fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Bamberg: 20.02.2006 11:45

Bamberg

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Bamberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberfranken
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 54,58 km²
Einwohner : 71.014 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 1.296 Einwohner je km²
H√∂he : 230 - 386 m √ľ. NN
Postleitzahlen : 96001 - 96052
Vorwahl : 0951
Geografische Lage :
Koordinaten: 49¬į 53' 30" N 10¬į 53' 30" O
49¬į 53' 30" N 10¬į 53' 30" O
Kfz-Kennzeichen : BA
Gemeindekennzahl : 09 4 61 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Maximiliansplatz 3
96047 Bamberg
Website: www.stadt.bamberg.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Herbert Lauer

Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Franken (Freistaat Bayern) und gleichzeitig Sitz des Landkreises Bamberg im Regierungsbezirk Oberfranken. Bamberg ist Universitäts-, Erzbistums-, Bier- und Verwaltungsstadt. Die sehenswerte Altstadt ist als größter unversehrt erhaltener historischer Stadtkern in Deutschland seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Bamberg hat sich in der bayerischen Vorauswahl um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 nicht durchsetzen können.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die altehrw√ľrdige fr√§nkische Kaiser- und Bischofsstadt erstreckt sich √ľber die fruchtbare Talaue der hier in zwei Arme geteilten Regnitz, die 7 km n√∂rdlich des Stadtzentrums in den Main m√ľndet.

Geschichte

Die √§ltesten Relikte Bamberger Vorgeschichte sind vermutlich die in der Regnitz gefundenen Bamberger G√∂tzen. Im Jahre 902 wurde zum ersten Mal ein "Castrum Babenberch" auf dem heutigen Domberg genannt. Es geh√∂rte dem ostfr√§nkischen Geschlecht der Babenberger , die das Lehen 903 in einer blutigen Fehde mit den rheinfr√§nkischen Konradinern verloren. Bei dieser Fehde starben die letzten Babenberger, zwei Br√ľder. Die Besitzungen fielen an den K√∂nig und blieben bis 973 K√∂nigsgut. Kaiser Otto II. schenkte das Castrum seinem Vetter, dem Herzog von Bayern, Heinrich dem Z√§nker.

1007 erfolgte die Gr√ľndung des Bistums durch Kaiser Heinrich II., dem Sohn Heinrichs des Z√§nkers und im gleichen Jahr lie√ü er den ersten Dom errichten, der aber zweimal abbrannte und durch den heutigen (aus dem 13. Jahrhundert ) ersetzt wurde. Ein Aufstand der B√ľrger im 16. Jahrhundert gegen die f√ľrstbisch√∂fliche Macht blieb erfolglos. Unter den F√ľrstbisch√∂fen Lothar Franz und Friedrich Carl von Sch√∂nborn erlebte die Stadt eine hohe kulturelle barocke Bl√ľte.

Im Dreißigjährigen Krieg litt die Stadt sehr durch die Schweden, im Siebenjährigen Krieg durch die Preußen und im 19. Jahrhundert durch französische Truppen.

Stadt und Stift wurden im Frieden von Lun√©ville dem Kurf√ľrstentum Bayern als Kompensation f√ľr den Verlust der Pfalz an Frankreich in Aussicht gestellt. Noch vor der endg√ľltigen Fixierung im Reichsdeputationshauptschluss begann Bayern am 2. September 1802 das Territorium des Hochstifts milit√§risch zu besetzen und erkl√§rte das Gebiet am 29. November endg√ľltig zu einer bayerischen Provinz. F√ľrstbischof Franz von Buseck trat zur√ľck und besiegelte damit das Ende der Selbst√§ndigkeit Bambergs.

Am 25. und 26. Mai 1854 hielten acht deutsche Mittelstaaten (Bayern, Sachsen, Hannover, W√ľrttemberg, Baden, Kurhessen , Hessen-Darmstadt und Nassau ) in Bamberg eine Konferenz hinsichtlich ihrer Stellung zu den beiden Gro√üm√§chten √Ėsterreich und Preu√üen in der orientalischen Angelegenheit ab.

Nach dem Ersten Weltkrieg fl√ľchtete im April 1919 die kurz zuvor gew√§hlte Bayerische Staatsregierung (Kabinett Hoffmann) in den Auseinandersetzungen um die M√ľnchner R√§terepublik nach Bamberg, von wo aus sie Unterst√ľtzung von Einheiten des Freicorps gegen die R√§terepublik anforderte. Nachdem die R√§terepublik von Reichswehr und Freicorps beendet worden war, kam es am 12. August 1919 zur Unterzeichnung der Bamberger Verfassung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geh√∂rte Bamberg zur Amerikanischen Besatzungszone . Von der Milit√§rverwaltung wurde ein DP-Lager f√ľr so genannte Displaced Persons angelegt.

Bamberg wurde in den letzten Jahrzehnten von Bayreuth als größte oberfränkische Stadt abgelöst.

Geschichte als Universitätsstadt

Bamberg um 1900
Bamberg um 1900

Die 1647 gegr√ľndete Universit√§t wurde 1803 aufgehoben, bestand aber weiter als "Philosophisch-Theologische Hochschule". Erweitert durch alle universit√§ren Fakult√§ten nahm sie im Wintersemester 1946 / 1947 den Lehrbetrieb auf in der Hoffnung, sich zur 4. bayerischen Landesuniversit√§t entwickeln zu k√∂nnen. Energischer Initiator war der damalige Rektor Benedikt Kraft. Er berief namhafte Professoren, die bisher in K√∂nigsberg oder Breslau gelehrt hatten, oder Richter vom Reichsgericht Leipzig. Viele der aus dem Krieg heimgekommenen Soldaten begannen hier ihr Studium, das von Semester zu Semester erweitert wurde. Juristen zum Beispiel konnten hier bis zum Ersten Staatsexamen studieren, das erstmals im Sommer 1950 in den R√§umen des Oberlandesgerichts Bamberg abgenommen wurde. Die Ausbaupl√§ne zerschlugen sich dann, Regensburg wurde die 4. bayerische Landesuniversit√§t. Im Jahre 1972 wurde die Bamberger Hochschule als Gesamthochschule wiedergegr√ľndet und 1979 zur Universit√§t erhoben. Die nach ihren Gr√ľndern benannte Otto-Friedrich-Universit√§t Bamberg beherbergt geistes- und sozialwissenschaftliche Fakult√§ten sowie eine Fakult√§t f√ľr " Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik ".

Die wichtigsten Bamberger Bischöfe

(siehe Gesamtliste unter Liste der Erzbischöfe von Bamberg )

  • Der 1. Bischof von Bamberg war Eberhard, der Kanzler Heinrichs II. (1007- 1040 ).
  • Der 2. Bischof von Bamberg, Suidger, wurde dem Willen Kaiser Heinrichs III. entsprechend am 24. Dezember 1046 von der r√∂mischen Geistlichkeit und dem Volk von Rom zum Papst gew√§hlt. Er nahm den Namen Klemens II. an. Schon am 9. Oktober 1047 starb er. Seinem Willen entsprechend wurde er in seinem geliebten Bamberg beigesetzt. Er ist der einzige Papst, der n√∂rdlich der Alpen, im Bamberger Dom, begraben ist.
  • Bischof Gunther (1057-1065) stammte aus der Kanzlei Heinrichs III. und spielt ein gewichtige Rolle in der deutschen Literaturgeschichte ( Ezzo (Dichter) , Heldenepik).
  • Der 6. Bischof, Hermann, bef√∂rderte die Stiftung der Benediktinerabtei Banz durch die Gr√§fin Alberada ( 1071 ), gr√ľndete 1073 das Augustinerstift St. Jakob zu Bamberg, wurde sp√§ter wegen Simonie und Verschwendung beim Papst angeklagt und 1075 abgesetzt.
  • Sein Nachfolger Rupert (gestorben 1102 ) wurde, weil er sich 1076 auf der Reichsversammlung zu Worms gegen Papst Gregor VII. erkl√§rte, mit dem Bann belegt, sp√§ter aber losgesprochen und wieder eingesetzt.
  • Der 8. Bischof, Otto II. von Mistelbach, wurde der ber√ľhmte "Apostel der Pommern" 1124 , starb 1139 und wurde 1189 heilig gesprochen.
Otto der Heilige
Otto der Heilige

Von nun an wurden die Bischöfe vom Domkapitel gewählt, obgleich die Kaiser bis 1398 das Ernennungsrecht beanspruchten.

  • Der 15. Bischof, Graf Ekbert von Andechs ( 1203 - 1237 ), war Gegner K√∂nig Philipps und kam 1208 in Verdacht, mit Otto VIII. von Wittelsbach bei der Ermordung Philipps einverstanden gewesen zu sein. Er fl√ľchtete sich zu seinem Schwager, K√∂nig Andreas von Ungarn , wurde seiner bisch√∂flichen W√ľrde entsetzt, ge√§chtet und erst 1214 wieder eingesetzt.
  • Sein zweiter Nachfolger, Poppo , Sohn des Markgrafen Berchtold III. von Istrien , wurde 1242 wegen Vergeudung der Kircheng√ľter und anderer Vergehen vom Kaiser Friedrich II. entsetzt.
  • Der 18. Bischof, Heinrich von Schmiedefeld ( 1242 - 1258 ), erlangte zuerst besondere Hoheitsrechte und von Kaiser Friedrich II. den Titel eines F√ľrstbischofs.
  • Der 30. Bischof, Lambert von Brunn ( 1374 bis 1398 ), Kanzler Kaisers Karls IV. , f√ľhrte neue Abgaben ein, namentlich den Bierpfennig, der noch nach Jahrhunderten der Lambertiner hie√ü.
  • Friedrich von Aufse√ü ( 1421 - 1431 ) legte teils wegen des Hussitenkriegs , teils wegen der Beg√ľnstigung der Bamberger B√ľrger durch Kaiser Sigismund 1431 die Regierung nieder und starb 1440 .
  • Philipp, Graf von Henneberg ( 1475 - 1487 ), vertrieb die Juden aus Bamberg und sammelte gro√üe Sch√§tze, die seinem Nachfolger
  • Heinrich III., Gro√ü von Trockau ( 1487 - 1501 ), in seinen K√§mpfen gegen den Markgrafen Kasimir von Brandenburg sehr zu statten kamen.
  • Der 39. Bischof, Georg III., Erbschenk von Limpurg ( 1505 - 1522 ), lie√ü 1507 durch Johann von Schwarzenberg die ber√ľhmte Bamberger Halsgerichtsordnung herausgeben, war vertrauter Ratgeber des Kaisers Maximilian I. , besonders 1518 auf dem Reichstag zu Augsburg, korrespondierte mit ber√ľhmten Gelehrten und selbst mit Martin Luther und verbot die Bekanntmachung der p√§pstlichen Bulle gegen Letzteren.
Bamberger Kaiserdom
Bamberger Kaiserdom
  • Der 46. Bischof, Ernst von Mengersdorf ( 1583 - 1591 ), gr√ľndete 1586 das ernestinische Priesterhaus und das Gymnasium illustre und erbaute das Residenzschloss Geyersw√∂rth.
  • Johann Gottfried von Aschhausen ( 1609 - 1622 ) rief 1610 die Jesuiten nach Bamberg, verfolgte die Protestanten und wurde 1612 F√ľrstbischof von W√ľrzburg.
  • Johann Georg II., Fuchs von Dornheim ( 1623 - 1633 ), verfolgte die Protestanten und floh 1631 vor den Schweden nach K√§rnten, wo er starb. *Auch Franz von Hatzfeld ( 1633 - 1642 ), zugleich F√ľrstbischof von W√ľrzburg, musste fl√ľchten; Herzog Bernhard von Sachsen-Weimar bem√§chtigte sich des Landes und wollte aus den beiden F√ľrstent√ľmern Bamberg und W√ľrzburg ein Herzogtum Franken bilden, was sein fr√ľher Tod vereitelte.
  • Melchior Otto, Voit von Salzburg ( 1642 - 1653 ), verwandelte 1648 das Gymnasium illustre in eine Universit√§t, die heutige Otto-Friedrich-Universit√§t .
  • Lothar Franz, Graf von Sch√∂nborn ( 1693 - 1729 ), zugleich Koadjutor und Erzbischof von Mainz, leistete in den Kriegen jener Zeit √Ėsterreich wichtige Dienste gegen Frankreich , erbaute von 1702 an die jetzige Residenz zu Bamberg, 1711 - 1719 die Schl√∂sser Pommersfelden und Gaibach und versah dieselben mit Gem√§ldegalerien.
  • Friedrich Carl, Graf von Sch√∂nborn ( 1729 - 1746 ), zugleich F√ľrstbischof von W√ľrzburg, gab der Universit√§t 1735 eine medizinische und juristische Fakult√§t.
  • Der letzte F√ľrstbischof von Bamberg, Christoph Franz von Buseck ( 1795 - 1805 ), floh 1796 vor den Franzosen nach Prag und 1799 nach Saalfeld . Nach seiner zweiten R√ľckkehr lie√ü er ( 1800 ) seinen Neffen, den
  • F√ľrstbischof Georg Karl von Fechenbach zu Wg, zum Koadjutor und Nachfolger bestellen. Aber schon 1802 wurde das Hochstift s√§kularisiert und dem Kurf√ľrsten von Bayern √ľbergeben.

Infolge des Konkordats von 1817 trat sp√§ter an die Stelle des ehemaligen Bischofs von Bamberg ein Erzbischof, dessen Di√∂zese den n√∂rdlichen Teil von Bayern umfasste, und welchem die Bisch√∂fe von W√ľrzburg, Eichst√§tt und Speyer untergeordnet waren.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Konzert- und Kongresshalle der Bamberger Symphoniker
Konzert- und Kongresshalle der Bamberger Symphoniker

Theater

Museen und Galerien

Neue Residenz vom Domplatz aus
Neue Residenz vom Domplatz aus

Musik

Bauwerke

St. Michael vom Rosengarten der Neuen Residenz
St. Michael vom Rosengarten der Neuen Residenz
Pfarrkirche St. Martin
Pfarrkirche St. Martin

Tausend Jahre Baukunst pr√§gen das unverwechselbare Stadtbild. Bamberg wurde wie Rom auf sieben H√ľgeln erbaut. Die gesamte Altstadt Bambergs bietet ein geschlossenes Bild.

√úberragt vom Kaiserdom stellt die Stadt ein denkmalgesch√ľtztes Ensemble-Kunstwerk zwischen Mittelalter und b√ľrgerlichem Barock dar.

1993 wurde die Altstadt in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen. In der Begr√ľndung hei√üt es, Bamberg repr√§sentiert in einzigartiger Weise die auf einer Grundstruktur des Fr√ľhmittelalters entwickelte mitteleurop√§ische Stadt. Das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommene Areal umfasst die drei historischen Stadtzentren, Berg,- Insel-, und G√§rtnerstadt mit einer Gesamtfl√§che von circa 140 ha.

Umfangreiche Aktivit√§ten im Bereich der Denkmalpflege haben zu einem guten Restaurierungszustand gef√ľhrt. Seit Juli 2005 hat die Stadt Bamberg ein eigenes Dokumentationszentrum Welterbe als Koordinierungs- und Anlaufstelle zu allen Belangen des UNESCO-Welterbes eingerichtet.

Liste der Sehensw√ľrdigeiten

Dar√ľber hinaus gibt es weit √ľber 1.000 Einzeldenkm√§ler.

Parks und Wälder

Sport

Bamberg ist Deutscher Basketball-Meister 2005 und Vizemeister 1993 2003 und 2004 , ebenso Deutscher Pokalsieger im Basketball 1992.

Der SKC Victoria ist 8-facher deutscher Meister im Kegeln der Männer, 5-mal Pokalsieger des DKBC, 4-mal Weltpokalsieger, 3-mal Europapokalsieger und 2-mal Championsleaguesieger. Die Damen der SKC Victoria sind 4-mal deutscher Meister, 2-mal Pokalsieger, 1-mal Europapokalsieger, 2-mal Weltpokalsieger und 2-mal Championsleaguesieger.

Die Schachspieler vom SC 1868 Bamberg waren 3-mal Deutscher Meister (1966, 1976, 1977) und einmal Deutscher Pokalsieger (1983/84).

Vereine

  • Aero-Club Bamberg e. V. (Flugplatz Bamberg-Breitenau, Flugsport , Segelflug , Motorflug , Ultraleicht , Vereins flugschule )
  • Bamberger Rudergesellschaft BRG (Rudern)
  • BRK-Bereitschaft Bamberg 3 Sanit√§tsdienst
  • BRK- Wasserwacht Ortsgruppe Bamberg (Wasserrettung)
  • DJK Teutonia Gaustadt (Fu√üball, Triathlon)
  • GHP Bamberg (Basketball)
  • LG Bamberg (Leichtathletik)
  • 1. FC 01 Bamberg (Fu√üball)
  • Bamberger Faltboot-Club ( Kajak , Kanadier , Faltboot , Kanusport , Wildwasser )
  • Malteser Bamberg ( Sanit√§tsdienst , Katastrophenschutz , ...)
  • Postsportverein 1928 e.V. (verschiedene Sportarten]
  • SC 1868 Bamberg e.V. (Schach)
  • SG Bamberg (Schwimmen)
  • Schwimmverein Bamberg e.V. (Schwimmen)
  • WSV Neptun Bamberg e.V. (Schwimmen)
  • SKC Victoria 1947 Bamberg e.V. (Kegeln)
  • Tauchclub Bamberg (Tauchen)
  • TSV Eintracht Bamberg (Fu√üball, Kegeln, Tischtennis, Turnen)
  • Unterwasserrugby Team Bamberg (Unterwasser Rugby)
  • Aikikai Bamberg e.V. (Aikido)
  • TAO Bamberg e.V. ( Kali (Kampfsport) )
  • DJK Don Bosco Bamberg e.V. 1950 (Fu√üball Basketball Tischtennis)
  • 1 AFC Bamberg Bears (American Football)
  • ESPECIAL (Carclub)

Regelmäßige Veranstaltungen

  • M√§rz: Bamberger Klezmer-Tage in den Haas-S√§len
  • Juni: Hegel-Woche
  • Juni: Tage Alter Musik
  • Juni-Juli: Bamberger Sommern√§chte (Symphonische Musik im Kaiserdom und in der Konzert- und Kongresshalle
  • Ende Juni/Juli: Calder√≥n-Festspiele (Freilichtauff√ľhrungen des E.T.A.-Hoffmann-Theaters), Alte Hofhaltung
  • Juli: Altstadtfest der Otto-Friedrich-Universit√§t am ersten Freitag im Juli
  • Juli/August: Bamberger Antiquit√§tenwoche
  • Juli-September: Rosengarten-Serenaden
  • August: Sandkirchweih (fr√§nk.: Sandkerwa) am letzten vollen Wochenende im August
  • 1. Advent‚Äď6. Januar: Bamberger Krippenweg
  • Alle ungeraden Jahre im Mai: Weltkulturerbelauf mit ca. 10.000 Teilnehmern
  • Alle ungeraden Jahre im Juli: Oldtimer-Fliegertreffen auf dem Flugplatz Bamberg

Kulinarische Spezialitäten

Bier

In der Bierstadt Bamberg gibt es heute noch neun traditionelle, eigenst√§ndige Privatbrauereien und eine Gasthausbrauerei (Ambr√§usianum), die f√ľr eine einzigartige Biervielfalt sorgen (siehe auch oberfr√§nkische Brauereien ). Eine besondere Spezialit√§t ist dabei das Bamberger Rauchbier, das von den beiden Brauereien Spezial und Schlenkerla gebraut wird und seinen rauchigen Geschmack durch die Verwendung von ger√§uchertem Malz erh√§lt.

Postkarte zur Erinnerung an den Bierkrieg 1907
Postkarte zur Erinnerung an den Bierkrieg 1907

Im Jahre 1907 gab es in Bamberg den so genannten Bierkrieg , bei dem durch einen Boykott der Bev√∂lkerung die Brauereien dazu gezwungen wurden, die Bierpreiserh√∂hung von 10 auf 11 Pfennig wieder r√ľckg√§ngig zu machen.

Infrastruktur

Verkehr

Das wirtschaftlich stärkste Zentrum Oberfrankens (hoher Dienstleistungsanteil) ist auch das größte Tourismuszentrum in Oberfranken. Bamberg ist mit einem Binnenhafen am Main-Donau-Kanal (Regnitz), zwei Autobahnen ( A 70 /E48 und A 73 ) und einem ICE -Bahnhof ins Verkehrsnetz eingebunden.

Schienenverkehr

Wasserwege, Autobahnen und Eisenbahngleise
Wasserwege, Autobahnen und Eisenbahngleise

Im Fernverkehr liegt Bamberg an der Nord-S√ľd-Strecke Leipzig - N√ľrnberg und wird sowohl von ICE - als auch von EC / IC -Z√ľgen angefahren. Drei wichtige Nahverkehrsstrecken ber√ľhren Bamberg:

Autobahnen

Bundesstraßen

Bundeswasserstraße

Flugplatz

Wirtschaft

Die größten Arbeitgeber der Stadt Bamberg sind die Robert Bosch GmbH, die Universität Bamberg, die Brose KG, und die Wieland Electric GmbH.

Bamberg ist Teil der Bierregion Franken , die mit √ľber 300 Brauereien die h√∂chste Brauereiendichte weltweit aufweist (eine Brauerei je 5.500 Einwohner). Gleichzeitig liegt es auf der Grenze zwischen Wein- und Bierfranken.

  • Sozialversicherungspflichtige Besch√§ftigte: 47.700
Klein Venedig
Klein Venedig
Altes Rathaus
Altes Rathaus

Bildung

  • Otto-Friedrich-Universit√§t Bamberg (Studierende: 8.300)

Gymnasien

  1. Franz-Ludwig-Gymnasium
  2. E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium
  3. Clavius-Gymnasium
  4. Maria Ward Gymnasium
  5. Eichendorff-Gymnasium
  6. Dientzenhofer-Gymnasium
  7. Kaiser-Heinrich-Gymnasium
  8. Theresianum

Sonstige Schulen

  • 2 Realschulen, 1 Wirtschaftschule, Volks- und F√∂rderschulen
  • 5 Berufliche Schulen
  • 10 Privatschulen
  • Volkshochschule Bamberg
  • Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft ( bfz )
  • Erzbisch√∂fliches Abendgymnasium f√ľr Berufst√§tige
  • KEB - Katholische Erwachsenenbildung in der Stadt Bamberg e. V.
  • 9 Berufliche Weiterbildungs- und Qualifizierungsstellen
  • St√§dtische Musikschule

Internate

  • Aufseesianum: Es wurde vom Domkapitular Freiherr Jodocus Bernhard von Aufsees gestiftet. Hier wurde 1973 der Roman Das fliegende Klassenzimmer von Erich K√§stner verfilmt.
  • Institut der englischen Fr√§ulein
  • Ottonianum

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Annette von Aretin , erste Fernsehansagerin des Bayerischen Rundfunks
  • Hans Bayerlein , deutscher Maler und Zeichner
  • Will Berthold , deutscher Schriftsteller und Sachbuchautor
  • Theodor Boveri , deutscher Biologe
  • Walter Boveri , Industrieller, Gr√ľnder von Brown, Boveri & Cie (BBC)
  • Joachim Camerarius d. √Ą. , deutscher Humanist, Universalgelehrter und Dichter
  • Christophorus Clavius , Mathematiker und Jesuitenpater
  • Karlheinz Deschner , deutscher Schriftsteller und Religionskritiker
  • Ignaz D√∂llinger , deutscher Mediziner
  • Ignaz von D√∂llinger , bedeutender katholischer Theologe und Kirchenhistoriker
  • Hans Ehard, deutscher Jurist und Politiker
  • Michael Fahres , deutscher Komponist
  • Bernd Feustel , deutscher Schachspieler
  • Heinrich Finck , deutscher Kapellmeister und Komponist
  • Hippolyt Poschinger von Frauenau, bayerischer Unternehmer, Forstwirt und Politiker
  • Franz Froschmaier, deutscher Politiker
  • Thomas Gottschalk , deutscher Moderator
  • Adolf von Gro√ü, M√§zen Richard Wagners, Finanzverwalter der Bayreuther Festspiele
  • Karl H√∂ller , deutscher Komponist
  • Joachim Jacob , deutscher Datenschutzexperte
  • Tanja Kinkel , deutsche Schriftstellerin
  • Harry Koch , deutscher Fu√üballspieler
  • Konrad III. (HRR) , r√∂misch-deutscher K√∂nig, K√∂nig von Italien und K√∂nig von Burgund
  • Max Joseph in Bayern, eigentlich Herzog Maximilian Joseph in Bayern (* 4. Dezember 1808 , ‚Ć 15. November 1888 ), F√∂rderer der bayerischen Volksmusik im 19. Jahrhundert
  • Hans Pleydenwurff , deutscher Maler
  • Clemens von Podewils , deutscher Journalist und Schriftsteller
  • Sophie Dorothee von Podewils , deutsche Erz√§hlerin und Lyrikerin
  • Johann Lukas Sch√∂nlein , deutscher Arzt
  • Berthold Maria Graf Schenk von Stauffenberg , deutscher Bundeswehroffizier
  • August von Wassermann , deutscher Immunologe und Bakteriologe
  • Oscar Wassermann , deutscher Bankier und Wirtschaftsfachmann, 1869-1934, aus alteingessesener Bankiersfamilie (Privatbank Wassermann mit Stammhaus in Bamberg), seit 1912 bei der Deutschen Bank, dort 1923 - 1933 Vorstandssprecher

Weitere Persönlichkeiten

  • Johannes Junius (* 1573 in Niederwehbach ), B√ľrgermeister 1614, 1617, 1621, 1624-1628, Ratsherr 1608-1613, 1615-1616, 1618-1620, 1622-1623 wurde im August 1628 auf dem Scheiterhaufen verbrannt, nachdem er in einem verzweifelten Brief (Junius-Brief vom 28. Juli 1628) seine Unschuld beteuert hatte - nach tagelanger Folter bekannte auch er weitere Hexenmeister.
  • Karl Friedrich Gottlob Wetzel , Schriftsteller, Redakteur des "Fr√§nkischen Merkur"
  • Georg Wilhelm Friedrich Hegel arbeitete als Zeitungsredakteur in Bamberg und ver√∂ffentlichte hier die Ph√§nomenologie des Geistes ,
  • E. T. A. Hoffmann war im 19. Jahrhundert am Hoftheater als Kapellmeister t√§tig,
  • Thomas Dehler (1897-1967), liberaler Politiker, ab 1926 Rechtsanwalt in Bamberg, 1945 Landrat, sp√§ter Generalstaatsanwalt, 1947 Oberlandesgerichtspr√§sident
  • Wilhelm Emil Messerschmitt (1898-1978), deutscher Flugzeugkonstrukteur. Er gr√ľndete die "Flugzeugbau Messerschmitt GmbH" in Bamberg.
  • Ida Noddack-Tacke , Chemikerin und Mitentdeckerin des Elements Rhenium , arbeitete ab 1956 am Staatlichen Forschungsinstitut f√ľr Geochemie, dem heutigen Internationalem K√ľnsterhaus Villa Concordia.
  • Hans Wollschl√§ger , Schriftsteller, lebte und arbeitete viele Jahre in Bamberg.
  • Paul Maar , Kinderbuch- und Theaterautor, lebt in Bamberg.
  • Helmut Pfleger , bekannter Schachspieler und Buchautor, ehem. Spieler des SC 1868 Bamberg
  • Lothar Schmid , bekannter Schachgro√ümeister und Verleger
  • Dietrich D√∂rner , Psychologe, Begr√ľnder der PSI-Theorie, Tr√§ger des Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preises 1986,

Siehe auch

Wikinews: Bamberg ‚Äď aktuelle Nachrichten

Andere Orte mit dem Namen Bamberg

Personen mit Namen Bamberg

  • Georg Bamberg , MdB 1980 bis 1990
  • Eckbert von Bamberg , Bischof von Bamberg 1203 bis 1237
  • Otto von Bamberg, heilig gesprochener ehemaliger Bischof von Bamberg

Personen mit Namen Bamberger, siehe Bamberger .

Sonstiges mit dem Namen Bamberg

  • Bamberg (Marskrater)

Literatur

  • Wolfgang Wu√ümann: Bamberg-Lexikon, Bamberg 1996 ISBN 3-928591-38-x
  • Robert Suckale u. a. (Hsg.): Bamberg. Ein F√ľhrer zur Kunstgeschichte der Stadt f√ľr Bamberger und Zugereiste, Bamberg 1993 ISBN 3-926946-03-2
  • Karin Dengler-Schreiber: Bamberg f√ľr alte und neue Freunde. Ein F√ľhrer durch die Stadt, Bamberg 2002 ISBN 3-89889-014-7

Weblinks

Commons: Bamberg ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Hotel Residenzschloss 96049 Bamberg http://www.residenzschloss.com Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 40951 / 60 91 0
St. Nepomuk mit G√§steh√§usern Molitor und Steinm√ľhl 96049 Bamberg http://www.hotel-nepomuk.de/  0951 / 98420
Romantik-Hotel Weinhaus Messerschmitt 96047 Bamberg http://www.hotel-messerschmitt.de  0951 / 29780-0
Hotel garni Barockhotel am Dom 96049 Bamberg http://www.barock-hotel.de  0951 / 54031
Hotel Garni Berliner Ring 96050 Bamberg http://www.hotelberlinerring.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30951 / 9 15 05-0
Hotel-Gasthof Wilde Rose 96047 Bamberg http://www.hotel-wilde-rose.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30951 / 98 18 2-0
Ibis Bamberg 96047 Bamberg http://www.accorhotels.com/accorhotels/fichehotel/de/ibi/1439/fiche_hotel.shtml  0951 / 980480
Hotel Weinsch√§nke Bruderm√ľhle 96049 Bamberg http://www.brudermuehle.de  0951 / 9 55 22 - 0
Hotel Weierich 96049 Bamberg http://www.hotel-weierich.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30951 / 91700777
Hotel garni Altenburgblick 96049 Bamberg http://www.altenburgblick.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30951 / 9531-0
Center Hotel MainFranken 96052 Bamberg http://www.center-hotel-mainfranken.de Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 30951 / 30920
Hotel Alt-Ringlein 96049 Bamberg http://www.alt-ringlein.com  0951 / 9523-0
Hotel Bamberger Hof Bellevue 96047 Bamberg http://www.bambergerhof.de  0951 / 9855-0
Kaiserdom Brauereigasthof & Hotel 96049 Bamberg http://www.hotel-kaiserdom.de  0951 / 9 65 14-0
Hotel - Restaurant Buger Hof 96049 Bamberg http://www.buger-hof.de  0951 / 56054
Hotel-Restaurant Zum Dominikaner 96049 Bamberg http://www.Hotel-Dominikaner.de  0951 / 57530
Hotel National 96052 Bamberg http://www.hotel-national-bamberg.de  0951 / 50 99 80
Palais Schrottenberg 96049 Bamberg http://www.palais-schrottenberg.de  0951 / 955880

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bamberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Bamberg verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de