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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Tirschenreuth: 19.02.2006 17:06

Landkreis Tirschenreuth

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Tirschenreuth Lage des Landkreises Tirschenreuth in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Verwaltungssitz : Tirschenreuth
FlĂ€che : 1.085,08 kmÂČ
Einwohner : 78.074 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 72 Einwohner je kmÂČ
Kfz-Kennzeichen : TIR
KreisschlĂŒssel : 09 3 77
Kreisgliederung: 26 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
MĂ€hringer Str. 7
95643 Tirschenreuth
Offizielle Website: www.kreis-tir.de
E-Mail-Adresse : poststelle@tirschenreuth.de
Politik
Landrat : Karl Haberkorn ( FW )
Karte
Landkreis Tirschenreuth in Bayern
Tirschenreuth: wirtschaftliches und politisches Zentrum des Landkreises Tirschenreuth
Tirschenreuth: wirtschaftliches und politisches Zentrum des Landkreises Tirschenreuth
Abendrot an der Kappl bei Waldsassen
Abendrot an der Kappl bei Waldsassen
Karpfenteich bei Tirschenreuth
Karpfenteich bei Tirschenreuth
Winterlandschaft im Landkreis Tirschenreuth
Winterlandschaft im Landkreis Tirschenreuth
Wallfahrtskirche in FuchsmĂŒhl
Wallfahrtskirche in FuchsmĂŒhl
Konnersreuth
Konnersreuth
Blick auf einen Teil von Mitterteich
Blick auf einen Teil von Mitterteich
FrĂŒhling in Neualbenreuth
FrĂŒhling in Neualbenreuth


Der Landkreis Tirschenreuth ist der nördlichste Landkreis des Regierungsbezirks Oberpfalz in Bayern. Er liegt im geografischen Zentrum Mitteleuropas . Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, im Osten die tschechischen Verwaltungsbezirke Karlsbad ( KarlovarskĂœ kraj ) und Pilsen ( PlzeƈskĂœ kraj ), im SĂŒden der Landkreis Neustadt an der Waldnaab und im Westen der Landkreis Bayreuth.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Landschaftsbild des Landkreises Tirschenreuth wird bestimmt von zahlreiche Fischweihern in den TĂ€lern und Senken sowie von dunklen FichtenwĂ€ldern auf den Höhen. Fast die HĂ€lfte der FlĂ€che ist mit Wald bedeckt. Im Westen des Landkreises steigen die zum Fichtelgebirge gehörenden HöhenzĂŒge des Steinwaldes empor und im SĂŒdwesten der Hessenreuther Wald. Im Osten und SĂŒdosten ist es der OberpfĂ€lzer Wald.

Wirtschaft

  • Porzellanindustrie
    • Mitterteich, Tirschenreuth, Erbendorf, Krummennaab
  • Ziegelindustrie
    • Waldsassen
  • Textilindustrie
    • Wiesau, Tirschenreuth,
  • Glasindustrie
    • Waldsassen, Mitterteich
  • Knopfindustrie
    • BĂ€rnau,
  • Maschinenbau
    • Tirschenreuth
  • Kunststoffverarbeitung
    • Wiesau, Waldsassen, Tirschenreuth, PlĂ¶ĂŸberg, Immenreuth
  • Metallindustrie
    • Waldershof, kemnath

Verkehr

Geschichte

Der Landkreis Tirschenreuth entstand 1972 im Zuge der Kreisreform aus den beiden ehemaligen Landkreisen Tirschenreuth und Kemnath. ...

Wappen

Das Wappen wurde 1974 neu geschaffen. Der goldene Löwe auf schwarzem Grund weist zum einen auf die rheinpfĂ€lzischen KurfĂŒrsten und auf das ihnen gehörende Land in Bayern, die Oberpfalz hin. Zum anderen zeigt der Löwe aber auch die Entwicklung des Stiftlandes Waldsassen, die von der eigenstĂ€ndigen Reichsabtei zur Kurpfalz und zum Bezirksamt Tirschenreuth fĂŒhrte.

Der Rumpf des Drachen, der als Ganzes ein Teil des Wappens des Klosters Waldsassen war, weist auf die Markgrafen der Diepoldinger hin. Nach offiziöser Deutung soll der abgeschnittene Drache auch ausdrĂŒcken, dass das Stiftland wesentlicher Rechte beschnitten wurde, als es vom Reichsstift zu einem oberpfĂ€lzischen Landsassen herabgewĂŒrdigt wurde. TatsĂ€chlich steht der Drache aber erst seit 1974, als der „Leuchtenberger Balken“ in das Hoheitszeichen aufgenommen wurde (siehe folgender Absatz), in dieser „geminderten“ Form im Wappen des nunmehrigen Großlandkreises. Zuvor war er „ungemindert“ (vollstĂ€ndig) im Kreiswappen enthalten. Letztendlich erinnert der rote Drachen(rumpf) auch an die reichsunmittelbare Stellung von Waldsassen wĂ€hrend der Stauferherrschaft.

Der blaue Balken im weißen Feld weist auf die Landgrafen von Leuchtenberg hin. Einige ehemals (bis 1283) ihnen gehörende Gebietsteile, nĂ€mlich das einstige Amt Waldeck mit Kemnath, fanden bei der Gebietsreform 1972 Eingang in den neuen Landkreis Tirschenreuth. Somit steht der „Leuchtenberger Balken“ fĂŒr die ehemals zum Kreis Kemnath gehörenden Teile des nunmehrigen Großlandkreises Tirschenreuth.

Museen

SehenswĂŒrdigkeiten

Naturschönheiten

FlĂŒsse und BĂ€che

Die höchsten Erhebungen

Bedeutende Persönlichkeiten

  • Johann Andreas Schmeller
    • 1785-1854 Sprachgelehrter u. Mundartforscher
  • Max Reger
    • 1873-1916 Komponist
  • Ignatius von Senestrey
    • 1810-1906 Bischof
  • Theobald Schrems
    • 1893-1963 Chordirigent
  • Herbert Molwitz
    • KĂŒnstler
  • Max von der GrĂŒn
    • Schriftsteller
  • Liberat Weiß
    • 1675-1716 Katholischer Missionar und MĂ€rtyrer

LandrÀte

  • Max Kuttenfelder (April 1945 - Mai 1946)
  • Heinrich Friedrich (Mai 1946 - Juli 1946)
  • Max Kuttenfelder (Juli 1946 - Juli 1946)
  • Otto Freundl (Juli 1946 - Juli 1948)
  • Franz Sproß (Juli 1948 - MĂ€rz 1952)
  • Otto Freundl (MĂ€rz 1952 - 1972)
  • Franz Weigl (1972 - 1991)
  • Karl Haberkorn (seit 1991)

StÀdte und Gemeinden

StÀdte
Âč Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft

  1. BĂ€rnau (3.450)
  2. Erbendorf (5.362)
  3. Kemnath (5.322) Âč
  4. Mitterteich (7.217) Âč
  5. Tirschenreuth (9.422)
  6. Waldershof (4.650)
  7. Waldsassen (7.483)

MĂ€rkte
Âč Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft

  1. Falkenberg (982) Âč
  2. FuchsmĂŒhl (1.791)
  3. Konnersreuth (1.974)
  4. MĂ€hring (1.980)
  5. Neualbenreuth (1.570)
  6. PlĂ¶ĂŸberg (3.493)
  7. Wiesau (4.381) Âč

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Kemnath
    1. Kastl (1.407)
    2. Kemnath, Stadt (5.322)
  2. Krummennaab
    1. Krummennaab (1.703)
    2. Reuth b.Erbendorf (1.233)
  3. Mitterteich
    1. Leonberg (1.042)
    2. Mitterteich, Stadt (7.217)
    3. Pechbrunn (1.449)
  4. Neusorg
    1. Brand (1.211)
    2. Ebnath (1.402)
    3. Neusorg (2.034)
    4. Pullenreuth (1.909)
  5. Wiesau
    1. Falkenberg, Markt (982)
    2. Wiesau, Markt (4.381)

Gemeinden

  1. Friedenfels (1.359)
  2. Immenreuth (1.867)
  3. Kulmain (2.381)

Gemeindefreie Gebiete (21,74 kmÂČ)

  1. Ahornberger Forst (4,28 kmÂČ)
  2. Flötz (3,47 kmÂČ)
  3. Hessenreuter Forst (8,81 kmÂČ) (aufgelöst))
  4. Lenauer Forst (5,18 kmÂČ)

(FlĂ€che in kmÂČ am 31.Dezember 2001, Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Sonstiges

  • Die Frais, bis ins 19. Jahrhundert Gebiet gemischter Gerichtsbarkeit

Literatur

  • Unser Landkreis Tirschenreuth / Bayerische Verlagsanstalt Bamberg
  • Landkreis Tirschenreuth, Hof 1980
  • Wandern im Landkreis Tirschenreuth, Walter Pilsak, Herausgeber:Landkreis Tirschenreuth 1984

siehe: Stiftland

Weblinks

Wikipedia

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