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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Dillingen an der Donau: 16.02.2006 17:21

Landkreis Dillingen an der Donau

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Wappen Karte
Wappen des Landkreises Dillingen Lage des Landkreises Dillingen a.d.Donau in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Schwaben
Verwaltungssitz : Dillingen a.d.Donau
Fläche : 792,3 km²
Einwohner : 95.596 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte : 120 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen : DLG
Kreisschl√ľssel : 09 7 73
Kreisgliederung: 27 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Große Allee 24
89407 Dillingen a.d.Donau
Offizielle Website: www.landkreis-dillingen.de
E-Mail-Adresse : poststelle@landratsamt.dillingen.de
Politik
Landrat : Leo Schrell ( FUW )
Karte
Lage des landkreises Dillingen an der Donau in Bayern

Der Landkreis Dillingen an der Donau (offizieller Name Landkreis Dillingen a.d.Donau) ist ein Landkreis im Norden des Regierungsbezirks Schwaben in Bayern. Nachbarkreise sind im Norden der Landkreis Donau-Ries, im Osten und S√ľdosten der Landkreis Augsburg, im S√ľdwesten der Landkreis G√ľnzburg und im Westen der baden-w√ľrttembergische Landkreis Heidenheim.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Aus Wittislingen kommend, ließen sich die spätere Grafen von Dillingen im 10. Jahrhundert im Donautal nieder, wobei deren Burg zum Zentrum der heutigen Kreisstadt Dillingen an der Donau wurde.

Das Herzogtum Bayern erhielt die Grafschaft Dillingen nach dem Aussterben der Grafen von Dillingen. 1268 erwarb das Herzogtum durch das konradinische Erbe auch die Städte Gundelfingen an der Donau, Lauingen (Donau) und Höchstädt an der Donau. Aus diesen beiden Erwerbungen setzte sich das Landvogtamt und spätere Landgericht Höchstädt an der Donau zusammen. Dies kann auch als Keimzelle des heutigen Landkreises Dillingen an der Donau aufgefasst werden.

Die Stadt Dillingen an der Donau selbst war 1258 als Schenkung an das Hochstift gefallen und wurde durch die Bisch√∂fe von Augsburg sp√§testens ab dem 15. Jahrhundert zur Residenzstadt. Seit 1505 war der bayerische Teil des heutigen Landkreises Teil des F√ľrstentums Pfalz-Neuburg ("Junge Pfalz"), dabei galt Lauingen (Donau) als dessen zweite Residenz. Wertingen gelangte 1700 an das Kurf√ľrstentum Bayern, das schlie√ülich 1768 in Wertingen ein Landgericht errichtete.

Die Region der beiden Altlandkreise Wertingen und Dillingen an der Donau, die sich aus größeren und vielen kleineren geistlichen und weltlichen Gebieten zusammensetzten, wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts neu geordnet. Dabei wurden die einzelnen Herrschaften aufgehoben und Bayern zugeschlagen.

Das Landgericht Dillingen a.d.Donau wurde 1804 eingesetzt. Zusammen mit dem Landgericht H√∂chst√§dt an der Donau kam es 1808 zum Oberdonaukreis und beide wurden in den neu gebildeten Regierungsbezirk Schwaben 1837 eingegliedert. 1862 wurden diese beiden Landgerichtsbezirke und das 1809 entstandene Landgericht Lauingen (Donau) verwaltungsm√§√üig integriert und das Bezirksamt Dillingen an der Donau gegr√ľndet. Dieses Bezirksamt wurde zum 1. Januar 1939 in Landratsamt umbenannt.

Am 1. Juni 1972 ist der Landkreis Dillingen an der Donau in seiner heutigen Form entstanden. Er wurde durch den Altlandkreis Dillingen an der Donau, die fr√ľhere kreisfreie Stadt Dillingen an der Donau und die westlichen H√§lfte des ehemaligen Landkreises Wertingen gebildet. Die Gemeinde Tapfheim wurde dabei dem Landkreis Donau-Ries abgegeben. Seit der Gemeindegebietsreform 1978 besteht der Landkreis aus 27 St√§dten , M√§rkten und Gemeinden (vorher 78). Davon sind vier Einheitsgemeinden, die √ľbrigen Mitgliedsgemeinden von 6 Verwaltungsgemeinschaften.

Am 19. Oktober 1973 wurden dem neuen Landkreis Dillingen an der Donau ein neues Wappen verliehen.

Politik

Als Landrat fungiert seit 1994 der ehemalige B√ľrgermeister von Buttenwiesen, Leo Schrell. Der fr√ľhere Amtsinhaber, Dr. Anton Dietrich verstarb im Fr√ľhjahr 2004 pl√∂tzlich, wodurch Neuwahlen f√§llig wurden. Schrell, seit seiner B√ľrgermeisterwahl CSU-Mitglied, wechselte nach einer parteiinternen Niederlage gegen Georg Winter zu den Freien W√§hlern, auf deren Wahlvorschlag er sich im ersten Wahlgang gegen Georg Winter (CSU) und Bernd Steiner (SPD) durchsetzen konnte.

Wappen

Das am 19. Oktober 1973 verliehene Wappen des Landkreises Dillingen an der Donau lehnt sich an die Landkreisgeschichte an.

Die ehemalige Grafschaft Dillingen, die Landvogtei H√∂chst√§dt und der fr√ľhere Landkreis Dillingen an der Donau wird durch das oberste Feld mit dem goldenen L√∂wen symbolisiert. Der schwarze Stauferl√∂we im Mittelteil des Wappens deutet auf das hinzugekommene Gebiet des ehemaligen Landkreises Wertingen hin w√§hrend das untere blaue Feld die goldene Lilie aus dem Stadtwappen von Dillingen aufnimmt und darauf hinweist, dass die bisher kreisfreie Stadt eingegliedert wurde und dem heutigen Landkreis ihren Namen gegeben hat.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Die "Hauptverkehrsader" des Landkreises Dillingen an der Donau ist die Bundesstra√üe 16 , die den Landkreis von S√ľdwest nach Nordost durchzieht und ihn an die Kreisst√§dte G√ľnzburg und Donauw√∂rth der beiden Nachbarlandkreise anschlie√üt. Die B 16 verbindet die St√§dte Gundelfingen, Lauingen, Dillingen und H√∂chst√§dt. Durch den Landkreis Dillingen f√ľhrt keine Autobahn, aber die A 8 und A 7 sind verkehrsg√ľnstig gelegen.

Parallel zur B 16 f√ľhrt die eingleisige Donautalbahn von G√ľnzburg nach Donauw√∂rth. In G√ľnzburg ist dann der Anschluss an das ICE -/ IC -Netz der Deutschen Bahn gegeben.

Die Regionalbus Augsburg GmbH unterhält ein Liniennetz im Landkreis Dillingen an der Donau.

Städte und Gemeinden

Städte
¬Ļ Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft

  1. Dillingen an der Donau, Große Kreisstadt (18.729)
  2. Gundelfingen an der Donau (7.859) ¬Ļ
  3. H√∂chst√§dt an der Donau (6.768) ¬Ļ
  4. Lauingen (Donau) (10.987)
  5. Wertingen (8.856) ¬Ļ

Märkte
¬Ļ Mitgliedsgemeinde einer Verwaltungsgemeinschaft

  1. Aislingen (1.407) ¬Ļ
  2. Bissingen (3.612)
  3. Wittislingen (2.398) ¬Ļ

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Gundelfingen an der Donau
    1. Bächingen an der Brenz (1.302)
    2. Gundelfingen an der Donau, Stadt (7.859)
    3. Haunsheim (1.611)
    4. Medlingen (1.006)
  2. Höchstädt an der Donau
    1. Blindheim (1.694)
    2. Finningen (1.630)
    3. Höchstädt an der Donau, Stadt (6.768)
    4. Lutzingen (959)
    5. Schwenningen (1.475)
  3. Holzheim
    1. Aislingen, Markt (1.407)
    2. Glött (1.125)
    3. Holzheim (3.765)
  4. Syrgenstein
    1. Bachhagel (2.410)
    2. Syrgenstein (3.607)
    3. Zöschingen (760)
  5. Wertingen
    1. Binswangen (1.338)
    2. Laugna (1.553)
    3. Villenbach (1.265)
    4. Wertingen, Stadt (8.856)
    5. Zusamaltheim (1.303)
  6. Wittislingen
    1. Mödingen (1.348)
    2. Wittislingen, Markt (2.398)
    3. Ziertheim (1.026)

Gemeinden

  1. Buttenwiesen (5.757)

Keine Gemeindefreien Gebiete

(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Weblinks

Wikipedia

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