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Letzte Änderung für Artikel Rostock: 19.02.2006 01:48

Rostock

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Wappen Karte
Wappen der Hansestadt Rostock Lage der kreisfreien Stadt Rostock in Deutschland
Wahlspruch
Sit intra te concordia et publica felicitas
In deinen Mauern herrsche Eintracht und allgemeines Wohlergehen
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Status : Kreisfreie Stadt
Geografische Lage :
Koordinaten: 54° 5' N, 12° 8' O
54° 5' N, 12° 8' O
Höhe : etwa 13 m ĂŒ. NN
höchster Punkt: etwa 49 m ĂŒ. NN (Biestow-Ausbau, Friedrichshöhe)
niedrigster Punkt: etwa 1,5 m unter NN (DiedrichshÀger Moor)
FlĂ€che : 181,39 kmÂČ
Einwohner : 198.528 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 1.094 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 18001-18147
(alt: 2500-2550)
Vorwahl : 0381
Kfz-Kennzeichen : HRO
GemeindeschlĂŒssel : 13 0 03 000
Gliederung des Stadtgebiets: 8 Ortsamtsbereiche
mit mehreren Ortsteilen
Adresse der Stadtverwaltung: Neuer Markt 1
18055 Rostock
Website: www.rostock.de
Politik
OberbĂŒrgermeister : Roland Methling (parteilos)

Die Hansestadt Rostock ist eine kreisfreie Stadt im Nordosten Deutschlands . Die traditionsreiche UniversitĂ€tsstadt am Unterlauf und der MĂŒndung der Warnow ist gleichzeitig die grĂ¶ĂŸte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Sie liegt im Landesteil Mecklenburg und ist eines von vier Oberzentren des Landes.

PrĂ€gend sind – durch die verkehrsgĂŒnstige Lage an der Ostsee – Hafen, Schiffbau und Marine sowie UniversitĂ€t Rostock, Hanse, Backsteingotik und Lebensmittelindustrie.

Zudem ist sie nach Kiel und LĂŒbeck die grĂ¶ĂŸte Hafenstadt an der deutschen OstseekĂŒste.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Satellitenbild Rostocks  Quelle: World Wind
Satellitenbild Rostocks
Quelle: World Wind

Rostock liegt ziemlich genau in der nördlichen Mitte Mecklenburgs. Das Stadtgebiet erstreckt sich beiderseits des Unterlaufs der Warnow, die als Unterwarnow vom Rostocker Stadtzentrum bis zur etwa 12 km entfernten KĂŒste schiffbar ist. Vor der MĂŒndung in die Ostsee beim Stadtteil WarnemĂŒnde weitet sich die Unterwarnow in Richtung Osten zum Breitling aus. Hier befindet sich der Rostocker Seehafen. Der SĂŒdosten und das westliche Warnowufer sind dicht besiedelt, wĂ€hrend der Nordosten durch lĂ€ndliche Ortsteile und den ca. 6.000 Hektar großen KĂŒstenwald Rostocker Heide geprĂ€gt wird.

Die Geografie der Altstadt, aber auch der Gegend um WarnemĂŒnde haben sich im Laufe der Zeit sichtbar verĂ€ndert. Wo heute Am Strande die Stadtautobahn verlĂ€uft war frĂŒher wirklich Strand und lange BrĂŒcken fĂŒhrten in das schiffbare Wasser. Um die Stadt verlief außerdem lange ein Wassergraben zum Schutz, der – nutzlos geworden – im Zuge der Entfestigung und dem Ausbau des Stadthafens korrigiert wurde. Auf alten Fotos und Abbildungen sind noch die BrĂŒcke vor dem Petritor und die vor dem Kröpeliner Tor zu sehen, die heute nicht mehr existieren. Dabei wurde neben dem Fischer-Hafen der Haedge -Hafen mit dem Kohlenkai – heute Haedge-Halbinsel – gebaut.

DarĂŒber hinaus ist auch der Abfluss der Warnow in WarnemĂŒnde verĂ€ndert worden. War es frĂŒher der Alte Strom, ist es heute der Neue Strom, der auch deutlich ausgebaut worden ist. Auch der Breitling wurde mit der Anlage großer Hafenbecken verĂ€ndert.

Stadtgliederung

Das Rostocker Rathaus
Das Rostocker Rathaus
Rosengarten
Rosengarten
Zoologisches Institut
Zoologisches Institut
Das Stadtgebiet Rostocks ist in acht Ortsamtbereiche mit jeweils mehreren Ortsteilen gegliedert. Manche Ortsteile sind in weitere Stadtteile (hier kursiv) mit besonderem Namen aufgeteilt, die sich im Laufe der Zeit eingebĂŒrgert haben.
  • Ortsamt 1
  • Seebad WarnemĂŒnde
  • Diedrichshagen
  • Markgrafenheide
  • Hohe DĂŒne
  • Hinrichshagen
  • Wiethagen
  • TorfbrĂŒcke
  • Orstamt 2
  • Lichtenhagen
    • Klein Lichtenhagen
  • Groß Klein
    • DĂ€nenberg
  • Ortsamt 3
  • LĂŒtten Klein
  • Ortsamt 4
  • Evershagen
    • Evershagen Dorf
    • Evershagen SĂŒd
    • Obstplantage Evershagen
  • Gewerbegebiet Schutow
  • Marienehe
  • Schmarl
  • Ortsamt 8
  • Dierkow
    • Dierkow-Neu
    • Dierkow-Ost
    • Dierkow-West
  • Toitenwinkel
  • Langenort
  • Gehlsdorf
  • Hinrichsdorf
    • Neu Hinrichsdorf
  • JĂŒrgeshof
  • Krummendorf
  • Nienhagen
  • Oldendorf
  • Peez
  • Stuthof

Alle Ortsteile der Stadt sind zu insgesamt 19 Ortsteilvertretungen zusammen gefasst. Diese Gremien heißen OrtsbeirĂ€te und werden von der BĂŒrgerschaft der Stadt Rostock nach jeder Kommunalwahl neu bestimmt. Ihre Mitgliederzahl schwankt je nach GrĂ¶ĂŸe ihres ZustĂ€ndigkeitsbereichs zwischen neun und 13. Die OrtsbeirĂ€te sind zu wichtigen Angelegenheiten in ihren Ortsteilen zu hören. Sie sind vor allem beratend tĂ€tig. Eine endgĂŒltige Entscheidungskompetenz hat jedoch nur die BĂŒrgerschaft der Gesamtstadt.

Es ist des Weiteren geplant, dass Jugend- und Sozialamt auf die einzelnen OrtsĂ€mter aufgesplittet werden um so eine bessere Erreichbarkeit durch die BĂŒrger zu gewĂ€hrleisten.

Nachbargemeinden

Wo die Hansestadt nicht an die Ostsee grenzt ist sie umgeben vom Landkreis Bad Doberan. Ein Großteil davon zĂ€hlt zum sog. Rostocker â€șSpeckgĂŒrtelâ€č, in dem seit den 90ern viele HĂ€user gebaut worden und Gewerbegebiete entstanden sind. Dabei handelt es sich um die folgenden Gemeinden: Im Nordosten die amtsfreie Gemeinde Graal-MĂŒritz, im Osten das Amt Rostocker Heide (mit den Gemeinden Gelbensande, Rövershagen, Mönchhagen und Bentwisch), im SĂŒdosten das Amt CarbĂ€k (mit Broderstorf und Roggentin), im SĂŒden das Amt Warnow-Ost mit Kessin. Im SĂŒden bis in den Nordwesten grenzt Rostocks an das Amt Warnow-West (mit den Gemeinden Papendorf, Kritzmow, Lambrechtshagen, sowie Elmenhorst/Lichtenhagen), unterbrochen nur von einer kurzen Angrenzung an das Amt Bad Doberan-Land mit der Gemeinde Admannshagen-Bargeshagen.

Geschichte

Heinrich der Löwe und Mathilde von England
Heinrich der Löwe und Mathilde von England
Reitersiegel des FĂŒrsten Nicolaus von Rostock von 1189
Reitersiegel des FĂŒrsten Nicolaus von Rostock von 1189
BestĂ€tigung des lĂŒbischen Stadtrechts von 1218
BestĂ€tigung des lĂŒbischen Stadtrechts von 1218

Die Geschichte um die GrĂŒndung Rostocks ist gleichzeitig die Geschichte um die GrĂŒndung des mecklenburgischen Herrschergeschlechts. Beides geht miteinander einher und bedingt einander. Schon lang vor der eigentlichen GrĂŒndung der Stadt Rostock siedeln slawische StĂ€mme, so genannte Wenden in dem Gebiet um die Warnow . Konkrete Belege, was wo existierte sind allerdings bis in das 12. Jahrhundert hinein denkbar unklar. Als Quellen dienen Chroniken der Slawen, aber auch die islĂ€ndische KnĂœtlinga-Saga , in der von der Landung Knuts des Großen (994/995-1035) bei Raudstokk berichtet wird. In der Zeit der StadtgrĂŒndung finden Außeinandersetzungen vor allem zwischen dem Reich der Sachsen und dem der Abodriten statt, auch die DĂ€nen sind in diesen Konflikt stark involviert. 1159 -1185 finden so regelmĂ€ĂŸig FlottenzĂŒge des dĂ€nischen Königs Waldemar I., dem Sohn Knud Lavards (1096-1131), gegen die Wenden statt, welche die sĂŒddĂ€nischen Inseln bedrohen. Als erster wirklich Beleg Rostocks gilt aber der Bericht des Saxo Grammaticus in dessen 16bĂ€ndiger Geschichte DĂ€nemarks, den Taten der DĂ€nen (gesta danorum). 1160 nĂ€mlich fĂŒhren der dĂ€nische König Waldemar I. und der Herzog von Sachsen Heinrich der Löwe, einer der mĂ€chtigsten FĂŒrsten des Reiches, gemeinsam einen Kreuzzug gegen die Abodriten. Niklot , der nach der Ermordung Knuts IV. FĂŒrst der Abodriten wird, versucht Heinrich den Löwen wĂ€hrend dieses Kreuzzuges zu schlagen, fĂ€llt aber wenige Kilometer sĂŒdlich von Rostock bei der Burg Werle . Dessen Söhne Pribislaw und Wertislaw werden aus dem Abodritenland vertrieben. 1161, so berichtet Saxo Grammaticus weiter, zerstören dann die mit den Sachsen verbĂŒndeten DĂ€nen unter Waldemar I. die slawische FĂŒrstenburg Rostock (urbs roztoc). Allerdings unterwirft sich Pribislaw nach einigen Auseinandersetzungen 1167 Heinrich dem Löwen und wird darauf von ihm mit Westmecklenburg belehnt, einem großen Teil des damaligen Reiches der Abodriten, allerdings ohne die erst 1160 eingerichtete Grafschaft Schwerin. Nach einer gemeinsamen Pilgerfahrt 1172 nach Jerusalem von Heinrich und Pribislaw vermĂ€hlt Heinrich eine seiner Töchter mit Pribislaws Sohn, Borwin I. (1178-1227). WĂ€hrend Pribislaw also seine Herrschaft durch ein hohes Maß an Weitsicht sichert, entwickelt sich aber spĂ€ter zwischen seinem Sohn Borwin I. und Nikolaus , dem Sohn Wertislaws, ein offener Krieg um die Herrschaftsnachfolge, die bis zum offenen Krieg fĂŒhrt. Ein Siegel aus dieser Zeit zeigt Nikolaus als FĂŒrsten von Rostock (nicolaus de roztoc), als reitenden Krieger mit Schwert.

Noch im 12. Jahrhundert ließen sich Handwerker und Kaufleute in Rostock nieder, darunter Holsteiner, Sachsen, Westfalen, DĂ€nen und Slawen . Ein frĂŒher Beleg ist 1189 die Existenz einer Burg, eines Marktes und einer Kirche mit deutschem Priester. 1195 grĂŒndeten dann wahrscheinlich Friesen auch schon das Fischerdorf WarnemĂŒnde, das aber bis in das 19. Jahrhundert politisch und wirtschaftlich im Schatten Rostocks bleibt. Rostock selbst wird schnell zum eigentlichen KernstĂŒck Mecklenburgs. 1214 ringt Waldemar II. Kaiser Friedrich II. die Lehnshoheit ĂŒber das Land ab. 1218 dann ist erstmals eine erste Siedlung um die Petrikirche bezeugt. In einer ersten ĂŒberlieferten Urkunde vom 24. Juni 1218 bestĂ€tigt Heinrich Borwin I. , der â€șFĂŒrst von Mecklenburg und Herr ĂŒber Rostockâ€č, das LĂŒbische Stadtrecht. Darum gilt dieses Datum heute auch als der eigentliche Geburtstag der Stadt. Wichtig zu betonen ist, dass er es nicht verleiht, was wohl bedeutet, dass die erste Rostocker Stadt im Zuge der Osterweiterung bis 1200 entstanden sein muss. 1227 endet die dĂ€nische Lehnshoheit mit dem Tod von Heinrich Borwin II. infolge der Schlacht bei Bornhöved. 1229 dann wird nach der mecklenburgischen Hauptlandesteilung zwischen Borwin III. und dessen BrĂŒdern, dieser Territorialherr ĂŒber das Land: Heinrich Borwin III. erhĂ€llt Rostock als das KernstĂŒck, das alte Land Kessin, den Landstreifen der OstseekĂŒste von Fulgen bis zum Ribnitzer Bodden, inklusive der mĂŒndenden Recknitz. Darauf bilden sich die beiden weiteren TeilstĂ€dte in Rostock. In der Mittelstadt am Neuen Markt wird 1230 mit dem ersten Bau der Marienkirche begonnen, wo 1232 die zweite Siedlung (spĂ€ter Mittelstadt) bezeugt ist, von 1252 existiert dann ein erster Beleg der Neustadt um die heute zerstörte Jakobikirche .

Rostock zur Zeit der Hanse

Stadtsiegel von 1257
Stadtsiegel von 1257
Stadtsiegel von 1307
Stadtsiegel von 1307
Rathaus auf der Vicke-Schorler-Rolle
Rathaus auf der Vicke-Schorler-Rolle

Der Beginn der Entwicklung Rostocks zur Hansestadt beginnt am Tiefpunkt des staufischen Kaisertums mit dem Tode Friedrichs II. 1250 und der kurzen Regierungszeit Konrads IV. , der ein Interregnum folgt. Die Reichsgewalt scheint in dieser Zeit gebrochen zu sein. Es erstarkten StĂ€dte und Territorien. So entsteht das erste Rostocker Stadtbuch genau in der Zeit des Interregnums (1254-1273). 1251 erhĂ€lt Rostock vom dĂ€nischen König Abel die gleichen Handelsprivilegien wie zuvor schon LĂŒbeck und 1252, die dritte Rostocker Teilstadt ist wahrscheinlich schon gegrĂŒndet, wird die StadtrechtbestĂ€tigung von 1218 wiederholt, in der nun auch die Zollfreiheit in der Herrschaft Rostock bestĂ€tigt wird, was die Grundlage bildet fĂŒr die stĂ€dtische Machtstellung. Die findet Ausdruck im Kauf der Rostocker Heide (1252) fĂŒr 450 M Pf., von Borwin II. Das Waldgebiet sicherte der Stadt ĂŒber Jahrhunderte Holzprodukte, Bauholz, Wild, etc.

Als sich 1257 die Ratsherren der StĂ€dte LĂŒbeck, Rostock und Wismar ĂŒber wirtschaftliche und politische Fragen beraten, besteht Rostock noch aus diesen drei voneinander getrennten TeilstĂ€dten, die sich erst 1265 vereinigen. 1262 entscheidet FĂŒrst Borwin III. darĂŒber zusammen mit seinen Söhnen (bestimmt am 18. Juni 1262; vollzogen am 29. Juni 1265). Darauf wird der Neue Markt zum Zentrum der Stadt und zum Schutz eine Stadtmauer gebaut, die ca. 1 kmÂČ umschließt, ein Gebiet, das bis in das 19. Jahrhundert nicht nach Außen wĂ€chst. In seiner grĂ¶ĂŸten Ausdehnung hatte diese Stadtmauer eine Höhe von sieben Metern und war bis zu einem Meter breit. In drei Meter konnten im Bedarfsfall hölzerne WehrgĂ€nge angelegt werden. Dazu erhĂ€lt Rostock Stadttore, von denen noch heute das Kröpeliner Tor und das Steintor, welches das Kuhtor frĂŒh als Hauptportal der Stadt ablöste, existieren. Trotzdem gilt das Kuhtor heute als das Ă€lteste erhaltene Stadttor Norddeutschlands. Am Neuen Markt entsteht nach 1265 außerdem auch das Rathaus. Erst werden zwei WohnhĂ€user zu diesem Zweck verbunden, dem bald ein drittes hinzugefĂŒgt wird. Vor diese wird eine gotische Schauwand mit sieben TĂŒrmen gebaut, sowie bis 1500 eine Prachtfassade mit Laubengang angefĂŒgt, die heute nicht mehr besteht. Eine Abbildung davon findet sich lediglich noch auf der Vicke-Schorler-Rolle .

Die Schwester von Borwin III., Königin von DĂ€nemark Margarete Sprenghest grĂŒndet 1270 auch das Zisterzienserkloster, nach einer Überlieferung zum Dank weil sie vor Rostock Schiffbruch erlitt und gerettet wurde. Auf Bestrebungen Rostocks wurde das Kloster innerhalb der Mauern der Stadt gegrĂŒndet, um die Entstehung einer weiteren Teilstadt mglw. um die Hundsburg und so mgl. Auseinandersetzungen in der Zukunft zu vermeiden. 1277 endet dann die Herrschaft Borwins III., der schon zuvor mithilfe seiner Söhne Johann und Waldemar regierte; bereits 1266 ließ er seine Angelegenheiten in Rostock von Waldemar verwalten. Die Stadt versuchte in der Zeit stĂ€ndig, durch eher sanfte Gewalt, den FĂŒrsten aus der dominierenden Funktion zu vertreiben, was diese nicht wirklich zu verhindern wussten. So entstand in dieser Zeit eine wachsende SelbststĂ€ndigkeit der Stadt.

Die hanseatische Tradition der Stadt ist bis heute deutlich spĂŒrbar. In bewusster Anlehnung daran trĂ€gt Rostock seit 1990 auch wieder den Titel Hansestadt. Definitiv begonnen hat sie damit, dass sich Ende des 13. Jahrhunderts Rostock gemeinsam mit Wismar, Greifswald, und Stralsund der Hanse anschließt. Zwanzig Jahre spĂ€ter, 1323, wird von Rostock das kleine Fischerdorf WarnemĂŒnde den DĂ€nen abgekauft. Obwohl WarnemĂŒnde lange eine Rostocker Exklave bleibt, kann sich die Stadt so den freien Zugang zur Ostsee sichern. Die Macht und der Einfluss nehmen in der Folgezeit immer mehr zu. 1325 erwirbt sie mit dem MĂŒnzrecht das Recht, eine eigene MĂŒnze, die Mark Rostocker Pfennige, zu prĂ€gen. DarĂŒber hinaus erwirbt Rostock 1358 die volle Gerichtsbarkeit. So wird Rostock zu einem der bedeutendsten Mitglieder der Hanse, der Hafen ist lĂ€ngst der wichtigste des Landes. Zeichen der Bedeutung der Stadt ist vor allem, dass 1419 mit der UniversitĂ€t Rostock eine der Ă€ltesten UniversitĂ€ten Nordeuropas gegrĂŒndet wird. Von Papst Martin V. wird die GrĂŒndung einer theologischen FakultĂ€t aber noch untersagt. 1472 wird außerdem die Astronomische Uhr fĂŒr die Marienkirche vom Uhrenmacher Hans DĂŒringer fertiggestellt. Auch wird schon 1476 eine erste Buchdruckerei gegrĂŒndet.

War Rostock auch bis zum letzten Hansetag 1669 Mitglied der Hanse, begann mit dem Erstarken der landesfĂŒrstlichen Macht ĂŒber die StĂ€dte auch ihr Ende. An Rostock ist das sehr deutlich zu sehen. 1484 erklĂ€rt Papst Innozenz VIII. die Jacobikirche in einer Bulle zum Domstift . Dass sich die Rostocker zunĂ€chst dagegen verwahren fĂŒhrt zu einer von 1486 bis 1491 andauernden Domfehde , nach der die Schweriner Herzöge Buße fordern, höhere Abgaben verlangen, sowie Soldaten fĂŒr das mecklenburgische Heer. DarĂŒber hinaus wird Rostock vom Bischof von Ratzeburg 1487 mit dem Kirchenbann belegt, was bedeutet, dass die UniversitĂ€t die Stadt verlassen muss. Erst 1488 erlaubt der Papst die RĂŒckkehr.

Nachdem um 1520 die reformatorischen Lehren Martin Luthers nach Rostock kommen, setzt sich die Reformation relativ schnell durch. Schon im April 1531 entscheidet der Rat der Stadt ĂŒber die Verbindlichkeit der reformatorischen Lehre in Gottesdiensten.

1565 kommt es zu weiteren Auseinandersetzungen mit Schwerin, die weitgehende Folgen haben. Unter anderem geht es dabei um die EinfĂŒhrung einer Bieraktie zugunsten der Herzöge. Johann Albrecht I. zieht mit 500 Reitern, nachdem Rostock ihm den formalen Huldigungseid verweigert, durch das Steintor in die Stadt und lĂ€sst 1566 das Steintor, den Teil der Stadtmauer bis zum Kuhtor und den â€șTurm auf dem Rammelsbergâ€č, den VorgĂ€nger des heutigen Lagebuschturms, schleifen, um unter anderem aus diesen Steinen eine Festung im heutigen Rosengarten zu bauen. Wahrscheinlich aber auch, um die Stadt wĂ€hrend seiner Abwesenheit zu kontrollieren und sie trotzdem stĂ€ndig betreten zu können. Erst der Erste Rostocker Erbvertrag vom 21. September 1573, in dem den LandesfĂŒrsten die Erbherrschaft ĂŒber die Stadt fĂŒr Jahrhunderte garantiert wird, Rostock sich also auf lange Zeit bindet, und sie außerdem als höchste Richter anerkannt werden, beendet den Konflikt. Die BĂŒrger schleifen im folgenden FrĂŒhjahr die Festung. Von 1575 bis 1577 erfolgt dann der Wiederaufbau der Mauer, sowie des Lagebuschturms und des Steintors im Stil der niederlĂ€ndischen Renaissance. Die Inschrift sit intra te concordia et publica felicitas, die noch heute auf dem Tor zu lesen ist, bezieht sich direkt auf den Konflikt mit dem Herzog.

Rostock im DreißigjĂ€hrigen Krieg

Rostock zur Zeit des 30jÀhrigen Krieges
Rostock zur Zeit des 30jÀhrigen Krieges
Wallenstein
Wallenstein

WĂ€hrend des DreißigjĂ€hrigen Krieges (1618-1648), der das endgĂŒltige Ende der Hanse herbeifĂŒhrt, leidet Rostock stark unter den stĂ€ndig wechselnden Besetzungen und PlĂŒnderungen. Nachdem die Schweden ab 1623 am Alten Strom in WarnemĂŒnde, zu der Zeit noch der Abfluss der Warnow in die Ostsee, Zoll erhebt und so der Handel im Hafen fĂŒr Jahrzehnte unterdrĂŒckt wird, kommt es ab 1624 zur Auffestung der Stadt, wie auch auf der Karte zu sehen ist. Jedoch wird sie 1627 von Truppen des Kaisers besetzt, von denen sie sich aber Ende des Jahres wieder loskauft. 1628 erhĂ€lt Wallenstein von Kaiser Ferdinand II. nach der Absetzung der beiden Herzöge im Januar als Kriegsentschedigung die herzögliche WĂŒrde ĂŒber das Herzogtum Mecklenburg und das Bistum Schwerin , sowie den Titel â€șGeneral des Baltischen und ozeanischen Meeresâ€č. Im selben Jahr lĂ€sst er im eigenen Interesse eine Befestigungsanlage errichten, um darauf die Eroberung Pommerns zu unternehmen, was wĂ€hrend der viermonatigen Belagerung Stralsunds allerdings scheitert. Seine Herrschaft endet 1631, nachdem die Truppen des Kaisers vor den Schweden kapitulieren und die â€șSchwedenzeitâ€č beginnt.

Erst Ende des DreißigjĂ€hrigen Krieges, 1648, ziehen sich die Schweden auch aus WarnemĂŒnde zurĂŒck, beziehen aber weiterhin den â€șSchwedenzollâ€č. SpĂ€testens mit dem Brand am 11. August 1677, der ein Drittel der Stadt vernichtet, also etwa 700 HĂ€user, gerĂ€t Rostock völlig in die politische und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit. Auch die Einwohnerzahl sinkt so bis 1677 von noch 1594 14.800 auf 5.000.

Neuzeit

Rostock 1910
Rostock 1910

Erst das 19. Jahrhundert bringt mit der unfassenden Industrialisierung der Stadt einen neuen Reichtum, was sich in vielen GebĂ€uden und Anlagen dieser Zeit deutlich zeigt. Um 1830 beginnen die Rostocker, auch außerhalb der Stadtmauergrenzen zu bauen. Villen- und Arbeiterviertel entstehen. 1832 werden Teile der Befestigung abgerissen, die unnötig geworden sind und eine Gartenanlage wird am Steintor angelegt. 1852 wird der erste deutsche Schraubendampfer fertiggestellt und 1870 erhĂ€lt die UniversitĂ€t ihr heutiges HauptgebĂ€ude. Gegen Ende des Jahrhunderts, 1891, wird die â€șNeptun Schiffswerft und Maschinenfabrik AGâ€č als der erste industrielle Großbetrieb Mecklenburgs gegrĂŒndet. Hat die Stadt 1890 noch um die 44.000 Einwohner, sind es 1939 ĂŒber 121.000. Das Zwanzigste Jahrhundert bring dann schließlich fĂŒr Rostock die wahrscheinlich offensichtlichsten VerĂ€nderungen. Mit den Flugzeugwerken von Ernst Heinkel wird Rostock endgĂŒltig zur modernen Industriestadt. Ab 1933 werden sie erweitert, neue ProduktionsstĂ€tten in Stadtteil Marienehe entstehen und Rostock wird zu einem Schwerpunkt der RĂŒstungsindustrie des Dritten Reiches ausgebaut. Was nicht nur zur Folge hat, dass Zwangsarbeiter von Heinkel beschĂ€ftigt werden, sondern auch, dass die Stadt zu einem wichtigen Angriffsziel der Alliierten im Zweiten Weltkrieg wird. 1942 bombardiert die Royal Air Force frĂŒhzeitig die Werke der Firmen Heinkel und Arado . Eine U-Boot Werft und zwei Flugzeugfabriken können so zerschlagen werden. Bomben zerstören Rostock und WarnemĂŒnde dabei zu 40 Prozent.

Rostock nach den Weltkriegen

Am 1. Mai 1945 wird in Rostock der Zweite Weltkrieg durch die Rote Armee beendet. Es erfolgt der Wiederaufbau der zerstörten Stadt, wĂ€hrend dem aber vieles nicht gerettet werden kann, manches nicht gerettet werden will. Von 1952 bis zur deutschen Wiedervereinigung ist Rostock Bezirksstadt des nördlichsten Bezirkes der DDR . In dieser Zeit wĂ€chst die Stadt weiter auf ĂŒber 250.000 Einwohner. Große Plattenbausiedlungen entstehen in den neuen Randgebieten. Erst mit der Deutschen Wiedervereinigung erlebt die Stadt einen leichten BevölkerungsrĂŒckgang. Als historischer Tiefpunkt dieser Zeit kann der August 1992 gesehen werden, als es im Stadtteil Lichtenhagen zu auslĂ€nderfeindlichen Übergriffen (Pogrom von Rostock-Lichtenhagen) kam, welche das Bild der Stadt noch Jahre danach prĂ€gten. Eine Antwort Rostocks darauf war vor allem die Initiative â€șBunt statt Braunâ€č. Trotz allem aber sind die Ereignisse aus diesen Tagen und vor allem die Rolle der Politik, durch die der Konflikt vermutlich erst eskalierte, noch immer nicht vollstĂ€ndig aufgeklĂ€rt. Bunt war ebenfalls die Internationale Gartenbauausstellung (IGA), die Rostock 2003 ausrichtete. Im selben Jahr wurde der Warnowtunnel eröffnet. Die gemeinsame Bewerbung mit Leipzig um die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012 aber scheiterte bei der internationalen Vorauswahl durch das IOC am 18. Mai 2004.

Wichtige Chronisten

  • 12. Jh. Slavenchronik des Priesters Helmold von Bosan
  • 12. Jh. Slavenchronik des Abtes Arnold von LĂŒbeck
  • 1185-1200 Gesta Danorum des Saxo Grammaticus
  • 1254-1273 Das Ă€lteste Rostocker Stadtbuch - in fĂŒnf Fragmenten
  • 1529-1583 Rostocker Chronik des Dietrich vam Lohe :
  • 1584-1625 Rostocker Chronik des Vicke Schorler

Eingemeindungen

Entwicklungsstufen
Entwicklungsstufen

Nach der GrĂŒndung der Stadt und der Vereinigung der Stadtteile erwirbt Rostock im 13. Jahrhundert die große Rostocker Heide sowie einige nahegelegenen Dörfer (Bartelsdorf, Bentwisch, Brodersdorf, Kassebohm, Kessin, Rövershagen, Riekdahl, Stuthof, Willershagen und Gragetopshof). Die meisten dieser Orte wurde jedoch spĂ€ter wieder als eigenstĂ€ndige Gemeinden gefĂŒhrt und erst im 20. Jahrhundert wieder dem Stadtgebiet Rostocks angeschlossen (vergleiche Tabelle). Im 14. Jahrhundert erwirbt die Stadt das Dorf WarnemĂŒnde und hĂ€lt so den Zugang zum Meer. Bis in das 20. Jahrhundert hinein ist WarnemĂŒnde eine Rostocker Exklave . Ein geschlossenes Stadtbild besteht erst ab 1934. Man kann somit 3 Stufen der Stadtentwicklung festhalten: Die erste im 13. und 14. Jahrhundert, die zweite nach der Industrialisierung, also seit der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts und die dritte nach dem 2. Weltkrieg (siehe Grafik). Im Einzelnen wurden folgende Gemeinden beziehungsweise Gemarkungen in die Stadt Rostock eingegliedert:

Jahr Orte
25. MĂ€rz 1252 Rostocker Heide
1323 WarnemĂŒnde
1. Januar 1913 Dierkow
14. Juli 1919 Barnstorf, Bartelsdorf , Bramow , Dalwitzhof , Damerow, Kassebohm , Riekdahl
9. Dezember 1924 Hinrichshagen, Markgrafenheide , Meyers Hausstelle , Schnaterman , TorfbrĂŒcke , Waldhaus , Wiethagen
1. April 1930 Kloster zum Heiligen Kreuz
8. MĂ€rz 1934 Diedrichshagen, Gehlsdorf , Groß Klein, LĂŒtten Klein, Marienehe , Schmarl , Schutow
1. Juli 1950 Biestow , Evershagen , Krummendorf , Peez , Petersdorf, Stuthof , Toitenwinkel
1. Januar 1960 Hinrichsdorf , Nienhagen
10. September 1978 JĂŒrgeshof

Politischen Planungen nach wird die kreisfreie Stadt in einem neu zu grĂŒndenden â€șLandkreis Mittleres Mecklenburgâ€č mit der Kreisstadt Rostock aufgehen.

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahl der Stadt Rostock ĂŒberschritt um das Jahr 1935 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1989 erreichte die Bevölkerungszahl mit etwa 254.000 ihren historischen Höchststand. Seit der Wende in der DDR verlor die Stadt wegen der hohen Arbeitslosigkeit und des GeburtenrĂŒckgangs fast 60.000 Menschen. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag 2003 bei 43,5 Jahren.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um SchĂ€tzungen, danach um VolkszĂ€hlungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter [1] beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bevölkerung", ab 1925 auf die Wohnbevölkerung und seit 1966 auf die "Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1380 11.000
1522 10.400
1566 9.500
1594 14.800
1677 5.000
1773 9.000
1793 10.829
1806 12.756
1818 15.000
1830 18.005
1. Dezember 1840a</small> 19.744
3. Dezember 1849a</small> 22.652
3. Dezember 1861a</small> 26.400
3. Dezember 1864a</small> 27.400
3. Dezember 1867a</small> 28.800
Jahr Einwohner
1. Dezember 1871a</small> 30.980
1. Dezember 1875a</small> 34.127
1. Dezember 1880a</small> 36.967
1. Dezember 1885a</small> 39.356
1. Dezember 1890a</small> 44.409
2. Dezember 1895a</small> 49.912
1. Dezember 1900a</small> 54.713
1. Dezember 1905a</small> 60.790
1. Dezember 1910a</small> 65.383
1. Dezember 1916a</small> 59.584
5. Dezember 1917a</small> 58.678
8. Oktober 1919a</small> 67.953
16. Juni 1925a</small> 77.669
16. Juni 1933a</small> 90.150
17. Mai 1939a</small> 121.315
Jahr Einwohner
1. Dezember 1945a</small> 93.305
29. Oktober 1946a</small> 114.869
31. August 1950a</small> 133.109
31. Dezember 1955 150.004
31. Dezember 1960 158.630
31. Dezember 1964a</small> 179.372
1. Januar 1971a</small> 198.636
31. Dezember 1975 213.475
31. Dezember 1981a</small> 236.011
31. Dezember 1985 244.444
31. Dezember 1988 253.990
31. Dezember 1990 248.088
31. Dezember 1995 227.535
31. Dezember 2000 200.506
30. September 2005 [2] 198.528
a. VolkszÀhlungsergebnis

Religionen

St. Petri
St. Petri

Waren die Wenden noch Heiden, die sich gegen die gewaltsame Christianisierung wehrten, wurde der Katholizismus spĂ€testens mit Pribislaw in Mecklenburg und somit auch der Region um Rostock eingefĂŒhrt. Allerdings ist die Rostocker Geschichte durchaus auch durch einen Konflikt mit der Kirche und vor allem dem Papst geprĂ€gt. So wurde die Stadt bereits 1531 reformiert und war somit ĂŒber Jahrhunderte protestantisch . Vorherrschend war dabei das lutherische Bekenntnis. Die Stadt hatte einen eigenen Superintendenten und ein eigenes geistliches Ministerium.

Heute gehören die protestantischen Kirchengemeinden der Stadt zu den Propsteien Rostock-Nord, Rostock-Ost und Rostock-SĂŒd innerhalb des Kirchenkreises Rostock der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs .

Die Rostocker Kirchengemeinden sind Biestow, Evershagen, Groß Klein Ufergemeinde, Heiligen Geist, Innenstadtgemeinde (mit den Kirchen St. Marien, St. Nikolai, St. Petri und St. Jakobi - UniversitĂ€tskirche), Luther St.-Andreas-Gemeinde, LĂŒtten Klein, Schmarl, SlĂŒter, St. Johannis, St. Michael, St. Thomas, Studentengemeinde, SĂŒdstadt, Toitenwinkel und WarnemĂŒnde.

Im 19. Jahrhundert zogen dann wieder Katholiken in die Stadt. Sie grĂŒndeten 1872 die erste Pfarrgemeinde seit der Reformation. Seit 1909 gibt es auch wieder erstmals eine katholische Kirche in Rostock, die Christuskirche. Die Gemeinde gehörte – wie ganz Mecklenburg – zunĂ€chst zum Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen , dessen Jurisdiktion dauernd mit dem Bischofsstuhle zu OsnabrĂŒck verbunden war. 1930 wurde das Gebiet offiziell Teil des Bistums OsnabrĂŒck (Dekanat Mecklenburg). 1941 wurde das Dekanat Mecklenburg in einen westlichen, einen mittleren und einen östlichen Konferenzbezirk aufgeteilt. Durch die Grenzziehung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es immer schwieriger fĂŒr den OsnabrĂŒcker Bischof, seine AmtsgeschĂ€fte in Mecklenburg wahrzunehmen. So entstand 1946 das Bischöfliche Kommissariat Schwerin, aus dem 1973 das Bischöfliche Amt Schwerin mit einem Weihbischof als „residierenden Bischof“ hervorging. Dieses ging nach GrĂŒndung des Erzbistums Hamburg 1995 in dieses neue Erzbistum ĂŒber. Die Pfarrgemeinden der Stadt Rostock gehören somit heute zum Dekanat Rostock des Erzbischöflichen Amtes Schwerin innerhalb des Erzbistums Hamburg.

Im Jahre 1971 wurde die Christuskirche gesprengt, da sie nie verwirklichten StÀdtebauplÀnen im Weg war.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Rostock auch noch Freikirchen , darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Baptisten , die Evangelisch-methodistische Kirche St. Michaelis ( Methodisten ), eine Gemeinde der Gemeinschaft der Siebenten-Tags- Adventisten und das Christliche Zentrum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden. Ferner gibt es die Landeskirchliche Gemeinschaft . DarĂŒber hinaus ist auch die Christengemeinschaft vertreten.

Heute gibt es auch wieder eine JĂŒdische Gemeinde in Rostock. Diese hat heute wieder 600 Mitglieder und ist seit kurzem auch in Besitz eines neuen Gemeindezentrums mit Synagoge . Betreut wird die Gemeinde durch den Landesrabbiner William Wolff.

Außerdem leben in Rostock einige hundert Muslime . Es gibt eine Moschee in der Erich-Schlesinger-Straße.

Vor allem durch die Zeit der Teilung Deutschlands geprÀgt ist Rostock heute, wenn nicht vorwiegend atheistisch, so doch areligiös, und praktizierende Christen befinden sich mit Juden und Moslems in der religiösen Minderheit.

MĂŒnzwesen

Rostocker MĂŒnze von 1612
Rostocker MĂŒnze von 1612

Wie die meisten anderen StĂ€dte im Mittelalter und in der frĂŒhen Neuzeit hatte auch Rostock ein eigenes MĂŒnzwesen . Meist bestanden die geprĂ€gten MĂŒnzen aus Kupfer oder Silber . GeprĂ€gt wurden vor allem Schillinge (bis zur ersten HĂ€lfte des 17.Jhd), Pfennige (ab der zweiten HĂ€lfte des 17. Jhd.) und sogar Taler (um die Mitte des 17. Jhd). Die letzte Rostocker MĂŒnze wurde 1864 geprĂ€gt. Die MĂŒnzmeister der Pfennige hießen u.a. Johann Heinrich Berg (MĂŒnzmeister von 1750 bis 1776), Franz Heinrich Brand (MĂŒnzmeister von 1776 bis ca. 1794) und Benjamin Steinhorst (MĂŒnzmeister von ca. 1848 bis 1859).

Politik

Stadtverwaltung und BĂŒrgermeister

An der Spitze der Stadt stand seit dem 13. Jahrhundert der Rat mit zunĂ€chst 10, spĂ€ter 24 Ratsherren. Den Vorsitz hatte der Proconsules beziehungsweise BĂŒrgermeister . Im 19. Jahrhundert gab es sogar 3 BĂŒrgermeister. Ab 1925 tragen die BĂŒrgermeister den Titel OberbĂŒrgermeister (Liste der Rostocker BĂŒrgermeister). Dieser wurde ĂŒber Jahrhunderte vom Rat der Stadt gewĂ€hlt. Seit 2002 wird er direkt vom Volk gewĂ€hlt.

Als Vertretung der BĂŒrger gibt es eine Stadtvertretung , die in Rostock die Bezeichnung BĂŒrgerschaft trĂ€gt (in anderen StĂ€dten heißt dieses Gremium auch Gemeinderat, Stadtverordnetenversammlung oder Rat der Stadt). Die Mitglieder der BĂŒrgerschaft werden von den BĂŒrgern der Stadt auf 5 Jahre gewĂ€hlt. Nach dem Wegfall der FĂŒnf-Prozent-HĂŒrde zur Kommunalwahl am 13. Juni 2004 wurden die MehrheitsverhĂ€ltnisse in der Rostocker BĂŒrgerschaft unĂŒbersichtlich. Die BĂŒrgerschaft besteht derzeit aus 53 Abgeordneten; die CDU und die PDS stellen jeweils 13, die SPD 11, BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen 6, die FDP und der Rostocker Bund jeweils 3 und sonstige 4 (darunter GRAUE und SAV). Vorsitzender ist der PrĂ€sident der BĂŒrgerschaft. Dieses zusĂ€tzliche reprĂ€sentative Amt in der Stadt wurde 1990 neben dem Amt des OberbĂŒrgermeisters durch das „Gesetz ĂŒber die Selbstverwaltung der Gemeinden und Landkreise in der DDR“ durch die damalige Volkskammer der DDR eingefĂŒhrt. Es wurde zunĂ€chst hauptamtlich wahrgenommen. Seit der Änderung der Kommunalverfassung 1994 wird es nur noch ehrenamtlich ausgefĂŒhrt. Der PrĂ€sident der BĂŒrgerschaft leitet die Sitzungen, bereitet diese vor und vertritt die BĂŒrgerschaft nach außen. Er reprĂ€sentiert zusammen mit dem OberbĂŒrgermeister die Stadt.

Zum OberbĂŒrgermeister der Hansestadt Rostock wurde am 27. Februar 2005 Roland Methling (parteilos) im ersten Wahlgang gewĂ€hlt.

Wappen, Flagge und Logo

Hauptartikel: Rostocker Flaggen

 Flagge Rostocks  SeitenverhÀltnis: 3:5
Bild:FIAV_100000.png Flagge Rostocks
SeitenverhÀltnis: 3:5
Logo der Stadt seit 1993
Logo der Stadt seit 1993

Das heutige Wappen ist bereits seit 1367 als Siegelstempel nachweisbar. In einem Schild ist oben ein auf blauem Grund schreitender goldener Greif mit aufgeworfenem Schweif und aufgeschlagener roter Zunge - das herrschaftliche Zeichen der Rostocker FĂŒrsten. Darunter Silber (bzw. Weiß) und Rot sind die Farben der Hanse. Die heutige Stadtflagge ist diesem Wappen nachempfunden. Der blaue Streifen nimmt dabei die hĂ€lfte der Flaggenhöhe ein. Der Greif ist zum Liek gewendet.

Im Laufe der Geschichte hat sich die Stadtflagge mehrmals verĂ€ndert. In der heutigen Form wurde sie zuletzt in der Hauptsatzung von 1991 vom Rat der Stadt festgelegt. Der Greif ist ein typisches Wappentier fĂŒr die wendische Region, mit Greifswald wurde selbst eine Stadt nach ihm benannt. Der Greif ist das Schutztier. Mit seinen Krallen hĂ€lt es Feinde fern. Das Wappen ist in Rostock nicht nur auf Flaggen, HĂ€usern und Haltestellen zu sehen, sondern auch auf Kanaldeckeln, GartenzĂ€unen, sowie an Schiffen und Restaurants.

StÀdtepartnerschaften

Rostock unterhÀlt StÀdtepartnerschaften mit folgenden StÀdten:

  • Stettin ( Polen ) seit 1957
  • Turku ( Finnland ) seit 1959
  • DĂŒnkirchen ( Frankreich ) seit 1960
  • Riga ( Lettland ) seit 1961
  • Antwerpen ( Belgien ) seit 1963
  • Århus ( DĂ€nemark ) seit 1964
  • Göteborg ( Schweden ) seit 1965
  • Bergen ( Norwegen ) seit 1965
  • Varna ( Bulgarien ) seit 1966
  • Rijeka ( Kroatien ) seit 1966
  • Bremen ( Deutschland ) seit 1987
  • Dalian ( Volksrepublik China ) seit 1988
  • Raleigh/North Carolina ( USA ) seit 2001

Wirtschaft und Infrastruktur

   
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Bis auf ÖPNV! Mehr zum Hafen, den Bahnhöfen, den Medien! Öffentliche Einrichtungen, sowie Bildung und Forschung ausformulieren.
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Steinkohlekraftwerk
Steinkohlekraftwerk
Rostocker Straßenbahn am Neuen Markt
Rostocker Straßenbahn am Neuen Markt
S-Bahn-ZĂŒge
S-Bahn-ZĂŒge

In der Hansestadt, sowie der nÀchsten Umgebung angesiedelt sind abgesehen von vielen kleineren Unternehmen, die UniversitÀt Rostock, Werftindustrie, Reedereien, Biotechnologie, Nahrungsmittelindustrie und Softwareunternehmen.

Verkehr

Hafen

Rostock hat nach LĂŒbeck den zweitgrĂ¶ĂŸten deutschen Ostseehafen. Dieser ist Verkehrsknotenpunkt fĂŒr den FĂ€hrverkehr nach Nordeuropa ( DĂ€nemark , Schweden , Finnland und Lettland ).

ÖPNV

Die Infrastruktur Rostocks ist fĂŒr eine Stadt mit etwa 200.000 Einwohnern beachtlich. Der Öffentliche Personennahverkehr ( ÖPNV ) wird unter anderem durch die S-Bahn Rostock sowie durch Straßenbahnen und Busse der Rostocker Straßenbahn AG ( RSAG ) bedient. Rostock hat 6 Straßenbahnlinien, 22 Buslinien und 2 Nachtbuslinien. Das Straßenbahnnetz Rostocks wird seit dem Bestehen erweitert. In den letzten Jahren wurde fast jedes Jahr eine Straßenbahnnetzerweiterung gefeiert. Zur Zeit hat die RSAG ein 3-Stufen-Projekt, das bis 2007 eine VerkĂŒrzung der Fahrtzeit in der Innenstadt bewirken soll. Seit der IGA in Rostock, als der Hauptbahnhof deutlich ausgebaut worden ist, wird die Straßenbahn durch einen Tunnel unter den Hauptbahnhof geleitet und damit auch in Richtung SĂŒden. Zur Zeit kann man in Rostock auf beiden Warnowseiten mit den Straßenbahnen fahren. Wegen des moorigen Gebietes im Norden Rostocks liegen nördlich noch keine Schienen. Die mit der Straßenbahn unerreichbaren Ziele bedienen die Buslinien. Das nĂ€chste Vorhaben ist ein Projekt der RSAG mit der DB Regio AG, bis womöglich 2010 ein Stadtbahnsystem zu realisieren, welches durch eine VerknĂŒpfung der Straßenbahn-, Regionalbahn- und S-Bahn-Strecken Rostock und sein Umland verbindet. Hat der OberbĂŒrgermeister gegenwĂ€rtig noch finanzielle Bedenken, hĂ€lt die RSAG doch an dem Projekt fest.

Eisenbahn

Wichtigster Bahnhof der Stadt ist Rostock Hauptbahnhof . Daneben befinden sich noch der Bahnhof WarnemĂŒnde und weitere S-Bahnhöfe auf Rostocks Stadtgebiet. Im Fernverkehr ist Rostock mit Hamburg, Berlin und RĂŒgen verbunden. Ins direkte Umland bestehen Regionalstrecken.

Straßen

2003 wurde hier mit dem Warnowtunnel der erste privat finanzierte und mautpflichtige Tunnel Deutschlands eröffnet, welcher die Warnow in Höhe Schmarl unterquert. Die Autobahnen A 19, A 20 und die Bundesstraßen B 103, B 105 und B 110 umrahmen Rostock zusĂ€tzlich.

Flugverkehr

Etwa 30 km sĂŒdöstlich befindet sich der Flughafen Rostock-Laage.

AnsÀssige Unternehmen

Die traditionellen Industrien des Schiffbaus und der Fischverarbeitung Rostocks verloren nach der Wiedervereinigung stark an Bedeutung, zahlreiche BeschĂ€ftigte verloren ihre Arbeit. Allerdings haben sich in Rostock Maschinenfabriken, Werften (Schiffswerft Neptun, Aker Warnowwerft ) und weitere Industriebetriebe (Nordex, Liebherr) erhalten. Von ĂŒberregionaler Bedeutung sind unter anderem die ortsansĂ€ssigen Unternehmen Scandlines (FĂ€hrbetrieb) und die Deutsche Seerederei Rostock (DSR).

Heute gewinnt der Dienstleistungssektor in der Stadt zunehmend an Bedeutung. Besonders Callcenter (Telegate, Sixt, Bertelsmann und diverse kleinere Unternehmen) siedeln sich hier wegen der hochdeutschen Sprache und dem guten Angebot an ArbeitskrÀften an.

GrĂ¶ĂŸter Arbeitgeber der Stadt heute ist die Rostocker UniversitĂ€t, grĂ¶ĂŸter Arbeitgeber im Tourismusbereich ist die Kreuzfahrtreederei AIDA Cruises mit ihrer AIDA Flotte.

Medien

GebĂ€ude der Ostsee-Zeitung (auf dem Platz des frĂŒheren Stadttheaters)
GebĂ€ude der Ostsee-Zeitung (auf dem Platz des frĂŒheren Stadttheaters)
In Rostock erscheinen als Tageszeitung die Ostsee-Zeitung (OZ) sowie die Norddeutsche Neueste Nachrichten (NNN).

Des Weiteren gibt es zwei lokale Fernsehsender: tv.rostock (Privatsender mit Videotext) und 'rok-tv' (Rostocker Offener Kanal), ein BĂŒrgerfersehsender.

Im Sommer 2005 ging Radio Lohro , ein nichtkommerzielles Stadtradio fĂŒr die Region Rostock, auf Sendung. Ebenfalls aus der Hansestadt sendet der landesweite Sender Ostseewelle . Der öffentlich-rechtliche NDR unterhĂ€lt in Rostock ein Regionalstudio.

Öffentliche Einrichtungen

Rostock ist Sitz folgender Institutionen und Einrichtungen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts

  • Oberlandesgericht Rostock
  • Landgericht Rostock
  • Amtsgericht Rostock
  • Landesarbeitsgericht Mecklenburg-Vorpommern
  • Arbeitsgericht Rostock
  • Bundesamt fĂŒr Seeschifffahrt und Hydrographie (einer der beiden Sitze dieses Amtes; der weitere gleichberechtigte Sitz befindet sich in Hamburg)
  • Max Planck Institut fĂŒr demografische Forschung
  • Marineamt , StĂŒtzpunkt Hohe DĂŒne und Schnellbootflottille der Deutschen Marine
  • Bundespolizeiamt Rostock
  • Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
  • IHK Rostock
  • Kreiswehrersatzamt Rostock
  • Oberfinanzdirektion des Bundes
  • Filiale der Bundesbank , Landeszentralbank Rostock
  • Bundesanstalt Technisches Hilfswerk , Ortsverband Rostock

Bildung und Forschung

HauptgebÀude der UniversitÀt
HauptgebÀude der UniversitÀt
Große Stadtschule
Große Stadtschule
  • UniversitĂ€t Rostock: Die UniversitĂ€t Rostock (gegr. 1419) gehört nach der UniversitĂ€t von St. Andrews (Schottland) (1413) zu den Ă€ltesten UniversitĂ€ten Nordeuropas, und nach Heidelberg (1386), Köln (1388), Erfurt (1392) und Leipzig (1409) zu den Ă€ltesten deutschen UniversitĂ€ten [3] . Die GrĂŒndungsfakultĂ€ten sind die juristische, die philosophische und die medizinische FakultĂ€t, Theologie gehörte noch nicht dazu. Diese wurde erst im Jahre 1432 gestiftet und vervollstĂ€ndigte so die UniversitĂ€t. Nach kurzer Zeit erhielt Sie den Beinamen "Leuchte des Nordens". Die einzelnen FakultĂ€ten und Institutionen sind in den letzten Jahren auf vier Standorte konzentriert worden. Nachdem 1950 auf Betreiben der SED-Regierung die Juristische FakultĂ€t geschlossen worden war, konnte sie im Herbst 1989 neu eröffnet werden. Mittlerweile besteht die Hochschule aus neun FakultĂ€ten: Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t, Informations- und Elektrotechnische FakultĂ€t, Juristische FakultĂ€t, Medizinische FakultĂ€t, Mathematik-Naturwissenschaftliche FakultĂ€t, Maschinenbau- Schiffstechnische FakultĂ€t, Philosophische FakultĂ€t, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche FakultĂ€t sowie die Theologische FakultĂ€t. Die UniversitĂ€t Rostock ist mit ca. 14500 Studenten (WS 2005) die grĂ¶ĂŸte Hochschule Mecklenburg-Vorpommerns.
  • Hochschule fĂŒr Musik und Theater Rostock : Diese erst 1994 gegrĂŒndete Hochschule ist eine der jĂŒngsten ihrer Art in ganz Deutschland. Sie fĂŒhlt sich stark mit entsprechenden Einrichtungen in Wilna , Riga und Tallinn verbunden und kooperiert auch mit den Hochschulen in Krakau , Danzig und Posen .
  • Hochschule Wismar mit dem Fachbereich Seefahrt, der 1992 aus der UniversitĂ€t Rostock ausgegliedert und der Fachhochschule angeschlossen wurde
  • Max-Planck-Institut fĂŒr Demographie
  • Fraunhofer-Institut fĂŒr Graphische Datenverarbeitung
  • Fraunhofer Anwendungszentrum Großstrukturen in der Produktionstechnik

In Rostock gibt es ferner das komplette Angebot an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen.

Kultur, Sport und SehenswĂŒrdigkeiten

Sehenswert ist vor allem die Rostocker Innenstadt sowie der Stadtteil WarnemĂŒnde.

Theater

Der Àlteste deutsche Theaterzettel (von 1520)
Der Àlteste deutsche Theaterzettel (von 1520)
Stadttheater von 1786-1880
Stadttheater von 1786-1880
Rostocker Theater zur Lichtwoche 1928, zerstört 1942
Rostocker Theater zur Lichtwoche 1928, zerstört 1942

Die Theaterkultur der Stadt reicht weit in die Vergangenheit. Der nachweislich Ă€lteste gedruckte Theaterzettel Deutschlands von 1520 stammt aus Rostock. Dabei waren es bis in das 19. Jahrhundert hinein vornehmlich wandernde Schauspielergruppen die sich der Rostocker BĂŒrger annahmen. Die Spielorte wechselten, vom mittelalterlichen Marktplatz ĂŒber das "Ballhaus" im 17. zum "Comödienhaus" im 18. Jahrhundert, ehe 1786 das alte Stadttheater entstand, welches durch einen Brand 1880 zerstört wurde. Es konnte jedoch schon 1895 ein grĂ¶ĂŸeres, schöneres Theater eingeweiht werden. Aber auch diesem GebĂ€ude war kein langes Leben beschieden, es wurde 1942 zerbombt. Seither mĂŒssen sich die Rostocker mit einem zum Theater umgebauten Provisorium begnĂŒgen.

Die Rostocker Theatergeschichte hat von Persönlichkeiten wie Conrad Ekhof , Schönemann, Hagen oder Perten gelebt, die Rostock zu seinem kulturellen Höhepunkt im ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts fĂŒhrten und zum "Bayreuth des Nordens" machten, da besonders die AuffĂŒhrung von Wagner -Opern gepflegt worden war. Trotz wachsendem finanziellen und politischen Druck ist das Theater noch mit einem kompletten Tanztheater-, Musiktheater- und Schauspielensemble ausgestattet, die im Großen Haus (Doberaner Straße 134/135), im Theater im Stadthafen(Warnowufer 65) und in der Kleinen Komödie WarnemĂŒnde (Rostocker Str. 8) ihr Können darbieten. Integraler Bestandteil des Volkstheaters ist darĂŒber hinaus die Norddeutsche Philharmonie Rostock. Das A-Orchester ist der grĂ¶ĂŸte Klangkörper des Landes Mecklenburg-Vorpommern. RegelmĂ€ĂŸige finden Konzerte nicht nur im Großen Haus, sondern auch im Barocksaal und der Nikolaikirche statt.

Neben dem stĂ€dtischen Volkstheater bereichert auch die 1991 gegrĂŒndete freie Compagnie de ComĂ©die in der BĂŒhne 602 (Warnowufer 55) die Rostocker Theaterlandschaft mit Musical, Schauspiel, Komödie, Konzerten und MĂ€rchen. In jeder Spielzeit stellt das kleine Team, das durch die Hansestadt Rostock, das Ministerium fĂŒr Bildung, Wissenschaft und Kultur MV, das Arbeitsamt Rostock und das Sozialministerium MV gefördert wird, dabei bis zu 7 Neuproduktionen auf die Beine.

DarĂŒber hinaus verstĂ€rken seit fast 90 Jahren die Niederdeutsche BĂŒhne Rostock, die in der BĂŒhne 602 oder im Theater im Stadthafen auftritt, mit regelmĂ€ĂŸig zwei Premieren pro Spielzeit und das jĂŒdische Theater "Mechaje" seit 1997/1998 das Rostocker Kulturprogramm.

Bei dem Theaterzettel von 1520 handelt es sich um eine AnkĂŒndigung fĂŒr das Fest zu Ehren der Medelidinge Marie , welches in Rostock immer an dem Sonntag nach dem 15. Juli (im Jahre 1520 war es demnach der 22. Juli) gefeiert wurde. Um die AnkĂŒndigung besser lesen zu können, hier eine Reinschrift:

Dorch Gunst/ Vorloff/ un fulbort beyde geystliker und werltliker desser Stat Rostock overicheit wert men hyr (wil God) up dessen tokomenden Sondach/ alse den dach der Medelidinge marie/ to der ere gades eyn schone innich unde merklick spyl anrichten/ van deme State der werld/ unde söven older der minsche/ de dorch mede invöringe Söven artikel des lidedes Christi/ up de.un.dageryde wys sende.Dek.un.der yunkfrovwen Marien dröffnisse/ und sust dorch mennichfoldighe heylsame lere unde fruchtbare under wisinge ane yenige schimplyke lichtferdicheyt van der werldr to dem deste gades gerogen/ un gÀtz bekeert werden Myt ans hengendem beslvte schoner antögynge eyner figuren der ewygen frölicheyt/ allen deenren und urherwelden gades gelover Wem sodans to seende belevet/ mach sick an den middelmarket vögen/ dar wert men halffweghe twelven anhevende. Alle to der ere gades

Museen

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Schiffahrtsmuseum
Schiffahrtsmuseum
  • Dokumentations- und GedenkstĂ€tte des Bundesbeauftragten fĂŒr die Stasi-UnterdrĂŒckung
  • Heimatmuseum WarnemĂŒnde
  • Kulturhistorisches Museum (Kloster zum Heiligen Kreuz und Kröpeliner Tor)
  • Kunsthalle Rostock
  • Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum auf dem Traditionsschiff Rostock-Schmarl (Schiffbaugeschichte und maritime Spezialthemen)
  • depot12 - verkehrsgeschichtliche Ausstellung der RSAG und der Rostocker Nahverkehrsfreunde

Bauwerke

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Kloster zum Heiligen Kreuz
Kloster zum Heiligen Kreuz
Kuhtor
Kuhtor
  • Gotisches Rathaus (13. und 14. Jh.) mit Fassade aus barocker Zeit (1727)
  • Hausbaumhaus (spĂ€tgotisches Kaufmannshaus)
  • Standesamt und Stadtarchiv
  • StĂ€ndehaus , neugotisch (Sitz des Oberlandesgerichtes)
  • Kirchen
    • Gotische Marienkirche (13. Jh.), das Wahrzeichen der Stadt
    • FrĂŒhgotische Nikolaikirche (13. Jh.)
    • St. Petri-Kirche am alten Markt
    • UniversitĂ€tskirche (Kloster zum Heiligen Kreuz)
    • Heilig Geist Kirche in der Kröpeliner Tor Vorstadt
    • Evangelische Kirche WarnemĂŒnde
  • Kröpeliner Tor
  • Kuhtor (Heute Sitz des Literaturhauses Rostock )
  • Leuchtturm WarnemĂŒnde (Wahrzeichen des Stadtteils und Seebads)
  • Mönchentor
  • Neuer Markt
  • Steintor, neben der Marienkirche ein weiteres Wahrzeichen der Stadt
  • UniversitĂ€ts-HauptgebĂ€ude am UniversitĂ€tsplatz
  • alte SpeichergebĂ€ude in der östlichen Altstadt
    • Wittespeicher
  • Fernmeldeturm Rostock-Stadtweide (Höhe: 133 Meter, fĂŒr die Öffentlichkeit nicht zugĂ€nglich)

Verlorene Bauwerke

Vor allem verlor Rostock wichtige historische Bauten durch die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg. 40 Prozent des Wohnraumes gingen verloren. Aber auch nach dem Krieg wurde keine RĂŒcksicht auf die historische Bausubstanz genommen. Die Jakobikirche , 1942 schwer getroffen, wurde 1959 endgĂŒltig abgerissen. Heute erinnert ein Park an den Ort, an dem sie gestanden hat. In den Boden gelassene Markierungen zeigen unter anderem die Stelle der alten Portale. Auch im Zweiten Weltkrieg von Bomben getroffen wurde das Petritor und die Petrikirche am 27. April 1942. WĂ€hrend diese Kirche erhalten blieb und ihr nach der Wiedervereinigung 1994 ein neuer Turmhelm aufgesetzt wurde, wurden das Petritor und Teile der Stadtmauer am 27. Mai 1960 vollstĂ€ndig abgerissen. Ein Verein bemĂŒht sich heute, die Mittel bereitzustellen, um das Tor wieder aufzubauen. Aber auch das alte Rostocker Stadttheater beim Steintor, lediglich teilzerstört im Krieg, wurde abgerissen. An dessen Stelle kam ein funktionales GebĂ€ude, als Sitz von Ostseedruck und Ostsee-Zeitung (damals noch Parteiorgan der SED, heute Teil des Springer -Verlags). 1971 wurde dann auch die neugotische, katholische Christuskirche auf dem Schröderplatz abgerissen. Jedoch nicht, wie hĂ€ufig behauptet wird, um einer neuen Verkehrsgestaltung zu weichen, sondern wegen eines Vorhabens Walter Ulbrichts , an ihrer Stelle, wie schon in anderen StĂ€dten der DDR , Rostock ein großes Wahrzeichen zu errichten. Diese BauplĂ€ne sind jedoch nie verwirklicht worden. Des Weiteren wurden nach dem Krieg die neogotische Anbauten am Kröpeliner Tor, die um 1840 errichtet wurden, obgleich unbeschĂ€digt, abgerissen. Aber auch frĂŒher schon gingen einige Bauwerke und Teile verloren. 1566 war es ein politischer Streit mit Herzog Johann Albrecht I. , der zu einem Abriss des Steintors und der Stadtmauer bis zum Kuhtor fĂŒhrte. Aus den Steinen ließ er sich eine Befestigung vor der Stadt bauen. 1575-77 allerdings wurde nach der Einigung das Tor, jetzt im niederlĂ€ndischen Renaissancestil, sowie die Mauer aus den Steinen der geschliffenen Festung wieder aufgebaut. 1677 war es ein großer Brand, der ein Drittel der Stadt vernichte. Aber auch StĂŒrme trugen zu einer Vernichtung von wichtigem Baugut bei, wie 1718, als vor allem die historische gotische Ratslaube am Rathaus zusammenbricht. Zu sehen ist sie noch auf der Vicke-Schorler -Rolle. Ersetzt wurde sie dann spĂ€ter durch einen einfachen barocken Vorbau des 18. Jahrhunderts, der die alte gotische Schauwand aus dem 13. Jahrhundert fast vollstĂ€ndig bedeckt.

Die Rostocker Sieben

Die Zahl Sieben spielte im Rostocker Stadtbild eine große Rolle. Es gibt sieben Wahrzeichen der Stadt, die Rostocker Kennewohrn:

niederdeutsch

Söben Toern to Sint Marien Kark,
Söben Straten bi den groten Mark,
Söben Doern, so da gaen to Lande,
Söben KopmannsbrĂŒggen bi dem Strande,
Söben Toern, so up dat Rathus stan,
Söben Klocken, so dakliken slan,
Söben Linnenböm up den Rosengoern:
Dat syn de Rostocker Kennewohrn.

hochdeutsch

Sieben TĂŒren der St. Marien Kirche,
Sieben Straßen bei dem großen Markt,
Sieben Tore, in das Land fĂŒhren,
Sieben KaufmannsbrĂŒcken bei dem Strand,
Sieben TĂŒrme, die auf dem Rathaus stehen,
Sieben Glocken [der 7 Kirchen], die zugleich schlagen,
Sieben LindenbÀume im Rosengarten:
Das sind die Rostocker Wahrzeichen.

1596 ist dieses Gedicht das erste Mal in der Chronik des Peter Lindeberg erschienen und wurde seit dem in verschiedenen Fassungen, selbst von John Brinckman , ĂŒberliefert. Obwohl heute mit Ausnahme der sieben TĂŒrme auf dem Rathaus keines der Kennewohrn mehr vollstĂ€ndig erhalten ist, muss davon ausgegangen werden, dass das Gedicht mit einem großen Maß dichterischer Freiheit entstanden ist. So waren es zum Beispiel zwölf KaufmannsbrĂŒcken am Strande und acht Straßen, die vom Markt fĂŒhrten.

Veranstaltungen

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Hanse-Sail 2005
Hanse-Sail 2005
  • April: Kurzfilmfestival FiSh (Festival im Stadthafen)
  • April und Okrober: Rostocker Kulturwoche
  • Mai/Juni (an Pfingsten): Rostocker Pfingstmarkt
  • Juni: Ostseejazz Festival
  • Juli: Rostocker Sommer (Musik, Folklore und Literatur)
  • Juli: WarnemĂŒnder Woche
  • Juli: Christopher Street Day , die grĂ¶ĂŸte Schwulen- und Lesbenparade Mecklenburg-Vorpommerns
  • August: Hanse Sail, jĂ€hrlicher Höhepunkt aller Veranstaltungen
  • September: Boulevardfest und das Rostocker Hanffest
  • November/Dezember: der grĂ¶ĂŸte Weihnachtsmarkt in Norddeutschland
  • zweimal jĂ€hrlich: Prosanova (LesebĂŒhne)

Sonstige SehenswĂŒrdigkeiten

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  • Botanischer Garten
  • Lange Straße
  • MessegelĂ€nde und -park ( IGA -Park)
  • Rostocker Heide
  • Zoologischer Garten
  • Brunnen der Lebensfreude am UniversitĂ€tsplatz

In WarnemĂŒnde:

  • Am Strom
  • Leuchtturm
  • Teepott
  • Westmole

Sport

   
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Vor allem ausfĂŒhrlichere Informationen zu Hansa, Piranhas, Wassersport, Leichtathletik ...
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Der langjĂ€hrig in der Bundesliga spielende Fußball-Club FC Hansa Rostock gehört – bildlich gesprochen – zu den sportlichen LeuchttĂŒrmen des Landes. In der Saison 2004/2005 stieg der FC Hansa Rostock jedoch in die 2. Liga ab. Weiterhin zĂ€hlt der Handball -Club HC Empor Rostock (1982 Europameister fĂŒr Vereinsmannschaften) zu den traditionsreichen Handballvereinen in Deutschland. Ein Zuschauermagnet sind auch die Begegnungen der " Piranhas " des Rostocker Eishockey Clubs.

Neben den klassischen Sportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik, Judo, Ringen, Schwimmen, Wasserspringen etc. bietet sich Rostock wegen seiner exponierten Lage auch sehr fĂŒr Segeln und andere Wassersportarten an. Rostock gilt als das beste Segelrevier der deutschen OstseekĂŒste.

Persönlichkeiten

Persönlichkeiten, die in Rostock wirkten und lebten:

  • Walter Hallstein , Jurist, Politiker
  • Ernst Heinkel, Ingenieur
  • August Horch , Ingenieur
  • Uwe Johnson , Schriftsteller
  • Marita Koch , Sportlerin
  • Theodor Korselt , Jurist
  • Edvard Munch , KĂŒnstler
  • Rainer Ortleb , Mathematiker, Politiker
  • Fritz Reuter , Schriftsteller
  • Moritz Schlick , Philosoph
  • Wolfgang Schnur , Jurist, Politiker
  • Ulrich von Hutten, Schriftsteller
  • Hans von Ohain , Ingenieur
  • Jan Ullrich , Sportler

Siehe auch

Literatur

  • Eisenack, Thomas & Prignitz, Horst: Rostock. Bilder einer Hansestadt. Rostock 1995.
  • Grambow, JĂŒrgen (Hrsg.): Die Rostocker Sieben und andere MerkwĂŒrdigkeiten. Rostock 1993.
  • Hamer, Detlef & Lehmann, Joachim: Rostock – so wie es war. DĂŒsseldorf 1992.
  • 575 Jahre UniversitĂ€t Rostock. Hrsg. v. Rektor der UniversitĂ€t. Rostock 1994.
    • Siehe auch: weitere Literatur zu Rostock

Weblinks

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Endnoten

  1. Vgl.: Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern ↑ 
  2. Vgl.: "Bevölkerungsentwicklung der Kreise in Mecklenburg-Vorpommern (Faktoren der Bevölkerungsentwicklung) 1.1. bis 30.9.2005 (vorlĂ€ufige Ergebnisse)" ↑ 
  3. Vgl.: Leisering, Walter (Hrsg.): Putzger Historischer Weltatlas, 101. Auflage, Berlin 1990, S. 54. ↑ 

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