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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Ruppin: 03.02.2006 00:07

Landkreis Ruppin

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Das Kreisgebiet 1905
Das Kreisgebiet 1905

Der Landkreis Ruppin ist ein ehemaliger Landkreis in Brandenburg und bestand als preu├čisch-deutscher Landkreis in der Zeit zwischen 1818 und 1952 .

Der Landkreis Ruppin umfasste am 1. Januar 1945 :

Heute geh├Ârt der Gro├čteil des ehemalige Kreisgebietes zum Landkreis Ostprignitz-Ruppin, ein kleiner Teil (F├╝rstenberg und Gransee) jedoch zum benachbarten Landkreis Oberhavel.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

K├Ânigreich Preu├čen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preu├čischen Staat nach dem Wiener Kongress bestand 1818 der Kreis Ruppin im Regierungsbezirk Potsdam in der preu├čischen Provinz Brandenburg, seit 1939 ÔÇ×Mark BrandenburgÔÇť. Das Landratsamt war in Neu Ruppin.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/ Gro├čdeutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 geh├Ârte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Ruppin entsprechend der Entwicklung im ├╝brigen Preu├čen eine Gebietsreform statt, bei der nahezu alle bisher selbstst├Ąndigen Gutsbezirke aufgel├Âst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Am 1. April 1937 wurde der Gutsbezirk Gro├č Menow aus dem Kreis Ruppin in den mecklenburgischen Kreis Stargard eingegliedert.

Zum 1. Oktober 1938 traten Teile der Gemeinde Herzberg (Mark) aus dem Kreis Ruppin zum Kreis Osthavelland.

Zum 1. Januar 1939 f├╝hrte der Kreis Ruppin entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Am 1. April 1939 wurden noch Teile der Gemeinde Wallitz aus dem Landkreis Ruppin in den Landkreis Ostprignitz eingegliedert.

Im Fr├╝hjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.

Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik

Der ├Âstliche Zipfel des Kreises Ostprignitz und Zechlin fielen durch Beschlu├č des Pr├Ąsidiums der Provinzialverwaltung Mark Brandenburg vom 7. September 1946 an den Kreis Ruppin.

Mit dem Gesetz ├╝ber ├änderung von Grenzen der L├Ąnder vom 28. Juni 1950, der Verordnung zur Durchf├╝hrung des Gesetzes ├╝ber ├änderung von Grenzen der L├Ąnder vom 13. Juli 1950 und dem Regierungsbeschlu├č Nr. 269/50 fielen f├╝nf Gemeinden und die Stadt F├╝rstenberg vom mecklenburgischen Kreis Neustrelitz an den Kreis Ruppin. Im Jahr 1952 wurde aus Teilen des Kreises der Kreis Gransee gebildet.

Kommunalverfassung bis 1945

Die Kreis Ruppin gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und ÔÇô bis zu deren nahezu vollst├Ąndigen Aufl├Âsung ÔÇô in selbstst├Ąndige Gutsbezirke.

Mit Einf├╝hrung des preu├čischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f├╝r alle preu├čischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Alt Ruppin, Gransee, Lindow (Mark), Neuruppin, Neustadt (Dosse), Rheinsberg (Mark) und Wusterhausen (Dosse) f├╝hrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einf├╝hrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f├╝r die Provinzen Ost- und Westpreu├čen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M├Ąrz 1881 .

Ortsnamen

Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden bis heute beibehalten. Kleinere Ver├Ąnderungen im Schriftbild ergaben sich in den 1930er Jahren:

  • Alt L├╝dersdorf: Altl├╝dersdorf,
  • Lindow: Lindow (Mark),
  • Neu Ruppin: Neuruppin,
  • Rheinsberg: Rheinsberg (Mark),
  • Wusterhausen a./Dosse: Wusterhausen (Dosse).

Pers├Ânlichkeiten

  • General der Infanterie und letzter Alterspr├Ąsident des Reichstags Karl Litzmann , geboren 1850 und gestorben 1936 in Neu Globsow.

Weblinks

Wikipedia

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