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Letzte Änderung für Artikel Oberhaching: 16.02.2006 15:45

Oberhaching

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Wappen Karte

Karte Oberhaching in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Landkreis : M├╝nchen
Geografische Lage :
Koordinaten: 48┬░ 01' N, 11┬░ 35' O
48┬░ 01' N, 11┬░ 35' O
H├Âhe : 580 m ├╝. NN
Fl├Ąche : 26,60 km┬▓
Einwohner : 13.071 (01. Februar 2006)
Bev├Âlkerungsdichte : 491 Einwohner je km┬▓
Postleitzahl : 82041
Vorwahl : 089
Kfz-Kennzeichen : M
Gemeindeschl├╝ssel : 09 1 84 134
Gliederung des Ortsgebiets 3 Ortsteile , 6 Weiler
Anschrift der
Gemeindeverwaltung
Alpenstr. 11
82041 Oberhaching
Website: www.oberhaching.de
E-Mail-Adresse: info@oberhaching.de
Politik
B├╝rgermeister : Stefan Schelle

Oberhaching mit dem Ortsteil Deisenhofen ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis M├╝nchen. Sie liegt s├╝dlich von M├╝nchen und ├Âstlich von Gr├╝nwald. Nach S├╝den schlie├čen sich Sauerlach und Stra├člach-Dingharting an, nach Nordosten Taufkirchen und Unterhaching.

Die Gemeinde Oberhaching umfasst die zusammengewachsenen Ortsteile Oberhaching, Deisenhofen und Furth sowie das benachbarte Gut Laufzorn und s├╝dlich die Ortschaften Kreuzpullach, ├ľdenpullach, Oberbiberg, Jettenhausen und Gerblinghausen.

Inhaltsverzeichnis

Verkehr

Oberhaching hat eine eigene Autobahnausfahrt an der A995 , die das Kreuz M├╝nchen S├╝d und damit die A99 und die A8 mit dem M├╝nchner Stadtteil Giesing verbindet.

Zudem halten am Bahnhof Deisenhofen die S-Bahnlinien S5, S20 und S27. Die S5 hat einen weiteren Haltepunkt im Ortsteil Furth nahe der Bay. Landessportschule.

Geschichte

Der Name Oberhaching geht, wie Unterhaching, das Hachinger Tal und der Hachinger Bach, auf eine bajuwarische Siedlung zur├╝ck, die von dem Bajuwarenf├╝rst Hacho gegr├╝ndet wurde.

Die zahlreichen Keltenschanzen im Gemeindegebiet belegen jedoch eine deutlich fr├╝here Besiedelung. Die strategisch g├╝nstige Lage an der Aufweitung des Glei├čentales, eines engen eiszeitlichen Urstromtals mit dem Hachinger Bach, in das weite Hachinger Tal und die M├╝nchner Schotterebene erkl├Ąrt die kontinuierliche Besiedelungsgeschichte. Hier war frisches Wasser und fester trockener ├╝berschwemmungssicherer Boden nahe zusammenliegend verf├╝gbar. Auch die R├Âmerstra├če von Salzburg nach Augsburg querte das Glei├čental an dieser Stelle.

Zus├Ątzlich bietet sich am Kyberg, einem ins Glei├čental hineinragenden H├Âhenr├╝cken, ein weiter Blick in die Ebene. Hier finden sich Reste einer steinzeitlichen Besiedelung und hier wird auch der F├╝rstensitz aus bajuwarischer Zeit vermutet. Heute steht hier das Rathaus.

Die erste urkundliche Erw├Ąhnung von Haching findet sich in einer Schenkungsurkunde von Abt Petto an das Kloster Sch├Ąftlarn aus dem Jahr 806. Deisenhofen ist in einer Schenkung an das Kloster Tegernsee unter Abt Eberhard (1068-1091) erw├Ąhnt, Furth im Testament des Pfalzgrafen Friedrich von Wittelsbach aus dem Jahr 1172. Da in Haching auch Gericht gehalten wurde (dokumentiert 1003) lag um die Jahrtausendwende hier ein lokales Zentrum, das erst sp├Ąter durch das aufbl├╝hende M├╝nchen seine Bedeutung verlor.

Geologisch ist das Glei├čental durch den anstehenden Nagelfluh zu erkl├Ąren. In diesem harten widerstandsf├Ąhigen Material bildete sich in der Eiszeit ein enges Urstromtal, in dem einst die Isar str├Âmte, bis sie bei Gr├╝nwald ein neues Bett gegraben hatte. Im Mittelalter fand sich in diesem Nagelfluh das ideale Material f├╝r die Fundamente der M├╝nchner Frauenkirche .

Die ├Ąltesten Baureste in Oberhaching finden sich in der urspr├╝nglich romanischen Wehrkirche St. Stephan. Von den umliegenden Holzh├╝tten der Bauern ist nichts erhalten. Die ├Ąltesten heute noch bestehenden b├Ąuerlichen Holzh├Ąuser (z.B. Wagnerhaus) stammen aus dem 19. Jahrhundert. Das heutige Nebengeb├Ąude der Grundschule Oberhaching ist mit ├╝ber 125 Jahren das ├Ąlteste noch ben├╝tzte Schulhaus im M├╝nchner Raum.

Neue Impulse erhielt der Ort durch den Bau der Eisenbahn . Seit 1856 besteht die Eisenbahnstrecke vom Hauptbahnhof M├╝nchen ├╝ber die Gro├čhesseloher Br├╝cke nach Deisenhofen und weiter nach Holzkirchen . Im Jahr 1898 wurde auch die zweite Bahnstrecke von Deisenhofen entlang des Hachinger Tals ├╝ber Taufkirchen und Unterhaching zum Bahnhof M├╝nchen Ost er├Âffnet.

Damit war die Entwicklung des bisher b├Ąuerlichen Dorfes zu einem Vorort von M├╝nchen vorgezeichnet. Heute sind weniger als 10% der Bev├Âlkerung in der Landwirtschaft (prim├Ąrer Sektor) besch├Ąftigt, w├Ąhrend der sekund├Ąre Sektor mit Pendlern in die Industriebetriebe in M├╝nchen und der terti├Ąre Sektor Dienstleistungen vor Ort oder ebenfalls als Pendler dominiert.

Entsprechend entwickelte sich auch die Bev├Âlkerungszahl von Oberhaching mit Deisenhofen und Furth von 517 im Jahr 1840, ├╝ber 875 im Jahr 1880 und 2000 im Jahr 1925 auf heute ├╝ber 13.000 Einwohner.

1978 wurde im Rahmen der Gebietsreform die bis dahin eigenst├Ąndige Gemeinde Oberbiberg mit ihren Ortsteilen eingemeindet. Um die Verkehrsanbindung von Oberbiberg zu wahren, wurde der BibergerB├╝rgerBus (kurz BBB) eingerichtet.

Einrichtungen

Oberhaching hat ein Gymnasium , zwei Grundschulen und eine Hauptschule sowie eine eigene Volkshochschule .

Das staatliche Gymnasium sollte Abt Petto -Gymnasium genannt werden, wogegen sich jedoch wegen der Assoziation zu einem christlichen Gymnasium Widerstand regte, weshalb das Gymnasium seit seiner Gr├╝ndung als Gymnasium Oberhaching firmiert.

Im Ort gibt es eine gut ausgestattete Gemeindeb├╝cherei, die 2003 aus dem Rathaus in ein eigenes, vom Architekten Daberkow gestaltetes, ca. 500 m vom Rathaus entferntes Geb├Ąude umzog, das weiterhin unmittelbar neben dem Gymnasium und der Hauptschule liegt und auch als Schulb├╝cherei dient. In der B├╝cherei finden regelm├Ą├čige Lesungen und kulturelle Veranstaltungen statt.

Der Bayerische Landessportverband betreibt in Oberhaching eine Sportschule , der das Landesleistungszentrum Tennis angegliedert ist. Dort besteht die M├Âglichkeit an Trainingslagern teilzunehmen.

Die Sportschule verf├╝gt ├╝ber ein Schwimmbad, das zeitweise auch f├╝r die B├╝rger der Gemeinde ge├Âffnet ist.

Vereine und Organisationen

Die Gemeinde hat zwei Freiwillige Feuerwehren in Oberhaching und Oberbiberg und eine eigene Bereitschaft mit Jugendrotkreuz des BRK Kreisverbandes M├╝nchen. Nat├╝rlich gibt es auch eine ganze Reihe von Sport-, Kultur- und Sozialvereinen. Eine Liste aller Vereine von Oberhaching ist im Internetauftritt der Gemeinde unter [1] zu finden.

Ausflugsziele

Aus einer Verpflegungsstation f├╝r die Arbeiter beim Bau der Eisenbahn entwickelte sich die Kugler Alm . Diese Ausflugsgastst├Ątte mit gro├čem Biergarten am Rand des Perlacher Forsts ist auch heute noch ein beliebtes Ausflugsziel der M├╝nchner und der Bewohner der umliegenden Gemeinden. Die Kugler Alm behauptet von sich selbst, Erfinder der Radler - Ma├č zu sein.

Polizei

F├╝r die Ortschaft Oberhaching ist die Polizeiinspektion Unterhaching zust├Ąndig.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

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