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Letzte Änderung für Artikel Ansbach: 13.02.2006 16:14

Ansbach

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Wappen Karte
Wappen am Rathaus


Foto des Wappens
am Rathaus

Deutschlandkarte, Position von Ansbach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geographische Lage :
Koordinaten: 49° 18' N, 10° 35' O
49° 18' N, 10° 35' O
Höhe : 409 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 99,92 kmÂČ
Einwohner : 40.723 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte : 407 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 91522
Vorwahl : 0981
Kfz-Kennzeichen : AN
GemeindeschlĂŒssel : 09 5 61 000
Stadtgliederung: XX Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Johann-Sebastian-Bach-Platz 1
91522 Ansbach
Website: www.ansbach.de
E-Mail-Adresse: pr@ansbach.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Ralf Felber ( SPD )

Ansbach, bis ins 18. Jahrhundert als Onolzbach bezeichnet, ist eine Mittelstadt , Sitz des Landkreises Ansbach sowie Hauptstadt des Regierungsbezirks Mittelfranken im Bundesland Bayern, Bundesrepublik Deutschland .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Bild:Bayern AN(Stadt).png Ansbach hat den Status einer kreisfreien Stadt. Die Stadt liegt etwa 40 km sĂŒdwestlich von NĂŒrnberg an der frĂ€nkischen Rezat, einem linken Nebenfluss des Mains. Sie ist flĂ€chenmĂ€ĂŸig die fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte Stadt des Freistaates Bayern.

Geschichte

Im Jahre 748 wurde an der Stelle des heutigen Ansbach ein Benediktinerkloster gegrĂŒndet. In den folgenden Jahrhunderten wuchsen das Kloster und die danebenliegende Siedlung zu einer Stadt zusammen. Ansbach wurde 1221 das erste Mal als Stadt erwĂ€hnt.

Die Stadt wurde 1331 den Hohenzollern unterstellt. 30 Jahre darauf war Ansbach die Hauptstadt der verschiedenen zollerschen Herrschaftsbereiche.

Als die Hohenzollern zu KurfĂŒrsten von Brandenburg aufstiegen, wurde Ansbach nicht mit Brandenburg vereinigt und blieb als Brandenburg-Ansbach unabhĂ€ngig. 1791 verzichtete der letzte Markgraf Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach gegen eine jĂ€hrliche Leibrente auf sein Herrschaftsgebiet und trat 1791 seine beiden FĂŒrstentĂŒmer Ansbach und Bayreuth an Preußen ab, um sich mit fortan mit seiner jungen Geliebten ein schönes Leben in England zu machen. SpĂ€ter fielen beide Landesteile an das Königreich Bayern, 1806 zunĂ€chst das Ansbacher Gebiet im Austausch fĂŒr das wittelsbachische Herzogtum Berg, 1810 auch das Bayreuther TeilfĂŒrstentum.

Karte der Residenzstadt Ansbach im 18. Jahrhundert
Karte der Residenzstadt Ansbach im 18. Jahrhundert

Im Jahre 1796 wĂ€hlte Maximilian Joseph, Herzog von ZweibrĂŒcken und bayerischer KurprĂ€tendent Ansbach zu seiner Exilresidenz, nachdem ZweibrĂŒcken von Frankreich besetzt worden war. Preußen hatte sich 1795 im Frieden von Basel vom Reichskrieg gegen das revolutionĂ€re Frankreich zurĂŒckgezogen und seine NeutralitĂ€t erklĂ€rt. Damit war das preußische Ansbach ein sicherer Zufluchtsort. Maximilian von Montgelas entwickelte hier fĂŒr seinen landlosen FĂŒrsten Maximilian Joseph ein umfassendes Konzept einer kĂŒnftigen radikalen politischen Neugestaltung Bayerns. Die Denkschrift wurde durch Eberhard Weis als " Ansbacher MĂ©moire " ediert. Nach dem Erbfall von 1799 und dem Regierungsantritt des nunmehrigen bayerischen KurfĂŒrsten Maximilian IV. Joseph und spĂ€teren (ab 1806) Königs Max I. Joseph wurde das Ansbacher MĂ©moire zur konzeptuellen Grundlage des modernen bayerischen Staates.

Von 1523 bis 1603 waren die Markgrafen von Ansbach auch Herzöge von JÀgerndorf (siehe Patenstadt).

Ansbach ist Heimatstadt des Astronomen Simon Marius , der die Monde des Jupiter von den TĂŒrmen des dortigen Schlosses aus noch vor Galileo Galilei entdeckt haben soll.

Von 1831 bis 1833 lebte Kaspar Hauser in Ansbach und wurde dort im Hofgarten ermordet.

Die Landesherren des FĂŒrstentums Ansbach

Eingemeindungen

In die Stadt Ansbach wurden eingemeindet:

  • 1. Oktober 1970 : die Gemeinde Eyb
  • 1. Juli 1972 : die Gemeinde Bernhardswinden
  • 1. Juli 1972: die Gemeinde Brodswinden
  • 1. Juli 1972: die Gemeinde Claffheim
  • 1. Juli 1972: die Gemeinde Elpersdorf bei Ansbach
  • 1. Juli 1972: die Gemeinde Hennenbach
  • 1. Juli 1972: die Gemeinde Neuses (Ansbach)
  • 1. Juli 1972: die Gemeinde Schalkhausen

Politik

Stadtrat

CSU SPD BAP ödp GRÜNE Gesamt
2002 16 11 8 3 2 40

(Stand: Kommunalwahl am 3. MĂ€rz 2002 )

OberbĂŒrgermeister

  • 1945 - 1950 Ernst Körner, SPD
  • 1950 - 1952 Friedrich Böhner
  • 1952 - 1957 Karl Burkhardt
  • 1957 - 1971 Dr. Ludwig Schönecker
  • 1971 - 1990 Dr. Ernst-GĂŒnter Zumach, CSU
  • seit 1990 Ralf Felber, SPD

StÀdtepartnerschaften

  • Seit dem 17. Juli 1968 besteht die Partnerschaft mit der Stadt Anglet in Frankreich .
  • Mit Bay City in den USA wurde schon 1960 eine Partnerschaft vereinbart.
  • 2004 wurde eine neue Partnerschaft mit dem chinesischen Ort Jing Jiang geschlossen.

Patenstadt

  • Ansbach ist seit dem 14. Juli 1954 Patenstadt fĂŒr JĂ€gerndorf im Sudetenland . Die Patenschaft entstand aus den BemĂŒhungen des Freistaates Bayern, die Sudetendeutschen wirtschaftlich, kulturell und sozial einzugliedern. In den JĂ€gerndorfer Heimatstuben sind in sechs RĂ€umen Exponate aus der Geschichte des Herzogtums JĂ€gerndorf zu besichtigen.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Museen

  • Markgrafen-Museum

Bauwerke

  • Schloss (Residenz) der Markgrafen zu Brandenburg-Ansbach
    • Die Residenz entwickelte sich aus einer mittelalterlichen Anlage. Um 1400 entstand die große Gotische Halle mit ihrem Kreuzrippengewölbe . Hier ist heute die grĂ¶ĂŸte Sammlung von Fayancen und Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher Manufaktur ausgestellt. Umbau zwischen 1705 und 1730 zur heutigen Form. Innenaustattung aus der Zeit zwischen 1734 und 1745 durch Architekt Leopoldo Retti . Der Erhaltungszustand aus dieser Zeit stammt davon, dass der letzte Markgraf von Brandenburg-Ansbach 1791 die Residenz bei seiner Abdankung dem Königreich Preußen ĂŒbergab. Da das Schloss ab diesem Zeitpunkt kein Herrschersitz mehr war, mussten die RĂ€ume auch nicht mehr nach dem Sinne seiner Bewohner modernisiert werden. Sehenswert: Deckenfresko von Carlo Carlone im Festsaal, GemĂ€ldegalerie des Rokoko , GemĂ€lde aus der ehemaligen markgrĂ€flichen Galerie und eine Sammlung Meißner Porzellan im Spiegelkabinett .
Orangerie
Orangerie
  • Orangerie und Hofgarten
    • Erste ErwĂ€hnung Anfang des 16. Jahrhunderts im KrĂ€uterbuch von Leonhart Fuchs. Zwischen 1723 und 1750 als Barockgarten gestaltet. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, im Stil des 17. und 18. Jahrhunderts wieder aufgebaut. KrĂ€utergarten mit vielen Heilpflanzen sowie Citrushaus zur Überwinterung der KĂŒbelpflanzen.
  • Gumbertus-Kirche mit markgrĂ€flichen GebĂ€uden
  • Johanniskirche
  • Ludwigskirche
  • Herrieder Torturm
  • Bauten von Leopoldo Retti
  • Synagoge
  • Kaspar-Hauser-Monument
  • St.-Gumbertus-Kirche und St.-Johannis-Kirche aus dem 15. Jahrhundert
  • Fernmeldeturm (Höhe: 137,5 Meter, fĂŒr die Öffentlichkeit nicht zugĂ€nglich)
  • Bismarckturm
  • ehemaliges Warnamt IX mit Bunkeranlage bei Ansbach-Claffheim, nicht fĂŒr die Öffentlichkeit zugĂ€nglich

Sport

Deutschlandweit bekannt wurde Ansbach in den 60er Jahren, als der TSV 1860 Ansbach zwischen 1960 und 1962 zweimal die deutsche Feldhandball -Meisterschaft gewann.

Vereine:

  • TSV 1860 Ansbach (Breitensport)
  • TSV Fichte Ansbach (Breitensport)
  • HG Ansbach (Handballgemeinschaft aus TSV 1860 und TSV Fichte)
  • TSV Elpersdorf (Fußball, Tennis u.a.)
  • SpVgg Ansbach (Fußball, Tennis u.a.)
  • ESV Ansbach-Eyb u.a. (Fußball, Rollhockey , Tennis u.a.)

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

  • Bachwoche Ansbach
  • Ansbacher Altstadtfest (um Himmelfahrt oder Fronleichnam)
  • Rokokofestspiele
  • Kaspar-Hauser -Festspiele
  • Internationale Gitarrenkonzerte Ansbach (Mai-Oktober)
  • Ansbacher Weihnachtsmarkt (immer ab dem Freitag vor dem 1. Advent bis 23.12)

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansbach hat durch den Sitz der Bezirksregierung, ĂŒberregionaler Behörden und Gerichte (wie dem Verwaltungsgericht und einem Senat des bayerischen Verwaltungsgerichtshofes) einen hohen Anteil der BeschĂ€ftigten im öffentlichen Sektor.

Verkehr

AnsÀssige Unternehmen

Comicbörse im BrĂŒcken-Center
Comicbörse im BrĂŒcken-Center

Die Stadt ist weiterhin bekannt fĂŒr ihre kunststoffverarbeitenden Unternehmen (Oechsler AG, u. a.) und die Automobilzulieferindustrie (Bosch, u. a.). Mit der PIGROL Farben GmbH, die ihrerseits im Jahr 2002 die KULBA BAUCHEMIE ĂŒbernommen hat, ist in Ansbach ein namhafter Holz- und Bautenschutzhersteller beheimatet. Der örtliche Einzelhandel wird mehrheitlich durch die Interessenvertretung der Ansbacher Innenstadt „PRO City“ vertreten.

Öffentliche Einrichtungen

Bildung

  • Fachhochschule Ansbach
  • Theresien-Gymnasium
  • Platen-Gymnasium
  • Gymnasium Carolinum
  • Staatliche Realschule Ansbach (Johann David Steingruber Realschule)
  • Maschinenbauschule Ansbach
  • Staatliche Fach- und Berufsoberschule
  • StĂ€dtische Wirtschaftsschule
  • Evangelische Schule Ansbach

Persönlichkeiten

EhrenbĂŒrger

Söhne und Töchter der Stadt

  • Renate Ackermann, Politikerin
  • Albrecht von Brandenburg-Preußen, erster Herzog von Preußen
  • Ernst von Bandel , Maler und Bildhauer
  • Ludwig Ernst von Benkendorf, sĂ€chsischer Reitergeneral
  • Marcus Elieser Bloch , deutscher Ichthyologe
  • Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach, Markgraf von Brandenburg-Kulmbach
  • Karl Alexander von Brandenburg-Ansbach, Markgraf von Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Bayreuth
  • Krafft von Crailsheim, bayerischer Politiker
  • Johann Friedrich Freiherr von Cronegk , Dichter,
  • Theodor Escherich , Kinderarzt und Bakteriologe
  • Hermann Fegelein , Soldat und Offizier der Waffen-SS
  • Georg Friedrich (Brandenburg-Ansbach) , Markgraf von Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Bayreuth, sowie Kurator und Herzog im Herzogtum Preußen
  • Friedrich GĂŒll , deutscher Dichter
  • Gustav Ritter von Meyer, Justizrat und EhrenbĂŒrger von Bayreuth
  • Herbert Hechtel , Komponist
  • Ferdinand Herbst , deutscher evangelischer Theologe
  • Fritz Hommel , deutscher Orientalist
  • Peter Moosleitner , GrĂŒndungsherausgeber des populĂ€rwissenschaftlichen P.M. Magazins
  • Karl Ferdinand Friedrich von Nagler , Generalpostdirektor des Norddeutschen Bundes
  • August Graf von Platen , deutscher Dichter
  • Friedrich Julius Heinrich von Soden , Schriftsteller
  • Georg Ernst Stahl , Chemiker
  • Johann Peter Uz , deutscher Dichter
  • Georg Volkert , deutscher Fußballspieler
  • Georg Simon Winter von AdlersflĂŒgel , Reitmeister, Hippiatriker und Buchautor
  • Christian Wurm , PolizeikommissĂ€r der Stadt NĂŒrnberg 1806 bis 1818

Weitere Persönlichkeiten

  • Albrecht von Eyb (1420-1475, geboren auf Schloss Sommersdorf), Humanist und Schriftsteller
  • Ludwig Andreas Feuerbach , Philosoph
  • Kaspar Hauser , BerĂŒhmtes Findelkind
  • Konrad Porzner , Politiker ( SPD ), PrĂ€sident des BND a.D.
  • Carl-Dieter Spranger, Politiker (CSU), Bundesminister a. D.
  • Jörg Jaksche , Fahrradprofi

Literatur

  • Fitz, Diana: Ansbach unterm Hakenkreuz, Ansbach 1994.

Weblinks

Wiktionary: Ansbach – Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

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