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Letzte Änderung für Artikel Rheinsberg: 11.02.2006 18:08

Rheinsberg

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Wappen Karte
Rheinsberger Wappen Deutschlandkarte, Position von Rheinsberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis : Ostprignitz-Ruppin
Geografische Lage :
Koordinaten: 53¬į 06' N, 12¬į 53' O
53¬į 06' N, 12¬į 53' O
H√∂he : 56 m √ľ. NN
Fläche : 324,82 km²
Einwohner : 9.066 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 28 Einwohner je km²
Postleitzahl : 16831
Vorwahl : 033931
Kfz-Kennzeichen : OPR
Gemeindeschl√ľssel : 12068352
Stadtgliederung: 17 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Seestraße 21, 16831 Rheinsberg
Website: www.rheinsberg.de
B√ľrgermeister : Manfred Richter

Rheinsberg ist eine Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg am Rhin. Mit einer Fläche, die etwa der Bremens oder Dresdens entspricht, gehört Rheinsberg zu den nach Fläche größten Gemeinden Deutschlands.

Ber√ľhmt wurde Rheinsberg durch das Buch "Rheinsberg: Ein Bilderbuch f√ľr Verliebte" von Kurt Tucholsky und durch die Erw√§hnung in den "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" von Theodor Fontane .

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Stadtgliederung

  • Rheinsberg
  • Basdorf
  • Braunsberg
  • Dierberg
  • Dorf Zechlin
  • Flecken Zechlin
  • Gro√üzerlang
  • Heinrichsdorf
    • Heinrichsfelde
  • Kagar
  • Kleinzerlang
  • Linow
  • Luhme
  • Prebelow
  • Schwanow
  • Wallitz
  • Zechlinerh√ľtte
  • Zechow
  • Z√ľhlen

Geschichte

Die Gegend um Rheinsberg wird schon seit Urzeiten besiedelt. Siedlungsreste wurden auf der Insel Remus im Rheinsberger See gefunden. Rheinsberg ist untrennbar mit dem Schloss und den Herrschergeschlecht der Hohenzollern verbunden.
Das Rheinsberger Schloss
Das Rheinsberger Schloss
Seit den Erwerb Rheinsbergs durch den preu√üischen K√∂nig Friedrich Wilhelm I. (Preu√üen) wurde das Schloss von einem Renaissancebau (von 1566) zur Residenz seines Sohnes Friedrich ausgebaut. Sie gilt als Musterbau des friderizianischen Rokokos von ( G.W. von Knobelsdorff ). So diente das Schloss und der Park als Vorlage f√ľr Potsdam-Sanssouci.

Durch den Um- und Ausbau des Schlosses entwickelte sich Rheinsberg immer mehr zu einer kleinen barocken Residenzstadt. 1740 brannte die Stadt nieder und wurde nach den Pl√§nen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wiederaufgebaut. Im Jahr 1762 wurde eine Steingut manufaktur gegr√ľndet, die bald zu den Gr√∂√üten in Preu√üen geh√∂rte.

Nachdem Friedrich II. König wurde, trat er das Anwesen an seinen Bruder Heinrich ab, der das Schloss bis zu seinem Tode (1802) bewohnte und weiter erweitern und umbauen ließ.

Seit dem Jahr 1968 ist Rheinsberg staatlich anerkannter Erholungsort und hofft bald Kurstadt zu werden.

Politik

Stadtrat

Der Rat der Stadt Rheinsberg besteht aus 26 Ratsfrauen und Ratsherren, und dem hauptamtlichen B√ľrgermeister.

  • CDU 7 Sitze
  • SPD 6 Sitze
  • WgD/FR/FDP 6 Sitze
  • AdG/BBR 4 Sitze
  • PDS 2 Sitze
  • √∂dp 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003 )

Städtepartnerschaften

Rheinsberg unterh√§lt Partnerschaften mit folgenden St√§dten :

  • Ascheberg, Nordrhein-Westfalen (seit 1991)
  • Fangasso , Mali (seit 1994)
  • Huber Heights , USA (seit 1995)
  • Mariefred , Schweden (seit 1994)
  • Toftlund , D√§nemark (seit 1995)

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Museen

Denkmal des Kronprinzen Friedrich vor dem Schloss Rheinsberg
Denkmal des Kronprinzen Friedrich vor dem Schloss Rheinsberg
Grab des Prinzen Heinrich im Schlosspark von Rheinsberg
Grab des Prinzen Heinrich im Schlosspark von Rheinsberg
  • Schloss Rheinsberg: 1734 - 1739 umgebaut von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff , von 1736-1740 Wohnsitz von Kronprinz Friedrich (dem sp√§teren K√∂nig Friedrich II. von Preu√üen ) sowie dessen Bruder Heinrich Prinz von Preu√üen ( 1726 - 1802 ).

In der DDR Diabetiker -Klinik, jetzt Museum und Kurt Tucholsky - Literaturmuseum . Im ehemaligen Kavalierhaus ist seit 1991 die Bundes- und Landesmusikakademie untergebracht, die das Schlosstheater betreibt.

Bauwerke

  • Kernkraftwerk Rheinsberg , das 1990 abgeschaltet wurde und seit 1995 r√ľckgebaut wird.
  • Alfred Wegener -Gedenkst√§tte ( Polarforschung ) in Zechlinerh√ľtte, 5 km n√∂rdlich von Rheinsberg.
  • Postmeilens√§ule aus dem 18. Jhd.
  • Ev. St. Laurentiuskirche aus dem 13. Jhd. mit Renaissance-Ausstattung.
  • Wartturm aus dem 18. Jhd.; erbaut zur Zeit Prinz Heinrichs

Stadtschreiber von Rheinsberg

Die Stadt vergibt ein f√ľnfmonatiges Stipendium in H√∂he von 6.000 Euro verbunden mit einer Unterkunft in der Rheinsberger Stadtschreiberwohnung.

Preistr√§ger bisher waren: Giwi Margwelaschwili , Barbara K√∂hler (1995); Bert Papenfu√ü , Wolfgang Hilbig (1996); Judith Kuckart , Rajvinder Singh (1997); Peter Brasch , Inka Bach , (1998); Annett Gr√∂schner , Stefan Tontic (1999); Thilo K√∂hler , Thomas Hartwig (2000); Katja Lange-M√ľller , J√ľrgen Israel (2001); Michael Wildenhain , Christina Mansfeld (2002); Eberhard H√§fner , Gerhard Falkner (2003); Martin Hoffmann, Brigitte Struzyk (2004); Thorsten Becker , Uwe Kolbe (2005)

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

  • Rheinsberger Keramik , seit 1762 ununterbrochen in Betrieb
  • Tourismus: Naherholungsgebiet im Einzugsbereich von Berlin

Siehe auch: Radwege in Brandenburg,

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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Wikipedia

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