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Letzte Änderung für Artikel Boxberg/Oberlausitz: 09.02.2006 14:15

Boxberg/Oberlausitz

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Wappen Karte
Wappen von Boxberg Deutschlandkarte, Position von Boxberg/O.L. hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Freistaat Sachsen
Regierungsbezirk : Dresden
Landkreis : Niederschlesischer Oberlausitzkreis
FlĂ€che : 119,14 kmÂČ
Einwohner : 3.042 (31. August 2005)
Bevölkerungsdichte : 26 Einwohner je kmÂČ
Höhe : 129 m ĂŒ. NN
Postleitzahl : 02943
Vorwahl : 035774
Geografische Lage :
Koordinaten: 51° 25' N, 14° 35' O
51° 25' N, 14° 35' O
Kfz-Kennzeichen : NOL
Amtlicher GemeindeschlĂŒssel : 14 2 84 020
Gliederung des Gemeindegebiets: 6 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: SĂŒdstraße 4
02943 Boxberg/O.L.
Offizielle Website: www.boxberg-ol.de
Politik
BĂŒrgermeister : Roland Trunsch

Boxberg/Oberlausitz (sorb.: Hamor) ist eine kreisangehörige Gemeinde im sÀchsischen niederschlesischen Oberlausitzkreis. Boxberg ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Boxberg/O.L..

Inhaltsverzeichnis

Verkehr

Durch die Gemeinde verlĂ€uft die Bundesstraße 156 . Der nĂ€chstgelegene Bahnhof befindet sich im 10 km entfernten Uhyst an der Regionalbahn -Strecke Hoyerswerda - Görlitz.

AnsÀssige Unternehmen

Die Wirtschaft der Gemeinde wird geprĂ€gt durch das nördlich des Ortes Boxberg befindliche gleichnamige, mit Braunkohle befeuerte Kraftwerk Boxberg, das mit einer installierten Leistung von 3520 MW das grĂ¶ĂŸte Dampfkraftwerk Deutschlands war.

Ortsgliederung

Die Gemeinde besteht aus folgenden Ortsteilen: Boxberg, BĂ€rwalde, Sprey (Sprjowje), Reichwalde (RychwaƂd), Nochten (Wochozy) und Kringelsdorf (Krynhelecy).

BĂ€rwalde

BĂ€rwalde ist ein Dorf in der Oberlausitz. Es gehört neben fĂŒnf weiteren Orten der Gemeinde Boxberg/Oberlausitz an. Im Jahre 1995 wurden 187 Einwohner gezĂ€hlt. BĂ€rwalde liegt an der Spree, am Rande des BiosphĂ€renreservates Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Der Ortsname wurde vom sorbischen Wort „Bjerwald“ (der Wald, in dem Beeren wachsen) abgeleitet.

Verkehr

BĂ€rwalde liegt nahe der Bundesstraße B156, die von Bautzen nach Weißwasser fĂŒhrt. Die Entfernung zur Autobahn A4 (Köln-Görlitz) betrĂ€gt ca. 20 km. Der nĂ€chst gelegene Bahnhof, ca. 10 km entfernt, befindet sich in Uhyst an der Bahnstrecke Hoyerswerda-Bautzen.

Geschichte

Grotte mit Orgelbasalt
Grotte mit Orgelbasalt

BĂ€rwalde wurde um 1400 erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Friedrich Hermannn Rötschke, der Gestalter der bekannten Anlage in Kromlau, legte 1875 einen Landschaftspark mit Grotten aus Orgelbasalt an. In die Gestaltung des Parks bezog er den natĂŒrlichen Lauf der Spree, den MĂŒhlgraben und den bereits vorhandenen Baumbestand von BĂ€rwalde ein. Dieses Projekt konnte er nicht vollenden. Nach Jahrzehnten der Verwilderung ist die frĂŒhere Schönheit der Anlage nur noch in AnsĂ€tzen zu erkennen.

Schloss
Schloss

Das Schloss von BĂ€rwalde, ehemaliger Besitz des Gutsherrn Rudolf HĂŒnlich, wurde 1922/23 erbaut. In den Jahren 1950 bis 1991 beherbergte es eine bekannte und erfolgreiche Lungenklinik. In den Jahren von 1923 bis 1964 versorgte das ElektrizitĂ€tswerk von BĂ€rwalde, ein kleines Wasserkraftwerk an der Spree, 26 Orte mit elektrischer Energie. Heute dient dieses GebĂ€ude ebenso wie das Schloss privaten Wohnzwecken.

In unmittelbarer NĂ€he des Ortes begann 1973 mit dem Aufschluss eines Tagebaues die Braunkohlenförderung. In Folge mussten die Dörfer Merzdorf mit 182 und Schöpsdorf mit 55 Einwohnern den Braunkohlebaggern weichen. Nach dem Schließen des Tagebaues im Jahre 1993 begannen umfangreiche Sanierungen zur Rekultivierung der Bergbaufolgelandschaft.

Touristisches

Landschaftskunst-Projekt
Landschaftskunst-Projekt

Mit der Flutung des ehemaligen Tagebaues wurde die Schaffung einer bedeutenden touristischen Attraktion eingeleitet. Der BĂ€rwalder See entwickelt sich zum grĂ¶ĂŸten See des in Entstehung begriffenen Lausitzer Seenlandes. Nahe des Ortes soll am Ufer des kĂŒnstlichen Sees ein Hafen und ein Badestrand entstehen. DarĂŒber hinaus ist mit der auf 300 m Ausdehnung vergrĂ¶ĂŸerten Nachbildung eines menschlichen Ohres ein Landschaftskunst-Projekt begonnen. Eine SeebrĂŒcke mit Pegelturm sind geplant. Bereits im jetzigen Zustand bietet das Gebiet des Sees mit seiner weitrĂ€umigen Umgebung und ausgedehnten Wegen vielfĂ€ltige Möglichkeiten fĂŒr sportliche BetĂ€tigung und Erholung. Die ebene, weite Landschaft mit teils ungestörter Natur bietet dem Kenner unbeschreibliche Schönheit.

SĂŒhnekreuz in BĂ€rwalde
SĂŒhnekreuz in BĂ€rwalde

In BĂ€rwalde selbst ist neben dem Schloss und der nahe gelegenen Parkanlage das SĂŒhnekreuz sehenswert. SĂŒhnekreuze sind Denkmale mittelalterlichen Rechts. Sie waren ein ErfĂŒllungsteil von SĂŒhnevertrĂ€gen, welche zwischen zwei verfeindeten Parteien geschlossen wurden, um eine Blutfehde wegen eines begangenen Mordes oder Totschlages zu beenden. Der ĂŒberwiegende Teil der SĂŒhnekreuze ist in Kreuzform gestaltet, oftmals ist die Mordwaffe bzw. ein berufstypisches GerĂ€t des Entleibten in den Stein gehauen.

Kringelsdorf

Kringelsdorf ist ein Ortsteil von Boxberg. Der sorbische Name "Krynhelecy" bezeichnet diesen Ort als Dorf eines Klingo, wobei "Klingo" ein Name ist.
In Kringelsdorf fließen der Schwarze Schöps und der Weiße Schöps zusammen.
FĂŒr die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen nutzt man gern das gemeindeeigene Kulturhaus mit großem Saal oder den Sportplatz in unmittelbarer NĂ€he.
Zu Kringelsdorf gehört ein Gewerbegebiet mit 26,5 ha. Dieses und der Ort selbst liegen an der S131 zwischen den Orten Boxberg, Reichwalde und Klitten.

Geschichte

Der Ort wurde um 1400 erstmals urkundlich erwÀhnt. Am 1. Januar 1929 wurden die Orte Wilhelmsfeld, Eselsberg und Kringelsdorf zur Gemeinde Kringelsdorf vereinigt. Heute gibt es diese Unterteilung nicht mehr, Eselsberg ist gÀnzlich verschwunden. Am 1. April 1996 wurde Kringelsdorf in die Gemeinde Boxberg eingegliedert.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Im Ortsteil Nochten entstand in den Jahren 2000 bis 2003 der Lausitzer Findlingspark Nochten mit einer FlĂ€che von 30 Hektar auf einem ehemaligen Bergbauareal. Dort wurden nahezu 3000 großen Findlinge aus den Tagebauen Nochten und JĂ€nschwalde zusammengetragen. Diese bilden die Basis fĂŒr fĂŒnf verschiedene Gartenbereiche.

Weblinks

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