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Letzte Änderung für Artikel Starnberg: 06.02.2006 15:37

Starnberg

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Wappen fehlt

Wappen (extern)

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Deutschlandkarte, Position von Starnberg hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Landkreis : Starnberg
Geografische Lage :
Koordinaten: 48¬į 0' N 11¬į 21' O
48¬į 0' N 11¬į 21' O
H√∂he : 589 m √ľ. NN
Fläche : 61,77 km²
Einwohner : 24.931 (Stand: 30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte : 349 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 82319
Vorwahl : 08151
Kfz-Kennzeichen : STA
Gemeindeschl√ľssel : 09 1 88 139
Adresse der
Verwaltung:
Stadt Starnberg
Vogelanger 2
82319 Starnberg
Website : www.starnberg.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@starnberg.de
Politik
B√ľrgermeister : Pfaffinger Ferdinand
(B√ľrgerliste e.V.)

Starnberg ist eine Stadt in Bayern. Sie ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises innerhalb des Regierungsbezirks Oberbayern . Starnberg liegt rund 25km s√ľdwestlich von M√ľnchen am Nordende des Starnberger Sees und ist ein bekannter Ausflugs- und Erholungsort.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1226 wurde der Ort erstmals urkundlich erw√§hnt. Das Schlo√ü Starnberg wurde als Besitz der Grafen von Andechs-Meran erstmals 1244 als "Starnberch Castrum" erw√§hnt. Der Name, den heute noch Stadt und Schloss tragen, soll von dem 1208 namentlich erw√§hnten Ritter Wernher Miles de Starnberk stammen, dessen Geschlecht als Ministeriale der Andechser Grafen auf der Burg sa√üen. Bevor Starnberg seinen heute √ľblichen Namen erhielt, hie√ü es Aheim am W√ľrmsee. Seit 1246 war die Burg in Starnberg in Wittelsbacher Besitz. 1912 erfolgte die Stadterhebung. Starnberg entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Ort am Starnberger See, der urspr√ľnglich als W√ľrmsee bezeichnet wurde. Starnberg blieb aber bis ins 20. Jahrhundert ein Fischerdorf. Erst 1912 wurde es Stadt. Ihre Entwicklung wurde als Wohnvorort von M√ľnchen beg√ľnstigt.

Einwohnerentwicklung

1871: 1147
1900: 2853
1910: 3633
1919: 4214
1929: 4838
1939: 5846
1946: 8540
1950: 9234
1960: 10490
1970: 10504
1978: 17517
1983: 17583
1990: 20371
2000: 21650
2002: 22507
2003: 22543
2004: 22676
2005: 22963 (Stand: 30. Juni 2005)
Bild:Starnberg (groß).jpg
Die heutige "Flaniermeile" Maximilianstraße um 1920
Die heutige "Flaniermeile" Maximilianstraße um 1920
Das Gresbek-Haus um 1920 (erbaut 1896/97). Seit 1985 befinden sich hier die See-Arkaden.
Das Gresbek-Haus um 1920 (erbaut 1896/97). Seit 1985 befinden sich hier die See-Arkaden.
See-Ansicht von Starnberg mit Schloss, Kirche und Schifffahrts- bzw. Werft-Areal
See-Ansicht von Starnberg mit Schloss, Kirche und Schifffahrts- bzw. Werft-Areal
Fachwerkhaus im mediterranen Stil, Ortskern von Starnberg
Fachwerkhaus im mediterranen Stil, Ortskern von Starnberg
Bootshäuser an der Seepromenade von Starnberg
Bootshäuser an der Seepromenade von Starnberg
Kath. Kirche St. Josef in Starnberg
Kath. Kirche St. Josef in Starnberg
Schloss (Finanzamt)
Schloss (Finanzamt)

Bevölkerung nach Familienstand (Stand: 30. Juni 2005), (Quelle: [1] )

  • verheiratet: 10.441
  • getrennt lebend: 422
  • ledig: 9.220
  • geschieden: 1.663
  • verwitwet: 1.593

Historisch ist die Einwohnerzahl auch durch Eingemeindungen stark gewachsen. 1978 bei der Gebietsreform erfolgte die Eingemeindung von sechs bisher selbständigen Gemeinden, nämlich von

  • S√∂cking,
  • Hadorf ,
  • Percha ,
  • Perchting ,
  • Leutstetten und
  • Wangen .

Zuvor war schon Hanfeld zu Starnberg eingemeindet worden. Ein Gang durch den Ortskern vermittelt nicht den Eindruck einer Stadt dieser Gr√∂√üe, sondern erinnert an die d√∂rflichen Urspr√ľnge von Starnberg. Lediglich der starke Verkehr - vor allem auf der Achse Weilheimer Stra√üe-Hauptstra√üe-M√ľnchener Stra√üe ( Bundesstra√üe 2 ), im Sommer auch am See entlang - st√∂rt das idyllische Ambiente. Nach langj√§hrigen politischen Querelen pl√§diert zwar die Mehrheit der Stadtr√§te f√ľr einen B2-Tunnel ("Amtstunnel") als L√∂sung der Starnberger Verkehrsproblematik - auch eine Umfahrung (Westtangente, "OPLA/von Redwitz-Umfahrung") ist im Gespr√§ch. Eine endg√ľltige Entscheidung liegt jedoch noch nicht vor.

Politik

B√ľrgermeister ist Ferdinand Pfaffinger (B√ľrgerliste e.V.). Er wurde am 1. Mai 2002 Nachfolger von Heribert Thallmair (CSU/UWG), der seit 1969 B√ľrgermeister war. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 17618 T‚ā¨, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 4781 T‚ā¨.

Die Sitzverteilung nach der Stadtratswahl vom 3. M√§rz 2002: CSU 12, SPD 4, Gr√ľne 2, UWG 5, B√ľrgerliste 5, FDP 2.

Städtepartnerschaft

Seit 1972 unterh√§lt Starnberg eine aktive St√§dtepartnerschaft mit der franz√∂sischen Stadt Dinard . J√§hrlich reist eine Delegation von B√ľrgern in die jeweils andere Stadt und es werden Sch√ľleraustausche zwischen beiden St√§dten organisiert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Kaufkraft

Die Stadt Starnberg und der zugeh√∂rige Landkreis Starnberg standen laut GFK Marktforschung seit vielen Jahren an der Spitze der Kaufkraftstatisitk ( Quelle ). Mit 26.312 Euro Pro-Kopf-Kaufkraft lag er 2004 53 Prozent √ľber dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Laut der neusten GFK-Kaufkraft-Studie 2006 wurde Starnberg mit einem verf√ľgbaren Pro-Kopf-Einkommen von 24.950 Euro erstmalig vom Hochtaunuskreis bei Frankfurt (25.100 Euro) √ľberfl√ľgelt.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 82, im produzierenden Gewerbe 1450 und im Bereich Handel und Verkehr 2193 sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 4271 Personen sozialversicherungspflichtig besch√§ftigt. Sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigte am Wohnort gab es insgesamt 6647. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 3 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 40 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 59 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fl√§che von 1754 ha, davon waren 868 ha Ackerfl√§che und 882 ha Dauergr√ľnfl√§che.

Verkehr

Starnberg liegt an der Bundesstra√üe 2 die zwischen M√ľnchen und Starnberg als Autobahn ersetzt wurde (√úbergang in die B2 am Ende der Starnberger Autobahn A952 , die von der Autobahn A95 M√ľnchen-Garmisch-Partenkirchen abzweigt). Da der gesamte Autoverkehr an das Westufer des Sees und in den Landkreis Weilheim durch Starnberg l√§uft, ist das Verkehrsaufkommen durch die Stadt entsprechend hoch. Abhilfema√ünahmen (Stra√üentunnel, Umgehungsstra√üe) werden schon seit √ľber einem Jahrzehnt diskutiert.

Starnberg hat auch zwei Stationen an der S-Bahn -Linie S6 des MVV , Starnberg (Bahnhof direkt am See) und Starnberg Nord. Die um 1900 erbaute Bahnstrecke verl√§uft direkt zwischen Stadt und See, wodurch die Stadt urban vom Wasser abgeschnitten wird. Zum Bauzeitpunkt war der sumpfige Uferbereich in Staatsbesitz und konnte deshalb nach Trockenlegung ohne teure √úbernahme von bereits vergebenen Grundst√ľcken bebaut werden. Die st√§dtebaulichen Auswirkungen dieser Entscheidung wurden erst Jahrzehnte sp√§ter deutlich.

Auch die Schifffahrtslinien auf dem Starnberger See haben in Starnberg einen Anlegesteg.

Bildung und Forschung

In Starnberg existieren folgende Einrichtungen:

  • Kinderg√§rten
  • Volksschulen: 4
  • Hauptschulen : 1
  • Berufliche Schulen: 2 (Berufsschule und Berufsfachschule)
  • Gymnasien: 1
  • Munich International School in Percha
  • Montessorischule (seit 1981)
  • F√∂rderschulen: 2 (Franziskus-Schule f√ľr geistig Behinderte, F√ľnfseen-Schule f. individuelle Lernf√∂rderung)


Im benachbarten P√∂cking findet sich der Ort Seewiesen. Dort befindet sich das heutige Max-Planck-Institut f√ľr Ornithologie , gegr√ľndet 1954 als Max-Planck-Institut f√ľr Verhaltensphysiologie. 1961-1973 war Konrad Lorenz Direktor am Max-Planck-Institut f√ľr Verhaltensphysiologie in Seewiesen.

Sehensw√ľrdigkeiten

  • Schloss Starnberg (heute Finanzamt) Information zur Geschichte des Schlosses [2]
  • Rokokokirche St. Josef (Hochaltar von Ignaz G√ľnther)
  • Heimatmuseum [3]
  • Schlossgarten
  • Seepromenade
  • 48. Breitengrad, der durch die WIttelsbacherstra√üe geht, auf H√∂he des Blumen Weigert (in einer gusseisernen Bodenplatte verewigt)
  • Maria Kempter Kindergarten, Kempterstrasse 1a, S√∂cking
  • Eingang zum BC-Schutzbunker: Eisenplatte auf Betonsockel direkt vor der Wohnung des Hausmeisters der Grundschule S√∂cking (Kemterstrasse 1)
  • Leutstetten mit Resten eines r√∂mischen Gutshofs (Villa rustica) und einem repr√§sentativen Wittelsbacher Schloss

Persönlichkeiten

  • Marianne S√§gebrecht (* 27. August 1945 ), Schauspielerin und Kabarettistin, geboren in Starnberg
  • Johannes Heesters (eigentlich: Johan Marius Nicolaas Heesters, * 5. Dezember 1903 in Amersfoort, Niederlande), niederl√§ndischer Schauspieler und Operettenstar, lebt in Starnberg.
  • Simone Rethel , deutsche Schauspielerin und Frau von Heesters
  • Heribert Thallmair, Politiker und letzter Pr√§sident des inzwischen abgeschafften bayerischen Senats.
  • Sophie Rogall (* 31. M√§rz 1983 ), Schauspielerin (Kino-"Fickende Fische", TV-"Bella Block" und Theater)
  • Oliver Bierhoff (* 1. Mai 1968 in Karlsruhe, aufgewachsen in Essen) ist ein ehemaliger deutscher Fu√üballspieler und seit Juli 2004 Manager der deutschen Fu√üball-Nationalmannschaft, lebt am Starnberger See in Berg

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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