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Letzte Änderung für Artikel Rodgau: 18.02.2006 17:59

Rodgau

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Wappen Karte
Wappen der Stadt Rodgau Bild:Karte Rodgau Hessen.png
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk : Darmstadt
Kreis : Offenbach
Geografische Lage :
Koordinaten: 50¬į 01' N, 08¬į 53' O
50¬į 01' N, 08¬į 53' O
H√∂he : 128 m √ľ. NN
Fläche : 65,04 km²
Einwohner : 45.436 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte : 699 Einwohner je km²
Postleitzahl : 63110
Vorwahl : 06106
Kfz-Kennzeichen : OF
Gemeindeschl√ľssel : 06 4 38 011
UN/LOCODE : DE ROU
Stadtgliederung: 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hintergasse 15
63110 Rodgau
Website: www.rodgau.de
E-Mail-Adresse: stadt@rodgau.de
Politik
B√ľrgermeister : Alois Schwab ( CDU )

Die hessische Stadt Rodgau liegt s√ľd√∂stlich von Frankfurt in der Rhein-Main-Ebene und ist mit √ľber 45.000 Einwohnern die gr√∂√üte Kommune des Landkreises Offenbach . Sie wurde 1979 durch die Vereinigung von f√ľnf Gemeinden gegr√ľndet, deren Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zur√ľck reicht.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Lage der Stadt Rodgau im Rhein-Main-Gebiet
Lage der Stadt Rodgau im Rhein-Main-Gebiet
Gemarkungsgrenze und Bebauung der Stadt Rodgau
Gemarkungsgrenze und Bebauung der Stadt Rodgau

Rodgau ist Teil des Ballungsraumes Rhein-Main-Gebiet, eines der wirtschaftlich st√§rksten Gebiete Deutschlands. Der 50. Breitengrad geht genau durch den Puiseaux-Platz in Nieder-Roden. Es liegt in der sogenannten Untermainebene, dem n√∂rdlichen Ausl√§ufer der Oberrheinischen Tiefebene. Das flache direkte Einzugsgebiet Rodgaus wird ideal erg√§nzt durch die nahe gelegenen Mittelgebirge Spessart , Taunus, Hunsr√ľck, Vogelsberg und Odenwald sowie die Bergstra√üe, die alle als Naherholungsgebiete der Bev√∂lkerung dienen. Die Grenze zum Nachbarbundesland Bayern verl√§uft nur wenige Kilometer entfernt am Main.

Etwa ein Drittel der städtischen Flächen besteht aus Wald , ein weiteres Drittel aus landwirtschaftlichen Nutzflächen und Wasserflächen , das verbleibende Drittel aus Wohn-, Gewerbe- und Verkehrsbebauung. Der Bach Rodau durchfließt das gesamte Stadtgebiet auf 15 Kilometern Länge.

Klimatisch gehört das Gebiet zu den mildesten und regenärmeren Gegenden Deutschlands (gemittelte Jahreswerte 1982 - 2004 : 10,5 Grad Celsius / 639,1 Millimeter).

Nachbargemeinden und -kreise

Rodgau grenzt im Norden an die St√§dte Heusenstamm und Obertshausen, im Osten an die Gemeinde Hainburg und die Stadt Seligenstadt, im S√ľd-Osten an die Stadt Babenhausen und die Gemeinde Eppertshausen (beide Landkreis Darmstadt-Dieburg), im S√ľd-Westen an die Stadt R√∂dermark sowie im Westen an die Stadt Dietzenbach.

Stadtgliederung

Rodgau besteht aus den Stadtteilen Dudenhofen, Hainhausen, J√ľgesheim, Nieder-Roden und Weiskirchen.

Stadtgr√ľndung

Am 1. Januar 1977 entstand im Rahmen der hessischen Gebietsreform aus den Gemeinden Weiskirchen, Hainhausen, J√ľgesheim, Dudenhofen und Nieder-Roden und der zu Nieder-Roden geh√∂renden Siedlung Rollwald die Gro√ügemeinde Rodgau, die am 15. September des Jahres 1979 die Stadtrechte verliehen bekam. Die alte Gewannbezeichnung Rodgau, wie Bachgau und Kinziggau zum Maingau geh√∂rend, gab der Stadt ihren Namen. Die urspr√ľnglichen Gemeinden haben aber bereits eine viele hunderte von Jahren zur√ľckreichende Geschichte.

Heute (Stand: 31. Dezember 2005) zählt Rodgau 45.436 Einwohner, davon 22.270 männlichen und 23.166 weiblichen Geschlechts. 4.627 Einwohner sind Ausländer (10,2 Prozent) aus 51 verschiedenen Nationen. 63,3 Prozent der Bevölkerung wohnt länger als zehn Jahre in Rodgau.

Geschichte der Stadtteile

(von Nord nach S√ľd)

Weiskirchen

Die Rodau am Ortsrand von Weiskirchen
Die Rodau am Ortsrand von Weiskirchen

Rund um die Peterskirche entstand die Siedlung ‚ÄěWichenkirchen‚Äú (oder ‚ÄěWizzinkirchin‚Äú) in fr√§nkischer Zeit als Stra√üendorf . Die erste Erw√§hnung findet man 1287 in einem Vergleich des Klosters Seligenstadt mit der Auheimer Mark. Weiskirchen war zu dieser Zeit Mutterkirche f√ľr die D√∂rfer J√ľgesheim, Hainhausen und Rembr√ľcken . Die ersten Landesherren, die Herren von Hagenhausen - sp√§ter: von Eppstein - verkauften das Amt Steinheim mit dem zugeh√∂rigen Dorf Weiskirchen 1425 an den Erzbischof und Kurf√ľrsten von Mainz, dem der Ort bis zum Jahre 1803 zugeh√∂rte. Dabei bildete Weiskirchen einen kirchlichen und auch wirtschaftlichen Mittelpunkt im Rodgau. Bei der Aufteilung der Auheimer Mark 1786 , welcher das Dorf lange angeh√∂rte, erhielt Weiskirchen seinen Anteil Wald.

Nach der Säkularisation von Kurmainz 1803 fiel das Amt Steinheim mit Weiskirchen an Hessen. 1896 wurde die Rodgaubahn mit Bahnhof in Weiskirchen eröffnet.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wandelte sich Weiskirchen dann von einem Bauerndorf zu einer Arbeitergemeinde. Vom einst bekannten Fachwerkdorf sind heute leider nur noch wenige Reste erhalten. W√§hrend der Zeit des Nationalsozialismus wurde die kleine j√ľdische Gemeinde vertrieben. Im M√§rz 2005 wurde die restaurierte kleine ehemalige Synagoge als Gedenkst√§tte feierlich wieder er√∂ffnet. Der Stadtteil hat heute etwas mehr als 6.000 Einwohner.

Einwohnerentwicklung

1576 hatte Weiskirchen 37 Haushaltungen. 1681 lebten 111 Einwohner in nur noch 26 Haushaltungen. 1834 lebten 655 Menschen im Dorf. Einhundert Jahre später, 1939 , waren es bereits 1.740 Einwohner. Bis 1970 erhöhte sich diese Zahl auf 4.840 Einwohner.

Mittelwellensender des HR in Rodgau-Weiskirchen
Mittelwellensender des HR in Rodgau-Weiskirchen

Sendeanlage des hessischen Rundfunks

Weiskirchen ist seit 1967 Standort eines Mittelwellensenders des Hessischen Rundfunks f√ľr die Frequenz 594  kHz . Die Sendeleistung betrug bis 1994 400  Kilowatt , seit 1994 wird mit ‚Äěnur‚Äú noch 300 Kilowatt gesendet. Der Sender Weiskirchen besitzt eine Richtantenne, bestehend aus zwei gegen Erde isolierten 126,5  Meter hohen selbststrahlenden Sendemasten . Er arbeitet mit dem Sender auf dem Hohen Mei√üner im Gleichwellenbetrieb . Das Richtdiagramm des Senders besitzt ein Maximum in nordwestlicher und zwei Minima jeweils in nord√∂stlicher und s√ľd√∂stlicher Richtung.

Gesendet werden das H√∂rfunkprogramm hr-info, von 19-22 Uhr die Sendung f√ľr Ausl√§nder, sowie √úbertragungen von Landtags- und Bundestagsdebatten oder Gro√üveranstaltungen. Die Einspeisung des Programms erfolgt per Kabel.

Hainhausen

Blick vom Wasserturm √ľber Hainhausen nach Frankfurt
Blick vom Wasserturm √ľber Hainhausen nach Frankfurt

Bereits im Jahre 1108 wurde der kleinste Stadtteil von Rodgau (heute rund 3.800 Einwohner) als Standort einer Wasserburg der Herren von Hagenhausen als Haginhusen urkundlich erw√§hnt. Reste dieser Burg schlummern noch unter einer Wiese nahe der Rodau an der heutigen Burgstra√üe. Das Geschlecht der Hagenhausener, die nach ihrer √úbersiedlung in den Taunus als ‚Äě Eppsteiner ‚Äú ein St√ľck deutsche Geschichte des Mittelalters mitschrieben, erlangte vom 13. Jahrhundert an gro√üe Bedeutung und Macht. Allein vier Erzbisch√∂fe von Mainz wurden durch die Eppsteiner gestellt. Hainhausen profitierte allerdings nicht vom Glanz der Nachfahren der einstigen Burgherren. 1425 wurde Hainhausen als Teil des Amtes Steinheim von den Herren von Eppstein an Kurmainz verkauft. Seinen Tiefpunkt erlebte der Ort ebenso wie die Nachbargemeinden im Drei√üigj√§hrigen Krieg , als auch noch die Pest unter der Bev√∂lkerung w√ľtete. Die letzten √úberlebenden flehten den Pest-Patron St. Rochus um Hilfe an. Das Ende der t√∂dlichen Epidemie wird noch heute allj√§hrlich (am 16. August ) mit einer Prozession gefeiert, deren Ziel urspr√ľnglich die bereits 1692 geweihte Rochus-Kapelle war. Seit Ende des 19. Jahrhunderts dient die an anderer Stelle im Ortskern neu errichtete Rochus-Kirche als Endpunkt der Rochus-Prozession. Die Kirche St. Rochus beherbergt als kunsthistorisches Kleinod ein Vesperbild aus der Mitte des 14. Jahrhunderts , das Maria und den vom Kreuz abgenommenen Jesus als Skulptur darstellt. Nach der S√§kularisation von Kurmainz fiel Hainhausen 1803 an Hessen.

Einwohnerentwicklung

1834 lebten erst 341 Einwohner in Hainhausen. 1939 waren es bereits 835 Einwohner. 1970 zählte Hainhausen 2.051 Einwohner.

J√ľgesheim

Der Wasserturm in J√ľgesheim, zum "Wassertormfest" festlich mit dem Wappen von Rodgau geschm√ľckt
Der Wasserturm in J√ľgesheim , zum "Wassertormfest" festlich mit dem Wappen von Rodgau geschm√ľckt

Als Haufendorf gegr√ľndet, wurde der heutige Stadtteil erstmals 1261 mit dem Namen Guginsheim erw√§hnt. Ein Vogt Karls des Gro√üen namens Gugin oder Guginhart soll der Namenspatron sein. Andere Namensformen, die im Laufe des Mittelalters verwandt werden sind: Gugesheym, Goge√üheym, Goginsheym, und Gugesheim. Mundartlich wird J√ľgesheim auch heute noch als Gie√üem bezeichnet. J√ľgesheim ist Gr√ľndung aus fr√§nkischer Zeit (genauer: aus merowingischer Zeit, zwischen 481 - 560 n. Chr). In der N√§he der alten R√∂merstra√üen im Waldgebiet des Maingaues, welche sich bei J√ľgesheim kreuzten, errichteten die Franken neue Milit√§rkolonien um das Land zu kontrollieren.

Im Mittelalter geh√∂rten die umliegenden W√§lder zum Wildbann Dreieich, dieser unterhielt in J√ľgesheim auch eine seiner 30 Wildhuben . 1425 wird J√ľgesheim als Teil des Amtes Steinheim von den vorherigen Besitzern, den Herren von Eppstein, an den Kurf√ľrst und Erzbischof von Mainz verkauft.

Der Drei√üigj√§hrige Krieg w√ľtete auch in der damals zur R√∂dermark geh√∂renden Gemeinde hart. Erst ab dem 17. Jahrhundert erholte sich der Ort wieder und begr√ľndete mit vielen Leder-Heimwerkern mit den Ruf der ‚ÄěOffenbacher Lederwaren‚Äú, daneben gab es nat√ľrlich viele b√§uerliche Haushalte. 1803 kam J√ľgesheim nach der S√§kularisation des Kurf√ľrstentums Mainz an Hessen und 1896 wurde die Rodgaubahn mit Bahnhof in J√ľgesheim er√∂ffnet.

Mitte der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde ein Gewerbegebiet ausgewiesen, das auch in den folgenden Jahren weiter wuchs. Das neue Rathaus der Stadt machte J√ľgesheim zu einem Zentrum von Rodgau. Heute hat Rodgaus zweitgr√∂√üter Stadtteil etwa 11.700 Einwohner.

N√∂rdlich des Stadtteils zwischen Hainhausen und J√ľgesheim befindet sich der aus dem Jahr 1936 stammende und insgesamt 43,5 Meter hohe Wasserturm , ein 1979 stillgelegter ehemaliger Wasserspeicher, der inzwischen unter Denkmalschutz steht und eine Art Wahrzeichen f√ľr J√ľgesheim und ganz Rodgau geworden ist.

Der Turm ist einer von acht topografischen Punkten erster Ordnung in Deutschland (wie zum Beispiel auch der Feldberg im Taunus und die Zugspitze) und dient der kartografischen Vermessung .

Einwohnerentwicklung

1576 hatte J√ľgesheim 36 Haushalte. 1681 lebten in nur noch 26 Haushalten 121 Einwohner. 1834 hatte das Dorf 1.071 Einwohner. Im 20. Jahrhundert erh√∂hte sich die Zahl auf 3.174 Einwohner im Jahr 1939 und auf 7.673 1970 .

Dudenhofen

Dudenhofen: Standesamt der Stadt Rodgau und ev. Kirche
Dudenhofen: Standesamt der Stadt Rodgau und ev. Kirche

Dudenhofen ist eine Gr√ľndung aus der zweiten fr√§nkischen Siedlungswelle, nach der Zeit der Reichsteilung von 561 . Der Ort wurde im erweiterten Stra√üennetz an einem neu errichteten Stra√üenknotenpunkt gegr√ľndet, auf Kosten des vorherigen Knotenpunktes J√ľgesheim. Der Ortsname steht in Verbindung mit dem Personennamen Tuoto oder Dodo.

Dudenhofen wurde 1278 in einem Vergleich des Erzbischofs Werner von Mainz mit den Herren von Eppstein erstmalig urkundlich erw√§hnt. Das Dorf geh√∂rte lange verschiedenen Besitzern gleichzeitig ( Herren von Falkenstein , Hanaum Sayn, Isenburg , und Kurmainz), einzelne Teile wurden vererbt, andere eingetauscht oder als Pfand (inklusive der Einwohner) vergeben. Zwischen 1450 und 1736 geh√∂rte Dudenhofen der Grafschaft Hanau und war dem Amt Babenhausen zugeordnet. Dadurch bildete der Ort ab ca. 1550 eine evangelische Enklave inmitten der katholischen Nachbargemeinden. Die Grafen von Hanau-Lichtenberg starben 1736 aus und Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel stritten sich um das Dorf. 1771 wurde Dudenhofen der Landgrafschaft Hessen-Kassel einverleibt. √úber dem Haupteingang der barocken evangelischen Kirche ist deshalb das Wappen von Hessen-Kassel angebracht. Unter dem Wappen findet sich die Inschrift Was unter Hessens Lust Erbprinz Wilhelm gebaut, sei Dir, o wahrer Gott, zur Pflege nun vertraut (gemeint ist Wilhelm IX.).

1807 kam das Amt Babenhausen mit Dudenhofen unter französische Verwaltung. 1811 wurde Dudenhofen in das Großherzogtum Hessen aufgenommen. Die Rodgaubahn mit Bahnhof in Dudenhofen wurde 1896 eröffnet.

Im 18. und 19. Jahrhundert wanderten viele junge M√§nner nach Amerika aus, um ihr Gl√ľck zu suchen. Heute spielt die Landwirtschaft mit Ausnahme des Spargelanbaus keine Rolle mehr.

Einwohnerentwicklung

Im dreißigjährigen Krieg erlitt die Bevölkerung des Dorfes große Verluste. Von 430 Bewohnern kamen allein 1622 155 ums Leben. 1631 forderte die Pest 104 Opfer. Gerade 26 Einwohner erlebten das Kriegsende.

1834 lebten 1.139 Menschen im Dorf, fast alle evangelisch. 1939 waren es 2.120 Einwohner und 1970 4.628 Einwohner. In Dudenhofen wohnen heute fast 8.000 B√ľrgerinnen und B√ľrger.

Nieder-Roden

Erstmals urkundlich erw√§hnt wurde der heute gr√∂√üte Stadtteil Rodgaus bereits 786 , als das Kloster Rotaha dem Kloster Lorsch vermacht wurde. Der Name k√∂nnte auf die ‚ÄěSiedlung auf einer gerodeten Aue‚Äú zur√ľckgehen. Wo genau das Kloster lag, ist bis heute nicht bekannt. Funde belegen allerdings, dass Nieder-Roden bereits vor Christi Geburt Siedlungsraum war. Im Mittelalter geh√∂rten die umliegenden W√§lder zum Wildbann Dreieich, dieser unterhielt in Nieder-Roden auch eine seiner 30 Wildhuben .

Auch am 22. April  791 wurde Nieder-Roden urkundlich erw√§hnt. Damals schenkte der fr√§nkische Adlige Erlulf seinen Besitz in Nieder-Roden (Rotahen inferiore), Ober-Roden (Rotahen superiore) und Bieber dem Kloster Lorsch. 1346 wurde das Dorf selbst√§ndige Pfarrei.

Boule und Schach unter Platanen in Nieder-Roden
Boule und Schach unter Platanen in Nieder-Roden

Zuvor eppsteinisch, geh√∂rte der Ort von 1425 bis 1803 zum Erzbistum und Kurf√ľrstentum Mainz und war als Mittelpunkt einer Zent und Sitz eines Zentgerichts von gro√üer Bedeutung. 1803 gelangte der Ort als Teil der Amtsvogtei Dieburg an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, das sp√§tere Gro√üherzogtum Hessen. Bei der Aufteilung der R√∂dermark 1818 erhielt der Ort wie die √ľbrigen der Mark angeh√∂renden D√∂rfer seinen Anteil Wald. 1832 kam Nieder-Roden zum Kreis Offenbach. Von 1874 bis 1977 wurde der Ort dem Kreis Dieburg zugeschlagen. 1896 wurde die Rodgaubahn mit Bahnhof in Nieder-Roden er√∂ffnet.

Im Zweiten Weltkrieg entstand während des nationalsozialistischen Regimes auf dem Gelände der heutigen Siedlung Rollwald ein Straf- und Gefangenenlager.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs Nieder-Roden besonders in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts von damals 2.500 Einwohnern auf jetzt fast 16.000 Einwohner. Bis zur hessischen Kreisreform 1977 geh√∂rte der Ort zum Kreis Dieburg, w√§hrend die n√∂rdlicher gelegenen heutigen Stadtteile Rodgaus dem Landkreis Offenbach zugeordnet waren, zu dem heute auch die Stadt Rodgau geh√∂rt.

Einwohnerentwicklung

1576 bestanden 66 Haushalte. 1681 lebten 117 Menschen in nur noch 29 Haushalten. 1829 hatte Nieder-Roden 787 Einwohner. 1939 waren es bereits 3.616 Menschen und bis 1970 hatte sich die Zahl auf 11.033 Einwohner erhöht.

Wappen

1978 wurde der damaligen Gro√ügemeinde Rodgau ein Stadtwappen verliehen. Die Verleihungsurkunde von 1978 besagt: Das Wappen zeigt in Blau und in Rot einen gewellten silbernen Schr√§glingsbalken, belegt mit f√ľnf Sternen, begleitet oben rechts von einer silbernen Rose mit silbernen Kelchbl√§ttern, diese belegt mit einem roten Herzen, dem ein schwarzes Kreuz aufliegt (Lutherrose), unten links von einem sechsspeichigen silbernen (Mainzer) Rad.

Dieses Wappen ist durch den gewellten Schr√§gbalken in Silber in zwei H√§lften geteilt. Dieser Balken symbolisiert die Rodau, die den ganzen Stadtbereich durchflie√üt. In diesem Balken befinden sich f√ľnf Sterne f√ľr die Stadtteile. Im rechten oberen Teil (vom Wappentr√§ger aus gesehen) ist auf blauem Hintergrund eine stilisierte silberne Rose mit einem roten Herzen und einem schwarzen Kreuz ( Lutherrose ) zu sehen. Dieser Teil erinnert an die evangelische Enklave Dudenhofen inmitten der katholischen Nachbargemeinden. Der linke, untere Teil zeigt vor rotem Hintergrund ein sechsspeichiges Rad, welches dem Wappen der Mainzer Erzbisch√∂fe entlehnt ist. Das Rad deutet an, dass Kurmainz in allen Stadtteilen seit 1425 in Nachfolge der Herren von Eppstein territorialherrliche Rechte aus√ľbte. Die Kurmainzer Herrschaft dauerte im allgemeinen bis zur S√§kularisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in Dudenhofen beendet bereits im 17. Jahrhundert. Infolge der Herrschaft der Grafen von Hanau und ab 1736 der Landgrafen von Hessen-Darmstadt blieb Dudenhofen eine evangelisch-lutherische Enklave innerhalb der katholisch gebliebenen Orte J√ľgesheim, Nieder-Roden, Hainhausen und Weiskirchen. Aus diesem Grunde steht die Lutherrose als Pendant zum Mainzer Rad im Wappen der Stadt Rodgau.

Bis 1977 f√ľhrten die bis dahin selbst√§ndigen Stadtteile eigene Wappen:

Weiskirchen

(Verliehen 1958) Das Wappen zeigt in Blau auf goldenem Boden einen rot gedeckten silbernen Kirchturm mit goldenem Kreuz, beseitet von je zwei schwebenden goldenen M√ľhlr√§dern, die auf die fr√ľher vorhandenen M√ľhlen hindeuten, w√§hrend der Kirchturm f√ľr den Gemeindenamen spricht.

Hainhausen

(Verliehen 1954) Das Wappen stellt in heraldischer Stilisierung die ehemalige Wasserburg rechts der Rodau und s√ľdlich der Stra√üe nach Weiskirchen dar, die der Stammsitz der seit 1122 erw√§hnten Herren von Hainhausen gewesen ist. Aus diesem Geschlecht ging die Dynastie derer von Eppstein hervor, deren Sparrenwappen deshalb im Wappen von Hainhausen ber√ľcksichtigt wurde. Die Farben Silber und Rot verweisen auf das Radwappen des Erzstifts Mainz, das 1425 durch Kauf in den Besitz des Ortes kam.

J√ľgesheim

(Verliehen 1955) Das Wappen zeigt in Silber einen aufrechten gr√ľnen Eichenzweig, beseitet von je einer roten Hirschstange. Man w√§hlte Figuren, die auf die einstige Zugeh√∂rigkeit von J√ľgesheim zum Reichsforst Dreieich und den Bereich seines Wildbanns anspielen. Silber und Rot weisen auf das Mainzer Radwappen hin.

Dudenhofen

(Verliehen 1954) Das Wappen stellt einen quer geteilten Schild dar, der im oberen Teil drei rote Sparren im gelben Feld als Erinnerung an die Zugeh√∂rigkeit zur Grafschaft Hanau zeigt. Im unteren Feld eine silberne f√ľnfbl√§ttrige Rose, die mit einem roten Herz belegt ist, in dessen Mitte sich ein schwarzes Kreuz befindet, die so genannte Lutherrose, die versinnbildlicht, dass Dudenhofen einst der einzige √ľberwiegend evangelische Ort im sonst katholischen Rodgau war.

Nieder-Roden

(Verliehen 1949) Das Wappen zeigt in Schwarz einen silbernen Kirchturm, der von zwei nach den Schildrändern zu gelehnten Schildchen begleitet ist, darin rechts in Silber drei rote Sparren, links in Rot ein sechsspeichiges silbernes Rad. Die Schildchen beziehen sich auf die bis 1425 bestandene Ortsherrschaft der Herren von Eppstein (Sparren) und von Kurmainz (Rad) als Rechtsnachfolger derer von Eppstein. Dazwischen steht der kunsthistorisch interessante Turm der Ortskirche.

Politik

Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung in Rodgau
Zusammensetzung der Stadtverordnetenversammlung in Rodgau

Die Stadtverordnetenversammlung als oberstes Gremium des politischen Rodgau wird alle f√ľnf Jahre von den wahlberechtigten B√ľrgerinnen und B√ľrgern gew√§hlt. Die letzte Kommunalwahl 2001 ergab folgende Zusammensetzung: CDU 46,2 Prozent, SPD 35,5 Prozent, GR√úNE 8,0 Prozent, FDP 4,0 Prozent, REP 3,7 Prozent, B√ľrger/FWG 2,6 Prozent. Somit ergibt sich folgende Sitzverteilung: CDU = 21, SPD = 16, Gr√ľne = 3, FDP = 2, DP (fr√ľher REP.) = 2, B√ľrger/FWG = 1. CDU und FDP bilden eine Kooperation und bestimmen seit 2001 mit der Mehrheit von einer Stimme die Kommunalpolitik. CDU und FDP stellen die beiden auf jeweils sechs Jahre gew√§hlten, hauptamtlichen Mitglieder des Magistrats . Die Stadtverordnetenversammlung wiederum w√§hlt acht Mitglieder des Magistrats (zwei hauptamtliche Mitglieder und sechs ehrenamtliche Mitglieder) als oberstes Verwaltungsgremium der Stadt. Dem Magistrat sitzt der von den B√ľrgerinnen und B√ľrgern alle sechs Jahre direkt gew√§hlte B√ľrgermeister (seit 2004 von der CDU gestellt) vor.

Die Belange der f√ľnf Rodgauer Stadtteile werden von dort eingesetzten Ortsbeir√§ten gewahrt. Sie haben im Stadtparlament beratende Funktion und setzen sich politisch nach den Stadtteilergebnissen der Kommunalwahl zusammen.

Die politischen Gremien tagen in den Sitzungss√§len des 1988 fertig gestellten Rathauses im Stadtteil J√ľgesheim.

Wirtschaftliche Entwicklung

Spargelfeld in Dudenhofen
Spargelfeld in Dudenhofen

Bestimmte noch bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts die Landwirtschaft das Leben in den ehemals selbst√§ndigen Gemeinden Rodgaus, √§nderte sich dies mit zunehmender Industrialisierung vor allem von Offenbach. Die meisten Landwirte nahmen Arbeit in den nahe gelegenen St√§dten Offenbach und Frankfurt an und f√ľhrten ihre H√∂fe nur noch als Nebenerwerb .

Mitte des 20. Jahrhunderts siedelten sich in den Gemeinden des Rodgaus zahlreiche Klein- und Mittelstandsbetriebe der Leder verarbeitenden Industrie an, die ihre Produkte - Handtaschen , Koffer, G√ľrtel , Geldb√∂rsen und Brieftaschen - vorwiegend in Heimarbeit fertigen lie√üen. Dies f√ľhrte bis 1975 zum fast v√∂lligen Verschwinden der Nebenerwerbslandwirtschaft. 2004 arbeiteten noch elf H√∂fe im Vollerwerb (vorwiegend Spargelanbau ) und 4 H√∂fe im Nebenerwerb.

Neben der Lederwarenbranche entstand gleichzeitig die Metallverarbeitung im Rodgau als Zulieferer von G√ľrtelschnallen, Koffergriffe und √§hnlichem. Gr√∂√üere Betriebe gab es in Weiskirchen, J√ľgesheim und Nieder-Roden. Heute spielen Lederwarenherstellung und Metallverarbeitung nur noch eine untergeordnete Rolle.

1954 etablierte sich am Ortsrand von Dudenhofen ein in dieser Region neuer Industriezweig, das Kalksandsteinwerk Rodgau, das den dort vorhandenen feinen D√ľnensand zur Herstellung von bis zu 73 Millionen Steinen im Jahr abbaute. In den 1990er Jahren verlagerte die Firma ihren Produktionsschwerpunkt auf die Herstellung von Porenbeton -Plansteinen, heute bekannt unter dem Namen Porit.

Luftaufnahme des Opel-Pr√ľfzentrums in Rodgau
Luftaufnahme des Opel-Pr√ľfzentrums in Rodgau
Hochgeschwindigkeitsstrecke im Opel-Pr√ľfzentrum Rodgau
Hochgeschwindigkeitsstrecke im Opel-Pr√ľfzentrum Rodgau

Anfang der 1970er Jahre w√§hlte die Adam Opel AG Dudenhofen als Standort f√ľr ihr Pr√ľfzentrum aus. Inmitten einer 4,8 Kilometer langen Hochgeschwindigkeits-Rundstrecke befinden sich eine Crashtesteinrichtung und eine 6,7 Kilometer lange Teststrecke mit allen erdenklichen Stra√üentypen (Marterstra√üe) f√ľr Langzeittests.

Beginnend in den 1960er Jahren wies Rodgau sechs gr√∂√üere Gewerbegebiete aus (Gesamtfl√§che 219  ha ), in denen sich vornehmlich Dienstleistungsbetriebe ansiedelten wie das IBM Warenverteilzentrum (bis 2005 , ab dann Mann-Mobilia Logistikzentrum), die Firma Atlas, der FEGRO Gro√ühandelsmarkt, MEWA Textilservice , GEODIS, Pepsi-Cola Deutschland , PerkinElmer Life and Analytical Sciences und ein Postfrachtzentrum der DHL. Insgesamt waren Mitte 2005 3.871 Gewerbebetriebe in Rodgau gemeldet, darunter 23 Superm√§rkte der bekanntesten Filialisten sowie 16 Hotels mit insgesamt 795 Betten.

Der Trend fort vom Produktionsgewerbe und Handwerk zum Dienstleistungsgewerbe wird im Vergleich 1987 zu 2003 deutlich: Betrug der Dienstleistungsanteil zehn Jahre nach Gr√ľndung der Gro√ügemeinde noch 52 Prozent, stieg er in den folgenden 15 Jahren auf 73 Prozent des Gesamtgewerbes.

In Rodgau sind rund 150 High-Tech -Unternehmen ans√§ssig. Es dominiert das Technikfeld Informations- und Kommunikationstechnik f√ľr die Luft- und Raumfahrt , gefolgt von Sensorik , Mess-, Regel- und Analysetechnik . Des Weiteren sind die Bereiche Produktionstechnik, automatische Lackiertechnik, sowie Mikro- und Optoelektronik vertreten.

2005 stellen Rodgaus Gewerbebetriebe insgesamt 9.076 sozialversicherungspflichtige Arbeitspl√§tze zur Verf√ľgung. Hinzu kommen rund 3.000 Arbeitspl√§tze f√ľr Selbst√§ndige, Beamte und geringf√ľgig Besch√§ftigte.

Ein gro√üer Teil der erwerbst√§tigen Bev√∂lkerung Rodgaus hat Arbeitspl√§tze in den Gro√üst√§dten der Umgebung: Frankfurt am Main (25 Kilometer), Frankfurt Flughafen (30 Kilometer), Offenbach am Main (15 Kilometer), Hanau (15 Kilometer), Darmstadt (20 Kilometer) und Aschaffenburg (20 Kilometer).

Verkehr

Verkehrsanbindung der Stadt Rodgau
Verkehrsanbindung der Stadt Rodgau
Die neue Rodgauer S-Bahn S1
Die neue Rodgauer S-Bahn S1
B 45 in Rodgau-J√ľgesheim
B 45 in Rodgau-J√ľgesheim

Seit 14. Dezember  2003 sind alle Rodgauer Stadtteile durch die Verl√§ngerung der S-Bahn-Strecke S1 von Wiesbaden nach Ober-Roden an das weitreichende Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Rodgau durch die Rodgaubahn bedient.

Taktverbunden an den Bahnh√∂fen Nieder-Roden und J√ľgesheim mit der S1 sind die Kreisbuslinien nach Babenhausen , Seligenstadt, Dietzenbach und Langen und die Stadtbuslinien nach Hainhausen, Weiskirchen und Rollwald.

Die Stadt Rodgau verf√ľgt zunehmend √ľber ein in Zusammenarbeit mit dem ADFC gut ausgebautes Netz von Radwegen und Radwanderwegen, die die f√ľnf Stadtteile miteinander verbinden. Seit 2005 f√ľhrt der beschilderte Rodgau-Rundweg durch Felder und W√§lder ganz um die Stadt herum. Mit 42,1 Kilometer erreicht er fast die Marathon -Distanz. Rechts und links der S-Bahn-Strecke verbindet ein 14 Kilometer langer, geteerter Radweg von Rollwald bis Weiskirchen alle Stadtteile. Spezielle Fahrrad-Parkpl√§tze mit St√§ndern und abschlie√übaren Mietboxen gibt es an allen S-Bahn-Haltestellen.

Ausgewiesene Fu√üg√§ngerzonen bestehen in Nieder-Roden zwischen S-Bahnhof und Puiseauxplatz sowie in J√ľgesheim an der Rodgau-Passage. Verkehrsberuhigte Bereiche mit entsprechender Stra√üenaufpflasterung finden sich in allen Stadtteilen, meistens in den alten Ortskernen und in den Neubaugebieten. Spazierwege durch die teilweise park√§hnlich angelegte Rodau-Aue in Dudenhofen und J√ľgesheim sind den Fu√üg√§ngern vorbehalten. Ein dichtes Netz ausgeschilderter Wanderwege durchzieht W√§lder und Felder der Rodgauer Gemarkung .

Am Badesee in Nieder-Roden gibt es rund 2.000 PKW-Parkpl√§tze in unmittelbarer N√§he zum Strandbadeingang. An allen sechs S-Bahn-Haltestellen stehen insgesamt 400 Park&Ride-Pl√§tze zur Verf√ľgung. J√ľgesheim verf√ľgt √ľber zwei Tiefgaragen in Kernlage und an den B√ľrgerh√§usern in Dudenhofen, Weiskirchen und Nieder-Roden sowie an allen Sporthallen befinden sich gr√∂√üere Parkpl√§tze. Auch die f√ľnf Waldfreizeitanlagen bieten reichlich Parkraum, ebenso der Wanderparkplatz im √∂stlichen Waldgebiet an der Langen Schneise.

Im Norden Rodgaus f√ľhrt die A3 (Frankfurt-W√ľrzburg) durch das Stadtgebiet und kreuzt hier die autobahn√§hnlich ausgebaute B 45 (Hanau-Dieburg), die in Nord-S√ľd-Richtung verlaufend alle Rodgauer Stadtteile tangiert und durch vier Anschlussstellen bedient. Die Tank- und Rastanlage Weiskirchen auf Rodgauer Gemarkung an der Autobahn A3 ist aus beiden Richtungen zu befahren. Dem n√∂rdlichen Rasthof ist ein Motel angegliedert. Beim Weiterbau der A3 von Offenbach nach W√ľrzburg in den 1960er Jahren wurden beide Rasth√∂fe erstmals in Deutschland als reine Automatengastst√§tten gebaut. Von diesem Konzept wich man Anfang der 1980er Jahre wieder ab und baute sie zu SB-Restaurants um.

Die westlichen Wohnbereiche werden durch die elf Kilometer lange Rodgau-Ring-Stra√üe erschlossen, die im Norden weiter nach Heusenstamm und Offenbach f√ľhrt. Die Kreisquerverbindung Dietzenbach-Rodgau-Seligenstadt verbindet Rodgau wiederum mit der A3. Weiskirchen ist zus√§tzlich durch die Anschlussstelle Obertshausen an die A3 angebunden.

Seit 2001 wurden im Stadtgebiet Rodgau sechs starkfrequentierte Straßenkreuzungen durch Kreisverkehre mit erhöhten und bepflanzten Mittelinseln ersetzt. Zur Verkehrsberuhigung in Wohngebieten entstanden weitere vier Mini-Kreisel.

Die r√§umliche N√§he zum Flughafen Frankfurt - und die √ľber die S-Bahn nunmehr problemlose Anreise - erm√∂glicht auch wirtschaftlich internationalen Anschluss. Nat√ľrlich profitieren auch Urlauber von dieser N√§he.

Infrastruktur

Entwicklung

Durch die urspr√ľnglich d√∂rfliche Struktur der Einzelgemeinden lagen deren nat√ľrliche Zentren jeweils rund um die Kirche. Dies blieb auch nach dem Zusammenschluss zur Gro√ügemeinde 1977 so, bis auf Nieder-Roden. Dort erforderte ab 1950 die Verf√ľnffachung der Einwohnerzahl eine starke Ausdehnung der Wohnbebauung nach Nord-Westen ("Gartenstadt") und die Schaffung eines neuen Ortskerns mit Postamt, Gesch√§ften, √Ąrztehaus, Gemeinde- und Sozialzentrum. Hier entstanden Ende der 1960er Jahre unter der Planung der Baugilde S√ľd mehrere Kompaktwohnanlagen mit bis zu 12 Stockwerken. Auff√§llig im heutigen Stadtbild ist hier ein im Volksmund Chinamauer genannter, rund 300 Meter langer Wohnblock mit Maisonette -Wohnungen. Die damals geplante Erweiterung auf 900 Meter L√§nge kam nicht mehr zur Ausf√ľhrung.

Eine vorsichtige Ausweisung von Neubaugebieten seit 1979 ermöglichte einerseits das Anwachsen der Einwohnerzahl auf die heutige Größe, andererseits auch das gleichzeitige Entstehen der notwendigen sozialen Infrastruktur wie Kindergärten, Schulen, Sport- und Freizeiteinrichtungen. Obwohl die Stadt dadurch räumlich langsam zusammen wächst, hat sich bisher kein echtes Stadtzentrum entwickelt. Die einzelnen Stadtteile pflegen ihre eigenen gewachsenen Strukturen.

Seit 1998 flie√üt die Lokale Agenda 21 als Leitgedanke in die Stadtgestaltung ein. Ein Gremium aus engagierten B√ľrgerinnen und B√ľrgern entwickelten ein Leitbild der B√ľrgerkommune mit dem Ziel der Nachhaltigkeit als "Dach" f√ľr Wirtschaft, Umwelt, Soziales, Kultur, Eine Welt, usw. Das Gremium erhielt wie ein Ausschuss beratende Funktion und Rederecht im Stadtparlament und erarbeitete Vorschl√§ge u.a. zur Renaturierung und Integration . Seit 2002 l√§uft die " Qualit√§tsphase " der Lokalen Agenda 21, das hei√üt die reale Umsetzung der Vorschl√§ge bis 2017. Das Gremium selbst l√∂ste sich 2003 nach Abschluss der " Wachstumsphase " auf.

Kirchen

In f√ľnf evangelischen und sechs katholischen Kirchenbauten und Gemeindezentren finden regelm√§√üig Gottesdienste statt. Die islamische Religionsgemeinschaft versammelt sich in einer kleinen Moschee in Nieder-Roden. 25,5 Prozent der Rodgauer Bev√∂lkerung sind evangelisch, 39,0 Prozent katholisch. 35,5 Prozent geh√∂ren einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft an.

Am östlichen Ortsrand von Rodgau - Weiskirchen befindet sich seit 1982 das Tagungs- und Fortbildungszentrum der katholischen Internationalen Apostolischen Schönstatt-Bewegung im Bistum Mainz.

Schulen in Rodgau

Neben 25 Kinderg√§rten hat Rodgau - bedingt auch durch die lange Zeit selbstst√§ndigen Gemeinden - heute eine breite Palette von Schulformen zu bieten: so die Gymnasiale Oberstufe der Claus-von-Stauffenberg-Schule in Dudenhofen mit den Jahrgangsstufen 11 - 13, als Kooperative Gesamtschulen die Georg-B√ľchner-Schule in J√ľgesheim und die Geschwister-Scholl-Schule in Hainhausen. Eine Integrierte Gesamtschule (Heinrich-B√∂ll-Schule) findet man in Nieder-Roden, Grundschulen mit der Freiherr-vom-Stein-Grundschule in Dudenhofen, der Carl-Orff-Schule in J√ľgesheim, der Gartenstadt-Schule in Nieder-Roden, der Grundschule am B√ľrgerhaus in Nieder-Roden, der M√ľnchhausen-Schule in Hainhausen und der Wilhelm-Busch-Schule in J√ľgesheim gibt es gleich sechs. Die Georg-B√ľchner-Schule, die Heinrich-B√∂ll-Schule, die Geschwister-Scholl-Schule und einige weitere nicht in Rodgau ans√§ssige Schulen bilden einen Schulverbund, in dessen Rahmen ein Erfahrungsaustausch und die Planung gemeinsamer Projekte und Klassenarbeiten stattfinden. Dazu findet man noch die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule f√ľr Praktisch Bildbare als Sonderschule in Weiskirchen. Die Stadt unterh√§lt auch eine eigene Volkshochschule und f√∂rdert die Freie Musikschule Rodgau.

Sport- und Freizeiteinrichtungen

Rodgauer Strandbad, das ber√ľhmte "St. Tropez am Baggersee"
Rodgauer Strandbad, das ber√ľhmte "St. Tropez am Baggersee"

Im Stadtgebiet von Rodgau befinden sich au√üer dem Strandbad am 32,4 ha gro√üen Rodgau-See mit j√§hrlich bis zu 300.000 Badeg√§sten mehrere Waldfreizeitanlagen, Grillpl√§tze und zwei Minigolfpl√§tze . Den Sporttreibenden stehen drei Sportzentren, f√ľnf Sportpl√§tze, f√ľnf Mehrfeld-Sporthallen, vier Turnhallen, zwei Trimm-dich-Pfade und mehrere Reitsportanlagen zur Verf√ľgung. sieben Tennisanlagen und eine Tennishalle geh√∂ren ebenso zum Angebot wie eine Beachvolleyballanlage mit drei Pl√§tzen am Strandbad und eine gro√üe Skateranlage . Der Sportbetrieb wird von 55 Rodgauer Sportvereinen betreut.

Zu den in Rodgau jährlich wiederkehrenden sportlichen Höhepunkten zählen Triathlon (Juni), 24-Stunden-Lauf (September) und Drachenfest (September).

Kultur

49 Rodgauer Vereine pflegen das Kulturleben der Stadt mit zahlreichen Chor- und Orchesterkonzerten, Lesungen, Theaterauff√ľhrungen, Tanzturnieren, Kunstausstellungen und Workshops. Das Kulturamt der Stadt bietet j√§hrlich eine Theatersaison (drei Abo-Reihen) mit bekannten K√ľnstlern sowie die regional beachtete Kunstausstellung im B√ľrgerhaus Nieder-Roden. Zwei weitere B√ľrgerh√§user befinden sich in den Stadtteilen Weiskirchen und Dudenhofen.

In den Stadtteilen Weiskirchen, J√ľgesheim und Nieder-Roden betreuen Heimatvereine Museen , deren Sammlungen sich mit der Geschichte des jeweiligen Ortes befassen.

Vier Kinos und sieben √∂ffentliche B√ľchereien runden das kulturelle Angebot ab.

Seit 1979 wird allj√§hrlich der mit 2.500 Euro dotierte Kulturpreis der Stadt Rodgau f√ľr herausragende Leistungen Rodgauer K√ľnstler oder Projekte vergeben, seit 1992 im Wechsel mit dem Kulturf√∂rderpreis speziell f√ľr junge K√ľnstler.

Bundesweit bekannt wurde Rodgau durch die Hits der Rodgau Monotones , zum Beispiel "St. Tropez am Baggersee" (den es in Nieder-Roden gibt) oder "Erbarme, die Hesse komme". Die Rodgau Monotones erhielten 1983 den Kulturpreis der Stadt Rodgau.

In Rodgau agieren auf Vereinsebene f√ľnf Laientheatergruppen, deren Auff√ľhrungen zum festen Bestandteil des Rodgauer Kulturlebens geh√∂ren. Weit √ľberregionale Beachtung mehrerer Tausend Zuschauer finden die Theaterprojekte der Gruppe Das Gro√üe Welttheater, f√ľr die sie 1996 und 2000 Kultur- und Kulturf√∂rderpreis erhielt.

Fasching (Fastnacht)

Rathaussturm am Fastnachtssamstag
Rathaussturm am Fastnachtssamstag

Fasching (Fastnacht) wird in Rodgau kr√§ftig gefeiert mit √ľber 50 Gala-, Prunk- und Fremdensitzungen, Maskenb√§llen und Kreppelkaffees. Letztere bestehen aus einer gem√ľtlichen Kaffeerunde mit Verzehr des faschingtypischen Kreppels ( Krapfen ) und anschlie√üendem vielst√ľndigen Sitzungsprogramm. Die Nieder-R√∂der Kreppelkaffees werden ausschlie√ülich von Frauen f√ľr Frauen veranstaltet und verzeichnen jedes Jahr weit √ľber 2.000 Besucherinnen.

Als Hochburg der Rodgauer Fastnacht gilt der Stadtteil J√ľgesheim (Dialekt: Giesem). Hier findet vor dem Rathaus am 11.11. der Ufftakt, der die Kampagne mit der Bekanntgabe der Prinzenpaare einl√§utet, und am Fastnachtssamstag der Rathaussturm statt, die symbolische √úbergabe der Stadtgewalt an die Narren . Am Fastnachtsdienstag windet sich der Giesemer Fastnachtszug durch die Stra√üen J√ľgesheims. (Schlachtruf: Giesem- Helau !).

In neuerer Zeit kommen Prinzenpaar und Kinderprinzenpaar nicht mehr ausschlie√ülich aus J√ľgesheim. Auch andere Stadtteile k√∂nnen Bewerber/innen stellen.

Sehensw√ľrdigkeiten

Einen historischen Stadtkern kann Rodgau aufgrund seiner Entstehungsgeschichte nicht vorweisen. Fehlendes Bewusstsein f√ľr den Wert alter Bausubstanzen f√ľhrte besonders in den Nachkriegsjahren zur Zerst√∂rung ganzer Fachwerk-Ensembles in den Altorten. Erst Anfang der 1970er Jahre wurden noch bestehende historische Geb√§ude systematisch erfasst und nach Kriterien des Denkmalschutzes eingestuft.

Die f√ľnf fr√ľheren Dorfkirchen aus dem 13. bis 19. Jahrhundert markieren auch heute noch die alten Ortskerne. Sie wurden in den 1990er Jahren mit Unterst√ľtzung der Kirchengemeinden, der Kommune und vieler freiwilliger Helfer saniert und auch wieder in den urspr√ľnglichen Zustand zur√ľckversetzt. Der 1298 errichtete gotische Turm der Matthias-Kirche in Nieder-Roden ist das √§lteste erhaltene Geb√§ude der Stadt Rodgau. In den Kirchen selbst finden sich kunsthistorisch bedeutende Objekte verschiedener Epochen.

Einzelne, auf das ganze Stadtgebiet verteilte Fachwerkh√§user aus dem 16. bis 19. Jahrhundert wurden restauriert und schm√ľcken heute die Altortkerne. Einige Geb√§ude wie das Backes (Backhaus) in Dudenhofen wurden nach alten Pl√§nen neu errichtet.

Der 1938 er√∂ffnete und bis 1979 betriebene Wasserturm in J√ľgesheim gilt durch seine architektonische Einmaligkeit und verwegene statische Konstruktion als Industrie-Denkmal. Er zeigt deutliche Ankl√§nge an die expressionistische Formensprache der 1920er Jahre.

Drei der vier im Jahr 1896 eröffneten Bahnhofsgebäude der ehemaligen Rodgaubahn gelten als erhaltenswert, warten jedoch noch auf Sanierung und neue Nutzung. Ein weiteres historisches Gebäude ist das altes Spritzenhaus, in dem das Heimatmuseum Weiskirchen untergebracht ist.

Zu den Rodgauer Sehensw√ľrdigkeiten z√§hlen auch die elf k√ľnstlerisch gestalteten Brunnen sowie zahlreiche Skulpturen und Fassadenmalereien, die das Stadtbild pr√§gen.

Viele engagierte B√ľrger tragen mit Spenden, Stra√üenfesten und auch handwerklicher Unterst√ľtzung zur weiteren Verbesserung des Stadtbildes und dem Auf- und Ausbau einer B√ľrgerkultur bei.

Partnerstädte

Rodgau und seine Stadtteile unterhalten mehrere Städtepartnerschaften. Seit 1974 besteht eine Partnerschaft mit Puiseaux in Frankreich seitens Nieder-Roden, welches im darauffolgenden Jahr eine weitere Partnerschaft mit der österreichischen Stadt Hainburg an der Donau einging. Im selben Jahr wurde auch Nieuwpoort in Belgien Partnerstadt von Dudenhofen. Eine weitere Partnerschaft besteht seit September 2002 mit der kroatischen Stadt Donja Stubica .

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

  • Willy Purm (* 27. April 1918 , ‚Ć 4. Dezember 1991 ) - Stadtverordnetenvorsteher 1972 - 1989
  • Paul Scherer (* 19. Oktober 1935 ) - B√ľrgermeister 1980 - 1998

Söhne und Töchter der Stadt

  • Rodgau Monotones , Rockband die sich 1977 nach Rodgau benannte
  • Hendrik Nachtsheim , Ex- "Monotones" -Mitglied und heute Rodgauer H√§lfte des Comedy-Duos Badesalz
  • Carmen Giese , Luftgewehrsch√ľtzin im deutschen Nationalteam der Sportsch√ľtzen bei den Olympischen Spielen in Seoul 1988
  • Steffen Hartig , Triathlon - Weltmeister der Masters, Montr√©al 1999

Persönlichkeiten, die in Rodgau gewirkt haben

  • Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen nahm zeitweise Quartier in Nieder-Roden w√§hrend des 30-j√§hrigen Krieges und der Belagerung Hanaus.
  • Rio Reiser , Frontmann der Band Ton Steine Scherben, wohnte 1965 - 1968 in Rodgau Nieder-Roden.
  • R.P.S. Lanrue , Gitarrist der deutschen Band Ton Steine Scherben wohnte in den 1960ern in Rodgau Nieder-Roden. Zu dieser Zeit absolvierte er eine Dekorateur-Lehre und spielte zusammen mit Rio Reiser in den Beatkings , aus denen schlie√ülich nach Umzug nach Berlin Ton Steine Scherben wurde.
  • Britta Neander , Schlagzeugerin und Percussionistin der deutschen Band Ton Steine Scherben, Carambolage und Britta wohnte in Nieder-Roden. Schwester von Ali Neander (Rodgau Monotones).
  • Hans-Joachim Rauschenbach , Sportreporter beim Hessischen Rundfunk, Moderator der ARD-Sportschau, wohnte 1965 - 1995 in Rodgau Nieder-Roden.
  • Herbert Feuerstein , Ex-‚ÄěMAD‚Äú-Chefredakteur, Harald Schmidts ‚ÄěLieblingsopfer‚Äú, wohnte 1989 - 1993 in Rodgau Nieder-Roden.

Literatur

  • Bezirkssparkasse Seligenstadt (Hrsg.): Am Main und im Rodgau. Steinheim, Main 1965.
  • Hans F. Busch: Kleine Geschichten aus dem Rodgau. Nidderau 1992. ISBN 3924490449
  • Heidi Fogel: Das Lager Rollwald. Rodgau 2004. ISBN 3000135863
  • Michael Hofmann: Die Eisenbahn in Offenbach und im Rodgau. DGEG Medien, H√∂velhof 2004. ISBN 3937189084
  • Michael J√§ger: Rodgau 1945. Frankfurt 1994. ISBN 398036190X
  • Alfred Kurt: Am Main, im Rodgau und in der Dreieich. Bintz, Offenbach a.M. 1998. ISBN 3-87079-009-1
  • Johann Wilhelm Christian Steiner: Geschichte und Alterth√ľmer des Rodgaus im alten Maingau. Heyer, Darmstadt 1833.

Weitere Literatur im Rodgauer B√ľcherturm

Weblinks

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