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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Coburg: 12.02.2006 20:24

Landkreis Coburg

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Coburg Lage des Landkreises Coburg in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Verwaltungssitz : Coburg
Fläche : 592 km²
Einwohner : 91.661 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 155 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen : CO
Kreisschl√ľssel : 09 4 73
Kreisgliederung: 17 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Lauterer Str. 60
96450 Coburg
Offizielle Website: www.landkreis-coburg.de
E-Mail-Adresse : landratsamt@landkreis-coburg.de
Politik
Landrat : Karl Zeitler ( SPD )
Landkreis Coburg in Bayern

Der Landkreis Coburg ist ein Landkreis im Nordwesten des Regierungsbezirks Oberfranken in Bayern. Nachbarkreise sind im Norden die th√ľringischen Landkreise Hildburghausen und Sonneberg, im Osten der Landkreis Kronach, im S√ľden die Landkreise Lichtenfels und Bamberg und im Westen der Landkreis Ha√überge. Die kreisfreie Stadt Coburg ist ganz vom Landkreis Coburg umgeben.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Den Nordwesten des Kreisgebietes bildet eine flachwellige (300 - 500 m √ľ. NN) Hochfl√§che, die √ľberwiegend als Ackerland genutzt wird. Der n√∂rdliche Teil des Landkreises wird zum Vorland des Th√ľringer Waldes gez√§hlt und besitzt bereits einen deutlichen Mittelgebirgscharakter ; er wird bis auf Rodungsfl√§chen von ausgedehnten Laubw√§ldern gepr√§gt. Zwischen diesen beiden Landschaften liegt der Muschelkalkzug der Langen Berge, deren karger Boden von Nadelw√§ldern bedeckt wird. Im S√ľden erstreckt sich das zum fr√§nkischen Keuper - Lias -Land geh√∂rende Itz-H√ľgelland (250 - 300 m √ľ. NN).

Wirtschaft

Die Industrialisierung hat im Landkreis Coburg sehr fr√ľh begonnen. Coburg ist bayernweit eine der √§ltesten Industrieregionen. Heute ist der Coburger Raum eine der am st√§rksten industrialisierten Regionen Deutschlands (ca. 280 Industriearbeitspl√§tze auf 1000 Einwohner), vorwiegend gepr√§gt durch Klein- und Mittelbetriebe.

Strukturprägend sind vor allem die alten Industrien

  • Polsterm√∂bel - und holzverarbeitende Industrie (1/3 der bundesdeutschen Polsterm√∂belproduktion)
  • Spielwarenindustrie und Christbaumschmuckherstellung
  • Korbwaren - und Kinderwagenherstellung
  • keramische Industrie ( Porzellan und Industriekeramik )

sowie die Elektrotechnik .

Da nach der Deutschen Wiedervereinigung die Zonenrandförderung wegfiel, vollzieht sich derzeit - verstärkt durch die EU-Osterweiterung und die Wirtschaftskrise - ein Strukturwandel, dem viele Arbeitsplätze und Betriebe zum Opfer fallen. Als Folge dieser Entwicklung ist die Arbeitslosenquote von ca. 3 % in den 1980ern auf 10,5 % (November 2003) gestiegen.

Verkehr

Coburg ist im Verkehrsnetz derzeit schlecht angebunden, da die Region bis zur Deutschen Einheit 1990 kaum Durchgangsverkehr zu bew√§ltigen hatte. Der Stra√üenverkehr wird gepr√§gt durch die Bundesstrassen B4, die als Nord-S√ľd-Achse den N√ľrnberger Raum mit Th√ľringen und B303 , die als West-Ost-Achse Schweinfurt mit Tschechien verbindet. Der Schienenverkehr hat derzeit wenig Bedeutung, insbesondere weil die Werrabahn als West-Ost-Verbindung nicht mehr existiert.

Jetzige Bauprojekte im Rahmen des Verkehrsprojekts Deutsche Einheit sind die Verl√§ngerung der Bundesautobahn A 73 N√ľrnberg- Lichtenfels √ľber Coburg nach Suhl und die Neubaustrecke N√ľrnberg-Erfurt f√ľr den ICE von N√ľrnberg √ľber Erfurt nach Berlin. Die Autobahn ist zwischen Coburg und Eisfeld schon in Betrieb, 2008 ist voraussichtlich die Verbindung durchgehend befahrbar. Ein Zeitpunkt f√ľr die Fertigstellung der Neubaustrecke l√§sst sich wegen Finanzierungsproblemen derzeit nicht angeben.

Geschichte

Erstmals urkundlich erw√§hnt wird Coburg und Saalfeld 1012 als Mitgift an Pfalzgraf Ehrenfried (Ezzo) von Lothringen , von dessen Tochter Richeza die Grundherrschaft 1056 an Erzbischof Anno II. von K√∂ln √ľbergeht. In den folgenden 300 Jahren treten Andechs-Meranien , Wildberg und Henneberg , sowie die Kl√∂ster Fulda, Hersfeld, Banz , Langheim , M√∂nchr√∂den, Veilsdorf und Sonnefeld als Besitz- und Herrschaftstr√§ger auf, bis 1353 Markgraf Friedrich III. der Strenge in der Pflege Coburg ( Haus Wettin ) das Erbe antritt. In der Folge geh√∂rt die Region zum Kurf√ľrstentum Sachsen, nach 1547 zu den S√§chsischen Herzogt√ľmern und von 1826 bis zum Ende der Monarchie (1918) zum Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha.

Nach einer Volksabstimmung 1919 wurde der Freistaat Coburg (im wesentlichen identisch mit Stadt und Landkreis Coburg heute) zum 1. Juli 1920 mit dem Freistaat Bayern vereinigt.

Durch die Gebietsreform zur Neugliederung der bayerischen Landkreise (1. Juli 1972) wurden dem Landkreis Coburg die kreisfreie Stadt Neustadt bei Coburg und Teile des fr√ľheren Landkreises Staffelstein eingegliedert.

In den 1960er Jahren gab es im Kreisgebiet 129 und vor dem Stichtag der Gemeindegebietsreform am 10. Mai 1978 noch 51 Gemeinden. Heute sind davon noch 17 Städte und Gemeinden verblieben.

Bevölkerung

Die Coburger Region wurde bis zum 6. Jahrhundert von den Th√ľringern besiedelt und w√§hrend der V√∂lkerwanderung von den Franken erobert. In ostfr√§nkischer Zeit erfolgte die Zuwanderung von slawischen Wenden und Sorben. Die Mundart der Region ist das Itzgr√ľndische, ein Dialekt des Mainfr√§nkischen .

Nach dem Zweiten Weltkrieg lie√üen sich viele Fl√ľchtlinge aus den Ostgebieten in Coburg nieder. 1946 z√§hlte der Landkreis mehr als 61.000 Einwohner, gegen√ľber 40.000 um Jahre 1939.

Wappen

Beschreibung:
Gespalten; vorne die Bayerischen Rauten, hinten neunmal geteilt von Schwarz und Gold, belegt mit einem schr√§gen und gebogenen gr√ľnen Rautenkranz
Bedeutung:
Die vordere Hälfte des Wappens betont die nach dem Anschluss des Freistaates Coburg an Bayern bestehende staatliche Zugehörigkeit und die Eigenschaft des Wappeninhabers als bayerischer Landkreis. Die hintere Hälfte des Wappens dagegen weist durch das Hauptwappen der Wettiner mit dem Rautenkranz auf die jahrhundertelange Verbindung mit Sachsen hin.

Sehensw√ľrdigkeiten im Landkreis Coburg

Städte und Gemeinden

Städte

  1. Bad Rodach (6.488)
  2. Neustadt b.Coburg , Große Kreisstadt (16.573)
  3. Rödental (13.900)
  4. Seßlach (4.078)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Verwaltungsgemeinschaft Grub a.Forst
    1. Grub a.Forst (3.123)
    2. Niederf√ľllbach (1.659)

Gemeinden

  1. Ahorn (4.552)
  2. Dörfles-Esbach (3.886)
  3. Ebersdorf b.Coburg (6.315)
  4. Großheirath (2.593)
  5. Itzgrund (2.317)
  6. Lautertal (4.163)
  7. Meeder (4.031)
  8. Sonnefeld (5.293)
  9. Untersiemau (4.225)
  10. Weidhausen b.Coburg (3.350)
  11. Weitramsdorf (5.115)

Gemeindefreie Gebiete (6,02 km²)

  1. Callenberger Forst-West (2,32 km²)
  2. Gellnhausen (2,80 km²)
  3. Köllnholz (0,90 km²)

(Fläche in km² am 31. Dezember 2001, alle Einwohnerzahlen Stand: 30. Juni 2005)

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Landkreis Coburg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Landkreis Coburg verfügbar.

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