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Letzte Änderung für Artikel Wiesbaden: 18.02.2006 13:09

Wiesbaden

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Wappen Karte
Wiesbadener Wappen Lage der kreisfreien Stadt Wiesbaden in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Landkreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 203,90 km²
Einwohner : 274.865 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.348 Einwohner je km²
H√∂he : 115 m √ľ. NN
Postleitzahlen : 65001 - 65207 (alt: 6200)
55240 - 55246 (alt: 6502)
55247 - 55252 (alt: 6503)
Vorwahlen : 0611, 06122, 06127, 06134
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 05' N, 08¬į 15' O
50¬į 05' N, 08¬į 15' O
Kfz-Kennzeichen : WI
Gemeindeschl√ľssel : 06 4 14 000
UN/LOCODE : DE WIB
Stadtgliederung: 26 Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Schloßplatz 6
65183 Wiesbaden
Offizielle Webseite: www.wiesbaden.de
E-Mail-Adresse: pressereferat@wiesbaden.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Hildebrand Diehl ( CDU )
Regierende Parteien : CDU , FDP

Wiesbaden ist die Landeshauptstadt Hessens und nach Frankfurt am Main zweitgrößte Stadt des Landes . Die Stadt ist eines der ältesten Kurbäder Europas mit 26 heißen und einer kalten Thermalquelle .

Wiesbaden bildet eines der neun Oberzentren des Landes Hessen und zählt ebenso wie Frankfurt am Main, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main und Hanau zu den Kernstädten des Rhein-Main-Gebiets.

Die Einwohnerzahl der Stadt Wiesbaden √ľberschritt im Jahr 1905 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Bild:Wiesbaden und Umgebung (Einseitige Farbkarte).jpg

Allgemeines

Wiesbaden, die gr√∂√üte Stadt des Rheingaus, liegt am rechten Ufer des Rheins gegen√ľber der rheinland-pf√§lzischen Landeshauptstadt Mainz, mit der es ein Doppelzentrum bildet, in einer Gebirgsmulde des Main-Taunus-Vorlandes . Die Mulde wird begrenzt vom Neroberg im Norden, der Bierstadter Warte im Osten, dem Biebricher Wald im Westen und dem Hainer Berg im S√ľd-Osten.

Ihre geographische Lage ist 50¬į 05' n√∂rdlicher Breite und 08¬į 15' √∂stlicher L√§nge.

Die Höhenlage der Innenstadt beträgt 115 Meter am Schloßplatz, der höchste Punkt der Stadt befindet sich mit 608 Metern am Rheinhöhenweg , der niedrigste Punkt an der Hafeneinfahrt Schierstein mit 83 Metern.

Das Stadtgebiet hat eine Gr√∂√üe von 204 Quadratkilometern, misst von Nord nach S√ľd 17,6 Kilometer und von West nach Ost 19,7 Kilometer. Im Norden wird es von ausgedehnten Waldgebieten (27,4% des Stadtgebietes), im Westen von Weinbergen und im Osten von landwirtschaftlich genutzten Fl√§chen (31,1%) umgeben. Von der 79 Kilometer langen Stadtgrenze bildet der Rhein 10,3 Kilometer.

√Ėstlich, aber auch westlich und auf dem Stadtgebiet, erstreckt sich der Rheingau. Wiesbaden wird deswegen auch als Tor zum Rheingau bezeichnet.

Klima

Ihre gesch√ľtzte Lage am S√ľdfu√ü des Taunus verleiht Wiesbaden ein mildes Klima: Die mittlere Jahrestemperatur betr√§gt 9,5 Grad Celsius , die j√§hrliche Niederschlagsmenge 622 Liter pro Quadratmeter , und die durchschnittliche Sonnenscheindauer im Jahr liegt bei 1.565 Stunden. Wiesbaden z√§hlt damit zu den w√§rmsten deutschen St√§dten. Durch die Lage in einer Talmulde und ung√ľnstig platzierte Hochh√§user ist der Luftaustausch in der Innenstadt eingeschr√§nkt.

Nachbargemeinden

Karte von Wiesbaden und seinen Nachbargemeinden
Karte von Wiesbaden und seinen Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Wiesbaden oder liegen in ihrer unmittelbaren Nähe, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt:

Stadtgliederung

Satellitenfoto vom Raum Wiesbaden/Mainz
Satellitenfoto vom Raum Wiesbaden/Mainz

Das Stadtgebiet von Wiesbaden ist in 26 Stadt- beziehungsweise Ortsbezirke aufgeteilt. Jeder Ortsbezirk hat einen Ortsbeirat mit Ortsvorsteher , welcher Vorsitzender des Ortsbeirats ist. Zu den einzelnen Ortsbezirken gehören teilweise auch Wohnplätze mit eigenem Namen.

Die Stadtbezirke Mainz-Am√∂neburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim geh√∂rten bis 1945 zu Mainz, wurden dann aber durch die Milit√§rverwaltung Frankreichs und der USA , welche den Rhein als Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz festlegten, der Stadt Wiesbaden zugeordnet. Sie behielten aber ihre vorherigen Bezeichnungen mit dem Pr√§fix ‚ÄěMainz-‚Äú. Diese Verwaltung sollte urspr√ľnglich nur tempor√§r sein. Sie besteht jedoch bis heute.

Siehe auch Liste der Stadtbezirke von Wiesbaden.

Stadtbild

Grundsätzliches

 Kurhaus bei Nacht
Kurhaus bei Nacht
Blick vom Bowling Green auf das (alte) Kurhaus um das Jahr 1900
Blick vom Bowling Green auf das (alte) Kurhaus um das Jahr 1900

Das heutige Stadtbild von Wiesbaden wurde maßgeblich durch drei Punkte geprägt:

Zum Einen ist die Mehrzahl der Geb√§ude der Innenstadt in einer Zeitspanne von nur etwa 60 Jahren entstanden (ungef√§hr zwischen 1850 und dem Beginn des 1. Weltkrieges 1914 ). F√ľr die Stadtplanung waren im Wesentlichen zwei Baumeister verantwortlich: Christian Zais am Beginn des 19. Jahrhunderts und Felix August Helfgott Genzmer zu dessen Ende.

Zweitens zog Wiesbaden in dieser Zeit neben dem kaiserlichen Hofstaat zahlreiche einkommenstarke Gäste an, die ihrem Wunsch nach Repräsentation in der Stadt Rechnung trugen.

Drittens ist die Wiesbadener Innenstadt (Wiesbaden-Mitte) während des 2. Weltkriegs weit weniger zerstört worden als die anderer Städte. Der Zerstörungsgrad lag bei ca. 30 %.

Dies f√ľhrte dazu, dass die Wiesbadener Innenstadt heute ein sehr einheitliches Stadtbild bietet, dessen Geb√§ude fast alle dem Klassizismus , Historismus und Jugendstil zuzurechnen sind. Ende des 19. Jahrhunderts wurden gro√üz√ľgige Wohngebiete mit aufwendigen Fassaden und Alleen angelegt (wie zum Beispiel das Rheingauviertel und das Feldherrnviertel, das Dichterviertel und das Gebiet um die Wiesbadener Ringstra√üe). Durch ihren Ruf als Weltkurstadt entstanden in der Innenstadt zudem viele repr√§sentative √∂ffentliche Geb√§ude wie das Kurhaus Wiesbaden inklusive Kurpark, das Hessische Staatstheater, die Marktkirche, welche 1853 bis 1862 von Carl Boos als Nassauer Landesdom errichtet wurde, sowie ausgedehnte Parkanlagen wie der Warme Damm, die Reisinger-Anlagen und das Bowling Green. Heute gilt Wiesbaden deshalb als Musterbeispiel des Historismus .

Je weiter man sich von der Innenstadt entfernt, desto mehr wird das Bild der Altbauten durch H√§user der Nachkriegszeit verdr√§ngt. Beispiel daf√ľr ist das Wiesbadener Sauerland, in dem in den 1990er Jahren auf ehemaligem Ackerland mehr als zwanzig Plattenbauten errichtet wurden.

Städtebauliche Gliederung der Innenstadt

Das Stadtbild l√§sst sich in mehrere Bereiche gliedern: die geschlossene Bebauung breitet sich weitgehend auf dem Grund der Talmulde am s√ľdlichen Fu√ü der Taunush√§nge aus. Sie l√§sst sich wiederum folgenderma√üen einteilen:

Im Bereich des Historischen F√ľnfecks ist das alte Zentrum der Stadt zu finden. Hier l√§sst sich noch der unregelm√§√üige Grundriss der Stra√üen erkennen. Mittelpunkte sind hier der Schlo√üplatz (siehe Sehensw√ľrdigkeiten) sowie der Mauritiusplatz. Das enge Bergkirchenviertel im Nordwesten des Historischen F√ľnfecks liegt auf einer Anh√∂he.

Der Bereich um das Historische F√ľnfeck bis zur Ringstra√üe (1. Stadtring) wurde als schachbrettartige Anlage der umliegenden Stra√üen und Pl√§tze vom Stadtbaumeister Christian Zais geplant. Dies betrifft neben den Stadtteilen im Westen (Westend, auch Feldherrnviertel) und der s√ľdlichen Innenstadt auch den Kurbezirk im Nordosten. Herausragende st√§dtebauliche Elemente sind hier neben dem Ensemble um das Bowling Green die Wilhelmstra√üe, die Rheinstra√üe, die Bahnhofsstra√üe, die Adolfsallee und der Luisenplatz.

Die Ringstra√üe und Bereiche au√üerhalb dieser sind als geschwungene Stra√üenz√ľge vorwiegend als Alleen angelegt und lassen die Handschrift des Stadtbaumeisters Felix August Helfgott Genzmer erkennen. Hier finden sich Beispiele prachtvoller B√ľrgerh√§user des Historismus (siehe auch Rheingauviertel, Feldherrnviertel, Dichterviertel, sowie Ringstra√üe). Hervorzuheben sind hier der Sedanplatz, der Bl√ľcherplatz mit der Bl√ľcherschule, der Gutenbergplatz mit der Gutenbergschule sowie die Ringkirche, Lutherkirche und Dreifaltigkeitskirche.

Außerhalb dieser geschlossenen Bebauung schließen sich an den Hängen der Talmulde ausgedehnte Villengebiete an, die ebenfalls im ausgehenden 19. Jahrhundert entstanden. Dies betrifft das Nerotal und seine Umgebung, den Philippsberg nördlich der Emser Straße, den Stadtteil Sonnenberg und das so genannte Villengebiet Ost, östlich von Wilhelmstraße und Friedrich-Ebert-Allee.

Im S√ľdosten der Innenstadt (um Gustav-Stresemann-Ring und Berliner Stra√üe) entstanden seit den 1950er Jahren moderne Verwaltungsgeb√§ude.

Außenbezirke

Eingang des Wiesbaden Army Airfield der US-Armee in der Nähe von Wiesbaden-Erbenheim
Eingang des Wiesbaden Army Airfield der US-Armee in der Nähe von Wiesbaden-Erbenheim

Außerhalb der Innenstadt finden sich ehemals selbständige Städte und Gemeinden, die zum Teil mittlerweile mit der Kernstadt verwachsen sind ( Dotzheim , Schierstein, Rambach). Die Stadtteile Biebrich und Bierstadt haben dabei städtischen Charakter. Die Vororte im Osten dagegen haben ihr dörfliches Bild weitgehend behalten (Naurod, Auringen, Breckenheim, Kloppenheim, Hessloch, Igstadt, Nordenstadt, Erbenheim, Delkenheim). Frauenstein ist neben Dotzheim der einzige Vorort im Westen.

Bemerkenswert ist, dass sich im eigentlichen Innenstadtgebiet von Wiesbaden so gut wie keine Industrie oder ausgedehnte Gewerbegebiete befinden. Eine Ausnahme bildet lediglich der Bereich um die Mainzer Straße, welche mit dem Hochhaus Mainzer 75, dem Mercedes-Benz -Händler Taunus-Auto, ehemaligen Fabriken und Restaurants von Fast-Food-Ketten sowie Elektronikmärkten eines der wenigen Gewerbegebiete in der Nähe der Wiesbadener Innenstadt darstellt.

Die Haupt- Industriegebiete befinden sich in den s√ľdlichen Stadtteilen am Rhein, wie in dem ehemaligen Rheinufer- und Hafenorten Schierstein und Biebrich sowie den ehemaligen Mainzer Vororten Am√∂neburg, Kastel und Kostheim. Kleinere Industriegebiete finden sich in den √∂stlichen Vororten Erbenheim und Nordenstadt, deren wirtschaftlicher Vorteil die direkt an den Stadtteilen vorbeilaufende Bundesautobahn 66 ist.

Mehrere Gebiete der innenstadtnahen Au√üenbezirke werden bzw. wurden als US-Milit√§rst√ľtzpunkt genutzt. Als Wohngebiete f√ľr die amerikanischen Streitkr√§fte der Air-Base Wiesbaden-Erbenheim dienen auch heute noch die nord√∂stliche gelegenen US-amerikanischen Housings Aukamm, Crestview und Hainerberg Village. Aus dem Camp Pieri in Dotzheim und dem Camp Lindsey (heute: Europaviertel) in der westlichen Innenstadt sind die Amerikaner 1993 abgezogen. Diese ehemaligen Kasernen werden seitdem zivil genutzt und wurden in den 1990ern mit einer Vielzahl moderner Eigentumswohnungen bebaut. Auf dem ehemaligen Camp Lindsey befinden sich heute eines der drei Wiesbadener Standorte des Bundeskriminalamts, die Volkshochschule sowie mehrere st√§dtische Beh√∂rden, zum Beispiel das Einwohnermeldeamt .

Siehe auch Liste Wiesbadener Straßennamen .

Geschichte

√úberblick

Wiesbadener Bonifatiuskirche, im Vordergrund Waterloo-Denkmal (Luisenplatz)
Wiesbadener Bonifatiuskirche, im Vordergrund Waterloo -Denkmal (Luisenplatz)
Aufschrift des Waterloo-Denkmals
Aufschrift des Waterloo-Denkmals

Siehe dazu auch Hauptartikel Geschichte von Wiesbaden .

Schon den R√∂mern waren die hei√üen Quellen Wiesbadens bekannt. Sie lie√üen in ihrer N√§he um 6 bis 15 nach Christus eine Befestigung errichten. Die Quellen wurden erstmals 77 nach Christus im Werk Naturalis historia von Plinius dem √Ąlteren beschrieben. Es entstand eine r√∂mische Siedlung mit dem Namen Aquae Mattiacorum ( lateinisch : den Wassern der Mattiaker [geweiht]), der auf den Namen des chattischen Stamms der Mattiaker anspielte.

Im Jahre 828 / 830 erwähnte Einhard , der Biograf Karls des Großen, erstmals den Namen Wisibada (das Bad in den Wiesen).

Um 1170 erwarben Nassauer Grafen Reichsbesitz in und um das heutige Wiesbadener Stadtgebiet.

1232 wurde Wiesbaden vermutlich Reichsstadt . Dies k√∂nnte ein Grund f√ľr den Befehl zur Zerst√∂rung der Stadt Wiesbaden 1242 durch den Mainzer Erzbischof gewesen sein.

1296 stiftete der r√∂misch-deutsche K√∂nig Adolf von Nassau das Kloster Klarenthal . Im selben Jahr fand eine vergebliche Belagerung der Stadt durch die Truppen von K√∂nig Ludwig dem Bayern statt. Pl√ľnderungen und Verw√ľstungen erfassten das Kloster Klarenthal und das Umland.

W√§hrend des Bauernkrieges erhoben sich 1525 auch die Wiesbadener und verloren nach ihrer Niederschlagung alle erteilten Privilegien, welche sie erst 1566 zur√ľck erhielten. Mit der Ernennung von Wolf Denthener zum evangelisch-lutherischen Pfarrer wurde 1543 die Reformation in Wiesbaden durchgef√ľhrt.

Von 1609 bis 1610 wurde das alte Rathaus erbaut, das älteste noch heute existierende Gebäude in Wiesbaden. Die meisten älteren Gebäude sind zwei Bränden in den Jahren 1547 und 1561 zum Opfer gefallen.

1744 wurde das Schloss Biebrich Hauptresidenz des Hauses Nassau, 1806 wurde Wiesbaden Regierungssitz und Hauptstadt des Herzogtums Nassau, unter dessen Herrschaft Wiesbadener M√§nner in den Napoleonischen Kriegen k√§mpfen mussten. In Wiesbaden steht heute am Luisenplatz ein Denkmal f√ľr die nassauischen Gefallenen der Schlacht bei Waterloo im Jahre 1815 .

Im 19. Jahrhundert begann Wiesbadens glanzvolle Zeit und ihr Aufstieg zur Weltkurstadt. Sie wurde als Kurbad, Kongressstadt und Verwaltungssitz weiter ausgebaut und erlebte einen gro√üen Aufschwung. Das Nizza des Nordens wurde regelm√§√üig von Kaiser Wilhelm II. zur Sommerfrische besucht und bald als Kaiserstadt bezeichnet. Im Gefolge des kaiserlichen Hofstaats kamen zahlreiche Adlige, K√ľnstler und wohlhabende Unternehmer in die Stadt und lie√üen sich dort nieder. Zahlreiche repr√§sentative Bauten entstanden, darunter das Kurhaus Wiesbaden mit seiner Spielbank und das Hessische Staatstheater an der Wilhelmstra√üe.

Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums in der Zeit der Industrialisierung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs die Stadt rasch. Die Einwohnerzahl stieg zwischen 1840 (rund 11.650) und 1910 (rund 109.000) um nahezu das Zehnfache. Umfangreiche Stadterweiterungen wurden notwendig, es entstanden zahlreiche neue Stadtgebiete mit repräsentativen Gebäuden im Stil des Historismus , Klassizismus und Jugendstils . Wiesbaden wurde in dieser Zeit durch Millionärsfamilien und Großfirmen, die sich ansiedelten, zur Stadt mit den meisten Millionären Deutschlands.

Panorama von Wiesbaden um 1900
Panorama von Wiesbaden um 1900

Mit Ende des Ersten Weltkriegs endete Wiesbadens Zeit als popul√§re Kurstadt. 1918 wurde sie von der franz√∂sischen Armee besetzt, 1921 wurde das Wiesbadener Abkommen √ľber die deutschen Reparationszahlungen an Frankreich geschlossen. 1925 wurde Wiesbaden Hauptquartier der britischen Rheinarmee und blieb es bis zum Abzug der Besatzungsm√§chte aus dem Rheinland 1930 .

Im Zweiten Weltkrieg blieb Wiesbaden von den alliierten Bombenangriffen weitgehend verschont, Der schwere Bombenangriff in der Nacht vom 2.auf 3. Februar 1945 verfehlte aufgrund der schlechten Wetterlage die geplante Wirkung. Am 28. M√§rz 1945 wurde Wiesbaden von US-amerikanischen Truppen besetzt. Die rechtsrheinischen Mainzer Vororte Am√∂neburg, Kastel und Kostheim wurden durch Anordnung der Milit√§rregierung dem Stadtkreis Wiesbaden zugeordnet. General Dwight D. Eisenhower gr√ľndete das Land Gro√ü-Hessen, Wiesbaden wurde dessen Hauptstadt.

Nach der Gr√ľndung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1949 wurde Wiesbaden Landeshauptstadt des neuen Bundeslandes Hessen und Sitz zweier Bundesbeh√∂rden: 1953 wurde mit dem Bundeskriminalamt die erste Bundesbeh√∂rde in Wiesbaden gegr√ľndet. 1956 wurde das Statistische Bundesamt in einem Hochhausgeb√§ude in der N√§he des Wiesbadener Hauptbahnhofes fertig gestellt. Es wurde nach Pl√§nen von Paul Schaeffer-Heyrothsberge errichtet.

Ab dem Jahre 1948 geh√∂rte das Army Airfield in der N√§he von Wiesbaden-Erbenheim zu den acht Versorgungsflugh√§fen, die √ľber eine Luftbr√ľcke nach West-Berlin in der Zeit der sowjetischen Blockade vom 24. Juni 1948 bis 12. Mai 1949 mit Lebensmitteln versorgten.

Haupteingang der Rhein-Main-Hallen
Haupteingang der Rhein-Main-Hallen

Im Jahr 1957 wurden die Rhein-Main-Hallen als Messezentrum er√∂ffnet und in den 1960er Jahren erstanden erste Hochhaussiedlungen am Gr√§selberg, in Klarenthal und am Schelmengraben. Nach dem sich das ZDF 1961 f√ľr Mainz als Hauptsitz entschieden hatte, dort aber noch R√§umlichkeiten fehlten, wurde Wiesbaden provisorischer Verwaltungssitz des neuen Fernsehsenders.

Von 1969 bis 1974 wurde die Wiesbadener Fu√üg√§ngerzone geschaffen. Das erste Teilst√ľck wurde an der Faulbrunnenstra√üe angelegt, mit der Fertigstellung wurde am 14. September 1974 zum ersten Mal das Schlo√üplatzfest gefeiert.

Am 2. April 1970 er√∂ffnete die Deutsche Klinik f√ľr Diagnostik in der N√§he der Aukamm Housings.

Am 1. Januar 1977 wurden die Orte Auringen, Breckenheim, Delkenheim, Medenbach, Naurod und Nordenstadt als östliche Vorstädte nach Wiesbaden eingemeindet. Die Bevölkerungszahl stieg um mehr als 20.000 Einwohner.

Im Jahr 2003 entbrannte ein Streit zwischen Politikern und B√ľrgerinitiativen um den Umzug des Bundeskriminalamtes nach Berlin, der bis heute nicht beigelegt ist.

2004 begannen erste Umbauarbeiten an der Fußgängerzone, welche durch ein offeneres Erscheinungsbild modernisiert werden soll. Ebenfalls modernisiert werden soll der Hessische Landtag, an dem die Umbauarbeiten im Februar 2005 starteten und voraussichtlich 2006 beendet werden sollen.

Religion

Wiesbadener Marktkirche
Wiesbadener Marktkirche

Das Gebiet der heutigen Stadt Wiesbaden geh√∂rte urspr√ľnglich zum Bistum Mainz. 1543 wurde durch das damalige nassauische Herrscherhaus die Reformation eingef√ľhrt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch gab es seit dem 18. Jahrhundert auch reformierte Gemeindeglieder. 1817 wurde in Herzogtum Nassau die Union zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden durchgef√ľhrt. Sie geh√∂rten somit zur Evangelischen Landeskirche in Nassau, die 1934 beziehungsweise 1945/46 mit der Evangelischen Landeskirche in Hessen (Darmstadt) zusammengeschlossen wurde. Innerhalb dieser Landeskirche geh√∂ren die Gemeindeglieder - soweit sie keiner Freikirche angeh√∂rten - zum Dekanat Wiesbaden der Propstei S√ľd-Nassau .

Seit dem 18. Jahrhundert gab es auch vereinzelt wieder katholische Gemeindeglieder in Wiesbaden, die anfangs der Kirche in Frauenstein eingepfarrt waren. Seit 1791 konnten sie auch in Wiesbaden wieder √∂ffentlich Gottesdienst feiern und 1801 erhielten sie ihr eigenes Bethaus. Sp√§ter bauten sie sich wieder eigene Kirchen. Sie geh√∂ren zur Di√∂zese Limburg, die 1827 f√ľr das damalige Herzogtum Nassau neu gegr√ľndet wurde. Innerhalb des Bistums Limburg geh√∂ren die Pfarrgemeinden der Stadt Wiesbaden (mit Ausnahme der ehemals zur Stadt Mainz geh√∂rigen Gemeinden, welche zum Bistum Mainz geh√∂ren) zur gleichnamigen Region Wiesbaden.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

Der Verlauf der Einwohnerentwicklung zeigt, dass ein Gro√üteil des Bev√∂lkerungwachstums in der Zeit von der Industrialisierung bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges stattfand. Von 1800 bis 1939 wuchs die Bev√∂lkerung von 2.239 Einwohnern auf 191.955 Einwohner. Dies war durch die wirtschaftlich g√ľnstige Lage am Rhein und der N√§he zum Ruhrgebiet beg√ľnstigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Wiesbadens Bev√∂lkerung vor allem durch die Eingemeindung √∂stlicher Vorst√§dte und Zuwanderung von Gastarbeitern und Ausl√§ndern.

Im Jahre 2002 betrug der Anteil der Einwohner ohne deutschen Pass 17,5% und lag damit deutlich niedriger als die jeweiligen Anteile in Frankfurt (26,4%) und in Offenbach (31,2%). Allerdings ist der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Wiesbaden seit 1980 (11,3%) um etwa 55% gestiegen.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bev√∂lkerung", ab 1925 auf die Wohnbev√∂lkerung und seit 1987 auf die "Bev√∂lkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1521 192
1629 915
1699 730
1722 1.329
1800 2.239
1. Dezember 1840 ¬Ļ 11.648
3. Dezember 1861 ¬Ļ 20.800
3. Dezember 1864 ¬Ļ 26.600
3. Dezember 1867 ¬Ļ 30.100
1. Dezember 1871 ¬Ļ 35.500
1. Dezember 1875 ¬Ļ 43.700
1. Dezember 1880 ¬Ļ 50.238
1. Dezember 1885 ¬Ļ 55.454
Jahr Einwohner
1. Dezember 1890 ¬Ļ 64.670
2. Dezember 1895 ¬Ļ 74.133
1. Dezember 1900 ¬Ļ 86.111
1. Dezember 1905 ¬Ļ 100.953
1. Dezember 1910 ¬Ļ 109.002
1. Dezember 1916 ¬Ļ 90.310
5. Dezember 1917 ¬Ļ 86.555
8. Oktober 1919 ¬Ļ 97.566
16. Juni 1925 ¬Ļ 102.737
16. Juni 1933 ¬Ļ 159.755
17. Mai 1939 ¬Ļ 170.354
31. Dezember 1945 172.083
29. Oktober 1946 ¬Ļ 188.370
Jahr Einwohner
13. September 1950 ¬Ļ 220.741
25. September 1956 ¬Ļ 244.994
6. Juni 1961 ¬Ļ 253.280
31. Dezember 1965 260.331
27. Mai 1970 ¬Ļ 250.122
31. Dezember 1975 250.592
31. Dezember 1980 274.464
31. Dezember 1985 266.623
25. Mai 1987 ¬Ļ 251.871
31. Dezember 1990 260.301
31. Dezember 1995 267.122
31. Dezember 2000 270.109
30. September 2005 274.865

Eingemeindungen

Jahr Orte Zuwachs in ha
1. Oktober 1926 Biebrich (Stadt) 1299
1. Oktober 1926 Schierstein 943
1. Oktober 1926 Sonnenberg 834
1. April 1928 Bierstadt 922
1. April 1928 Dotzheim 1827
1. April 1928 Erbenheim 1127
1. April 1928 Frauenstein 1065
1. April 1928 Heßloch 154
1. April 1928 Igstadt 726
1. April 1928 Kloppenheim 539
1. April 1928 Rambach 992
Jahr Orte Zuwachs in ha
1. April 1928 Georgenborn (1939
wieder ausgemeindet)
 ?
10. August 1945 Mainz-Kastel und
Mainz-Am√∂neburg ¹
1.332
10. August 1945 Mainz-Kostheim ¹ 953
1. Januar 1977 Auringen 312
1. Januar 1977 Breckenheim 640
1. Januar 1977 Delkenheim 743
1. Januar 1977 Medenbach 447
1. Januar 1977 Naurod 1099
1. Januar 1977 Nordenstadt 773

¹ diese Stadtbezirke geh√∂rten bis 1945 zu Mainz. Die Milit√§rverwaltungen der Besatzungsm√§chte Frankreich und USA legten jedoch den mitten durchs bisherige Mainzer Stadtgebiet verlaufenden Rhein als Grenze zwischen ihren Besatzungszonen und folglich auch der neugegr√ľndeten L√§nder Hessen und Rheinland-Pfalz fest. Drei der sechs rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz wurden deshalb ‚Äětempor√§r‚Äú der Stadt Wiesbaden zugeordnet. Sie behielten jedoch ihre bisherige Bezeichnungen ‚ÄěMainz-‚Äú.

Politik

Funktion als Landeshauptstadt des Bundeslandes Hessen

Hessischer Landtag am Schloßplatz
Hessischer Landtag am Schloßplatz

Seit 1949 ist Wiesbaden Landeshauptstadt des Bundeslandes Hessen; hier sind alle Organe der Hessischen Landesregierung angesiedelt. Dazu gehören der Landtag, die Staatskanzlei als Sitz des Hessischen Ministerpräsidenten sowie alle Landesbehörden.

Verwaltung der Stadt Wiesbaden

An der Spitze der Stadt Wiesbaden standen √ľber viele Jahrhunderte der Schulthei√ü und die Sch√∂ffen des Stadtgerichts. Ihnen standen zwei B√ľrgermeister zur Seite, welche das eigentliche Organ der Selbstverwaltung darstellten. Seit dem 15. Jahrhundert traten die B√ľrgermeister oftmals als eigentliche Stadtvorst√§nde in Erscheinung, wurden dann aber wieder vom Schulthei√ü abgel√∂st. 1775 erhielt das Stadtgericht durch F√ľrst Karl Wilhelm von Nassau den Ehrentitel Stadtrat. Dieser stellte sp√§ter jedoch die staatliche Polizeidirektion dar.

Neben dem Gericht gab es seit dem 15. Jahrhundert auch einen Rat. Die B√ľrgermeister erhielten in preu√üischer Zeit den Titel Oberb√ľrgermeister. Heute wird der Oberb√ľrgermeister direkt vom Volk gew√§hlt. Die ebenfalls vom Volk zu w√§hlende Stadtverordnetenversammlung umfasst seit der letzten Kommunalwahl 81 Sitze, die sich wie folgt verteilen:

Stadtrat

CDU SPD FDP GR√úNE REP LiLi Parteilos Gesamt
2005 31 29 8 8 3 1 1 81

Oberb√ľrgermeister der Stadt Wiesbaden

Stadtverordnetenvorsteherin ist Angelika Thiels (CDU).

Wappen

Wiesbadener Wappen um 1888
Wiesbadener Wappen um 1888

Das Wappen der Stadt Wiesbaden zeigt in Blau drei (Oben zwei, unten eine) goldene Lilien , auch Fleur-de-Lis genannt. Die Stadtflagge ebenso wie das Wappen ein blaues Tuch mit den drei goldenen Lilien, welche im 16. Jahrhundert erstmals in den Stadtsiegeln auftauchten und französischer Herkunft sein sollen.

Die Stadtfarben Blau/Gelb stammen noch aus der Zeit des Herzogtums Nassau, deren Residenz Wiesbaden lange Zeit war. Die heutige Form des Wappens wurde 1906 amtlich festgelegt.

Städtepartnerschaften

Wiesbaden unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften :

  • Klagenfurt / √Ėsterreich (seit 1930 )
  • Montreux / Schweiz (seit 1953 )
  • Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg / Berlin (Berlin-Kreuzberg seit 1964 )
  • Gent / Belgien (seit 1969 )
  • Fondettes / Frankreich (seit 1975 )
  • Ljubljana / Slowenien (seit 1977 )
  • Kfar Saba / Israel (seit 1981 )
  • San Sebasti√°n / Spanien (seit 1981 )
  • Breslau (Wroclaw) / Polen (seit 1987 )
  • Tunbridge Wells / Gro√übritannien (seit 1989 )
  • G√∂rlitz / Sachsen (seit 1990 )
  • Ocotal / Nicaragua (seit 1990 )
  • Patenstadt der heimatvertriebenen Karlsbader (seit 1953 )

Wirtschaft und Infrastruktur

Allgemeines

Wiesbaden als Teil des Rhein-Main-Gebietes ist in erster Linie eine Dienstleistungsstadt , auch aufgrund des hohen Verwaltungsanteils als Landeshauptstadt. Der Anteil der verarbeitenden Industrie ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zur√ľckgegangen, er macht mittlerweile etwas weniger als ein Drittel der Wiesbadener Wirtschaftsleistung aus. Neben den √ľblichen Landesverwaltungen und Ministerien haben auch das Bundeskriminalamt, das Landeskriminalamt Hessen, das Statistische Bundesamt und die Deutsche Klinik f√ľr Diagnostik ihren Sitz in Wiesbaden. Des Weiteren ist Wiesbaden Sitz zahlreicher anderer Organisationen, wie des Karl-Br√§uer-Instituts des Bundes der Steuerzahler , der Gesellschaft f√ľr deutsche Sprache und der International Federation of Football History & Statistics . Der Tourismus, vor allem im Kurbereich und im Kongressbereich, hat einen nicht unerheblichen Anteil am wirtschaftlichen Leben, ist jedoch kein bestimmendes Element. Insgesamt haben etwa 12.000 Unternehmen vom Handwerksbetrieb bis zu gr√∂√üeren Konzernen ihren Sitz in Wiesbaden, darunter auch so bekannte Firmen wie Abbott, CSC Ploenzke AG , Dyckerhoff oder die Linde AG. Im Stadtteil Am√∂neburg liegt die Fossilienfundst√§tte Mosbacher Sande mit rund 500.000 Jahre alten Fossilien aus dem Eiszeitalter.

Kurbetrieb und Thermalquellen

Wiesbaden ist unter anderem ber√ľhmt f√ľr seine vielen natriumchloridhaltigen Thermalquellen , die f√ľr vielf√§ltige Kuren genutzt werden. In erster Linie werden sie bei rheumatischen Erkrankungen und Katarren der Atmungsorgane eingesetzt. Die Anwendung erfolgt in erster Linie durch Badekuren und Bewegungstherapie sowie durch Trinkkuren und Schwimmen im Thermalwasser.

In der Innenstadt gibt es 26 hei√üe Quellen mit Temperaturen zwischen 46 und 66 ¬įC. Mit einer Ergiebigkeit von etwa 2 Millionen Litern t√§glich ist Wiesbaden damit das bei weitem ergiebigste deutsche Heilbad (zum Vergleich: an zweiter Stelle steht Baden-Baden mit 800.000 Litern t√§glich). Schon seit der Zeit der R√∂mer sind in der Stadt B√§der in Betrieb und bis heute sind einige Quellen √∂ffentlich zug√§nglich, wie zum Beispiel der Kochbrunnen (66 ¬įC), der mit alleine fast 500.000 Litern t√§glich die ergiebigste Quelle ist. Das r√∂misch-irische Kaiser-Friedrich-Bad wird durch die Adlerquelle (64,4 ¬įC, 167 l pro Minute) versorgt. Ebenso wird das st√§dtische Thermalbad im Aukammtal aus nat√ľrlichen Quellen gespeist. Daneben gibt es private Badeh√§user, heute in der Regel Hotels, die Thermalb√§der betreiben (Badehaus Rose, Schwarzer Bock, Goldenes Ross, B√§ren und Nassauer Hof). Neben dem Kochbrunnen gibt es noch einige weitere √∂ffentliche Trinkhallen wie den B√§ckerbrunnen (49 ¬įC, 65 l pro Minute) und Wiesbadens 27. Quelle, den Faulbrunnen (14 ¬įC, 27 l pro Minute), der seinen Namen Schwefelverbindungen mit ihrem typischen Geruch verdankt, aber wegen seiner geringen Temperatur nicht als Therme bezeichnet wird.

Besucher wie Johann Wolfgang von Goethe, Fjodor Dostojewski , Richard Wagner, Alexej von Jawlensky oder Johannes Brahms haben wegen der Quellen und der Spielbank in Wiesbaden Station gemacht.

Nach dem Ersten Weltkrieg , als Wiesbaden seinen Ruf als Weltkurstadt verlor, wurde der bis dahin vorherrschende Kurbetrieb als Am√ľsementbetrieb auf die klinifizierte Kur umgestellt. Heute gibt es zahlreiche Kur- und Spezialkliniken. Die bekannteste ist die Deutsche Klinik f√ľr Diagnostik (DKD).

Wein und Sekt

Henkell-Schlösschen der Sektkellerei Henkell & Söhnlein KG
Henkell-Schlösschen der Sektkellerei Henkell & Söhnlein KG

Wiesbaden liegt in der Weinanbauregion Rheingau, was sich am deutlichsten w√§hrend der Rheingauer Weinwoche widerspiegelt, wenn der Schlo√üplatz am alten Rathaus f√ľr ein paar Tage zur "gr√∂√üten Weintheke der Welt" wird, wie der dazugeh√∂rige Slogan lautet. Auch das Weingut am Neroberg, die vielen mittelst√§ndischen Winzer oder Sektkellereien wie Henkell , S√∂hnlein oder F√ľrst von Metternich zeigen dies.

Das kulturelle und vor allem das gastronomische Leben in Wiesbaden wird von Wein und Sekt mitgeprägt, was die Stadt in dieser Hinsicht von anderen Großstädten abhebt.

Verkehr

Wiesbaden Hauptbahnhof
Wiesbaden Hauptbahnhof

Die Stadt Wiesbaden ist gut an das deutsche Verkehrsnetz angeschlossen. Durch das s√ľdliche Stadtgebiet f√ľhrt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn A 66 in Richtung Frankfurt am Main. Von ihr zweigen in Richtung S√ľden die A 643 nach Mainz und in Richtung S√ľdosten die A 671 nach R√ľsselsheim ab. Im Osten f√ľhrt die A 3 von Frankfurt in Richtung K√∂ln vorbei. Folgende Bundesstra√üen f√ľhren durch das Stadtgebiet: B 54, B 262, B 263, B 417 und B 455.

Wiesbadener ESWE-Bus
Wiesbadener ESWE-Bus
Den √∂ffentlichen Personennahverkehr bedienen Busse der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH sowie andere Unternehmen. Wiesbaden war die erste deutsche Stadt, die ihren Verkehrsbetrieb komplett von Stra√üenbahn auf Busse umgestellt hat. Auch die Busspur ist eine Wiesbadener Erfindung. Von hier aus verbreitete sie sich √ľber die ganze Welt.

Wiesbaden ist an das S-Bahn-Netz Rhein-Main angeschlossen. Der Hauptbahnhof ist Endhaltestelle der S-Bahn-Linien S 1, S 8 und S 9 aus Richtung Frankfurt am Main. Au√üerdem f√ľhrt von Wiesbaden aus die rechte Rheinstrecke √ľber R√ľdesheim am Rhein bis nach Koblenz sowie die L√§ndchesbahn √ľber die Vororte Erbenheim, Igstadt und Auringen/Medenbach nach Niedernhausen und von dort aus weiter nach Limburg an der Lahn. An Sonn- und Feiertagen verkehren auf der 1983 stillgelegten Aartalbahn nach Bad Schwalbach und Hohenstein die Museumsz√ľge der Nassauischen Touristikbahn . Weiterhin ist Wiesbaden seit der Fertigstellung der Neubaustrecke Frankfurt/Rhein-Main - K√∂ln an das ICE -Netz angeschlossen und damit seit 2002 wieder ein Fernbahnhof . Alle Linien im Wiesbadener und Mainzer Stadtgebiet sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) zu benutzen. F√ľr Verbindungen aus dem und in das Gebiet des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbunds (RNN) kann auch dieser Tarif bis Wiesbaden angewendet werden.

Vor einigen Jahren wurde eine Wiesbadener Stadtbahn als Erg√§nzung zum Busliniennetz als Idee eingebracht. Dieses Projekt fand sowohl Bef√ľrworter als auch Gegner. Einige Parteien sprachen sich in der Stadtpolitik f√ľr dieses Projekt aus. Die Firma ESWE plante, die Stadtbahn bis zum Ende des Jahrzehnts zu verwirklichen. Momentan wird das Projekt von der Mehrheit im Stadtrat abgelehnt.

Film und Medien

In Wiesbaden haben zahlreiche Medienunternehmen ihren Sitz. Beispielhaft sei hier der Standort Unter den Eichen genannt, von wo aus das ZDF von 1964 bis 1984 gesendet hat. Heute ist hier noch die Taunusfilm GmbH angesiedelt, in der zahlreiche Fernsehproduktionen durchgef√ľhrt werden, sowie der Fachbereich 9 der Fachhochschule Wiesbaden, an der man den Studiengang Medienwirtschaft absolvieren kann. Seit 2002 befindet sich dort auch der nichtkommerzielle Lokalsender Radio RheinWelle 92,5 .

Wiesbaden ist aber auch als Sitz von Filmverb√§nden und -institutionen von √ľberregionaler Bedeutung. So befindet sich die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) ebenso in der hessischen Landeshauptstadt wie die Freiwillige Selbstkontrolle (FSK) oder die Filmbewertungsstelle (FBW). Ebenso die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung , die einen Gro√üteil des deutschen Filmerbes verwaltet, pflegt und erh√§lt sowie das Archiv des Deutschen Filminstitutes .

Direkt im Wiesbadener Landtag unterhält der Hessische Rundfunk ein Fernseh- und Hörfunkstudio. Außerdem ist dort die Redaktion des TV-Politmagazins "de facto" untergebracht. Nicht weit vom Landtag entfernt betreibt der private Radiosender Hit Radio FFH sein Landtagsstudio.

Daneben sind zahlreiche Verlage in der Stadt ansässig (unter anderem Deutscher Genossenschafs-Verlag, Verlag Dr. Th. Gabler, Westdeutscher Verlag und Vieweg)

In Wiesbaden erscheinen die Tageszeitungen "Wiesbadener Kurier" und "Wiesbadener Tagblatt".

Bildung

In Wiesbaden ist eine Fachhochschule , die Fachhochschule Wiesbaden, beheimatet. Diese wurde 1971 durch Zusammenschluss von Ingenieurschulen in Geisenheim, Idstein und R√ľsselsheim sowie der Werkkunstschule Wiesbaden gegr√ľndet und ist eine Fachhochschule des Landes Hessen. Von den insgesamt circa 9.000 Studierenden der FH fallen etwa 5.500 dem Standort Wiesbaden zu. In Wiesbaden findet sich keine Universit√§t. Damit ist Wiesbaden die nach Einwohnern gr√∂√üte Stadt und neben Schwerin die einzige Landeshauptstadt in der Bundesrepublik Deutschland ohne eine solche Bildungseinrichtung.

An der direkt am Hauptcampus der FH angesiedelten Verwaltungsfachhochschule gibt es weitere 770 Studierende.

Es gibt Überlegungen der privaten European Business School , von Oestrich-Winkel nach Wiesbaden umzuziehen. Als Sitz ist die Söhnlein-Villa am Warmen Damm im Gespräch. Außerdem möchte sie das Fächerangebot ausweiten und sich als Universität anerkennen lassen.

Neben den Universitäten in Frankfurt, Mainz und Darmstadt ist in Idstein die Europa Fachhochschule Fresenius angesiedelt.

Die Gr√∂√üe des Bildungsangebotes zeigt sich in den √ľber hundert staatlichen und privaten Schulen. Neben 40 Grundschulen gibt es 23 Berufsbildenden Schulen , 12 Gymnasien , 7 Realschulen , 7 Hauptschulen , 9 Sonderschulen und 7 Gesamtschulen ).

Sehensw√ľrdigkeiten und Tourismus

Wiesbaden und seine Umgebung bietet zahlreiche Sehensw√ľrdigkeiten. Siehe hierzu auch Liste der Sehensw√ľrdigkeiten von Wiesbaden. Der Tourismus, verbunden mit der Funktion als Kur-, Kongress- und Landeshauptstadt, bietet einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor. Die √úbernachtungszahlen liegen bei 962.000 √úbernachtungen j√§hrlich. Zum Vergleich: Berlin: 11,33 Millionen. Frankfurt am Main: 3,93 Millionen. Bremen: 1,04 Millionen. Heidelberg: 0,83 Millionen.

Es stehen in 67 Hotels und Pensionen circa 6.200 Betten zur Verf√ľgung. Die Jugendherberge am Els√§sser Platz ist eine der gr√∂√üten in Deutschland und hat 220 Betten. Hinzu kommen noch drei Campingpl√§tze mit 6.400 G√§sten beziehungsweise 11.800 √úbernachtungen j√§hrlich.

Schloßplatz

Marktkirche mit Marktsäule
Marktkirche mit Marktsäule

Als Mittelpunkt der historischen Altstadt innerhalb des Historischen F√ľnfecks bildet der Schlo√üplatz die Keimzelle des mittelalterlichen Wiesbaden und ein Ensemble von historischen Geb√§uden. Hier stehen das √§lteste Geb√§ude der Stadt, das Alte Rathaus, erbaut 1608 bis 1610 , das heute als Standesamt dient, sowie das von Hauberrisser erbaute Neue Rathaus ( 1884 bis 87 ).

Die Nordseite des Platzes dominiert das ehemalige Stadtschloss der Nassauischen Herz√∂ge, dessen erhaltene historische Innenr√§ume im Kontrast zu seinem schlichten √Ąu√üeren stehen ( 1837 bis 42 ). W√§hrend Wiesbadens Zeit als Weltkurstadt nutzte Kaiser Wilhelm II. das Stadtschloss bei seinen zahlreichen Aufenthalten als Wohnsitz. Heute ist hier der Hessische Landtag untergebracht. Der Plenarsaal befindet sich im Innenhof.

Die 1853 bis 1862 von Carl Boos erbaute evangelische Marktkirche mit ihren 5 T√ľrmen, von denen der 98 m hohe Hauptturm das h√∂chste Geb√§ude der Stadt ist, wurde als Naussauer Landesdom nach dem Vorbild von Schinkels Fiedrichswerderscher Kirche in Berlin als gr√∂√üter Backsteinbau Nassaus erbaut.

Den √∂stlichen rechtwinkligen Abschluss des Schlo√üplatzes bildete die 1898 bis 1901 von Felix Genzmer erbaute H√∂here T√∂chterschule. Sie wurde im 2. Weltkrieg zerst√∂rt, ebenso wie der Hauptgiebel des Neuen Rathauses. S√ľdlich von Neuem Rathaus und Marktkirche befindet sich der historische Marktkeller, der von der Markts√§ule gekr√∂nt wird.

Wilhelmstraße und Kureck

Am √∂stlichen Rand des Historischen F√ľnfecks verl√§uft die elegante Wilhelmstra√üe. Neben noblen Gesch√§ften und Caf√©s stehen hier das Landesmuseum, das Erbprinzenpalais von 1813 bis 17 (heute Industrie- und Handelskammer ) und die Villa Clementine, die 1888 Schauplatz des Wiesbadener Prinzenraubs wurde und die sp√§ter Kulisse f√ľr die Verfilmung von Thomas Manns Buddenbrooks war. Das j√§hrlich Anfang Juni ausgerichtete Wilhelmstra√üenfest (Theatrium) gilt als gr√∂√ütes Stra√üenfest Deutschlands.

An der Ostseite der Wilhelmstraße wurde 1860 der Landschaftspark Warmer Damm angelegt. An der östlich von ihm verlaufenden Paulinenstraße steht die Söhnlein-Villa, die wegen ihres Washingtoner Vorbilds auch Weißes Haus genannt wird.

Wiesbadener Kurpark
Wiesbadener Kurpark

Am N√∂rdlichen Ende der Wilhelmstra√üe befindet sich das so genannte Kureck. Mittelpunkt ist das Bowling Green, eine rechteckige Gr√ľnfl√§che mit zwei imposanten Brunnen, die von einem Hufeisenf√∂rmigen Geb√§udeensemble umschlossen wird: Den H√∂hepunkt im Osten bildet das 1905 bis 07 von Friedrich von Thiersch erbaute Kurhaus, in dem u. a. die Spielbank untergebracht ist. Hinter dem Kurhaus erstreckt sich der circa 6,5 Hektar gro√üe, nach Vorbild englischer G√§rten angelegte Kurpark. Im Norden des Bowling Green stehen die Kurhauskolonnaden, mit 129 m L√§nge die l√§ngste S√§ulenhalle Europas. Ihr gegen√ľber die Theaterkolonnaden mit dem 1894 er√∂ffneten Hessischen Staatstheater. Auf der anderen Seite der Wilhelmstra√üe, gegen√ľber des Bowling Green, befindet sich ein Denkmal f√ľr Kaiser Friedrich III. sowie das Nobelhotel Nassauer Hof.

Ganz in der N√§he des Bowling Greens breitet sich der Kranzplatz mit dem Kochbrunnentempel aus. Der Kochbrunnen ist mit einer F√∂rderleistung von ca. 500.000 Liter/Tag und einer Temperatur von 67 ¬įC die ergiebigste Wiesbadener Thermalquelle. In der ehemaligen Trinkhalle am Westrand des Platzes befindet sich heute ein Restaurant. Um den Platz gruppierten sich einige der Wiesbadener Grandhotels: so des √§lteste Hotel Deutschlands, der Schwarze Bock, das ehemalige Palasthotel ‚Äď es war das erste √ľberhaupt mit Zimmertelefon ‚Äď sowie das Hotel Rose, in dem seit September 2004 die Hessische Staatskanzlei residiert.

Sonstige Innenstadt

Wiesbadener Fußgängerzone
Wiesbadener Fußgängerzone

Unweit des Kranzplatzes steht das historische Kaiser-Friedrich-Bad - ein römisch-irisches Bad, das von den Thermalquellen mit Wasser beliefert wird, sowie das Römertor, an dem Reste der römischen Heidenmauer erhalten sind.

Die Adolfsallee / Adolfsstra√üe f√ľhrt zum klassizistischen Luisenplatz. An seinem Ende steht die katholische St. Bonifatius-Kirche in neogotischem Stil mit ihren beiden 68 m hohen T√ľrmen. Sie wurde von 1844 bis 1849 erbaut. Der klassizistische Platz wurde 1994 mit einer Tiefgarage versehen und nach historischem Vorbild wieder angelegt. Der Waterloo-Obelisk erinnert an die in den Befreiungskriegen 1815 gegen Napoleon gefallenen Nassauer.

Am S√ľdrand des Luisenplatzes verl√§uft die Rheinstra√üe nach Westen auf die 1892 bis 1894 von Johannes Otzen erbaute Ringkirche mit ihrem 65 m hohem Zwillingsturm zu. An der Rheinstra√üe steht auch die Hessische Landesbibliothek mit 600.000 B√§nden und historischem Lesesaal sowie die Hauptverwaltung der Nassauischen Sparkasse.

Die Bahnhofstra√üe verbindet das Neue Rathaus und die Marktkirche am Schlo√üplatz mit dem Hauptbahnhof. Der Kopfbahnhof mit 10 Gleisen und seinem 40 m hohen Uhrturm in rotem Sandstein entstand 1904 bis 1906 im Stil des Neobarock . Am Hauptbahnhof beginnt die Ringstra√üe. An der Ecke zur Moritzstra√üe steht das Landeshaus , welches das Hessische Ministerium f√ľr Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beherbergt.

Außerhalb der Innenstadt

Vom Nerotal gelangt man mit der 1888 erbauten Nerobergbahn ‚Äď einer durch Wasserballast betriebenen Drahtseilbahn ‚Äď auf den 245 m hohen Hausberg der Stadt Wiesbaden, den Neroberg. Hier erhebt sich neben dem St√§dtischen Weingut die Russische Kirche (Griechische Kapelle) mit ihren vergoldeten Kuppeln. Vom Neroberg bietet sich eine sch√∂ne Aussicht auf die Innenstadt bis zum Rhein.

Die Burg Sonnenberg im Stadtteil Sonnenberg stammt aus dem 13. Jahrhundert und erhebt sich auf einem H√ľgel inmitten eines engen Tals. Von ihrem Turm aus kann man die Stadtmauer von Sonnenberg erkennen.

Der Schiersteiner Hafen in Wiesbaden-Schierstein mit seiner Regatta -Strecke wird wegen ihres mediterranen Flairs auch Schiersteiner Riviera genannt. Beim alljährlichen Hafenfest mit Feuerwerk findet auch ein Drachenboot -Rennen statt.

Biebricher Schloss
Biebricher Schloss

In Wiesbaden-Dotzheim ist ein Endbahnhof der Nassauischen Touristikbahn, die auf der Strecke der Langenschwalbacher Bahn, auch Aartalbahn genannt, einen Museumsbahnbetrieb unterhält. Die Bahnstrecke von Wiesbaden nach Diez steht als technisches Denkmal unter Schutz und ist mit etwa 60 km wohl das längste Denkmal Deutschlands.

Das Biebricher Schloss entstand 1700 bis 1750 als Residenzschloss der Nassauischen Herzöge direkt am Rheinufer in Wiesbaden-Biebrich. In angrenzenden, 0,5 km² großen Schlosspark im Stil englischer Landschaftsgärten findet jedes Jahr das traditionelle Pfingst-Reitturnier auf den Dressur- und Springplätzen statt.

Im Nordwesten von Wiesbaden befindet sich der Tier- und Pflanzenpark Fasanerie .

Ausflugsziele

Der nahe gelegene Rheingau bietet mit seinen Weinbergen, dem Niederwalddenkmal, dem Kloster Eberbach, den Altst√§dten von R√ľdesheim und Eltville sowie seinen zahlreichen Schl√∂ssern und Burgen ein lohnendes Ausflugsziel. Der Rheinsteig , der neue Wandweg von Wiesbaden (Biebrich) nach Bonn ber√ľhrt alle Burgen auf der rechten Rheinseite des Mittelrheins.

Des weiteren bietet der Taunus mit seinen bewaldeten H√∂henz√ľgen Gelegenheit zum Wandern und Radfahren. Sehenswert sind auch die Fachwerk -St√§dte Idstein und Eppstein sowie Hochheim am Main. √úber das Sommerhalbjahr immer an Sonn- und Feiertagen erschlie√üt die Aartalbahn mit musealen Fahrzeugen den Taunus f√ľr Ausfl√ľgler und Wanderer. Erreichbar sind von Wiesbaden-Dotzheim aus derzeit die Stationen Chausseehaus, Eiserne Hand, Hahn-Wehen, Bleidenstadt, Bad Schwalbach, Breithardt und Hohenstein.

Das Taunus-Wunderland zwischen Wiesbaden und Bad Schwalbach ist ein Freizeitpark f√ľr Kinder und Jugendliche.

Die Großstädte Frankfurt am Main und Mainz sind mit der S-Bahn zu erreichen.

Touristik-Routen

  • Der Rheinsteig , der neue Wandweg von Wiesbaden (Biebrich) nach Bonn ber√ľhrt alle Burgen auf der rechten Seite des Mittelrheins.

Kultur

Staatstheater mit Statue von Friedrich Schiller
Staatstheater mit Statue von Friedrich Schiller

Theater

Museen

Literaturangebote

Wiesbaden hat ein Literaturhaus , in dem Lesungen und andere Veranstaltungen ihren Ort haben: Die Villa Clementine liegt an der Wilhelmstra√üe/Frankfurter Stra√üe. Die Wiesbadener Stadtbibliothek in der Fu√üg√§ngerzone ist f√ľr jeden nach einer Anmeldung mit Namen und Adresse nutzbar. Im historischen Lesesaal der Hessischen Landesbibliothek k√∂nnen 600.000 B√§nde eingesehen und - nach vorhergehender Bestellung - auch ausgeliehen werden. Die Bibliothek des Statistischen Bundesamtes ist die gr√∂√üte Spezialbibliothek f√ľr Statistik in Deutschland. Au√üerdem ist in Wiesbaden das Hessische Hauptstaatsarchiv angesiedelt.

Sport

Der Fußballverein SV Wiesbaden spielte lange im hochklassigen Amateurfußball. Seine Heimspiele trägt der SVW im Stadion an der Berliner Straße aus. Weitere wichtige Fußballvereine Wiesbadens sind die SG Germania Wiesbaden, der Biebricher FV 02, der FSV Schierstein 08 sowie der etliche Sparten umfassende Großverein TuS Dotzheim. Die SpVgg. Nassau Wiesbaden ist eine Hochburg des Wiesbadener Jugendfußballs.

Neben etlichen Fans von Eintracht Frankfurt existiert in Wiesbaden trotz der Rivalität der beiden Städte eine große Fangemeinde des 1. FSV Mainz 05.

Die Damenmannschaft des 1. VC Wiesbaden spielt derzeit in der ersten, die Herren des TuS Eintracht Wiesbaden in der zweiten Volleyball-Bundesliga.

Das wahrscheinlich wichtigste sportliche Ereignis ist das alljährlich stattfindende Pfingst-Reitturnier im Biebricher Schlosspark.

Sonstiges

Im Thalhaus wird vielf√§ltige Kultur geboten - vom Impro-Theater √ľber Kabarett und Konzerte bis zu Tango Argentino -N√§chten.

Das Kulturzentrum Schlachthof bietet Konzerte, Partys, Poetry Slams und Lesungen f√ľr alle Altersgruppen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Reisinger-Anlagen gegen√ľber dem Hauptbahnhof, Gr√ľnfl√§che f√ľr Sommerfeste und Konzerte
Reisinger-Anlagen gegen√ľber dem Hauptbahnhof, Gr√ľnfl√§che f√ľr Sommerfeste und Konzerte
  • April: goEast - Festival des Mittel- und Osteurop√§ischen Films
  • Mai: Internationale Maifestspiele
  • Mai: Apfelbl√ľtenfest ("√Ąppelbl√ľtefest") in Naurod
  • Mai/Juni (Pfingsten): Internationales Reit- und Springturnier im Biebricher Schlosspark
  • Mai/Juni: Kranzplatzfest
  • Juni: Wilhelmstra√üenfest "Theatrium"
  • Juli: Hafenfest in Schierstein
  • Juli: Gibber Kerb
  • Juli-August: Skate Nights
  • August: Rheingauer Weinwoche ("L√§ngste Weintheke der Welt" - Weinfest auf dem Schlo√üplatz)
  • August: Folklore im Garten
  • September: Taunusstra√üenfest
  • November: Exground Filmfestival
  • November/Dezember: Andreasmarkt auf dem Els√§sser Platz
  • November/Dezember: Sternschnuppenmarkt ( Weihnachtsmarkt )
  • 31. Dezember: Silvesterfeier mit Feuerwerk am Bowling Green

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • 1892 : Philipp Bertram , Appelationsgericht Vizepr√§sident a. D.
  • 1896 : Christian Gaab
  • 1903 : Prof. Fritz Kalle
  • 1907 : Dr. Arnold Pagenstecher , Geheimrat und Sanit√§tsrat
  • 1912 : Dr. Carl Bernhard von Ibell, Oberb√ľrgermeister a. D.
  • 1922 : Karl Gl√§ssing, Geheimrat, Finanzrat u. Oberb√ľrgermeister a. D.
  • 1932 : Dr. Ludolf von Krehl , Geheimrat, Professor der Inneren Medizin
  • 1933 : Dr. Wilhelm von Opel , Geheimrat
  • 1950 : Heinrich Gl√ľcklich
  • 1953 : Carl Schuricht , Generalmusikdirektor
  • 1953 : Dr. Wilhelm Ferdinand Kalle
  • 1955 : Georg Kr√ľcke, Oberb√ľrgermeister a. D.
  • 1956 : Philipp Holl, B√ľrgermeister a. D. und Stadt√§ltester
  • 1962 : Adam Herbst , Apotheker
  • 1966 : Dr. Georg August Zinn, Ministerpr√§sident a. D.
  • 1968 : Georg Buch, Landtagspr√§sident u. Oberb√ľrgermeister a. D.
  • 1975 : Dr. Wilhelm Kempf, Bischof
  • 1975 : Dr. Martin Niem√∂ller, Kirchenpr√§sident i. R.
  • 1977 : Carol Nachmann , Direktor
  • 1978 : Dipl.-Ing. Wilhelm Dyckerhoff
  • 1985 : Prof. Dr. Wilhelm Fresenius , Diplomchemiker
  • 1995 : Prof. Dr. Klaus Miehlke , Chefarzt und √§rztlicher Direktor
  • 1995 : Rudi Schmitt, Oberb√ľrgermeister a. D.
  • 1996 : Christa Moering , Malerin und Galeristin

In Wiesbaden geborene Persönlichkeiten

  • 1823 , 6. Mai , Wilhelm Heinrich Riehl , seit 1883 von Riehl, ‚Ć 16. November 1897 in M√ľnchen, Journalist, Novellist und Kulturhistoriker
  • 1829 , Adolf Seel , Maler
  • 1833 , 19. Dezember , Wilhelm Dilthey , ‚Ć 1. Oktober 1911 in Seis bei Bozen, Philosoph, Psychologe und P√§dagoge
  • 1845 , 14. November , Ernst Perabo , ‚Ć 29. Oktober 1920, Komponist und Pianist
  • 1849 , 16. M√§rz , Karl Brugmann , ‚Ć 29. Juni 1919 in Leipzig, Sprachforscher und Indogermanist ("Grundri√ü vergleichender Grammatik der indogermanischen Sprachen")
  • 1874 , Ludwig Hohlwein , ‚Ć 15. September 1946 , Plakatk√ľnstler ( Neuen Sachlichkeit )
  • 1875 , 22. M√§rz , Hans Grimm , nationalistischer Schriftsteller und Publizist
  • 1880 , 29. Juni , Ludwig Beck , ‚Ć 20. Juli 1944 (erschossen) in Berlin, Milit√§r und Widerstandsk√§mpfer
  • 1882 , 2. Juni , Rudolf Bingel , ‚Ć 1945 in Landsberg (Warthe) , w√§hrend der NS-Zeit Vorsitzender des Vorstandes der Siemens-Schuckertwerke
  • 1885 , 8. April , Alexander R√ľstow , ‚Ć 30. Juni 1963 in Heidelberg, Philosoph, Sozialwissenschaftler und √Ėkonom
  • 1892 , 4. September , Helmuth Plessner , ‚Ć 12. Juni 1985 in G√∂ttingen, Philosoph und Soziologe , Hauptvertreter der Philosophischen Anthropologie
  • 1906 , 10. August , Dr. Wilhelm Kempf, ‚Ć 9. Oktober 1982 in Wiesbaden, Bischof von Limburg 1949-81
  • 1907 , 28. Juli , Dolf Sternberger , ‚Ć 27. Juli 1989 in Frankfurt am Main, Politikwissenschaftler und Journalist
  • 1921 , 25. M√§rz , Simone Signoret , Schauspielerin
  • 1927 , 1. M√§rz , Rudi Arndt, Politiker
  • 1928 , 12. M√§rz , Paul Kuhn , Bandleader, S√§nger ("Es gibt kein Bier auf Hawaii", "Der Mann am Klavier")
  • 1929 , 20. Januar , Jo Miard , eigtl. Karl-Heinz M√ľller, ‚Ć 3. November 1982 in Heppenheim , Bildhauer
  • 1929 , 8. Juni , Grete Wurm , ‚Ć 28. M√§rz 2002 in Stuttgart, Schauspielerin
  • 1936 , 22. Februar , Karin Dor , b√ľrgerlich K√§therose Derr, Schauspielerin
  • 1936 , 22. November , Hans Zender , Dirigent und Komponist
  • 1938 oder 1939 , Katharina Thiersch , Denkmalpflegerin
  • 1939 , 31. M√§rz , Volker Schl√∂ndorff , Regisseur
  • 1942 , 12. Dezember , Hannelore R√∂nsch , Bundesministerin f√ľr Familie und Senioren 1991-1994
  • 1944 , 7. Juli , J√ľrgen Grabowski, Fu√üballspieler, Weltmeister 1974
  • 1946 , 4. Dezember , Pierre Even , Luxemburger Komponist
  • 1951 , 16. November , Bernd Lehmann , Geod√§t und Professor f√ľr Vermessungskunde an der Fachhochschule Trier
  • 1955 , 18. November , Sandro R. M√ľller , Organist
  • 1959 , 26. Februar , John McEnroe , US-amerikanischer Tennisspieler
  • 1960 , 25. Februar , Stefan Bl√∂cher , deutscher Feldhockeyspieler
  • 1960 , 24. August , Sami Kalifa , S√§nger, Mitglied der Popgruppe Wind ("F√ľr alle")
  • 1962 , 3. November , Dirk Kurbjuweit , Journalist und Schriftsteller

Weitere bedeutende Persönlichkeiten der Stadt

  • Christian Zais (* 1770 in Cannstatt ; ‚Ć 1820 in Wiesbaden) war ein klassizistischer Architekt und Stadtbaumeister in Wiesbaden.
  • Carl Remigius Fresenius, * 1818 in Frankfurt am Main, ‚Ć 1892 in Wiesbaden, Chemiker, gr√ľndete 1848 das Institut Fresenius .
  • Konrad Duden , * 1829 Hof Bossigt bei Wesel, ‚Ć 1911 in Sonnenberg bei Wiesbaden, Philologe, legte mit seinen Werken (der sp√§tere " Duden ") die Grundlage der deutschen Einheitsrechtschreibung.
  • Otto Henkell , * 1869 , ‚Ć 1929 in Wiesbaden, Sektfabrikant, f√ľhrte die Sektkellerei Henkell & Co zu Weltruhm.
  • Alexej von Jawlensky, * 1864 in Torschok ( Russland ), ‚Ć 1941 in Wiesbaden, Maler des Expressionismus
  • Bernard von Brentano * 1901 in Offenbach , ‚Ć 1964 in Wiesbaden, Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker und Essayist
  • Eddie Constantine * 1917 in Los Angeles (USA), ‚Ć 1993 in Wiesbaden, Filmschauspieler
  • Kaspar K√∂gler * 1838 in Molsberg, ‚Ć 1923 in Wiesbaden, Maler und Schriftsteller
  • Ernst Litfa√ü * 1816 in Berlin, ‚Ć 27. Dezember 1874 in Wiesbaden, Verleger und Erfinder der 1854 erstmals eingesetzten Litfa√üs√§ule
  • Felix Genzmer * 1856 in Labes/ Pommern , ‚Ć 1929 in Berlin, von 1881 bis 1903 Stadtbaumeister von Wiesbaden
  • Helmut Sch√∂n * 1915 in Dresden, ‚Ć 1996 in Wiesbaden, Fu√üballspieler und Trainer
  • Heinz Schenk, * 1924 in Mainz, Schauspieler und Showmaster ("Zum Blauen Bock")

Siehe auch

Wikinews: Wiesbaden ‚Äď aktuelle Nachrichten

Listen und Chroniken

Liste der Sehensw√ľrdigkeiten von Wiesbaden, Liste der Stadtbezirke von Wiesbaden, Wichtige Stra√üen und Pl√§tze in Wiesbaden

Sonstige Artikel

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Literatur

  • Erich Keyser (Hrsg.): Hessisches St√§dtebuch; Band IV 1. Teilband. aus: "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte" - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart. 1957
  • NN: Baedeker Stadtf√ľhrer, Wiesbaden, Rheingau. Karl Baedeker Verlag. Ostfildern-Kemnat. Dezember 2001. ISBN 3879540764
  • Thomas Weichel: Wiesbaden im Bombenkrieg 1941-1945. Wartberg Verlag. Oktober 2004. ISBN 383131408X
  • Thomas Weichel: Die B√ľrger von Wiesbaden. Oldenbourg. April 2001. ISBN 348656126X
  • Christian Schnee: Was war los in Wiesbaden 1950-2000. Sutton Verlag. September 2001. ISBN 3897023555
  • Sibilla Friedrich-Pauly: Wiesbaden. Eine kleine Stadtgeschichte. Sutton Verlag. Dezember 2003. ISBN 3897025795
  • Fritz Mielert : Wiesbaden. Ber√ľhmte St√§dte, B√§der, Landschaften. Bd. 1. Verlag Wilhelm Ruhfus. Dortmund. 1926.

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