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Letzte Änderung für Artikel Planegg: 18.02.2006 13:01

Planegg

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Wappen Karte
Wappen von Planegg Deutschlandkarte, Position von Planegg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Kreis : M├╝nchen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 6ÔÇ▓ N, 11┬░ 25ÔÇ▓ O
48┬░ 6ÔÇ▓ N, 11┬░ 25ÔÇ▓ O
H├Âhe : 550 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 9,36 km┬▓
Einwohner : 10.668 (30. Juni 2005)
Bev├Âlkerungsdichte : 1.155 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 82152
Vorwahl : 089
Kfz-Kennzeichen : M
Gemeindekennzahl : 09 1 84 138
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Pasinger Stra├če 8
82152 Planegg
Website: www.planegg.de
E-Mail-Adresse:
Politik
B├╝rgermeister : Dieter Friedmann ( SPD )

Planegg ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis M├╝nchen. Sie liegt s├╝dwestlich der Stadtgrenze von M├╝nchen im Tal der W├╝rm.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Planegg ist eine Gemeinde im W├╝rmtal an der Grenze der Landkreise von M├╝nchen und Starnberg in der M├╝nchner Schotterebene.

Wappen

Das Wappen wurde 1951 als Wappen des Ortes Planegg anerkannt. Es zeigt eine rote, goldbewehrte Eule , die aus dem Familienwappen der Familie H├Ârwarth stammt, die von 1616 bis 1732 ├╝ber den Ort herrschte. Die blaue Schlangenlinie symbolisiert die W├╝rm, die durch Planegg flie├čt.

Geschichte

W├Ąhrend Martinsried bereits im 12. Jahrhundert und Steinkirchen im 13. Jahrhundert in den Urkunden der Kl├Âster Dietramszell bzw. Benediktbeuern erw├Ąhnt wird, ist Planegg wohl der j├╝ngste Ortsname des gesamten W├╝rmtals. Er wurde erstmals 1409 in einer Verkaufsurkunde an den bayerischen Herzog Wilhelm III. erw├Ąhnt.

Am 1. Oktober 1425 schenkt Herzog Wilhelm diesen neu erworbenen Besitz und die dazugeh├Ârenden Gemeinden Gro├čhadern, Martinsried , Forstenried , F├╝rstenried , Neuried und Gr├Ąfelfing seinem unehelichen Sohn, Konrad von Egenhofen, Planegg wird Hofmark.

Der Ort war nun als Sitz der Hofmarksverwaltung Mittelpunkt und Gerichtssitz f├╝r das mittlere W├╝rmtal. 1442 kam noch Lochham , 1720 Fronloh und 1724 Krailling dazu.

Die Gemeinde Martinsried unterstand jedoch nicht nur dem Ort Planegg: Auch der Grundherr - das Kloster Dietramszell - forderte Geld f├╝r den Erhalt des Klosters und ein Zehntel aller Ertr├Ąge musste an die Kirche abgegeben werden.

1733 errichtete der Gutsherr Baron von Ruffin aus Dank f├╝r die Wiedergenesung einer Tagel├Âhnerin des Hofbauern die Kapelle Maria Eich .

Das 19. Jahrhundert brachte einen gro├čen Aufschwung f├╝r Planegg. 1851 konnte der damalige Gemeindeausschuss feststellen:

"Planegg, ein ├Ąu├čerst frequenter Wallfahrtsort , erfreut sich von Jahr zu Jahr eines immer gr├Â├čer werdenden Zuzugs von Fremden, die sich mit Beginn der g├╝nstigen Jahreszeit teils der Erholung und des Vergn├╝gens wegen, vorz├╝glich jedoch zur St├Ąrkung ihrer Gesundheit hierher begeben und ihren momentanen Wohnsitz hier aufschlagen. Das milde und gesunde Klima Planeggs, das als h├Âchst wohlt├Ątig sich herausstellende W├╝rmwasser, kunstgerecht angewandt, machen den Aufenthalt zu einem der angenehmsten, wozu noch eine unmittelbare Verbindung mit der Hauptstadt durch eine t├Ąglich zweimal gebotene Stellwagen-Fahrgelegenheit sich gesellt."

Planegg war zu einem Erholungs- und Belustigungsort f├╝r M├╝nchen geworden, der Bau der Eisenbahnlinie Pasing - Starnberg im Jahr 1854 vergr├Â├čerte diese Bedeutung noch.

Mit dem Gesetz vom 4. Juni 1848 ├╝ber die Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit durfte sich die Gemeinde erstmals selbst verwalten.

Ende des 19. Jahrhunderts wuchs die Einwohnerzahl so schnell (innerhalb von 5 Jahren hatte sie sich mehr als verdoppelt), dass 1900 f├╝r die nun 1339 B├╝rger ein neues Rathaus gebaut werden musste, das bis ins Jahr 1995 auch noch als solches benutzt wurde.

In den Jahren 1970 bis 1972 wurde im Ortsteil Martinsried das Max-Planck-Institut f├╝r Biochemie und Neurobiologie (fr├╝her Psychiatrie ) errichtet. Inzwischen haben sich hier auch viele andere Unternehmen angesiedelt, sogar die Ludwig-Maximilians-Universit├Ąt M├╝nchen hat hier eine Zweigstelle.

Politik

Die Gemeinde Planegg hat drei B├╝rgermeister :

Dieter Friedmann (1. B├╝rgermeister) ( SPD )
Peter Heizer (2. B├╝rgermeister) ( Freie W├Ąhler )
Annemarie Detsch (3. B├╝rgermeister(in)) ( SPD )

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder und setzt sich wie folgt zusammen (Gemeinderatswahl 2002 ):

Wirtschaft

Verkehr

Das Zentrum Planeggs ist ├╝ber Stra├čen hervorragend mit dem Ortsteil Martinsried und den St├Ądten M├╝nchen und Starnberg verbunden. Letztere sind auch mit der S-Bahn erreichbar. Der n├Ąchste Flughafen ist der Flughafen M├╝nchen.

Ans├Ąssige Unternehmen

Vor allem im Ortsteil Martinsried sind viele Unternehmen aus der Computer - und Biotechnologiebranche ans├Ąssig.

├ľffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

St├Ądtepartnerschaften

Schild in Planegg zur Partnerschaft mit Meylan
Schild in Planegg zur Partnerschaft mit Meylan

Entwicklung des Gemeindegebiets

Eingemeindungen

Gr├Ąfelfing, Krailling, Neuried und Planegg sind unabh├Ąngige Gemeinden.

Forstenried und F├╝rstenried sind nach M├╝nchen eingemeindet worden.
Fronloh und Pentenried geh├Âren inzwischen zu Krailling (Landkreis Starnberg); Lochham geh├Ârt zu Gr├Ąfelfing.
Martinsried, Steinkirchen und das Kloster Maria Eich sind zu Planegg eingemeindet worden.

Pers├Ânlichkeiten

Ehrenb├╝rger

  • Willy Heide
  • Dr. Albert Heizer (Altb├╝rgermeister)
  • Richard Naumann (Altb├╝rgermeister)

Tr├Ąger der Planegger B├╝rgermedaille

  • Martha Bauer
  • Anton Grau
  • Peter Speckbacher
  • Liselotte Bichel
  • Willy Heide
  • Alois W├Ârl
  • Herbert Funk
  • Ehepaar Priller
  • Eleonore Wurm
  • Gilbert Gehring ( Meylan )
  • Walter Roth

Sonstiges

Weblinks

Wikipedia

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