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Letzte Änderung für Artikel Potsdam: 19.02.2006 23:41

Potsdam

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Wappen Karte
Wappen der kreisfreien Stadt Potsdam Lage der kreisfreien Stadt Potsdam in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 187,28 km²
Einwohner : 146.500 (31. Mai 2005)
Bevölkerungsdichte : 782 Einwohner/km²
H√∂he : 35 m √ľ. NN
Postleitzahl : 14401-14482 (alt: 15xx)
Vorwahl : 0331
Geografische Lage :
Koordinaten: 52¬į 24' N, 13¬į 4' O
52¬į 24' N, 13¬į 4' O
Kfz-Kennzeichen : P
Gemeindeschl√ľssel : 12 0 54 000
Stadtgliederung: 6 Wohngebiete
und 9 Ortsteile mit
je einem Ortsbeirat
Adresse der
Stadtverwaltung:
Friedrich-Ebert-Str. 79/81
14469 Potsdam
Website: www.potsdam.de
E-Mail-Adresse: information@potsdam.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Jann Jakobs ( SPD )

Potsdam ist die Landeshauptstadt und einwohnerstärkste Stadt des Bundeslandes Brandenburg sowie Kreisfreie Stadt.Im Nordosten grenzt sie unmittelbar an die Bundeshauptstadt Berlin (Entfernung zur Berliner Innenstadt etwa 26 km) und gehört zur Europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg.

Potsdam gilt als attraktives Reiseziel f√ľr Touristen aus aller Welt. Sein historisches Verm√§chtnis als Residenzstadt Preu√üens mit den einzigartigen Schl√∂sser- und Parkanlagen von Potsdam-Sanssouci wurde 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen. Potsdam-Babelsberg ist eines der f√ľhrenden Zentren der Film-und Fernsehproduktion in Europa. Das Filmstudio Babelsberg verf√ľgt √ľber gr√∂√üte Kapazit√§ten, die modernsten Ausstattungen seiner Art in Deutschland und entwickelt sich zunehmnend als Produktionsst√§tte f√ľr internationale Filmprojekte.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Potsdamer Stadtkanal
Potsdamer Stadtkanal

Potsdam liegt s√ľdwestlich von Berlin am Mittellauf der Havel, in einer eiszeitlich gepr√§gten Wald-Seen-Landschaft, die durch den Wechsel von breiten Talniederungen und Mor√§nenh√ľgeln , wie dem die Stadt s√ľdlich flankierenden Saarmunder Endmor√§nenbogen charakterisiert ist. Die Havel flie√üt am Strandbad Babelsberg bei 29,4 m √ľber Normalnull . Der Teltowkanal und die Nuthe m√ľnden im Stadtgebiet in die Havel.

Klimadiagramm Potsdam
Klimadiagramm Potsdam

Weitere Gewässer sind Griebnitzsee, Templiner See, Vorderkappe , Hinterkappe , Neustädter Havelbucht , Tiefer See , Jungfernsee, Lehnitzsee, Krampnitzsee , Weißer See, Sacrow-Paretzer-Kanal , Teltowkanal, Glienicker Laake, Heiliger See, Groß Glienicker See , Sacrower See, Fahrlander See, Wublitz, Großer Zernsee , Schlänitzsee , Schäfersee , Aradosee, Teufelssee und Hirtenteich.

Die h√∂chste Erhebung im Stadtgebiet ist der Kleine Ravensberg mit 114,2 m √ľ. NN . Die tiefste Stelle ist der mittlere Wasserspiegel der Havelgew√§sser mit 29 m NN.

In der deutschen Kartografie und Geod√§sie ist das Potsdam Datum der Zentralpunkt f√ľr das Bessel-Ellipsoid des Gau√ü-Kr√ľger-Koordinatensystems .

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Potsdam. Sie werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten benannt:

Berlin sowie Kleinmachnow, Nuthetal, Michendorf, Schwielowsee und Werder (Havel) (alle Landkreis Potsdam-Mittelmark) sowie Ketzin, Wustermark und Dallgow-Döberitz (alle Landkreis Havelland).

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Potsdams besteht nach ¬ß 3 der Hauptsatzung aus den Wohngebieten Potsdam, Babelsberg, Bornim, Bornstedt, Drewitz, Nedlitz und Sacrow, die sich ihrerseits teilweise weiter untergliedern, sowie aus neun Ortsteilen im Sinne von ¬ß 54 der Gemeindeordnung f√ľr Brandenburg. Dabei handelt es sich um ehemals selbst√§ndige Gemeinden , die zum Gro√üteil erst am 26. Oktober 2003 in die Stadt Potsdam eingegliedert wurden und seither einen eigenen, von der Bev√∂lkerung gew√§hlten Ortsbeirat mit einem Ortsb√ľrgermeister als Vorsitzenden haben. Die Ortsbeir√§te haben je nach Einwohnerzahl des Ortsteil zwischen 3 und 9 Mitglieder. Sie sind zu wichtigen, den Ortsteil betreffenden Angelegenheiten zu h√∂ren.

Wohngebiete mit Untergliederungen Ortsteile mit Ortsbeiräten
  • Potsdam
    • Berliner Vorstadt
    • Brandenburger Vorstadt
    • Innenstadt
    • J√§gervorstadt
    • Kiewitt
    • Nauener Vorstadt
    • Nedlitz
    • Potsdam-West
    • Schlaatz
    • Teltower Vorstadt
    • Templiner Vorstadt
    • Waldstadt I
    • Waldstadt II
    • Wildpark
    • Zentrum Ost
  • Eiche
  • Fahrland
    • Kartzow
    • Krampnitz
  • Golm
  • Gro√ü Glienicke
  • Grube
    • Schl√§nitzsee
    • Nattwerder
  • Marquardt
  • Neu Fahrland
  • Satzkorn
  • Uetz-Paaren
    • Paaren
    • Uetz

Geschichte

Historische Karte von Potsdam (1888)
Historische Karte von Potsdam (1888)

Entwicklung der Stadt Potsdam

Im 7. Jahrhundert errichtete der slawische Stamm der Heveller gegen√ľber der Einm√ľndung der Nuthe eine Burganlage an der Havel. Die erste urkundliche Erw√§hnung erfolgte in einer Schenkungsurkunde von 993 ("Poztupimi").

Mittelalter

Mitte 12. Jahrhundert wurde am Havel√ľbergang, etwa 700 m von der slawischen Burg entfernt, eine deutsche Burg (steinerne Turmburg) erbaut, neben der sich eine kleine Dienstsiedlung entwickelte. Die slawische Burg blieb daneben als Siedlung erhalten. 1304 wurde Potsdam erstmals als Stedeken (‚ÄěSt√§dtlein‚Äú) und 1317 als Burg und St√§dtlein erw√§hnt. 1345 erhielt Potsdam das Stadtrecht und blieb lange Zeit ein unbedeutender kleiner st√§dtischer Marktflecken, f√ľr den noch 1573 nur 2000 Einwohner und 192 H√§user angegeben werden. Nach dem Drei√üigj√§hrigen Krieg (1618 ‚Äď 1648) lagen 1660 von den 198 H√§usern 119 w√ľst und es waren nur noch 700 Menschen in der Stadt.

Historische Postkarte mit Garnisonkirche, Stadtschloss und St. Nikolaikirche
Historische Postkarte mit Garnisonkirche, Stadtschloss und St. Nikolaikirche

Neuzeit

Mit dem kurm√§rkischen Landtag 1653, auf dem der Kurf√ľrst die Macht des Landadels einschr√§nkte, begann die absolutistische Zeit in Brandenburg.

Erst mit dem Ausbau des aus der Burg im 16. Jahrhundert entstandenen Stadtschlosses ab 1660 durch Kurf√ľrst Friedrich Wilhelm von Brandenburg entstand ein Entwicklungsschub. Das Stadtschloss, zun√§chst als Jagdschloss ausgebaut, wurde sp√§ter als Sommersitz der preu√üischen K√∂nigsfamilie genutzt. Die Stadt wurde ein wichtiger Garnisonsort des preu√üischen Heeres. Damit verbunden war auch die Ansiedlung verschiedener, f√ľr das Milit√§r wichtiger Handwerker. Das f√ľhrte zu einer starken Anwachsen der Einwohnerzahl (die Soldaten eingerechnet) und erforderte den Neubau neuer Wohnquartiere (Erste und Zweite Stadterweiterung). K√∂nig Friedrich II. (der Gro√üe) lie√ü ab 1745 au√üerhalb der damaligen Stadt das Schloss Sanssouci auf einem k√ľnstlichem Weinberg mit gro√üem Schlosspark und weiteren Bauten errichten. Im 19. Jahrhundert siedelten sich auch viele Regierungsbeamte in Potsdam an.

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus fand am 21. M√§rz 1933 der " Tag von Potsdam " statt, ein Staatsakt in der Potsdamer Garnisonkirche, bei dem der greise Reichspr√§sident Paul von Hindenburg dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler die Hand dr√ľckte. Dies wurde als symbolische Geste f√ľr ein B√ľndnis von Milit√§r ( Reichswehr ) und Nationalsozialismus verstanden.

Das Stadtzentrum von Potsdam wurde in der letzten Phase des Zweiten Weltkrieges am 14. April 1945 durch einen alliierten Bombenangriff schwer besch√§digt.Dabei hatte die Stadt so gar noch Gl√ľck. Die Leuchtmarkierung wurden nach S√ľdosten abgetrieben, woraufhin viele, worallem schwere Bomben und Luftminen, in die s√ľdlich des Hauptbahnhofs gelegenen Ravensberge fielen. Noch heute sind die Krater deutlich zu erkennen. Dennoch ging die Altstadt fast v√∂llig verloren, nur das Gebiet um den Neuen Markt, die Nikolaikirche und das Alte Rathaus sind bis heute erhalten geblieben.

Bereits kurz nach diesem Angriff wurde die Stadt von den Nationalsozialisten zur Festung erkl√§rt, denn die herannahenden Russen sollten die Nachschubweg nach Berlin, nicht erreichen. Die Eisenbahnbr√ľcke am Hauptbahnhof wurde geprengt, es wurden Barrikaden aufgebaut (aus zerst√∂rten Stra√üenbahnwagen) und die Nikolaikirche und Heilig-Geist-Kirche durch Beobachtungsposten besetzt. In den letzten Kriegstagen wurden diese T√ľrme durch die russische Artillerie beschossen. Der Turm der Heilig-Geist-Kirche brannte bis auf einen Stumpf nieder, die Nikolaikirche erhielt so schwere Sch√§den, das sie erst 36 sp√§ter wieder eingeweit werden konnte. Am 30. April 1945 wurde Potsdam schlie√ülich durch die Rote Armee eingenommen.

Im Schloss Cecilienhof , dem Wohnsitz des letzten deutschen Kronprinzen, fand vom 17. Juli bis 2. August 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegermächte USA ( Harry S. Truman ), Großbritannien (zunächst Winston Churchill , später Clement Richard Attlee ) und Sowjetunion ( Stalin ) statt, die mit dem Potsdamer Abkommen beendet wurde.

In der DDR wurde Potsdam zum Sitz des Bezirkes Potsdam. Mit (Wieder-)Gr√ľndung des Landes Brandenburg wurde die Stadt dessen Hauptstadt. Es existieren seither verschiedene Initiativen zur Rekonstruktion einiger zerst√∂rter Geb√§ude der Innenstadt, so beispielsweise der Garnisonkirche oder des Stadtschlosses. Ein architektonisch anspruchsvoller Neubau steht seit 1997 an Stelle der Heilig-Geist-Kirche in ihm befindet sich ein Altenpflegeheim.

2004 erh√§lt die Stadt die Goldmedaille beim Bundeswettbewerb Unsere Stadt bl√ľht auf u. qualifizierte sich f√ľr den internationalen Wettbewerb. Diesen gewann Potsdam 2005. Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2010 wurde Potdam nicht zugeteilt, sondern G√∂rlitz, obwohl die Stadtverordneten, allen voran der Oberb√ľrgermeister Jann Jakobs fest damit gerechnet hatten.

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet Potsdams war bis Ende des 19. Jahrhunderts recht klein. Durch das Anwachsen der Bebauung musste das Stadtgebiet mehrmals erweitert werden. Dies geschah in mehreren Abschnitten mit der Eingliederung von benachbarten Ritterg√ľtern beziehungsweise Teilen hiervon. Damit wuchs das Stadtgebiet von 893 ha im Jahre 1836 auf 1350 ha im Jahre 1905. 1928 wurde der Park von Sanssouci mit den Schl√∂ssern sowie ein gro√üer Teil der Insel Tornow sowie 6 Gutsbezirke mit Brauhaus- und Telegraphenberg eingegliedert. Danach betrug das Stadtgebiet 3.206 ha. Ab 1935 wurden dann benachbarte Gemeinden, darunter die Industriestadt Babelsberg , zum Teil zwangsweise eingegliedert, bis das Stadtgebiet im Oktober 2003 seine heutige Ausdehnung erreichte.

Im Einzelnen wurden eingemeindet:

  • 1. April 1926 Gutsbezirke Plantagenhaus (teilweise), Potsdam-Gut und Tornow aus dem Kreis Zauch-Belzig
  • 1. August 1935 : Bornim, Bornstedt, Eiche ¬Ļ und Nedlitz
  • 1. April 1939 : Babelsberg (Stadt unter diesem Namen seit 1938, vorher Nowawes, als Stadt gebildet ab 1924 aus Nowawes und Neuendorf sowie Gebietsteilen von Neubabelsberg und Klein-Glienicke), Golm ¬Ļ, Grube ¬Ļ, Schl√§nitzsee ¬Ļ, Nattwerder ¬Ļ, Fahrland ¬Ļ, Neu-Fahrland ¬Ļ, Sacrow, Geltow ¬Ļ, Wildpark-West ¬Ļ, Drewitz, Bergholz-Rehbr√ľcke ¬Ļ und Krampnitz ¬Ļ
  • 11. Juni 1950 : Wilhelmshorst ¬Ļ
  • Fr√ľhjahr ? 1993 : Eiche
  • 5. Dezember 1993 : Grube mit Schl√§nitzsee und Nattwerder
  • 26. Oktober 2003 : Fahrland mit Kartzow und Krampnitz, Golm , Gro√ü Glienicke, Marquardt, Neu Fahrland, Satzkorn und Uetz-Paaren

¬Ļ diese Orte wurden 1952 im Rahmen der Gebietsreform in der DDR noch einmal ausgegliedert, 1993 bzw. 2003 jedoch zum Gro√üteil wieder eingegliedert

Einwohnerentwicklung

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerzahl von Potsdam √ľberschritt 1939 durch die Eingemeindung der 29.229 Einwohner (1933) z√§hlenden Stadt Babelsberg und anderer Orte die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde. Seit der Wende in der DDR wuchs die Bev√∂lkerungszahl auf Grund zahlreicher Eingemeindungen und durch Zuzug, nach einem vor√ľbergehenden R√ľckgang, bis 2005 auf den historischen H√∂chststand von √ľber 146.000.

Die folgende √úbersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1833 handelt es sich meist um Sch√§tzungen, danach um Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. Die Angaben beziehen sich ab 1843 auf die "Ortsanwesende Bev√∂lkerung", ab 1925 auf die Wohnbev√∂lkerung und seit 1966 auf die "Bev√∂lkerung am Ort der Hauptwohnung". Vor 1843 wurde die Einwohnerzahl nach uneinheitlichen Erhebungsverfahren ermittelt.

Jahr Einwohner
1573 2.000
1618 1.400
1652 700
1686 1.000
1713 1.500
1730 5.640
1740 11.708
1790 18.257
1820 19.619
1830 23.930
3. Dezember 1855 ¬Ļ 32.400
3. Dezember 1861 ¬Ļ 34.870
3. Dezember 1864 ¬Ļ 42.200
3. Dezember 1867 ¬Ļ 42.900
1. Dezember 1871 ¬Ļ 43.800
Jahr Einwohner
1. Dezember 1875 ¬Ļ 45.003
1. Dezember 1880 ¬Ļ 48.447
1. Dezember 1885 ¬Ļ 50.877
1. Dezember 1890 ¬Ļ 54.125
2. Dezember 1895 ¬Ļ 58.500
1. Dezember 1900 ¬Ļ 59.796
1. Dezember 1905 ¬Ļ 61.414
1. Dezember 1910 ¬Ļ 62.243
1. Dezember 1916 ¬Ļ 49.151
5. Dezember 1917 ¬Ļ 47.657
8. Oktober 1919 ¬Ļ 58.397
16. Juni 1925 ¬Ļ 64.203
16. Juni 1933 ¬Ļ 73.676
17. Mai 1939 ¬Ļ 136.056
1. Dezember 1945 ¬Ļ 111.293
Jahr Einwohner
29. Oktober 1946 ¬Ļ 113.568
31. August 1950 ¬Ļ 118.180
31. Dezember 1955 117.571
31. Dezember 1960 115.004
31. Dezember 1964 ¬Ļ 110.083
1. Januar 1971 ¬Ļ 111.336
31. Dezember 1975 119.482
31. Dezember 1981 ¬Ļ 132.543
31. Dezember 1985 139.497
31. Dezember 1988 142.862
31. Dezember 1990 139.794
31. Dezember 1995 136.619
31. Dezember 2000 129.324
31. Mai 2005 146.500

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Religionen

Christentum

Die Stadt Potsdam geh√∂rte anfangs zur Propstei Spandau des Bistums Brandenburg. 1541 f√ľhrte der Kurf√ľrst von Brandenburg die Reformation ein. Danach teilte die Stadt die Geschicke des gesamten Landes Brandenburg und war √ľber Jahrhunderte eine √ľberwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch gab es auch reformierte Gemeindeglieder. Seit 1730 war Potsdam Sitz einer eigenen "Inspektion", die f√ľr die Stadt und das Amt Potsdam zust√§ndig war. Ab 1721 gab es neben der alten Potsdamer Pfarrkirche weitere neue Kirchen und Pfarrgemeinden. In jener Zeit kam es zu Streitigkeiten zwischen den Lutheranern und den Reformierten. Letztere hielten zun√§chst in der Schlosskirche ihre Gottesdienste ab, doch erhielten sie sp√§ter die Garnisons- und Heiliggeistkirche gemeinsam mit den Lutheranern. Ab 1723 gab es auch eine Franz√∂sisch-Reformierte Gemeinde, welche 1753 eine eigene Kirche erhielt. In der Neustadt entstand ab 1795 eine eigene Kirchengemeinde.

1817 wurden beide Konfessionen innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche ( Unierte Kirche ) vereinigt. Somit gehörten die protestantischen Gemeinden Potsdams zur "Evangelischen Kirche in Preußen" beziehungsweise deren Provinzialkirche Brandenburg, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Doch gab es auch Gegner dieser Union. So entstand auch in Potsdam eine alt-lutherische Gemeinde, die 1902 eine eigene Kirche (vorher bestand nur ein Bethaus) baute.

Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Brandenburgs Gr√ľndungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreu√üischen Union" und 1947 wurde sie eine selbst√§ndige Landeskirche ( Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg ) mit einem Bischof an der Spitze. 2004 fusionierte die Kirche mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz zur Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz . Die protestantischen Kirchengemeinden Potsdams geh√∂ren - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Potsdam innerhalb des Sprengels Neuruppin, dessen Sitz (Generalsuperintendentur) sich ebenfalls in Potsdam befindet.

Neben den landeskirchlichen Gemeinden gibt es auch mehrere Freikirchen in Potsdam. So gab es unter anderem bereits sehr fr√ľh eine Herrnhuter Br√ľdergemeine .

Da Potsdam Garnisonsstadt war, gab es auch katholische Soldaten in der Stadt, die ab 1722 in einer kleinen Fachwerkkirche ihre Gottesdienste abhielten. 1868 entstand am Bassinplatz eine katholische Kirche. Die katholischen Bist√ľmer im Norden Deutschlands waren w√§hrend der Reformation untergegangen, daher entwickelten sich erst im 18. Jahrhundert wieder katholische Kirchenstrukturen. So konnte zum Beispiel ab 1747 in Berlin die Kirche St. Hedwig (heute Bischofskirche des Erzbistums Berlin) erbaut und 1773 eingeweiht werden. Nach der S√§kularisation 1803 konnte sich der Katholizismus weiter ausbreiten und 1821 wurde im gesamten Deutschen Bund die katholische Kirche neu organisiert. Der Papst errichtete 1821 die "F√ľrstbisch√∂fliche Delegatur Berlin-Brandenburg-Pommern". An ihrer Spitze stand der Propst von Sankt Hedwig in Berlin als Breslauer Delegat (Erzbistum Breslau). Zu diesem Kirchengebilde geh√∂rten auch die Katholiken Potsdams, bis am 13. August 1930 das Bistum Berlin als Suffraganbistum von Breslau errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet der Kirchenprovinz Breslau getrennt. Daher wurde das Bistum Berlin exemt , das hei√üt, es unterstand direkt dem Papst. Im Zuge der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden auch die kirchlichen Strukturen den neuen Gegebenheiten angepasst. So wurde 1994 das Bistum Berlin zum Erzbistum erhoben. Ihm wurden die beiden Suffraganbist√ľmer Dresden-Mei√üen und G√∂rlitz zugeordnet. Die Pfarrgemeinden Potsdams geh√∂ren somit heute zum Dekanat Potsdam des Erzbistums Berlin.

Judentum

In Potsdam gibt es ebenfalls noch zwei j√ľdische Gemeinden . Eine geh√∂rt dem Zentralrat der Juden in Deutschland an. Sie wird von einem Rabbiner der Bewegung Chabad Lubawitsch betreut und hat heute ca. 350 Mitglieder. Die zweite Gemeinde ist vom Zentralrat v√∂llig unabh√§ngig und nennt sich 'Gemeinde gesetzestreuer Juden'. Au√üerdem ist Potsdam Sitz des liberalen Abraham-Geiger-Kollegs . Dies ist bisher das einzige Rabbinerseminar in Deutschland.

Atheismus

Etwa 80 Prozent der Bevölkerung gehören keiner Religion an.

Politik

An der Spitze der Stadt stand seit 1345 ein "Consul" beziehungsweise ab 1450 ein B√ľrgermeister . Einen Rat ist ab 1465 nachweisbar. Im 16. und 17. Jahrhundert hatte der Rat 4 bis 5 Mitglieder, darunter der B√ľrgermeister. Sp√§ter hatte der jeweilige Landesherr einen starken Einfluss auf die Stadtverwaltung. Ab 1722 gab es f√ľr die Altstadt und die Neustadt einen Magistrat . An der Spitze stand ein Stadtdirektor . 1809 wurde Potsdam eine kreisfreie Stadt mit einem Oberb√ľrgermeister an der Spitze sowie mit einer Stadtverordnetenversammlung als gew√§hltem Gremium.

In der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberb√ľrgermeister von der Partei ( NSDAP ) eingesetzt und die Stadtverordnetenversammlung aufgel√∂st. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" mit einem Oberb√ľrgermeister. Der Rat wurde vom Volk in einer Einheitsliste der Nationalen Front gew√§hlt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Stadtverordnetenversammlung wieder frei gew√§hlt. Sie ist das Hauptorgan der Stadtverwaltung, die zuletzt am 26. Oktober 2003 von den Potsdamer B√ľrgerinnen und B√ľrger f√ľr eine f√ľnfj√§hrige Amtszeit gew√§hlt wurde (n√§chste Kommunalwahl 2008). Die Bezeichnung des Vorsitzenden war von 1990 bis 1999 "Stadtpr√§sident", seither Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung.

Der wird ebenfalls direkt von den B√ľrgern gew√§hlt. Bei den letzten Oberb√ľrgermeister-Wahlen am 22. September 2002 konnte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erringen. Daher musste durch eine Stichwahl am 27. Oktober 2002 zwischen Jann Jakobs ( SPD ) und Hans-J√ľrgen Scharfenberg ( PDS ) das neue Stadtoberhaupt ermittelt werden. Dabei konnte sich Jann Jakobs mit einer knappen Mehrheit von 50,1 Prozent durchsetzen.

Oberb√ľrgermeister seit 1809

  • 1809 - 1821 : Jakob Brunner
  • 1821 - 1844 : Wilhelm St. Paul
  • 1844 - 1848 : Wilhelm Kr√ľger
  • 1848 - 1851 : B. Gobbin
  • 1851 - 1878 : Alexander Beyer
  • 1878 - 1897 : Reinhold Boie
  • 1897 - 1905 : Richard Jaehne
  • 1906 - 1923 : Kurt Vosberg
  • 1924 - 1934 : Dr. Arno Rauscher
  • 1934 - 1945 : Hans Friedrich
  • 1945 : Dr. Friedrich Bestehorn
  • 1945 : Heinz Zahn
  • 1945 - 1950 : Walter Paul
  • 1951 - 1957 : Kurt Promitz
  • 1957 - 1961 : Wilhelm Rescher
  • 1961 - 1984 : Brunhilde Hanke
  • 1984 - 1989 : Wilfried Seidel
  • 1989 - 1990 : Manfred Bille
  • 1990 - 1998 : Dr. Horst Gramlich ( SPD )
  • 1998 - 2002 : Matthias Platzeck ( SPD )
  • 2002 - heute: Jann Jakobs ( SPD )

Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung

  • 1990 - 1993 : Dr. Helmut Przybilski , Stadtpr√§sident
  • 1994 - heute: Birgit M√ľller ( PDS ), Stadtpr√§sidentin, seit 1999 Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung

Wappen

Das Wappen der Stadt Potsdam zeigt in Gold einen nach links sehenden, schwarz bewehrten, golden gerauteten roten Adler . Der Wappenschild wird gekr√∂nt von einer gew√∂lbten, f√ľnfzinnigen, roten Mauerkrone. Es ist auch auf s√§mtlichen Stra√üenbahnen der Stadt zu finden. Die Stadtflagge ist Rot-Wei√ü mit dem Wappen.

Städtepartnerschaften

Potsdam unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

  • Opole /Oppeln ( Polen ), seit 1973
  • Bobigny ( Frankreich ), seit 1974
  • Jyv√§skyl√§ ( Finnland ), seit 1985
  • Bonn (Nordrhein-Westfalen), seit 1988
  • Perugia ( Italien ), seit 1990
  • Sioux Falls , Bundesstaat South Dakota ( USA ), seit 1990
  • Luzern ( Schweiz ), seit 2002

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Potsdam ist durch die N√§he zu Berlin √§u√üerst gut an das Netz der Bundesautobahnen angeschlossen. Die Stadt wird im Westen und S√ľden vom so genannten Berliner Ring (A 10) und im Osten von der Autobahn A 115, die so genannte AVUS, die in die Innenstadt Berlins f√ľhrt, umgeben. Folgende Bundesstra√üen f√ľhren durch das Stadtgebiet: B 1 , B 2 und B 273 .

Die bedeutende Landstra√üe L 40 erschlie√üt das s√ľdliche Berliner Umland √ľber Stahnsdorf, Teltow, Mahlow , Sch√∂nefeld nach Berlin ( Treptow-K√∂penick ) und ist im Potsdamer Stadtgebiet als Nuthe-Schnellstra√üe ( Kraftfahrstra√üe ) bezeichnet. Diese Stra√üe verbindet Potsdam mit den Bundesstra√üen B 101, B 96 und B 179 .

Auch an das Eisenbahnnetz ist Potsdam gut angebunden. Von hier aus f√ľhren Bahnlinien in folgende Richtungen: Berlin, Flughafen Berlin-Sch√∂nefeld, J√ľterbog, Dessau, Brandenburg an der Havel und Hennigsdorf. Es gibt folgende Bahnh√∂fe im Stadtgebiet:

  • Bahnhof Potsdam-Babelsberg in Babelsberg ( S-Bahn )
  • Bahnhof Potsdam Charlottenhof in der N√§he des Schlosses Charlottenhof in der Brandenburger Vorstadt ( Regionalbahn , Regionalexpress / ehemals Potsdam-West)
  • Bahnhof Potsdam Park Sanssouci in der N√§he des Parks Sanssouci (Regionalbahn, Regionalexpress / ehemals Wildpark und Kaiserbahnhof), heute F√ľhrungsakademie der DB
  • Bahnhof Griebnitzsee am Griebnitzsee (S-Bahn, Regionalbahn)
  • Hauptbahnhof (S-Bahn, Regionalbahn) Regionalexpress, ICE / ehemals Potsdam-Stadt), hier zentrale Bushaltestelle, Stra√üenbahn.
  • Bahnhof Potsdam Medienstadt Babelsberg (Regionalbahn, Regionalexpress / ehemals Potsdam-Drewitz)
  • Bahnhof Potsdam Pirschheide (Regionalbahn / ehemaliger Hauptbahnhof; zum Teil stillgelegt)
  • Golm
  • Bornim-Grube (stillgelegt)
  • Satzkorn (stillgelegt)
  • Bahnhof Potsdam-Rehbr√ľcke in Bergholz-Rehbr√ľcke (Regionalbahn / liegt unmittelbar hinter der Stadtgrenze von Potsdam) mit Anschluss Stra√üenbahn zur Stadt

Eisenbahnbetrieblich ist Potsdam jedoch kein eigenst√§ndiger Knotenpunkt , sondern seine Bahnanlagen geh√∂ren zum Eisenbahnkomplex Berlin, dessen "gro√üer" Eisenbahnring (Berliner Au√üenring) Potsdam im Bereich des Bahnhofes Pirschheide durchschneidet; zu diesem Komplex geh√∂rt auch der s√ľdlich von Potsdam gelegene Rangierbahnhof Seddin (siehe auch: Landkreis Potsdam-Mittelmark).

Den √∂ffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) bedienen au√üer der S-Bahn Berlin verschiedene Stra√üenbahn - und Buslinien des ViP ( Verkehrsbetrieb Potsdam ) GmbH, wie unter Nahverkehr in Potsdam n√§her beschrieben. Die Havelbus Verkehrsgesellschaft mbH betreibt mit mehr als 200 Bussen die Linien von Potsdam in den Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie den Landkreis Havelland, weiterhin die Linien in die 2003 eingemeindeten Stadtteile. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) zu benutzen.

Die Stadt liegt an der deutsch-niederländischen Ferienstraße Oranier-Route.

Medien

In Potsdam erscheinen als Tageszeitung die Potsdamer Neuesten Nachrichten (PNN) als Regionalausgabe des Berliner Tagesspiegels und die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) mit Potsdamer Regionalteil. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) hat einen Standort in Potsdam-Babelsberg, unter anderem mit den Radiosendern Antenne Brandenburg, Fritz und Radio Eins . Außerdem existiert ein lokaler Fernsehsender namens PotsdamTV. Seit 1997 erscheint monatlich das Szene-Magazin "EVENTS", das die Veranstaltungen des Monats und zahlreiche Gastronomietipps enthält.

√Ėffentliche Einrichtungen

Potsdam ist Sitz folgender Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts :

  • Handwerkskammer Potsdam
  • Hauptzollamt Potsdam
  • Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam
  • Kreiswehrersatzamt Potsdam
  • Milit√§rgeschichtliches Forschungsamt - Historisches Forschungsinstitut f√ľr deutsche Milit√§rgeschichte, gegr√ľndet 1957 (seit 1994 in Potsdam)
  • Oberfinanzdirektion Cottbus
  • Potsdam Institut f√ľr Klimafolgenforschung (PIK) e.V.
  • Stiftung Alfred-Wegener-Institut , Forschungsstelle Potsdam (AWI)
  • Stiftung GeoForschungsZentrum (GFZ)
  • Stiftung "Gro√ües Waisenhaus zu Potsdam"

Bildung und Forschung

Potsdam ist Universit√§tsstadt . Die Universit√§t Potsdam wurde 1991 als Universit√§t des Landes Brandenburg gegr√ľndet. Vorg√§ngereinrichtung war die 1948 gegr√ľndete Brandenburgische Landeshochschule, die Anfang der 1950er Jahre in die P√§dagogische Hochschule " Karl Liebknecht ", eine der gr√∂√üten der DDR , √ľberf√ľhrt wurde.

Ferner gibt es die Hochschule f√ľr Film und Fernsehen "Konrad Wolf" (HFF Babelsberg), die 1954 als Deutsche Hochschule f√ľr Filmkunst gegr√ľndet wurde und seit 1985 ihren heutigen Namen tr√§gt.

Die Fachhochschule Potsdam ist hingegen eine junge Hochschule, die im Zuge der Umstrukturierung des ostdeutschen Hochschulsystems in Tr√§gerschaft des Landes Brandenburg gegr√ľndet wurde. In ihr ging jedoch die vormalige Potsdamer Au√üenstelle der DDR-Fachhochschule f√ľr Werbung und Gestaltung Berlin auf.

Am privaten Hasso-Plattner-Institut f√ľr Softwaresystemtechnik kann man einen Bachelor- oder Masterabschluss f√ľr Softwaresystemtechnik (bzw. neuerdings IT Systems Engineering) erwerben. Diese Abschl√ľsse werden ebenfalls von der Universit√§t Potsdam verliehen.

Folgende Forschungsinstitute sind u. a. in Potsdam ansässig:

  • Fraunhofer-Institut f√ľr Angewandte Polymerforschung (IAP) sowie die
  • Max-Planck-Institut f√ľr Kolloid- und Grenzfl√§chenforschung ,
  • Max-Planck-Institut f√ľr molekulare Pflanzenphysiologie ,
  • Max-Planck-Institut f√ľr Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) ,
  • Geoforschungszentrum Potsdam (Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft )
  • einige Abteilungen der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Alter Markt mit dem Fortunaportal und der Nikolaikirche
Alter Markt mit dem Fortunaportal und der Nikolaikirche
Filmmuseum mit dem Löwen aus "In 80 Tagen um die Welt"
Filmmuseum mit dem Löwen aus "In 80 Tagen um die Welt"
Maschinenhaus an der Neustädter Havelbucht (Moschee)
Maschinenhaus an der Neustädter Havelbucht (Moschee)
Bild:Nauener Tor (Potsdam).jpg

Theater

  • Hans-Otto-Theater (im Bau, Fertigstellung des Neubaus September 2006 )
  • freie Theatergruppen

Museen und Gedenkstätten

  • Potsdam-Museum
    • Naturkundemuseum (Breite Stra√üe 13)
    • Museum f√ľr Stadtgeschichte (Benkertstra√üe 3)
    • Gedenkst√§tte zum 20. Juli 1944 (im brandenburg. Ministerium f. Stadtentwicklg., Wohnen u. Verkehr, Henning-von-Tresckow-Stra√üe 2-8)
    • Gedenkst√§tte Lindenstra√üe 54 (ehemaliges Untersuchungsgef√§ngnis der DDR-Staatssicherheit)
    • Ausstellung zur Geschichte der Glienicker Br√ľcke (im Bundesverm√∂gensamt, Berliner Stra√üe 98-101)
  • Haus der Brandenburgisch-Preu√üischen Geschichte (im Kutschstall am Neuen Markt)
  • Jan-Bouman-Haus (zur Geschichte und Architektur des Holl√§ndischen Viertels, Mittelstra√üe 8)
  • Museum Alexandrowka (zur Geschichte und Architektur der Russischen Kolonie, Russische Kolonie 2)
  • Filmmuseum Potsdam (im Marstall am Lustgarten, Breite Stra√üe 1A)
  • M√ľhlenmuseum in der Historischen M√ľhle (Maulbeerallee 5)
  • Berliner S-Bahn-Museum (im Umspannwerk Griebnitzsee, Rudolf-Breitscheid-Stra√üe 203)
  • Kindertagesst√§tten-Museum (im Ortsteil Gro√ü Glienicke, Seeburger Chaussee 2)
  • Gedenk- und Begegnungsst√§tte Ehemaliges KGB-Gef√§ngnis Potsdam (Zur Geschichte des KGB im besetzten Nachkriegsdeutschland, Leistikowstr. 1)

Bauwerke und Parkanlagen

Chinesisches Teehaus
Chinesisches Teehaus
Neues Palais
Neues Palais
Römische Bäder
Römische Bäder
Krongut Bornstedt
Krongut Bornstedt
ehemaliges Großes Militärwaisenhaus
ehemaliges Großes Militärwaisenhaus
Schloss Babelsberg
Schloss Babelsberg
Brandenburger Tor
Brandenburger Tor

Sonstige Sehensw√ľrdigkeiten

Der Stadtkanal in Potsdam ist ein wegen des hohen Grundwasserstandes innerhalb des Stadtgebietes k√ľnstlich angelegter, ausgemauerter und der Entw√§sserung dienender Arm der Havel. Zwischen dem Ende der 1960er und dem Ende der 1970er war er zur√ľckgebaut, verf√ľllt und √ľberbaut worden. Die laufende Rekonstruktion ist teilweise umstritten.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • allj√§hrliche Schl√∂ssernacht in den verschiedenen Schl√∂ssern der Stadt
  • Potsdamer Tanztage
  • Theaterfestival UNIDRAM
  • Weihnachtsmarkt (Sinterklaas) und Tulpenfest im Holl√§ndischen Viertel
  • sehs√ľchte - das internationale Studentenfilmfestival
  • Parkfestspiele

Sport

Fußball

Rugby

  • USV Potsdam - 2. Rugby-Bundesliga

Football

  • Potsdam Royals

Baseball

  • USV Potsdam Porcupines

Sonstiges

  • Olympiast√ľtzpunkt (in Verbindung mit der Sportschule "Friedrich-Ludwig-Jahn")

Musik

Fanfarenzug

Bands

  • Ruffians
  • Lex Barker Experience
  • Subway to Sally
  • La Feijoa
  • 44 Leningrad

Jährliche Veranstaltungen

  • "Lindenpark" Ska Festival
  • Golm Open Air (GOA)
  • Golm Drin
  • Hochschulsommerfest

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten wurden in Potsdam geboren (Auflistung nach Geburtstag). Ob die Personen später in Potsdam ihren Wirkungskreis hatten oder nicht ist dabei unerheblich.

  • 1759 , 26. September , Johann David Ludwig Graf Yorck von Wartenburg , ‚Ć 4. Oktober 1830 in Klein Oels, preu√üischer Feldmarschall
  • 1767 , 22. Juni , Wilhelm von Humboldt, ‚Ć 8. April 1835 in Tegel, deutscher Gelehrter und Staatsmann, Gr√ľnder der Berliner Humboldt-Universit√§t
  • 1770 , 3. August , Friedrich Wilhelm III., ‚Ć 7. Juni 1840 in Berlin, K√∂nig von Preu√üen 1797-1840
  • 1785 , 11. M√§rz , Eleonore Prochaska ‚Ć 5. Oktober 1813 in Dannenberg (Elbe), Soldatin, k√§mpfte w√§hrend der Befreiungskriege unerkannt als Mann verkleidet zun√§chst als Trommler, sp√§ter als Infanterist im preu√üischen Heer gegen Napoleon
  • 1797 , 30. M√§rz , Heinrich Wilhelm Krausnick, ‚Ć 14. Dezember 1882 in Berlin, Oberb√ľrgermeister von Berlin
  • 1801 , 21. September , Moritz Hermann von Jacobi , ‚Ć 10. M√§rz 1874 in Sankt Petersburg, Physiker und Ingenieur
  • 1804 , 10. Dezember , Carl Gustav Jacob Jacobi , ‚Ć 18. Februar 1851 in Berlin, Mathematiker
  • 1821 , 31. August , Hermann (von) Helmholtz , ‚Ć 8. September 1894 in Charlottenburg, Physiologe und Physiker, einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler seiner Zeit
  • 1831 , 18. Oktober , Friedrich I. beziehungsweise Friedrich III. , ‚Ć 15. Juni 1888 in Potsdam, Kaiser des Deutschen Reichs und K√∂nig von Preu√üen 1888
  • 1834 , 16. Februar , Ernst Haeckel , ‚Ć 9. August 1919 in Jena, Zoologe, Philosoph
  • 1859 , 27. Januar , Wilhelm II., ‚Ć 4. Juni 1941 in Doorn/Niederlande, Kaiser des Deutschen Reichs und K√∂nig von Preu√üen 1888-1918
  • 1872 , 4. November , Max Wilhelm August Heldt , ‚Ć 27. Dezember 1933 in Dresden, Ministerpr√§sident von Sachsen 1924-29
  • 1882 , 23. Januar , Martin Steinke , deutscher Buddhist und Schriftsteller.
  • 1883 , 7. Juli , Eitel Friedrich von Preu√üen, ‚Ć 8. Dezember 1942, Villa Ingenheim in Potsdam, zweiter Sohn K√∂nig Wilhelm II. von Preu√üen
  • 1892 , 22. Januar , Conrad Veidt ‚Ć 3. April 1943 in Hollywood, Kalifornien, Schauspieler
  • 1901 , 21. Oktober , Margarete Buber-Neumann , ‚Ć 6. November 1989 in Frankfurt am Main, Schriftstellerin ("Als Gefangene bei Hitler und Stalin", "Von Potsdam nach Moskau")
  • 1902 , 24. Juli , Hans Helmuth Chemin-Petit , ‚Ć 12. April 1981 in Berlin, Komponist und Dirigent
  • 1907 , 9. November , Louis Ferdinand von Preu√üen, ‚Ć 25. September 1994 in Bremen, seit 1933 deutscher und preu√üischer Thronfolger und seit 1951 bis zu seinem Tod 1994 Chef des Hauses Hohenzollern
  • 1909 , 9. August , Adam von Trott zu Solz , ‚Ć 26. August 1944 in Berlin-Pl√∂tzensee , Jurist, Diplomat und Widerstandsk√§mpfer
  • 1921 , Ilse Kleberger , Schriftstellerin von Reiseliteratur , Biografien und Kinder- und Jugendliteratur
  • 1922 , 31. Mai , Bernhard Hassenstein , Verhaltensbiologe und Mitbegr√ľnder der biologischen Kybernetik
  • 1925 , 9. Februar , Burkhard Heim , ‚Ć 14. Januar 2001, Sprengstofftechniker, Physiker und Gelehrter
  • 1927 , Gerhard Wagenitz , Botaniker
  • 1928 , 29. August , Klaus B√∂lling , Chef des Presse- u. Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher (1974-1980 und 1982), Leiter der St√§ndigen Vertretung der Bundesrepublik in der DDR (1981-1982)
  • 1934 , 2. September , Hilla Becher, Fotografin (zusammen mit ihrem Ehemann Bernhard Becher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen; Hauptarbeiten: Industriebauten, Wassert√ľrme)
  • 1942 , 14. September , Manfred Butzmann , Grafiker
  • 1943 , 25. November , Wolff-Ekkehardt Stein , Komponist ("Sun of Jamaica")
  • 1944 , 18. November , Wolfgang Joop , Modedesigner
  • 1946 , 29. Oktober , Oliver Bendt alias J√ľrgen Koch, Schauspieler, Kunstturner, S√§nger ("Amarillo", "Mein Lied f√ľr Maria")
  • 1953 , 29. Dezember , Matthias Platzeck, Ministerpr√§sident des Landes Brandenburg, seit 2005 Bundes-SPD-Vorsitzender
  • 1974 , Antje R√°vic Strubel , Schriftstellerin
  • 1975 , 1. Januar , Roman Slobodjan , Schach-Gro√ümeister
  • 1980 , 29. September , Josephine Schmidt , Filmschauspielerin

Literatur

  • Elke Fein (u.a.): Von Potsdam nach Workuta - Das NKGB/MGB/KGB-Gef√§ngnis Potsdam-Neuer-Garten im Spiegel der Erinnerung deutscher und russischer H√§ftlinge. Potsdam, 2002, ISBN 3-932-50219-1
  • Bernhard R. Kroener (Hrsg.): Potsdam - Staat, Armee, Residenz in der preu√üisch-deutschen Milit√§rgeschichte, (im Auftrag des Milit√§rgeschichtlichen Forschungsamtes hrsg. von Bernhard R. Kroener unter Mitarbeit von Heiger Ostertag), Propyl√§en : Frankfurt am Main / Berlin 1993, 637 S., ISBN 3-549-05328-2
  • Rogg, Matthias; Lang, Arnim (Hgg.), Potsdamer Gehschichte 1. Orte des 20. Jahrhunderts, be.bra-Verlag: Berlin 2005, 120 S., ISBN 3-861-24589-2
  • Thomsen, Nele; Winkel, Carmen (Hgg.), Potsdamer Gehschichte 2. Eine Stadt und ihr Milit√§r, be.bra-Verlag: Berlin 2005, 120 S., ISBN 3-861-24590-6

Weblinks

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