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Letzte Änderung für Artikel Landkreis Templin: 08.02.2006 08:40

Landkreis Templin

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Das Kreisgebiet 1905
Das Kreisgebiet 1905

Der Landkreis Templin ist ein ehemaliger Landkreis in Brandenburg und bestand als preu├čisch-deutscher Landkreis in der Zeit zwischen 1818 und 1993.

Der Landkreis Templin umfasste am 1. Januar 1945 :

  • die 3 St├Ądte Lychen, Templin und Zehdenick
  • sowie 82 weitere Gemeinden mit weniger als 2.000 Einwohnern
  • und 3 Gutsbezirke (Forsten).

Heute geh├Ârt das ehemalige Kreisgebiet zum Landkreis Uckermark.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

K├Ânigreich Preu├čen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preu├čischen Staat nach dem Wiener Kongress entstand 1818 der Kreis Templin im Regierungsbezirk Potsdam in der preu├čischen Provinz Brandenburg, seit 1939 ÔÇ×Mark BrandenburgÔÇť.

Das Landratsamt war in Templin.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/ Gro├čdeutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 geh├Ârte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Templin entsprechend der Entwicklung im ├╝brigen Preu├čen eine Gebietsreform statt, bei der nahezu alle bisher selbstst├Ąndigen Gutsbezirke aufgel├Âst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. April 1937 wurden kleinere Grenzbegradiegungen zu Mecklenburg durchgef├╝hrt. Es wurden eingegliedert:

  • der Dablow-See aus dem Kreis Templin in den mecklenburgischen Kreis Stargard,
  • der Glanz-See aus dem mecklenburgischen Kreis Stargard in den Kreis Templin.

Zum 22. Juni 1937 wurden Teile der Gemeinde Dabelow, n├Ąmlich Insel im Br├╝ckentin-See aus dem mecklenburgischen Kreis Stargard in den Kreis Templin eingegliedert.

Seit 1938 bestand an der Grenze zum Land Mecklenburg in der N├Ąhe der Stadt F├╝rstenberg/Havel das KZ Ravensbr├╝ck.

Zum 1. Januar 1939 f├╝hrte der Kreis Templin entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Fr├╝hjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.

Sowjetische Besatzungszone/Deutsche Demokratische Republik

Bundesrepublik Deutschland

1990 entscheiden sich in B├╝rgerbefragungen die B├╝rger der Kreise Prenzlau und Templin mit ├╝berw├Ąltigender Mehrheit f├╝r eine Zugeh├Ârigkeit zum Land Brandenburg.

Die Landkreise Angerm├╝nde, Prenzlau und Templin sowie die kreisfreie Stadt Schwedt wurden 1993 zum Landkreis Uckermark zusammengeschlossen.

Kommunalverfassung bis 1945

Die Landkreis Templin gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und ÔÇô bis zu deren fast vollst├Ąndigen Aufl├Âsung ÔÇô in selbstst├Ąndige Gutsbezirke.

Mit Einf├╝hrung des preu├čischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f├╝r alle preu├čischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Lychen, Templin und Zehdenick f├╝hrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einf├╝hrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f├╝r die Provinzen Ost- und Westpreu├čen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M├Ąrz 1881 .

Ortsnamen

Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden im wesentlichen bis heute beibehalten.

Nur 1939 fand eine kleinere Namens├Ąnderung statt: der Ortsname Boitzenburg wurde in Boitzenburg (Uckermark) ge├Ąndert.

Weblinks

Wikipedia

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