fair-hotels . Ein Service wie gemalt
Reiseführer Übersicht Deutschland Österreich Schweiz Bauwerke nach Stil

Werbung

Letzte Änderung für Artikel Goslar: 17.02.2006 23:15

Goslar

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Karte
Stadtwappen der Kaiserstadt Goslar
Deutschlandkarte, Position von Goslar hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Goslar
Fläche : 92,56 km²
Einwohner : 43.182 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 467 Einwohner je km²
H√∂he : 175 (in Oker) bis 763 m √ľ. NN
(im Wald bei Schalke)
Postleitzahl : 38640, 38642, 38644
Telefonvorwahl : Goslar (Stadt)05321

Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese 05325

Geografische Lage :
Koordinaten: 51¬į 55' n. Br.
10¬į 25' √∂. L.
51¬į 55' n. Br.
10¬į 25' √∂. L.
Kfz-Kennzeichen : GS
Gemeindeschl√ľssel : 03153005
Stadtgliederung: 12 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
38640 Goslar
Offizielle Website: www.goslar.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@goslar.de
Politik
Oberb√ľrgermeister : Dr. Otmar Hesse ( SPD )

Goslar ist Gro√üe selbst√§ndige Stadt und Kreisstadt des Landkreises Goslar in Niedersachsen und Weltkulturerbe der UNESCO . Die Stadt Goslar vergibt in Zusammenarbeit mit dem Verein zur F√∂rderung moderner Kunst Goslar, j√§hrlich den Goslarer Kaiserring , einen der weltweit bedeutendsten Kunstpreise. Die n√§chsten gr√∂√üeren St√§dte sind Bad Harzburg und Wernigerode etwa 10 km und 27 km √∂stlich gelegen. In s√ľdlicher Richtung, √ľber den Harz hinweg, ist in etwa 25 km Entfernung Osterode. Im Norden liegt in einer Entfernung von etwa 16 km die Stadt Salzgitter, im Westen in 10 km Entfernung die Stadt Langelsheim.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt liegt im Nord-Westharz. Durch Goslar fließt die Gose , die allerdings ab dem Stadtgebiet Abzucht heißt, ein Nebenfluss der Oker. In der Nähe liegen der Granetalsperre und die Okertalsperre.

Rundumsicht vom Nordturm der Marktkirche
Rundumsicht vom Nordturm der Marktkirche

Geschichte

Bild:Goslar Kaiserworth und Rathaus (1890-1900).jpg

Goslar wurde 922 durch Heinrich I. gegr√ľndet. Schon im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt gebaut. Grund war das nahe reichhaltige Silberbergwerk im Rammelsberg. Zu dieser Zeit gelangte eine Silberm√ľnze aus Goslar bis zu den F√§r√∂ern, wie der M√ľnzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III.. Sie war damit die gr√∂√üte Pfalzanlage der Salier . Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des Heiligen R√∂mischen Reichs Deutscher Nation . Hier fanden Reichstage statt und oft wurde die Stadt von Kaisern und K√∂nigen besucht. Nach dem letzten Besuch eines K√∂nigs ( Wilhelm von Holland ) im Jahre 1253 entwickelte sich Goslar zu einer Freien Reichsstadt und wurde Hansestadt . 1500 wurde Goslar Teil des Nieders√§chsischen Reichskreises.

Zwischen 1530 und 1657 fielen in den Hexenverfolgungen 28 Menschen zum Opfer.

Über der Kaiserstadt Goslar erhebt sich der Rammelsberg (635 m), der das erst 1988 stillgelegte Silbererzbergwerk beherbergt. Schon während der Ottonenzeit wurde nachweislich auf dem Berg systematisch Erz abgebaut. Seit 1992 steht die mittelalterliche Altstadt von Goslar und das Erzbergwerk Rammelsberg auf der UNESCO -Liste des Kultur- und Naturerbes der Menschheit (s. Weltkulturerbe ).

Aufgrund des Rammelsberges gab es viele Jahre Streitigkeiten der Stadt mit dem Herzog von Braunschweig, welcher es letztendlich auch schaffte, die Stadt zu erobern.

1802 verlor Goslar seinen Status als Freie Reichsstadt und wurde preußisch . Im 19. Jahrhundert lag die Stadt wirtschaftlich am Boden und viele historische Gebäude wurden abgerissen, darunter auch der Dom. Aus dieser Krise wurde die Stadt erst wieder durch die Reformen Christian von Dohms erweckt.

Von 1936 bis 1945 hatte Goslar den nationalsozialistischen "Ehrentitel" " Reichsbauernstadt ".

In den 1960er und 1970er Jahren kamen die ersten s√ľdeurop√§ischen " Gastarbeiter " nach Goslar und arbeiteten vor allem bei der Fa. Odermark und den Unterharzer Berg- und H√ľttenwerken, sp√§ter Preussag AG Metall.

Im Stadtgebiet sind mittlerweile zwei sunnitische Moscheen erbaut worden. Die Moschee im Stadtteil Oker untersteht der Pr√§sidium f√ľr Religionsangelegenheiten der Republik T√ľrkei und wird √ľberwiegend durch Spendengelder finanziert, wobei die Moschee in der Altstadt der Islamischen Gemeinschaft Milli G√∂r√ľs untergliedert ist. Einmal im Jahr findet ein "Tag der offenen T√ľr" statt, um den Goslarern die Gelegenheit zu geben, die islamische Religion n√§her kennenzulernen.

Durch die nieders√§chsische Gebiets- und Gemeindereform 1973 wurde die bis dahin selbstst√§ndige Gemeinde Hahnenklee-Bockswiese eingemeindet. Der Stadtteil Hahnenklee ( 1200 Einwohner ) hat als einziger Stadtteil einen eigenst√§ndigen Ortsrat. Der Stadtteil Hahnenklee s√ľdlich von der Kernstadt 15 km entfernt (Richtung Clausthal-Zellerfeld) und liegt dar√ľber hinaus 400 m h√∂her. Bekannt ist dieser heilklimatische Kurort durch seine Nordische Stabkirche, der Grabst√§tte von Paul Lincke, dem Sch√∂pfer der Berliner Operette. Durch die Stadt Goslar wird alle zwei Jahre der Paul Lincke Ring verliehen. Auf der ehemaligen Bob- und Rennrodelbahn (Natureisbahn) wurden von 1928 bis 1972 internationale Wettk√§mpfe ausgetragen.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 44.916
  • 1999 - 44.567
  • 2000 - 44.278
  • 2001 - 44.123
  • 2002 - 43.896
  • 2003 - 43.727
  • 2004 - 43.422

Politik

Wappen

Das Wappen ist seit der Mitte des 14. Jahrhunderts nachweisbar. Aber schon ein Jahrhundert zuvor gab es Siegel der Stadt, die den Adler verwendeten. Der Adler ist das Wappentier der Kaisers und des Reiches. Goslar f√ľhrt dieses Wappen, da die Stadt seit dem 11. Jahrhundert eine Kaiserpfalz hatte, und damit Kaiserresidenz war und seit 1290 / 1340 kaiserlich freie Reichsstadt gewesen ist.

Das Wappen zeigt auf Gold einen schwarzen rechtsgewendeten Adler, rot bezungt und rot bewehrt. Der Adler ist zusätzlich als Bronzeskulptur auf dem Brunnen des Marktplatzes montiert.

Goslarer Adler
Goslarer Adler

Stadtoberhäupter

bis 1921 B√ľrgermeister, ab 1921 Oberb√ľrgermeister

  • 1917 - 1933 : Friedrich Klinge (ab 1923: Oberb√ľrgermeister)
  • 1933 - 1945 : Heinrich Droste
  • 1945  : Heinrich Wulfert
  • 1945  : Paul Eyferth
  • 1945 - 1946 : Dr. Rudolf Wandschneider
  • 1946  : Rudolf Bosse
  • 1946 - 1948 : Conrad Bruns
  • 1948 - 1949 : Friedrich Klinge , Deutsche Partei / DP
  • 1949 - 1952 : Dr. Hermann Pfaffendorf
  • 1952 - 1958 : Alexander Grundner-Culemann
  • 1958 - 1968 : Dr. Hermann Pfaffendorf
  • 1968 - 1972 : Wilhelm Degenhardt
  • 1972 - 1981 : Helmut Sander
  • 1981 - 1983 : Dr. Herbert Werner
  • 1983 - 1986 : Marta Lattemann
  • 1986 - 1988 : Helmut Sander
  • 1988 - 1991 : Dr. J√ľrgen Paul
  • 1991 - 1996 : Marta Lattemann-Meyer
  • 2001 bis heute: Dr. Otmar Hesse , SPD

Rat

"Brusttuch" zu Goslar
"Brusttuch" zu Goslar

Der Rat der Stadt Goslar besteht aus 40 Mitgliedern. In der Wahlperiode vom 1. November 2001 bis 31. Oktober 2006 verteilen sich die Sitze wie folgt.

SPD 18 Sitze
CDU 14 Sitze
FDP 5 Sitze
B√ľrgerliste/B√ľrgerforum 2 Sitze
Parteilos 1 Sitz

Ortsrat Hahnenklee

Der Ortsrat Hahnenklee besteht aus 11 Mitgliedern. In der laufenden Wahlperiode (s.o.) verteilen sich die Sitze wie folgt.

CDU 5 Sitze
SPD 3 Sitze
Unabh√§ngiges B√ľrgerforum 2 Sitze
FDP 1 Sitz

Wirtschaft

Industrie

Gr√∂√üter Arbeitgeber im Landkreis ist das Chemieunternehmen H.C. Starck , das unter anderem f√ľr seine metallischen (Tantal, Wolfram, Molybd√§n) und keramische (Cobald, Nickel, Bor) Pulver bekannt ist. Als weitere gr√∂√üere Betriebe im Landkreis sind die Firmen Harzer Zinkoxyde und Chemetall zu nennen. Chemetall produziert beispielsweise Lithiumprodukte, welche in Batterien und anderen Produkten wieder zu finden sind. Des Weiteren ist die Firma Electrocycling angesiedelt, die eine der gr√∂√üten Recyclinganlagen f√ľr Elektroger√§te in Europa betreibt. Firma Trinks ist ein gro√üer Getr√§nkelogist, der deutschlandweit vertreten ist und seinen Hauptsitz in der Kaiserstadt begr√ľndet.

Bundeswehr

Im Fliegerhorst Goslar wird die Grundausbildung von etwa 650 Wehrpflichtigen pro Quartal in 5 Kompanien durchgef√ľhrt. Er wird im Rahmen der Transformation der Bundeswehr voraussichtlich zum Ende des Jahres 2007 geschlossen werden.

Verkehr

Goslar hat einen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) mit einem Bahnhof der Deutschen Bahn: "Goslar", in Innenstadtn√§he und einen weiteren Bahnhof im Stadtteil Oker . Durch das Stadtgebiet verlaufen die Eisenbahnstrecken von Halle (Saale) √ľber Wernigerode und Goslar nach Salzgitter-Hildesheim-Hannover sowie eine Strecke von Braunschweig nach Kreiensen. Von Goslar aus f√ľhrt ferner eine Strecke nach Bad Harzburg. Durch die Stadt verlaufen die Bundesstra√üen B 6 , die B 82 und die B 241 . Ferner beginnt hier die B 498 , die von hier in den Harz f√ľhrt.

Bildungseinrichtungen

Das Ratsgymnasium kann auf eine inzwischen 475-j√§hrige Geschichte zur√ľckblicken und auch das Christian-von-Dohm-Gymnasium hat eine 200-j√§hrige Tradition. Eine der sch√∂nsten und √§ltesten Schulen ist die direkt in der Stadt gelegene "Realschule Hoher Weg". Weiterhin befinden sich in Goslar zwei Berufsbildende Schulen (BBS am Stadtgarten und BBS Bassgeige). An der BBS am Stadtgarten werden wirtschaftlich Interessierte weitergebildet. Schulformen dort sind Fachoberschule Wirtschaft, Wirtschaftsgymnasium und die H√∂here Handelsschule. An der BBS Ba√ügeige sind die Schulformen Fachoberschule Gestaltung, Sozialwesen und Technik vertreten. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kann man an der BOS das Abitur machen.

Im Stadtgebiet existierende Schulen

Grundschulen:

  • Grundschule Goetheschule
  • Grundschule Hahndorf
  • Grundschule Jerstedt
  • Grundschule J√ľrgenohl
  • Grundschule Oberoker
  • Grundschule Sudmerberg
  • Grundschule Unteroker
  • Grundschule Worthstra√üe f. Sch√ľler kath. Bek
  • Schillerschule Grundschule

Realschulen:

  • Realschule Goldene Aue
  • Realschule Hoher Weg
  • Andr√© Mouton Realschule

Hauptschulen:

  • Hauptschule Kaiserpfalz
  • Hauptschule Oker

Gymnasien:

Berufsbildende Schulen:

  • Berufsbildende Schulen Goslar
  • Berufsbildende Schulen Goslar-Ba√ügeige

Andere:

  • Neue Waldschule Hahnenklee Staatlich anerkannte Ersatzschule
  • Pestalozzischule Schule f. Lernbehinderte
Krodoaltar zu Goslar
Krodoaltar zu Goslar

Städtepartnerschaften

  • Arcachon ( Frankreich , seit 1965 )
  • Windsor and Maidenhead ( Vereinigtes K√∂nigreich , seit 1969 )
  • Beroun ( Tschechien , seit 1989 )
  • Brzeg ( Polen , seit 2000 )

Stadtgliederung

Die Stadt Goslar besteht aus folgenden Stadtteilen:

  • Altstadt
  • Innenstadt
  • Hahndorf: Stadtteil im Norden Goslars mit d√∂rflichem Charakter. Das Klostergut Grauhof befindet sich in Hahndorf.
  • Hahnenklee-Bockswiese: Heilklimatischer Kurort im Oberharz mit Erholungs- und Erlebnism√∂glichkeiten.
  • Jerstedt: Landwirtschaftlich gepr√§gtes Dorf in Goslars Norden.
  • J√ľrgenohl
  • Kramerswinkel
  • Ohlhof: Stadtteil nord-√∂stlich von Goslar.
  • Oker : Industriell gepr√§gter Stadtteil, ehemalige Bergwerke befinden sich in Oker.
  • Sudmerberg: Wohnsiedlung √∂stlich von Goslar.
  • Georgenberg: Wohnviertel nahe der Innenstadt.
Kaiserworth
Kaiserworth

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Bauwerke

  • Romanische Kaiserpfalz
  • Marktplatz mit gotischem Rathaus und der evgl. Marktkirche St. Cosmas und Damian
  • Gro√ües Heiliges Kreuz (Hospiz aus dem Mittelalter)
  • Kleines Heiliges Kreuz
  • Domvorhalle (Stiftskirche St. Simon und Judas von 1047)
  • Kaiserworth (Gildehaus aus dem Jahre 1494, heute Hotel)
  • Brusttuch (Patrizierhaus aus dem Jahre 1521)
  • St. Annenhaus (√Ąltestes vollst√§ndig erhaltene Fachwerkhaus aus dem Jahre 1488)
  • Siemenshaus (Stammhaus der Industriellenfamilie aus dem Jahre 1693)
  • Lohm√ľhle (fr√ľhes 16. Jahrhundert)
  • Evgl. Klosterkirche St. Peter und Paul (Frankenberg)
  • Evgl. Stephaniekirche (Barockkirche)
  • Evgl. Neuwerkskirche St. Mariae in horto, bis 1969 Damenstift
  • Kath. St. Jakobikirche, romanische Kirche, seit 1803 katholisch
  • Klauskapelle
  • Nordische Stabkirche Hahnenklee
  • Zahlreiche historische Wohnbauten zum Teil aus Fachwerk bzw. Stein.
  • Stadtbefestigung (mit Zwinger und Breitem Tor)
  • Neuromanisches Bahnhofsgeb√§ude
  • Gustav-Adolf-Stabkirche (Hahnenklee)

Museen

  • Goslarer Museum
  • Bergbaumuseum Rammelsberg (Silbererzabbau)
  • Museum des sp√§ten Mittelalters (im Zwinger)
  • M√∂nchehaus-Museum Moderne Kunst
  • Zinnfiguren-Museum
  • Musikinstrumente- und Puppenmuseum
  • J√§ger-Erinnerungsst√§tte
  • Zwinger
  • Heimatstube Hahnenklee

Veranstaltungen

  • Goslarer Hansetage:

Der Grundgedanke der Hanse wird durch eine Vielzahl von Veranstaltungen neu belebt.

  • Internationaler Altstadtlauf:

Traditionsreicher Lauf f√ľr Jung und Alt √ľber verschiedene Distanzen durch die historische Altstadt.

  • Walpurgismarkt:

Was der alten Sage nach schon vor Tausenden von Jahren auf allen Tanzpl√§tzen im ganzen Harz geschehen sein soll, wird im historischen Zentrum Goslars ‚Äěschaurige Wirklichkeit‚Äú. Zwischen den mittelalterlichen Fassaden geistern im Hexendorf Hexen, Teufel, Geister und Unholde herum.

  • " Walpurgisnacht in Hahnenklee"
  • Goslarer Tage der Kleinkunst:

J√§hrliches Kleinkunst-Festival, das jeweils in der Woche nach Pfingsten Theater, Kabarett, Figurenspiel, Comedy, Chanson u.v.m. f√ľr 10 Tage nach Goslar holt.

  • Sch√ľtzen- und Volkfest:

Das Goslarer Sch√ľtzenfest auf dem 86000m¬≤ gro√üen Osterfeld ist eines der gr√∂√üten in Niedersachsen (rangiert unter den 30 gr√∂√üten Kirmesveranstaltungen Deutschlands), dauert zehn Tage und beginnt immer am Freitag vor dem ersten Montag im Juli. Zwei gro√üe Feuerwerke und drei Ausm√§rsche sorgen f√ľr die gro√üe Attraktivit√§t des Goslarer Sch√ľtzenfestes bis weit √ľber den Nordharz hinaus. Des weiteren locken rund 20 Fahrgesch√§fte f√ľr jung und alt, sowie etwa 200 Kirmesbuden. Dem Sch√ľtzenfest ist der traditionelle Krammarkt "Lumpengasse" genannt angegliedert. Dort locken nochmals rund 150 H√§ndler.

  • Kunsthandwerkermarkt:

Zwischen Gro√üem Heiligen Kreuz und Schuhhof bieten etwa 150 Handwerker ihre handgefertigten Kostbarkeiten aus den Bereichen Keramik, Leder, Textilien, Glas, Holz, Schmuck, Puppen, Marionetten etc. an und lassen sich bei der Herstellung ihrer Ware √ľber die Schulter schauen.

  • Altstadtfest:

Die gro√üe Party im September in Goslars Innenstadt. Auf dem Goslarer Marktplatz wird unter der Veranstaltungs-Pyramide und rund um den Adlerbrunnen getanzt, gefeiert und gelacht. Auf vielen weiteren B√ľhnen gibt es Live-Musik.

  • Goslarer Weihnachtsmarkt und Weihnachtswald:

Zwischen den Fassaden der Altstadt bieten 70 H√§ndler, Kunsthandwerker, Zuckerb√§cker, Gl√ľhweinwirte und Gastronomen j√§hrlich ein romantisches Vorweihnachtserlebnis. Die eigentliche Attraktion ist der Weihnachtswald, der festlich beleuchtet eigens auf dem Schuhhof aus zahlreichen sechs bis neun Meter hohen Fichten errichtet wird.

Musik

  • Internationale Konzertarbeitswochen und Musikfest Goslar-Harz
    Seit 1975 finden die Internationalen Konzertarbeitswochen in Goslar statt und entwickelten sie sich zu einem der besten Sommerkurse in Europa.
  • Internationale Goslarer Klaviertage
    Der Meisterkurs f√ľr Pianisten zieht in jedem Jahr einen internationalen Teilnehmerkreis an. Die jungen MusikerInnen kommen zu den Klaviertagen u. a. aus Japan und Korea angereist.
Kaiserpfalz in Goslar
Kaiserpfalz in Goslar
Kaiserpfalz in Goslar bei Nacht
Kaiserpfalz in Goslar bei Nacht

Söhne und Töchter der Stadt

  • Heinrich IV. (* 11. November 1050  ; ‚Ć 7. August 1106 in L√ľttich ) war seit 1056 K√∂nig des Heiligen R√∂misches Reiches und seit 1084 Kaiser .
  • Trineken Kuhfu√ü , (‚Ć 1644 ), ist das letzte dokumentierte Todesopfer der Goslarer Hexenverfolgungen zwischen 1530 und 1657 , denen 28 Menschen zum Opfer fielen.
  • Cathrin Hartmann , Witwe des Curd Hartmann, wurde 1657 der Hexerei beschuldigt, aber mit Hilfe eines Anwalts k√§mpfte die Witwe um ihr Leben und strengte eine Verleumdungsklage an. Kein Urteil √ľberliefert.
  • Moritz Graf von Sachsen , (* 28. Oktober 1696 - ‚Ć 30. November 1750 ), deutscher Feldherr, Marschall von Frankreich und Kriegstheoretiker in franz√∂sischen Diensten
  • Johann Nikolaus Frobes , genannt Frosbeius; (* 1701 - † 1756 ), Mathematiker
  • Adolf Grimme (* 1889 - † 1963 )
  • Lutz Mackensy (* 11. M√§rz 1944 ), Schauspieler und Synchronsprecher
  • Sigmar Gabriel (* 12. September 1959 ), Politiker (SPD), von 1999 - 2003 Ministerpr√§sident des Landes Niedersachsen sowie seit November 2005 Bundesminister f√ľr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Literatur

  • Gottschalk, Werner: Chronik der Stadt Goslar : 919 - 1919 ; unter Einbeziehung des Reichs- bzw. Landesgeschehens und des Umlandes der Stadt, Goslar : Brumby, 1999 - Bd. 1: 919 - 1802. - 1999. - XI, 470 S. : Ill., graph. Darst., Kt. , ISBN 3-934231-20-9
  • Deutscher St√§dteatlas; Band: II; 5 Teilband. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis - Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums f√ľr vergleichende St√§dtegeschichte e. V. und mit Unterst√ľtzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob ‚Ć, Wilfried Ehbrecht, J√ľrgen Lafrenz und Peter Johannek. Stadtmappe Goslar, Autor: Heinz Stoob. ISBN: 3-89115-316-3; Dortmund-Altenbeken, 1979.

Weblinks

Commons: Goslar ‚Äď Bilder, Videos oder Audiodateien

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

Hotel Plz Ort Mail Url Kategorie Telefon
Der Achtermann 38640 Goslar http://www.der-achtermann.de/  05321 / 70000
Treff Hotel Das Brusttuch 38640 Goslar http://www.ramada.de/cgi-bin/hotel.cgi?TCODE=HTHAJDB Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 305321 / 34600
Hahnenkleer Hof 38644 Goslar http://www.hahnenkleerhof.harz.de/  05325 / 5111 0
Landhaus Kiesow 38644 Goslar http://www.wald-landhaus.harz.de/  05325 / 2593
Ramada Hotel B√§ren Goslar 38640 Goslar http://www.ramada.de/cgi-bin/hotel.cgi?TCODE=HTHAJHB  05321 / 7820
Sonnenhotel Wolfshof 38685 Langelsheim http://www.sonnenhotels.de/wolfshof2/  05326 / 799-0
Kaiserworth 38640 Goslar http://www.kaiserworth.de/  05321 / 7090
Goldene Krone 38640 Goslar   05321 / 34490
Altstadthotel Gosequell 38640 Goslar http://www.hotel-gosequell.de/  05321 / 34050
G√§stehaus Elisabeth M√∂ller 38640 Goslar   05321 / 23098
Landhaus Harzblick 38644 Goslar http://www.landhaus-harzblick.de/  05321 / 37480
Graul 38640 Goslar http://www.gaestehaus-graul.de/  05321 / 21931
Die Tanne 38640 Goslar http://www.die-tanne.de/ Kategorie: 3Kategorie: 3Kategorie: 305321 / 34390
RAMADA Hotel Vier Jahreszeiten Hahnenklee 38644 Goslar http://www.ramada-treff.de/business/hotel_index.php?hotel_code=15716  05325 / 77-0
Niedersächsischer Hof 38640 Goslar http://www.niedersaechsischer-hof-goslar.de/ Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 4Kategorie: 405321 / 3160
Hotels Am Kranichsee 38644 Goslar http://www.kranichsee.de/  05325 / 7030
Haus am Hochwald 38644 Goslar http://www.hausamhochwald.harz.de/   0 53 25 / 51 62 0
Sonnenhotel Kreuzeck 38644 Goslar http://www.sonnenhotels.de/kreuzeck2/hotel/index.htm  05325 / 7 40

Weitere Artikel aus der Umgebung

Wikipedia

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Goslar aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation . In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren des Artikels Goslar verfügbar.

fair-hotels. Ein Service der
VIVAI Software AG
Betenstr. 13-15
44137 Dortmund

Tel. 0231/914488-0
Fax 0231/914488-88
Mail: info@vivai.de
Url: http://www.vivai.de