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Letzte Änderung für Artikel Pfaffenhofen an der Ilm: 09.02.2006 13:42

Pfaffenhofen an der Ilm

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Wappen Karte
Deutschlandkarte, Position von Pfaffenhofen a.d.Ilm hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk : Oberbayern
Landkreis : Pfaffenhofen a.d.Ilm
Fläche : 92,39 km²
Einwohner : 23.534 (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte : 252 Einwohner je km²
Postleitzahl : 85276
Geografische Lage :
Koordinaten: 48° 32' N, 11° 31' O
48° 32' N, 11° 31' O
Kfz-Kennzeichen : PAF
GemeindeschlĂĽssel : 09 1 86 143
Gemeindegliederung: 61 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptplatz 1
85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm
Offizielle Website: www.pfaffenhofen.de
E-Mail-Adresse: rathaus@stadt-pfaffenhofen.de

Pfaffenhofen an der Ilm ist eine Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm in Bayern .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geografische Lage

Pfaffenhofen an der Ilm liegt im Hopfenland Hallertau im Dreieck MĂĽnchen, Ingolstadt und Augsburg.

Geschichte

Pfarrkirche am Hauptplatz
Pfarrkirche am Hauptplatz

Die Frühgeschichte Pfaffenhofens ist weitgehend unbekannt. Die Mehrzahl der Heimatforscher geht jedoch davon aus, dass Mönche des einstigen Benediktinerklosters Ilmmünster im 8. Jahrhundert die "Pfaffenhöfe" bei Altenstadt im jetzigen Norden der Stadt errichtet haben.

Urkundlich erstmals erwähnt wird Pfaffenhofen im Jahre 1140. Die Bezeichnung Markt findet sich 1197 und seit 1438 ist Pfaffenhofen Stadt . Während des Österreichischen Erbfolgekriegs kam es am 15. April 1745 in der Nähe der Stadt zur Schlacht bei Pfaffenhofen, bei der die Österreicher eine französisch-bayerische Armee schlugen. Diese Niederlage zwang Bayern, aus der Allianz gegen Österreich auszuscheiden.

Die beiden Weltkriege richteten geringe materielle Schäden an, aber viel menschliches Leid in den Familien der Gefallenen, Vermißten und Verwundeten.

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform 1971 bis 1978 wurden kleinere Landgemeinden eingemeindet.

Stadtgliederung

Ortsteile heute sind Affalterbach, Altkaslehen, Angkofen, Bachappen, Berghof, Brunnhof, Buchhof, Doderhof, Ebenhof, Eberstetten, Eckersberg, Ehrenberg, Einödshof, Eja, Eutenhofen, Förnbach, Frechmühle, Fürholzen, Gittenbach, Göbelsbach, Griesbach, Grubhof, Gumpersdorf, Gundamsried, Haimpertshofen, Heißmanning, Höflmaier, Holzried, Kienhöfe, Kleineberhof, Kleinreichertshofen, Köglhaus, Köhlhof, Kreuzmühle, Kuglhof, Langenwiesen, Menzenbach, Menzenpriel, Niederscheyern, Pallertshausen, Pernzhof, Radlhöfe, Riedhof, Schabenberg, Seugen, Siebenecken, Siebeneichmühle, Straßhof, Streitdorf, Sulzbach, Tegernbach, Thalhof, Uttenhofen, Walkersbach, Wasenstatt, Weihern, Weingarten, Weyern, Wolfsberg, Zierlmühle und Zweckhof.

Einwohnerentwicklung

  • 1850: 2.000 Einwohner
  • 1910: 4.500
  • 1939: 5.292
  • 1950: 9.858
  • 1978: 15.000
  • 1992: 20.000
  • 2000: 22.268
  • 2005: 23.282

Politik

BĂĽrgermeister

  • 1945-1946: Hans Demmelmeier, CSU
  • 1946-1956: Wilhelm Stocker, CSU
  • 1956-1972: Jakob Sanwald, FWG
  • 1972-1984: Anton Schranz, FWG
  • 1984-1990: Josef Hobmeier, FWG
  • 1990-heute: Hans Prechter, CSU

Wirtschaft und Infrastruktur

Ă„mter

Eine alphabetische Liste der in Pfaffenhofen ansässigen Ämter und Behörden:

  • Amt fĂĽr Landwirtschaft
  • Amt fĂĽr Tierzucht
  • Amtsgericht
  • Arbeitsagentur
  • Finanzamt
  • Gesundheitsamt
  • Landratsamt Pfaffenhofen an der Ilm
  • Staatliches Schulamt
  • Vermessungsamt
  • Veterinäramt

Ansässige Unternehmen

Hipp-Werk (Hersteller fĂĽr Babynahrung), Sankyo Pharma (Pharmazeutisches Unternehmen), Panasonic Electric Works (Entwicklung und Produktion von Relais), e.on (Energieversorger).

Bildungseinrichtungen

  • In der Stadt Pfaffenhofen und den Ortsteilen Niederscheyern und Tegernbach gibt es acht Kindergärten , eine Kinderkrippe , einen Kinderhort sowie spezielle Fördergruppen des Vereins "Hilfe fĂĽr das behinderte Kind".
  • Des weiteren gibt es mehrere Grund- und Hauptschulen , eine Realschule und ein Gymnasium , je eine staatliche Berufsschule und Berufsoberschule , auĂźerdem Förderschulen des Vereins "Hilfe fĂĽr das behinderte Kind".
  • Die städtische Musikschule bietet rund 600 SchĂĽlerinnen und SchĂĽlern jeder Altersstufe eine gute musikalische Ausbildung. Das Angebot reicht von der musikalischen FrĂĽherziehung ĂĽber Vokal- und Instrumentalunterricht bis hin zu verschiedenen Kapellen , Bands und Ensembles .

Freizeit- und Sportanlagen

  • Das Eisstadion ist die Heimat der IceHogs des EC Pfaffenhofen. Die Mannschaft spielt in der Bayrischen Eishockey Liga und erreichte in der Saison 2004/2005 die Bayerische Vizemeisterschaft.
  • FĂĽr Speedway -Rennen steht dem Motorsport -Club Pfaffenhofen (MSC) die Sandbahn im städtischen Stadion zur VerfĂĽgung.
  • Schwimmer und Wassersportler kommen im modernen städtischen Freibad und im kleinen Hallenbad an der Realschule auf ihre Kosten.
  • Reiter und Voltigierer finden am Reitsport Brunnhof eine moderne und gut eingerichtete Reitanlage.

Insgesamt bieten über 50 Vereine die Möglichkeit Sport zu betreiben, von Alpenverein bis Wasserwacht .

Soziales und Gesundheit

  • Soziale Organisationen und Verbände wie beispielsweise Bayerisches Rotes Kreuz, Caritas , Hospizverein , Pfaffenhofener Tafel und VdK ĂĽbernehmen wichtige Funktionen bei der Betreuung der BĂĽrgerinnen und BĂĽrger.
  • Das Alten- und Pflegeheim St. Franziskus hat eine Gesamtkapazität von 150 Plätzen und bietet 140 Wohn-/Pflegeplätze und 10 Kurzzeitpflegeplätze.
  • Aus dem ehemaligen Kreiskrankenhaus hat sich die Ilmtalklinik zu einem leistungsfähigen und patientenfreundlichen Gesundheitszentrum entwickelt.

Verkehr

Die Stadt Pfaffenhofen an der Ilm besitzt hervorragende Verkehrsanbindungen zu den Ballungszentren MĂĽnchen im SĂĽden, Augsburg im Westen, Ingolstadt und Regensburg im Norden sowie Landshut im Osten. Zum einen ĂĽber die Bundesautobahnen A9 MĂĽnchen-NĂĽrnberg, A93 MĂĽnchen-Regensburg und die BundesstraĂźe 13 , zum anderen durch die Bahnlinie MĂĽnchen-NĂĽrnberg. Der Franz-Joseph-StrauĂź-Flughafen der Stadt MĂĽnchen ist 45 km entfernt.

Kultur und SehenswĂĽrdigkeiten

Bauwerke

  • Das Rathaus am östlichen Ende des historischen Hauptplatzes.
  • Das "Haus der Begegnung" (ehemalige Mädchenschule) ist der westliche Gegenpol zum Rathaus.
  • Der "Pfänderturm", auch Hungerturm genannt: Von einst 17 StadttĂĽrmen ist er als einziger unverändert stehen geblieben.
  • Das "alte Rentamt " beherbergt wieder seinen rechtlichen Nachfolger, das Landratsamt . Zwischenzeitlich diente es als Rathaus.
  • Der "Flaschlturm", einst Teil der Stadtbefestigung , bietet die Heimat fĂĽr das Museum des berĂĽhmtesten Sohns der Stadt und EhrenbĂĽgers Joseph Maria Lutz .

Museen

  • Dichtermuseum Joseph Maria Lutz, Platzl 2
  • Heimatmuseum im Mesnerhaus , Scheyerer Str. 5
  • Lebzelterei - u. Wachsziehermuseum , Hauptplatz 6

Skulpturenpark

Entlang des Gerolsbachtals präsentiert der Kunstverein Pfaffenhofen Skulpturen aus Metall, Stein und Holz namhafter Bildhauer aus Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Volksfest (Anfang bis Mitte September)
  • Dulten (jeweils mit verkaufsoffenem Sonntag):
- Josephidult (Mitte März)
- Maidult (1. Mai)
- Herbstdult (Anfang Oktober)
- Martinidult (Mitte November)
  • Gastronomische Schmankerlwochen:
- Hallertauer Hopfenspargelwochen - die jungen, noch weißen Triebe des Hopfens sind eine Delikatesse (Mitte März bis Ende April)
- Hallertauer Spargelwochen (Ende April bis 24. Juni)
- Hallertauer Hopfenwochen (Anfang August bis Mitte September)
- Hallertauer Wildwochen (Mitte Oktober bis Mitte November)
  • Nachtflohmarkt (Mitte August)

Persönlichkeiten

EhrenbĂĽrger

  • 2003: Prof. Dr. Claus Hipp (* 1938), Chef des Familienunternehmens Hipp, ehem. Präsident der IHK MĂĽnchen-Oberbayern, Universitätsprofessor, Maler, Musiker
  • 1988: Anton Schranz (* 1918 - † 1993), StraĂźenbauunternehmer, BĂĽrgermeister 1972-1984
  • 1984: Heinrich Streidl (* 1909 - † 1989), Hauptlehrer und Heimatforscher, Verfasser mehrerer Werke zur Stadtgeschichte von Pfaffenhofen an der Ilm
  • 1983: Dr. Hans Eisenmann (* 1923 - † 1987), Direktor des Landwirtschaftsamtes Pfaffenhofen, Landrat des Landkreises Pfaffenhofen 1958-1969, Bayr. Staatsminister fĂĽr Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 1969-1987
  • 1972: Jakob Sanwald (* 1899 . † 1985), BĂĽrgermeister 1956-1972
  • 1968: Joseph Maria Lutz ' (* 1893 - † 1972), Dichter und freier Schriftsteller, unter anderem Verfasser des VolksstĂĽcks " Der Brandner Kaspar schaut ins Paradies ".

Weitere Ehrenbürger: Joseph Lutz, Dr. Ludwig Kohnle, Sebastian Urban, Johann Amberger, Georg Daffinger, Christian Rubenbauer, Karl Brembs, Anna Kittenbacher und Dr. Johann Baptist Häuslmayr.

Literatur

Pfarrkirche St. Johannes Baptist
Pfarrkirche St. Johannes Baptist
  • Heinrich Streidl: Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm - Ein Heimatbuch
  • Heinrich Streidl und Franz Rutsch: 550 Jahre Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm
  • Willihard Kolbinger: Pfaffenhofen a.d. Ilm - eine Politische Geschichte der bayerischen Kleinstadt 1945-1996
  • Willy Hailer, Clemens Fehringer, Anton Ritzer: Pfaffenhofen an der Ilm - Portrait einer Hallertauer Kreisstadt
  • Otto Baumgärtner: Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist Pfaffenhofen a. d. Ilm

Religionen

Für die katholischen Pfarreien in Pfaffenhofen und den Ortsteilen sind gleich drei Diözesen zuständig: Augsburg, München-Freising, und Regensburg. Die evangelische Kirchengemeinde in Pfaffenhofen besteht seit 1897; seit den 1960-er Jahren gibt es eine evangelisch-freikirchliche Gemeinde mit einem hauptamtlichen Pastor.

Weblinks

Informationen aus der Umgebung

Hotels in der Umgebung

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