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Letzte Änderung für Artikel Abenberg: 15.02.2006 22:53

Abenberg

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Wappen Karte
Wappen von Abenberg Deutschlandkarte, Position von Abenberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Mittelfranken
Landkreis : Roth
Geografische Lage : 49° 15' B., 10° 58' L.
Höhe : 401 m ü. NN
Fläche : 48,39 km²
Einwohner : 5.538 (31. Dezember 2003)
Bevölkerungsdichte : 114 Einwohner je km²
Postleitzahl : 91183
Vorwahl : 09178
Kfz-Kennzeichen : RH
GemeindeschlĂĽssel : 09 5 76 111
Stadtgliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stillaplatz 1
91183 Abenberg
Website: www.abenberg.de
E-Mail-Adresse: info@abenberg.de
Politik
Bürgermeister : Werner Bäuerlein ( parteilos )

Abenberg ist eine Stadt im Landkreis Roth in Bayern im Regierungsbezirk Mittelfranken ca. 20 km sĂĽdwestlich von NĂĽrnberg.

Stadtansicht Abenberg (Herbst 2005) .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Abenberg liegt am Nordrand des Fränkischen Seenlands, großräumig gesehen zwischen der Frankenhöhe im Nordwesten, Nürnberg im Norden und der Fränkischen Alb im Süden und Osten. Die kleinen Flussläufe im Stadtbereich entwässern über die Rednitz / Regnitz zum Main. Es existieren folgende Gemarkungen : Abenberg, Aurau, Beerbach, Dürrenmungenau, Ebersbach, Obersteinbach ob Gmünd, Wassermungenau

Stadtgliederung

  • Bechhofen
  • Beerbach
  • DĂĽrrenmungenau
  • Ebersbach
  • Kapsdorf
  • Obersteinbach ob GmĂĽnd, schon um 1300 genannt
  • Wassermungenau, wurde schon im 9. Jahrhundert besiedelt

Geschichte

Erstmals erwähnt wird Abenberg 1071 als Abinberch. Die Grafschaft Abenberg entstand unter den Hohenstaufern zwischen 1002 und 1024 , der Ort wurde um 1040 von Wolfram von Abenberg gegründet. Innerhalb der nächsten 150 Jahre stellten die Abenberger Hochstiftsvögte von Bamberg, einen Bischof von Würzburg, eine Äbtissin zu Kitzingen und andere hohe Würdenträger. Stilla von Abenberg wurde 1147 selig gesprochen. An der Wende zum 13. Jahrhundert erlosch die männliche Linie der Abenberger, durch Heirat kam Abenberg um 1236 an die Burggrafen von Nürnberg und damit an die Hohenzollern. Um 1260 wurde das oppidum Abenberg angelegt, der Eichstätter Bischof Reinboto erwarb 1296 die Burg und den Ort und baute Abenberg weiter aus. 1299 erhielt Abenberg das Stadtrecht, 1356 wurde es eichstättisches Pflegamt. Die Stadt war Amtssitz des Hochstiftes Eichstätt, das Pflegamt wurde zugunsten Bayerns 1803 säkularisiert, fiel im selben Jahr an das Fürstentum Ansbach (Hauptlandesvergleich Bayern/Preußen), mit welchem es 1806 (Vertrag von Paris, Februar) endgültig durch Tausch an das Königreich Bayern gelangte. Die Burg Abenberg wurde vom ihrem letzten Besitzer 1959 der Stadt Frankfurt vermacht, die dieses Geschenk aber nicht annahm. In den Jahren 1982-84 erwarb die Stadt Abenberg die Burg und renovierte sie von Grund auf. Heute befindet sich in der Burg ein Mittelaltermuseum, außerdem ist ein Klöppelmuseum in Vorbereitung. Ansonsten kann die Burg für Veranstaltungen genutzt werden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 108, im Produzierenden Gewerbe 471 und im Bereich Handel und Verkehr 125 Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 235 Personen am Arbeitsort beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1859. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 10 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 141 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2127 ha. Davon waren 1639 ha Ackerfläche und 483 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

10 km östlich von Abenberg, in der Kreisstadt Roth besteht Bahnanschluß in Richtung Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt. Über die Anschlußstelle Schwabach-West gelangt man auf die Autobahn A 6 Nürnberg-Heilbronn. Unmittelbar in Stadtnähe verläuft die B 466 von Schwabach über Nördlingen nach Heidenheim an der Brenz.

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Museen

  • Klöppelmuseum
  • Haus Fränkischer Geschichte auf Burg Abenberg

Bauwerke

  • Klöppelschule
  • Rathaus
  • Stadttore
  • Stillabrunnen
  • BĂĽrgerhaus am Stillaplatz und Nachbarhäuser
  • Karzer
  • Pfarrkirche St. Jakobus
  • Kloster Marienburg
  • Burg Abenberg
  • Katakomben an der Stillakirche

Sonstige SehenswĂĽrdigkeiten

  • Druidenstein im Abenberger Wald

Ă–ffentliche Einrichtungen

Schulen

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 173 Kindergartenplätze mit 199 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 26 Lehrern und 486 SchĂĽlern
  • Realschulen: 1 mit 9 Lehrern und 123 SchĂĽlern

Staatliche Einrichtungen

  • Altenheim St. Josef

Bildungseinrichtungen

  • Ă–ffentliche BĂĽcherei Abenberg
  • Mädchenrealschule Kloster Marienburg

Literatur

  • Franz Kornbacher: Historischer Rundgang durch Abenberg (Hrsg.: Stadt Abenberg), Eigenverlag Stadt Abenberg, 1993
  • Stadt Abenberg (Hrsg.): Mach Pause und wandere in Abenberg, Eigenverlag der Stadt Abenberg, 1997

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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