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Letzte Änderung für Artikel Harz (Mittelgebirge): 20.02.2006 14:48

Harz (Mittelgebirge)

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Der Harz, bis ins Mittelalter Hart (= Bergwald) genannt, ist das nördlichste Mittelgebirge in Deutschland und das höchste Gebirge Norddeutschlands. Anteil am Harz haben die LĂ€nder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen. Der Brocken, höchster Berg des Harzes, gilt seit dem spĂ€ten Mittelalter als der berĂŒhmteste " Hexentreffpunkt " in Europa, den auch Goethe in seinem Faust beschreibt.

Berg-Panorama, von links: Rehberg, Achtermann, Brocken, Wurmberg
Berg-Panorama, von links: Rehberg, Achtermann, Brocken, Wurmberg
Blick vom Brocken
Blick vom Brocken

Inhaltsverzeichnis

Geografie, Allgemeines

Das Gebirge ist 110 km lang und 30-40 km breit, bedeckt eine FlĂ€che von 2226 kmÂČ und reicht von der Linie Salzgitter-Göttingen bis zur Lutherstadt Eisleben . Es gliedert sich in den niedrigeren Unterharz im SĂŒdosten mit Höhen bis zu 400 m - dessen HochflĂ€chen auch agrarisch nutzbar sind - und die höheren Gipfel des großteils bewaldeten Oberharzes im Nordwesten , der Höhen bis zu 800 m erreicht. Ober- und Unterharz sind durch eine Linie, die sich von Wernigerode nach Bad Lauterberg zieht, voneinander getrennt. Nur das Brockenmassiv erhebt sich ĂŒber 1000 m ĂŒ.NN. Der höchste Berg ist der Brocken (1141 m), seine Nebengipfel sind im SĂŒdosten die Heinrichshöhe (1044 m) und sĂŒdwestlich der Königsberg (1023 m). Weitere herausragende Erhebungen sind der Acker-Bruchberg-Höhenzug (928 m), die Achtermannshöhe (925 m) und der Wurmberg (971 m) bei Braunlage.

Karlshausturm, 50 m Höhe, 600 m ĂŒ. NN, Baujahr 1998
Karlshausturm, 50 m Höhe,
600 m ĂŒ. NN , Baujahr 1998

Der Harz ist ein Schollengebirge, das nach Westen und Nordosten verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig steil abfĂ€llt und sich nach SĂŒden allmĂ€hlich abflacht. Das Gebirge wird von mehreren tiefen TĂ€lern durchschnitten. Im Harz befindet sich der Nationalpark Harz, der 2006 als erster lĂ€nderĂŒbergreifender Nationalpark Deutschlands aus den beiden bereits bestehenden Nationalparks Harz (Niedersachsen) und Hochharz (Sachsen-Anhalt) gebildet wurde. Rund um das Gebirge liegt das ausgedehnte Harzvorland .

Der Harz ist geologisch das vielfĂ€ltigste der deutschen Mittelgebirge, wobei basenarme Gesteine bei weitem ĂŒberwiegen. Seine Landschaften sind durch steile Bergketten, Blockhalden , Hochebenen mit vielen Hochmooren und langgestreckte, schmale TĂ€ler charakterisiert, von denen das Bodetal von Thale nach Ilsenburg eines der bekanntesten ist.

Die Auffaltung erfolgte hauptsĂ€chlich wĂ€hrend einer markanten Phase des PalĂ€ozoikums , im Rahmen der variszischen Gebirgsbildung vor 350 bis 250 Millionen Jahren. In dieser Zeit der Erdgeschichte entstanden in Westeuropa zahlreiche Hochgebirge , unter anderem Fichtel- und Rheinisches Schiefergebirge. Sie wurden jedoch durch ihre Hochlage (bis zu 4 km) stark erodiert und spĂ€ter von mesozoischen Gesteinen ĂŒberdeckt, so dass sie meist nur als "variszische Inseln " zwischen diesen hervorragen.

Geschichte

Harz 1852
Harz 1852

Nach dem Jahre 174 n. Chr. begann der große Suebenauszug , der das Land von der Havel bis zum Harz entvölkerte. In das von den Sueben verlassene Gebiet wanderte das aus Schonen in Schweden stammende Volk der Warnen und Heruler ein, von dem alle die Orte gegrĂŒndet wurden, deren Namen auf –leben (=Nachlass, Erbe) enden. Bis in den östlichen Teil des Harzgaus haben sie sich niedergelassen, wie die Orte Weddersleben, Harsleben und Wegeleben bezeugen.

Der Harzgau selbst wird zuerst in einer Urkunde des Kaisers Ludwig des Frommen aus dem Jahre 814 genannt, und zwar in der hochdeutschen Form Hartingowe. Nach den JahrbĂŒchern von Fulda zum Jahre 852 wurde der Harzgau von den Haruden bewohnt und nach ihnen der Harudengau (Harudorum pagus) genannt. Harud, woraus Hard, Hart, Harz wurde, bedeutet Wald, Waldgebirge, und die Haruden sind die An- oder Bewohner des Harud.

JĂŒngeren Ursprungs sind die Siedlungen mit der Namensgebung –rode, die erst seit der Mitte des 9. Jahrhunderts im Harzgau nachweisbar sind. Woher die GrĂŒnder dieser Orte kamen, ist unbekannt.

Harzfestung 1945

Im Februar/MĂ€rz 1945 rief der ReichsfĂŒhrer-SS Heinrich Himmler die Harzfestung, zur Verteidigung Mitteldeutschlands, aus. Das letzte Aufgebot Deutschlands, darunter Volkssturm , Waffen-SS und Teile der 11. Armee, wurde in die Schlacht gegen die heranrĂŒckenden Amerikaner geworfen.

Ehemalige deutsch-deutsche Grenze

Durch das westliche Drittel verlief bis 1990 die " deutsch-deutsche Grenze " zwischen Ost und West. Das Brockenplateau und weitere grenznahe Harz-Gipfel waren ein großes militĂ€risches Sperrgebiet, in das erstmals am 3. Dezember 1989 demonstrierende Wanderer kamen. Der Tourismus zum Brocken ist seitdem sehr intensiv geworden, andere Höhen und Naturschönheiten sind aber noch fast vergessen: UrwĂ€lder und lichte BuchenwĂ€lder , Badeseen und Tropfsteinhöhlen , BergbĂ€che und Klippen , liebliche WiesentĂ€ler, Goethe-Spuren und Trekkingtouren . Doch auch dĂŒrre WĂ€lder und SĂ€uresteppen aus der DDR -Zeit sind vorzufinden.

Wirtschaft im Harz

Bergbau

Dem Bergbau und HĂŒttenwesen verdanken seit dem 16. Jahrhundert die sieben Oberharzer BergstĂ€dte und rund 30 weitere Ortschaften im Harzinnern, und weitere zahlreiche Randorte am Gebirgsfuß ihre BlĂŒte, allen voran die ehemalige Reichsstadt Goslar, deren Glanz von den ErzschĂ€tzen des Rammelsberges abhing. Der Bergbau bestimmte maßgeblich das Harzer Wirtschaftsleben und sein Landschaftsbild. Die Bergleute schufen auch das berĂŒhmte technische System der Oberharzer Wasserwirtschaft, das Oberharzer Wasserregal, von dem noch 60 km WassergrĂ€ben und 68 Stauteiche (mit 8 Mio. Kubikmeter Inhalt) genutzt werden, und ohne deren Energieleistung die Erzförderung schon seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert hĂ€tte eingestellt werden mĂŒssen.

Im östlichen Harzvorland (Mansfelder Land und SangerhÀuser Mulde) wurde bis ca. 1990 Kupferschieferbergbau betrieben, dessen AnfÀnge urkundlich um 1199 erwÀhnt werden. Weiterhin befinden sich in Sondershausen und Teutschental KalischÀchte , in der NÀhe von Röblingen werden durch einen Montan - Betrieb geologische Wachse abgebaut.

Das letzte Bergwerk im Oberharz - das Erzbergwerk Grund in Bad Grund - stellte 1992 die Förderung wegen Unwirtschaftlichkeit der GanglagerstÀtte ein. Mit der Stilllegung dieser Anlage fand der schon im Mittelalter, und seit dem 16. Jahrhundert ununterbrochen, betriebene Bergbau auf Silber bzw. Blei und Zink sein Ende.

Wirtschaft heute

Der in vergangenen Jahrhunderten im Harz blĂŒhende Bergbau - u.a. nach Silber , Eisen , Kupfer , Blei und Arsen - ist stark zurĂŒck gegangen. Bedeutend ist aber weiterhin die Kupfergewinnung im Gebiet von Mansfeld. Bedeutende Schwerpunkte des Bergbaus waren zuletzt auch noch der Rammelsberg bei Goslar (stillgelegt 1988)und die Grube Hilfe Gottes bei Bad Grund (stillgelegt 1992). In Bad Lauterberg wird voraussichtlich bis Mitte des Jahres 2006 auf der Grube WolkenhĂŒgel als letztem aktivem Bergwerk des gesamten Harzes Schwerspat gewonnen, der heute in erster Linie in der Farbherstellung und dem Schallschutz Verwendung findet.

Tourismus

FĂŒr den Fremdenverkehr sind mehrere Höhenorte wie Sankt Andreasberg und Braunlage sĂŒdlich des Brocken bedeutsam sowie Goslar, Wernigerode, Schierke und Kurorte wie Alexisbad, Bad Gandersheim, Bad Grund und weitere nachfolgend genannte Orte. Auf Grund der WĂ€lder des Harzes spielt natĂŒrlich die Forstwirtschaft eine bedeutende wirtschaftliche Rolle, sowie die dazugehörende verarbeitende Industrie. FĂŒr die Papierindustrie (Bad Gandersheim und Herzberg) reichen allerdings die Rohstoffvorkommen nicht.

Wintersport

Blick auf den Oberharz
Blick auf den Oberharz

Auch wenn der Wintersport im Harz nicht die Bedeutung anderer Mittelgebirge , wie ThĂŒringer Wald, Erzgebirge, Schwarzwald, Hochsauerland, oder gar den Alpen erreicht, gibt es genĂŒgend Wintersportmöglichkeiten. Zu nennen sind hier vor allem die Orte Benneckenstein , Braunlage (mit Ortsteil Hohegeiß), Goslar- Hahnenklee , Hasselfelde, Sankt Andreasberg (mit den Ortsteilen Sonnenberg und OderbrĂŒck ) und Schierke. Wobei wegen der Höhenlage und der LĂ€nge der Strecken mehr der nordische Skisport vorherrscht. Internationale Wintersport-Wettbewerbe finden auf der Wurmbergschanze bei Braunlage und der Biathlonanlage bei Sankt Andreasberg statt.

ErwĂ€hnenswert sind die zahlreichen Loipen im Harz. Diese liegen in reizvoller Umgebung. Ihre QualitĂ€t und Ausstattung werden vom Förderverein Loipenverbund Harz e.V. gewĂ€hrleistet. Der Verein wurde 1996 auf Initiative des Nationalpark Harz von den Harzer Wintersportgemeinden, den Seilbahn- und Liftbetrieben, den Nationalparken sowie Hotels und Verkehrsunternehmen gegrĂŒndet. Er verfolgt das Ziel, den Skitourismus im Harz zu fördern und die Belange des Naturschutzes zu berĂŒcksichtigen.

Den Bergrettungsdienst in den Loipen, auf den RodelhÀngen, Wanderwegen und Alpin-Skipisten, sowie im unwegsamen GelÀnde, gewÀhrleistet die Bergwacht Harz .

Sport im Sommer

Im Sommer wird im Harz vor allem gewandert, in den letzten Jahren erfreut sich auch Nordic Walking steigender Beliebtheit. Auf mehreren Talsperren im Harz wird vielfĂ€ltiger Wassersport betrieben. Auch Kanufahren und verwandte Sportarten im Wildwasser sind möglich. Die Berge bieten ebenso eine gute Basis fĂŒr die Fliegerei (Segel-, Drachenfliegen u.Ă€., namentlich vom Rammelsberg Goslar aus).

Der Harz bietet auch verschiedene Klettergebiete, wie z.B. das Okertal, in dem auch nationale und internationale Kanu- und Kajak-WettkÀmpfe stattfinden.

Auch im Sommer sichert die Bergwacht Harz die Rettung von verunfallten Personen aus unwegsamen GelÀnde.

Mundarten des Harz

Die deutsche Sprache zerfĂ€llt in zwei Hauptmundarten , in die hochdeutsche und niederdeutsche Mundart. Mundart ist Volkssprache und steht im Gegensatz zu der von Luther durch seine BibelĂŒbersetzung begrĂŒndeten neuhochdeutschen Schriftsprache. Die Zahl der deutschen Mundarten ist sehr groß, auch im Harzgau gibt es nicht nur eine , sondern mehrere Mundarten. Die Herkunft der Dialekte lĂ€ĂŸt sich teilweise aus den Ortsnamen ablesen: Im Harzgau und den angrenzenden Gebiete findet sich eine Anzahl Orte, deren Namen in Schweden wiederkehren. Dem deutschen Göttingen entspricht dort Göinge und Helsungen bei Blankenburg erinnert an Helsingör . Schöningen, Helmstedt und Warberg kehren in Schweden als Skeninge, Halmstad und Varberg. Diese Wiederkehr derselben Ortsnamen in Schweden und DĂ€nemark zwingt zu der Annahme einer zahlreichen nordischen Einwanderung in Deutschland und besonders in den Harzgau. Auch die schon als Bewohner des Harzgaus erwĂ€hnten Haruden, die alten Bewohner Seelands und Nachbarn der Kimbern im nördlichen JĂŒtland, sind Nordgermanen. Unter diesen UmstĂ€nden sollte man meinen, daß sich noch nordische Sprachreste im Harzgau finden mĂŒĂŸten. Nordisch ist wahrscheinlich der aus dem deutschen Sprachschatz nicht zu erklĂ€rende Name Brocken, der in Ă€lterer Zeit meist Brockenberg, Brokenberg, einmal sogar Brocenberg genannt wird. Im IslĂ€ndischen bedeutet brok „weißliche, die Berggipfel einhĂŒllende Wolken“, Brok- oder Brokenberg ist also ein Wolkenberg. Schwedisch "pojke" bedeutet Knabe; im Harzgau ist das "pĂŽk" ein Kind, meist Knabe, besonders in der Schelte schmĂ€rpĂŽk. Das harzerische "prĂątjeln" (= sprechen) entspricht dem schwedischen "prata" (=schwatzen).

Eine Besonderheit des Oberharzes ist, oder war, die Oberharzer Mundart. Im Gegensatz zu den niedersĂ€chsischen, ostfĂ€lischen und thĂŒringischen Mundarten des Umlandes, handelt es sich hier um eine erzgebirgische Mundart, die auf die Ansiedlung von Bergleuten im 16. Jahrhundert zurĂŒckgeht. Die Oberharzer Mundart wird heute kaum noch gesprochen.

Berge

Wolkenverhangene Harzgipfel
Wolkenverhangene Harzgipfel
  • Brocken (1.141,1 m), Sachsen-Anhalt
  • Wurmberg (971 m), Niedersachsen
  • Achtermannshöhe (926 m), Niedersachsen
  • Bruchberg (926 m), Niedersachsen
  • Rehberg (891 m), Niedersachsen
  • Großer Sonnenberg (853 m), Niedersachsen
  • Kleiner Winterberg (837 m), Sachsen-Anhalt
  • Schalke (Harz) (762 m), Niedersachsen
  • Bocksberg (727 m), Niedersachsen
  • Wolfsklippen (723 m), Sachsen-Anhalt
  • Stöberhai (720 m), Niedersachsen
  • Scharfenstein (696 m), Sachsen-Anhalt
  • Großer Knollen (687 m), Niedersachsen
  • Ravensberg (659 m), Niedersachsen
  • Großer Ehrenberg (635 m), ThĂŒringen
  • Poppenberg (601 m), ThĂŒringen
  • Birkenberg (600 m), ThĂŒringen
  • Schalliete (595 m), Sachsen-Anhalt
  • Oberer Meineckenberg (587 m), Sachsen-Anhalt
  • Zwißelkopf (587 m), Sachsen-Anhalt
  • Großer Auerberg (580 m), Sachsen-Anhalt
  • Zwergsberg (570 m), ThĂŒringen
  • Rauher Jacob (568 m), Sachsen-Anhalt
  • Ortberg (549 m), Sachsen-Anhalt
  • Leckenkopf (546 m), Sachsen-Anhalt
  • Butterberg (539 m), ThĂŒringen
  • Großer Hornberg (537 m), Sachsen-Anhalt
  • Großer Stemberg (517 m), Sachsen-Anhalt
  • BĂŒchenberg (516 m), Sachsen-Anhalt
  • Hilmersberg (507 m), Sachsen-Anhalt
  • Bockberg (495 m), Sachsen-Anhalt

FlĂŒsse

Orte

Orte im und am Harz

Kleinstes Haus Wernigerodes
Kleinstes Haus Wernigerodes

StÀdte im Harzvorland

StÀdte im sachsen-anhaltischen Harzvorland:

StÀdte im niedersÀchsischen Harzvorland:

StĂ€de im thĂŒringischen Harzvorland:

Ausflugsziele (Auswahl)

Bode
Bode
Bodetal
Bodetal
Bergbauarchiv in Clausthal-Zellerfeld
Bergbauarchiv in Clausthal-Zellerfeld

Schlösser und Burgen

Burg Falkenstein
Burg Falkenstein
Schloss Wernigerode
Schloss Wernigerode


Bekannte Maler

Unter den vielen Malern, die den Harz abgebildet haben, waren Caspar David Friedrich, Ernst Helbig , Hermann Hendrich , Edmund Kolbe , Klaus Kuhn , Wilhelm Pramme und Adolf Rettelbusch , Wilhelm Ripe, Rudolf Nickel.

Dichterische Darstellungen

Weblinks (Auswahl)

Wikipedia

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