben.

Medizin und Medizintechnik

Erlangen will sich in Zukunft als Kompetenzzentrum fĂŒr Medizin(technik) und Pharma deutschland- und europaweit etablieren. Mit dem Stammsitz des Siemens-Bereichs Medical Solutions und dem Sitz weiterer ĂŒber 100 mittelstĂ€ndischer Firmen ist eine Kernkompetenz geschaffen, die in den nĂ€chsten Jahren noch weiter ausgebaut werden soll. Im Bereich der medizintechnischen Forschung sind die Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t mit ihren medizinischen, naturwissenschaftlichen und technischen FakultĂ€ten zu nennen. Auch das Fraunhofer Institut fĂŒr Integrierte Schaltungen, die Max-Planck-Forschungsgruppe Optik und das Bayerische Laserzentrum stehen fĂŒr Innovation und Fortschritt in der Medizintechnik. Bis 2005 werden rund 500 Mio. Euro im Bereich Medizin(technik) und Pharma in Erlangen investiert.

  • Medizinstadt Erlangen
  • Innovationszentrum fĂŒr Medizintechnik und Pharma
  • Kompetenzinitiative Medizin-Pharma-Gesundheit

Bildung und Kultur

Forschung

Die UniversitĂ€t wurde 1742 in Bayreuth gegrĂŒndet und 1743 nach Erlangen verlegt. Nach dem Übergang Erlangens an Bayern blieb die UniversitĂ€t zunĂ€chst protestantische Hochschule, die jedoch im Laufe der Zeit ihren konfessionellen Charakter verlor. 1961 erfolgte die Eingliederung der 1919 gegrĂŒndeten Hochschule fĂŒr Wirtschaft und Sozialwissenschaften NĂŒrnberg .
Seither trĂ€gt die UniversitĂ€t den Namenszusatz Erlangen-NĂŒrnberg. 1966 wurde eine Technische FakultĂ€t eingerichtet und 1972 folgte die Eingliederung der PĂ€dagogischen Hochschule NĂŒrnberg. Die UniversitĂ€t ist somit auf die Standorte Erlangen und NĂŒrnberg verteilt.
  • Fraunhofer-Institut fĂŒr Integrierte Schaltungen (IIS)
Hier wurde das mp3 Audioformat entwickelt, das inzwischen weltweit genutzt wird.
  • Fraunhofer fĂŒr Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie (IISB)
  • Max-Planck-Forschungsgruppe am Institut fĂŒr Optik, Information und Photonik der Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t (IOIP)
  • Collegium Alexandrinum
Studium Generale an der UniversitĂ€t; regelmĂ€ĂŸige Vortragsreihe mit BeitrĂ€gen aus der Forschung der UniversitĂ€t; FĂŒhrungen durch UniversitĂ€tssammlungen und UniversitĂ€tsgebĂ€ude
  • Bayerisches Zentrum fĂŒr Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) Abteilung Thermosensorik und Photovoltaik.

Die jetzige Innenstadt, die ehemalige Neustadt Erlangen, ist als Ensemble sehenswert. Sie ist als barocke Plan- und Idealstadt errichtet worden und gehört heute mit ihren schnurgeraden Straßen- und Platzfronten und den einheitlichen Fassaden der fast durchwegs zwei- und dreigeschossigen traufstĂ€ndigen HĂ€user zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen Anlagen dieser Art in Deutschland.

Hugenottenkirche
Hugenottenkirche
Orangerie im Schlossgarten - Erlangen
Orangerie im Schlossgarten - Erlangen
Hugenottenbrunnen im Schlossgarten, dahinter Orangerie, von S (2004-04-25)
Hugenottenbrunnen im Schlossgarten, dahinter Orangerie, von S (2004-04-25)
Das "moderne" Erlangen: Rathaus, welches gerade renoviert wird (6.7.04))
Das "moderne" Erlangen: Rathaus, welches gerade renoviert wird (6.7.04))

Theater

  • Theater Erlangen
    • Markgrafentheater
    • Theater in der Garage
  • Freies Theater Erlangen, eine Arbeitsgemeinschaft, welche die Interessen der freien Theaterszene gegenĂŒber der stĂ€dtischen Kulturpolitik vertritt

Museen

  • Antikensammlung des Instituts fĂŒr Klassische ArchĂ€ologie der UniversitĂ€t
  • Galerie im GĂ€ĂŸla
  • Kunstmuseum (im Loewenich'schen Palais)
  • Museum im AmtshausschĂŒpfla: Leben um 1920 im Raum Frauenaurach
  • Museumswinkel: ehem. Siemens-GebĂ€ude, gehört nun der Stadt; ein "Museum fĂŒr Kultur und Technik der Medizin, Kunst und Wissenschaft" ist in Planung, z.Z. befinden sich dort Teile der Stadtverwaltung und nur vereinzelt Ausstellungen
  • Stadtmuseum (im AltstĂ€dter Rathaus)
  • StĂ€dtische Galerie (im Palais Stutterheim)
  • Waldmuseum (Tennenlohe)

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Januar: Spielertage, seit 1987
  • Mai/Juni (immer ab dem Donnerstag vor dem Pfingstsonntag): „Bergkirchweih“, Volksfest seit 1755
  • Mai/Juni in ungeraden Jahren: Internationales Figuren- und Puppentheaterfestival zusammen mit den StĂ€dten NĂŒrnberg und FĂŒrth,
  • Juni in geraden Jahren: Internationaler Comicsalon
  • Juli: Internationales Theater-Festival ARENA
 der jungen KĂŒnste,
  • Juli: Schlossgartenfest
  • August: Marktplatzfest mit Handwerk, Kunst und Brauchtum
  • August: Poetenfest, seit 1980
  • Dezember: Weihnachtsmarkt

Figurentheaterfestival, Comicsalon und Poetenfest gelten in den letzten Jahren aus finanziellen GrĂŒnden als existenzbedroht.

Sonstiges ErwĂ€hnenswertes und MerkwĂŒrdigkeiten

Bundesweit bekannt wurde Erlangen durch das Lied „Wissenswertes ĂŒber Erlangen“ von Foyer des Arts ( 1981 ). In diesem Text von Max Goldt muss der Name „Erlangen“ als Platzhalter fĂŒr eine beliebige, spießige und mittelmĂ€ĂŸige deutsche Stadt herhalten. Im Liedtext finden sich keine direkten BezĂŒge zu den realen Gegebenheiten in Erlangen. Die Titelzeile wird von Journalisten regelmĂ€ĂŸig als Schlagzeile fĂŒr Artikel benutzt, die irgendetwas mit Erlangen zu tun haben.

Von Einheimischen gern zitiert wird eine Passage aus Karl Mays Roman „Durch das Land der Skipetaren“: Einem Orientalen, dem der Held Kara Ben Nemsi darin begegnet, fĂ€llt zu Deutschland als allererstes die Stadt „Elanka“ (Erlangen) ein, in der angeblich selbst SĂ€uglinge mit Bier gepĂ€ppelt wĂŒrden. TatsĂ€chlich genoss Erlangen – das einst fast 30 Brauereien beherbergte und, schon sehr frĂŒh an das deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen, Bier wie Braustoffe fleißig exportierte – im 19. Jahrhundert einen internationalen Ruf als Stadt des Gerstensaftes. Noch heute zeugen hiervon amerikanische und schwedische Biersorten, die unter dem Namen „Erlanger“ verkauft werden. Von den besagten 30 Brauereien sind allerdings heute nur noch zwei ĂŒbrig: Steinbach und Kitzmann. Grund dafĂŒr war (neben der Wirtschaftskrise der 1920er Jahre) u.a., dass die Erlanger Brauer den ausstoßsteigernden Innovationsschub der modernen KĂŒhltechnik verschliefen. Dieweil in MĂŒnchen bereits elektrisch gekĂŒhlt wurde, verließen sie sich auf die bewĂ€hrten Kellergewölbe ihres Burgbergs.

Nicht nur bei den JĂŒngeren, sondern bei der gesamten Bevölkerung ist das Fahrrad ein verbreitetes Verkehrsmittel. Radfahrende AnzugtrĂ€ger mit Aktentasche sind kein ungewöhnlicher Anblick. Der Grundstein dazu wurde bereits in den 70er Jahren mit einer fahrradfreundlichen Verkehrspolitik gelegt. Heute streiten Erlangen und MĂŒnster regelmĂ€ĂŸig um den Titel der fahrradfreundlichsten Stadt Deutschlands. Jedoch hat auch die Polizei diesen Trend nicht verpasst und kontert mit ĂŒberhĂ€ufigen Kontrollen von Licht und Co am Fahrrad.

Auffallend an Erlangen ist auch die hohe Zahl an Burschenschaften. In der immensen Ansammlung schlagender oder nicht-schlagender, politischer oder unpoitischer Vereinigungen mĂ€nnlicher Studenten kennt sich kaum noch jemand aus. Jedem fallen allerdings die stolzen Fahnen der Burschenschaften auf, die oft auf den DĂ€chern der schönsten und Ă€ltesten HĂ€user Erlangens wehen. Auch in der FußgĂ€ngerzone oder in Kneipen sieht man Burschenschaftler. Erkennen kann man sie an ihren unterschiedlichen Scherpen oder Kopfbedeckungen, je nach Burschenschaft Ă€ndert sich Farbe und Form.

Schon lĂ€nger bietet die SSG 81 Erlangen (SchwimmsportGemeinschaft Erlangen von 1981) die Grundlage fĂŒr sportliche Erfolge. Die ZwillingsbrĂŒder Björn und Bengt Zikarsky holten 1996 bei den Olympischen Spielen Bronze. Die NĂŒrnbergerin Hannah Stockbauer wurde 2004 dreifache Schwimmweltmeisterin. Auch der Nachwuchs holt immer wieder deutsche Jugendtitel.

Wiesengrund nach lÀngerem Regen auf gefrorenen Boden
Wiesengrund nach lÀngerem Regen auf gefrorenen Boden

Die Sportschwimmhalle im Röthelheimbad wurde 2004 auf Betreiben des OberbĂŒrgermeisters Siegfried Balleis auf den Namen „hannah stockbauer halle“ getauft. Allerdings fanden das nicht nur viele BĂŒrger und Stadtratsmitglieder ĂŒbertrieben, auch Stockbauer selbst konnte sich damit nicht recht anfreunden.

Bedingt durch die weitlĂ€ufigen Regnitzwiesen konnte sich eine große Storchenpopulation bilden. Die Horste in Bruck, Eltersdorf und Frauenaurach sind regelmĂ€ĂŸig belegt. Seit einigen Jahren brĂŒtet ein Storchenpaar sogar in unmittelbarer NĂ€he zur Innenstadt auf dem Kamin der MĂ€lzerei Steinbach.

Die von Bebauung freigehaltenen Regnitzwiesen sorgen auch dafĂŒr, dass die Hochwasser, die hĂ€ufig im Herbst und spĂ€ten Winter auftreten, sich gefahrlos verlaufen können.

SehenswĂŒrdigkeiten

Bauwerke

  • Schloß und Orangerie:

Der Bau des ehemaligen markgrĂ€flichen Schlosses wurde im Jahr 1700 nach PlĂ€nen von Antonio della Porta begonnen. 1703 erwarb Markgraf Christian Ernst das GebĂ€ude vor der Fertigstellung, um es seiner dritten Gemahlin Elisabeth Sophie zu schenken („Elisabethenburg“). Der Bau wurde 1704 durch Gottfried von Gedeler beendet. Das Schloss hat die Konzeption der Neustadt Erlangen als reine Gewerbestadt verĂ€ndert. Zur Schlossanlage gehört der Schlossgarten mit dem Hugenottenbrunnen sowie eine Orangerie (1706 fertig gestellt) und die ehemalige Konkordienkirche (1706; heute Geologisches Institut). Es war das erste vollstĂ€ndig neu konzipierte Barockensemble Frankens. Genutzt wurde es als Witwendsitz. Bei einem Brand am 14. Januar 1814 wurde das GebĂ€ude bis auf die Umfassungsmauern vernichtet. In den Jahren 1821–1825 wurde das Schloss wieder errichtet und fĂŒr die Zwecke der UniversitĂ€t zweckmĂ€ĂŸig ausgebaut. Seit 1945 wird das Schloss ausschließlich fĂŒr die UniversitĂ€tsverwaltung genutzt.

  • AltstĂ€dter Rathaus (heute Stadtmuseum), Martin-Luther-Platz 9. Das heutige GebĂ€ude wurde 1733/1734 bis 1740 in der Mitte der östlichen Front des Martin-Lutherplatzes errichtet, nachdem 1706 das Rathaus beim Altstadtbrand zerstört worden war. Nach der Zusammenlegung der Rathausfunktionen in der Neutstadt 1812, diente das GebĂ€ude unterschiedlichen Verwendungen. Seit 1964 wird das GebĂ€ude fĂŒr das Stadtmuseum genutzt. Es wurde 1988 renoviert.
  • Kirchen
    • AltstĂ€dter Pfarrkirche (Dreifaltigkeitskirche)
    • NeustĂ€dter Pfarrkirche (UniversitĂ€tskirche), Wahrzeichen der Stadt
    • Evangelisch-reformierte Kirche („Hugenotten-Kirche“) am Hugenottenplatz (die Ă€lteste Kirche der Hugenotten außerhalb Frankreichs)
    • Martinskirche (MartinsbĂŒhler Kirche)
  • Markgrafentheater (das Ă€lteste bespielte Barocktheater SĂŒddeutschlands)
  • Palais Stutterheim mit StadtbĂŒcherei
  • Egloffsteinsches Palais, Friedrichstr. 17, 1718 am damaligen Stadtrand fĂŒr Carl Maximilian Freiherr von Eggloffstein errichtet. Bemerkenswert ist insbesondere der ehemalige Festsaal mit einer prĂ€chtigen Stuckdecke (die Domenico Cadenazzi zugeschrieben wird). 1749 wurde das GebĂ€ude von der Stadt erworben, nachdem es vorĂŒbergehend der UniversitĂ€t gehörte. Seitdem wurde das GebĂ€ude unterschiedlich genutzt, unter anderem als Armeninstitut , Tabakfabrik und fĂŒr verschiedene Schulen. Seit der Renovierung im Jahr 1998 wird es ausschließlich von der Volkshochschule genutzt. In diesem GebĂ€ude befand sich auch die Wohnung des Dichters und Orientalistikprofessors Friedrich RĂŒckert .
  • Ehemaliger Wasserturm , Apfelstr. 12, wurde 1705 als erster Turm der Neustadt errichtet. Er war ursprĂŒnglich sechsgeschossig und diente ursprĂŒnglich der Wasserversorgung des Botanischen Gartens, der Springbrunnen und der Wasserspiele in der Orangerie. Seit 1818 ist er im Besitz der UniversitĂ€t, die den Wassertum zur Wasserversorgung ihrer am Schlossgarten angesiedelten Institute benutzte. Drei Stockwerke wurden 1876 wegen BaufĂ€lligkeit abgebrochen. Zwei RĂ€ume wurden zwischen 1839 und 1998 als Karzer der UniversitĂ€t genutzt. Ein Raum davon ist noch heute im originalen Zustand erhalten.
  • Rathaus, erbaut 1971
  • Kanaldenkmal

Öffentliche GĂ€rten

  • Schlossgarten
  • Botanischer Garten
  • Der Aromagarten der UniversitĂ€t wurde 1979 bis 1980 auf ĂŒber 9000 mÂČ an der Palmsanlage in den Schwabachauen auf Initiative des Biologen und Pharmazeuten Prof. Dr. Karl Knobloch angelegt. Das GelĂ€nde wurde frĂŒher als GemĂŒsegarten des Bezirkskrankenhauses Erlangen genutzt. Der Aromagarten beherbergt ĂŒber 1000 einheimische und exotische Aromapflanzen, die wegen ihrer Ă€therischen Öle als Arznei- und GewĂŒrzlieferanten oder fĂŒr Kosmetika genutzt werden.
  • Burgberggarten mit Skulpturen Heinrich Kirchners
  • ehemalige Bierkeller im Burgberg

Wichtige PlÀtze

  • Martin-Luther-Platz (Ă€ltester Platz in Erlangen), nach dem Altstadtbrand 1706 neu geplant und gebaut
  • Hugenottenplatz (Stadtzentrum und Knotenpunkt der Innenstadt-Straßen)
  • Schloß- und Marktplatz
  • NeustĂ€dter Kirchenplatz
  • Lorlebergplatz (ehem. Kaiser-Wilhelm-Platz)
  • AltstĂ€dter Kirchenplatz
  • Theaterplatz
  • Bohlenplatz
  • Neuer Markt
  • „Platz vorm Bogarts“
  • Ohmplatz
  • „Zollhaus-Platz“

Wichtige Friedhöfe

  • AltstĂ€dter Friedhof, an der heutigen Stelle auf dem MartinsbĂŒhl bei der Martinskirche (MartinsbĂŒhler Kirche) seit Beginn des 18. Jahrhunderts; evang.-luth. Friedhof
  • Reformierter Friedhof, Äußere Brucker Straße, seit 1828 an der heutigen Stelle. Die sĂŒdliche GrĂ€berseite diente der französisch-reformierten Gemeinde, die nördliche Seite der deutsch-reformierten Gemeinde.
  • NeustĂ€dter Friedhof, Äußere Brucker Str. 24/26, als „Teutsch Gottesacker“ 1721 vor den Toren der Stadt angelegt; seit 1775 befindet sich hier die UniversitĂ€tsgruft. Auf diesem Friedhof viele Ă€lteres GrĂ€ber namhafter Erlanger Familien und Professoren. Grab der Kinder Friedrich RĂŒckerts, Ernst und Luise.
  • Israelitischer Friedhof, Rudelsweiherstr. 85, seit 1891 der Friedhof der Erlanger jĂŒdischen Gemeinde
  • Zentralfriedhof (stĂ€dtischer Friedhof), Äußere Brucker Straße, 1895 eröffnet

Persönlichkeiten

Eine ausfĂŒhrliche Liste der EhrenbĂŒrger der Stadt Erlangen, von dem ersten BĂŒrgermeister bis hin zu Aufsichtsratvorsitzenden der Siemens AG, siehe Liste der EhrenbĂŒrger von Erlangen

Söhne und Töchter der Stadt

Personen, die in Erlangen geboren sind, unabhÀngig von ihrem spÀteren Wirkungskreis:

  • Claudia Campus , geboren 15. Februar 1977 , Berliner Radiomoderatorin (104.6 RTL), '93 jĂŒngste Radiomoderatorin Deutschlands
  • Barbara Hahlweg , geboren 1969 , Fernsehmoderatorin (ZDF/„heute-Journal“), ist die Tochter des langjĂ€hrigen Erlanger OberbĂŒrgermeisters Dietmar Hahlweg (SPD, im Amt 1972–1996)
  • Sebald Heyden , geboren 1499 im Ortsteil Bruck; † 1561 in NĂŒrnberg, Kantor, Rektor und Dichter („O Mensch bewein dein SĂŒnde groß“)
  • Georg Simon Ohm , geboren am 16. MĂ€rz 1789 ; † 7. Juli 1854 in MĂŒnchen, Physiker (nach ihm ist die Einheit des elektrischen Widerstands benannt)
  • Carl Friedrich Philipp von Martius , geboren am 17. April 1794 ; † 13. Dezember 1868 in MĂŒnchen, war Naturforscher, Botaniker, Forschungsreisender und Ethnograph.
  • Amalie 'Emmy' Noether , geboren am 23. MĂ€rz 1882 † 14. April 1935 in Pennsylvania , USA, Mathematikerin (leistete wichtige BeitrĂ€ge zur theoretischen Physik und zur Mathematik)
  • Johann Baron von Kalb , * 29. Juni 1721 im Ortsteil HĂŒttendorf , †  19. August 1780 in Camden nach einer Verwundung, war ein deutsch-amerikanischer General wĂ€hrend der Amerikanischen Revolution
  • Heinrich Kirchner, geboren am 12. Mai 1902 ; † 3. MĂ€rz 1984 in Pavolding im Chiemgau, Bildhauer
  • Oskar Koller , Maler
  • Lothar MatthĂ€us , geboren am 21. MĂ€rz 1961, Fußballspieler, Rekordnationalspieler (aufgewachsen in Herzogenaurach)
  • Ernst Penzoldt (* 1892 in Erlangen; † 1955 in MĂŒnchen), Schriftsteller, Zeichner, Bildhauer und Karikaturist. Einige seiner Texte (Roman „Die Powenzbande“, ErzĂ€hlung „Etienne und Louise“) enthalten deutliche Anspielungen auf Erlangen
  • Heinrich von Pierer, frĂŒherer Siemens AG-Vorstandsvorsitzender und jetziger Aufsichtratsvorsitzender
  • Karin Rieden , geboren 1948 , Radiologin und Politikerin ( Die Tierschutzpartei )
  • Reinhold Ziegler , geboren 1955, Schriftsteller

Weitere bekannte Personen mit Bezug zu Erlangen

Eine ganze Reihe bekannter Personen hat zumindest eine Zeit lang in mehr oder weniger wichtiger Funktion in Erlangen gelebt. Viele davon kamen zum Studium oder zur Lehre.

  • Ludwig Feuerbach , Philosoph, Promotion (1828) in Erlangen, von 1829 bis 1832 Privatdozent, Vorlesungen ĂŒber Logik und Philosophiegeschichte, 1830 anonyme Veröffentlichung der „Gedanken ĂŒber Tod und Unsterblichkeit“.
  • Hans Geiger , Erfinder des GeigerzĂ€hlers. Ab 1902 Studium der Physik und Mathematik in Erlangen, Promotion 1906.
  • Johann Gottlieb Fichte , Philosoph, Vertreter des deutschen Idealismus. Professor in Erlangen von Mai – September 1805.
  • Samuel Hahnemann , BegrĂŒnder der Homöopathie, 1779 Promotion in Erlangen.
  • Hildegard Hamm-BrĂŒcher, Politikerin (vormals FDP), vertrat in den 70er Jahren Erlangen im Deutschen Bundestag
  • Karl-Heinz Hiersemann , langjĂ€hriger SPD-OppositionsfĂŒhrer im bayerischen Landtag, hatte hier Wohnsitz und Wahlkreis
  • Felix Klein , Mathematikprofessor. In seiner Antrittsvorlesung formulierte er das Erlanger Programm .
  • August Graf von Platen , Dichter, kam 1819 zum Studium nach Erlangen. Das PlatenhĂ€uschen und die Platenstraße am Burgberg erinnern an ihn.
  • Friedrich RĂŒckert , Schriftsteller; ab 1826 in Erlangen Professor der orientalischen Sprachen und Literaturen. Seine beiden Lieblingskinder, deren Tod er in den Kindertodtenliedern beklagt, liegen auf dem NeustĂ€dter Friedhof begraben.
  • Karl Ludwig Sand , Student und Burschenschafter, der 1819 den Dichter August von Kotzebue ermordete und so die Karlsbader BeschlĂŒsse mit auslöste, studierte in Erlangen Theologie.
  • Adolf Schinnerer (1876–1949), spĂ€timpressionistischer Maler und Graphiker, lebte um 1930 herum einige Jahre im heute eingemeindeten Tennenlohe
  • Elke Sommer , Schauspielerin
  • Hannah Stockbauer , dreifache Weltmeisterin im Schwimmen (400m, 800m, 1500m). Schwimmt fĂŒr die SSG Erlangen.

Siehe auch

Wikinews: Erlangen – aktuelle Nachrichten

Literatur

  • Erlangen , in: Meyers Konversationslexikon. 4. Aufl. 1888/89, Bd. 5, S. 790 f.
  • Bayerisches StĂ€dtebuch; Band V 1. Teilband Unter-, Mittel- und Oberfranken. aus Deutsches StĂ€dtebuch. Handbuch stĂ€dtischer Geschichte. – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit UnterstĂŒtzung des Deutschen StĂ€dtetages, des Deutschen StĂ€dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1971
  • Erlangen in der Westentasche – Ein treuer FĂŒhrer durch Stadt und UniversitĂ€t. 2. Ausgabe 1845, verlegt bei Theodor Blaesing, als Reprint erhĂ€ltlich bei Palm und Enke (jetzt Thalia-Buchhandlung Palm & Enke)
  • Erlanger Stadtlexikon. Hrsg. von Christoph Friederich, Bertold Frhr. von Haller, Andreas Jakob. W.TĂŒmmels Verlag NĂŒrnberg, 2002. ISBN 3-921590-89-2
  • Ralf Nestmeyer: NĂŒrnberg, FĂŒrth, Erlangen. Ein Reisehandbuch. Michael-MĂŒller-Verlag, Erlangen, 2006 ISBN 3-89953-318-6
  • Martin Schieber: Erlangen. Eine illustrierte Geschichte der Stadt. Beck-Verlag, MĂŒnchen, 2002 ISBN 3-40648913-3

Weblinks

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