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Letzte Änderung für Artikel Cottbus: 18.02.2006 07:34

Cottbus

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Cottbus / Choƛebuz
Wappen Karte
Wappen von Cottbus Lage der kreisfreien Stadt Cottbus in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Kreis : Kreisfreie Stadt
Geographische Lage :
Koordinaten: 51° 46' N, 14° 20' O
51° 46' N, 14° 20' O
Höhe : 75 m ĂŒ. NN
FlĂ€che : 164,23 kmÂČ
Einwohner : 104.413 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte : 636 Einwohner je kmÂČ
Postleitzahlen : 03040-03050
Vorwahl : 0355
Kfz-Kennzeichen : CB
GemeindeschlĂŒssel : 12 0 52 000
Stadtgliederung: 19 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Neumarkt 5
03046 Cottbus
Webseite: www.cottbus.de
Politik
OberbĂŒrgermeisterin : Karin RĂ€tzel ( parteilos )

Cottbus (niedersorbisch Choƛebuz), ist eine Stadt im Osten Deutschlands . Sie ist nach der Landeshauptstadt Potsdam die zweitgrĂ¶ĂŸte Stadt Brandenburgs. Neben Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Potsdam ist Cottbus eines der vier Oberzentren des Bundeslandes Brandenburg und hat den Status einer kreisfreien Stadt.

Seit 1976 ist Cottbus eine Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die Stadt ist ein Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Cottbus ist die grĂ¶ĂŸte Stadt in der Lausitz und liegt in der brandenburgischen Niederlausitz an der mittleren Spree zwischen dem Lausitzer Grenzwall im SĂŒden und dem Spreewald im Norden. Die Stadt dehnt sich in Ost-Westrichtung 15,6 km aus, in Nord-SĂŒdrichtung 19,2 km. Die Spree erreicht in Cottbus eine Breite von 36 m. Sie fließt in einer LĂ€nge von 23 km durch die Stadt.

Die GesamtflĂ€che der Stadt betrĂ€gt 164,2 kmÂČ. 35,2 kmÂČ davon sind WaldflĂ€che, weitere 3,0 kmÂČ WasserflĂ€che. Die nĂ€chstgelegenen GroßstĂ€dte sind Dresden, ca. 90 km sĂŒdwestlich, Zielona GĂłra in Polen , ca. 100 km ostnordöstlich und Berlin, ca. 100 km nordwestlich von Cottbus.

Nachbargemeinden und Kreise

Die Stadt Cottbus wird als kreisfreie Stadt vollstĂ€ndig vom Landkreis Spree-Neiße umschlossen, und grenzt im Norden und Nordosten an die Gemeinden Drachhausen, Drehnow und Turnow-Preilack, die Stadt Peitz sowie die Gemeinden Teichland und HeinersbrĂŒck. Im Osten und SĂŒden grenzt sie an die Gemeinden Wiesengrund und Neuhausen/Spree, im SĂŒdwesten an die Stadt Drebkau mit Klein Oßnig und im Westen an die Gemeinden Kolkwitz, Briesen und Dissen-Striesow.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Cottbus ist in 19 Stadtteile gegliedert. Die angegebene Einwohnerzahl bezieht sich auf den 31. Dezember 2005. Ausgehend vom Stadtzentrum handelt es sich um folgende Stadtteile:

Stadtteile von Cottbus
Stadtteile von Cottbus
  • (1) Mitte (SrjejĆș) mit 8.280 Einwohnern
  • (2) Schmellwitz (Chmjelow) mit 16.785 Einwohnern
  • (3) Sandow (Ćœandow) mit 16.385 Einwohnern
  • (4) Spremberger Vorstadt (Grodkojske pƛedměsto) mit 14.349 Einwohnern
  • (5) Ströbitz (Strobice) mit 14.054 Einwohnern
  • (6) Sielow (Ćœylow) mit 3.579 Einwohnern
  • (7) Saspow (Zaspy) mit 682 Einwohnern
  • (8) Merzdorf (Ćœylowk) mit 1.225 Einwohnern
  • (9) Dissenchen (DeĆĄank) mit 1.195 Einwohnern
  • (10) Branitz (RogeƄc) mit 1.396 Einwohnern
  • (11) Madlow (ModƂej) mit 1.951 Einwohnern
  • (12) Sachsendorf (Knorawa) mit 14.499 Einwohnern
  • (13) Döbbrick (Depsk) mit 1.842 Einwohnern
  • (14) Skadow (Ć kodow) mit 557 Einwohnern
  • (15) Willmersdorf (Rogozno) mit 761 Einwohnern
  • (16) Kahren (KorjeƄ) mit 1.334 Einwohnern
  • (17) Kiekebusch (KibuĆĄ) mit 1.357 Einwohnern
  • (18) Gallinchen (GoƂynk) mit 2.693 Einwohnern
  • (19) Groß Gaglow (Gogolow) mit 1.450 Einwohnern

Klima

Die Stadt Cottbus befindet sich in der gemĂ€ĂŸigten Klimazone , 75 m ĂŒ. NN . Die geographische Lage ist 51°46'N und 14°20'O.

Die Jahresmitteltemperatur betrÀgt 8,9 Grad Celsius . Der wÀrmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 18,4 Grad Celsius. Der kÀlteste Monat ist der Januar mit -0,8 Grad Celsius im Mittel. Die Differenz zwischen dem Maximum und dem Minimum, die so genannte Amplitude, betrÀgt 19,2 Grad Celsius.

Die mittlere jÀhrliche Niederschlagsmenge betrÀgt 565 Millimeter. Der meiste Niederschlag fÀllt im August mit 69 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Februar mit 30 Millimeter im Mittel. Es gibt ganzjÀhrig NiederschlÀge, im Sommer sind diese jedoch stÀrker. Das Klima ist damit ganzjÀhrig humid . In Cottbus gibt es keine Trockenzeit und auch keine Regenzeit .

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte von Cottbus

Das alte Rathaus in Cottbus
Das alte Rathaus in Cottbus

Die Cottbuser Siedlungsgeschichte im heutigen Altstadtgebiet kann fast 2000 Jahre zurĂŒckverfolgt werden. Im 3. und 4. Jahrhundert nach Christi siedelten sich im Altstadtbereich germanische Siedler an. Seit dem 6. Jahrhundert wanderten aus dem SĂŒdosten slawische StĂ€mme in das Gebiet zwischen Elbe/ Saale und Oder ein. Im 8. Jahrhundert folgten die Lusitzi, ein westslawischer Stamm. Sie erbauten auf einer Talsandinsel am Westufer der Spree einen mittelslawischen Burgwall . Im Schutze der slawischen Burg legten die Wenden eine Vorburgsiedlung an, die sich im 11. und 12. Jahrhundert zu einer frĂŒhstĂ€dtischen Siedlung entwickelte. Am 30. November 1156 fand Cottbus seine erste urkundliche ErwĂ€hnung. Im 14. Jahrhundert wurde die Cottbuser Stadtmauer angelegt.

Die "Herren von Cottbus", ein frĂ€nkisches Adelsgeschlecht , herrschten von 1199 bis 1445. 1304 mussten die Wettiner wegen Geldschwierigkeiten die Lausitz verkaufen. Bis 1370 kam es aus diesem Grund zu einem hĂ€ufigen Besitzwechsel der Stadt Cottbus. In den Jahren 1405 und 1406 erteilte Johann III. den Tuchmacher- und LeineweberzĂŒnften ihr Privileg . Seit 1445, bis auf die Zeit von 1807 bis 1815, stand Cottbus unter Brandenburgischer Herrschaft. 1468 schlug der Blitz in die Stadt ein und legte ganz Cottbus und auch die Oberkirche in Asche. 1479 vernichtete ein Feuer die Stadt abermals.

Auch Pestepedemien und die jahrzehntelange Besatzung nach Ausbruch des DreißigjĂ€hrigen Krieges im Jahr 1618 brachten Zerstörung, Not und Elend fĂŒr die Stadt und deren Bevölkerung. Die Stadt war im DreißigjĂ€hrigen Krieg den Truppen ausgeliefert. Wallenstein zog mit seinen Truppen durch Cottbus, und die Stadt erlebte ĂŒber Jahrzehnte Besatzung, PlĂŒnderung und Zerstörung. Am Ende des Krieges im Jahr 1648 lebten nur noch wenige hundert Menschen in Cottbus.

Im 18. Jahrhundert siedelten sich die französischen Hugenotten an, und Cottbus erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Nach den Bestimmungen des Wiener Kongresses 1815 kam Cottbus mit der ganzen Niederlausitz, die bis dahin sĂ€chsisch war, zu Preußen . Im 18. Jahrhundert wurden auch die Wehranlagen zurĂŒckgebaut, und die Cottbuser nutzen das GelĂ€nde, um auf MaulbeerbĂ€umen Seidenraupen zu zĂŒchten. Auch wurden GĂ€rten angelegt, und die mittelalterliche Stadt begann sich in alle Richtungen auszudehnen. Von 1756 bis 1763 tobte der SiebenjĂ€hrige Krieg . Dieser machte sich auch in Cottbus bemerkbar. Wenn auch keine direkten Kampfhandlungen stattfanden, so gab es doch DurchzĂŒge und Einquartierungen von Truppen.

Mit zunehmender Industrialisierung im 19. Jahrhundert und durch kommunale Selbstverwaltung erhielt die Stadt einen bedeutenden Aufschwung. Cottbus wurde zum Zentrum der Niederlausitz - zu einer Industriestadt mit moderner Infrastruktur, mit Kultur- und Sozialbauten. Sie entwickelte sich durch den Bau der Eisenbahnen zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt. In dieser Zeit wurden viele neue Gewerbe in Cottbus gegrĂŒndet. Dazu gehören beispielsweise eine Wollgarn - Spinnerei und eine BaumkuchenbĂ€ckerei . Im Zuge des Verwaltungsaufbaus erhielt Cottbus im Oktober 1824 ein Landgericht . Am 17. MĂ€rz 1831 wurde die revidierte StĂ€dteordnung eingefĂŒhrt. Die vom Landrat , dem BĂŒrgermeister und Vertretern der BĂŒrgerschaft ausgearbeitete Stadtverfassung erhielt am 14. Dezember 1831 die Regierungsgenehmigung. Vom 12. bis 15. Februar 1832 fanden dann die Wahlen zum ersten Stadtparlament statt. Im Oktober 1835 erhielt der Tuchmacher Heinrich Kittel eine Fabrikkonzession. Er vereinigte Spinnerei , Weberei , Walke und Appretur unter einer Leitung. Noch wurden die alten Maschinen von einem Pferdegöpel angetrieben. Anfang der 40er Jahre wurden aber Dampfmaschinen und der Jaquardwebstuhl vorherrschend. Es waren die AnfĂ€nge der Großbetriebe in der Cottbuser Textilindustrie .

Am 1. August 1914 nahm man auch in Cottbus den Beginn des Ersten Weltkrieges jubelnd auf. Am Gymnasium fanden NotreifeprĂŒfungen statt und einige Tage spĂ€ter zog das Infanterieregiment Nr. 52 unter dem Jubel Tausender Cottbuser zum Bahnhof. Im September wurde auf der Rennbahn im Norden der Stadt ein Lager fĂŒr 10.000 Gefangene eingerichtet. Am 4. September 1914 traf der erste Transport mit 7.000 Russen ein. Im Jahr 1915 kam noch ein Gefangenenlager im Osten der Stadt dazu. WĂ€hrend der Reichskristallnacht am 9. November 1938 brannten die Nationalsozialisten auch die Cottbuser Synagoge nieder. Diese Nacht war Auftakt fĂŒr die Deportationen jĂŒdischer BĂŒrger in Konzentrationslager. Bereits Mitte November 1938 verließ ein erster Transport die Stadt.

Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg . In Cottbus wurde seit 1940 fĂŒr den Krieg produziert. Im Herbst des Jahres 1940 erlebten die Cottbuser die ersten Luftangriffe auf die Stadt. In Cottbus entstanden im Dritten Reich außerdem eine Deutsche Verkehrsfliegerschule und ein Hydrierwerk . Ein US-amerikanischer Bombenangriff am 15. Februar 1945 zerstörte große Teile der Stadt. 459 amerikanische B 17-Bomber bombardierten die Stadt Cottbus. Dabei wurden rund 4.000 Sprengbomben auf das BahnhofsgelĂ€nde, die östlichen und sĂŒdlichen Stadtbezirke, die Branitzer Siedlung und mehrere Industriebetriebe geworfen. Dabei starben mehr als 1.000 BĂŒrger. Am 22. April 1945 nahmen sowjetische StreitkrĂ€fte nach dreitĂ€gigen verlustreichen KĂ€mpfen mit der deutschen Wehrmacht die Stadt ein.

Als Bezirkshauptstadt zu DDR-Zeiten wurde Cottbus ab 1957 zum wichtigsten Kohle- und Energielieferanten. Aber auch das Bauwesen, die Textil- und Möbelindustrie sowie die Nahrungsmittelproduktion bestimmten die Wirtschaftsstruktur der Stadt, die 1976 den Status einer Großstadt erhielt. Mit dem Vollzug der deutschen Einheit im Oktober 1990 begann durch die Privatisierung der Wirtschaft ein tief greifender Strukturwandel in Stadt und Region. Cottbus wurde zu einem Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum. Im Zuge der brandenburgischen Kreisreform von 1993 wurde der Landkreis Cottbus Teil des neu gebildeten Landkreises Spree-Neiße. Die Stadt selbst blieb aber kreisfrei. Im Jahr 2006 begeht die Stadt Cottbus die 850-Jahr-Feier der urkundlichen ErsterwĂ€hnung.

Religionen

Christentum

Die Oberkirche in Cottbus
Die Oberkirche in Cottbus

Die Stadt Cottbus gehörte anfangs zum Bistum Meißen . 1522 wurde ein erster Versuch unternommen, in der Stadt die Reformation einzufĂŒhren. Doch gelang es erst Markgraf Johann von CĂŒstrin 1537. Die Stadt war dann ĂŒber Jahrhunderte ĂŒberwiegend protestantisch . An Kirchen gab es die Oberkirche und die Klosterkirche, die jedoch spĂ€ter ausbrannte und erst 1911 wieder hergestellt wurde. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch gab es ab 1620 auch eine reformierte Gemeinde auf dem Schloss. 1714 wurde die Schlosskirche erbaut.

1817 wurden durch den König beide Konfessionen innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche ( Unierte Kirche ) vereinigt. Somit gehörten die protestantischen Gemeinden von Cottbus zur "Evangelischen Kirche in Preußen" bzw. deren Provinzialkirche Brandenburg, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die Kreuzkirche, 1911 die Lutherkirche und danach weitere Kirchen.

Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Brandenburgs GrĂŒndungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union". 1947 wurde sie eine selbstĂ€ndige Landeskirche mit einem Bischof an der Spitze. 2004 fusionierte die Kirche mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz zur Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz . Die protestantischen Kirchengemeinden von Cottbus gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Cottbus innerhalb des gleichnamigen kirchlichen Amtsbezirk, dessen Sitz sich ebenfalls in Cottbus befindet.

Neben den landeskirchlichen Gemeinden gibt es mehrere Freikirchen in Cottbus, beispielsweise eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ), eine Evangelisch-methodistische Kirche , die Biblische Glaubensgemeinde Cottbus e.V., die Apostolische Gemeinschaft und eine Freie Christliche Gemeinde in Sachsendorf.

Als GotteshÀuser stehen den GlÀubigen heute u.a. die Oberkirche St. Nikolai, die Schlosskirche, die Klosterkirche, die Lutherkirche, die Katholische Christuskirche die Madlower Martinskirche und die Propstei- und Pfarrkirche "St. Maria Friedenskönigin".

Judentum

Die Ă€lteste Nachricht ĂŒber den Aufenthalt von Juden in Cottbus stammt aus dem Jahr 1448. Die erste Betstube befand sich 1811 im Hinterhaus eines Tuchmachers an der Mauerstraße. 1814 lebten nur 17 Juden in Cottbus. Mit dem Jahr 1816 und der Zugehörigkeit zu Preußen , wuchs auch die jĂŒdische Gemeinde langsam. Im Jahr 1847 wurde von den Juden der Stadt und ihrer Umgebung beschlossen, die Bildung einer JĂŒdischen Gemeinde in Angriff zu nehmen. 1858 galt die Gemeinde schließlich als gegrĂŒndet. 1866 gehörten ihr 31 Personen an, 1902 waren es bereits 90 Mitglieder.

Bereits im Jahr 1933 begann die systematische Ausbeutung , Diskriminierung , Verfolgung und Vernichtung jĂŒdischer BĂŒrger durch die Nationalsozialisten . Allein in diesem Jahr wurden 315 Gesetze und Verordnungen zu ihrem Ungunsten erlassen. Des Weiteren grĂŒndete sich ebenfalls 1933 die ausschließlich fĂŒr so genannte „Judenangelegenheiten“ zustĂ€ndige Ortspolizeibehörde Cottbus VI.

Am 31. MĂ€rz 1933 erschien in einer Cottbuser Tageszeitung der Boykottaufruf, der neben LebensmittellĂ€den auch sĂ€mtliche BĂŒrorĂ€ume jĂŒdischer RechtsanwĂ€lte, die Niederlassungen jĂŒdischer Ärzte und TuchversandgeschĂ€fte betraf und ab dem 1. April 1933 gelten sollte. DarĂŒber hinaus wurden zahlreiche EinbĂŒrgerungen, die zwischen 1918 und 1933 erfolgt waren, rĂŒckgĂ€ngig gemacht. 1936 lebten 334 jĂŒdische BĂŒrger in Cottbus darunter 87 Kinder, 128 Frauen und 119 MĂ€nner. Im Februar 1937 lebten bereits 499 Juden in Cottbus. Viele von ihnen waren aus den umliegenden Gemeinden nach Cottbus geflohen, da sie darauf hofften, in einer grĂ¶ĂŸeren Stadt anonymer leben zu können. WĂ€hrend der Reichskristallnacht am 9. November 1938 brannten die Nationalsozialisten auch die Cottbuser Synagoge nieder. Diese Nacht war Auftakt fĂŒr die Deportationen jĂŒdischer BĂŒrger in Konzentrationslager . Schon Mitte November 1938 verließ der erste Transport die Stadt. Nach dem Kriegsende waren nur noch 12 Mitglieder der ehemaligen Gemeinde am Leben.

Am 15. Juli 1998 wurde die jĂŒdische Gemeinde in Cottbus wiedergegrĂŒndet. Sie wirkt gemeinnĂŒtzig als eingetragener Verein. GegenwĂ€rtig zĂ€hlt sie etwa 350 halachische Juden. Alle Mitglieder sind aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Die Gemeinde hat jedoch bis heute keine wĂŒrdige Synagoge .

Eingemeindungen

In der Geschichte der Stadt wurden folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen nach Cottbus eingegliedert:

  • 1871 : Schlossgebiet, MĂŒhleninsel, Metzt und Markgrafeninsel
  • 1872 : Brunschwig am Berge, Brunschwig in der Gasse, Brunschwig Rittergut und Gemeinde Ostrow
  • 1904 : Landgemeinde Sandow und Gutsbezirk Brunschwig
  • 1926 : Teilgebiet von Madlow
  • 1927 : Teilgebiet von Branitz und Ströbitz
  • 1950 : Madlow, Sachsendorf und Ströbitz sowie Teilgebiete von Groß Gaglow und Klein Gaglow
  • 1974 : Branitzer Park
  • 1994 : Branitz, Dissenchen, Döbbrick, Kahren, Maiberg, Merzdorf, Schlichow, Sielow, Skadow, Willmersdorf
  • 2003 : Gallinchen, Groß Gaglow und Kiekebusch

Einwohnerentwicklung

Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Cottbus

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung

Die Einwohnerentwicklung von Cottbus ist starken Schwankungen ausgesetzt. Die Schwankungen der Einwohnerzahl zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert sind Folgen der Pest . Die Bevölkerungszahl von Cottbus ĂŒberschritt am 4. September 1976 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1989 erreichte die Einwohnerzahl mit fast 130.000 ihren historischen Höchststand. Seit der Wende in der DDR hat die Stadt wegen der hohen Arbeitslosigkeit und dem GeburtenrĂŒckgang bis 2005 etwa 25.000 Einwohner verloren. Es gibt mehr SterbefĂ€lle als Geburten und auch mehr WegzĂŒge als ZuzĂŒge.

Als Folge daraus ging auch die Einwohnerdichte stark zurĂŒck. WĂ€hrend sie am 31. Dezember 2000 noch bei 720 Personen je kmÂČ lag, lebten am 31. Dezember 2005 nur noch 636 Personen auf einem kmÂČ. Der AuslĂ€nderanteil lag am Ende des Jahres 2000 bei 2,8%. FĂŒnf Jahre spĂ€ter, am 31. Dezember 2005, betrug dieser Anteil 3,7%.

Die bevölkerungsreichsten Stadtteile, mit jeweils mehr als 10.000 Einwohnern, sind Schmellwitz, Sandow, Sachsendorf, die Spremberger Vorstadt und Ströbitz. Die bevölkerungsÀrmsten Stadtteile, mit jeweils weniger als 1.000 Einwohnern, sind Skadow, Saspow und Willmersdorf. Im Jahr 2001 betrug das Durchschnittsalter der Stadtbevölkerung 41,1 Jahre. Im Jahr 2004 lag es bereits bei 42,6 Jahren. Das Durchschnittsalter ist in allen Stadtteilen angestiegen, den höchsten Anstieg gab es in Sachsendorf (+ 2,6 Jahre), den geringsten in Ströbitz (+ 0,3 Jahre), wo das Durchschnittsalter mit 40,9 Jahren vergleichsweise niedrig ist. Die Stadtteile mit dem höchsten Durchschnittsalter sind Sandow (47,6 Jahre) und die Spremberger Vorstadt (47,1 Jahre).

Politik

An der Spitze der Stadt Cottbus stand wohl schon seit dem 13. Jahrhundert ein BĂŒrgermeister , doch sind nur einige Namen ĂŒberliefert. Sie fungierten wohl als Sprecher der Bewohner und waren dem Schlossherrn unterstellt. SpĂ€testens seit dem 16. Jahrhundert gab es auch einen Rat, der aus RatsmĂ€nnern und 4 BĂŒrgermeistern bestand. SpĂ€ter Ă€nderte sich die Zahl der BĂŒrgermeister. Seit dem 19. Jahrhundert trug das Stadtoberhaupt meist den Titel "OberbĂŒrgermeister". Der Rat trug dann die Bezeichnung Stadtverordnetenversammlung .

WĂ€hrend der Zeit des Dritten Reiches wurde der OberbĂŒrgermeister nach den Bestimmungen der Deutschen Gemeindeordnung von der NSDAP eingesetzt und die Stadtverordnetenversammlung aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" mit einem OberbĂŒrgermeister. Der Rat wurde vom Volk gewĂ€hlt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Stadtverordnetenversammlung wieder frei gewĂ€hlt. Sie ist das Hauptorgan der Stadtverwaltung , die zuletzt am 26. Oktober 2003 von den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern fĂŒr eine fĂŒnfjĂ€hrige Zeit gewĂ€hlt wurde. Die nĂ€chste Kommunalwahl wird somit 2008 stattfinden. Das Gremium wĂ€hlt aus seiner Mitte den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung.

Der OberbĂŒrgermeister wird ebenfalls direkt vom Volk gewĂ€hlt. Bei den letzten OberbĂŒrgermeister-Wahlen am 22. September 2002 konnte sich kein Kandidat der Parteien durchsetzen, und es wurde die parteilose Karin RĂ€tzel gewĂ€hlt. Sie war frĂŒher ein Mitglied der SPD. Die EnttĂ€uschung ĂŒber die Kommunalpolitik der Parteien fĂŒhrte bei der Kommunalwahl 2003 zu der sehr geringen Wahlbeteiligung von 28,41 % und dem Stimmengewinn der parteilosen Liste AUB.

Im nachfolgenden sind die OberbĂŒrgermeister der Stadt Cottbus seit 1803 aufgelistet:

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber
1803 1831 Johann Christian Krenkel
1831 1848 Johann Gottlob Roemelt
1848 1848 Wilke
1849 1880 Leopold Jahr
1880 1892 Dr. Karl Mayer
1892 1914 Paul Werner
1914 1925 Dr. Hugo Dreifert
1926 1926 Heinrich Nollner
1927 1933 Dr. Erich Kreutz
1933 1937 Dr. Henricus Haltenhoff
Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber
1937 1945 Franz Viktor
1945 1946 Max Döring
1946 1949 Otto Weihrauch
1949 1953 Hans Bertram
1953 1954 Margarete Schahn
1954 1958 Herbert Bomski
1958 1973 Heinz Kluge
1973 1989 Erhard MĂŒller
1989 2003 Waldemar Kleinschmidt
2003 Karin RĂ€tzel

Die Stadtverordnetenversammlung hat neben der OberbĂŒrgermeisterin derzeit 50 Mitglieder. Diese teilen sich wie folgt auf die Parteien auf:

  • CDU (14 Sitze)
  • Die Linkspartei.PDS (13 Sitze)
  • SPD (9 Sitze)
  • Aktive UnabhĂ€ngige BĂŒrger (AUB) (7 Sitze)
  • BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen (3 Sitze)
  • FDP (2 Sitze)
  • Frauenliste Cottbus (FLC) (2 Sitze)

Die bisherigen Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung waren Klaus Bernhard Friedrich (CDU), Reinhard Beer (SPD) und Siegfried Kretzsch (SPD). Seit dem Jahr 2003 ist Michael Wonneberger (CDU) der Vorsitzende.

Die Wahlberechtigten BĂŒrger von Cottbus wĂ€hlen vorwiegend die SPD und die Linkspartei.PDS. Damit unterscheiden sie sich klar vom Bundesdurchschnitt. Im nachfolgenden sind die Wahlergebnisse der Stadt Cottbus seit 1993 aufgelistet:

Partei Kommunalwahl
1993
Kommunalwahl
1998
Europawahl
1999
Kommunalwahl
2003
Europawahl
2004
Bundestagswahl
2005
CDU 20,12 % 23,75 % 25,03 % 24,14 % 19,60 % 17,50 %
SPD 28,50 % 36,39 % 30,13 % 19,98 % 21,20 % 39,30 %
Linkspartei.PDS 27,89 % 23,87 % 32,71 % 26,76 % 36,50 % 27,40 %
BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen 6,04 % 5,82 % 3,40 % 6,10 % 8,70 % 5,30 %
FDP 5,01 % 3,10 % 2,20 % 4,76 % 4,70 % 6,30 %
AUB - - - 13,96 % - -
Frauenliste 5,45 % 4,05 % - 3,19 % - -
DSU 1,61 % 1,52 % - 1,10 % - -
BĂŒrgerbĂŒndnis 4,86 % 1,50 % - - - -
Sonstige - - 6,51 % - - 4,20 %
Wahlbeteiligung 57,51 % 78,16 % 27,11 % 28,41 % 22,60 % 72,0 %

Wappen

Das Cottbuser Stadtwappen zeigt ein geschlossenes Tor mit zwei TĂŒrmen, zwischen denen ein roter Krebs auf silbernem Schild steht. Unter Forschern heiß diskutiert ist die Frage, wie der Krebs in das Stadtwappen kam und welche Bedeutung er hat. Zweifelsfrei gaben die Herren von Cottbus, deren Wappentier der Krebs ist, ihn als Zeichen ihrer Herrschaft ĂŒber die Stadt, ihres Besitzes, in das Stadtwappen. Wappentiere sind Symbole, der Krebs steht dabei fĂŒr Schutz (der Panzer) und Wehr (die Scheren). Er symbolisiert außerdem die die Wiedergeburt , weil das Krebstier jĂ€hrlich seinen Chitinpanzer wechselt. Auch eine astrologische Bedeutung des Krebses ist nicht auszuschließen. Andere Forscher vermuten, dass die Herkunft auf die krebsreiche Spree oder den Rohstoff fĂŒr die KĂŒche zurĂŒckzufĂŒhren ist.

Der Krebs als heraldisches Symbol ist relativ selten. UrsprĂŒnglich fĂŒhrten ihn streng glĂ€ubige Ritter in ihrem Schild. Nach Cottbus kam dieses Wappentier wahrscheinlich aus dem FrĂ€nkischen . Fredehelm von Cottbus , welcher 1307 starb, stammte vermutlich von frĂ€nkischen Adelsgeschlechtern ab. Er zeigte den Krebs in seinem Wappen. Im Ă€ltesten bildhauerischen Kunstwerk der Stadt, dem Grabstein in der Klosterkirche mit dem Bildnis Fredehelms und seiner Gemahlin Adelheid ist der Krebs auf dem Brustharnisch des Ritters abgebildet. Von dort kam der Krebs wahrscheinlich in das Ă€lteste erhaltene Stadtsiegel aus dem 14. Jahrhundert. Dies ist die Ă€lteste Überlieferung des Wappens.

Als stĂ€dtische Wappenfigur taucht der Krebs Ă€ußerst selten auf. Die Behauptung, dass Cottbus den Krebs als einzige Stadt im Wappen fĂŒhrt, ist aber falsch. Ebenfalls einen Krebs als Wappentier haben die StĂ€dte Bad Wurzach, Bernkastel-Kues, Kreßberg, Vörstetten und Pram in Oberösterreich. Außerdem haben auch die Landkreise Bernkastel-Wittlich und Spree-Neiße den Krebs im Wappen.

StÀdtepartnerschaften

Cottbus unterhÀlt StÀdtepartnerschaften mit folgenden StÀdten:

  • Montreuil-sous-Bois , Frankreich , seit 1959
  • Grosseto, Italien , seit 1967
  • Lipezk , Russland , seit 1974
  • Zielona GĂłra , Polen , seit 1975
  • Targowischte , Bulgarien , seit 1975
  • KoĆĄice , Slowakei , seit 1978
  • SaarbrĂŒcken, Deutschland , seit 1987
  • Gelsenkirchen, Deutschland , seit 1995
  • Nuneaton and Bedworth , Vereinigtes Königreich , seit 1999

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Theater

Staatstheater Cottbus
Staatstheater Cottbus

Die Stadt Cottbus verfĂŒgt ĂŒber eine Vielzahl von Theatern , BĂŒhnen und Ensembles . Das bekannteste ist wohl das Staatstheater Cottbus. Es ist das einzige staatliche Theater in Brandenburg und stellt Schauspiel , Musiktheater und Ballett dar. Außerdem bietet die Stadthalle von Cottbus ungefĂ€hr 2.000 Menschen Platz. In dieser Stadthalle waren schon der Chinesische Nationalcircus, das Russische Staatsbalett und verschiedene Musikgruppen zu Gast. Das kleine Theater, die TheaterNative C, wurde als Privattheater 1989 gegrĂŒndet und ist zu einer bestimmenden GrĂ¶ĂŸe in der Cottbuser Kunstszene geworden. Es bietet Schauspiel, Kabarett , Boulevard sowie Kindertheater und experimentelle Inszenierungen . Das piccolo-Theater ist seit 1991 ein Theater fĂŒr Kinder und Jugendliche. Das Publikum der PuppenbĂŒhne Regenbogen besteht ĂŒberwiegend aus Kindern im Alter von 4 bis 10 Jahren, fĂŒr die der Besuch oft das erste Theatererlebnis ihres Lebens ist und bleibende EindrĂŒcke hinterlĂ€sst. Weiterhin sind in der Stadt das Philharmonisches Orchester Cottbus, die Singakademie Cottbus, das "Cottbuser Kindermusical", das Kinder- & Jugendensemble "Pfiffikus", das Studententheater BĂŒhne 8, sowie das "Theater an der Wendeschleife" ansĂ€ssig.

Kino

Mit dem Weltspiegel besitzt Cottbus den Ă€ltesten Kinozweckbau Deutschlands. Dieser wurde im Jugendstil erbaut. Das Obenkino im Gladhouse und das Kinoh Stadthalle sind weitere kleine Kinos im Stadtzentrum . Die UCI Kinowelt im Stadtteil Groß Gaglow in der NĂ€he des Einkaufszentrums Lausitz Park bietet 9 SĂ€le mit 2.200 SitzplĂ€tzen. Das Kino besitzt modernste Tonsysteme und im großen Saal wurde frĂŒher eine spektakulĂ€re Lasershow geboten. Das Kino ist bequem erreichbar und es stehen 700 kostenlose ParkplĂ€tze direkt vor dem Kino zur VerfĂŒgung.

Museen und Galerien

Schloss Branitz
Schloss Branitz

Die Stiftung FĂŒrst-PĂŒckler-Museum Park und Schloss Branitz bringt dem Besucher im Museum des Schlosses die Geschichte des Parks nĂ€her. Das Wendische Museum vermittelt Einblicke in Kultur und Geschichte der Wenden der Niederlausitz. Zahlreiche Exponate zur Trachtenkunde, Schrifttum und Literatur, Kunst und Musik sowie zu Brauchtum und Lebensweise belegen die einzigartige Kultur der slawischen Bevölkerung. Im Stadtmuseum und dessen Archiv wird die Geschichte und Kulturgeschichte der Stadt und ihrer Umgebung aufgearbeitet. Mit Sonderausstellungen werden interessante Einzelthemen vorgestellt. Eine 3-teilige stĂ€ndige Exposition widmet sich der Stadtgeschichte , dem Lausitzer Glas und der Teppichfabrikation in Cottbus. Sechs KnĂŒpfstĂŒhle von 1894 geben Einblick in den Stand der Technik im 19. und 20. Jahrhundert. Im Museum der Natur und Umwelt ist die Naturgeschichte der Niederlausitz Hauptgegenstand der biologischen und geologischen Sammlungen. Das Brandenburgische Apothekenmuseum am Altmarkt ist das einzige Apothekenmuseum des Landes Brandenburg. Komplette Apothekeneinrichtungen aus der Zeit um 1830 und der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts werden hier gezeigt.

Die Brandenburgische Kunstsammlung beherbergt Werke aus den Gattungen Malerei , Skulptur , Grafik , Fotografie und Plakat und sie arbeitet vornehmlich mit dem Themenkomplex von Landschaft , Raum, Natur und Umwelt. Die Galerie Haus 23, die Galerie Fango und die Galerie auf Zeit bieten Bildhauern, Malern, Fotografen und Filmemachern aus Cottbus und der Region die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Das Flugplatzmuseum zeigt 80 Jahre Geschichte der Cottbuser FlugplĂ€tze und der Luftfahrt in der Lausitz. Weitere Museen sind das Wassermuseum im Wasserwerk Cottbus, das Technische Denkmal SpreewehrmĂŒhle und das Technische Denkmal Parkschmiede Cottbus-Branitz.

Bauwerke

Profanbauten

Der Spremberger Turm
Der Spremberger Turm

Das Staatstheater am Schillerplatz, im Jugendstil , wurde 1908 von Bernhard Sehring erbaut. Die Spremberger Straße erstrahlt neu gestaltet. Sie war einst eine wichtigste Handelsstraße , welche von Wohn- und GeschĂ€ftshĂ€usern aus dem 19. Jahrhundert sowie von 1950-1960 geprĂ€gt ist. Noch heute hat sie ihre ursprĂŒngliche LĂ€nge von 300 m. Der Spremberger Turm ist das Wahrzeichen der Stadt und er wurde im 13. Jahrhundert erbaut und bildet mit Bastei und Torhaus das sĂŒdliche Stadttor . Die Zinnenkrone erhielt er in den Jahren 1823-1825. Er ist heute 31 m hoch. Der MĂŒnzturm ist der Ă€lteste Turm der Stadt. Die "Herren von Cottbus" ließen hier wahrscheinlich schon 1483 den Cottbuser Heller mit dem Cottbuser Wappentier , dem Krebs , prĂ€gen. TĂŒrme , Tore und WiekhĂ€user entlang der mittelalterlichen Stadtmauer lassen den Grundriss der Altstadt erkennen. Der MĂŒnzturm und der Spremberger Turm begrenzen den 1.200 m langen Teil der alten Wehranlage . Die Lindenpforte entstand, um schneller von der Altstadt den Markt in der Neustadt erreichen zu können. Dazu durchbrach man erst im Jahre 1879 den alten Mauerturm in der Mauerstraße.

Der Cottbuser Altmarkt
Der Cottbuser Altmarkt

Der Altmarkt mit Marktbrunnen war einst wichtiger Handelsplatz, ursprĂŒnglich mit FachwerkhĂ€usern umbaut. Heute zeigt sich der Markt als eindrucksvolles Ensemble von BĂŒrgerhĂ€usern im Barockstil . Das Wendische Viertel wurde 1984-1989 auf historischem Stadtgrund zwischen Berliner Platz und Oberkirchplatz vorwiegend in Plattenbauweise mit altstadttypischer Fassadenstruktur erbaut. BildkĂŒnstlerische Werke stammen von sorbischen und deutschen KĂŒnstlern. Das neue Rathaus wurde von 1934-1936 erbaut. Die SĂ€ulenkolonnaden an der Berliner Straße zeigen Reliefs Symbole alter Cottbuser Handwerkskunst . Eine Tafel erinnert an das Geburtshaus des Malers Carl Blechen . Das ElektrizitĂ€tswerk wurde 1901-1903 in neugotischer Industriearchitektur errichtet. Es diente mit zwei Wasserturbinen , Dampfmaschinen und Kesselanlagen zur Versorgung der stĂ€dtischen Straßenbahn .

Am MĂŒhlengraben stehen die Ă€ltesten Cottbuser GebĂ€ude, die Loh- und WeißgerberhĂ€user. Diese belegen die drei Entwicklungsphasen des Gerberhandwerks. Das kleine Haus von 1727 war Werk- und Wohnhaus zugleich. Das Mittlere, welches um 1760 erbaut wurde, war bereits ein reines Wiekhaus. Um 1860 entstand der Ziegelbau. Im 10. Jahrhundert erbauten die Wenden auf der Talsandinsel am Westufer der Spree einen slawischen Burgwall , die grĂ¶ĂŸte slawische Burg der Niederlausitz und heutiger Schloßberg. Hier erhebt sich der 46 m hohe, mittelalterliche Schloßturm, der 1877 mit dem Neubau des GerichtsgebĂ€udes seine Zinnenkrone und neugotische Turmhaube erhielt. Seit Februar 2005 gehört das architektonisch außergewöhnliche Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum des Campus der Brandenburgischen Technischen UniversitĂ€t zu den ĂŒberregional beachteten SehenswĂŒrdigkeiten von Cottbus. Studierende , Wissenschaftler und viele Cottbuser nutzen diesen neuen Ort des Lernens mit seinem umfangreichen Angeboten. Am Schloßkirchplatz vereinen sich vier Bauepochen. Das Haus am östlichen Platzende war Sitz des BĂŒrgermeisters , des Pastors und des französischen Richters . Im SĂŒden steht ein Werk des Architekten Mendelssohn im typischen Bauhausstil . Das Schloss Branitz im FĂŒrst-PĂŒckler-Park wurde 1772 im SpĂ€tbarock erbaut. Von Gottfried Semper wurde es spĂ€ter umgebaut.

Weitere bekannte Bauwerke sind der Cottbuser Wasserturm , die Bauhaus-Schule, das Dieselkraftwerk, die Panta-Rhei-Halle und der chinesische Pavillon.

Sakralbauten

Schlosskirche in Cottbus
Schlosskirche in Cottbus

Die evangelische Schlosskirche wurde 1419 als Katharinenkirche erbaut und spĂ€ter mehrmals durch BrĂ€nde zerstört. Errichtet wurde sie nach Einzug der Hugenotten 1714 auf deren Grundmauern als einschiffiger Putzbau mit Walmdach und Sakristeianbau . 1870 erhielt sie den neugotischen Turm. Die evangelische Oberkirche St. Nikolai ist die grĂ¶ĂŸte Kirche der Niederlausitz. Es ist ein spĂ€tgotischer dreischiffiger Backsteinbau des 14. Jahrhunderts. Im Inneren sind Sterngewölbe und Kanzel sowie der 1664 erbaute Hochaltar mit prĂ€chtiger Alabasterschnitzerei . Im Kirchenschiff und in den Kapellenanbauten befinden sich mehrere bedeutsame GrabdenkmĂ€ler des 16. und 17. Jahrhunderts. Der Ausblick auf die grĂŒne Stadt Cottbus vom 55 m hohen Kirchturm ist lohnenswert. Die evangelische Klosterkirche wird auch "Wendische Kirche" genannt. Sie ist der Rest des ehemaligen Franziskanerklosters aus dem 13. und 14. Jahrhundert. Das Ă€lteste Cottbuser Gotteshaus birgt ein wichtiges Zeugnis der Stadtgeschichte. Die Grabplatte des StadtgrĂŒnders zeigt das heute noch gĂŒltige Wappentier .

Die katholische Propstei- und Pfarrkirche "St. Maria Friedenskönigin", die 1911 erbaute Lutherkirche, die Katholische Christuskirche und die Madlower Martinskirche sind weitere Kirchen der Stadt Cottbus.

Parks

Der Branitzer Park ist der wohl bedeutendste und bekannteste Park in Cottbus. Branitz gelangte 1696 in Besitz des Grafen von PĂŒckler. Im Jahr 1845 begann er mit dem Bau der neuen Parkanlage. Der von ihm geschaffene Landschaftspark, der unter dem Nachfolger vollendet wurde, ist ein Gartenkunstwerk von internationaler Bedeutung. Der namhafte Schriftsteller und Weltreisende FĂŒrst PĂŒckler war neben Peter Joseph LennĂ© und Friedrich Ludwig von Sckell einer der bekanntesten deutschen Gartengestalter des 19. Jahrhunderts. Der Branitzer Park wurde mit gestalterisch differenzierten Parkbereichen angelegt. Der „Innere Park“ mit der GĂ€rtnerei ist auf einer FlĂ€che von ungefĂ€hr 100 Hektar angelegt. FĂŒrst PĂŒckler gestaltete außerdem die den Park umgebende Feldflur , den „Äußeren Park“ als „ornamental farm“ auf einem Gesamtareal von etwa 600 Hektar. Um das Schloss legte er einen sehr reich mit Blumenbeeten, Plastiken , weiteren Schmuckelementen und Ziergehölzen ausgestatteten Blumenpark an. Hier verwendete PĂŒckler auch fremdlĂ€ndische Gehölze, wĂ€hrend er im Park nur einheimische pflanzen ließ. FĂŒr die Gestaltung des Parks nutzte FĂŒrst PĂŒckler den hohen Grundwasserstand und die in der NĂ€he gelegene Spree, um in seinem Park ein kĂŒnstliches GewĂ€ssersystem zu schaffen. Mit dem Aushub aus den Seen und KanĂ€len ließ er das gestalterisch vollendete GelĂ€nderelief des Parks anlegen. Besonders schön ist die Schilfseepartie modelliert. Die Pyramidenebene mit der ehemals stufenförmig erbauten Landpyramide (erbaut 1860-1863) und dem Tumulus (erbaut 1856-1857) beeindruckt durch ihre einzigartige Wirkung. FĂŒrst PĂŒckler wurde 1871 im Tumulus, der Seepyramide, beerdigt. 1884 wurde auch seine 1854 verstorbene Frau und LebensgefĂ€hrtin , Lucie von PĂŒckler-Muskau dorthin umgebettet. Durch meisterhafte Gruppierung der Gehölze, kĂŒnstlerisch gelungene Behandlung des Reliefs und geschickte WegefĂŒhrung schuf der FĂŒrst mit dem Park eine Art Bildergalerie, in der sich dem Betrachter beim Spazieren gehen eine Folge dreidimensionaler Gartenbilder darbietet. Im Zentrum der Anlage befindet sich das 1770-1772 erbaute Schloss.

Hofpanorama des Branitzer Schlosses in Cottbus (Herbst 2002)
Hofpanorama des Branitzer Schlosses in Cottbus (Herbst 2002)

Der Blechenpark an der Ostseite der Spree entstand in den 30er Jahren. Er zeigt er sich mit seltenen BĂ€umen und erlesenen BlĂŒtenstauden als gĂ€rtnerisches Kleinod. Seine 1934 und 1935 geschaffene Uferpromenade hat mit dem nach SĂŒden verlaufenden "Rosenufer", der heutigen Ludwig-Leichhardt-Allee, eine gelungene FortfĂŒhrung gefunden. Vor ĂŒber 100 Jahren, 1898, entstand auf der feuchten Niederung der MĂŒhleninsel die erste Cottbuser Parkanlage, der Goethepark, durch Initiative des OberbĂŒrgermeisters Paul Werner und des Verschönerungsvereins. Der Amtsteich innerhalb des Parks wurde bereits um 1600 zur Fischzucht angelegt. 1914-1935 erfolgte ein weiterer Ausbau des einst sumpfigen GelĂ€ndes. Die Gestaltung der Uferbereiche mit schönen Staudenpflanzungen an den BachlĂ€ufen nahe des Dieselkraftwerkes wurde 1954 zur Ausstellung „GrĂŒnen und BlĂŒhen an der Spree“ vorgenommen. Heute zeigt sich die Parkanlage wieder in alter Schönheit aus der Zeit um 1900.

Der Eliaspark entstand 1902 durch eine Stiftung des Kommerzienrates Elias. Dieser dreieinhalb Hektar große Park wurde durch die BUGA 1995 wieder neu gestaltet. Inmitten gepflegter WiesenflĂ€chen unter schattenspendenden BĂ€umen entstanden neue WegefĂŒhrungen, schöne Spiel- und Sportanlagen, ein Wasserspielplatz und das Spielhaus als Treff fĂŒr Kinder und Jugendliche. Heute ist dieses Areal wieder ein gern besuchter Erlebnisbereich fĂŒr Alt und Jung nahe des Spreeauenparks. Der Spreeauenpark erfreute seit der Bundesgartenschau 1995 Millionen Besucher. Um den 1,2 Hektar großen Parkweiher gruppieren sich beispielsweise ein Rosengarten , ein Rhododendronhain , Wiesenlandschaften mit Wechselpflanzungen und ein Apotheker- und Bauerngarten. FĂŒr Kenner ist der TertiĂ€rwald mit Pflanzen und Gehölzen aus verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen, Findlingen aus der Eiszeit und einem fossilen Mammutbaumstubben eine besondere Attraktion. Der direkt an den Spreeauenpark grenzende Cottbuser Tierpark erstreckt sich inmitten einer Landschaft von uralten BĂ€umen, in reizvoller NĂ€he zum Branitzer Park. Mit mehr als 1.000 Tieren in ĂŒber 170 Arten aus allen Erdteilen ist es der grĂ¶ĂŸte zoologische Garten Brandenburgs. Wegen der erfolgreichen Zucht von Wasservögeln ist der Tierpark weithin anerkannt. Wenige StĂ€dte verfĂŒgen ĂŒber ein solches Areal verschiedenster Parkgenres mit diesen Erlebniswerten.

Sport

Cottbus ist OlympiastĂŒtzpunkt fĂŒr die Sportarten Turnen , Leichtathletik , Boxen und Radsport . International bekannte Sportler kommen aus Cottbus. FĂŒr den aktiven Freizeitsport stehen allen Interessenten 50 Sporthallen , 49 SportplĂ€tze und Stadien , 20 Tennisspielfelder , 70 Kegel - und Bowlingbahnen , fĂŒnf SchiessstĂ€nde , vier Badeseen , eine Reitsportanlage , eine Schwimmhalle , ein Freibad und ein Bootshaus zur VerfĂŒgung. Diese werden auch durch die mehr als 120 Sportvereine in Cottbus genutzt. In der Stadt gibt es vier Dachorganisationen , welche verschiedene Sportarten vereinen. Dazu gehört der PSV Cottbus 90 e.V., der SCC Breitensport e.V., der Stadtsportbund Cottbus e.V. und die Versehrtensportgemeinschaft Cottbus e.V.

Stadion der Freundschaft
Stadion der Freundschaft

Die bekanntesten Vereine aus der Stadt sind der LHC Cottbus ( Handball ), die White Devils ( Basketball ), die Cottbus Crayfish ( American Football ) und der Energie Cottbus ( Fußball ). Der FC Energie schaffte in der Saison 1999/2000 sensationell den Aufstieg in die erste Bundesliga sowie den zweimaligen Klassenerhalt, seit der Saison 2003/2004 spielt der Fußballklub wieder in der zweiten Bundesliga . Die breite UnterstĂŒtzung der Fußballer durch die vielen Fans ist der beste Beweis fĂŒr eine sportlich orientierte Stadt und Region. Das Stadion der Freundschaft hat aktuell ein Fassungsvermögen von 22.450 Zuschauern. Es bietet 6.970 ĂŒberdachte SitzplĂ€tze, 4.405 ĂŒberdachte und 11.205 nicht ĂŒberdachte StehplĂ€tze.

Das Sportzentrum ist eine der grĂ¶ĂŸten und modernsten Sportanlagen in der Region SĂŒdbrandenburg. Es bietet die besten Voraussetzungen zur Sicherung des Kinder- und Jugendsports, des Nachwuchs- und Spitzensports sowie des Breiten- und Behindertensports. Zum Komplex gehören das Leichtathletikstadion, das Radstadion, die Turnhalle und die Boxhalle. Das Leichtathletikstadion erfĂŒllt mit allen seinen Anlagen die internationalen Anforderungen, die an ein Stadion gestellt werden. Das Radstadion mit seiner ĂŒberdachten Radrennbahn ist eine weitere Attraktion auf dem GelĂ€nde des Sportzentrums. Auf ihr finden nationale und internationale WettkĂ€mpfe mit großem Anklang statt, beispielsweise der Welt-Cup im Bahnradsport 1995 und 1996.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Messen und Ausstellungen

Die Messen und Ausstellungen finden in der „MesseCottbus“ statt. Dieser moderne Komplex bietet multifunktionale AusstellungsflĂ€chen auf einer FlĂ€che von 6.500 mÂČ. Diese bieten beste Bedingungen fĂŒr Veranstaltungen aller Art. Eingebettet in den reizvollen Spreeauenpark und in unmittelbarer NĂ€he zum bekannten FĂŒrst-PĂŒckler-Park Branitz liegt die MesseCottbus verkehrsgĂŒnstig. Sowohl die direkte Anbindung an den Stadtring als auch die BahnhofsnĂ€he gestatten ein unkompliziertes Anreisen. Verschiedenste Veranstaltungen wie Kongresse, mit bis zu 3.000 Teilnehmern, und Konzerte fĂŒr bis zu 5.000 Besucher haben hier bereits Tradition.

Jedes Jahr im Januar findet der „Cottbuser Reisemarkt“ statt. Diese Messe bietet Angebote rund um Ferien, Tourismus, Freizeit, Caravan, Camping und Boote. Mit bis zu 250 Ausstellern und 15.000 Besuchern gehört diese Ausstellung zu den grĂ¶ĂŸten in Cottbus. Parallel zum „Cottbuser Reisemarkt“ findet jedes Jahr die Ausstellung „Fit+Gesund“ statt, welche sich dem Themenbereich rund um Wellness, Kuren und Gesundheit widmet. Ende Januar beherbergt das MessegelĂ€nde alljĂ€hrlich eine Handwerkerausstellung. Hierbei handelt es sich um die grĂ¶ĂŸte und einzige Ausstellung zum Handwerk in SĂŒdbrandenburg.

Die Messe „Impuls“, welche jedes Jahr im Februar stattfindet, befasst sich mit Ausbildung, Weiterbildung, ExistenzgrĂŒndung, Unternehmenssicherung und Arbeit. Im MĂ€rz findet die Ausstellung „Cars&Bikes“ in den Messehallen statt. Dies ist die grĂ¶ĂŸte Automobil- und Zweiradausstellung im Land Brandenburg. Mit 27.000 Besuchern im Jahr 2005 war diese Ausstellung die besucherstĂ€rkste seit der Bundesgartenschau 1995. Auf der „Tattoo-Convention“ zeigen internationale KĂŒnstler ihr Können. RegelmĂ€ĂŸig findet im MĂ€rz die Ausstellung „CottbusBau“ statt, bei der es sich um die grĂ¶ĂŸte Baufachmesse im Land Brandenburg handelt. Im Oktober beherbergt Cottbus die „Herbstmesse“. Mit mehr als 330 Ausstellern ist dies die besucherstĂ€rkste Verbraucherausstellung im Land Brandenburg.

Weitere Veranstaltungen auf dem MessegelĂ€nde sind die Ausstellungen „Vital & Co.“ und die „Erotik Messe“.

Sportveranstaltungen

Beim „Turnier der Meister“ im MĂ€rz, treten 40 Nationen im Kunstturnen gegeneinander an. Im Juni beherbergt das Sportzentrum in Cottbus alljĂ€hrlich das „German Meeting“. Bei dieser internationalen Leichtathletik Veranstaltung werden regelmĂ€ĂŸig neue Rekorde in allen Disziplinen der Leichtathletik aufgestellt. Bei den MĂ€nnern liegt der Meetingrekord im 100-Meter-Lauf bei 10,00 Sekunden, bei den Frauen bei 11,14 Sekunden. Weitere leichtathletische Veranstaltungen in Cottbus sind das „Internationale Springer-Meeting“ und der „Spreewaldmarathon“.

Infrastruktur und Verkehr

Bundesautobahnen und Bundesstraßen

Durch das sĂŒdliche Stadtgebiet von Cottbus fĂŒhrt die Bundesautobahn A 15, die vom Dreieck Spreewald (A 13 Dresden-Berlin) kommend in Richtung Polen / Ukraine fĂŒhrt. Die Autobahn ist zweispurig und hat zwei Abfahrten in Cottbus: Cottbus-West und Cottbus-SĂŒd. Cottbus wird von den Bundesstraßen B 97 , B 115 und B 169 durchzogen.

Bahnverkehr

Von Cottbus aus fĂŒhren Bahnlinien in alle Richtungen und zwar nach Görlitz, Leipzig, Dresden, Norddeich Mole, Berlin, Forst (Lausitz), Emden und Frankfurt (Oder). Es fĂŒhren auch Linien in die polnischen Orte Warschau , Ć»agaƄ , Breslau und Krakau . Zudem gibt es regelmĂ€ĂŸige Zugverbindungen nach Reichenberg in Tschechien . Auf dem Cottbuser Gebiet befinden sich fĂŒnf Bahnhöfe der Deutschen Bahn AG:

  • Cottbus Hauptbahnhof
  • Cottbus-Sandow
  • Cottbus-Merzdorf
  • Cottbus-Willmersdorf Nord
  • Cottbus-Kiekebusch

Luftverkehr

Cottbus verfĂŒgt ĂŒber zwei regionale FlugplĂ€tze. Der Verkehrslandeplatz Neuhausen ist ca. 15 km entfernt und bietet europaweit Charter- und TaxiflĂŒge, Ausbildung, Rund- und WirtschaftsflĂŒge mit Flugzeugen und Hubschraubern und Luftsport. Auch der ca. 30 km entfernte Flugplatz Cottbus-Drewitz bietet europaweit Charter- und TaxiflĂŒge. In grĂ¶ĂŸerer Entfernung zu Cottbus liegen die drei internationalen FlughĂ€fen:

Der kĂŒnftige Großflughafen BBI (Berlin-Brandenburg International) wird ungefĂ€hr 100 km von der Stadt entfernt liegen und per Auto und Bahn in jeweils einer Stunde erreichbar sein.

Öffentlicher Nahverkehr

Den öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen Straßenbahnen und Busse der Cottbusverkehr GmbH und Neißeverkehr GmbH . Ingesamt gibt es 45 Linien, davon vier Straßenbahn- und 41 Omnibuslinien. Das Liniennnetz bietet 567 Haltestellen und es ist ca. 1032 km lang. Insgesamt sind 34 Straßenbahnen und 62 Omnibusse im Einsatz.

Außerdem verbindet eine Parkbahn (600 mm Spurweite) den Bahnhof Cottbus-Sandow mit dem Fußballbundesliga-Stadion "Stadion der Freundschaft", dem Messezentrum, dem Tierpark Cottbus und dem Ortsteil Branitz. Der zeitweise Verkehr beschrĂ€nkt sich auf die Sommermonate.

Wirtschaft

AnsÀssige Unternehmen

In Cottbus ist eine Vielzahl von Unternehmen ansÀssig. Dazu gehört z.B. die Vattenfall Europe AG , Mining & Generation, welche von Cottbus aus die Verwaltung von Tagebauen & Kraftwerken im Raum Hamburg und Ostdeutschland steuert. ABB ist ein Konzern der Elektrotechnik und ebenfalls in Cottbus ansÀssig. Die Deutsche Bahn besitzt in der Stadt ein Fahrzeuginstandhaltungswerk. Die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) ist ein regionaler Energie- und Kommunikationsdienstleister in Ostdeutschland. Einen Standort hat dieses Unternehmen auch in Cottbus.

Weitere Unternehmen kommen vorrangig aus den Bereichen Architektur, Chemie- und Pharmazieunternehmen, Dienstleister, Einzelhandelsunternehmen, Energieunternehmen, Finanzunternehmen, Forschungsunternehmen, Gesundheitsunternehmen, Handelsunternehmen, Maschinenbauunternehmen und Telekommunikationsunternehmen.

Mit Stand vom 30. Juni 2004 gab es in Cottbus 47.762 Arbeitnehmer. Diese verteilten sich auf öffentliche und private Dienstleistungen (34,9 %), GrundstĂŒckswesen, Vermietung, Dienstleistung fĂŒr Unternehmen (14,1 %), öffentliche Verwaltung (13,8 %), Handel (12,0 %), Nachrichten und Verkehr (8,0 %), Baugewerbe (4,8 %), Verarbeitendes Gewerbe (4,7 %), Kredit- und Versicherungsgewerbe (2,6 %), Gastgewerbe (2,1 %), Energie- und Wasserversorgung (2,1 %) und Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (0,9 %). Die Arbeitslosigkeit betrĂ€gt mit Stand vom 30. September 2005 genau 17,3%, das heißt es gab insgesamt 9.816 Arbeitslose.

Medien

Cottbus ist Sitz eines Regionalstudios des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). Bereits seit dem 2. August 1925 erfolgten regelmĂ€ĂŸige Sendungen des Deutschen Radio-Klubs aus Cottbus. Sie hatten eine Empfangsreichweite von bis zu 600 km. Im Jahr 1946 wurde das Studio Cottbus des Landessenders Brandenburg gegrĂŒndet. Es strahlte ausschließlich Rundfunkprogramme aus. Die DDR-Regierung unterstellte das Studio ab dem Jahr 1952 dem Nationalen Komitee fĂŒr Rundfunk. In der Folgezeit wurden tĂ€gliche bis zu sechsstĂŒndige, regionale Hörfunksendungen auf ( Radio DDR 2 ) in deutscher und niedersorbischer Sprache produziert. Im Jahr 1989 erhielt das Studio Cottbus ein eigenes Außenstudio in Bautzen fĂŒr die Produktion von Hörfunksendungen in obersorbischer Sprache. Das Studio Bautzen wurde am 1. Januar 1991 vom Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) ĂŒbernommen.

Im FrĂŒhjahr 1990 grĂŒndeten die Regionalstudios von Radio DDR 2 in Cottbus, Potsdam und Frankfurt/Oder das gemeinsame Hörfunkprogramm Antenne Brandenburg. Am 1. Januar 1991 wurden Programm und ein Teil der Redaktionen vom Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) und spĂ€ter von dessen Rechtsnachfolger RBB ĂŒbernommen. In seinen Cottbuser Hörfunkstudios produziert der RBB tĂ€glich rund fĂŒnf Stunden Hörfunksendungen in deutscher und niedersorbischer Sprache.

Das RBB-Regionalstudio Cottbus fertigt außerdem Fernsehsendungen und einzelne FernsehbeitrĂ€ge. So werden in Cottbus die Sendungen RBB regional, die sorbischsprachige Sendung ƁuĆŸyca (Lausitz) und Gartenzeit produziert (Stand 2005). DarĂŒber hinaus erfolgen Zulieferungen fĂŒr Das Erste , die dritten Fernsehprogramme sowie Produktionshilfen fĂŒr das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF). RegelmĂ€ĂŸig erfolgt seit der Schließung des alten Berliner Friedrichstadtpalastes im Jahr 1980 die Produktion großer Fernsehshows in Cottbus, dazu gehören beispielsweise: Ein Kessel Buntes ( DFF ), Die Goldene Note (DFF), Musikanten sind da (DFF), Melodien fĂŒr Millionen (ZDF), Musikantenstadl (DFF/ARD/ SF DRS / ORF ), Fest der Volksmusik (ARD), Musik fĂŒr Sie (MDR) und Heut’ steppt der Adler (ORB/RBB/ARD). Fernsehgeschichte schrieb der Entertainer Harald Juhnke mit seinem ĂŒberraschenden Auftritt in der ersten deutsch-deutschen Unterhaltungsshow Musikantenstadl am 17. Dezember 1989. Die Sendung wurde innerhalb von nur zwei Wochen vom Deutschen Fernsehfunk (DFF) redaktionell vorbereitet und technisch abgesichert. Produktionshilfe leisteten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Schweiz , Österreichs und die ARD. Im Januar 2006 wird in Cottbus von der ARD die Sendung Da steppt der Adler produziert.

Neben dem öffentlich-rechtlich organisierten Rundfunk sind in Cottbus auch private Programmveranstalter vertreten. Das sind LTV ( Lausitz TV ), BB Radio, rs2 und 94.5 Radio Cottbus. In Cottbus und Umgebung erscheinen auch regionale Tageszeitungen . Dazu gehört beispielsweise die Lausitzer Rundschau, welche das Monopol besitzt. Die 20cent ist ein Ableger der Lausitzer Rundschau. Außerdem erscheinen die Veranstaltungsmagazine Blicklicht und Hermann. Der mĂ€rkische Bote und der Wochenkurier sind AnzeigenblĂ€tter.

Bildung und Forschung

Bibliothek der Brandenburgischen Technischen UniversitÀt Cottbus
Bibliothek der Brandenburgischen Technischen UniversitÀt Cottbus

Die Brandenburgische Technische UniversitĂ€t Cottbus wurde 1991 durch das Land Brandenburg gegrĂŒndet. Sie gilt als die jĂŒngste Technische UniversitĂ€t im Bundesgebiet. Ihre NeugrĂŒndung ermöglichte den Aufbau einer effektiven Struktur. Bis zum Jahr 2008 soll der Campus baulich fertiggestellt sein. International anerkannte Leistungen erzielte die Technische UniversitĂ€t bereits wĂ€hrend ihrer noch laufenden Aufbauphase im Flugzeugbau , der Architektur sowie in der Umweltwissenschaft . SpitzenplĂ€tze im nationalen UniversitĂ€tsranking stehen seit dem Jahr 2000 auf der Tagesordnung. Der weitere Ausbau zu einem Zentrum der Technik- und Ingenieurwissenschaften gibt wichtige Entwicklungsimpulse weit ĂŒber die Niederlausitz und Brandenburg hinaus. Ausgelegt fĂŒr 6.250 StudienplĂ€tze, mit derzeit 4.796 Studierenden, bietet die einzige technische UniversitĂ€t des Landes Brandenburg ideale Voraussetzungen fĂŒr ein effizientes Studium. Ein großer Anteil der Studierenden, nĂ€mlich 1.192, kommen aus dem Ausland . Die UniversitĂ€t bedient die FakultĂ€ten Mathematik , Naturwissenschaften und Informatik , Architektur und Bauingenieurwesen , Maschinenbau , Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik . Das Informations,- Kommunikations- und Medienzentrum und auch weitere Bibliotheken bieten den Studierenden die Möglichkeit sich umfassend mit Thematiken zu beschĂ€ftigen.

Die Fachhochschule Lausitz wurde 1991 mit Verwaltungssitz in Senftenberg und Standort in Cottbus gegrĂŒndet. Mit derzeit 1.179 Studenten ist sie die grĂ¶ĂŸte Fachhochschule des Landes mit einem sehr breiten Angebot ingenieurwissenschaftlicher StudiengĂ€nge. Die StudiengĂ€nge in Cottbus sind Architektur, Bauingenieurwesen, Ver- und Entsorgungstechnik, MusikpĂ€dagogik und Sozialwesen. In der Stadt gibt es außerdem 16 Grundschulen (3.299 SchĂŒler), 4 Realschulen (1.040 SchĂŒler), 6 Gesamtschulen (2.358 SchĂŒler), 6 Gymnasien (3.751 SchĂŒler), 6 Förderschulen (670 SchĂŒler), eine Waldorfschule (250 SchĂŒler) und ein Cottbus-Kolleg (325 SchĂŒler). ZusĂ€tzlich gibt es eine Fachschule fĂŒr Wirtschaft und eine Medizinische Fachschule

Weitere Forschungseinrichtungen in der Stadt sind das Frauenhofer Anwendungszentrum fĂŒr Logistiksystemplanung und Informationssysteme, das Institut fĂŒr Verkehrstechnik, Triebwerks-Kompetenzzentrum Deutschland & Weltraumforschung, das Forschungszentrum fĂŒr Leichtbauwerkstoffe, das Klaus Steilmann Institut, das Joint Lab-Institut fĂŒr Elektronikforschung, das Institut fĂŒr Informatik, das Zentrum fĂŒr Energietechnologie CeBra, das Zentrum fĂŒr Rechts- und Verwaltungswissenschaften, das Humanökologisches Zentrum, das Forschungszentrum Bergbaufolgelandschaften, das Energieressourcen-Institut Cottbus e.V. sowie das Sarkoidose-Zentrum Deutschland.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

"Der gesprengte Turm des Heidelberger Schlosses", GemÀlde von Carl Blechen (entstanden um 1830)
"Der gesprengte Turm des Heidelberger Schlosses", GemÀlde von Carl Blechen (entstanden um 1830)
  • 1489 , Johannes Briesmann , Reformator
  • 1715 , Jakob Immanuel Pyra , Dichter
  • 1780 , Johann Carl Ludwig Schmid, Architekt
  • 1798 , Carl Blechen , Maler
  • 1815 , Bertha Wehnert-Beckmann , Photographin
  • 1820 , Gustav Feckert , Maler
  • 1862 , Paul Eduard Crodel , Maler
  • 1920 , Walter Brandin , Musiker
  • 1921 , GĂŒnter Fuhlisch , Komponist
  • 1921 , Gert Kalow , Schriftsteller
  • 1924 , Dieter Nowka , Komponist
  • 1927 , Heinz-Florian Oertel , Sportreporter
  • 1942 , Tilman Nagel , Orientalist
  • 1943 , JĂŒrgen Gosch , Theaterregisseur
  • 1944 , Uwe Kockisch , Schauspieler
  • 1944 , Georg Michael Welzel
  • 1952 , Martin Gutzeit , Theologe und Politiker
  • 1953 , Ulrike Bruns , Leichtathletin
  • 1955 , Peter Brasch , Schriftsteller
  • 1960 , Martina Eitner-Acheampong , Schauspielerin
  • 1963 , Gabriele Reinsch , Leichtathletin
  • 1981 , Trixi Worrack , Radrennfahrerin

Weltmeister, Olympiasieger

Andreas Klöden
Andreas Klöden

Alle angegebenen Weltmeister und Olympiasieger sind bzw. waren Mitglied in Cottbuser Vereinen.

  • Maximilian Levy , Bahnradsport
  • Rosemarie Ackermann , Hochsprung
  • Volker Winkler , Bahnradsport
  • Lothar Thoms , Radsport
  • Bernd Drogan , Radsport
  • Lutz Heßlich , Radsport
  • Hans-Joachim Hartnick , Radsport
  • Jens GlĂŒcklich , Radsport
  • Steffen Blochwitz , Bahnradsport
  • Dirk Meier , Bahnradsport
  • Danilo Hondo , Bahnradsport
  • Sylvio Kroll , Turnen
  • Gloria Siebert , Leichtathletik
  • Gabriele Reinsch , Leichtathletik
  • Ulrike Bruns , Leichtathletik
  • Andreas Klöden , Radsport
  • Olaf Pollack , Radsport

Literatur

  • Cottbus. Von Steffen Krestin, Sutton Verlag, 2002 ( ISBN 3897024209 )
  • Faszination Cottbus. Von Thomas KlĂ€ber, Hartmut Schatte, 2005 ( ISBN 3936092591 )
  • Cottbus - Schöne Seiten einer Stadt. Von Thomas KlĂ€ber, Norbert Krauzig, Erich Schutt, 2002
  • ArchitekturfĂŒhrer Cottbus. Von Ingrid Halbach, Karl-Heinz MĂŒller, Steffen Delang
  • Cottbus - 850 Jahre. Von Arielle Kohlschmidt, Siegfried Kohlschmidt, Thomas KlĂ€ber, 2005 ( ISBN 3937503129 )

Weblinks

Commons: Cottbus – Bilder, Videos oder Audiodateien
   
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Haus Irmer 03099 Kolkwitz http://www.haus-irmer.de/  0355 / 287474
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Waldhotel 03058 Roggosen http://www.waldhotel-roggosen.de/  03 56 05 / 42 60
Sorat 03046 Cottbus http://www.sorat-hotels.com/cottbus/index.htm  03 55 / 784 40
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