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Letzte Änderung für Artikel Bauerbach (Thüringen): 04.02.2006 19:43

Bauerbach (Thüringen)

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Kirche Karte
Dorfkirche
Wappenabbildung
auf www.ngw.nl
Deutschlandkarte, Position von Bauerbach hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis : Schmalkalden-Meiningen
Geografische Lage :
Koordinaten: 50° 30′ n. Br., 10° 23′ ö. L.
50° 30′ n. Br., 10° 23′ ö. L.
Höhe : 379 m ü. NN
Fläche : 6,04 km²
Einwohner : 291 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte : 48 Einwohner je km²
Postleitzahlen : 98617
Vorwahl : 036945
Kfz-Kennzeichen : SM
Gemeindeschlüssel : 16 0 66 003
Gemeindegliederung: Gemeinde der
VG Salzbrücke
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstr. 57
98617 Bauerbach
Website: www.vg-salzbruecke.de
E-Mail-Adresse: info@vg-salzbruecke.de
Politik
Bürgermeisterin : Rosemarie Fickel ( FW )

Bauerbach ist eine Gemeinde in Thüringen südlich von Meiningen, in der Nähe der Grenze zu Bayern.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Salzbrücke.

Geographische Lage

Bauerbach liegt inmitten einer Hügellandschaft am Übergang von der Rhön zum Grabfeld an der Schwelle zu Franken.

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden (alle im Landkreis Schmalkalden-Meiningen) sind Bibra, Henneberg, Ritschenhausen, Sülzfeld, Untermaßfeld und Wölfershausen.

Geschichte

Der Ort wurde erstmals 887 erwähnt. Zu dieser Zeit war der Ort eine Grundherrschaft des Klosters Fulda.

Besondere Bedeutung erfuhr er 1782 / 1783 als hier Friedrich Schiller auf der Flucht vor dem württembergischen Herzog Karl Eugen auf dem Gutshof der Familie Wolzogen für ein halbes Jahr als Dr. Ritter Unterschlupf fand. Die Familie hatte er durch einen Kameraden bei der Militärakademie Hohe Karlsschule in Stuttgart kennen gelernt. Die Mutter dieses Kameraden, Henriette von Wolzogen , die im Gutshaus in Bauerbach wohnte, fand Gefallen an den literarischen Talenten des jungen Schiller und hatte ihm schon früher die Unterkunft im Fall einer Gefahr angeboten. In seiner Zeit in Bauerbach arbeitete Schiller in Meiningen als Bibliothekar und schrieb an seinen Werken Kabale und Liebe und Don Carlos . Auch verliebte er sich hier unglücklich in die Tochter des Hauses, Charlotte von Wolzogen, was auch eine der Hauptursachen für seine überstürzte Abreise am 24. Juli 1783 war.

1959 , zum 200. Geburtstag Schillers, wurde das Arbeiter- und Bauerntheater Friedrich Schiller gegründet, das vorrangig Schiller-Stücke in einem Naturtheater am Ortsrand aufführt. Seit 1990 werden diese von den 130 Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins Dorftheater "Friedrich Schiller" Bauerbach e.V. realisiert und von professionellen Regisseuren geleitet.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 342
  • 1995 - 333
  • 1996 - 328
  • 1997 - 320
  • 1998 - 311
  • 1999 - 304
  • 2000 - 307
  • 2001 - 302
  • 2002 - 307
  • 2003 - 292
  • 2004 - 291
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Der Gemeinderat setzt sich aus 4 Mitgliedern der Freien Wählervereiningung Bauerbach und 2 Mitgliedern der Sportgemeinschaft Bauerbach zusammen.

Schillerhaus
Schillerhaus

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Neben dem bereits erwähnten Naturtheater gibt es in Bauerbach ein Schillermuseum im ehemaligen Wohnhaus des Dichters, das in einem ansehnlichen Fachwerwerkhaus untergebracht ist. Daneben ist noch der Gasthof Zum braunen Roß zu erwähnen, in dem noch das Ambiente aus Schillers Zeiten erhalten ist. Das Gasthaus wurde 1992 saniert und nebenan wurde eine Theaterscheune eingerichtet.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bauerbach liegt etwa 8 km von der Autobahnabfahrt Meiningen Süd der A71, dem derzeitigen südlichen Endpunkt dieser Autobahn, entfernt. Außerdem ist Bauerbach über das an der Bundesstraße 19 gelegene Henneberg erreichbar.

Literatur

  • Gerd Kanke: Friedrich Schiller im Sperrgebiet - tragikomische Irrfahrt auf der Suche nach Schillers Zufluchtsort Bauerbach im Jahre 1987. Wenzel, Marburg 2000 ( ISBN 3882931353 )

Weblinks

Wikipedia

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