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Letzte Änderung für Artikel Bad Bederkesa: 01.01.2006 23:16

Bad Bederkesa

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Wappen Karte

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Deutschlandkarte, Position von Bad Bederkesa hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Cuxhaven
Fläche : 43,17 km²
Einwohner : 5.207 (31. Dezember 2002)
Bevölkerungsdichte : 121 Einwohner je km²
H√∂he : 36 m √ľ. NN
Postleitzahl : 27624
Vorwahl : 04745
Geografische Lage :
Koordinaten: 53¬į 37‚Ä≤ n. Br., 08¬į 50‚Ä≤ √∂. L.
53¬į 37‚Ä≤ n. Br., 08¬į 50‚Ä≤ √∂. L.
Kfz-Kennzeichen : CUX
Gemeindeschl√ľssel : 03 3 52 003
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Markt 8
27624 Bad Bederkesa
Website: www.bad-bederkesa.de
E-Mail-Adresse: info@bad-bederkesa.de
Politik
B√ľrgermeister : Theodor Ennen ( CDU )

Bad Bederkesa, Luftkurort und Moorheilbad, ( plattdeutsch Beers) ist der zentrale Ort ( Flecken ) der Samtgemeinde Bederkesa im n√∂rdlichen Niedersachsen (Landkreis Cuxhaven). Zu den Sehensw√ľrdigkeiten z√§hlen die Burg Bederkesa (siehe auch: Geschichte Hadelns ), der Bederkesaer Roland , der Bederkesaer See, der Hadelner Kanal und Bederkesaer Kanal , welcher die Elbe und √ľber die Geeste die Weser miteinander verbindet, der Kurpark, die Windm√ľhle von 1881, die Moortherme ‚ÄěAqua Vitales‚Äú. Besonderheiten sind mehrere kleine W√§lder , die Teil des Fleckens sind (‚ÄěBegraben Holz‚Äú, ‚ÄěBrunnenholz‚Äú, ‚ÄěHolzurburg‚Äú, ‚ÄěSpitzackerholz‚Äú und ‚ÄěZechholz‚Äú), sowie die vielen den Ort durchziehenden Heckenwege . Ausserdem gibt es ein Nieders√§chsisches Internatsgymnasium .

Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte

Der Ort Bederkesa wird in Urkunden meist in Verbindung mit einem Rittergeschlecht gleichen Namens genannt, das bereits im hoben Mittelalter im M√ľndungsgebiet der Elbe und Weser besondere Bedeutung erlangte.

Jahrtausendwende

Die Herren von Bederkesa wurden schon um die Jahrtausendwende als Dienstmannen der Erzbisch√∂fe von Hamburg - Bremen eingesetzt. Vielleicht lag ihr Stammsitz am Nordufer des Bederkesaer Sees, in Holzurburg, wo es noch heute einen mit W√§llen und Gr√§ben ums√§umten, ger√§umigen Platz gibt, dessen urspr√ľngliche Bedeutung man nicht kennt.

11. Jahrhundert

Ihre erste Erw√§hnung finden die Herren von Bederkesa in einer erzbisch√∂flichen Urkunde. 1159 erschien Marcward de Bederkesa als Zeuge unter einer von Erzbischof Hartwig I. (1148 - 1168) ausgestellten Urkunde. F√ľnf Herren von Bederkesa geh√∂rten im 13. Jahrhundert zu den Domherren von Bremen, Erich von Bederkesa war Archidiakon von R√ľstringen, und Rudolf von Bederkesa war sogar Dekan des bremischen Domkapitels.

12. Jahrhundert

13. Jahrhundert

Im 13. Jahrhundert gr√ľndeten die Herren von Bederkesa die hiesige Kirche und statteten sie mit reichen Pfr√ľnden aus. Ein Knappe , Gevehard von Bederkesa, schenkte der Kirche damals aus Verehrung eine Roggenernte im nahen Fl√∂geln.

Zweifellos hat der Flecken Bederkesa im Anschluss an die stattliche Burg und die Pfarrkirche bereits im Mittelalter eine gr√∂√üere Stra√üensiedlung gebildet, stellt also von der Anlage her eine andere Siedlungsform dar, als die vielen Haufend√∂rfer der Geest. Insofern spiegelt die Bezeichnung "Flecken" den stadt√§hnlichen Charakter des Ortes wider, indem schon recht fr√ľh neben der Landwirtschaft fast jedes Handwerk vertreten war.

14. Jahrhundert

15. Jahrhundert

Im 15. Jahrhundert wurde es still um das einstmals verbreitete Geschlecht der Ritter von Bederkesa. Fast der ganze Besitz befand sich nun in fremden Händen oder war verschuldet. Die Stadt Bremen war ab 1421 Besitzer von Amt und Burg. Mit Arndt von Bederkesa starb das Geschlecht 1499 aus. Die Burg bildete einen Mittelpunkt, um den sich mannigfaltiges Leben sammelte, das sein Eigendasein selbständig weiterentwickeln konnte.

16. Jahrhundert

Ort und Amt Bederkesa bl√ľhten im 16. Jahrhundert wirtschaftlich auf. Bremen gew√§hrte den B√ľrgern mancherlei Rechte: Sie durften Bier brauen und Schnaps brennen und im ganzen Amt und in anderen Gebieten verkaufen. Handel und Gewerbe nahmen einen besonderen Aufschwung. Es durfte Markt abgehalten werden und jedes Handwerk konnte im Ort ans√§ssig sein.

Bis zum Ende des 16. Jahrhundert setzte der Rat der Stadt Bremen bremische B√ľrger gegen eine Pachtsumme als Amtm√§nner in Bederkesa ein. Danach √ľbernahm die Stadt die Herrschaft in eigener Regie. Als Zeichen der Gerichtshoheit lie√ü Bremen 1602 den Roland im Burghof errichten.

Es gelang dem Rat der Stadt Bremen im Drei√üigj√§hrigen Krieg sogar, Flecken und Amt Bederkesa mehr als andere Gebiete im Erzbistum Bremen vor Pl√ľnderungen und Brandschatzungen zu bewahren.

Im Westf√§lischen Frieden (1648) wurde das bisherige Erzbistum Bremen der Krone Schwedens zugesprochen. Bremen jedoch verweigerte die Abtretung seiner Landesgebiete, so holte sich die Gro√ümacht Schweden 1654 mit Gewalt, was sie als ihr Eigentum betrachtete. Darunter war auch das Amt Bederkesa. Das Amt Bederkesa kam 1661 mit seinen Eink√ľnften gegen eine Summe von 40.000 Reichstalern in den Pfandbesitz des General Feldmarschalls Graf Hans-Christoph von K√∂nigsmarck. Die Burg war in den nachfolgenden Jahren Wohnsitz von K√∂nigsmarcks Frau und Enkelinnen, wozu auch die ber√ľhmte Aurora z√§hlte.

17. Jahrhundert

18. Jahrhundert

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts verlor Schweden unter Karl d. 12. im Nordischen Krieg seine europ√§ische Gro√ümachtstellung. Das Kurf√ľrstentum Hannover erwarb 1720 f√ľr eine Summe von 1.090.000 Reichstalern die Herzogt√ľmer Bremen und Verden von Schweden. Erst nach langen Verhandlungen wurden 1735 auch die Rechte der Familie von K√∂nigsmarck am Amte Bederkesa gegen Erstattung der Pfandsumme von Kurhannover eingel√∂st. Die Einwohnerzahlen wiesen in der ungef√§hr 150 Jahre dauernden hannoverschen Epoche nur geringf√ľgige Schwankungen auf und bewegten sich zwischen 1000 und 1300.

Nach den Hannoveranern kamen die Preu√üen, diese verlegten den Amtssitz nach Lehe, und damit wurde es ruhig im Flecken. Eine markante Pers√∂nlichkeit war Hauptmann B√∂se, der Sohn eines Bremer Zuckerfabrikanten. Er hatte mit einer eigenen Einheit gegen Napoleon gek√§mpft, nun nahm er hier im Brunnenholz seinen Wohnsitz. Er wurde Wohlt√§ter f√ľr den Ort und das Sietland , das unter dem Meeresspiegel lag und dessen Bewohner stetige √úberflutungen zu erleiden hatten.

19. Jahrhundert

Durch seine Initiative wurde der Hadelner Kanal gebaut. 1876 erhielt Bederkesa ein königliches Lehrerseminar am Brunnenholz und 1896 eine Eisenbahnverbindung in die Stadt Bremerhaven.

20. Jahrhundert

Das Seminar wurde 1927 Internatsgymnasium und erfreut sich großer Beliebtheit. Bederkesa wurde Luftkurort , Moorheilbad und trägt seit 1996 die Bezeichnung Bad.

Quelle: www.Bad-Bederkesa.de (mit freundlicher Genehmigung der Samtgemeinde Bederkesa)

Museen

Museum Burg Bederkesa

Museum f√ľr Arch√§ologie und Kulturgeschichte

Museumsbahn

Historische Bahnlinie von Bederkesa bis Bremerhaven

Museum des Handwerks

Das Museum wurde im Sommer 1998 er√∂ffnet, die Tr√§gerschaft √ľbernam die 14 Innungen mit 22 Handwerksberufen umfassende Kreishandwerkerschaft Bremerhaven Weserm√ľnde. Das Museum bietet einen Einblick in die verschiedenen Handwerksberufe und deren Geschichte, so sind unter anderem Gegenst√§nde der Zimmerm√§nner, Seilmacher, Schriftsetzer und Drucker, Fischer, Satzer, Uhrmacher und vieles mehr zu sehen. An angek√ľndigeten Aktionstagen werden die verschiedenen Berufe vorgef√ľhrt.

Heimatmuseum "Jan Christopher Hus"

in Flögeln; historische, handwerkliche und kulturelle Gerätschaften des Leben in der Vergangenheit

Burg Bederkesa

Roland vor der Burg Bederkesa
Roland vor der Burg Bederkesa

Zur Geschichte der Burg Bederkesa

  • 12. Jh. Anfang des Burgenbaues am damaligen Randbereich des Bederkesaer Sees.
  • um 1400 letzter Bau einer Temburg (‚Äě Motte ") auf dem aufgesch√ľtteten Burgberg.
  • 1421 Burg und Herrschaft Bederkesa in bremischem Besitz.
  • 1460 Bau des S√ľdfl√ľgels (Bauinschrift heute √ľber dem Haupteingang).
  • 1536 Bau des Nordfl√ľgels.
  • 1579 Errichtung des Mittelbaues.
  • 1602 Aufstellung des Rolandes auf einem gekuppelten Brunnen.
  • 1604 Ver√∂ffentlichung des Kupferstiches von Wilhelm Dilieh.
  • 1612 Bau des Treppenturmes.
  • 1654 Einnahme der Burg durch den schwedischen Feldmarschall Hans Christopher von K√∂nigsmarck.
  • 1735 Burg und Amt Bederkesa im Besitz von Kurhannover.
  • um 1745 Abbruch des Turmes und weiterer Geb√§udeteile. Fachwerkanbau.
  • 1881 Verkauf der Burg in Privatbesitz, Nutzung u. a. als Gastwirtschaft und Hotel.
  • 1975/77 Ankauf der verfallenden Burg durch den Landkreis Weserm√ľnde.
  • 1977-83 Restaurierung und Wiederaufbau durch den Landkreis Cuxhaven.

Sehenswert

Das Moorbad
Die Windm√ľhle
Holzurburger Wallanlagen
Steinbackofen

Firmen

Camping-Park Bederkesa mit √ľber 500 Stellpl√§tzen

Bauwerke

Naturdenkmäler

Persönlichkeiten

Der "Bösehof" in Bederkesa, den sich Hauptmann Böse 1825 als Ruhesitz zugelegt hatte, dient heute als Hotel.
Der "Bösehof" in Bederkesa, den sich Hauptmann Böse 1825 als Ruhesitz zugelegt hatte, dient heute als Hotel.
  • Hauptmann B√∂se

Geschichte von Hadeln und Wursten

Sagen und Legenden

  • Der Name von Bederkesa

Quelle:
‚ÄěHake Betken siene Duven‚Äú Das Sagenbuch von Elb- und Weserm√ľndung
ISBN 3-931771-16-4 von den Männern vom Morgenstern

Weblinks


Informationen aus der Umgebung

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Romantik Hotel B√∂sehof 27624 Bad Bederkesa http://www.boesehof.de  04745 / 948 - 0
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