fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Landkreis Westhavelland: 03.02.2006 00:08

Landkreis Westhavelland

Wechseln zu: Navigation, Suche
Das Kreisgebiet 1905
Das Kreisgebiet 1905

Der Landkreis Westhavelland ist ein ehemaliger Landkreis in Brandenburg und bestand als preu├čisch-deutscher Landkreis in der Zeit zwischen 1818 und 1952 .

Der Landkreis Westhavelland umfasste am 1. Januar 1945 :

  • die 4 St├Ądte Friesack, Plaue a./Havel, Pritzerbe und Rhinow
  • sowie 77 weitere Gemeinden, von denen nur Premnitz mehr als 2.000 Einwohner besa├č.

Die Kreisstadt Rathenow war zwischen 1925 und 1950 ein eigener Stadtkreis und lag als Exklave mitten im Kreisgebiet. Die Industriegemeinde Premnitz besa├č bereits in den 1920er Jahren mehr als 2.000 Einwohner und wurde 1962 zur Stadt erhoben.

Heute geh├Ârt das ehemalige Kreisgebiet ├╝berwiegend zum Landkreis Havelland. Lediglich die Stadt Pritzerbe geh├Ârt heute zum Landkreis Potsdam-Mittelmark.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgeschichte

K├Ânigreich Preu├čen

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preu├čischen Staat nach dem Wiener Kongress bestand 1818 der Kreis Westhavelland im Regierungsbezirk Potsdam in der preu├čischen Provinz Brandenburg, seit 1939 ÔÇ×Mark BrandenburgÔÇť. Das Landratsamt war in Rathenow.

Norddeutscher Bund/Deutsches Reich/ Gro├čdeutsches Reich

Seit dem 1. Juli 1867 geh├Ârte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich .

Am 1. April 1881 schied die Stadtgemeinde Brandenburg a./Havel aus dem Kreis Westhavelland aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis .

Am 1. Juni 1925 schied die Stadtgemeinde Rathenow aus dem Kreis Westhavelland aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis .

Zum 1. April 1929 wurde die Gemarkung Klein Kreutz (Weinberge) des Stadtkreises Brandenburg (Havel) in in die Landgemeinde Klein Kreutz im Kreis Westhavelland umgegliedert, ferner traten die Landgemeinden Dom Brandenburg und Neuendorf aus dem Kreis Westhavelland zum Stadtkreis Brandenburg (Havel).

Zum 30. September 1929 fand im Kreis Westhavelland entsprechend der Entwicklung im ├╝brigen Preu├čen eine Gebietsreform statt, bei der alle bisher selbstst├Ąndigen Gutsbezirke aufgel├Âst und benachbarten Landgemeinden zugeteilt wurden.

Zum 1. Oktober 1937 trat die Gemeinde Briest (teilweise) vom Kreis Westhavelland zum Stadtkreis Brandenburg (Havel).

Zum 1. Januar 1939 f├╝hrte der Kreis Westhavelland entsprechend der jetzt reichseinheitlichen Regelung die Bezeichnung Landkreis.

Im Fr├╝hjahr 1945 wurde das Kreisgebiet durch die Rote Armee besetzt.

DDR

Mit Inkrafttreten des Gesetzes über die Änderung zur Verbesserung der Kreis- und Gemeindegrenzen vom 28. April 1950 wurde die Stadt Rathenow wieder in den Landkreis Westhavelland eingegliedert. Gleichzeitig wurden zwei Gemeinden aus dem Kreis Westhavelland in den Stadtkreis Brandenburg eingegliedert.

1952 wurde der Landkreis Westhavelland auf die beiden Landkreise Brandenburg und Rathenow aufgeteilt, die Stadt Plaue wurde dem Stadtkreis Brandenburg eingegliedert.

Kommunalverfassung

Die Kreis Westhavelland gliederte sich in Stadtgemeinden, in Landgemeinden und ÔÇô bis zu deren Aufl├Âsung ÔÇô in selbstst├Ąndige Gutsbezirke.

Mit Einf├╝hrung des preu├čischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung f├╝r alle preu├čischen Gemeinden. Die bisherigen Stadtgemeinden Friesack, Plaue a./Havel, Pritzerbe und Rhinow f├╝hrten jetzt die Bezeichnung Stadt.

Mit Einf├╝hrung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeinden bezeichnet wurden. Diese waren in Amtsbezirken zusammengefasst.

Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung f├╝r die Provinzen Ost- und Westpreu├čen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. M├Ąrz 1881 .

Ortsnamen

Die durchweg deutschen Ortsnamen wurden bis heute beibehalten.

Weblinks

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Landkreis Westhavelland aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Landkreis Westhavelland verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de