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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Lebus: 17.09.2005 18:41

Landkreis Lebus

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Das Kreisgebiet 1905
Das Kreisgebiet 1905

Der Landkreis Lebus ist ein ehemaliger Landkreis in Brandenburg und bestand als preu├čisch-deutscher Landkreis in der Zeit zwischen 1816 und 1950.

Der Landkreis Lebus umfasste am 1. Januar 1945 :

Heute geh├Ârt das ehemalige Kreisgebiet zu den Landkreisen M├Ąrkisch-Oderland und Oder-Spree.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

K├Ânigreich Preu├čen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preu├čischen Staat nach dem Wiener Kongress entstand 1816 der Kreis Lebus im Regierungsbezirk Frankfurt in der preu├čischen Provinz Brandenburg , seit 1939 „Mark Brandenburg“.

Das Landratsamt war in Frankfurt a. O. Diese Stadt lag au├čerhalb des Kreisgebietes. Sie bildete mit den umliegenden Ortschaften einen eigenen Stadtkreis.

1827 wurde der Stadtkreis Frankfurt a.O. aufgel├Âst. Die Stadt trat mit den Orten Carthaus, Cliestow, Boosen, Buschm├╝hle, Lossow, Rosengarten, Schiffersruh, Tschetschnow und Ziegelei zum Kreis Lebus.

Zum 1. Januar 1836 wurde der Kreis Lebus durch Eingliederung der westlich der Oder gelegenen Teile des aufgel├Âsten Kreises C├╝strin vergr├Â├čert.

1863 wurde das Landratsamt nach Seelow verlegt.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/ Gro├čdeutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 geh├Ârte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Im Jahre 1877 wurde der Stadtkreis Frankfurt a.O. erneut gebildet. Er umfasste jetzt nur noch das Stadtgebiet; die umliegenden Vororte blieben beim Kreis Lebus. Das Landratsamt wurde sp├Ąter von Frankfurt a. O. nach Lebus verlegt.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Lebus entsprechend der Entwicklung im ├╝brigen Preu├čen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstst├Ąndigen Gutsbezirke bis auf vier aufgel├Âst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. Januar 1939 f├╝hrte der Kreis Lebus entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Fr├╝hjahr 1945 wurde das Kreisgebiet nach schweren K├Ąmpfen um die Seelower H├Âhen durch die Rote Armee besetzt.

Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik

Nach 1945 geh├Ârte der Kreis zur Sowjetischen Besatzungszone .

1950 wurde der Landkreis Lebus in Landkreis Seelow umbenannt. Dieser Landkreis wurde 1952 um Teile des aufgel├Âsten Landkreises Oberbarnim vergr├Â├čert und kam zum neugebildeten Bezirk Frankfurt .

Kommunalverfassung bis 1945

Die Landkreis Lebus gliederte sich zun├Ąchst in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollst├Ąndigen Aufl├Âsung – in selbstst├Ąndige Gutsbezirke.

Mit Einf├╝hrung des preu├čischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f├╝r alle preu├čischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Buckow, F├╝rstenwalde (Spree), Lebus, M├╝llrose, M├╝ncheberg und Seelow f├╝hrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einf├╝hrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f├╝r die Provinzen Ost- und Westpreu├čen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M├Ąrz 1881 .

Ortsnamen

Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden bis heute beibehalten. Umbenennungen gab es lediglich zu DDR-Zeiten. Das Dorf Neuhardenberg wurde am 19. Februar 1949 zu Ehren von Karl Marx in Marxwalde umbenannt und erhielt erst 1990 seinen traditionellen Namen zur├╝ck.

Weblinks

Wikipedia

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