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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Calau: 17.01.2006 08:47

Landkreis Calau

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Das Kreisgebiet 1905
Das Kreisgebiet 1905

Der Landkreis Calau ist ein ehemaliger Landkreis der Provinz Brandenburg und bestand als preu├čisch-deutscher Landkreis in der Zeit zwischen 1818 und 1952.

Der Landkreis Calau umfasste am 1. Januar 1945 :

Heute geh├Ârt das ehemalige Landkreisgebiet zum Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

K├Ânigreich Preu├čen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preu├čischen Staat nach dem Wiener Kongress entstand 1818 der Kreis Calau im Regierungsbezirk Frankfurt in der preu├čischen Provinz Brandenburg, seit 1939 „Mark Brandenburg“.

Das Landratsamt befand sich in Calau.

Deutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 geh├Ârte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Am 21. Juli 1875 wurden die Landgemeinde Lichtenau und der Gutsbezirk Lichtenau aus dem Landkreis Luckau in den Kreis Calau eingegliedert.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Calau entsprechend der Entwicklung im ├╝brigen Preu├čen eine Gebietsreform statt, bei der nahezu alle bisher selbstst├Ąndigen Gutsbezirke aufgel├Âst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Im Fr├╝hjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.

Deutsche Demokratische Republik

Seit der "Ordnung ├╝ber den Aufbau und die Arbeitsweise der staatlichen Organe der Kreise" vom 24. Juli 1952 wurde der nunmehr im Bezirk Cottbus gelegene Landkreis als Kreis Calau gef├╝hrt (die Kreisordnungen der aufgel├Âsten L├Ąnder wurden am 25. Januar 1957 au├čer Kraft gesetzt).

Kommunalverfassung bis 1945

Die Landkreis Calau gliederte sich zun├Ąchst in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollst├Ąndigen Aufl├Âsung – in selbstst├Ąndige Gutsbezirke.

Mit Einf├╝hrung des preu├čischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f├╝r alle preu├čischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Calau, Drebkau, L├╝bbenau (Spreewald), Senftenberg (Nd. Lausitz) und Vetschau f├╝hrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einf├╝hrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f├╝r die Provinzen Ost- und Westpreu├čen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M├Ąrz 1881 .

Ortsnamen

Die deutschen Ortsnamen wurden im wesentlichen bis heute beibehalten.

Nur in den 1930er Jahren gab es einige Namens├Ąnderungen.

Teilweise fanden kleinere Änderungen im Schriftbild statt, wie:

  • Costebrau-Friedrichsthal: 1930: Kostebrau,
  • Kosswigk: 1937: Kosswig,
  • Lugk: 1937: Lug,
  • Weissagk b. Calau: 1937: Weissag,
  • Zschipkau: 1937: Schipkau.

Durch die Nationalsozialisten wurden 1937 auch Ortsnamen slawischen Ursprungs mit neuen deutschen Namen versehen (├ťbersetzung oder freie Erfindung):

  • Dlugi: Flei├čdorf,
  • Dobristroh: Freienhufen,
  • S├Ąrchen: Annah├╝tte,
  • Wei├čagk b. Vetschau: M├Ąrkischheide,
  • Zschornegosda: Schwarzheide.

Wikipedia

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