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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Schwerin (Warthe): 26.12.2005 14:42

Landkreis Schwerin (Warthe)

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Der preußisch-deutsche Landkreis Schwerin (Warthe), frĂŒher „Schwerin a./Warthe“, bestand in der Zeit zwischen 1887 und 1945.

Der Landkreis Schwerin (Warthe) umfasste am 1. Januar 1945:

  • 2 StĂ€dte,
  • sowie 41 weitere Gemeinden,
  • und 3 Gutsbezirke (Forsten).

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

Königreich Preußen

Am 1. Oktober 1887 entstand der neue Kreises Schwerin a./Warthe in der preußischen Provinz Posen , Regierungsbezirk Posen , aus Teilen des Kreises Birnbaum , nĂ€mlich:

  • den Stadtgemeinden Blesen und Schwerin a./Warthe ,
  • den Polizeidistrikten Birnbaum - nur die Landgemeinden Freude, Hoffnung, Groß Krebbel, Kaza, Klein Krebbel, KrebbelmĂŒhl, Krynitze, Neu Görtzig, PechlĂŒge, SchneidemĂŒhl-Hauland, Striche, Striche-Hauland, Wierzebaum und die Gutsbezirke Neu Görtzig, Striche, Waitze, Waitze Oberförsterei und Wierzebaum - und Schwerin a./Warthe.

Dieser umfasste meist lÀndliche Gebiete um die Kreisstadt Schwerin an der Warthe.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/Deutsches Reich/ Großdeutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Wegen des Zerfalls der Provinz Posen wurde am 20. November 1919 der Kreis Schwerin a./Warthe der neuen Regierungsstelle in SchneidemĂŒhl (Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen) unterstellt.

Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages wurde am 10. Januar 1920 der östliche Teil des Kreises Schwerin a./Warthe an Polen abgetreten.

Ab 11. Januar 1921 trug der bisherige Verwaltungsbezirk Grenzmark Westpreußen-Posen die Bezeichnung „Grenzmark Posen-Westpreußen“.

Am 1. Juli 1922 trat der Kreis Schwerin a./Warthe zur neuen preußischen Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen und ab 1. August 1922 zum neu gebildeten Regierungsbezirk SchneidemĂŒhl.

SpÀter setzte sich die Schreibweise Schwerin (Warthe) durch.

Zum 1. Oktober 1938 wechselte der Kreis Schwerin (Warthe) nach der Auflösung der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen zur Provinz Brandenburg – spĂ€ter „Mark Brandenburg“ –, Regierungsbezirk Frankfurt.

Im FrĂŒhjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt und trat danach unter polnische Verwaltung.

Kommunalverfassung

Der Kreis Schwerin a./Warthe gliederte sich in Stadtgemeinden. Die Landgemeinden und selbststÀndigen Gutsbezirke waren in Polizeidistrikten zusammengefasst.

Mit EinfĂŒhrung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung fĂŒr alle preußischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden fĂŒhrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit EinfĂŒhrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen. Allerdings war ab 1. Juli 1922 anstelle der Posener die Kreisordnung fĂŒr die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. MĂ€rz 1881 eingefĂŒhrt worden. Hinsichtlich der Gliederung in die bisherigen Polizeidistrikte hatte es keine Änderung ergeben.

Ortsnamen

Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden im wesentlichen bis 1945 beibehalten. 1937 erhielten jedoch folgende Gemeinden „deutschere“ Namen:

  • Goray: Eibendorf,
  • Kaza: Waldluch,
  • Krinitze: Warthetal,
  • Orlowce: Adlerhorst.

Persönlichkeiten

Weblinks

Wikipedia

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