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Letzte Änderung für Artikel Schwabach: 20.02.2006 02:07

Schwabach

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Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Schwabach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Landkreis : Kreisfreie Stadt
FlĂ€che : 40,8 kmÂČ
Einwohner : 40.431 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 946 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 339 m ĂŒ. NN
Postleitzahlen : 91108 - 91126
Vorwahl : 09122
Geografische Lage :
Koordinaten: 49° 19' 45" N, 11° 1' 32" O
49° 19' 45" N, 11° 1' 32" O
Kfz-Kennzeichen : SC
GemeindeschlĂŒssel : 09 5 65 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathaus, Königsplatz 1
91126 Schwabach
Offizielle Website: www.schwabach.de
E-Mail-Adresse: stadt@schwabach.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Hartwig Reimann ( SPD )

Schwabach ist die kleinste kreisfreie Stadt im Bundesland Bayern. Sie liegt im Bezirk Mittelfranken und gehört zum Ballungsraum NĂŒrnberg-FĂŒrth-Erlangen-Schwabach. Durch das Stadtgebiet fließt der Fluss Schwabach, der hier in die Rednitz mĂŒndet.

BerĂŒhmt ist Schwabach fĂŒr seine GoldschlĂ€ger und das von ihnen produzierte und weltweit exportierte Blattgold . Der Buckingham Palace in London, TĂŒrme von orthodoxen Kirchen in der Ukraine, Palastkuppeln in den Emiraten und viele andere sehenswerte GebĂ€ude in aller Welt wurden mit Schwabacher Blattgold versehen. 1979 erhĂ€lt Schwabach als erste Stadt die Europa-Nostra-Medaille . Im Jahr 2004 feierte Schwabach das JubilĂ€um "500 Jahre Blattgold in Schwabach".

Um das Jahr 1470 entsteht eine Variante der gebrochenen Schriften , die Schriftart Schwabacher. Der Zusammenhang zwischen Stadt und Schrift lĂ€sst sich historisch nicht zweifelsfrei belegen, es wird jedoch vermutet, dass ein aus Schwabach stammender Typenschneider in NĂŒrnberg die Schwabacher Schrift entworfen hat. Diese Schriftart wurde sehr bekannt und beliebt; so wurde beispielsweise Luthers BibelĂŒbersetzung in dieser Schrift gedruckt.

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

Zeittafel

Schwabacher Rathaus (mit Golddach) und Stadtkirche am Marktplatz
Schwabacher Rathaus (mit Golddach) und Stadtkirche am Marktplatz
750-500 v. Chr. Urnenfunde
600-700 Erste Hinweise auf Siedlung und Fluss
~ 800 Suapaha gehört zum Besitztum des Klosters St. Emmeran Regensburg
~ 850 Suabaha geht an das Kloster Fulda ĂŒber
1117 Urkundliche ErwÀhnung der 'villa suabach'
1166 Suabach wird erneut verschenkt (der Beschenkte: Zisterzienserkloster Ebrach im Steigerwald) - der 'Mönchshof', heute eine beliebte Kneipe, bleibt bis 1797 im Besitz des Klosters.
1303 "forum (Markt) Swabach" - Bezeichnung Àndert sich.
1346 Swabach geht an die Hohenzollern ĂŒber. Eine Stadtmauer wird errichtet.
1371 Swabach erhÀlt das Stadtrecht
1469 Stadtkirche wird neu gebaut
~ 1470 Die Schriftart Schwabacher entsteht
1528 heutiges Rathaus wird gebaut
1633 Die Nadelfabrikation kommt nach Schwabach. ('Nadlerstadt')
1723 Die Schwabach hat ihren Höchststand. Markierungen des Hochwassers heute noch sichtbar.
1768 Alte Linde wird gepflanzt. Sie steht heute noch.
1792 'Schwabach' wird preußisch
1797 Johann Wolfgang von Goethe ĂŒbernachtet in Schwabach
1806 'Schwabach' wird bayerisch
1849 Schwabach erhĂ€lt einen Bahnhof (dafĂŒr wird die Pferdepostlinie eingestellt)
1941 Schwabach wird von Bomben getroffen
1945 8. Mai Ende des 2. Weltkrieges. Beginn der Freundschaft zu Amerika durch die im Nordwesten der Stadt gelegene O'Brien Barracks.
1953 Stadtwappen wird endgĂŒltig fertiggestellt
1972 Durch die Gebietsreform mit ihren Eingemeindungen wird Schwabach zur kleinsten kreisfreien Stadt Bayerns mit heute etwa 40.000 Einwohnern
1975 Partnerschaft mit der Stadt Les Sables d'Olonne
1979 Schwabach erhÀlt die Europa-Nostra-Medaille
1993 Nach dem Abzug der US-Armee entsteht durch die Nutzung der ehemaligen Kaserne ein neuer Stadtteil mit Schulen, dem Stadtmuseum, einem Wirtschaftsförderungszentrum sowie Wohn- und GeschÀftsareale.
1995 500-jÀhriges Bestehen der Stadtkirche wird gefeiert
2004 500 Jahre Blattgold in Schwabach
2005 Schwabach gewinnt beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt blĂŒht auf eine Goldmedaille

Ortsteile und Siedlungen

  • Wolkersdorf / Dietersdorf / Ober- und Unterbaimbach / Raubershof
  • Eichwasen / Nasbach
  • Limbach / Hochgericht
  • Penzendorf / Schwarzach / Schaftnach
  • Innenstadt
  • Forsthof / Uigenau / Obermainbach
  • Unterreichenbach
  • Vogelherd

Einwohnerentwicklung

ca. 1800: 3.000 Einwohner
1900: 9.385 Einwohner
1995: 38.757 Einwohner
2002: 40.227 Einwohner
2004: 40.431 Einwohner

Kunst & Kultur

Kunstausstellung

Im zweijÀhrlichen Zyklus findet seit 1999 in Schwabach die Kunstausstellung Ortung statt.

Stadtmuseum

Das Museum besitzt eine Sammlungen ĂŒber das heimische Handwerk, Zunft und Gewerbe. Eine eigene Abteilung bildet das von Carl Wenglein , dem GrĂŒnder des "Weltbundes fĂŒr Natur- und Vogelschutz", zusammengetragene "Eiermuseum" (mit FarbergĂ© Ei!). Eine Spezialsammlung umfaßt völkerkundliche AntiquitĂ€ten aus der ehemaligen deutschen Kolonie Ostafrika (Waffen, Schmuck, Textilien und afrikanische GebrauchsgegenstĂ€nde) Seit 20. November 2005 prĂ€sentiert das Stadtmuseum die weltweit grĂ¶ĂŸte Spezialsammlung von Spielwaren der Firma Fleischmann auf 800 qm.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • BĂŒrgerfest
  • Wirtefest
  • KĂ€rwa
  • Feuerwehrfest

Bildung

Schulen

  • Adam-Kraft-Gymnasium
  • Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium
  • Johannes-Kern-Hauptschule
  • Karl-Dehm-Hauptschule
  • Förderzentrum
  • Staatliche Realschule
  • StĂ€dtische Wirtschaftschule
  • Christian-Maar-Grundschule
  • Luitpoltschule/Grundschule Unterreichenbach
  • Helmschule
  • Adolph-von-Henselt-Musikschule

Sport

  • Seit 1991 findet jĂ€hrlich im Oktober der Schwabacher Citylauf statt.
  • Der SC 04 Schwabach spielt in der Fußball- Landesliga .

Vereine

  • TV 1848 Schwabach
  • SC 04 Schwabach
  • SV Schwabach
  • DJK Schwabach
  • SV Unterreichenbach
  • SV Eintracht Penzendorf
  • TSV Wolkersdorf

Kirchen

  • Stadtkirche St.Johannes und St. Martin
  • Katholische Pfarrkirche St. Sebald
  • Franzosenkirche
  • Spitalkirche

PartnerstÀdte

  • Les Sables d'Olonne , Frankreich
  • Kemer , TĂŒrkei
  • Kalampaka , Griechenland

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • 1727 , 4. Dezember , Johann Gottfried Zinn , bedeutender Mediziner und Botaniker
  • 1814 , 9. Mai , Adolph von Henselt , Komponist und Klaviervirtuose der SpĂ€tromantik
  • 1889 , 24. November , Johannes Heckel , † 15. Dezember 1963 in TĂŒbingen, evangelischer Staats- und Kirchenrechtler
  • 1897 , 5. April , Hans Schuberth, † 2. September 1976 in MĂŒnchen, deutscher Politiker ( CSU ), Bundesminister fĂŒr Angelegenheiten des Fernmeldewesens
  • 1956 , 2. MĂ€rz , Karl Freller, StaatssekretĂ€r im Staatsministerium fĂŒr Unterricht und Kultus

Literaturverzeichnis

  • CD-ROM: GoldschlĂ€gerstadt Schwabach, Verlag imbiss-media, 1. Auflage 2004, ISBN 3938451017
  • Die Stadtkirche St. Johannes und St. Martinus in Schwabach : Ihre Geschichte und ihre Kunstwerke von Kurt Pilz, ISBN 3922575005
  • HĂ€usergeschichte der Altstadt Schwabach, ISBN B0000BRE05

siehe auch

Weblinks

Wikipedia

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