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Letzte Änderung für Artikel Salzgitter: 16.02.2006 16:45

Salzgitter

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Wappen Lage
Wappen von Salzgitter Lage der kreisfreien Stadt Salzgitter in Deutschland
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis : Kreisfreie Stadt
Geographische Lage :
Koordinaten: 52¬į 9" N, 10¬į 20" O
52¬į 9" N, 10¬į 20" O
H√∂he : 80-275 m √ľ. NN
Fläche : 223,96 km²
Einwohner : 108.116 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte : 483 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 38201 bis 38259 (alt: 3320)
Telefonvorwahlen : 05341 und 05300
Kfz-Kennzeichen : SZ
Gemeindeschl√ľssel : 03 1 02 000
Gliederung de</br>Stadtgebiets: 7 Ortschaften
mit 31 Stadtteilen
Adresse der</br>Stadtverwaltung: Joachim-Campe-Straße 6-8
38226 Salzgitter
Website: salzgitter.de
E-Mail-Adresse: Stadt Salzgitter
Politik
Oberb√ľrgermeister : Helmut Knebel ( SPD )

Salzgitter ist eine Stadt im Braunschweiger Land im S√ľdosten des Landes Niedersachsen, zwischen Hildesheim und Braunschweig. Die kreisfreie Stadt bildet mit den St√§dten Braunschweig und Wolfsburg eines der 7 Oberzentren des Landes. Mit 108.116 Einwohnern auf 223,96 km¬≤ (Stand: 30.09.2005) ist sie eine der fl√§chengr√∂√üten St√§dte Deutschlands . Die Haupteinkaufsstra√üe der Stadt befindet sich im Stadtteil Salzgitter-Lebenstedt, die Altstadt befindet sich in Salzgitter-Bad. Die Stadt ist durch einen Stichkanal mit dem Mittellandkanal und dem Elbe-Seitenkanal verbunden. N√§chst gr√∂√üere St√§dte sind Braunschweig, etwa 23 km nord√∂stlich und Hannover, etwa 51 km nordwestlich. Die Einwohnerzahl der Stadt Salzgitter √ľberschritt bereits mit der Bildung der Stadt Watenstedt-Salzgitter im Jahre 1942 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Gro√üstadt wurde. Salzgitter ist neben Wolfsburg, Eisenh√ľttenstadt und Leverkusen eine der wenigen neuen Stadtgr√ľndungen in Deutschland im 20. Jahrhundert (siehe St√§dtefusion ).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Salzgitter liegt in einer breiten l√∂ssbedeckten Mulde zwischen Oderwald und Salzgitter-H√∂henzug. Die gr√∂√üte Ausdehnung des Stadtgebiets betr√§gt in Nord-S√ľd-Richtung 24 km und in Ost-West-Richtung 19 km. Die h√∂chste Erhebung des Stadtgebiets ist der 275 m hohe Hamberg nordwestlich von Salzgitter-Bad.

Nachbargemeinden

Die nachfolgenden St√§dte und Gemeinden grenzen an die Stadt Salzgitter. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt (der Landkreis Wolfenb√ľttel ist durch die Stadt Salzgitter in zwei r√§umlich getrennte Gebiete geteilt, daher wird der Landkreis Wolfenb√ľttel hier zweimal aufgef√ľhrt):

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Salzgitter besteht aus insgesamt 31 Stadtteilen . Sie werden im folgenden alphabetisch genannt:

Bad, Barum, Beddingen, Beinum, Bleckenstedt, Bruchmachtersen, Calbecht, Dr√ľtte, Engelnstedt, Engerode, Flachst√∂ckheim, Gebhardshagen, Gitter, Gro√ü Mahner, Hallendorf, Heerte, Hohenrode, Immendorf, Lebenstedt, Lesse, Lichtenberg, Lobmachtersen, Ohlendorf, Osterlinde, Reppner, Ringelheim, Salder, Sauingen, Thiede, √úfingen, Watenstedt

Die 31 Stadtteile sind zu insgesamt 7 Ortschaften zusammen gefasst. Jede Ortschaft hat als Gremium einen von der wahlberechtigten Bev√∂lkerung gew√§hlten Ortsrat mit einem Ortsb√ľrgermeister.

Die Ortschaften mit ihren zugehörigen Stadtteilen:

  • Ortschaft Nord: Lebenstedt, Salder, Bruchmachtersen, Engelnstedt
  • Ortschaft Nordost: Thiede, Beddingen, √úfingen, Sauingen
  • Ortschaft Nordwest: Lichtenberg, Osterlinde, Reppner, Lesse
  • Ortschaft Ost: Hallendorf, Bleckenstedt, Dr√ľtte, Immendorf, Watenstedt
  • Ortschaft S√ľd: Bad, Gitter, Gro√ü Mahner, Ringelheim, Hohenrode
  • Ortschaft S√ľdost: Flachst√∂ckheim, Barum, Beinum, Lobmachtersen, Ohlendorf
  • Ortschaft West: Gebhardshagen, Calbecht, Engerode, Heerte

Geschichte

Salzgitter entstand zu Anfang des 14. Jahrhunderts um Solquellen auf Gemarkung des später aufgegangenen Dorfes Verpstedt. Seinen Namen erhielt die Siedlung vom benachbarten Dorf und heutigen Stadtteil Gitter (erste Nennung 1347 als "up dem solte to Gytere"). Nach 200 Jahren der Salzgewinnung in verschiedenen Salinen erhalten die Bauern auf dem Gebiet des heutigen Salzgitters um 1350 das Stadtrecht , doch verlor die Stadt diese Rechte beim Übergang an das Herzogtum Braunschweig Anfang des 16. Jahrhunderts . Später gehörte Salzgitter zum Bistum Hildesheim. Bei dessen Übergang an Preußen 1803 wurden die Stadtrechte wieder bestätigt, doch bereits 1815 , als Salzgitter dem Königreich Hannover einverleibt wurde, erneut aberkannt. 1830 wurde in Salzgitter ein Solbad eingerichtet. Mit dem Übergang des Königreichs Hannover an Preußen ( Provinz Hannover ) 1866 wurde Salzgitter eine preußische Kommune, die im Jahre 1929 erneut die Stadtrechte erhielt. Zuvor waren Vorsalz (1926) und Liebenhall (1928) eingemeindet worden. Die Stadt gehörte zum Landkreis Goslar und umfasste neben der Kernstadt Salzgitter auch einige kleine heute nicht mehr abgrenzbare Siedlungen zum Beispiel Gittertor. 1936 erfolgte die Eingliederung von Kniestedt.

Wegen des √§u√üerst gro√üen Eisenerzvorkommens in Salzgitter, das schon 1310 erstmals erw√§hnt wurde, gr√ľndeten die Nationalsozialisten 1937 die Reichswerke-AG ("Hermann-G√∂ring-Werke") f√ľr Erzbergbau und Eisenh√ľtten. 1938 wurde die benachbarte Gemeinde Gitter eingegliedert. Damit sich das Werk wirtschaftlich gut entwickeln konnte, war eine einheitliche Verwaltungsstruktur im gesamten Raum erforderlich. Daher wurde gem√§√ü Verordnung √ľber Gebietsbereinigungen im Raume der Hermann-G√∂ring-Werke Salzgitter 1941 mit Wirkung zum 1. April 1942 verf√ľgt, einen einheitlichen Stadtkreis (kreisfreie Stadt) zu bilden. Zu diesem Zweck wurde die Stadt Salzgitter und die ebenfalls zum Landkreis Goslar geh√∂rigen Gemeinden Beinum, Flachst√∂ckheim, Gro√ü-Mahner, Hohenrode, Ohlendorf und Ringelheim (insgesamt 7 Gemeinden) sowie die zum braunschweigischen Landkreis Wolfenb√ľttel geh√∂rigen Gemeinden Barum, Beddingen, Bleckenstedt, Bruchmachtersen, Calbecht, Dr√ľtte, Engelnstedt, Engerode, Gebhardshagen, Hallendorf, Heerte, Immendorf, Lebenstedt, Lesse, Lichtenberg, Lobmachtersen, Osterlinde, Reppner, Salder, Thiede-Steterburg (heute nur noch Thiede) und Watenstedt (insgesamt 21 Gemeinden) zum Stadtkreis Watenstedt-Salzgitter vereinigt. Die neue kreisfreie Kommune wurde mit dem verbleibenden Rest des Landkreises Goslar in das Land Braunschweig eingeliedert. Im Gegenzug gab das Land Braunschweig den Landkreis Holzminden an die preu√üische Provinz Hannover ab.

Mit dem bereits 1938 nach Salzgitter eingemeindeten Dorf Gitter hatte die junge Gro√üstadt somit ab 1942 zun√§chst 29 Stadtteile. Im 2. Weltkrieg wurde Salzgitter durch zahlreiche amerikanische und englische Bombardierungen stark zerst√∂rt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Land Braunschweig Bestandteil des Landes Niedersachsen und Watenstedt-Salzgitter somit ein Stadtkreis innerhalb des nunmehrigen "Verwaltungsbezirks Braunschweig" (sp√§ter Regierungsbezirk Braunschweig). 1951 wurde die Stadt in "Salzgitter" umbenannt, der bisherige Stadtteil Salzgitter erhielt den Zusatz Bad ("Salzgitter-Bad"), wegen des dort bestehenden Solebads. Im Zuge der nieders√§chsischen Gebietsreform wurden zum 1. M√§rz 1974 die Gemeinden √úfingen und Sauingen (Landkreis Wolfenb√ľttel) eingegliedert. Seither besteht das Stadtgebiet Salzgitters aus 31 Stadtteilen.

Bis 1982 wurde in Salzgitter Bergbau (Eisen) betrieben, im ehemaligen Bergwerk Schacht Konrad wird seit 1975 ein Endlager f√ľr radioaktive Abf√§lle geplant.

Eingemeindungen

Am 1. April 1942 Bildung des Stadtkreises Watenstedt-Salzgitter (1951 Umbenennung in Salzgitter) durch Vereinigung folgender Gemeinden:

  • vom Landkreis Goslar:
    • Stadt Salzgitter
    • Gemeinden Beinum, Flachst√∂ckheim, Gro√ü Mahner, Hohenrode, Ohlendorf und Ringelheim
  • vom Landkreis Wolfenb√ľttel
    • Gemeinden Barum, Beddingen, Bleckenstedt, Bruchmachtersen, Calbecht, Dr√ľtte, Engelnstedt, Engerode, Gebhardshagen, Hallendorf, Heerte, Immendorf, Lebenstedt, Lesse, Lichtenberg, Lobmachtersen, Osterlinde, Reppner, Salder, Thiede-Steterburg (heute nur noch Thiede) und Watenstedt

Am 1. M√§rz 1974 Eingliederung der Gemeinden √úfingen und Sauingen (Landkreis Wolfenb√ľttel).

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand, das heißt bis 1942 des heutigen Stadtteils Salzgitter-Bad und ab 1942 des Stadtkreises "Watenstedt-Salzgitter" bzw. Salzgitter.

Bevölkerungsentwicklung
Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohnerzahlen
1821 2.258
1848 2.654
1871 2.752
1885 2.681
1905 2.837
1925 2.852
1933 19.164
1942 108.480
1946 93.260
1948 110.247
1950 108.888
6. Juni 1961 ¹ 110.200
1965 115.500
1970 119.000
1975 119.000
1980 113.500
25. Mai 1987 ¹ 111.069
1989 111.676
30. Juni 1997 116.300
Oktober 2003 109.632
September 2004 108.614
Juni 2005 108.340

1 Volkszählungsergebnis

Religionen

Das Gebiet der heutigen Stadt Salzgitter geh√∂rte urspr√ľnglich zum Bistum Hildesheim. 1568 wurde in Salzgitter die Reformation eingef√ľhrt. Es entstanden zwei Superintendenturen . Das s√ľdliche Gebiet der heutigen Stadt (Superintendentur Salzgitter) geh√∂rte zum Land Hannover und damit zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers (Konsistorium in Hildesheim), das n√∂rdliche Gebiet (Superintendentur Lebenstedt) zum Land Braunschweig und damit zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig.
Mit Bildung der Stadt Watenstedt-Salzgitter 1942 wurde das ganze heutige Stadtgebiet sowohl politisch als auch kirchlich dem Land Braunschweig zugeordnet. Somit gehören heute alle Kirchengemeinden der Stadt Salzgitter zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Die beiden Superintendenturen werden heute als Propsteien bezeichnet. Die beiden Propsteien Salzgitter-Bad und Salzgitter-Lebenstedt umfassen jedoch auch Kirchengemeinden, die nicht zur Stadt Salzgitter gehören.

Die später wieder zugezogenen Katholiken der Stadt gehörten wie schon zu Zeiten vor der Reformation zum Bistum Hildesheim, das in Salzgitter ein eigenes Dekanat errichtete, zu dem heute alle Pfarrgemeinden der Stadt gehören.

Neben den beiden gro√üen Kirchen gibt es auch Gemeinden, die zu Freikirchen geh√∂ren, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten , http://www.baptisten.org ) im Stadtteil Salzgitter-Bad ( http://www.baptisten-salzgitter.de ), die Gemeinde Gottes , eine Br√ľdergemeinde , eine Freie evangelische Gemeinde (FeG) und die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten . Ferner gibt es auch mehrere Neuapostolische Kirchen in der Stadt. Durch die Zuwanderung ausl√§ndischer Arbeitnehmer in den 1970er Jahren gibt es heute zahlreiche islamische Moscheen und islamische Vereinigungen in der Stadt.

Politik

An die Spitze der Stadt Watenstedt-Salzgitter wurde zun√§chst ein Staatskommissar als kommissarischer B√ľrgermeister eingesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg f√ľhrte die Milit√§rregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gew√§hlten Rat. Dieser w√§hlte aus seiner Mitte den Oberb√ľrgermeister als Vorsitzenden und Repr√§sentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich t√§tig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gew√§hlten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Salzgitter die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es nur noch den hauptamtlichen Oberb√ľrgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repr√§sentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gew√§hlt. Erster direkt gew√§hlter Oberb√ľrgermeister wurde Helmut Knebel, der sein Amt am 1. November 2001 antrat. Er war am 23. September 2001 bei der Stichwahl mit 55,5 Prozent der Stimmen in sein Amt gew√§hlt worden.

Neben dem Oberb√ľrgermeister gibt es jedoch weiterhin einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gew√§hlt wird.

Oberb√ľrgermeister seit 1942

  • 1942 - 1945 : Dr. Rudolf Tiedemann, Staatskommissar
  • 1945 : Carl Kobelt
  • 1945 : Clemens Recker, CDU
  • 1945 - 1948 : Fritz Hartmann, SPD
  • 1948 - 1952 : Dr. Wilhelm H√∂ck , CDU
  • 1952 - 1956 : Kurt Ri√üling, CDU
  • 1956 - 1968 : Gustav Stollberg, SPD
  • 1968 - 1981 : Willi Blume, SPD
  • 1981 - 1986 : Rudolf R√ľckert, CDU
  • 1986 - 1996 : Hermann Struck, SPD
  • 1996 - 2001 : Rudolf R√ľckert, CDU
  • 2001 - heute: Helmut Knebel ( SPD )

Oberstadtdirektoren 1946 - 2001

  • 1946 - 1947 : Clemens Recker, CDU
  • 1948 - 1972 : G√ľnther Paslat
  • 1972 - 1980 : Paul Intrup
  • 1980 - 1992 : Dr. Hendrik Gr√∂ttrup
  • 1992 - 2001 : Detlef Engster

Wappen

Das Wappen der Stadt Salzgitter zeigt in Rot aus einem erh√∂hten Giebel in der Mitte einer silbernen Zinnenmauer wachsend ein silberner Hochofen, beseitet von je einer aufrechten √Ąhre; die Mauer belegt mit einem Schild, darin oben in Gr√ľn zwei schr√§g gekreuzte silberne Salzhaken, unten in gek√ľrzter goldener Spitze schr√§g gekreuzt ein schwarzer Schlegel und ein schwarzes Eisen. Die Stadtflagge ist wei√ü mit roten R√§ndern belegt mit dem Wappen.

Das Wappen wurde 1951 vom Innenminister des Landes Niedersachsen verliehen. Zuvor hatte die 1942 gebildete Stadt Watenstedt-Salzgitter ein anderes Wappen. Auch die fr√ľhere Stadt Salzgitter hatte seit 1854 schon verschiedene Wappen. Das heutige Wappen symbolisiert einerseits die Landwirtschaft, die f√ľr die vielen l√§ndlich gepr√§gten Ortsteile steht und andererseits die Industrie, die somit auf die Ursache f√ľr die Stadtgr√ľndung hinweist.

Offiziell verwendet die Stadt Salzgitter jedoch, wie die meisten St√§dte, seit einigen Jahren das Stadtlogo, ein gr√ľnes Feld mit einem geschl√§ngelten, sich zum Horizont hin verj√ľngenden wei√üen Weg.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Salzgitter unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft :

  • Imatra ( Finnland ), seit 1970
  • Swindon ( Vereinigtes K√∂nigreich ), seit 1975
  • Cr√©teil ( Frankreich ), seit 1980
  • Staryj Oskol ( Russland ), seit 1987
  • Gotha (Th√ľringen), seit 1988

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straße

Durch das n√∂rdliche Stadtgebiet von Salzgitter f√ľhrt die Bundesautobahn A 39 Braunschweig-Dreieck Salzgitter (√úbergang zur Autobahn A 7 Kassel-Hannover). Hier hat die Stadt vier Anschlussstellen. √Ėstlich der Stadt Salzgitter f√ľhrt die Autobahn A 395 Braunschweig-Goslar vorbei. Auch hier ist Salzgitter √ľber vier Anschlussstellen zu erreichen. Ferner f√ľhren folgende Bundesstra√üen durch die Stadt: B 6 und B 248 .

Eisenbahn

Der wichtigste Bahnhof befindet sich in Salzgitter-Ringelheim, der am zentralsten gelegene in Salzgitter-Lebenstedt. Einen Hauptbahnhof hat Salzgitter nicht. Salzgitter-Ringelheim hat einen Bahnhof an der Bahnlinie Halle (Saale)-Goslar-Salzgitter-Hildesheim-Hannover. Von hier f√ľhrt √ľber Salzgitter-Bad eine Bahnlinie nach Braunschweig und eine weitere nach Seesen - Kreiensen (-G√∂ttingen). Von Salzgitter-Lebenstedt aus f√ľhrt eine Regionalbahnlinie nach Braunschweig.

√ĖPNV

Den √Ėffentlichen Personennahverkehr ( √ĖPNV ) bedienen mehrere Buslinien der Braunschweiger Kraftverkehrsgesellschaft mbH [1] und der RBB Braunschweig [2] im Verkehrsverbund Regio Braunschweig [3] .

Medien

In Salzgitter erscheint als Tageszeitung die "Salzgitter Zeitung" und als Sonntagszeitung die "Salzgitter-Woche am Sonntag". Es gibt einen Veranstaltungskalender "Salzgitter Szene" und ein Onlinemagazin "Salzgitter-aktuell". Des Weiteren wird im Kabel der aus Wolfsburg stammende regionale Fernsehsender TV38 ausgestrahlt.

Ansässige Unternehmen

√Ėffentliche Einrichtungen

Salzgitter ist Sitz folgender Institutionen und Einrichtungen:

  • Bundesamt f√ľr Strahlenschutz , gegr√ľndet 1989
  • Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen

Bildung

Seit 1993 befindet sich in Salzgitter ein weiterer Standort der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenb√ľttel, die 1971 durch Zusammenschluss der Staatlichen Ingenieurschule Wolfenb√ľttel mit der H√∂heren Fachschule f√ľr Sozialarbeit des Landes Niedersachsen entstanden war. Hier gibt es die Fakult√§t Karl-Scharfenberg-Salzgitter mit den Studieng√§ngen Transport- und Logistikmanagement, Logistik- und Informationsmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen mit der Studienrichtung Verkehrsmanagement, Tourismusmanagement, Sportmanagement und Mediendesign. Au√üerdem gibt es den Weiterbildungsstudiengang Multimedia und die weiterbildenden Fernstudieng√§nge Umwelt- und Qualit√§tsmanagement sowie Vertriebsmanagement.

Die sonstigen Standorte der Fachhochschule sind Braunschweig, Wolfenb√ľttel und Wolfsburg.

Daneben gibt es in Salzgitter das komplette Angebot an allgemein bildenden und beruflichen Schulen, darunter drei Gymnasien und zwar das Gymnasium Salzgitter-Bad sowie das Gymnasium am Fredenberg und das Kranich-Gymnasium , beide in Salzgitter-Lebenstedt.

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Theater

Salzgitter verf√ľgt √ľber kein festes Theater beziehungsweise entsprechendes Geb√§ude. Doch finden zahlreiche Kulturveranstaltungen an verschiedenen Veranstaltungsorten statt.

In Salzgitter-Bad gibt es den Verein " Theatergruppe SZ-Bad e.V. ", der seine Wurzeln in dem Sch√ľlertheater am Gymnasium Salzgitter-Bad hat, welches auf eine √ľber siebzig J√§hrige geschichte zur√ľck blicken kann. Der Verein, der seit 1977 besteht, hat es sich zur Aufgabe gemacht das Sch√ľlertheater sowie das Laienspiel in und um Salzgitter zu f√∂rdern. Die Auff√ľhrungsorte sind vielseitig, sie bieten zwischen 100 und ~600 Zuschauern Platz. Einen H√∂hepunkt hat das Theaterleben in Salzgitter-Bad mit den unregelm√§√üigen inszenierungen von Musicals, welches durch die Zusammenarbeit vieler Sch√ľlern, Lehrern (mit sehr unterschiedlichen Fachbereichen), Eltern und Ehemaligen erst zustande kommt.

Museen

  • St√§dtisches Museum im Schloss Salder (Stadtgeschichte, Schlossmuseum, Wechselausstellungen, Eiszeitpfad (ab Sommer 2006))
  • St√§dtische Kunstsammlungen im Schloss Salder

Bauwerke

  • Im Stadtteil Salzgitter-Lebenstedt
    • Stadtmonument ( Turm der Arbeit ), das Wahrzeichen der Stadt, errichtet 1995 vom Bildhauer Prof. J√ľrgen Weber . Das Monument erz√§hlt vom Leiden der Zwangsarbeiter und KZ-H√§ftlinge beim Aufbau der Industrie im Nationalsozialismus, von der Flucht aus der Heimat jenseits der Oder und Nei√üe, vom Kampf gegen die Demontage der H√ľtte und dem Lebens- und Aufbauwillen der Menschen in Salzgitter.
    • Rathaus (1959-1963 erbaut)
    • Eissporthalle
  • Im Stadtteil Salzgitter-Bad
    • Altstadt
    • Thermal- Solebad in der Parkallee
    • Evangelisch-Lutherische Kirche St. Mariae-Jacobi; Wehrkirche 1481 erbaut von Konrad von Schwicheldt
    • Katholische Kirche St. Marien
    • Ehemalige Nicolaikirche (heute Veranstaltungsraum)
    • Bismarckturm (Aussichtsturm)
    • Ehemaliges Rathaus, Am Marktplatz (jetzt Ratskeller)
    • Tilly -Haus
    • Kniestedter Gutshaus (jetzt Altentagesst√§tte und Musikschule)
    • "Beamtensiedlung" aus den 1930er Jahren (Wohnungen der Angestellten der Stahlwerke)
  • Wallfahrtskirche Salzgitter-Engerode , um 1236 errichtete Kapelle, eine der √§ltesten Wallfahrtskirchen Niedersachsens mit freigelegten Fresken.
  • Wasserburg Salzgitter-Gebhardshagen (fast 1000 Jahre alt), heute Teil eines landwirtschaftlichen Betriebs
  • "Franzosenbr√ľcke" (Steinbogenbr√ľcke) √ľber den Fluss Innerste bei Salzgitter-Hohenrode

Bild:Burg Lichtenberg (Salzgitter).jpg

  • Salzgitter-Lichtenberg : Ruine Burg Lichtenberg, einst erbaut von Heinrich dem L√∂wen, 1552 zerst√∂rt und in den 1950er Jahren wieder freigelegt. Aussichtsturm und Ausflugslokal auf dem Burgberg
  • Salzgitter-Ringelheim: Schloss Ringelheim , ehemaliges Kloster, gegr√ľndet im 10. Jahrhundert und 1803 s√§kularisiert. 1694 erbaute Barockkirche mit wertvoller Orgel; Kruzifix aus der Werkstatt des Bischofs Bernward, um 1000 entstanden; weitl√§ufiger Schlosspark; bemerkenswert ein achteckiger Taubenturm im Gutshof.
  • Salzgitter-Salder : Schloss Salder mit St√§dtischem Museum, das alte Wahrzeichen der Stadt; das Schloss erbaut im Stil der Weserrenaissance um 1600 war Sitz des Adelsgeschlechtes derer von Salder im Herzogtum Braunschweig, sp√§ter Witwensitz und herzogliche Dom√§ne; heute Heimatmuseum; die unweite Schlosskirche Maria-Magdalena hat einen kreisf√∂rmigem Grundriss
  • Salzgitter-Thiede: Stift Steterburg, 1003 gegr√ľndetes Damenstift; erhaltene Geb√§udeteile aus dem 11. Jahrhundert . Das Wohnhaus der √Ąbtissin entstand 1691. Die Stiftskirche ist 1752 errichtet worden. Das Areal wurde 1938 zu Wohnungen umgebaut.

Sonstige Sehensw√ľrdigkeiten

  • Ausgrabungen aus der Steinzeit im Stadtteil Salzgitter-Lebenstedt
  • Gut Flachst√∂ckheim mit Freilichtb√ľhne und einem englischen Park (1756/1821)
  • Salzgittersee in Salzgitter-Lebenstedt

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Mai: Stadtsportwoche in Salzgitter-Lebenstedt
  • Mai: Museumsfest in Salzgitter-Salder
  • Mai/Juni: Sch√ľtzenfest in Salzgitter-Bad
  • Juni/Juli: Altstadtfest in Salzgitter-Bad

Persönlichkeiten

Ehrenb√ľrger

Die Stadt Salzgitter hat folgenden Personen das Ehrenb√ľrgerrecht verliehen:

  • 1963 : Dr. Konrad Ende, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG
  • 1969 : Gustav Stollberg, Oberb√ľrgermeister a.D.
  • 1975 : Hans Birnbaum, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG
  • 1975 : Erich S√∂chtig, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Salzgitter AG
  • 1975 : Dr. Wilhelm H√∂ck , Oberb√ľrgermeister a.D.
  • 1977 : Karl Heidenblut, Mitbegr√ľnder der CDU in Salzgitter
  • 1983 : Willi Blume, Oberb√ľrgermeister a.D.
  • 1989 : Johannes Wosnitza, Ehrendomkapitular und Geistlicher Rat
  • 1996 : Hermann Struck, Oberb√ľrgermeister a.D.. Hans-Werner Junghans MdB
  • 2001 :? Rudolf R√ľckert, Oberb√ľrgermeister a.D.

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten sind auf dem Gebiet der heutigen Stadt Salzgitter geboren:

  • 1733 , 12. Januar im Stadtteil Barum, Johann Joachim Christoph Bode , Schriftsteller und Verleger der deutschen Klassiker; ‚Ć 1793
  • 1833 , 20. M√§rz (in Bruchmachtersen): Heinrich Ludwig Kayser , Drucker und Verleger, Gr√ľnder der Stra√üburger Neuesten Nachrichten , bis heute die gr√∂√üte Zeitung im Elsass.
  • 1843 : Albert Schloenbach , Geologe und wissenschaftlicher Bearbeiter der Eisenlager des Salzgittergebiets; ‚Ć 1870
  • 1852 , 14. September in Gebhardshagen: Hermann Lattemann , Berufsluftschiffer und Fallschirmspringer

Literatur

  • "Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte" Band III Nordwestdeutschland, 1. Teilband Niedersachsen/Bremen - Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1952
  • Benz, Wolfgang (Hrsg): Salzgitter. Geschichte und Gegenwart einer deutschen Stadt 1942 - 1992. M√ľnchen 1992.
  • Wysocki, Gerd: Arbeit f√ľr den Krieg. Herrschaftsmechanismen in der R√ľstungsindustrie des "Dritten Reiches". Arbeitseinsatz, Sozialpolitik und staatspolizeiliche Repression bei den Reichswerken "Hermann G√∂ring" im Salzgitter-Gebiet 1937/38 bis 1945. Braunschweig 1992.

Weblinks

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Wikipedia

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