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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Luckau: 15.01.2006 18:02

Landkreis Luckau

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Das Kreisgebiet 1905
Das Kreisgebiet 1905

Der Landkreis Luckau ist ein ehemaliger Landkreis in Brandenburg und bestand als preu├čisch-deutscher Landkreis in der Zeit zwischen 1816 und 1993.

Der Landkreis Luckau (Nd. Laus.) umfasste am 1. Januar 1945 :

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

K├Ânigreich Preu├čen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preu├čischen Staat nach dem Wiener Kongress entstand 1816 der Kreis Luckau im Regierungsbezirk Frankfurt in der preu├čischen Provinz Brandenburg , seit 1939 „Mark Brandenburg“. Das Landratsamt war in Luckau.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/ Gro├čdeutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 geh├Ârte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Am 21. Juli 1875 wurden die Landgemeinde Lichtenau und der Gutsbezirk Lichtenau aus dem Kreis Luckau in den Kreis Calau eingegliedert.

In den 1920er Jahren erhielt der Kreis Luckau die Zusatzbezeichnung „(Nd. Laus.)“.

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Luckau (Nd. Laus.) entsprechend der Entwicklung im ├╝brigen Preu├čen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstst├Ąndigen Gutsbezirke aufgel├Âst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. Januar 1939 f├╝hrte der Kreis Luckau (Nd. Laus.) entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Fr├╝hjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.

Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik

Nach 1945 verlor Luckau die Zusatzbezeichnung „(Nd. Laus.)“.

Das Gesetz ├╝ber die ├änderung zur Verbesserung der Kreis- und Gemeindegrenzen vom 28. April 1950 ver├Ąnderte die Grenzen des Landkreises: 10 Gemeinden kamen zum Landkreis L├╝bben , eine Gemeinde kam zum Landkreis Senftenberg . Daf├╝r erhielt der Landkreis Luckau drei Gemeinden vom Landkreis Luckenwalde , eine Gemeinde vom Landkreis Teltow sowie 6 Gemeinden vom Landkreis Senftenberg .

1952 wurde der Landkreis Finsterwalde aus Teilen des bisherigen Landkreises Luckau neu errichtet. Au├čerdem fiel die Gemeinde Gro├č Ziescht an den Landkreis Zossen .

Bis zum Ende der DDR blieb diese Kreiseinteilung stabil.

BRD

Zum 6. Dezember 1993 wurden die drei Landkreise K├Ânigs Wusterhausen , Luckau und L├╝bben im Rahmen der Kreisreform zum Landkreis Dahme-Spreewald mit Sitz in L├╝bben (Spreewald) vereinigt.

Kommunalverfassung bis 1945

Der Landkreis Luckau gliederte sich zun├Ąchst in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und – bis zu deren nahezu vollst├Ąndigen Aufl├Âsung – in selbstst├Ąndige Gutsbezirke.

Mit Einf├╝hrung des |preu├čischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f├╝r alle preu├čischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Dobrilugk (ab 1937: Doberlug), Finsterwalde (Nd. Laus.), Gol├čen, Kirchhain (Nd. Laus.), Luckau (Nd. Laus.) und Sonnewalde f├╝hrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einf├╝hrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f├╝r die Provinzen Ost- und Westpreu├čen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M├Ąrz 1881 .

Ortsnamen

Die Stadt Luckau (Nd. Laus.) f├╝hrte zuletzt offiziell die Bezeichnung Kreisstadt.

Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden im wesentlichen bis heute beibehalten. In einigen wenigen F├Ąllen wurden sie als „nicht deutsch“ genug angesehen und erhielten 1937 eine lautliche Angleichung oder ├ťbersetzung, zum Beispiel:

  • Buckowien: Buchhain,
  • Dobrilugk: Doberlug,
  • Dr├Âssigk: Dr├Âssig,
  • Gohra: Bergheide,
  • Gro├čkraussnigk: Gro├čkrausnik,
  • Kleinkraussnigk: Kleinkrausnik,
  • Ossagk: Ossak,
  • Pademagk: Pademack,
  • Piessigk: Piessig,
  • Presehna: Birkwalde,
  • Weissagk: Weissack,
  • Wendischdrehna: Walddrehna.

Wikipedia

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